EP2954230A1 - Verfahren zum schutz vor transportschäden bei getrieben - Google Patents
Verfahren zum schutz vor transportschäden bei getriebenInfo
- Publication number
- EP2954230A1 EP2954230A1 EP14700077.2A EP14700077A EP2954230A1 EP 2954230 A1 EP2954230 A1 EP 2954230A1 EP 14700077 A EP14700077 A EP 14700077A EP 2954230 A1 EP2954230 A1 EP 2954230A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- transmission
- output shaft
- drive shaft
- shaft
- drive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 title claims abstract description 89
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims abstract description 21
- 230000004907 flux Effects 0.000 abstract 1
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 8
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H57/00—General details of gearing
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H57/00—General details of gearing
- F16H57/02—Gearboxes; Mounting gearing therein
- F16H57/023—Mounting or installation of gears or shafts in the gearboxes, e.g. methods or means for assembly
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H57/00—General details of gearing
- F16H2057/0093—Means or measures for transport, shipping or packaging
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T29/00—Metal working
- Y10T29/49—Method of mechanical manufacture
- Y10T29/49815—Disassembling
- Y10T29/49819—Disassembling with conveying of work or disassembled work part
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T74/00—Machine element or mechanism
- Y10T74/19—Gearing
- Y10T74/19637—Gearing with brake means for gearing
Definitions
- Transmission transmissions as part of a device such as a wind turbine are often manufactured by specialized companies.
- the gear In order to be able to inflict the gears of the overall device, such as the wind turbine, the gear often has to be transported over long distances from the place of gearbox manufacture to the place of assembly of the overall device. Transportation can damage the transmission, which causes high costs.
- the drive shaft is fixed, in particular connected to the housing such that the movement of the drive shaft is decelerated, in particular prevented. Also, it is not mandatory to connect the drive shaft with the housing, also the drive shaft can be connected to a further component, as well as a transport device, which prevents the movement of the drive shaft.
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
- Retarders (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Abstract
Verfahren zum Schutz vor Transportschäden bei Getrieben, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein im Kraftfluss liegendes bewegliches Getriebebauteil in sich verspannt wird.
Description
Verfahren zum Schutz vor Transportschäden bei Getrieben
Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem Verfahren zum Schutz vor Transportschäden bei Getrieben nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 und einem Getriebe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 9.
Getriebe dienen der Wandlung eines Drehmoments, welches auf einer Antriebswelle der Getriebe zugeführt wird, in ein Drehmoment, welches mittels einer Abtriebswelle vom Getriebe abgeführt wird. Solche Getriebe werden zum Beispiel in Windkraftanlagen verwendet, um die langsame Drehbewegung des Rotors in eine schnelle Drehbewegung, wie sie vom Generator benötigt wird, umwandeln zu können.
Da Getriebe zur Drehmomentübertragung als Teil einer Vorrichtung, wie einer Windkraftanlage, werden oftmals von spezialisierten Unternehmen gefertigt. Um die Getriebe der Gesamtvorrichtung, wie der Windkraftanlage, zufügen zu können, muss das Getriebe oftmals über weite Strecken vom Ort der Getriebefertigung bis zum Ort der Montage der Gesamtvorrichtung transportiert werden. Durch den Transport kann das Getriebe Schaden nehmen, was hohe Kosten verursacht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Getriebe besser und/oder sicherer transportieren zu können.
Gelöst wird die Aufgabe durch ein Verfahren nach Anspruch 1 und ein Getriebe nach Anspruch 9.
Bevorzugte Ausführungsformen finden sich in den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Insbesondere wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Schutz vor Transportschäden bei Getrieben, wobei zumindest ein in Kraftfluss liegendes bewegliches Getriebebauteil in sich verspannt wird.
