Beschreibung
Elektronisches Steuergerät
Stand der Technik
Die Erfindung betrifft ein elektronisches Steuergerät. Ferner betrifft die Erfindung die Verwendung eines erfindungsgemäßen Steuergeräts.
Aus der DE 198 51 455 A1 der Anmelderin ist ein elektronisches Steuergerät bekannt, das Bestandteil einer elektromotorisch betriebenen Antriebseinheit in einem Kraftfahrzeug, beispielsweise in Form eines Fensterheberantriebs, ist. Das bekannte elektronische Steuergerät zeichnet sich dadurch aus, dass zur elektrischen Kontaktierung von Bauelementen im Innern des Steuergeräts Steckeranschlüsse vorgesehen sind, die von einem Steckeranschlusskörper umgeben sind. Dies erfolgt durch bereichsweises Umspritzen der
Steckeranschlüsse durch das Material des Steckeranschlusskörpers, der dadurch einen sogenannten Vorumspritzling ausbildet. Der soweit mit den
Steckeranschlüssen versehene Steckeranschlusskörper kann dann entweder in eine entsprechende Aufnahme eines Gehäuses eingesetzt werden, oder aber unmittelbar durch Umspritzen des Steckeranschlusskörpers von dem Material des Gehäuses mit diesem verbunden sein.
Bei flug- oder schiffstechnischen zivilen und militärischen Anwendungen ist es bekannt, zur Navigation, d.h. zur Bestimmung des Standortes eines Fahrzeugs neben der satellitengestützten Information zusätzlich interne Messeinrichtungen in Form von Magnetfeldsensoren, Trägheitssensoren oder ähnlichem
einzusetzen. Eine derartige Kombination von satellitengestützter Navigation mit in dem Fahrzeug angeordneten Messeinrichtungen erhöht die Genauigkeit der Positionsbestimmung bzw. stellt diese in manchen Gebieten der Welt erst sicher. Dabei ist es oftmals erforderlich, die Signale eines Hochfrequenz- Antennenkabels oder sonstiger Messeinrichtungen über eine wasser- bzw.
mediendichte Verbindung in das Innere eines elektronischen Steuergeräts zu leiten. Hierfür werden beim Stand der Technik aufgrund der relativ geringen
Stückzahlen für die Hochfrequenzsignale beispielsweise mit dem Gehäuse des Steuergeräts verschraubte HF (Hochfrequenz)-Buchsen unter Verwendung von Dichtringen oder ähnlichen Elementen verwendet. Darüber hinaus sind die Buchsen relativ aufwendig über Kabelverbindungen o.ä. im Gehäuseinneren mit einem Schaltungsträger elektrisch kontaktiert. Ziel einer derartigen Verbindung zwischen einer Buchse und dem Schaltungsträger ist es, das
Hochfrequenzsignal (Nutzsignal) einerseits gegenüber äußeren Störeinflüssen zu schützen bzw. abzuschirmen, und andererseits eine Impedanz-kontrollierte Führung des Nutzsignals im relevanten Frequenzbereich. Die soweit
beschriebene Zuführung des Hochfrequenzsignals in das Gehäuseinnere und innerhalb des Gehäuseinneren ist für Großserientechnik, wie sie insbesondere bei Kraftfahrzeugen verwendet wird, aus Fertigungs- sowie Kostengründen als nachteilhaft anzusehen.
Offenbarung der Erfindung
Ausgehend von dem eingangs erwähnten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein elektronisches Steuergerät derart weiterzubilden, dass eine hinsichtlich der Übertragung des Hochfrequenzsignals optimierte
Anordnung bei einfacher und kostengünstiger Herstellung erzielt wird.
Insbesondere soll durch eine geeignete Geometrie und Materialauswahl für die Elemente des Hochfrequenzsteckanschlusses der Wellenwiderstand (Impedanz) entlang der Übertragungsstrecke des Hochfrequenzanschlusses möglichst konstant bleiben, d.h. sich möglichst wenig ändern. Gleichzeitig soll eine besonders einfache und fertigungstechnisch günstige Verbindung des
Hochfrequenzanschlusses mit einem Schaltungsträger, insbesondere in Form einer Leiterplatte, erzielt werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem elektronischen Steuergerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 im Wesentlich dadurch gelöst, dass der Hochfrequenzanschluss wenigstens zwei Elemente aufweist, einen
Hochfrequenzleiter zur Übertragung eines Hochfrequenzsignals und ein
Abschirmelement, wobei die beiden Elemente des Hochfrequenzanschlusses im Innenraum des Gehäuses mit einem Schaltungsträger (Leiterplatte) verbindbar
sind, und wobei die beiden Elemente des Hochfrequenzanschlusses auf der dem Schaltungsträger zugewandten Seite in Form von Einpresspins ausgebildet sind.
