Flammschutz- und Klebeschicht
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schicht (A) enthaltend mindestens ein Trägermaterial (Komponente a1 ), mindestens eine Verbindung a2) (gemäß der nachstehenden Definition) sowie ein Polymer (Komponente a3), herstellbar aus vinylaromatischen Monomeren. Weiterhin betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung der Schicht (A) sowie deren Verwendung insbesondere als Brandschutz- und/oder Klebeschicht. Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Wärmedämmverbund enthaltend die Schicht (A) sowie die Verwendung des Wärmedämmverbundes in Gebäuden, insbesondere zur Herstellung von Lager- oder Kühlhallen.
DE-A 196 40 887 betrifft ein flächiges Brandschutzmaterial mit mindestens einer Schicht I aus wasserhaltigem, faserverstärktem Natriumsilikat und mindestens einer Schicht Il aus einem flexiblen offenzelligen Schaum, insbesondere aus einem MeI- amin/Formaldehyd-Harz. Bei der Herstellung des Brandschutzmaterials werden die Schichten I und Il getrennt voneinander angeordnet, wobei das Brandschutzmaterial auch mehrere Schichten I und Il in alternierender Anordnung enthalten kann. DE-A 196 40 887 offenbart nicht die Verwendung von Polymeren, hergestellt aus vinylaromatischen Monomeren und/oder Acrylaten, bzw. Dispersionen von diesen Polymeren.
In DE-A 42 1 1 762 werden schwer brennbare oder nicht brennbare Schaumstoffprofile zur brandschützenden Abdichtung von Bauöffnungen wie z.B. Fugen, Mauerdurchbrü- chen oder Zwischenräumen zwischen Bauteilen offenbart. Das Schaumstoffprofil enthält in seinen Hohlräumen und/oder allseitig an seinen Oberflächen im Brandfall intu- meszierende Dämmschichtbildner wie Blähgraphit, Silikate oder Polyurethane (PUs).
Als Schaumstoff wird beispielsweise ein Melaminharzschaum eingesetzt. Die Dämm- schichtbildner können zusätzlich Polyvinylacetatdispersionen im Falle von stickstoffhaltigen Blähmitteln und Latexdispersionen im Falle von wässrigen Alkalisilikaten enthalten. Die Verwendung von Polymeren, hergestellt aus vinylaromatischen Monomeren und/oder Acrylaten, wird in DE-A 42 11 762 nicht beschrieben. Weiterhin wird bei der Herstellung der Schaumstoffprofile ein Trocknungsschritt durchgeführt und es werden nach dem Härtungsvorgang prinzipiell spröde und harte Materialien enthalten.
DE-A 10 2005 039 976 offenbart Partikel aus expandiertem, vorgeschäumtem Polystyrol mit einer bestimmten Schüttdichte, wobei die Oberfläche der Partikel mit mindestens einer Verbindung A beschichtet ist, die chemisch gebundenes Wasser enthält oder bei Temperaturen über 40 0C Wasser abspaltet. Die Verbindung A kann bei-
spielsweise ein Alkalimetallsilikat wie Wasserglas sein. In der Beschichtung der Partikel können zusätzlich eine Polymerdispersion sowie Additive, insbesondere Flammschutzmittel wie Blähgraphit, Borate, Melaminverbindungen oder Phosphorverbindungen enthalten sein. DE-A 10 2005 039 976 offenbart jedoch nicht die Verwendung von Trägermaterialien wie offenzellige Schäume oder Pappe, diese Trägermaterialien sind zudem zum Überzug von einzelnen Partikeln nicht geeignet. Erst nachdem die expandierten vorgeschäumten Polystyrolpartikel mit der Verbindung (A) beschichtet werden, werden sie zu Formteilen verarbeitet, vorzugsweise durch Verpressen.
