Hausgerätevorrichtung
Die Erfindung geht aus von einer Hausgerätevorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .
Die Druckschrift DE 39 32 170 A1 offenbart eine Hausgerätevorrichtung mit einer Auswerteeinheit und einer Anzeigeneinheit, wobei die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist, einen Energieverbrauch eines Hausgeräts auszuwerten und auf der Anzeigeneinheit auszugeben.
Die Druckschrift EP 0 844 326 B1 offenbart eine Waschmaschine mit einer Hausgerätevorrichtung mit einer Auswerteeinheit und einer Anzeigeneinheit, wobei die Anzeigeneinheit dazu vorgesehen ist, einen Energie- und Wasser- verbrauch der Waschmaschine auszuwerten und auf der Anzeigeneinheit auszugeben.
Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Hausgerätevorrichtung mit einem erhöhten Bedienkomfort bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 und des Verfahrensanspruchs 13 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können. Die Erfindung geht aus von einer Hausgerätevorrichtung mit einer Auswerteeinheit, die dazu vorgesehen ist, einen Verbrauch zumindest einer externen Ressource durch ein Hausgerät auszuwerten, und einer Ausgabeeinheit zur Ausgabe des ausgewerteten Verbrauchs. Es wird vorgeschlagen, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist, den Verbrauch der externen Ressource unter Berücksichtigung zumindest eines veränderbaren Auswerteparameters auszuwerten. Unter„vorgesehen" soll insbeson-
dere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet und/oder programmiert verstanden werden. Unter einer„Auswerteeinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die eine Recheneinheit und vorzugsweise eine von der Recheneinheit verschiedene Speichereinheit umfasst, in der besonders vorteilhaft eine Auswer- teprogramm abgespeichert ist. Vorzugsweise weist die Auswerteeinheit zumindest eine Messeinheit zu einer Messung des Verbrauchs der externen Ressource auf. Unter einer„externen Ressource" soll insbesondere zumindest eine für einen Betrieb des Hausgeräts benötigte und von außen zugeführte Ressource wie insbesondere eine Energie und/oder ein Fluid verstanden werden. Unter einem „Verbrauch einer externen Ressource" soll insbesondere eine Menge der externen Ressource und/oder eine Menge der externen Ressource dividiert durch eine zu einer Zeit proportionale Größe verstanden werden. Vorzugsweise ist der Verbrauch ein akkumulierter Gesamtverbrauch, insbesondere während eines Betriebsprogramms des Hausgeräts, und/oder ein Momentanverbrauch des Haus- geräts und/oder ein voraussichtlicher Verbrauch für eine Durchführung eines Betriebsprogramms des Hausgeräts. Unter einer„Ausgabeeinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die zu einer optischen und/oder akustischen und/oder taktilen und/oder elektronischen Ausgabe einer Größe vorgesehen ist. Vorzugsweise umfasst die Ausgabeeinheit eine Anzeigeneinheit, insbesondere ein LCD-Display, und/oder eine Kommunikationsschnittstelle, die zu einer elektronischen Ausgabe der Größe vorgesehen ist. Mit Vorteil stellt die Kommunikationsschnittstelle die Größe in einer elektronischen Kodierung zur Verfügung, so dass sie elektronisch lesbar ist, insbesondere durch eine Recheneinheit und vorzugsweise zu einer Weiterverarbeitung durch die Recheneinheit. Unter einem „Auswerteparameter" soll insbesondere ein Parameter verstanden werden, der von der Auswerteeinheit bei einer Ermittlung und insbesondere bei einer Berechnung des Verbrauchs der externen Ressource verwendet wird. Insbesondere ist der Auswerteparameter ein Umrechnungsfaktor, vorzugsweise zur Umrechnung eines gemessenen Verbrauchs der externen Ressource. Besonders vorteilhaft berechnet die Auswerteeinheit den Verbrauch der externen Ressource mittels abgespeicherter und insbesondere unveränderbarer Verbrauchswerte. Unter einem „veränderbaren Auswerteparameter" soll insbesondere ein Auswertepa-
rameter verstanden werden, der nach einer Auslieferung des Hausgeräts an einen Endverbraucher veränderbar und/oder eingebbar ist, insbesondere durch den Endverbraucher und/oder automatisiert, und der insbesondere auch abhängig von zumindest einem weiteren Parameter, insbesondere einer Zeit und/oder einem Benutzer oder einer Benutzergruppe, unterschiedliche Werte annehmen kann. Insbesondere ist der veränderbare Auswerteparameter von einem feststehenden Auswerteparameter, der insbesondere durch physikalische Gesetzte und/oder durch Umrechnungsfaktoren zwischen zwei Maßeinheiten festgelegt ist, verschieden. Vorzugsweise ist der veränderbare Auswerteparameter ein betriebswirtschaftlicher Parameter, insbesondere Kosten pro Einheit der externen Ressource, vorzugsweise in einer beliebigen Währung, und/oder ein Prozentsatz eines zur Verfügung stehenden Budgets. Vorzugsweise besteht die Maßeinheit des veränderbaren Auswerteparameters aus einem Quotienten zweier Maßeinheiten, insbesondere Euro/kWh, Euro/Liter oder Euro/m3. Darunter, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist, „den Verbrauch der externen Ressource unter Berücksichtigung eines veränderbaren Auswerteparameters" auszuwerten, soll insbesondere verstanden werden, dass die Auswerteeinheit den veränderbaren Auswerteparameter bei einer Bestimmung des Verbrauchs der externen Ressource verwendet und vorzugsweise den Verbrauch der externen Ressource in einer Maßeinheit an die Ausgabeeinheit weitergibt, die einem Zähler des Quotienten der Maßeinheit des veränderbaren Auswerteparameters entspricht.
Durch eine solche Ausgestaltung kann ein vorteilhaft erhöhter Bedienkomfort erzielt werden, da für einen Bediener der Verbrauch des Hausgeräts transparen- ter wird. Insbesondere kann ein Bediener sich den Verbrauch der externen Ressource in einer für ihn leicht verständlichen Einheit, insbesondere als Kosten, anzeigen lassen. Die erhöhte Transparenz kann einen erzieherischen Effekt haben und dadurch zu einem sparsameren Umgang mit der externen Ressource führen. Hierdurch kann eine Energieeffizienz gesteigert werden.
Vorteilhaft ist die externe Ressource eine Energie und insbesondere eine elektrische Energie. Vorteilhaft ist die externe Ressource ein Fluid. Unter einem„Fluid"
soll insbesondere eine Substanz verstanden werden, die einer beliebig langsamen Scherung widerstandsfrei folgt und insbesondere eine endliche Viskosität aufweist. Vorzugsweise ist das Fluid eine Flüssigkeit, insbesondere Wasser oder eine Wasser enthaltende Flüssigkeit. Vorzugsweise ist das Fluid ein Gas und vorzugsweise ein brennbares Gas, insbesondere Methan, Ethan, Propan, Butan oder Ethen, oder eine brennbare Gasmischung, insbesondere aus den Gasen Methan, Ethan, Propan, Butan und/oder Ethen.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Auswerteeinheit zumindest eine Spei- chereinheit umfasst. Unter einer„Speichereinheit" soll insbesondere eine elektronische Einheit zu Speicherung von Daten verstanden werden. Vorzugsweise umfasst die Speichereinheit einen semi-permanenten Speicher, insbesondere ein EEPROM (Electrically Erasable Programmable Read-Only Memory) und/oder ein Flash-EEPROM. Hierdurch kann eine Speicherung verschiedener Daten, insbe- sondere des veränderbaren Auswerteparameters und/oder einer Historie des
Verbrauchs der externen Ressource ermöglicht werden, wodurch ein Bedienkomfort vorteilhaft gesteigert werden kann.
In einer bevorzugten Ausgestaltung wird vorgeschlagen, dass die Auswerteein- heit dazu vorgesehen ist, in der Speichereinheit zumindest einen veränderbaren
Auswerteparameter abzuspeichern. Hierdurch kann ein Bedienkomfort vorteilhaft erhöht werden, da von einer wiederholten Eingabe des veränderbaren Auswerteparameters bei einem erneuten Start des Hausgeräts abgesehen werden kann. Vorzugsweise ist die Auswerteeinheit dazu vorgesehen, in der Speichereinheit mehrere veränderbare Auswerteparameter in Abhängigkeit von einem weiteren
Parameter abzuspeichern, insbesondere verschiedene veränderbare Auswerteparameter für verschiedene Zeiten, insbesondere Tageszeiten, und/oder für verschiedene Benutzer und/oder Benutzergruppen. Durch die Speicherung von verschiedenen veränderbaren Auswerteparametern für verschiedene Zeiten kann sichergestellt werden, dass die Auswerteeinheit bei der Auswertung des Verbrauchs der externen Ressource eine zeitliche Veränderung des veränderlichen Auswerteparameters berücksichtigen kann. Die Speicherung von verschiedenen
Auswerteparametern für verschiedene Benutzer und/oder Benutzergruppen ermöglicht ein Anlegen eines individuellen Benutzerprofils.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschla- gen, dass die Hausgerätevorrichtung eine Eingabeeinheit aufweist, die zu einer
Eingabe wenigstens eines veränderbaren Auswerteparameters vorgesehen ist. Unter einer„Eingabeeinheit" soll insbesondere eine Bedieneinheit verstanden werden, die zu einer Eingabe und/oder Änderung des veränderbaren Auswerteparameters durch einen Bediener vorgesehen ist. Vorzugsweise ist die Eingabe- einheit zu einer manuellen Eingabe, insbesondere mittels hierfür bereitgestellter
Bedienelemente, vorgesehen. Hierdurch kann eine Änderung und/oder Eingabe des veränderbaren Auswerteparameters durch einen Bediener ermöglicht werden.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Hausgerätevorrichtung eine Kommunikationseinheit umfasst, die dazu vorgesehen ist, wenigstens einen veränderbaren Auswerteparameter zu ermitteln. Unter einer„Kommunikationseinheit" soll insbesondere eine von einer Eingabeeinheit verschiedene Einheit verstanden werden, die mit anderen Geräten, insbesondere einer von der Auswerteeinheit verschiedenen Recheneinheit und/oder einem Stromzähler, kommuniziert, insbesondere über Kabel und vorzugsweise kabellos. Darunter, dass die Kommunikationseinheit dazu vorgesehen ist, „wenigstens einen veränderbaren Auswerteparameter zu ermitteln" soll insbesondere verstanden werden, dass die Kommunikationseinheit den veränderbaren Auswerteparameter von einem anderen Gerät, insbesondere einer von der Auswerteeinheit verschiedenen Recheneinheit, vorzugsweise einem mit dem Internet verbundenen Computer, und/oder von einem Stromzähler, bezieht und vorzugsweise in der Speichereinheit abspeichert. Hierdurch kann eine automatisierte Aktualisierung des veränderbaren Auswerteparameters erreicht werden.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist, einen Betrieb des Hausgeräts in Abhängigkeit wenigstens eines veränderbaren Aus-
werteparameters zu blockieren. Darunter, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist,„einen Betrieb des Hausgeräts in Abhängigkeit wenigstens eines veränderbaren Auswerteparameters zu blockieren", soll insbesondere verstanden werden, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist, einen Betrieb und vor- zugsweise einen automatisierten Betrieb des Hausgeräts zu blockieren, falls eine von dem veränderbaren Auswerteparameter abhängige Bedingung, die vorzugsweise von einem Bediener festlegbar ist, verletzt ist. Vorzugsweise ist die Bedingung durch einen Grenzwert des veränderbaren Auswerteparameters gekennzeichnet. Vorzugsweise ist die Bedingung ein Unterschreiten und/oder Über- schreiten des Grenzwerts des veränderbaren Auswerteparameters. Besonders vorteilhaft ist die Bedingung eine Minimierung von Kosten für die externe Ressource bei einem automatisierten Betrieb des Hausgeräts, insbesondere eines Garprogramms oder eines Waschprogramms. Hierdurch kann eine intelligente Steuerung des Hausgeräts erzielt werden. Ferner kann die Hausgerätevorrich- tung automatisch bei einer Kostenreduzierung mitwirken.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist, in der Speichereinheit in Abhängigkeit von zumindest zwei Gruppierungsparametern jeweils einen akkumulierten Verbrauch abzuspeichern. Unter einem „akkumulierten Verbrauch" soll insbesondere ein über einen bestimmten Zeitraum angesammelter Gesamtverbrauch verstanden werden. Unter einem„Gruppierungsparameter" soll insbesondere ein Parameter verstanden werden, dem ein akkumulierter Verbrauch zugeordnet ist. Vorzugsweise ist der Gruppierungsparameter ein Benutzer oder eine Benutzergruppe und/oder ein Zeitraum. Hierdurch kann bei einem gemeinsam genutzten Hausgerät, insbesondere in einer Wohngemeinschaft und/oder bei wechselnden Bewohnern, eine Abrechnung von anfallenden Betriebskosten vereinfacht werden.
In einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschla- gen, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist, während einer Auswahl eines Ablaufprogramms den voraussichtlichen Verbrauch der externen Ressource unter Berücksichtigung zumindest eines veränderbaren Auswerteparameters
auszuwerten. Unter einem „Ablaufprogramm" soll insbesondere ein abgespeichertes und zu einem festgelegten Zeitpunkt automatisch ablaufendes Programm, insbesondere ein Garprogramm oder ein Waschprogramm, verstanden werden. Vorzugsweise ist das Hausgerät dazu vorgesehen, einem Bediener ein Abspeichern eines eigenen Ablaufprogramms, insbesondere eines eigenen Garprogramms, zu ermöglichen. Unter einer„Auswahl eines Ablaufprogramms" soll insbesondere ein Bedienvorgang durch einen Bediener verstanden werden, bei dem der Bediener ein Ablaufprogramm in einem ersten Schritt anwählt und in einem zweiten Schritt auswählt. Das im ersten Schritt angewählte und im zweiten Schritt ausgewählte Ablaufprogramm startet dann zu einem Zeitpunkt, der durch den Bediener festgelegt und vorzugsweise durch die Auswerteeinheit beeinflusst ist. Vorzugsweise startet das Ablaufprogramm frühestens nach einer Freigabe durch die Auswerteeinheit. Darunter, dass die Auswerteeinheit dazu vorgesehen ist,„während einer Auswahl eines Ablaufprogramms den voraussichtlichen Ver- brauch der externen Ressource unter Berücksichtigung zumindest eines veränderbaren Auswerteparameters auszuwerten", soll insbesondere verstanden werden, dass die Auswerteeinheit während oder unmittelbar nach einer Anwahl eines Ablaufprogramms im ersten Schritt den voraussichtlichen Verbrauch der externen Ressource bei einem Ablauf des gerade angewählten Ablaufprogramms unter Berücksichtigung des veränderbaren Auswerteparameters bestimmt und zu einer Ausgabe an die Ausgabeeinheit weiterleitet. Unter„unmittelbar nach" soll hierbei insbesondere ein Zeitraum von höchstens 5 s, insbesondere maximal 4 s, vorteilhaft höchstens 2 s und besonders vorteilhaft von maximal 1 s verstanden werden. Vorzugsweise wird der voraussichtliche Verbrauch in einer Maßeinheit angegeben, die dem Zähler des Quotienten der Maßeinheit des veränderbaren
Auswerteparameters entspricht. Vorzugsweise ist der Verbrauch der externen Ressource für jedes Ablaufprogramm zumindest nach einem ersten Ablauf des Ablaufprogramms in der Speichereinheit abgespeichert. Vorzugsweise wird der Gesamtverbrauch der externen Ressource für jedes Ablaufprogramm nach ei- nem erstmaligen Ablauf des Ablaufprogramms ermittelt und in der Speichereinheit abgespeichert. Durch eine solche Ausgestaltung kann eine Information über den voraussichtlichen Verbrauch des Hausgeräts in einer für einen Bedienen
transparenten Form dargestellt werden. Hierdurch kann eine Erziehung und/oder Ermutigung des Bedieners zu einer Anwahl von sparsamen Ablaufprogrammen ermöglicht werden. Ferner wird vorgeschlagen, dass die Auswerteeinheit zumindest teilweise einstückig mit einer Steuereinheit des Hausgeräts ausgeführt ist. Unter„zumindest teilweise einstückig" soll insbesondere verstanden werden, dass Bauteile, insbesondere eine Recheneinheit und/oder eine Speichereinheit und/oder eine Ausgabeeinheit gemeinsam genutzt werden. Unter einer„Steuereinheit des Hausge- räts" soll insbesondere eine Einheit, insbesondere eine elektronische Einheit und vorzugsweise eine elektronische Recheneinheit, verstanden werden, die wenigstens zu einer Steuerung und/oder Regelung zumindest einer Funktion des Hausgeräts vorgesehen ist. Vorzugsweise übernimmt die Steuereinheit zusätzlich zumindest teilweise Aufgaben der Auswerteeinheit. Hierdurch können Bauraum und Material eingespart werden und es können Kosten reduziert werden.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Ausgabeeinheit zumindest teilweise einstückig mit einer Betriebszustandsausgabeeinheit des Hausgeräts ausgeführt ist. Unter einer„Betriebszustandsausgabeeinheit" soll insbesondere eine Ausgabe- einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, einen Betriebszustand des
Hausgeräts auszugeben. Vorzugsweise übernimmt die Betriebszustandsausgabeeinheit zusätzlich zumindest teilweise Aufgaben der Ausgabeeinheit. Vorzugsweise ist die Betriebszustandsausgabeeinheit eine Betriebszustandsanzeigen- einheit, insbesondere ein LCD-Display. Hierdurch können Bauraum und Material eingespart werden und es können Kosten reduziert werden.
Ferner wird ein Verfahren zur Auswertung eines Verbrauchs zumindest einer externen Ressource durch ein Hausgerät mit einer erfindungsgemäßen Hausgerätevorrichtung mit einer Ausgabeeinheit zur Ausgabe des ausgewerteten Ver- brauchs vorgeschlagen, bei dem der Verbrauch der externen Ressource unter
Berücksichtigung zumindest eines veränderbaren Auswerteparameters ausgewertet wird. Durch ein solches Verfahren kann ein Bedienkomfort vorteilhaft er-
höht werden, da der Verbrauch der externen Ressource für einen Bediener transparenter dargestellt werden kann.
Weitere Vorteile ergeben sich aus den folgenden Zeichnungsbeschreibungen. In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Die
Zeichnungen, die Beschreibungen und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Backofen mit einer erfindungsgemäßen Hausgerätevorrichtung in einer Draufsicht,
Fig. 2 die Hausgerätevorrichtung mit einer Auswerteeinheit und einer Ausgabeeinheit in einem Blockdiagramm,
Fig. 3 eine Anzeige der Ausgabeeinheit während einer Eingabe eines veränderbaren Auswerteparameters,
Fig. 4 ein Ablaufdiagramm zu einer Bestimmung eines Informationsgehalts einer Anzeige der Ausgabeeinheit,
Fig. 5a die Anzeige der Ausgabeeinheit während eines Backvorgangs mit einer angezeigten Momentanleistung und einer Uhrzeit,
Fig. 5b die Anzeige der Ausgabeeinheit während eines Backvorgangs mit einem angezeigten akkumulierten Verbrauch in kWh und einer Backzeit,
Fig. 5c die Anzeige der Ausgabeeinheit während eines Backvorgangs mit einem angezeigten akkumulierten Verbrauch in Euro und einer Backzeit,
Fig. 6a die Anzeige der Ausgabeeinheit am Ende eines Backvorgangs mit einer angezeigten Momentanleistung in kW und einer Uhrzeit, Fig. 6b die Anzeige der Ausgabeeinheit am Ende eines Backvorgangs mit einem angezeigten akkumulierten Verbrauch in kWh und einer Backzeit,
Fig. 6c die Anzeige der Ausgabeeinheit am Ende eines Backvorgangs mit einem angezeigten akkumulierten Verbrauch in Euro und einer Backzeit,
Fig. 7a die Anzeige der Ausgabeeinheit während einer Auswahl eines Ablaufprogramms mit einem angezeigten voraussichtlichen Verbrauch in kWh und einer Backzeit und
Fig. 7b die Anzeige der Ausgabeeinheit während der Auswahl des Ablaufprogramms mit einem angezeigten voraussichtlichen Verbrauch in Euro und einer Backzeit.
Fig. 1 zeigt ein als Backofen 26 ausgeführtes Hausgerät 12 mit einer erfindungsgemäßen Hausgerätevorrichtung. Die Hausgerätevorrichtung umfasst eine Auswerteeinheit 10, die dazu vorgesehen ist, einen Energieverbrauch des Hausgeräts 12 in kWh auszuwerten, und eine Ausgabeeinheit 14 zur Ausgabe des ausgewerteten Verbrauchs. Die Auswerteeinheit 10 ist darüber hinaus speziell dazu vorgesehen, den Energieverbrauch unter Berücksichtigung zumindest eines veränderbaren Auswerteparameters auszuwerten. Im vorliegenden Fall handelt es sich bei dem veränderbaren Auswerteparameter um die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie. Damit ist die Auswerteeinheit 10 in der Lage, den Energieverbrauch des Hausgeräts 12 in Energiekosten in Euro umzurechnen. Die Hausgerätevorrichtung umfasst eine Eingabeeinheit 18, die zu einer Eingabe der Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie vorgesehen ist. Die Auswerteeinheit 10 umfasst eine Speichereinheit 16 und ist dazu vorgesehen, die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie in der Speichereinheit 16 abzuspeichern. Des Weiteren ist die Auswerteeinheit 10 dazu vorgesehen, am Ende eines Backvorgangs eine Backzeit und einen akkumulierten Energieverbrauch in kWh für den Backvorgang in der Speichereinheit 16 abzuspeichern. Die Auswerteeinheit 10 ist einstückig mit einer Steuereinheit 22 des Hausgeräts 12 ausgeführt. Die Ausgabeeinheit 14 umfasst eine Anzeigeneinheit und ist einstückig mit einer Betriebszustandsaus- gabeeinheit 24 des Hausgeräts 12 ausgeführt. Alternativ oder zusätzlich zur Eingabeeinheit 18 kann die Hausgerätevorrichtung eine Kommunikationseinheit 20 umfassen, die dazu vorgesehen ist, die Kosten in Euro pro kWh elektrische
Energie, insbesondere auch zu verschiedenen Tageszeiten, elektronisch zu ermitteln, insbesondere über einen Internetanschluss von einer Strombörse und/oder von einem Stromzähler. Fig. 2 zeigt die Komponenten der Hausgerätevorrichtung schematisch in einem Blockdiagramm.
Fig. 3 zeigt eine Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeeinheit 14. Die Anzeige ist in vier Informationsbereiche unterteilt: einen Betriebsanzeigenbereich 38, einen Zeitanzeigenbereich 40, einen Temperaturanzeigenbereich 42 und einen Verbrauchsanzeigenbereich 44. Der Betriebsanzeigenbereich 38 ist dazu vorge- sehen, einen Bediener über einen aktuellen Betriebszustand des Hausgeräts 12 zu informieren. Der Zeitanzeigenbereich 40 ist dazu vorgesehen, eine aktuelle Uhrzeit, eine verstrichene Backzeit oder eine Backzeit eines Ablaufprogramms numerisch anzuzeigen. Der Temperaturanzeigenbereich 42 ist dazu vorgesehen, eine Soll-Temperatur numerisch und eine Ist-Temperatur in Form eines Balken- diagramms symbolisch anzuzeigen. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 ist dazu vorgesehen, eine momentane Leistungsaufnahme des Hausgeräts 12 in kW, einen akkumulierten oder voraussichtlichen Energieverbrauch des Hausgeräts 12 in kWh oder akkumulierte oder voraussichtliche Energiekosten in Euro anzuzeigen. Fig. 3 zeigt die Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeeinheit 14 kurz nach der Eingabe der Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie. Der Betriebsanzeigenbereich 38, der Zeitanzeigenbereich 40 und der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigen Nullstellungen ohne einen Informationsgehalt. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 hingegen zeigt die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie. Im vorliegenden Fall betragen die Kosten in Euro pro kWh elektrische Ener- gie 0, 1 15 Euro/kWh.
Die Auswerteeinheit 10 setzt ein Verfahren um zur Auswertung eines Verbrauchs zumindest einer externen Ressource durch ein Hausgerät 12 mit einer erfindungsgemäßen Hausgerätevorrichtung mit einer Ausgabeeinheit 14 zur Ausgabe des ausgewerteten Verbrauchs, wobei der Verbrauch der externen Ressource unter Berücksichtigung eines veränderbaren Auswerteparameters ausgewertet wird. Im vorliegenden Fall handelt es sich bei dem veränderbaren Auswertepa-
rameter um die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie. Anhand des Ablaufdiagramms in Fig. 4 wird durch die Auswerteeinheit 10 ein Informationsgehalt der Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 ermittelt. In einem Schritt 50, der einen Grundzustand der Anzeige darstellt, wird durch die
Auswerteeinheit 10 eine momentane Leistungsaufnahme des Backofens 26 anhand von Tabellenwerten für die gerade betriebenen Heizeinheiten des Backofens 26 berechnet. Die momentane Leistungsaufnahme des Backofens 26 wird zusammen mit einer aktuellen Uhrzeit, einem Betriebszustand des Hausgeräts 12 sowie einer Soll- und Ist-Temperatur an die Ausgabeeinheit 14 übermittelt.
Fig. 5a zeigt eine mögliche Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 während eines Backvorgangs. Der Betriebsanzeigenbereich 38 zeigt einen Betrieb mit Umluft und Oberhitze an. Der Zeitanzeigenbereich 40 zeigt eine aktuelle Uhrzeit an. Der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigt eine Soll-Temperatur von 180°C sowie eine aktuelle Ist-Temperatur mittels des Balkendiagramms an. Der
Verbrauchsanzeigenbereich 44 zeigt eine aktuelle Leistungsaufnahme von 1 ,325 kW an. Fig. 6a zeigt eine mögliche Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 nach einem Backvorgang. Der Betriebsanzeigenbereich 38 zeigt an, dass das Hausgerät 12 abgeschaltet ist. Der Zeitanzeigenbereich 40 zeigt eine aktuelle Uhrzeit an. Der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigt eine Soll-
Temperatur von 0°C sowie eine aktuelle Ist-Temperatur mittels des Balkendiagramms an. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 zeigt eine aktuelle Leistungsaufnahme von 0 kW an. Wie anhand des Balkendiagramms im Temperaturanzeigenbereich 42 ersichtlich, verfügt der Backofen 26 noch über Restwärme von einem vorherigen Backvorgang.
Schritt 52 stellt ein auslösendes Ereignis dar, bei dem ein Bediener mittels der Eingabeeinheit 18 einen Wechsel der Anzeige anfordert. Zuerst wird in einem Schritt 54 überprüft, ob Heizeinheiten des Backofens 26 in Betrieb sind. Ist dies der Fall, so berechnet die Auswerteeinheit 10 in einem Schritt 56 eine Backzeit eines Backvorgangs sowie einen akkumulierten Energieverbrauch in kWh für den Backvorgang aus Tabellenwerten für die gerade betriebenen Heizeinheiten des
Backofens 26. Die Backzeit und der akkumulierte Energieverbrauch in kWh werden zusammen mit einem Betriebszustand des Hausgeräts 12 sowie einer Soll- und Ist-Temperatur an die Ausgabeeinheit 14 übermittelt. Fig. 5b zeigt eine mögliche Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 für diesen Fall. Der Betriebsanzeigenbereich 38 zeigt einen Betrieb mit Umluft und Oberhitze an. Der
Zeitanzeigenbereich 40 zeigt eine Backzeit von 15 min 40 s an. Der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigt eine Soll-Temperatur von 180°C sowie eine aktuelle Ist-Temperatur mittels des Balkendiagramms an. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 zeigt einen akkumulierten Energieverbrauch von 0,475 kWh für den Backvorgang an. In einem Schritt 58 wird überprüft, ob der Bediener innerhalb einer Zeitspanne von 4 s mittels der Eingabeeinheit 18 einen weiteren Wechsel der Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 anfordert. Ist dies nicht der Fall, so kehrt die Anzeige zum Grundzustand von Schritt 50 zurück. Fordert der Bediener innerhalb der Zeitspanne von 4 s einen Wechsel der Anzeige mit- tels der Eingabeeinheit 18 an, so wird in einem Schritt 60 überprüft, ob die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie in der Speichereinheit 16 der Auswerteeinheit 10 hinterlegt sind. Ist dies nicht der Fall, so kehrt die Anzeige zum Grundzustand von Schritt 50 zurück. Sind die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie in der Speichereinheit 16 der Auswerteeinheit 10 hinterlegt, so berechnet die Auswerteeinheit 10 in einem Schritt 62 akkumulierte Energiekosten in Euro für den Backvorgang aus dem akkumulierten Energieverbrauch in kWh. Die akkumulierten Energiekosten in Euro werden an die Ausgabeeinheit 14 übermittelt. Fig. 5c zeigt eine mögliche Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 für diesen Fall. Der Betriebsanzeigenbereich 38 zeigt einen Betrieb mit Umluft und Oberhitze an. Der Zeitanzeigenbereich 40 zeigt eine Backzeit von
15 min 40 s an Der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigt eine Soll-Temperatur von 180°C sowie eine aktuelle Ist-Temperatur mittels des Balkendiagramms an. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 zeigt akkumulierte Energiekosten von 0,055 Euro für den Backvorgang an. Nach einer Zeitspanne von 4 s kehrt die Anzeige wieder zum Grundzustand von Schritt 50 zurück.
Ergibt sich im Schritt 54, dass keine Heizeinheiten des Backofens 26 in Betrieb sind, so wird im Schritt 64 überprüft, ob gerade eine Auswahl eines Garprogramms stattfindet. Ist dies der Fall, so wird in einem Schritt 66 ein in der Speichereinheit 16 gespeicherter voraussichtlicher Energieverbrauch in kWh für das gerade angewählte Programm durch die Auswerteeinheit 10 ausgelesen. Der abgespeicherte voraussichtliche Energieverbrauch stellt einen Durchschnittswert des Energieverbrauchs für das gerade angewählte Garprogramm dar. Sollte für das betreffende Garprogramm noch kein durchschnittlicher Energieverbrauch in kWh abgespeichert sein, so kehrt die Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabe- einheit 14 zum Grundzustand von Schritt 50 zurück. Sollte für das betreffende
Garprogramm ein durchschnittlicher Energieverbrauch verfügbar sein, so wird dieser Wert zusammen mit Betriebsparametern des angewählten Garprogramms an die Ausgabeeinheit 14 übermittelt. Fig. 7a zeigt eine mögliche Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 für diesen Fall. Der Betriebsanzeigen- bereich 38 zeigt an, dass gerade eine Auswahl eines Garprogramms stattfindet.
Der Zeitanzeigenbereich 40 zeigt eine gewählte Backzeit von 1 h an. Der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigt eine Soll-Temperatur von 150°C sowie eine aktuelle Ist-Temperatur mittels des Balkendiagramms an. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 zeigt einen voraussichtlichen Energieverbrauch von 0,720 kWh für das angewählte Garprogramm an. In einem Schritt 68 wird überprüft, ob der Bediener innerhalb einer Zeitspanne von 4 s mittels der Eingabeeinheit 18 einen Wechsel der Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 anfordert. Ist dies nicht der Fall, so kehrt die Anzeige zum Grundzustand von Schritt 50 zurück. Fordert der Bediener innerhalb der Zeitspanne von 4 s einen Wechsel der Anzeige mit- tels der Eingabeeinheit 18 an, so wird in einem Schritt 70 überprüft, ob die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie in der Speichereinheit 16 der Auswerteeinheit 10 hinterlegt sind. Ist dies nicht der Fall, so kehrt die Anzeige zum Grundzustand von Schritt 50 zurück. Sind die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie in der Speichereinheit 16 der Auswerteeinheit 10 hinterlegt, so werden in einem Schritt 72 voraussichtliche Energiekosten in Euro für das angewählte Garprogramm aus dem voraussichtlichen Energieverbrauch in kWh berechnet. Die voraussichtlichen Energiekosten in Euro werden an die Ausgabeeinheit 14 über-
mittelt. Fig. 7b zeigt eine mögliche Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 für diesen Fall. Der Betriebsanzeigenbereich 38 zeigt an, dass gerade eine Auswahl eines Garprogramms stattfindet. Der Zeitanzeigenbereich 40 zeigt eine gewählte Backzeit von 1 h an. Der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigt eine Soll-Temperatur von 150°C sowie eine aktuelle Ist-Temperatur mittels des Balkendiagramms an. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 zeigt voraussichtliche Energiekosten von 0,083 Euro für das angewählte Garprogramm an. Nach einer Zeitspanne von 4 s kehrt die Anzeige wieder zum Grundzustand von Schritt 50 zurück.
Ergibt sich im Schritt 64, dass keine Auswahl eines Garprogramms stattfindet, so handelt es sich beim aktuellen Betriebszustand des Hausgeräts 12 um einen Stand-by-Betrieb mit vorteilhaft niedrigem Energieverbrauch. In einem Schritt 74 werden durch die Auswerteeinheit 10 eine Backzeit und ein akkumulierter Ver- brauch eines letzten Backvorgangs aus der Speichereinheit 16 ausgelesen. Die
Backzeit und der akkumulierte Verbrauch des letzten Backvorgangs werden zusammen mit einer Ist-Temperatur an die Ausgabeeinheit 14 übermittelt. Fig. 6b zeigt eine mögliche Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 für diesen Fall. Der Betriebsanzeigenbereich 38 zeigt an, dass das Hausgerät 12 abge- schaltet ist. Der Zeitanzeigenbereich 40 zeigt eine Backzeit von 30 min 20 s für den letzten Backvorgang an. Der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigt eine Soll- Temperatur von 0°C sowie eine aktuelle Ist-Temperatur mittels des Balkendiagramms an. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 zeigt einen akkumulierten Energieverbrauch von 0,625 kWh für den letzten Backvorgang an. In einem Schritt 76 wird überprüft, ob der Bediener innerhalb einer Zeitspanne von 4 s mittels der
Eingabeeinheit 18 eine weitere andere Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 anfordert. Ist dies nicht der Fall, so kehrt die Anzeige zum Grundzustand von Schritt 50 zurück. Fordert der Bediener innerhalb der Zeitspanne von 4 s eine weitere Anzeige mittels der Eingabeeinheit 18 an, so wird in einem Schritt 78 überprüft, ob die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie in der
Speichereinheit 16 der Auswerteeinheit 10 hinterlegt sind. Ist dies nicht der Fall, so kehrt die Anzeige zum Grundzustand von Schritt 50 zurück. Sind die Kosten in
Euro pro kWh elektrische Energie in der Speichereinheit 16 der Auswerteeinheit 10 hinterlegt, so berechnet die Auswerteeinheit 10 in einem Schritt 80 akkumulierte Energiekosten in Euro für den letzten Backvorgang aus dem akkumulierten Energieverbrauch in kWh. Die akkumulierten Energiekosten in Euro werden an die Ausgabeeinheit 14 übermittelt. Fig. 6c zeigt eine mögliche Anzeige der Anzeigeneinheit der Ausgabeneinheit 14 für diesen Fall. Der Betriebsanzeigenbereich 38 zeigt an, dass das Hausgerät 12 abgeschaltet ist. Der Zeitanzeigenbereich 40 zeigt eine Backzeit von 30 min 20 s an. Der Temperaturanzeigenbereich 42 zeigt eine Soll-Temperatur von 0°C sowie eine aktuelle Ist-Temperatur mittels des Balkendiagramms an. Der Verbrauchsanzeigenbereich 44 zeigt akkumulierte
Energiekosten von 0,071 Euro für den letzten Backvorgang an. Nach einer Zeitspanne von 4 s kehrt die Anzeige wieder zum Grundzustand von Schritt 50 zurück.
In einer alternativen Ausgestaltung der Hausgerätevorrichtung wäre auch denkbar, dass die Auswerteeinheit 10 dazu vorgesehen ist, eine momentane Leistungsaufnahme, einen akkumulierten Energieverbrauch und akkumulierte Energiekosten des Hausgeräts 12 mittels gemessener anstatt abgespeicherter Werte zu berechnen. Hierzu kann die Auswerteeinheit 10 über geeignete Messeinheiten, insbesondere Strom- und/oder Spannungsmessgeräte, verfügen. Alternativ oder zusätzlich kann die Auswerteeinheit 10 die Kosten pro kWh elektrische Energie in jeder anderen Währung angeben. Hierzu kann anstatt des Euro- Zeichens ein entsprechend anderes Symbol in der Anzeigeneinheit der Ausgabeeinheit 14 vorgesehen sein. Alternativ oder zusätzlich ist denkbar, dass die Auswerteeinheit 10 dazu vorgesehen ist, einen Betrieb des Hausgeräts 12 abhängig von den Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie zu blockieren. So könnte ein Backofen 26 geschaffen werden, der ein Garprogramm erst dann startet, wenn die Kosten in Euro pro kWh elektrische Energie unter einen vorgegebenen oder vorgebbaren Grenzwert sinken. Hierdurch kann erreicht werden, dass der Backofen 26 dann ein Backprogramm startet, wenn die Energiekosten für einen Backvorgang gering sind. Dies ist insbesondere nachts der Fall. Alternativ oder zusätzlich ist ferner denkbar, dass die Auswerteeinheit 10 dazu vorge-
sehen ist, in der Speichereinheit 16 in Abhängigkeit von zumindest zwei Gruppierungsparametern jeweils einen akkumulierten Verbrauch abzuspeichern. Die Gruppierungsparameter können hierbei die Namen von Benutzern sein. So kann die Auswerteeinheit 10 für zumindest zwei Benutzer jeweils einen akkumulierten Gesamtverbrauch abspeichern. Beim Start des Hausgeräts 12 wählt ein Benutzer sein Benutzerprofil aus und erhält so Informationen zu seinem letzten Betriebsvorgang des Hausgeräts 12 und/oder über einen insgesamt akkumulierten Verbrauch in einem vorgebbaren Zeitraum. Des Weiteren erhält er Informationen über durch ihn verursachte Betriebskosten. Der vorgebbare Zeitraum kann sich zum Beispiel über einen Monat oder über ein Jahr erstrecken. Hierdurch kann eine Abrechnung der Betriebskosten des Hausgeräts 12 bei einer gemeinsamen Nutzung des Hausgeräts 12 durch mehrere Benutzer erheblich vereinfacht werden. Vorteilhaft verfügt die Ausgabeeinheit 14 dann über eine Ausgabeschnittstelle, insbesondere eine USB-Schnittstelle, über die ein Herunterladen der abgespeicherten Daten, insbesondere in Tabellenform, möglich ist.
Die erfindungsgemäße Hausgerätevorrichtung kann abgesehen von einem Einsatz in einem Backofen in jedem anderen Hausgerät eingesetzt werden. Insbesondere in Waschmaschinen und Spülmaschinen können so neben Energiekosten auch Wasserkosten ausgewertet werden. Insbesondere in einem Gasherd können Gaskosten ausgewertet werden. Des Weiteren ist ein Einsatz in elektrischen Kochfeldern, insbesondere Induktionskochfelder, und in Wäschetrocknern denkbar.
Bezugszeichen
10 Auswerteeinheit 78 Schritt
12 Hausgerät 80 Schritt
14 Ausgabeeinheit
16 Speichereinheit
18 Eingabeeinheit
20 Kommunikationseinheit
22 Steuereinheit
24 Betriebszustandsausgabeeinheit
26 Backofen
38 Betriebsanzeigenbereich
40 Zeitanzeigenbereich
42 Temperaturanzeigenbereich
44 Verbrauchsanzeigenbereich
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