Insbesondere durch letztgenanntes Merkmal wird sichergestellt, dass eine besonders einfache elektrische und mechanische Kontaktierung des
Hochfrequenzanschlusses mit der Leiterplatte ermöglicht wird, die eine großserientechnische Umsetzung begünstigt.
Vorteilhafte Weiterbildungen des elektronischen Steuergeräts sind in den Unteransprüchen aufgeführt. In den Rahmen der Erfindung fallen sämtliche Kombinationen aus zumindest zwei von in den Ansprüchen, der Beschreibung und/oder den Figuren offenbarten Merkmalen.
Insbesondere dient der Hochfrequenzanschluss dazu, ein Antennenkabel an das elektronische Steuergerät anzuschließen, wobei das Signal mit minimalen Reflexionsverlusten an einen auf dem Schaltungsträger (Leiterplatte)
angeordneten Empfängerchip weitergeleitet werden soll. Hierzu ist es erforderlich, zur Übertragung von Ultrahochfrequenzsignalen die Transmission zu optimieren, in dem die Reflexion minimiert wird.
Bei einer ersten erfindungsgemäß vorgesehenen Anordnung der Einpresspins sind die Einpresspins um einen Winkel von 90° aus ihrer ursprünglichen Richtung umgebogen. Eine derartige Anordnung ermöglicht eine besonders einfache Montage der Einpresspins mit dem Schaltungsträger. Jedoch ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, je nach Anwendungsfall, insbesondere je nach Position bzw. Lage von Sensoren auf der Leiterplatte, die Einpresspins um andere Winkel aus ihrer ursprünglichen Richtung, insbesondere mit vielfachen Winkeln von 45°, umzubiegen.
Eine hinsichtlich der Übertragungseigenschaften optimierte Ausbildung der beiden Elemente des Hochfrequenzanschlusses lässt sich erzielen, wenn die beiden Elemente jeweils einstückig ausgebildet sind und auf der Außenseite des Gehäuses eine Buchse ausbilden. Die Einteiligkeit der beiden Elemente ermöglicht insbesondere über die Länge der Übertragungsstrecke gesehen optimierte Querschnitte sowie eine besonders gute Abschirmung des
Hochfrequenzleiters. Darüber hinaus ist durch die Ausbildung als Buchse die
Verwendung von üblichen, einen Stecker aufweisenden
Antennenanschlusskabeln möglich.
Es ist jedoch auch möglich, dass die beiden Elemente auf der der
Gehäuseaußenseite zugewandten Seite innerhalb des Gehäuses mit einem von den beiden Elementen separaten Element verbunden sind, das vorzugsweise als Buchse ausgebildet ist.
Herstellungstechnisch besonders einfach und günstig lassen sich die beiden Elemente des Hochfrequenzanschlusses als Stanz-/Biegeteile ausbilden.
Ganz besonders bevorzugt ist darüber hinaus eine Ausbildung, bei der der Hochfrequenzanschluss bereichsweise von dem Material des als Spritzgussteil ausgebildeten Gehäuses oder eines Anschlusskörpers, der einen
Vorumspritzling ausbildet, umspritzt ist. Eine derartige Ausbildung ermöglicht es insbesondere ohne Verwendung zusätzlicher Dichtungselemente und bei minimalem Montageaufwand, den Hochfrequenzanschluss wasser- bzw.
mediendicht zum Gehäuse auszubilden.
Eine besonders einfache Geometrie der beiden Elemente des
Hochfrequenzanschlusses lässt sich erzielen, wenn die beiden Elemente im Bereich der Einpresspins parallel zueinander angeordnet sind.
In Weiterbildung des zuletzt genannten Gedankens, bei dem das
Abschirmelement verbesserte Abschirmeigenschaften aufweist, ist es vorgesehen, dass das Abschirmelement zwei Einpresspins aufweist, zwischen denen ein Einpresspin des Hochfrequenzleiters angeordnet ist.