WO 2005/095728 betrifft einen Wärmedämmverbund umfassend zwei Metallplatten mit einem wärmedämmenden Kernmaterial, wobei zwischen dem wärmedämmenden Kernmaterial und mindestens einer der Metallplatten eine Brandschutzschicht mit einer intumeszierenden Masse eingebracht ist. Als Brandschutzschicht kann beispielsweise ein thermisch resistenter Melaminharzschaum (wie Basotect®) oder ein Brandschutz- laminat aus gelierter Alkalisilikatlösung (wie Palusol®) eingesetzt werden. Letztere werden auch als intumeszierende Massen bezeichnet, die zusätzlich Klebstoffe auf Basis von Polyurethan- oder Epoxidharzen sowie auf Dispersionsbasis, z.B. Acrylatdisper- sionen enthalten können. Weiterhin können der Brandschutzschicht, also dem Melaminharzschaum oder der intumeszierenden Masse Additive wie Blähgraphit oder Melaminverbindungen zugesetzt werden. In WO 2005/095 728 wird jedoch nirgendwo eine Brandschutzschicht offenbart, die gleichzeitig ein Trägermaterial, wie Melaminharzschaum, eine intumeszierende Masse, wie Wasserglas, sowie ein Polymer, hergestellt aus vinylaromatischen Monomeren und/oder Acrylaten, enthält.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht in der Bereitstellung einer Schicht mit verbessertem Flammwiderstand. Gelöst wird die erfindungsgemäße Aufgabe durch eine Schicht (A) enthaltend:
a1 ) mindestens ein Trägermaterial a2) mindestens eine Verbindung ausgewählt aus intumeszierenden Massen, Blähgraphiten, Boraten, phosphathaltigen Verbindungen, silikathaltigen Verbindungen oder carbonisierende Substanzen wie Zucker oder Stärke und a3) mindestens ein Polymer, herstellbar aus mindestens einem vinylaromatischen
Monomeren.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist es, dass die Schicht (A) einen erhöhten Flammwiderstand (Schwerentflammbarkeit) aufweist. Dies trifft sowohl für die Schicht (A) selber zu sowie wenn die Schicht (A) auf einen Kern aufgezogen ist und/oder in einen Wärmedämmverbund eingebracht ist. Die Schicht (A) zeichnet sich zusätzlich durch ihre Klebeeigenschaften aus, insbesondere auf gängigen Kernmaterialien wie EPS oder auf EPS basierenden Kernmaterialien und/oder auf Deckschichten wie Me-
tallplatten. Neben einem verbesserten Flammwiderstand weist die erfindungsgemäße Schicht (A) eine gute Verklebbarkeit und verringerte Auswaschung (beispielsweise) der intumeszierenden Masse durch Wasser auf.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist dadurch begründet, dass zur Verbesserung des Flammwiderstandes und/oder zur Reduzierung der thermischen Belastung des Kerns und/oder des Wärmedämmverbundes nur eine einzige Schicht (A) hergestellt werden muss, während bei entsprechenden Verfahren gemäß dem Stand der Technik (in der Regel) mehrere unterschiedliche Schichten verwendet werden. In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung lassen sich Feuerwiderstandsdauern > 60 min oder sogar > 90 min erzielen (im Brandofen), während bei Brandschutzschichten gemäß dem Stand der Technik deutlich kürzere Feuerwiderstandsdauern erzielt werden, was eine Zerstörung, insbesondere durch Entzündung, von beispielsweise dem Kernmaterial (wie EPS) zur Folge hat.
Sofern eine silikathaltige Brandschutzschicht wie in WO 05/095728 verwendet wird, erweist sich eine homogene und kontinuierliche Auftragung auf das Kernmaterial als problematisch. Dies trifft vor allem auf die Anwendung von Pressverfahren, z.B. in La- miniermaschinen, zu. Der hohe Druck führt häufig zu einem Wegquetschen der aufge- gossenen (Brandschutz)Schichten. Der Verwendung der erfindungsgemäßen Schicht (A) enthaltend ein Trägermaterial (Matrix; Komponente a1 )) ermöglicht jedoch eine homogene Verteilung der Schicht (A), beispielsweise auf einen Kern. Besonders vorteilhaft ist dies bei einer kontinuierlichen Produktion, speziell bei der Verwendung von Laminiermaschinen oder in Pressverfahren. Durch die Verwendung eines Polymeren, herstellbar aus mindestens einem vinylaromatischen Monomeren (Komponente a3)) wird eine sehr gute Haftung der Schicht (A) auf einem Kern, insbesondere auf EPS, ermöglicht.
Sofern in der Schicht (A) als Komponente a1 ) ein offenzelliger Schaum, insbesondere ein Melaminharzschaum, verwendet wird, zeichnet sich die Schicht (A) durch eine besondere Elastizität aus sowie zusätzlich durch eine erschwerte Entflammbarkeit.
Nachfolgend werden die Schicht (A) sowie ihre einzelnen Komponenten näher definiert.
Als Trägermaterial (Komponente a1 )) sind prinzipiell alle dem Fachmann bekannten Materialien geeignet, die als Träger, Matrix oder Grundgerüst verwendet werden können. Trägermaterialien verfügen vorzugsweise über eine gute Saugfähigkeit. Sie können prinzipiell in beliebigen Formen oder Dicken angeordnet sein, in der Regel stim- men ihre Geometrien mit derjenigen des fertigen Trägers (A) genau bzw. weitgehend überein.
Die Dicke des Trägermaterials hängt in der Regel von der Art des verwendeten Materials ab und liegt normalerweise zwischen 0,1 und 50 mm, vorzugsweise zwischen 1 und 10 mm.