Unter einem Getriebe wird allgemein eine Vorrichtung verstanden, welche der Umwandlung eines Drehmoments, einer Drehrichtung und/oder der Drehzahl dient. Ein solches Getriebe kann zur Übersetzung der Drehbewegung einer Antriebswelle in eine Übersetzung der Abtriebswelle verwendet werden. Dabei kann das Getriebe in einer Windkraftanlage verwendet werden, wobei die Antriebswelle direkt oder indirekt mit dem Rotor und die Abtriebswelle direkt oder indirekt mit dem Generator verbunden ist. Auch ist es möglich Getriebe in einem Fahrzeug zu verwenden, wobei die Antriebswelle mit einer elektrischen Maschine oder einem Verbrennungsmotor verbunden ist und die Abtriebswelle das Drehmoment an die Antriebsräder weitergibt.
Unter einem Getriebe wird insbesondere ein Planetengetriebe verstanden, insbesondere ein ein- bis dreistufiges Planetengetriebe. Auch können diese Getriebe nur eine Übersetzung aufweisen. Es können aber im Sinne der Erfindung unter einem Getriebe auch Stirnradgetriebe, Kettengetriebe und ähnliche oder Kombinationen aus solchen oben genannten Getrieben verstanden werden.
Unter einer Antriebsweile kann auch die langsame Welle, unter der Abtriebswelle kann die schnelle Welle, also die Welle mit der relativ zu der anderen Welle höheren Drehzahl, verstanden werden.
Unter einem beweglichen Getriebebauteil wird im Weiteren ein Bauteil verstanden, welches sich ganz bewegt oder auch nur Teile davon, wenn die Antriebswelle und/oder die Abtriebswelle bewegt wird. Ein bewegliches Getriebebauteil kann eine Welle, ein Zahnrad, eine Kette, ein Riemen, ein Lager oder ähnliches sein.
Unter ein im Kraftfluss liegendes Getriebebauteil, kann im Weiteren ein Bauteil des Getriebes verstanden werden, auf welches eine Kraft wirkt, wenn auf die Antriebswelle ein Drehmoment aufgebracht wird. Ein solches Getriebebauteil kann ein Zahnrad, wie ein Sonnenrad, ein Planetenrad, ein Planetenträger oder ein Hohlrad, sein, eine Welle, wie eine Antriebswelle, eine Abtriebswelle, eine Sonnenrad-, eine Planetenrad-, eine Planetenträger- und/oder eine Hohlradwelle, ein Lager, wie ein Kugel- , Kegelrollen-, Gleitlager, sein.
Ein Getriebebauteil kann im Weiteren als verspannt bezeichnet werden, wenn auf das Getriebebauteil eine Kraft wirkt, so dass das Getriebebauteil an einer Bewegung gehindert wird. Dabei kann durch die Kraft das gesamte Getriebebauteil oder ein Teil des Getriebebauteils an einer Bewegung gehindert werden. Auch kann durch die Kraft das Getriebebauteil oder der Teil des Getriebebauteils an einer Bewegung in einer Richtung, in mehreren Richtungen, jedoch bevorzugt in alle Richtungen gehindert werden.
Insbesondere kann ein Bauteil als verspannt gelten, wenn das Bauteil oder Teile davon gegen ein feststehendes Bauteil oder feststehende Teile gedrückt wird und so an einer Bewegung gehindert wird.
Es wurde somit erkannt, dass ein Getriebe beim Transport auch durch eine unkontrollierte Bewegung des Getriebes oder eines Getriebebauteils Schaden nehmen kann. Insbesondere kann dies auch für Lager, wie Wälz- oder Gleitlager gelten. Weiter wurde erkannt, dass durch eine Kraft, welche in das Getriebe eingeleitet wird, ein Getriebebauteil, welches sich zum Beispiel im Inneren des Getriebes befindet, verspannt werden kann und so das Bauteil an der Bewegung gehindert werden kann. Ein solches Bauteil kann zum Beispiel ein Lager, wie ein Gleitlager oder ein Wälzlager sein, welches zum Beispiel eine Welle oder eine Achse des Getriebes abstützt.
Auch wurde erkannt, dass wenn in das Getriebe eine Kraft eingeleitet wird, diese Kraft zumindest teilweise das Getriebe elastisch verformt und so durch das Getriebe eine Gegenkraft aufgebaut wird. Diese Gegenkraft kann nun verwendet werden, um Bauteile des Getriebes an einer Bewegung zu hindern.