Zur Verbesserung der Abschirmeigenschaften des Abschirmelements ist es darüber hinaus von Vorteil, wenn das Abschirmelement wenigstens einen gegenüber dem Einpresspinn des Hochfrequenzleiters verbreiterten
Abschirmbereich aufweist, der in Bezug zu einer senkrecht zum Abschirmbereich angeordneten Richtung den Hochfrequenzleiter zumindest bereichsweise überdeckt.
Eine nochmals verbesserte Abschirmwirkung lässt sich erzielen, wenn mehrere Abschirmbereiche vorgesehen sind, die einen vorzugsweise zumindest annähernd geschlossenen Aufnahmeraum für den Hochfrequenzleiter ausbilden.
Hierzu kann es insbesondere vorgesehen sein, dass die Abschirmbereiche rechtwinklig zueinander angeordnet und teilweise über Krümmungsabschnitte mit einem Krümmungsradius einstückig miteinander verbunden sind.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen.
Diese zeigt in:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes elektronisches Steuergerät in einer
perspektivischen Außenansicht,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform der
Erfindung unter Verwendung jeweils eines einstückigen Elements zur Ausbildung des Hochfrequenzleiters und des Abschirmelements eines Hochfrequenzsteckanschlusses,
Fig. 3 eine Darstellung entsprechend der Fig. 2 bei einer zweiten
erfindungsgemäßen Ausbildung des Hochfrequenzsteckanschlusses unter Verwendung eines zusätzlichen, separaten Elements zur
Ausbildung einer Buchse,
Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Hochfrequenzsteckanschlusses gemäß der Fig. 3 im Bereich einer Gehäusewand des Steuergeräts und
Fig. 5
bis
Fig. 7 jeweils in perspektivischen Darstellungen unterschiedlich ausgebildete Hochfrequenzleiter und Abschirmelemente zur Ausbildung eines Hochfrequenzsteckanschlusses im Innenraum des Gehäuses des elektronischen Steuergeräts.
Gleiche Elemente bzw. Elemente mit gleicher Funktion sind in den Figuren mit den gleichen Bezugsziffern versehen. In der Fig. 1 ist ein elektronisches Steuergerät 10 als Bestandteil eines
Fahrerassistenzsystems, insbesondere eines Navigationssystems, in einem Fahrzeug dargestellt. Das Steuergerät 10 ist dazu ausgebildet, die Position des Fahrzeugs bzw. des Steuergeräts 10 unter Nutzung satellitengestützter
Informationen sowie zusätzlich unter Nutzung einer Sensorik, beispielsweise zur Erfassung von Magnetfeldern oder Beschleunigungen bzw. Verzögerungen oder
Drücken, zu berechnen.
Das vorzugsweise aus Kunststoff bestehende und im Spritzgussverfahren hergestellte Gehäuse 1 1 des Steuergeräts 10 weist zur elektrischen
Kontaktierung beispielhaft zwei nebeneinander angeordnete Nano-MQS-
Steckanschlüsse 12, 13 sowie zwei, ebenfalls nebeneinander angeordnete Hochfrequenzanschlüsse 14, 15 auf, die an der Außenseite des Gehäuses 1 1 jeweils in Form einer Buchse ausgebildet sind. Selbstverständlich können die Steckanschlüsse 12, 13 und die Hochfrequenzanschlüsse 14, 15 auch andere Positionen am Gehäuse 1 1 aufweisen. Die beiden Hochfrequenzanschlüsse 14,
15 ermöglichen es, ein Hochfrequenzantennenkabel (nicht dargestellt), welches auf der der Gehäuseseite zugewandten Seite einen Stecker aufweist, mit dem Gehäuse 1 1 bzw. dem Steuergerät 10 elektrisch zu verbinden. Es kann vorgesehen sein, die Steckanschlüsse 12, 13 und die
Hochfrequenzanschlüsse 14, 15 innerhalb eines aus Kunststoff bestehenden, und im Spritzguss hergestellten Anschlusskörpers 16 anzuordnen, welcher in ein Spritzgusswerkzeug zum Herstellen des Gehäuses 1 1 eingelegt wird, derart, dass das Material des Gehäuses 1 1 das Material des Anschlusskörpers 16 bereichsweise umgibt, indem das Material des Gehäuses 1 1 an den
Anschlußkörper 16 angespritzt wird. Dadurch ist eine medien- bzw. wasserdichte Anordnung und Ausbildung der Steckanschlüsse 12, 13 und der
Hochfrequenzanschlüsse 14, 15 an dem Gehäuse 1 1 ausgebildet. Ferner erkennt man an dem Gehäuse 1 1 an dessen Oberseite eine Vertiefung 17, in deren Bereich beispielsweise eine nicht erkennbare Membran eines
Drucksensors angeordnet ist.