Bevorzugte Trägermaterialien sind ausgewählt aus einem offenzelligen Schaum, Gewebematerialien, Fasern, Baumwollgewebe, Glaswolle, Mineralwolle, Pappe, Wellpappe, Melaminharzfasern oder sonstigen Schäumen.
Mehr bevorzugt wird als Trägermaterial ein offenzelliger Schaum verwendet. Geeignete offenzellige Schäume sind Melaminharzschaum (gewerblich erhältlich beispielsweise unter der Bezeichnung Basotect®), PIR (Polyisocyanurat), Polyimid-Schäume oder Schäume auf der Basis anorganischer Materialien, zum Beispiel Alu-phosphate, Silikate, carbonisierte Schäume oder keramisierte Schäume. Besonders bevorzugt ist MeI- aminharzschaum.
In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird als Komponente a1 ) ein offenzelliger Schaum mit einer Dichte von < 25 g/l und/oder einer Porengröße zwischen 10 μm und 1000 μm, vorzugsweise zwischen 50 μm und 300 μm verwendet. Vorzugsweise ist der offenzellige Schaum in dieser Ausführungsform ein Melaminharzschaum. Vorzugsweise ist der offenzellige Schaum elastisch.
In der Schicht (A) ist als Komponente a2) mindestens eine Verbindung enthalten, die ausgewählt ist aus intumeszierenden Massen, Blähgraphiten, Boraten, phosphathalti- gen Verbindungen, silikathaltigen Verbindungen oder carbonisierende Substanzen wie Zucker oder Stärke.
Als intumeszierende Massen werden Materialien bezeichnet, die bei Einwirkung höherer Temperaturen, in der Regel über 80 bis 100 0C, sich aufblähen, quellen oder bevor- zugt aufschäumen und dabei einen isolierenden und hitzebeständigen Schaum bilden.
Silikathaltige Verbindungen, die vorzugsweise bei der Herstellung der Schicht (A) in Form von Lösungen eingesetzt werden, sind bevorzugt Alkalimetallsilikate, insbesondere Wasserglas. Bei Wasserglas handelt es sich um aus dem Schmelzfluss erstarrte, glasartige, wasserlösliche Kalium- und Natriumsilikate oder deren viskose wässrige Lösungen. Sie enthalten in der Regel 2 bis 4 Mol SiO2 pro 1 Mol Alkalioxid und werden üblicherweise hergestellt durch Zusammenschmelzen von Quarzsand mit Natriumcar- bonat oder Kaliumcarbonat bei zum Beispiel 1.400 bis 1.500 0C, wobei CO2 frei wird. Die erstarrte Schmelze wird in der Regel gemahlen. Vorzugsweise wird Wasserglas mit einem Verhältnis SiO2/Na2O > 2 eingesetzt. Besonders bevorzugt ist das Verhältnis SiO2/Na2O > 3,4 (sogenanntes kieselsaures Wasserglas).
Das bei der Herstellung von Wasserglas erhaltene Wasserglaspulver kann als solches verwendet werden oder aber nach Zusatz von Wasser. Je nach zugefügter Wassermenge liegt ein wasserhaltiges, immer noch festes Wasserglaspulver vor oder eine Wasserglaslösung gewünschter Konzentration. Sofern eine Wasserglaslösung eingesetzt wird, enthält diese üblicherweise 30 bis 99,9, bevorzugt 35 bis 80 und insbesondere 40 bis 70 Gew.-% Wasser. Sofern Wasserglaspulver eingesetzt wird, enthält dieses in der Regel 0 bis 40, bevorzugt 0 bis 30 und insbesondere 1 bis 20 Gew.-% Wasser.
Als Komponente a3) enthält die Schicht (A) mindestens ein Polymer, herstellbar aus mindestens einem vinylaromatischen Monomeren. Bei dem Polymer (a3) kann es sich entweder um ein Homopolymer oder um eine Copolymer aus mehreren unterschiedlichen Monomeren, beispielsweise 2, 3, 4 oder 5 unterschiedlichen Monomeren, han- dein. Sofern ein Copolymer als Komponente a3) eingesetzt wird, muss mindestens eine der eingesetzten Monomeren ein vinylaromatisches Monomer sein. Verfahren zur Herstellung solcher Polymere (a3) durch Polymerisation der entsprechenden Monomere sind dem Fachmann bekannt.