Bevorzugt wird die Abtriebswelle so verdreht, dass zumindest ein im Kraftfluss liegendes bewegliches Getriebebauteil in sich verspannt wird. Insbesondere wird das im Kraftfluss liegende Bauteil durch Drehen der Abtriebswelle vor dem Transport verspannt.
Durch das Aufbringen eines Drehmoments auf die Abtriebsachse wird das Drehmoment in das Getriebe eingeleitet. Wird nun die Antriebswelle an der Bewegung ge-
hindert, die sich durch das Drehmoment an der Abtriebswelle ergibt, so wird das Getriebe blockiert und ein Getriebebauteil, welches sich im Kraftfluss befindet, mit einer Kraft beaufschlagt. So können auch mehrere Getriebebauteile oder alle Getriebebauteile, welche sich im Kraftfluss befinden, mit Kraft beaufschlagt werden. Durch diese Kraft können die entsprechenden Getriebebauteile an einer Bewegung gehindert werden und somit verhindert werden, dass die Bauteile durch die Bewegung mechanisch beschädigt werden.
Bevorzugt übersetzt das Getriebe ins Schnelle, sodass die Abtriebswelle leichter zu drehen ist als die Antriebsachse und so leichter das Getriebe verspannt werden kann. So kann ohne aufwendige technische Hilfsmittel die Abtriebsachse gedreht werden, was das Verfahren weiter erleichtert.
Unter der Antriebswelle wird dann die langsame Welle verstanden, unter der Abtriebswelle wird die schnelle Welle, also die Welle mit der relativ zu der anderen Welle höheren Drehzahl.
Auch kann allein die Antriebswelle oder beide Wellen verdreht werden und so einen Drehmoment in das Getriebe eingebracht werden.
Bevorzugt wird in einem ersten Schritt die Antriebswelle relativ zum Gehäuse festgestellt und in einem zweiten Schritt die Abtriebswelle gedreht. Bevorzugt wird die Abtriebswelle solange gedreht bis ein Drehmoment zu einer weiteren Drehung notwendig ist, das größer ist als eine bestimmte Drehmomentschwelle. So kann die Antriebswelle an einer Bewegung gehindert werden, indem die Antriebswelle zum Beispiel an dem Getriebegehäuse oder der Drehmomentstütze fixiert wird. Diese Fixierung kann durchgeführt werden ohne die schwer zu bewegende Antriebswelle zu bewegen. Auch können beide Schritte gleichzeitig oder zum Teil versetzt durchgeführt werden.
Nachdem die Abtriebswelle gedreht wurde, wird die Abtriebswelle gegen ein weiteres Verdrehen gesichert, insbesondere durch ein Feststellmittel festgestellt.
Auch kann die Abtriebswelle, insbesondere durch ein Feststell mittel, relativ zum Gehäuse festgelegt werden und die Antriebswelle gedreht werden. Insbesondere wird dabei ein im Kraftfluss liegendes Getriebebauteil verspannt. Bevorzugt wird nach dem Verdrehen die Antriebswelle gegen Verdrehen gesichert.
Insbesondere kann die Verspannung des Getriebes durch Lösen der langsam laufenden Wellen entspannt werden. Es wurde also erkannt, dass die Verspannung des Getriebes eine Rückstellkraft auf die Antriebs- und Abtriebswelle ausübt. Diese Rückstellkraft wirkt entgegengesetzt zu der Richtung, in der die Welle verdreht worden ist. Wird nun die Antriebs-und/oder Antriebswelle gelöst, so bewegt sich diese Welle angetrieben von der Rückstellkraft. Bevorzugt wird zuerst die Antriebswelle gelöst, so dass sich die Verspannung des Getriebes und die dazugehörige Rückstell kraft
Auch befasst sich die Erfindung mit einem Getriebe umfassend eine Antriebswelle, wobei das Getriebe zumindest ein Feststellmittel aufweist zur Feststellung der Antriebswelle und/oder der Abtriebswelle.
Insbesondere kann durch eine festgestellte Antriebswelle und eine festgestellte Abtriebswelle zumindest ein im Kraftfluss liegendes bewegliches Getriebebauteil in sich verspannt sein.