In den Fig. 2 und 3 sind unterschiedliche erfindungsgemäße Anordnungen bzw. Ausbildungen am Beispiel eines der beiden Hochfrequenzanschlüsse 14, 15, im dargestellten Ausführungsbeispiel am Hochfrequenzanschluss 14, dargestellt. In der Fig. 2 ist erkennbar, dass ein Hochfrequenzanschluss 14 grundsätzlich aus einem ersten Element 18 besteht, das einen Hochfrequenzleiter 19 ausbildet. Das erste Element 18 bzw. der Hochfrequenzleiter 19 ist von einem zweiten Element 20, das eine Abschirmung 21 ausbildet, zumindest bereichsweise umgeben. Dies ist am Deutlichsten an der Fig. 1 erkennbar, wo an der
Außenseite des Gehäuses 1 1 die Abschirmung 21 den (stiftförmigen)
Hochfrequenzleiter 19 ringförmig umgibt.
Ferner ist anhand der Fig. 2 erkennbar, dass die beiden Elemente 18, 20 eine Gehäusewand 22, die Bestandteil des Gehäuses 1 1 oder des Anschlusskörpers 16 ist, durchdringen bzw. von dem Material des Gehäuses 1 1 bzw. des
Anschlusskörpers 16 umspritzt sind. Weiterhin erkennt man innerhalb des Gehäuses 1 1 des Steuergeräts 10 einen Schaltungsträger in Form einer Leiterplatte 25, welche Öffnungen 26, 27 in Form von Bohrungen aufweist, die dazu ausgebildet sind, die Leiterplatte 25 mit den beiden Elementen 18, 20 des Hochfrequenzanschlusses 14, 15 elektrisch und mechanisch zu kontaktieren.
Hierzu ist es vorgesehen, dass der Hochfrequenzleiter 19 beispielhaft einen Einpresspin 28 und die Abschirmung 21 zwei Einpresspins 29, 30 aufweist, die um einen Winkel α von 90° aus ihrer Ursprungsrichtung umgebogen sowie senkrecht zur Ebene der Leiterplatte 25 angeordnet sind.
Durch den Pfeil 31 ist die Einpressrichtung der Leiterplatte 25 relativ zu den Einpresspins 28 bis 30 bezeichnet. Ergänzend wird erwähnt, dass es auch im Rahmen der Erfindung liegt, die Einpresspins 29, 30 bezogen auf die Elemente 18, 20, geradlinig auszubilden, d.h. mit einem Winkel α von 180°. Wesentlich bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der beiden Elemente 18, 20 ist es, dass diese jeweils einstückig ausgebildet sind.
In der Fig. 3 ist eine gegenüber Fig. 2 abgewandelte Ausführungsform der Erfindung dargestellt, bei der die beiden Elemente 18a, 20a, im Gegensatz zur Ausführungsform der Fig. 2, vollständig innerhalb des Innenraums des Gehäuses
1 1 angeordnet sind. Dort sind die Elemente 18a, 20a mit einem vorzugsweise
standardisierten Element 32 verbunden, das die Gehäusewand 22 durchdringt und beispielsweise als eine aus dem Stand der Technik an sich bekannte Hochfrequenzbuchse ausgebildet ist.
In Anlehnung der Ausbildung der Fig. 3 ist in der Darstellung der Fig. 4 gezeigt, dass das Element 32 im Bereich des Innenraums des Gehäuses 1 1 mit den beiden Elementen 18b, 20b verbunden ist. Die beiden Elemente 18b, 20b sind dabei insbesondere als Stanz-/Biegeteile aus Blech ausgebildet. Das Element 18b weist einen ringförmigen Abschnitt 33 auf, an den an einer Seite ein geradlinig angeformter Übergangsabschnitt 34 angeformt ist, welcher parallel zu einer Buchsenlängsachse 35 verläuft. Rechtwinklig zum Übergangsabschnitt 34 schließt sich der Einpresspin 28b an. Das Element 20b weist ebenfalls einen ringförmigen Abschnitt 36 auf, der über einen Übergangsabschnitt 37, der ebenfalls parallel zur Buchsenlängsachse 35 angeordnet ist, in einen Einpresspin 29b übergeht. Die beiden Einpresspins 28b, 29b bzw. die beiden
Übergangsabschnitte 34 und 37 sind parallel zueinander angeordnet.