Vorzugsweise wird als vinylaromatisches Monomer mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel (I) gewählt,
in der R1, R2 und R4 unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Methyl oder Ethyl stehen, R3 Methyl oder Ethyl bedeutet und k eine ganze Zahl von 0 bis 2 bedeutet; ganz besonders bevorzugt sind R1, R2 und R4 jeweils Wasserstoff, und ganz besonders bevorzugt gilt k = 0. Styrol ist besonders bevorzugt; außerdem sind auch α-Methyl- styrol, p-Methylstyrol, Ethylstyrol, tert.-Butylstyrol, Vinylstyrol, Vinyltoluol, 1 ,2-Diphenyl- ethylen, 1 ,1-Diphenylethylen oder deren Mischungen geeignet.
In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird ein Copolymer eingesetzt, herstellbar aus mindestens einem vinylaromatischen Monomeren sowie mindestens einem weiteren Monomeren (M 1 ), das mit dem vinylaromatischen Monomeren copoly- merisierbar ist, aber nicht unter die Definition eines vinylaromatischen Monomeren fällt. Vorzugsweise werden als Monomer (M1 ) i) eine α,ß-ungesättigte Carbonsäure oder ein
Derivat davon oder ii) ein Dien verwendet. Besonders bevorzugt ist als Monomer (M1 ) ein Acrylat. Ein Beispiel für ein solches Copolymer ist das von der BASF Aktiengesellschaft (Ludwigshafen, Deutschland) erhältliche Acronal® S 790 (wässrige Dispersion eines Copolymers aus Butylacrylat und Styrol).
Als α,ß-ungesättigte Carbonsäure oder deren Derivate (Monomer M1 ) eignen sich bevorzugt Verbindungen der allgemeinen Formel (II)
worin bedeuten: R1 ausgewählt aus - unverzweigtem oder verzweigtem Ci-Cio-Alkyl, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-
Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl, n-Pentyl, iso-Pentyl, sec.-Pentyl, neo-Pentyl, 1 ,2-Dimethylpropyl, iso-Amyl, n-Hexyl, iso-Hexyl, sec.-Hexyl, n- Heptyl, n-Octyl, 2-Ethylhexyl, n-Nonyl, n-Decyl; besonders bevorzugt d-C4-Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl und tert- Butyl;
- oder Wasserstoff,
- ganz besonders bevorzugt sind Wasserstoff und Methyl;
R2 und R4 unabhängig voneinander gewählt sind aus - unverzweigtem oder verzweigten Ci-CiO-Alkyl, wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-
Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl, n-Pentyl, iso-Pentyl, sec.-Pentyl, neo-Pentyl, 1 ,2-Dimethylpropyl, iso-Amyl, n-Hexyl, iso-Hexyl, sec.-Hexyl, n- Heptyl, n-Octyl, 3-Ethylhexyl, n-Nonyl, n-Decyl; besonders bevorzugt ist d-C4- Alkyl wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl und tert.Butyl;
- oder ganz besonders bevorzugt Wasserstoff;
R3 gewählt aus
- Wasserstoff (womit Verbindung (II) die Carbonsäure selbst ist), - oder unverzweigtem oder verzweigtem Ci-Cio-Alkyl (womit Verbindung (II) ein
Carbonsäureester ist), wie Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl, tert.-Butyl, n-Pentyl, iso-Pentyl, sec.-Pentyl, neo-Pentyl, 1 ,2- Dimethylpropyl, iso-Amyl, n-Hexyl, iso-Hexyl, sec.-Hexyl, n-Heptyl, n-Octyl, 3-
Ethylhexyl, n-Nonyl, n-Decyl; besonders bevorzugt ist Ci-C4-Alkyl wie Methyl, E- thyl, n-Propyl, iso-Propyl, n-Butyl, iso-Butyl, sec.-Butyl und tert.Butyl; sowie 2- Ethylhexyl.
Bevorzugte Verbindungen der Formel (II) sind Acrylsäure und Methacrylsäure. Weiterhin bevorzugt sind die Ci.io-Alkylester der Acrylsäure (Acrylat), insbesondere die Butyl- ester, vorzugsweise n-Butylacrylat und die Ci.io-Alkylester der Methacrylsäure, insbesondere Methylmethacrylat (MMA).
Als Diene (Monomer M1 ) kommen alle polymerisierbaren Diene in Betracht, insbesondere 1 ,3-Butadien, 1 ,3-Pentadien, 1 ,3-Hexadien, 2,3-Dimethylbutadien, Isopren, Pipe- rylen oder Mischungen davon. Bevorzugt sind 1 ,3-Butadien (kurz: Butadien), Isopren oder deren Mischungen.
Besonders bevorzugt werden i) Polymere aus Styrol oder ii) Copolymere aus Styrol und Dienen und/oder Acryl- oder Methacrylsäure-basierten Monomeren mit einem Rest R3 eingesetzt, wobei R3 eine Alkylgruppe -(CH2)nCH3 mit n > 3 ist. Vorzug dieser Kombination ist eine gute Haftung auf Polystyrol-basierten Kernmaterialien bei einer geringen Quellbarkeit in Wasser. Die geringe Quellbarkeit (< 100 Vol-% Wasseraufnahme) führt zu einer geringen Auswaschung der Komponente a2), z.B. wasserlösliche intu- meszierende Massen, Wasserglas oder Zucker durch Wasser. Hierdurch wird auch nach Kontakt mit Feuchtigkeit die flammschützende Wirkung der Schicht (A) sichergestellt.
Zur Herstellung der Schicht (A) wird die Komponente a3) vorzugsweise als Dispersion eingesetzt (Polymerdispersion), vorzugsweise als wässrige Polymerdispersion. Vorzugsweise hat die wässrige Polymerdispersion einen Feststoffanteil von 40 bis 60 %, insbesondere ca. 50 %. Gegebenenfalls können aber auch andere Dispergiermittel als Wasser verwendet werden.
Die Herstellung der Polymerdispersion erfolgt in an sich bekannter Weise, etwa durch Emulsions-, Suspensions-, oder Dispersionspolymerisation in flüssiger Phase. Soll die Polymerdispersion eine wässrige sein, polymerisiert man bevorzugt in wässriger Phase. Man kann das Polymer auch durch Lösungs- oder Massepolymerisation herstellen, gegebenenfalls zerteilen und die Polymerpartikel anschließend in Wasser (oder einem anderen Dispersionsmittel, siehe oben) in üblicher Weise dispergieren. Bei der Polymerisation werden die für das jeweilige Polymerisationsverfahren üblichen Initiatoren, Emulgatoren bzw. Suspensionshilfsmittel, Regler bzw. sonstigen H i If sstoff e mitverwendet; und man polymerisiert kontinuierlich oder diskontinuierlich bei den für das jeweilige Verfahren üblichen Temperaturen und Drücken in gebräuchlichen Reaktoren.
Die Schicht (A) kann zusätzlich noch eine weitere Komponente a4) enthalten. Diese optionale Komponente umfasst mindestens einen Klebstoff auf Polyurethanbasis oder Epoxidbasis. Weiterhin kann die Schicht (A) eine zusätzliche Komponente a5) enthalten. Diese optimale Komponente umfasst ein Polymer (a5), herstellbar aus mindestens einer α,ß-ungesättigten Carbonsäure oder deren Derivaten, wobei die Definition dieser Monomere mit der vorstehend aufgeführten Definition des Monomeren (M1 ) übereinstimmen. Die Polymere (a5) basieren jedoch nicht auf vinylaromatischen Monome- ren(bausteine) im Gegensatz zu den Polymeren (a3). Neben den vorgenannten α,ß- ungesättigten Carbonsäuren oder deren Derivate können zur Herstellung der Polymere (a5) noch weitere mit diesen Monomeren copolymerisierbare Monomere eingesetzt werden. Vorzugsweise basiert das Polymer (a5) auf Acrylaten.
Weiterhin kann die Schicht (A) zusätzlich Additive enthalten. Als Additive eignen sich beispielsweise (weitere) Flammschutzmittel wie Melamin, Melaminpolyphosphat oder Melamincyanurat. Ebenso sind Weichmacher, Keimbildner, IR-Absorber wie Ruß und Graphit, Aluminiumoxidpulver oder AI(OH)3, lösliche und unlösliche Farbstoffe, Biozid- wirksame Substanzen (wie Fungizide) und Pigmente als Additive geeignet.
Die einzelnen Komponenten der Schicht (A) liegen in folgenden Konzentrationen vor, wobei sich die Angaben - soweit nicht anders aufgeführt - auf Gewichtsprozent (Gew.-)% beziehen.
Die Komponente a1 ) beträgt vorzugsweise 0,1 bis 50 %, insbesondere 0,5 bis 10 %. Die Komponente a2) beträgt vorzugsweise 10 bis 99 %, insbesondere 25 bis 98 %. Die Komponente a3) beträgt vorzugsweise 1 bis 35 %, insbesondere 2 bis 20 %. Die Komponenten a4), a5) sowie die (zusätzlichen) Additive können jeweils unabhängig voneinander < 20 %, vorzugsweise < 10 % betragen. Vorzugsweise beträgt die Summe der Komponenten a4), a5) sowie der Additive < 20 %, insbesondere < 10 %. Die vorstehenden Zahlenwerte sind so zu verstehen, dass die Gesamtsumme der Komponen- ten a1 ) bis a3) sowie gegebenenfalls a4), a5) und die Additive 100 % ergeben.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Schicht (A) ist die Komponente a1 ) ein MeI- aminharzschaum und/oder die Komponente a2) Wasserglas und/oder die Komponente a3) ein Polymer herstellbar aus Styrol sowie gegebenenfalls mindestens ein weiteres mit Styrol-copolymerisierbaren Monomeren.
Die Schicht (A) kann als Laminat, Platte oder Folie vorliegen. Die Dicke richtet sich dabei nach der Art des verwendeten Materials und stimmt normalerweise mit der Dicke des Trägermaterials (Komponente < 1 ) überein, also zwischen 0,1 und 50 mm, vorzugsweise zwischen 1 und 10 mm.
Die Schicht (A) kann in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung auf einen Kern aufgebracht werden. Als Kern sind prinzipiell alle dem Fachmann bekannten Materialien einsetzbar, insbesondere solche, die wärmedämmende Eigenschaften haben und/oder als Dämmstoff verwendet werden können. Vorzugsweise ist der Kern ausgewählt ist aus einem expandierbarem Polystyrol (EPS), einem Dämmstoff, expandiertem Polypropylen (EPP), einem Polystyrol (PS)-Schaum oder einem PS-Schaum basierten Compositmaterial. Unter (weiteren) Dämmstoffen versteht man beispielsweise Polyurethanschaumstoffe, PIR-Schaumstoffe oder Mineralwolle. Besonders bevorzugt wird EPS als Kern verwendet. Gegebenenfalls kann als Kern auch extrudiertes Polystyrol (XPS) verwendet werden, beispielsweise handelt es sich bei XPS um extrudierte Polystyrolschaumstoffplatten. Aufgrund seiner geringen Dichte, Verarbeitbarkeit und lang anhaltendem Dämmvermögen wird in einer Ausführungsform bevorzugt ein wärmedämmendes Kernmaterial aus Polystyrolpartikelschaumstoffplatten hergestellt, die durch Versintern von vorgeschäumten Polystyrolschaumstoffpartikeln aus expandiertem Polystyrol (EPS) erhältlich sind. Die vorgeschäumten Polystyrolschaumstoffpartikel weisen vorzugsweise eine Polymerbeschichtung auf, die Versinterung erfolgt vorzugsweise in einer Form unter Druck und in Abwesenheit von Wasserdampf, wie es beispielsweise in WO 2007/023089 offenbart ist. Bevorzugt werden Polystyrolpartikel- schaumstoffplatten mit einer Dichte im Bereich von 10 bis 50 g/l und einer Dicke im Bereich von 50 bis 250 mm verwendet.
Vorzugsweise handelt es sich bei dem Kern um Materialien in Blockform, vorzugsweise sind eine oder zwei, insbesondere eine Seite des Kerns mit der Schicht (A) versehen.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung der vorgenannten Schicht (A). In diesem Verfahren werden die einzelnen Komponenten a1 ) bis a3) miteinander vermischt, wobei die Komponente a3) vorzugsweise in Form einer Dispersion verwendet wird. Gegebenenfalls können auch weitere Kompo- nenten a4), a5) und die Additive mit vermischt werden. Die Herstellung der Schicht (A) kann prinzipiell nach dem Fachmann bekannten Methoden erfolgen. Die Reihenfolge der Vermischung ist prinzipiell egal, beispielsweise können alle Komponenten gleichzeitig miteinander vermischt werden. Wird eine Lösung von alkalischem Wasserglas als Komponente a2) mit einem sauren Polymer a3) oder einer anderen sauren Kompo- nente vermischt, so wird die Wasserglaslösung vorgelegt und die acide Verbindung als letztes zugegeben, um eine frühzeitige Gelbildung des Silikates zu verhindern.
Vorzugsweise erfolgt das Herstellungsverfahren der Schicht (A) dadurch, dass mindestens eine der Komponenten a2) und a3) sowie gegebenenfalls a4) und/oder a5) und/oder die Additive durch Sprühen, Tauchen, Rollen oder Streichen auf die Komponente a1 ) aufgebracht wird. Das Aufbringen der Komponenten a2 und a3) erfolgt vor-
zugsweise in einer Tränke, in der sich diese Komponenten sowie gegebenenfalls weitere Komponenten befinden. Durch diese Tränke wird die Komponente a1 ) durchgezogen. Dies kann beispielsweise auch kontinuierlich erfolgen, indem das Trägermaterial (Komponente a1 ) durch die Tränke (Wanne) durchgezogen wird, wobei das Trägerma- terial (beispielsweise Basotect®) von einer Rolle abgewickelt wird. Unter Aufbringen der übrigen Komponenten auf die Komponente a1 ) soll im Rahmen der vorliegenden Erfindung auch verstanden werden, dass die übrigen Komponenten in die Hohlräume der Komponente a1 ) eindringen können. Dadurch wird ein Vermischungseffekt erzielt. Im Fall von hochviskosen Massen können die Komponenten a2) und/oder a3) auch unter Druck auf die Komponente a1 ) aufgebracht werden. Dies erfolgt vorzugsweise mit einem Kalander, wobei eine Wasserquetschung durch mechanische Belastung bewirkt wird.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung der vorge- nannten Schicht (A) als Klebeschicht, als Brandschutzschicht, zur Verbesserung des
Flammwiderstandes in einem Sandwich-Panel, in einem Wärmedämmverbund, in
Chip-Boards oder in Konstruktionsanwendungen. Vorzugsweise wird die Schicht (A) als Klebeschicht und/oder als Brandschutzschicht eingesetzt. Sofern die Schicht (A) als
Brandschutzschicht eingesetzt wird, kann beispielsweise das darunter liegende, ther- misch sensitive Kernmaterial vor hohen Temperaturen und dem Übergriff der Flammen geschützt werden, so dass dieses seine strukturelle Integrität behält.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Wärmedämmverbund enthaltend mindestens eine Schicht (A) gemäß den vorliegenden Definitionen. In dem Wärmedämmverbund können auch zwei oder mehrere Schichten (A) angeordnet sein. Dabei kann es sich beispielsweise um eine alternierende Abfolge unterschiedlicher Schichten (A) handeln und/oder die Schicht (A) kann an verschiedenen Stellen des Wärmedämmverbundes eingebracht sein aber auch in alternierender Abfolge.
Bevorzugte Wärmedämmverbunde sind solche, in denen die Schicht (A) zwischen dem Kern und einer Deckschicht angebracht ist und gegebenenfalls auf der gegenüberliegenden Seite des Kerns eine zweite Deckschicht angebracht ist, wobei gegebenenfalls zwischen Kern und zweiter Deckschicht eine zweite Schicht (A) eingefügt ist.
Als Deckschicht im Wärmedämmverbund eignen sich alle dem Fachmann bekannten Deckschichten, vorzugsweise ist die Deckschicht ausgewählt aus Metall, Wellblech, Stahl, Aluminium, Holz, Kunststoff, Gips oder einer Pressspanplatte.
Verfahren zur Herstellung eines solchen Wärmedämmverbundes sind dem Fachmann bekannt, beispielsweise ist ein solches Verfahren in WO 2005/095728 beschrieben.
Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung des Wärmedämmverbundes in Gebäuden, in Lagerhallen, in Kühlhallen und zur Verbesserung des Flammwiderstandes.
Die vorliegende Erfindung soll anhand der nachfolgenden Beispiele verdeutlicht werden.
Beispiele
Beispiel 1 : Offenzelliger Schaum als Brand-Schutzschicht
Zu 60 Teilen einer Wasserglaslösung (37%ig, Woellner Natriumsilikat) werden porti- onsweise 40 Teile Wasserglaspulver (Portil N) und 5 Teile Polymer (Acronal® S 790; wässrige Dispersion eines Copolymers aus Butylacrylat und Styrol; Feststoffgehalt: ca. 50 %, Handelsprodukt der BASF Aktiengesellschaft) gegeben und homogeniert.
Ein offenzelliger Flies (ca. 3 mm starker Melaminharzschaum (Basotect®)) wird für ca. 2 min. im zuvor beschriebenen Gemisch getränkt. Nach einer kurzen Abtropfphase wird der getränkte Schaum (entspricht der erfindungsgemäßen Schicht (A)) auf den zu schützenden Schaumstoffkern (EPS bzw. BB1 gemäß nachstehenden Beispielen) gelegt und leicht angepresst.
Beispiel 2: Offenzelliger Schaum als Klebeschicht (Herstellung eines Wärmedämmverbundes)
Zu 60 Teilen einer Wasserglaslösung (37%ig, Woellner Natriumsilikat) werden porti- onsweise 40 Teile Wasserglaspulver (Portil N) und 5 Teile Polymer (Acronal® S 790; wässrige Dispersion eines Copolymers aus Butylacrylat und Styrol; Feststoffgehalt: ca. 50 %, Handelsprodukt der BASF Aktiengesellschaft) gegeben und homogeniert.
Ein offenzelliger Flies (ca. 3 mm starker Melaminharzschaum (Basotect®)) wird für ca. 2 min. im zuvor beschriebenen Gemisch getränkt. Nach einer kurzen Abtropfphase wird der getränkte Schaum (entspricht der erfindungsgemäßen Schicht (A)) auf den zu schützenden Schaumstoffkern (EPS bzw. BB1 gemäß nachstehenden Beispielen) gelegt und leicht angepresst.
Nun wird eine Metallplatte (ein Stahlblech mit tn = 0,6 mm) von oben angepresst und das Verbundsystem bis zur vollständigen Härtung unter Druck gehalten. Bei weiteren
Versuchen zeigt sich, dass in der Regel schon das Eigengewicht der Platte als Druckgeber ausreicht.
Analoge Versuche werden auch mit offenzelligen PU-Schaumplatten, Wellpappen und Baumwollfasermatten durchgeführt, wobei die Mattendicken von 0,5 bis 15 mm variiert werden.
Beispiel 3:
Verwendetes Kernmaterial:
EPS-Block (EPS1 ): Neopor® 2300 Block (20 g/L)
Beschichteter Block (BB1 ): Eine Mischung aus flüssigem Wasserglas (120 g) und festem Wasserglas (80 g) wird verrührt. Hierzu gibt man Acronal S 790 (10g). Zu einer separat abgewogenen Menge EPS (46 g) wird ein Teil der zuvor angesetzten Mischung (184 g) von Hand eingemischt. Die homogenisierten Perlen werden in eine Aluform gegeben und bei 700C für 60 Minuten um 50% gepresst.
• Versuch 1 :
Ein EPS1 Block wird direkt mit einer Bunsenbrennerflamme beflammt.
• Versuch 2:
Ein EPS1 Block wird direkt mit einer Basotectschicht (3 mm) beklebt und dann mit einer Bunsenbrennerflamme beflammt. • Versuch 3:
Ein EPS1 Block wird direkt mit einer getränkten Basotectschicht (gemäß Beispiel 1 ) beklebt und dann mit einer Bunsenbrennerflamme beflammt.
• Versuch 4:
Ein BB1 Block wird direkt mit einer Bunsenbrennerflamme beflammt. • Versuch 5:
Ein BB1 Block wird direkt mit einer Basotectschicht (3 mm) beklebt und dann mit einer Bunsenbrennerflamme beflammt.
• Versuch 6:
Ein BB1 Block wird direkt mit einer getränkten Basotectschicht (gemäß Beispiel 1 ) be- klebt und dann mit einer Bunsenbrennerflamme beflammt.
Die Ergebnisse sind in nachfolgender Tabelle zusammengefasst.
Tabelle 1 : Ergebnisse des Laborflammtests
Versuch Kernmaterial Flammwiderstand [s]
1 EPS1 < 2
2 EPS1 < 5
3 EPS1 - 30
4 BB1 < 2
5 BB1 < 5
6 BB1 > 60
Bemerkungen:
Die verwendeten EPS1 Blöcke (Versuch 1 und Versuch 2) schmelzen im Bereich der Flamme sofort weg und verlieren dabei direkt ihre strukturelle Integrität. Die erfindungsgemäße Schutzschicht (Versuch 3) verzögert diesen Formverlust deutlich.
Im Falle der BB1 Blöcke (Versuch 4 und Versuch 5) gilt, dass hier das EPS im Brennerbereich zwar auch verbrennt, die anorganische Matrix jedoch die Gesamtform stabilisiert. Als Bewertungskriterium wurde hier das Verschwinden der EPS Schicht herangezogen. Im Falle von Versuch 6 ist selbst nach längerer Beflammung auch die darunterliegende EPS Schicht noch intakt.
Aus den Versuchen 1 bis 6 ist somit insgesamt ersichtlich, dass eine Schicht enthaltend alle 3 Komponenten a1 ) bis a3) gemäß der vorliegenden Erfindung (Versuche 3 bzw. 6) das Schmelzen des Kernmaterials deutlich herauszögert im Vergleich zu Versuchen, in denen der Kern nicht beschichtet ist (Versuch 1 ), nur mit einzelnen Kompo- nenten a1 ) bis a3) beschichtet ist (Versuche 2 und 4) oder mit den Komponenten a1 ) bis a3) in getrennten Schichten beschichtet ist (Versuch 5).
Beispiel 4:
Weiterhin wird noch ein Brandwiderstandstest gemäß DIN4102 Teilδ: 1986-05 durchgeführt. Hierbei wird ein BB1 Kern direkt mit Metallplatten beklebt (SP1 ). Bei einem weiteren Sandwichaufbau findet die Verklebung von Metall und BB1 Kern mittels erfindungsgemäßer getränkter Schaumschicht gemäß Beispiel 2 statt (SP2). Beim erfin- dungsgemäßen Ausführungsbeispiel SP2 werden somit deutlich höhere Brandwiderstandsdauern beobachtet als im Vergleichsbeispiel SP1.
Tabelle 2: Ergebnisse des DIN4102 Tests
Kern Widerstandsdauer [min]
"SPΪ 35-40
SP2 > 90