Im Weiteren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen unter Zuhilfenahme der Zeichnungen weiter erläutert.
Dabei zeigt:
Fig. 1 einen Verfahrensablauf.
Fig. 2 ein Getriebe, welches für den Transport gesichert ist.
Figur 1 zeigt als Flussdiagramm den Verfahrensablauf eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum Schutz vor Schäden bei Getrieben. Das Getriebe weist eine Antriebs- und eine Antriebswelle auf, wobei die Antriebswelle so mit der Abtriebswel-
le verbunden ist, dass bei einer Drehbewegung der Antriebswelle sich die Abtriebswelle dreht. In einem ersten Verfahrensschritt wird die Abtriebswelle festgesetzt, also verhindert, dass sich die Abtriebswelle gegenüber dem Gehäuse des Getriebes bewegen kann. Dies kann bewerkstelligt werden, indem die Abtriebswelle mit einem weiteren Bauteil mechanisch verbunden wird, bevorzugt wird jedoch die Abtriebswelle lösbar mit dem Gehäuse verbunden.
So kann an die Abtriebswelle ein Hebelarm angeordnet werden, welcher sich radial zur Abtriebswelle erstreckt. Der Hebelarm kann sich mit seinem von der Abtriebswelle entfernten Ende an dem Getriebegehäuse, insbesondere an der Drehmomentstütze abstützen.
In einem zweiten Verfahrensschritt wird die Antriebswelle gegen die festgesetzte Abtriebswelle gedreht und so die Getriebebauteile, welche sich im Kraftfluss befinden, in sich verspannt. Die Getriebebauteile werden also an einer Bewegung gehindert.
In einem dritten Verfahrensschritt wird die Antriebswelle festgesetzt, insbesondere mit dem Gehäuse so verbunden, dass die Bewegung der Antriebswelle abgebremst, insbesondere verhindert wird. Auch ist es nicht zwingend die Antriebswelle mit dem Gehäuse zu verbinden, auch kann die Antriebswelle mit einem weiteren Bauteil, wie auch einer Transportvorrichtung verbunden werde, welche die Bewegung der Antriebswelle verhindert.
Statt der Befestigung der Antriebswelle und der Abtriebswelle an dem Getriebegehäuse kann auch die Antriebswelle mit der Abtriebswelle drehfest verbunden werden und so das Getriebe in sich verblockt werden. Dann kann eine oder beide Verbindungen zum Getriebegehäuse entfallen.
Sind die Antriebswelle und die Abtriebswelle blockiert, so kann das Getriebe zum Beispiel in einer Transportvorrichtung transportiert werden.
Am Bestimmungsort kann nun die Abtriebswelle gelöst werden, so dass diese wieder frei beweglich gegenüber dem Gehäuse ist. In einem sechsten Schritt wird die Antriebswelle gelöst, so dass die Antriebswelle gegenüber dem Gehäuse drehbar ist.
Fig. 2 zeigt ein Getriebe 1 , insbesondere ein Getriebe für eine Windkraftanlage. Dieses Getriebe 1 weist eine Antriebswelle 2 und eine Abtriebswelle 3 auf. Es ist dabei vorgesehen die Antriebswelle 2 mit dem Rotor einer Windkraftanlage und die Abtriebswelle 3 mit einem Generator mechanisch zu verbinden. Die Antriebswelle 2 ist über zumindest ein Drehmomentwandlungselement, wie ein Planeten- oder Stirnradgetriebe mit der Abtriebswelle 3 verbunden. An der Antriebswelle 2 ist ein Hebel 4 angeordnet, welche sich radial von der Antriebswelle 2 hinweg erstreckt. Der Hebel 4 weist antriebswellenseitig ein Befestigungselement 5 auf, welches an der Antriebswelle 2 anliegt und mittels welchem der Hebel 4 an der Antriebswelle 2 befestigt wird. Das Befestigungselement 5 weist eine geschlossene Form, wie eine Ringform auf. Das Befestigungselement 5 ist mit einem Hebelarm 6 verbunden, wobei sich der Hebelarm 6 radial vom Befestigungselement 5 erstreckt. Um das Befestigungselement 5 ist eine Schrumpfscheibe 7 angeordnet, so dass das Befestigungselement auf die in dem Befestigungselement angeordnete Antriebswelle drückt. In einer Position, in welcher das Getriebe 1 blockiert ist, so dass das Getriebe transportiert werden kann, liegt der Hebelarm 6 mit seinem antriebswellenfernen Ende an einer Drehmomentstütze 8 des Getriebes an bzw. ist an einer solchen befestigt.
An der Abtriebsachse 3 ist einem Schraubenkopf zum Beispiel in einer Sechskantform stirnseitig angebracht. Mittels des Schraubenkopfes kann an der Abtriebsachse ein motorisch angetriebener Schrauber, wie ein Pressluftschrauber, befestigt werden, um die Abtriebsachse zu bewegen, insbesondere gegen die festgestellte Antriebsachse, und so das Getriebe zu verspannen. Der motorisch angetriebene
Schrauber kann dabei eine Drehmomentbegrenzung aufweisen, so dass das Getriebe durch das Verspannung keinen Schaden nimmt.
Weiter ist an der Antriebsachse 3 ein Hebelelement 9 angeordnet, wobei das Hebelelement aus einem Befestigungselement 10 und einem Hebelarm 1 1 besteht. Dass am Befestigungselement 10 umschließt es radial die Abtriebswelle 3, wobei
das Befestigungselement 10 eine geschlossene Form oder eine nahezu geschlossene Form, wie eine Kreisform oder Teilzeitform aufweisen kann. Um das
Befestigungselement 10 ist eine schrumpft Scheibe 13 befestigt, um das Befestigungselement 10 an die Abtriebswelle 3 zu pressen. An dem im Befestigungselement 10 ist ein Hebelarm 1 1 befestigt, welcher sich radial von der Abtriebswelle 3 erstreckt. Am indem Ende des Hebelarms 1 1 , welche entfernt ist von der Antriebswelle 3 ist der Hebelarm 1 1 an einem Vorsprung des Getriebegehäuses 14 angelehnt oder befestigt.
Claims
1 . Verfahren zum Schutz vor Transportschäden bei Getrieben, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein im Kraftfluss liegendes bewegliches Getriebebauteil in sich verspannt wird.
2. Verfahren zum Schutz vor Transportschäden nach Anspruch 1 , wobei das Getriebe eine Antriebswelle und eine Abtriebswelle umfasst.
3. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle und/oder die Abtriebswelle so verdreht werden, dass zumindest ein im Kraftfluss liegendes bewegliches Getriebebauteil in sich verspannt wird.
4. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebswelle relativ zum Gehäuse festgestellt wird und die Abtriebswelle gedreht wird, wobei ein im Kraftfluss liegendes Bauteil in sich verspannt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verspannen die Abtriebswelle gegen Verdrehen gesichert wird.
6. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtriebswelle relativ zum Gehäuse festgelegt wird und die Antriebswelle gedreht wird, wobei ein im Kraftfluss liegendes Bauteil in sich verspannt wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 2,3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Verspannen die Antriebswelle gegen Verdrehen gesichert wird.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verspannung durch Lösen der Antriebswelle entspannt wird.
9. Getriebe umfassend eine Antriebswelle dadurch gekennzeichnet dass, das Getriebe zumindest ein Feststellmittel aufweist zur Feststellung der Antriebswelle und /oder der Abtriebswelle.
10. Getriebe nach Anspruch 9 umfassend eine festgestellte Antriebswelle und eine festgestellte Abtriebswelle dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund der festgestellten Antriebswelle und der festgestellten Abtriebswelle zumindest ein im Kraftfluss liegendes bewegliches Getriebebauteil in sich verspannt ist.
1 1 . Getriebe nach einem der Ansprüche 9 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die festgestellte Antriebs- und/oder Abtriebswelle eine Rückstellkraft aufweist, welche bewirkt, dass die Antriebs- und/oder Abtriebswelle in eine Position drängt, die sich von der Position unterscheiden, in der sich die festgestellte Antriebs- oder Abtriebsachse befindet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102013202044.9A DE102013202044A1 (de) | 2013-02-07 | 2013-02-07 | Verfahren zum Schutz vor Transportschäden bei Getrieben |
| PCT/EP2014/050110 WO2014121958A1 (de) | 2013-02-07 | 2014-01-07 | Verfahren zum schutz vor transportschäden bei getrieben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP2954230A1 true EP2954230A1 (de) | 2015-12-16 |
Family
ID=49943370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP14700077.2A Withdrawn EP2954230A1 (de) | 2013-02-07 | 2014-01-07 | Verfahren zum schutz vor transportschäden bei getrieben |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US9841097B2 (de) |
| EP (1) | EP2954230A1 (de) |
| CN (1) | CN104981630A (de) |
| DE (1) | DE102013202044A1 (de) |
| WO (1) | WO2014121958A1 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019006200A1 (de) * | 2019-03-30 | 2020-10-01 | Aerospace Transmission Technologies GmbH | Gehäuse für ein Getriebe und Verfahren zum Montieren eines als Planetengetriebe ausgeführten Getriebes |
| DE102021209151B3 (de) | 2021-08-20 | 2023-02-02 | Zf Friedrichshafen Ag | Transportsicherung mit Montagelager |
Family Cites Families (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE337595C (de) * | 1921-06-04 | Carl Schmid Dipl Ing | Pruefstand fuer Zahnraedergetriebe | |
| US3213968A (en) | 1964-03-23 | 1965-10-26 | Ford Motor Co | Transversely movable, positive lock brake |
| DE1933812A1 (de) * | 1969-06-27 | 1971-03-11 | Licentia Gmbh | Transportsicherung fuer rotierende Maschinen |
| DE2223067A1 (de) * | 1972-05-12 | 1973-11-22 | Licentia Gmbh | Vorrichtung zur transportsicherung von lose in einem gehaeuse befindlichen raedern |
| DE4215780C2 (de) * | 1992-05-13 | 1996-09-05 | Az Ausruest Zubehoer Gmbh | Transportsicherung für das schwingende Systems einer Haushaltswaschmaschine |
| DE29816039U1 (de) * | 1998-09-09 | 1998-12-10 | Lemförder Metallwaren AG, 49448 Lemförde | Handschaltung für das Wechselgetriebe eines Kraftfahrzeuges |
| DE10031472C1 (de) * | 2000-06-28 | 2002-04-18 | Tacke Windenergie Gmbh | Vorrichtung zur Arretierung einer von einem Rotor angetriebenen Welle einer Windkraftanlage |
| JP4542761B2 (ja) * | 2003-10-17 | 2010-09-15 | 株式会社三共製作所 | 回転テーブル装置 |
| SE0502816L (sv) * | 2005-12-16 | 2006-10-31 | Gm Global Tech Operations Inc | Transport- och monteringsskyddsanordning samt metod att monteringsskydda en tätniningsring |
| CN200958553Y (zh) * | 2006-08-30 | 2007-10-10 | 新汶矿业集团有限责任公司协庄煤矿 | 带逆止装置的减速机 |
| DE102007035777B4 (de) * | 2007-07-28 | 2015-06-25 | Sew-Eurodrive Gmbh & Co Kg | Adapter, Planetengetriebe, Antrieb und Verfahren |
| DE102007047899A1 (de) * | 2007-11-30 | 2009-06-04 | Zf Friedrichshafen Ag | Einrichtung zur Transportsicherung einer außenliegenden Seitenwelle eines Getriebes |
| DE102008000404A1 (de) * | 2008-02-26 | 2009-08-27 | Zf Friedrichshafen Ag | Transportsicherung für einen Drehmomentwandler |
| JP5868724B2 (ja) * | 2012-02-23 | 2016-02-24 | 住友重機械工業株式会社 | 減速装置、産業機械および減速装置の産業機械への組込方法 |
-
2013
- 2013-02-07 DE DE102013202044.9A patent/DE102013202044A1/de not_active Withdrawn
-
2014
- 2014-01-07 EP EP14700077.2A patent/EP2954230A1/de not_active Withdrawn
- 2014-01-07 US US14/759,438 patent/US9841097B2/en not_active Expired - Fee Related
- 2014-01-07 WO PCT/EP2014/050110 patent/WO2014121958A1/de not_active Ceased
- 2014-01-07 CN CN201480007216.9A patent/CN104981630A/zh active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| See references of WO2014121958A1 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2014121958A1 (de) | 2014-08-14 |
| CN104981630A (zh) | 2015-10-14 |
| DE102013202044A1 (de) | 2014-08-07 |
| US9841097B2 (en) | 2017-12-12 |
| US20150337944A1 (en) | 2015-11-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1659286A1 (de) | Törn-Vorrichtung zum Drehen des Antriebsstranges einer Windkraftanlage | |
| EP3117099B1 (de) | Modulare kopplung eines windkraftgetriebes mit einem generator | |
| DE102010050709B4 (de) | Vorrichtung zum Antrieb eines Fahrzeuges | |
| DE19927521A1 (de) | Elektrische Maschine | |
| EP2315943B1 (de) | Verstelleinrichtung zum verstellen der drehwinkelposition des rotors einer windenergieanlage | |
| DE102007047317A1 (de) | Entkopplung der Antriebswelle von der Abtriebswelle durch ein zweistufiges Getriebe bei einer Windkraftanlage | |
| DE102018215933A1 (de) | Getriebevorrichtung mit einem Planetengetriebe und einem Differentialgetriebe sowie Antriebsvorrichtung zum elektrischen Antrieb eines Kraftfahrzeugs | |
| EP3767102B1 (de) | Triebstranganordnung | |
| EP2954230A1 (de) | Verfahren zum schutz vor transportschäden bei getrieben | |
| DE202007018565U1 (de) | Windenergieanlage | |
| DE102010003879B4 (de) | Windenergieanlagen-azimut- oder Pitchantrieb | |
| DE102022211895A1 (de) | Antriebsstrang, elektrische Antriebsachse und Fahrzeug | |
| EP2677171B1 (de) | Windkraftanlage mit einem zwischen Planetengetriebe und Generator angeordneten Kupplunsmittel zum Ausgleich von Axial, Radial- uns Winkelversatz | |
| EP3491238B1 (de) | Maschinenhaus für eine windenergieanlage sowie verfahren | |
| EP3702611A1 (de) | Verfahren zum verstellen einer verstelleinrichtung einer windkraftanlage | |
| DE10307929B4 (de) | Anordnung zur Drehung einer Maschinengondel | |
| WO2009140954A2 (de) | Vorrichtung zur fixierung eines rotors in einer elektrischen maschine | |
| DE102005038243B4 (de) | Bremsanlage für eine Windkraftanlage | |
| EP3242013A1 (de) | Windenergieanlage mit einer vorrichtung zum drehen einer gondel der windenergieanlage und verfahren zur montage einer vorrichtung zum drehen einer gondel | |
| EP2473759B1 (de) | Untersetzungsgetriebe | |
| DE102020108662A1 (de) | Gehäuse für ein Getriebe und Verfahren zum Montieren eines als Planetengetriebe ausgeführten Getriebes | |
| DE102014005415A1 (de) | Lageranordnung, insbesondere für ein Getriebe, und Verfahren zum Einstellen der Vorspannung einer Lageranordnung | |
| DE102012009362A1 (de) | Optimiertes Generatorgetriebe einer Windkraftanlage | |
| DE102012202309B4 (de) | Getriebe und Verfahren zum wechselseitigen Übertragen einer Kraft zwischen einem Zugmittelrad und einem Zugmittelhohlrad | |
| DE102010009857A1 (de) | Verfahren zum Abbremsen einer Windenergieanlage und Abbremsvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| 17P | Request for examination filed |
Effective date: 20150707 |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
|
| AX | Request for extension of the european patent |
Extension state: BA ME |
|
| DAX | Request for extension of the european patent (deleted) | ||
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE APPLICATION IS DEEMED TO BE WITHDRAWN |
|
| 18D | Application deemed to be withdrawn |
Effective date: 20170801 |