In der Fig. 5 ist das Element 18b mit einem die Abschirmung 21 ausbildenden zweiten Element 20c kombiniert, welches gegenüber dem zweiten Element 20b entsprechend der Fig. 4 dadurch modifiziert ist, dass das zweite Element 20c zwei rechteckförmige Abschirmbereiche 38, 39 aufweist, die einstückig über einen Krümmungsabschnitt 41 mit einem Krümmungsradius r miteinander verbunden sind, wobei die beiden Abschirmbereiche 38, 39 rechtwinklig zueinander angeordnet sind. Während der eine Abschirmbereich 38 mit dem ringförmigen Abschnitt 33c verbunden ist, geht von dem anderen
Abschirmbereich 39 an dessen Unterkante der Einpresspin 29c aus. Weiterhin erkennt man, dass der Übergangsabschnitt 34 des ersten Elements 18b in einer senkrecht zur Ebene des ersten Abschirmbereichs 38 angeordneten Richtung fluchtend zu dem Abschirmbereich 38 angeordnet ist bzw. von diesem überdeckt ist. Die Abschirmeigenschaften des Elements 20c sind gegenüber dem Element 20b der Fig. 4 verbessert.
In der Fig. 6 ist eine Ausführungsform mit gegenüber der Fig. 5 nochmals verbesserten Abschirmeigenschaften dargestellt, bei der das erste Element 18d einen senkrecht zum Einpresspin 28d angeordneten Übergangsabschnitt 34d aufweist, der über einen mit einem Radius r versehenen Krümmungsabschnitt 41
in den Einpresspin 28d übergeht. Das zweite Element 20d weist insgesamt drei, jeweils in etwa rechteckförmige Abschirmbereiche 42 bis 44 auf. Die beiden Abschirmbereiche 42 und 43, die jeweils einen Einpresspin 29d, 30d aufweisen, sind parallel zueinander angeordnet, derart, dass das erste Element 18d zwischen den beiden Abschirmbereichen 42, 43 angeordnet bzw. von diesem aufgenommen ist.
Der Abschirmbereich 44, der über einen Krümmungsabschnitt 45 mit
Krümmungsradius r mit dem Abschirmbereich 43 einstückig verbunden ist, reicht unter Ausbildung eines vorzugsweise minimalen Spalts 46 bis an den
Abschirmbereich 43 heran.
Zuletzt ist in der Fig. 7 eine gegenüber Fig. 6 abgewandelte Variante mit nochmals verbesserten Abschirmeigenschaften dargestellt, bei der der
Abschirmbereich 42e einen zusätzlichen Abschirmbereich 47 aufweist, welcher einstückig an dem Abschirmbereich 42e angeformt ist und über einen
Krümmungsabschnitt 48 derart rechtwinklig zum Abschirmbereich 42e angeordnet ist, dass der Abschirmbereich 47 das erste Element 18d überdeckt, wobei durch die Abschirmbereiche 42e, 43, 44 und 47 ein Aufnahmebereich 49 ausgebildet ist, in dem das erste Element 18d angeordnet ist. Zusätzlich weist das erste Element 18d einen weiteren Einpresspin 51 auf. Auch kann der Abschirmbereich 47 einen zusätzlichen, nicht dargestellten Einpresspin aufweisen. Für den Fall, dass mehrere Abschirmbereiche 42, 42e, 43, 44 und 47 einstückig über Krümmungsradien r bzw. Krümmungsabschnitte 41 miteinander verbunden sind, ist es von Vorteil, die Krümmungsradien r bzw. die Krümmungsabschnitte 41 derart auszubilden, dass die Abschirmbereiche 42, 42e, 43, 44 und 47 eine näherungsweise runde Abschirmung um den Innenleiter bzw. das erste Element 18b, 18d ausbilden, so dass die Abschirmung 21 und das erste Element 18b, 18d die gewünschte Impedanz aufweisen..
Das soweit beschriebene elektronische Steuergerät 10 kann in vielfältiger Art und Weise abgewandelt bzw. modifiziert werden, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen.