Stand der Technik
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Die Erfindung betrifft ein Körperpflegemittel, insbesondere ein Mundhygienemittel, bevorzugt eine Zahnbürste.
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Es ist bereits ein Mundhygienemittel, insbesondere eine Zahnbürste, mit zumindest einer Anwendungseinheit, mit zumindest einer Griffeinheit und mit zumindest einer Funktionseinheit, welche an der Anwendungseinheit und/oder der Griffeinheit angeordnet ist, vorgeschlagen worden.
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Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Funktionalität und/oder eines Komforts und/oder eines Reinigungsergebnisses bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Patentansprüche 1 und 21 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
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Die Erfindung geht aus von einem Körperpflegemittel, insbesondere einem Mundhygienemittel, bevorzugt einer Zahnbürste, mit zumindest einer Anwendungseinheit, mit zumindest einer Griffeinheit und mit zumindest einer Funktionseinheit, welche an der Anwendungseinheit und/oder der Griffeinheit angeordnet ist.
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Es wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Funktionseinheit zumindest ein, insbesondere einteiliges, mechanisches Umschaltelement aufweist, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Die Funktionseinheit kann insbesondere verschiedene Funktionen, wie beispielsweise u.a. eine Reinigungsfunktion, eine Informationsfunktion, eine Schutzfunktion, eine Zählfunktion, eine Erinnerungsfunktion, eine Gestaltungsfunktion, eine Animationsfunktion, eine Reservoirfunktion, eine Komfortfunktion, wie insbesondere eine Greiffunktion, eine Handlingfunktion und/oder eine Beschäftigungsfunktion aufweisen. Vorzugsweise ist die Funktionseinheit an der Anwendungseinheit oder an der Greifeinheit angeordnet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass mehrere Funktionseinheiten vorgesehen sind, wobei eine Funktionseinheit an der Anwendungseinheit und eine Funktionseinheit an der Griffeinheit angeordnet ist. Vorzugsweise bildet die Funktionseinheit bei einer Anordnung an der Griffeinheit funktional einen Teil der Griffeinheit. Vorzugsweise bildet die Funktionseinheit bei einer Anordnung an der Anwendungseinheit funktional einen Teil der Anwendungseinheit. Vorzugsweise ist die Funktionseinheit fest, insbesondere unverlierbar an der Griffeinheit und/oder der Anwendungseinheit, insbesondere an einem Trägerkörper der Griffeinheit und/oder der Anwendungseinheit, angeordnet. Vorzugsweise besteht das Umschaltelement aus einer Weichkomponente, alternativ kommen auch Materialien für gespritzte Borsten, bzw. allenfalls einzelne dünnwandige Hartkomponenten in Frage. Bevorzugt kann das Umschaltelement von einem Bediener manuell oder mit einem einfachen Hilfsmittel von einem statischen Zustand in den weiteren statischen Zustand gebracht werden, wobei das Umschaltelement insbesondere selbsttätig bei einer Annäherung an den jeweiligen statischen Zustand bevorzugt in den jeweiligen statischen Zustand springt. Vorzugsweise weist das Umschaltelement eine Funktion für die eigentliche Anwendung und/oder eine Zusatzfunktion auf. Beispielsweise kann das Umschaltelement ein Spielelement schaffen, beispielsweise für eine Kinderzahnbürste. Alternativ kann die Funktion des Umschaltelements für eine nicht spielerische Anwendung, z.B. als Klemmelement, genutzt werden. Das Umschaltelement kann auch mehrere der aufgeführten Funktionen ausüben.
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Vorzugsweise weist die Griffeinheit und/oder die Anwendungseinheit einen Trägerkörper auf, welcher zu einer direkten Anbindung des zumindest einen Umschaltelements vorgesehen ist. Der Trägerkörper ist insbesondere von einem Grundkörper der Griffeinheit und/oder von einem Grundkörper der Anwendungseinheit gebildet. Vorzugsweise ist der Trägerkörper starr ausgebildet, damit er die Basis für das Umschaltelement bilden kann. Der Trägerkörper besteht insbesondere aus einer Hartkomponente. Bevorzugt ist der Trägerkörper mindestens teilweise um das Umschaltelement angeordnet.
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Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Körperpflege- bzw. Mundhygienemittels können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich der Funktionalität des Körperpflege- bzw. Mundhygienemittels bereitgestellt werden. Es kann insbesondere über das Umschaltelement zwischen verschiedenen Funktionen hin und her geschaltet werden oder es kann zumindest eine Funktion zugeschaltet werden. Vorzugsweise kann jedem statischen Zustand eine Funktion zugeordnet werden. Ferner kann ein vorteilhaft hoher Komfort bereitgestellt werden. Des Weiteren kann ein Reinigungsergebnis positiv beeinflusst werden. Es kann insbesondere ein verstellbares Umschaltelement bereitgestellt werden, welches zumindest zwei Fixpositionen bzw. Endpositionen aufweist, welche jeweils einen Gleichgewichtszustand ausbilden. Zwischen den Gleichgewichtszuständen sind insbesondere Übergangszustände, welche jeweils Zwischenpositionen bilden. Die Übergangszustände sind nicht stabil und das Umschaltelement schaltet, ohne nennenswerte Belastung, in den einen oder anderen Gleichgewichtszustand. Die Gleichgewichtszustände befinden sind jeweils entlang eines Bewegungsvektors in die eine oder die andere Richtung.
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Unter einem "Mundhygienemittel" soll insbesondere eine Zahnbürste und/oder ein Interdentalreiniger und/oder ein Flosser und/oder ein Zungenreiniger und/oder ein Zahnstocher verstanden werden. Vorteilhaft ist das Mundhygienemittel als eine Zahnbürste, insbesondere eine Handzahnbürste, bevorzugt eine Kinder- oder Erwachsenenzahnbürste, vorteilhaft eine rein manuelle, Zahnbürste ausgebildet. Insbesondere ist das Mundhygienemittel von einer elektrischen Zahnbürste verschieden. Das Mundhygienemittel kann hierbei eine Einwegzahnbürste, eine Mehrwegzahnbürste oder auch eine Wechselkopfzahnbürste sein. Das Körperpflegemittel könnte jedoch auch allgemein von einem Bürstenprodukt gebildet sein. Unter einem "Bürstenprodukt" soll insbesondere eine Mundhygienebürste und/oder eine Kosmetikbürste und/oder eine Haarbürste und/oder eine Haushaltsbürste verstanden werden. Als Mundhygienebürsten sind beispielsweise manuelle Zahnbürsten wie Mehrwegzahnbürsten, Wechselkopfzahnbürsten, Einwegzahnbürsten oder Single-Tuft-Bürsten, elektrische Zahnbürsten, wie auch Hybridzahnbürsten, Interdentalreiniger, insbesondere mit eingedrehten Borsten (auch Interdentalbürsten genannt), in gespritzter Form oder als Flosser und/oder Zungenreiniger denkbar. Als Körperpflege- bzw. Kosmetikbürsten sind beispielsweise Mascarabürsten, Nagellackpinsel, Gesichtsbürsten, Applikatoren, insbesondere auch Haarfärbe-Applikatoren, Massagegeräte, Make-up-Pinsel, Rasierpinsel und/oder Nassrasierer oder andere Körperpflegeprodukte denkbar. Als Haushaltsbürsten sind beispielsweise Abwaschbürsten, Bodenwischer und/oder Besen denkbar. In der Folge gelten die Ausführungen für Mundhygienemittel auch für die erwähnten Körperpflegemittel.
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Das Mundhygienemittel weist insbesondere eine Längsachse auf, die vorteilhaft zumindest im Wesentlichen parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung des Mundhygienemittels angeordnet ist. Bevorzugt verläuft die Längsachse zumindest abschnittsweise innerhalb des Mundhygienemittels und insbesondere durch dessen Schwerpunkt. Insbesondere ist die Längsachse des Mundhygienemittels eine Zentralachse des Mundhygienemittels und/oder eine Zentralachse der Griffeinheit. Unter einer "Zentralachse" eines Objekts soll dabei insbesondere eine gedachte Achse verstanden werden, die innerhalb des Objekts parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung des Objekts verläuft und das Objekt an höchstens zwei Punkten schneidet. Unter "zumindest im Wesentlichen parallel" soll hier insbesondere eine Ausrichtung einer Richtung relativ zu einer Bezugsrichtung, insbesondere in einer Ebene, verstanden werden, wobei die Richtung gegenüber der Bezugsrichtung eine Abweichung insbesondere kleiner als 8°, vorteilhaft kleiner als 5° und besonders vorteilhaft kleiner als 2° aufweist. Unter einer "Haupterstreckungsrichtung" eines Objekts soll dabei insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu einer längsten Kante eines kleinsten gedachten Quaders verläuft, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt. Unter einer "Haupterstreckung" eines Objekts soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Erstreckung einer längsten Kante eines kleinsten gedachten Quaders, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, verstanden werden.
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Insbesondere weist das Mundhygienemittel eine Länge, insbesondere parallel zu der Längsachse des Mundhygienemittels, von wenigstens 110 mm, vorteilhaft von wenigstens 130 mm und besonders vorteilhaft von wenigstens 150 mm und/oder von höchstens 200 mm, vorteilhaft von höchstens 190 mm und besonders vorteilhaft von höchstens 180 mm auf, wobei selbstverständlich auch andere, insbesondere kleinere oder größere, Längen denkbar sind. Insbesondere weist das Mundhygienemittel eine maximale Breite, insbesondere parallel zu einer Breitenachse des Mundhygienemittels, vorteilhaft senkrecht zu der Längsachse und/oder parallel zu einer Haupterstreckungsebene des Mundhygienemittels und/oder der Griffeinheit, von wenigstens 15 mm, vorteilhaft von wenigstens 20 mm und besonders vorteilhaft von wenigstens 23 mm und/oder von höchstens 40 mm, vorteilhaft von höchstens 35 mm und besonders vorteilhaft von höchstens 31 mm auf. Insbesondere weist das Mundhygienemittel eine maximale Höhe, insbesondere gemessen parallel zu einer Höhenachse des Mundhygienemittels, vorteilhaft gemessen senkrecht zu der Längsachse des Mundhygienemittels und/oder senkrecht zu der Haupterstreckungsebene des Mundhygienemittels von wenigstens 10 mm, vorteilhaft von wenigstens 12 mm und besonders vorteilhaft von wenigstens 15 mm und/oder von höchstens 30 mm, vorteilhaft von höchstens 26 mm und besonders vorteilhaft von höchstens 23 mm auf. Der Begriff "Höhe" bezieht sich hierbei insbesondere auf einen Zustand des Mundhygienemittels, in welchem dieses, beispielsweise auf einer Oberfläche wie einer Tischplatte, einem Waschbecken, einer Möbeloberseite oder dergleichen, abgelegt ist, insbesondere derart, dass die Längsachse parallel zu der Oberfläche angeordnet ist. Unter einer "Haupterstreckungsebene" eines Objekts soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines kleinsten gedachten Quaders ist, welcher das Objekt gerade noch vollständig umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft.
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Vorteilhaft weist die Anwendungseinheit zumindest einen Reinigungsbereich auf, der zu einer Zahn- und/oder Zungenreinigungsanwendung, insbesondere in einem Mundraum des Benutzers, vorgesehen ist. Vorzugsweise umfasst der Reinigungsbereich zumindest eine Reinigungseinheit, insbesondere zumindest einen Bürstenkopf, vorteilhaft einen Zahnbürstenkopf, bevorzugt mit mehreren Borsten und/oder Borstenbündeln und/oder gespritzten Reinigungselementen bzw. gespritzten Borsten und/oder weichelastischen Reinigungselementen. Die Reinigungseinheit kann jedoch beispielsweise auch als eine Interdentalbürste und/oder als ein Single Tuft (z.B. einzelnes großes Borstenbündel) und/oder als ein mit Zahnseide bespannter Bogen, insbesondere als ein Flosser, oder dergleichen ausgebildet sein. Ferner weist die Anwendungseinheit vorteilhaft zumindest das Halselement auf, welches bevorzugt mit dem Reinigungsbereich, insbesondere unmittelbar und/oder einstückig, verbunden ist. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
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Das Mundhygienemittel weist insbesondere eine Vorderseite und eine Rückseite auf, die insbesondere einander abgewandt angeordnet sind. Vorzugsweise ist der Reinigungsbereich auf der Vorderseite des Mundhygienemittels angeordnet. Die Vorderseite ist insbesondere eine in einer Betrachtungsrichtung senkrecht zu der Längsachse des Mundhygienemittels und senkrecht zu der Breitenachse des Mundhygienemittels sichtbare Seite des Mundhygienemittels. Als Vorderseite des Mundhygienemittels ist insbesondere jene Seite der Bürste bezeichnet, auf welcher der Daumen aufgelegt wird. Die Vorderseite ist normalerweise auch jene Seite, auf welche das Borstenfeld gerichtet ist. Die Rückseite entspricht vorteilhaft einer in einer hierzu entgegengesetzten Betrachtungsrichtung sichtbaren Seite des Mundhygienemittels. Als Rückseite des Mundhygienemittels wird die dem Borstenfeld entgegengesetzte Seite der Zahnbürste bezeichnet. Als linke Seite des Mundhygienemittels wird insbesondere eine Seite bezeichnet, welche links liegt, wenn man senkrecht auf die Vorderseite des Mundhygienemittels blickt. Als rechte Seite des Mundhygienemittels wird insbesondere eine Seite bezeichnet, welche rechts liegt, wenn man senkrecht auf die Vorderseite des Mundhygienemittels blickt. Als Oberseite wird insbesondere ein Ende des Mundhygienemittels bezeichnet, an welchem der Reinigungsbereich angeordnet ist. Als Unterseite wird insbesondere ein der Oberseite entgegengesetztes Ende des Mundhygienemittels bezeichnet, welches dem Griffbereich am nächsten liegt.
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Vorzugsweise weist die Griffeinheit zumindest ein Griffelement auf, das vorteilhaft zu einem Halten mit einer Hand vorgesehen ist. Bevorzugt ist das Griffelement zumindest bereichsweise tailliert ausgebildet. Dies erlaubt vorteilhaft einen sicheren Halt und optimiert die Ergonomie. Besonders bevorzugt ist das Griffelement länglich ausgebildet, wobei vorteilhaft eine Längsachse des Griffelements der Längsachse des Mundhygienemittels entspricht. Das Griffelement ist zumindest teilweise, insbesondere vollständig, aus mindestens einer Hartkomponente ausgebildet. Es wäre auch denkbar, dass das Griffelement zusätzlich aus einer oder mehreren Weichkomponenten ausgebildet ist. Vorzugsweise ist der materielle Volumenkörper zumindest zu einem Großteil, insbesondere vollständig, aus mindestens einer Hartkomponente ausgebildet. Insbesondere umfasst das Griffelement vorteilhaft zumindest einen Daumengriffbereich und/oder zumindest einen Handgriffbereich. Vorteilhaft ist der Daumengriffbereich auf der Vorderseite des Mundhygienemittels und insbesondere auf einer Vorderseite des Griffelements angeordnet. Es ist denkbar, dass der Daumengriffbereich und/oder der Handgriffbereich zumindest ein Element und/oder eine Oberflächenstrukturierung aus mindestens einer Weichkomponente und/oder mindestens einer Hartkomponente aufweisen.
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Vorteilhaft weist der Griffbereich zumindest ein Handgriffelement auf. Vorzugsweise ist eine Haupterstreckungsrichtung des Handgriffelements zumindest im Wesentlichen parallel zu der Längsachse des Mundhygienemittels angeordnet. Vorteilhaft weist das Handgriffelement zumindest ein Oberflächenstrukturelement auf, besonders vorteilhaft eine Mehrzahl von Oberflächenstrukturelementen, die zumindest im Wesentlichen identisch oder zumindest geometrisch ähnlich zu den oben beschriebenen Oberflächenstrukturelementen des Daumengriffbereichs ausgebildet sind. Vorzugsweise sind die Oberflächenstrukturelemente des Handgriffelements, insbesondere zumindest paarweise, jeweils gruppiert hintereinander entlang der Längsachse des Mundhygienemittels angeordnet.
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Die für die Herstellung eingesetzten Komponenten können insbesondere wie folgt eingeteilt werden:
- Konventionelle Materialien: Materialien, im Wesentlichen Neumaterialien, die größtenteils ölbasiert sind.
- Nachhaltige Materialien: wie nachfolgend aufgezählt und später beschrieben vorzugsweise biobasiert, abbaubar und/oder recycliert.
- ∘ Biobasierte Materialien: Material, welches zu mehr als 40 %, insbesondere zu mehr als 60 %, vorzugsweise zu mehr als 80 % und besonders bevorzugt zu 100 % aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt ist. Eine weitere mögliche zusätzliche Eigenschaft biobasierter Materialien ist insbesondere, dass die biobasierten Materialien biologisch abbaubar sind. Vorzugsweise basieren die Materialien nicht auf Nahrungsmitteln wie insbesondere Mais, Zuckerrohr, etc..
- ∘ Biologisch abbaubare Materialien: Material, das gemäß den gängigen Normen biologisch abbaubar ist. Hierzu zählen insbesondere die Kompostierbarkeit (industriell oder nicht industriell). Dabei können Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, wie insbesondere petrochemische Rohstoffe, diese Eigenschaft tragen.
- ∘ Recyclierte Materialien: Materialien, die aus einem Recycling-Prozess stammen, wie beispielsweise Post Consumer Recycled Materialien, Post Industrial Recycled Materialien, Ocean Waste Plastic oder Social Plastic.
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Die eingesetzten Materialien können recyclierbare Materialien sein. Für recyclierbare Materialien besteht nach dem Gebrauch vorteilhaft eine Recyclingmöglichkeit. Besonders bevorzugt werden Materialien verwendet, welche in einen bestehenden Recycling Stream gelangen können wie Polyester (PET), Polyethylen (PE), Polypropylen (PP).
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Die eingesetzten Materialien können recyclierte Materialien sein. Besonders bevorzugt werden Materialien verwendet, welche aus einem Recycling Stream stammen wie Polyester (rPET), Polyethylen (rPE), Polypropylen (rPP).
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Im Rahmen dieser Offenbarung kommen nahezu beliebige Hartkomponenten und Weichkomponenten infrage, die der Fachmann zweckgemäß geeignet kombinieren und/oder auswählen wird. Als Hartkomponente kommen beispielsweise Styrolpolymerisate wie Styrolacrylnitril (SAN), Polystyrol (PS), Acrylnitrylbutadienstryrol (ABS), Styrolmethylmethacrylate (SMMA), Styrolbutadien (SB) oder dergleichen infrage. Ferner kann eine Hartkomponente Polyolefine wie Polypropylen (PP), Polyethylen (PE) oder dergleichen umfassen, insbesondere auch in Form von High-Density-Polyethylen (HDPE) oder Low-Density-Polyethylen (LDPE). Zudem kommen Polyester wie beispielsweise Polyethylenterephthalat (PET), insbesondere in Form von säuremodifiziertem Polyethylenterephthalat (PETA), glykolmodifiziertem Polyethylenterephthalat (PETG), Polybutylenterephthalat (PBT), säuremodifiziertem Polycyclohexylendimethylenterephthalat (PCT-A), glykolmodifiziertem Polycyclohexylendimethylenterephthalat (PCT-G) oder dergleichen infrage. Weiterhin ist eine Verwendung von Cellulosederivaten wie beispielsweise Celluloseacetat (CA), Celluloseacetobutyrat (CAB), Cellulosepropionat (CP), Celluloseacetatphthalat (CAP), Cellulosebutyrat (CB) oder dergleichen denkbar. Ferner kann eine Hartkomponente beispielsweise Polyamide (PA) wie PA 6.6, PA 6.10, PA 6.12 oder dergleichen, Polymethylmethacrylat (PMMA), Polycarbonat (PC), Polyoxymethylen (POM), Polyvinylchlorid (PVC), Polyurethan (PUR), Polyamid (PA) oder dergleichen mehr umfassen. Insbesondere Polyethylen (PE) und/oder Polyurethan (PU) können als Hartkomponente und/oder als Weichkomponente eingesetzt werden. Insbesondere weist eine Hartkomponente ein Elastizitätsmodul von wenigstens 1000 N/mm2 und vorteilhaft von wenigstens 1300 N/mm2 und/oder von höchstens 2400 N/mm2 und vorteilhaft von höchstens 1800 N/mm2 auf. Als Hartkomponente wird bevorzugt Polypropylen (PP) eingesetzt. Mindestens gewisse unter der Hartkomponente genannte Materialien können nachhaltige Materialien sein. Insbesondere Materialien mit Celluloseanteil sind zumindest teilweise biobasiert.
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Vorteilhaft werden Hartkomponenten für stabile und/oder strukturtragende Elemente, insbesondere in dem Griffelement und/oder in einem Trägerelement der Anwendungseinheit und/oder der Befestigungseinheit oder dergleichen eingesetzt. Vorzugsweise weist das Mundhygienemittel oder zumindest ein Grundkörper des Mundhygienemittels eine einzige Hartkomponente auf, die aus einem der genannten Materialien oder auch aus einem Gemisch derselben ausgebildet sein kann. Es sind jedoch auch Kombinationen unterschiedlicher Hartkomponenten denkbar, wobei diese beispielsweise in einem Zwei- und/oder Mehrkomponentenspritzguss verarbeitet und/oder miteinander verklebt und/oder verschweißt, insbesondere ultraschallverschweißt, sein können. Alternativ oder zusätzlich können mehrere Hartkomponenten eingesetzt werden, die in einem Zwei- und/oder Mehrkomponentenspritzguss keinen Materialschluss eingehen. Insbesondere ist denkbar, dass in diesem Fall ein Formschluss, beispielsweise in Form zumindest eines Hinterschnitts und/oder zumindest eines Durchbruchs und/oder zumindest einer zumindest teilweisen Umspritzung oder dergleichen, zwischen Hartkomponenten erzeugt ist. Hierbei ist denkbar, dass beispielsweise eine zweite Hartkomponente, die insbesondere auf eine erste Hartkomponente gespritzt ist, nach einem Spritzguss schwindet und/oder schrumpft und vorteilhaft eine Schwundverbindung ausbildet. Geeignete Kombinationen können beispielsweise Polypropylen-Polyester, Polypropylen-nachhaltiges Material, Polypropylen-Styrolacrylnitril oder andere Kombinationen sein. Bei dieser Kombination dient Polypropylen zur Erzeugung einer stoffschlüssigen Verbindung mit der Weichkomponente.
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Als Weichkomponenten kommen beispielsweise thermoplastische Styrol-Elastomere (TPE-S) wie etwa ein Styrol-Ethylen-Butylen-Styrol-Copolymer (SEBS), ein StyrolButadien-Styrol-Copolymer (SBS) oder dergleichen infrage. Zudem ist eine Verwendung thermoplastischer Polyurethan-Elastomere (TPE-U), thermoplastischer Polyamid-Elastomere (TPE-A), thermoplastischer Polyolefin-Elastomere (TPE-O), thermoplastischer Polyester-Elastomere (TPE-E) oder dergleichen denkbar. Weiterhin kann eine Weichkomponente beispielsweise zumindest ein Silikon umfassen. Vorteilhaft weist eine Weichkomponente eine Shore-A-Härte von höchstens 90, vorteilhaft von höchstens 50 und besonders vorteilhaft von höchstens 30 auf. Vorzugsweise bildet zumindest eine Weichkomponente mit zumindest einer Hartkomponente, insbesondere in zumindest einem Zwei- und/oder Mehrkomponentenspritzguss, vorteilhaft mittels zumindest eines Überspritzens und/oder Umspritzens, zumindest einen Materialschluss. Die unter der Weichkomponente genannten Materialien können mindestens teilweise nachhaltige Materialien sein. Die Weichkomponente kann ein Materialgemisch aus nachhaltigem Material und nicht nachhaltiger Weichkomponente sein. Beispielsweise kann die Weichkomponente ein Gemisch aus recycliertem Polypropylen (rPP) und einer Weichkomponente sein. Recycliertes Polypropylen (rPP) kann ein Rohstoff zur Herstellung einer Weichkomponente sein. Der Gewichtsanteil aus recycliertem Polypropylen in der Weichkomponente beträgt mehr als 10%, bevorzugt mehr als 20%, besonders bevorzugt mehr als 30%.
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Vorteilhaft ist denkbar, dass eine verwendete Hartkomponente und eine verwendete Weichkomponente unterschiedliche Farben aufweisen, sodass Oberflächenstrukturen, Beschriftungen, Motive und dergleichen mittels geeigneter Gestaltung von Grundkörper und Weichelement realisierbar sind.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Anwendungseinheit einen Bürstenkopf, insbesondere Zahnbürstenkopf, aufweist. Die Anwendungseinheit weist vorteilhaft zumindest eine Reinigungseinheit, insbesondere einen Zahnbürstenkopf, mit Borsten auf. Die Reinigungseinheit weist zudem vorteilhaft zumindest einen Borstenträger, beispielsweise einen Bürstenkopfgrundkörper, auf. Zumindest einige oder alle der Borsten sind vorteilhaft konventionelle extrudierte Borsten. Borsten können hierbei insbesondere zumindest eine Hartkomponente und/oder zumindest eine Weichkomponente umfassen. Vorzugsweise sind die Borsten zumindest teilweise oder vollständig aus Polyamid (PA) und/oder aus Polyester (PBT, PET) gefertigt, wobei beliebige andere Materialien (Hartkomponente oder Weichkomponente) denkbar sind und auch nachhaltige Materialien wie beispielsweise Chitosan möglich sind. Ferner können die Borsten aus einem abbaubaren Material hergestellt sein. Ferner ist denkbar, dass zumindest einige der Borsten eine Zuspitzung und/oder einen veränderlichen Querschnitt aufweisen. Vorzugsweise sind die Borsten aus einem einzelnen, insbesondere auch gemischten, Material ausgebildet. Es sind aber auch Borsten bestehend aus mehreren Komponenten bzw. Materialien denkbar, die insbesondere mittels zumindest einer Koextrusion herstellbar und/oder hergestellt sein können. Die Borsten können beispielsweise mittels Extrusion, Ablängen und/oder Nachbearbeitung herstellbar und/oder hergestellt sein. Im Gegensatz zu gespritzten Borsten oder gummielastischen Massage- und Reinigungselementen, welche mittels Spritzgusss hergestellt sind, werden konventionelle Borsten extrudiert, geschnitten, bearbeitet und am Zahnbürstengriff mittels angepasstem Verfahren eingesetzt bzw. verankert, wie beispielsweise mittels des Ankerstanz-Verfahrens, des AFT-Verfahrens, PTt-Verfahrens und/oder des IMT-Verfahrens.
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Insbesondere kommen zylindrische oder zugespitzte Borsten infrage, wobei beliebige Querschnitte wie beispielsweise polygonale, dreieckige, rechteckige, quadratische, elliptische, sternförmige, trapezförmige, parallelogrammförmige, rhombusförmige oder beliebige andere Querschnitte denkbar sind. Insbesondere können unterschiedliche Borsten in einem Borstenbündel, aber auch unterschiedliche Borstenbündel, insbesondere jeweils mit einer bestimmten Art von Borsten, verwendet werden. Borsten und/oder Borstenbündel können hierbei regelmäßig, aber auch unregelmäßig angeordnet sein. Insbesondere können sich in Gruppen und/oder benachbart angeordnete Borsten und/oder Borstenbündel hinsichtlich zumindest eines Merkmals wie beispielsweise einer Länge, eines Durchmessers, eines Materials, einer Farbe, einer Materialhärte, einer Geometrie, einer Anspitzung und dergleichen, insbesondere abwechselnd, unterscheiden. Vorzugsweise weisen die Borsten einen Durchmesser, insbesondere senkrecht zu deren Längsachse, von wenigstens 0,075 mm und/oder von höchstens 0,25 mm auf. Vorteilhaft weisen die Borsten eine Querschnittsfläche, insbesondere senkrecht zu deren Längsachse, von wenigstens 0,002 mm2 und/oder von höchstens 0,2 mm2 auf. Im Fall von Borsten, die im Kosmetikbereich eingesetzt werden, beispielsweise Borsten eines zusätzlichen Anwendungselements, können auch dünnere Borsten und/oder Borsten mit einem kleineren Querschnitt verwendet werden, insbesondere Borsten mit einem Durchmesser, insbesondere senkrecht zu deren Längsachse, von wenigstens 0,025 mm und/oder von höchstens 0,2 mm und/oder mit einer Querschnittsfläche, insbesondere senkrecht zu deren Längsachse, von wenigstens 0,001 mm2 und/oder von höchstens 0,15 mm2. Im Fall von zugespitzten Borsten ist insbesondere Polyester (PBT, PET oder PTT) als Material geeignet, wobei auch nachhaltige Materialien möglich sind, wobei eine Zuspitzung mechanisch und/oder chemisch erzeugt sein kann. Andere Materialien sind jedoch ebenso denkbar. Vorzugsweise sind die Borsten in Längsrichtung gerade, es sind jedoch auch gewellte und/oder gedrillte und/oder wendelförmige und/oder gedrehte Borsten denkbar sowie insbesondere auch Kombinationen unterschiedlicher Borsten. Ferner sind Borsten mit einer glatten Oberfläche denkbar, ebenso wie Borsten mit texturierter Oberfläche.
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Ferner sind die Borsten, insbesondere als Borstenbündel, vorzugsweise mittels zumindest eines Ankerstanz-Verfahrens, eines Anchor-Free-Tufting-Verfahrens (AFT), eines In-Mold-Tufting-Verfahrens (IMT), eines PTt-Verfahrens oder dergleichen verarbeitet, insbesondere an dem Borstenträger befestigt. Vorzugsweise weist der Borstenträger eine Mehrzahl von, insbesondere gebohrten und/oder bei einem Spritzguss geformten, Borstenaufnahmen, insbesondere Löchern für Borstenbündel, auf. Im Fall eines Ankerstanzens ist beispielsweise denkbar, dass zunächst ein Grundkörper, insbesondere aus einer Hartkomponente, vorzugsweise des Bürstenkopfs, mittels eines Spritzgießens gefertigt wird, wobei vorteilhaft Sacklöcher für Borstenbündel bei dem Spritzgießen geformt werden. Selbstverständlich ist jedoch auch ein anschließendes Bohren von Sacklöchern denkbar. Vorzugsweise werden anschließend Borsten beziehungsweise Borstenbündel gefaltet und mittels zumindest eines Ankers in jeweils einem Sackloch befestigt, insbesondere mittels eines Einstanzens. Ebenso ist ein Schlingenstanzen denkbar.
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Alternativ sind, wie erwähnt, auch ankerlose Verfahren denkbar, wobei vorteilhaft Borsten beziehungsweise Borstenbündel nicht gefaltet werden. Borsten beziehungsweise Borstenbündel weisen in diesem Fall im Vergleich zu einem Ankerstanzen in etwa die halbe Länge auf. Beispielsweise ist hierbei denkbar, dass die Borstenbündel zunächst vereinzelt, verschmolzen und/oder deren Borstenenden insbesondere anschließend zu deren Befestigung umspritzt werden. Hierbei können vorteilhaft Borstenbündel zusammengeführt werden. Möglich ist hierbei eine Herstellung mittels des In-Mold-Tufting-Verfahrens, wobei vorteilhaft bei dem Umspritzen der Borstenenden ein Grundkörper, beispielsweise des Bürstenkopfs und/oder der Griffeinheit und/oder der Befestigungseinheit, geformt wird. Ebenso ist denkbar, dass, insbesondere im Rahmen einer Integrated-Anchorless-Production, Borsten zunächst mit Plättchen oder dergleichen umspritzt werden und diese Plättchen anschließend wiederum umspritzt werden, beispielsweise um den Bürstenkopf und/oder die Griffeinheit auszubilden.
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Ferner ist denkbar, dass die Anwendungseinheit aus einem Grundkörper und einem Borstenplättchen, welches mit Borsten und/oder alternativen Reinigungselementen besetzt ist, zusammengesetzt ist. Hierzu werden zunächst mittels Spritzgießens Borstenplättchen mit Durchgangslöchern gefertigt, durch welche anschließend Borsten geführt werden. Vorzugsweise werden die Borsten anschließend auf einer Rückseite verbunden, insbesondere verschmolzen, vorzugsweise miteinander und/oder mit dem entsprechenden Borstenplättchen. Auf diese Weise können beborstete Borstenplättchen sodann mit einem Grundkörper, insbesondere einem Bürstenkopf, verschweißt und/oder verklebt werden, vorzugsweise mittels eines Ultraschallschweißens. Hierzu weist der Grundkörper, insbesondere der Bürstenkopf, insbesondere eine Ausnehmung auf, in welche das Borstenplättchen eingesetzt werden kann. Als bekanntes Herstellungsverfahren ist in diesem Zusammenhang das Anchor-Free-Tufting-Verfahren zu nennen, das insbesondere ein Zusammenführen von Borstenbündeln ermöglicht. Als Unterseite des Borstenplättchens wird insbesondere eine Seite bezeichnet, welche in eine Ausnehmung des Grundkörpers gelegt wird und in Richtung Rückseite des Mundhygienemittels zeigt. Entsprechend zeigt die Oberseite des Borstenplättchens in Richtung der Oberseite des Mundhygienemittels.
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Als weiteres Verfahren zur ankerlosen Beborstung kommt eine Fertigung, insbesondere ein Spritzgießen, eines Bürstenkopfs mit Durchgangslöchern für Borsten infrage. Borsten können anschließend durch die Durchgangslöcher geführt und auf einer Rückseite verschmolzen werden, insbesondere miteinander und/oder mit dem Bürstenkopf. Vorzugsweise erfolgt anschließend ein Überspritzen, insbesondere mit zumindest einer Weichkomponente, der verschmolzenen Bereiche und/oder des Bürstenkopfs.
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Zudem ist denkbar, zunächst einen Bürstenkopf mit Sacklöchern, beispielsweise mittels Spritzgießens und/oder mittels eines Bohrens der Sacklöcher, zu fertigen. Borsten werden in diesem Fall insbesondere zu Bündeln zusammengelegt und an einem Ende verschmolzen und/oder anderweitig verbunden. Der Bürstenkopf wird anschließend, insbesondere auf eine Glastemperatur seines Materials, erwärmt. Sodann können vorteilhaft Borstenbündel in die Sacklöcher eingeführt und mittels eines Andrückens an dem Bürstenkopf verankert werden. Insbesondere verformen sich hierbei die erwärmten Sacklöcher bzw. deren Umgebung, sodass die Borstenbündel in denselben verankert werden.
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Alternativ oder zusätzlich zu gestanzten und/oder angeschweißten und/oder angeklebten Borsten sind auch angespritzte Borsten denkbar. Diese können insbesondere während eines Mehrkomponentenspritzgießens gemeinsam mit der Anwendungseinheit, der Griffeinheit und/oder der Befestigungseinheit gefertigt sein, oder nachträglich an einen Grundkörper der Anwendungseinheit angespritzt sein.
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Ein weiteres mögliches Verfahren zur Beborstung des Bürstenkopfs stellt das Eindrehen dar. Hierbei wird beispielsweise Filament von einer Rolle zugeführt, wobei insbesondere mehrere Filamentstränge auf einer Rolle aufgewickelt sind. Für die Maschinenbeschickung sind jeweils mehrere Rollen vorgespannt, denn jedes Filament in der Bürste entspricht einem Filamentstrang. Die Filamente werden in der Breite korrekt ausgebreitet, damit sie die Breite haben, in welcher sie in die Bürste eingeführt werden. Die Filamente werden so vorgezogen, dass sie anschließend für den nächsten Schritt freistehen, d.h. dass ein Draht darüber geführt werden kann. Anschließend wird ein Draht ab einer Rolle auf die Maschine zugeführt, d.h. abgewickelt und in den Prozess eingeführt. Der Draht wird auf eine Länge geschnitten, welche größer ist als die abgewickelte Länge der eingedrehten Bürste, das endgültige Ablängen erfolgt nach dem Eindrehen. Der Draht wird zu einem U gebogen, damit die offene Seite anschließend über die Filamente geschoben werden kann, um die Borsten einzufädeln. Der Draht wird am Boden des U's gehalten. Darauffolgend wird das offene Drahtende geklemmt, damit die Filamente zwischen den Drahtstücken halten. Die Filamente werden auf eine Länge geschnitten, welche größer ist als die Endlänge in der Bürste, damit die Bürste anschließend, wenn die Filamente eingedreht sind, korrekt geschnitten werden kann. Der Draht wird gedreht, sodass die Filamente zwischen dem Draht eingeklemmt und damit fixiert werden. Nachdem die Filamente im Draht fixiert sind, werden sie auf die korrekte Länge geschnitten und profiliert. Nachdem der Bürstenteil fertiggestellt ist, wird der überschüssige Draht abgeschnitten.
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Vorzugsweise gehen Materialien gespritzter Borsten bei einem Spritzgussprozess, insbesondere einem Zwei- und/oder Mehrkomponentenspritzgießen, keinen Materialschluss mit anderen Weichkomponenten und/oder Hartkomponenten und/oder nachhaltigen Materialien des Mundhygienemittels ein. Bevorzugt werden gespritzte Borsten vielmehr mittels eines Formschlusses, beispielsweise mittels zumindest eines Hinterschnitts und/oder zumindest eines Durchbruchs und/oder mittels zumindest einer zumindest teilweisen Umspritzung mit Weichkomponenten und/oder Hartkomponenten verbunden, wobei insbesondere eine Schwundverbindung und/oder eine Schrumpfverbindung denkbar sind. Es ist jedoch auch eine Verbindung mittels zumindest eines Materialschlusses denkbar.
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Für sämtliche erwähnte mögliche Spritzgussprozesse ist grundsätzlich ein Ein-, Zwei- und/oder Mehrkomponentenspritzguss denkbar. Verwendete Materialien, insbesondere unterschiedlicher Weichkomponenten und/oder Hartkomponenten, können hierbei, wie erwähnt, stoffschlüssig und/oder formschlüssig verbunden werden und/oder sein. Auch eine Ausbildung von gelenkigen bzw. beweglichen oder flexiblen Verbindungen mittels geeigneter Spritzgussschritte ist denkbar. Es kommen grundsätzlich beispielsweise Heißkanalverfahren, Kaltkanalverfahren und/oder Co-Injektionsverfahren infrage.
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Alternativ oder zusätzlich zu einem mit Borsten besetzten Bürstenkopf kann die Anwendungseinheit auch zumindest einen Zungenreiniger und/oder zumindest ein alternatives Reinigungs- und/oder Massageelement aufweisen. Diese können jeweils aus einer Weichkomponente, aus einer Hartkomponente oder aus einer Kombination von Weich- und Hartkomponente ausgebildet und/oder vorteilhaft mittels Spritzgießen herstellbar und/oder hergestellt sein.
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Vorzugsweise sind gespritzte Borsten zumindest teilweise und vorteilhaft vollständig aus einem thermoplastischen Polyurethan-Elastomer (TPE-U) ausgebildet. Hierbei ist eine Verwendung eines modifizierten Polyurethan-Elastomers (TPE-U) denkbar, welches insbesondere bezüglich verbesserter Fließeigenschaften und/oder einer schnellen Erstarrung, insbesondere einer schnellen Kristallisation, vorteilhaft bereits bei höheren Temperaturen, modifiziert sein kann. Selbstverständlich sind aber auch andere Materialien für gespritzte Borsten denkbar, beispielsweise thermoplastische Polyester-Elastomere (TPE-E), thermoplastische Polyamid-Elastomere (TPE-A), Polyethylen (PE), beispielsweise in den Formen low density Polyethylen (LDPE) oder linear low density Polyethylen (LLDPE), oder dergleichen. Materialien für gespritzte Borsten weisen vorteilhaft eine Shore-D-Härte von wenigstens 0 und besonders vorteilhaft von wenigstens 30 und/oder von höchstens 100 und vorteilhaft von höchstens 80 auf. Insbesondere ist eine Shore-Härte eines Materials gespritzter Borsten vorteilhaft höher als eine Shore-Härte übriger verwendeter Weichkomponenten, beispielsweise für Griffelemente, Massageelemente, weitere Reinigungselemente oder dergleichen. Die für die Herstellung von gespritzten Borsten eingesetzten Materialien können nachhaltige Materialien sein.
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Grundsätzlich ist ferner eine Verwendung wasserlöslicher Polymere denkbar, beispielsweise für Hartkomponenten, Weichkomponenten, gespritzte Borsten oder andere Elemente des Mundhygienemittels.
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Ebenso können für die Hartkomponente, die Weichkomponente und/oder das Material für gespritzte und/oder konventionelle, extrudierte Borsten nachhaltige Materialien, insbesondere Biokunststoffe herangezogen werden, welche insbesondere aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen sein können. Als Rohstoffe kommen hierbei insbesondere Mais, Hanf, Zucker, Rizinusöl, Palmöl, Kartoffeln, Weizen, Zuckerrohr, Zuckerrüben, Reishülsen, Kautschuk, Holz, die Castor-Pflanze / der Wunderbaum und dergleichen infrage. Entsprechende mögliche Grundstoffe könnten beispielsweise Cellulose, Stärke, Milchsäure (PLA), Glucose, Chitin, Chitosan, Lignin, Casein, Gelatine oder dergleichen sein, aus denen insbesondere entsprechende Biokunststoffe synthetisiert sein können.
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Die Hauptgruppen der hier bevorzugten Biokunststoffe umfassen stärkebasierte Biokunststoffe, cellulosebasierte Biokunststoffe, Polyhydroxialkanoate (z.B. Polyhydroxibuttersäure (PHB)), Polymilchsäure (PLA) oder aliphatische/aromatische Copolyester. Weitere bevorzugte Biokunststoffe umfassen etwa Lignin-basierte Biokunststoffe.
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Unter einer "Funktionseinheit" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, eine Zusatz- und/oder Erweiterungsfunktion des Mundhygienemittels bereitzustellen. Vorzugsweise ist die Einheit dazu vorgesehen, dauerhaft oder optional eine Funktion, insbesondere eine über eine Grundfunktion hinausgehende Funktion, an dem Mundhygienemittel bereitzustellen. Es sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Funktionen, wie beispielsweise eine Reinigungsfunktion, eine Informationsfunktion, eine Schutzfunktion, eine Zählfunktion, eine Erinnerungsfunktion, eine Gestaltungsfunktion, eine Animationsfunktion, eine Reservoirfunktion, eine Komfortfunktion, wie insbesondere eine Greiffunktion, eine Handlingfunktion, eine Markierfunktion und/oder eine Beschäftigungsfunktion, denkbar. Im Falle einer Reinigungsfunktion kann insbesondere mittels der Funktionseinheit eine über die grundlegende Reinigungsfunktion hinausgehende Reinigungsfunktion bereitgestellt werden.
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Ferner soll in diesem Zusammenhang unter einem "mechanischen Umschaltelement" insbesondere ein Element verstanden werden, welches mechanisch, insbesondere manuell oder mit einem einfachen Hilfsmittel, zwischen verschiedenen Zuständen und/oder Positionen umgeschaltet werden kann. Vorzugsweise weist das mechanische Umschaltelement mehrere, insbesondere zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände auf. Es ist auch denkbar, dass das Umschaltelement mehrere stabile Zustände einnehmen kann wie z.B. 3, 4 oder 5 Zustände. Vorzugsweise ist das mechanische Umschaltelement in zumindest einem der definierten statischen Zustände elastisch ausgelenkt. Bevorzugt bildet zumindest ein statischer Zustand einen entspannten Zustand des mechanischen Umschaltelements. Vorzugsweise kann das mechanische Umschaltelement aus einem ersten statischen Zustand, insbesondere einem Ruhezustand durch elastische Verformung in einen weiteren statischen Zustand gebracht werden, welcher von dem ersten Zustand hinsichtlich einer Form und/oder Ausrichtung wesentlich verschieden ist. Bevorzugt kann das Umschaltelement von einem Bediener manuell von einem statischen Zustand in den weiteren statischen Zustand gebracht werden, wobei das Umschaltelement insbesondere selbsttätig bei einer Annäherung an den jeweiligen statischen Zustand bevorzugt in den jeweiligen statischen Zustand springt. Vorzugsweise besteht das mechanische Umschaltelement aus einer Weichkomponente bzw. aus einem elastischen Material, wie beispielsweise aus einem Elastomer oder einem Silikon. Vorzugsweise weist das Umschaltelement zumindest eine Umschaltkappe auf, welche in dem ersten Zustand, insbesondere dem Ruhezustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig, ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Umschaltkappe umstülpbar, dass auf einer gegenüberliegenden Seite eine Kuppel entsteht. Das Umschaltelement ist insbesondere als "Pop it" oder "Push pop" ausgebildet. Vorzugsweise ist die Umschaltkappe insbesondere als einzelne "Pop it"- oder "Push pop"-Wölbung ausgebildet. Vorzugsweise ist das mechanische Umschaltelement einteilig ausgebildet. Unter "einteilig" soll insbesondere in einem Stück geformt verstanden werden. Vorzugsweise wird dieses eine Stück aus einem einzelnen Rohling, einer Masse und/oder einem Guss, besonders bevorzugt in einem Spritzgussverfahren, insbesondere einem Ein- und/oder Mehrkomponenten-Spritzgussverfahren, hergestellt. Das Umschaltelement ist insbesondere von einem elastischen Element gebildet. Unter einem "elastischen Element" soll insbesondere ein Element verstanden werden, das wiederholt verformbar ist, ohne dass dadurch das Element mechanisch beschädigt oder zerstört wird, und das insbesondere nach einer Verformung selbstständig zumindest einem der statischen Zustände zustrebt.
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Bei kleineren Umschaltelementen kann es einfacher sein, das Umschalten mit einem Hilfsmittel durchzuführen, wenn beispielsweise ein Umschalten mittels Drücken mit einem Finger nicht möglich ist. Das Hilfsmittel kann beispielsweise ein Stift, ein Kugelschreiber oder ein dünner zylindrischer Stab sein. Kleinere Umschaltelemente, die sich nicht so einfach umschalten lassen, können gewollt gestaltet sein, beispielsweise wenn das Umschalten nur selten nötig ist oder eben nicht einfach möglich sein soll. So soll beispielsweise bei der Funktion der Darstellung des Gebrauchsendes ein solches Element eingesetzt werden, da die Funktion einmal eingestellt wird und danach nicht mehr einfach umgestellt werden soll.
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Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Umschaltelement vorzugsweise genau zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist, und zwar einen ersten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Ausgangszustand, und einen zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Auslenkzustand. Der erste Gleichgewichtszustand bildet insbesondere einen Ruhezustand des Umschaltelements. Der erste Gleichgewichtszustand bildet insbesondere einen unbelasteten Zustand aus. Vorzugsweise ist das Umschaltelement in dem zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere dem Auslenkzustand, zumindest teilweise vorgespannt ausgebildet. Dadurch kann insbesondere ein gezieltes Umschalten zwischen genau zwei statischen Zuständen ermöglicht werden. Es kann von einem Bediener insbesondere ein zu einer aktuellen Anwendung passender Zustand ausgewählt und eingestellt werden. Vorzugsweise kann das Umschaltelement von einem Bediener manuell, insbesondere durch Einbringung einer Druckkraft auf das Umschaltelement von einem statischen Zustand in einen weiteren statischen Zustand gebracht werden. Aus einer Zwischenposition zwischen den Gleichgewichtszuständen schaltet das Umschaltelement immer in den einen oder den anderen Gleichgewichtszustand, je nach Zwischenposition. Die Gleichgewichtszustände bilden insbesondere eine Ruhelage oder eine balancierte Lage.
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Das zumindest eine Umschaltelement kann insbesondere eine individualisierte Haptik und/oder Funktion aufweist. Beispielsweise können verschiedene Umschaltelemente durch ihre verschiedenen Gleichgewichtszustände auf dem Mundhygienemittel eine einstellbare bzw. individuelle Haptik bzw. Form erzeugen. Dasselbe ist auch für Funktionen möglich, beispielsweise für Zungenreiniger, Borstenfelder, Reinigungselemente und/oder andere genannte Funktionen. Bei mehreren Umschaltelementen besteht insbesondere die Möglichkeit, dass ein Farbenspiel zwischen den verschiedenen Umschaltelementen vorgesehen ist. So können insbesondere Umschaltelemente nebeneinander verschiedene Farben aufweisen.
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Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Umschaltelement eine wesentliche Funktionsfläche aufweist. Die Funktionsfläche ist im Ausgangszustand jene Seite, die mit funktionellen Elementen bestückt ist und gegen außen gerichtet ist. Die Funktionsfläche ist vorzugsweise in Richtung der Vorderseite des Mundhygienemittels orientiert. Es wäre jedoch auch denkbar, dass die Funktionsfläche in Richtung der Rückseite des Mundhygienemittels orientiert ist. Vorzugsweise ist die Funktionsfläche in dem ersten Gleichgewichtszustand konvex gekrümmt und in dem zweiten Gleichgewichtszustand konkav gekrümmt. Vorzugsweise ist die Funktionsfläche in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig, und in dem zweiten Gleichgewichtszustand schüsselförmig. Vorzugsweise ist das Umschaltelement in dem zweiten Gleichgewichtszustand auf eine zu dem ersten Gleichgewichtszustand gegenüberliegende Seite gewölbt. Vorzugsweise ist das Umschaltelement in dem ersten Gleichgewichtszustand zu einer Vorderseite hin konvex gekrümmt und in dem zweiten Gleichgewichtszustand zu einer Rückseite hin konvex gekrümmt. Die Funktionsfläche ist insbesondere von einer Oberseite der Umschaltkappe des Umschaltelements gebildet. Vorzugsweise ist die Funktionsfläche auf einer Vorderseite des Mundhygienemittels angeordnet. Bevorzugt ist die Funktionsfläche von einer der Vorderseite zugewandten Fläche der Umschaltkappe des Umschaltelements gebildet. Unter einer "Funktionsfläche" soll in diesem Zusammenhang insbesondere eine Fläche der Funktionseinheit, insbesondere des Umschaltelements verstanden werden, welche in zumindest einem Zustand des Umschaltelements eine direkte Funktion, wie beispielsweise eine Anzeigefunktion, eine Reinigungsfunktion, eine Greiffunktion, eine Informationsfunktion, eine Schutzfunktion, eine Zählfunktion, eine Erinnerungsfunktion, eine Gestaltungsfunktion, eine Animationsfunktion, eine Reservoirfunktion, und/oder dergleichen aufweist. Vorzugsweise können auf der Funktionsfläche Reinigungselemente, Anzeigeelemente, eine Griffstruktur oder dergleichen angeordnet sein. Dadurch kann insbesondere über das Umschaltelement zwischen verschiedenen Funktionen hin und her geschaltet werden oder es kann zumindest eine Funktion zugeschaltet werden. Vorzugsweise kann jedem statischen Zustand eine Funktion zugeordnet werden. Ferner kann ein vorteilhaft hoher Komfort bereitgestellt werden. Des Weiteren kann ein Reinigungsergebnis positiv beeinflusst werden.
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Funktionseinheit zumindest drei mechanische Umschaltelemente aufweist, welche jeweils aus einem elastischen Material bestehen und welche jeweils zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweisen. Vorzugsweise kann die Funktionseinheit 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 oder 12 Umschaltelemente, vorzugsweise 1 bis 6 Umschaltelemente aufweisen. Es ist insbesondere die Realisierung mehrerer Umschaltelemente möglich, wobei ein Trägerkörper der Anwendungseinheit und/oder der Griffeinheit dabei nicht überall die gleiche Dicke aufweisen muss. Die Umschalt-Elemente können unterschiedliche Formen und/oder Größen wie Länge, Breite sowie Höhe aufweisen. Bei mehreren Umschaltelementen kann der erste Gleichgewichtszustand, insbesondere der Ruhezustand, bei mehreren Umschaltelementen auf dem Mundhygienemittel unterschiedlich sein, beispielsweise alternierend. Der Ruhezustand kann insbesondere anwendungsspezifisch für verschiedene Funktionen verschieden vorgesehen sein. Vorzugsweise sind die zumindest 2 oder 3 mechanischen Umschaltelemente nebeneinander angeordnet. Bevorzugt sind die Umschaltelemente in einer Reihe angeordnet. Vorzugsweise sind die Umschaltelemente entlang der Haupterstreckungsrichtung des Mundhygienemittels hintereinander angeordnet. Alternativ wäre auch denkbar, dass die Umschaltelemente über die Anwendungseinheit und/oder die Griffeinheit, insbesondere gleichmäßig, verteilt angeordnet sind. Die Umschaltelemente können eine regelmäßige und/oder eine sich mindestens teilweise wiederholende Struktur bilden. Dadurch kann insbesondere eine besonders vorteilhafte Funktionseinheit bereitgestellt werden. Es kann insbesondere großflächig eine Funktionsfläche und/oder eine Vielzahl von Funktionen bereitgestellt werden. Mehrere Umschaltelemente mit einer entsprechenden Beschriftung oder Abbildung, können beispielsweise dazu vorgesehen sein, nach Erledigung eines definierten Reinigungsvorgangs eingedrückt zu werden. Bei (Kinder-) Zahnbürsten wäre beispielsweise denkbar, dass die Umschaltelemente als Kontrollelemente vorgesehen sind. Es sind beispielsweise drei Umschaltelemente denkbar, welche mit Morgen-, Mittag- und Abend-Beschriftungen oder- Abbildungen versehen sind, wobei jeweils nach erfolgter Reinigung an der entsprechenden Tageszeit das Umschaltelement eingedrückt werden kann. Alternativ sind beispielsweise vier Umschaltelemente denkbar, welche jeweils analog zu einem Quadrantentimer jeweils für einen zu putzenden Quadranten des Gebisses stehen. Die Umschaltelemente könnten entsprechend Beschriftungen und Abbildungen für einen Quadrant 1, Quadrant 2, Quadrant 3 und Quadrant 4 aufweisen. Des Weiteren können einzelne Umschaltelemente oder eine Kombination von Umschaltelementen für eine vorgesehene Gebrauchszeit des Mundhygienemittels stehen. Beispielsweise können 3 Umschaltelemente für eine Gebrauchsdauer von 3 Monaten stehen, wobei nach jedem Monat ein Umschaltelement umgeschaltet wird. Alternativ kann mit 12 Umschaltelementen das voraussichtliche bzw. empfohlene Gebrauchsende, z.B. 3 Monate nach dem Erstgebrauch zur Erinnerung eingestellt werden. Dabei wird der Monat, in welchem das Gebrauchsende erreicht wird, mit dem umgeschalteten Umschaltelement markiert.
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Bei mehreren Umschaltelementen können diese insbesondere in einer Reihe, beispielsweise hintereinander, auf einer geraden oder gebogenen Linie (z.B. auf einem Kreis oder einer Ellipse), oder frei, angeordnet sein. Ferner wäre denkbar, dass die Umschaltelemente als Feld, beispielsweise mit mehreren Umschaltelementen in zwei Dimensionen nebeneinander, angeordnet sind. Die Umschaltelemente können jeweils in verschiedenen Abständen zueinander angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Abstände in einer oder mehreren Dimensionen jeweils konstant, insbesondere regelmäßig. Die Abstände zwischen den Umschaltelementen werden bei mehreren Umschaltelementen insbesondere zwischen den Zentren der Umschaltkappen der Umschaltelemente gemessen. Alternativ können die Abstände zwischen den Umschaltelementen variieren. So wäre beispielsweise denkbar, dass die Randstege der Umschaltelemente jeweils aneinander anliegen. Vorzugsweise beträgt der Abstand entsprechend die Summe aus 0,5*Durchmesser der ersten Umschaltkappe des ersten Umschaltelements, der Breite des Trägerrands des ersten Umschaltelements, der Breite des Randstegs, der Breite des Trägerrands des zweiten Umschaltelements und 0,5*Durchmesser der zweiten Umschaltkappe des zweiten Umschaltelements.
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Sind die Umschaltelemente in verschiedenen Abständen angeordnet, so können diese in Bezug auf den Abstand, der sich aus der Breite der jeweiligen Trägerränder und Randstege ergibt, gleich ausgestaltet sein. Der Abstand variiert zwischen den jeweiligen Zentren der Umschaltkappen.
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Bei mehreren Umschaltelementen besteht ferner die Möglichkeit, dass ein Umschaltelement in einem weiteren Umschaltelement integriert ist. Dabei wäre beispielsweise denkbar, dass ein kleines Umschaltelement in die Umschaltkappe eines größeren Umschaltelements integriert ist. Ferner können dabei insbesondere verschiedene Härten in einem Umschaltelement kombiniert werden, beispielsweise in Form einer weicher umschaltbaren Umschaltkappe und einer härter umschaltbaren Umschaltkappe (härter bzw. weicher wird über die benötigte Kraft [Druckkraft] definiert, um ein Umschaltelement umzuschalten). Ferner kann dabei ein Umschaltelement gegen oben, ein Umschaltelement gegen unten gerichtet sein. Des Weiteren wäre ebenfalls denkbar, dass beide Umschaltelemente gegen oben gerichtet sind oder dass beide Umschaltelemente gegen unten gerichtet sind.
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Des Weiteren wäre denkbar, dass zumindest ein Umschaltelement keine geschlossene Außenkontur aufweist. So kann beispielsweise ein Trägerrand des Umschaltelements nicht um die ganze Umschaltkappe angeordnet sein. Es kann insbesondere beispielsweise eine kragenartige Anordnung vorgesehen sein beispielsweise für eine Anordnung in der Anwendungseinheit. Ferner kann das Umschaltelement dabei beispielsweise am Rand angeordnet sein, beispielsweise am Rand des Bürstenkopfs, sodass keine vollständige Umrahmung möglich ist. Ferner können für Umschaltelemente mit zwei Funktionen ausgebildet werden, wie beispielsweise eine Zahnbürste mit Zungenreiniger und/oder Weichelement in einem.
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Ferner wäre bei mehreren Umschaltelementen denkbar, dass die Umschaltelemente in einer dreidimensionalen Geometrie, d.h. nicht flächig angeordnet sind. Vorzugsweise können die Umschaltelemente in Form eines Balls oder einer Kuppel integriert sein. Dabei wäre insbesondere denkbar, dass der Trägerkörper ebenfalls aus einer Weichkomponente besteht und der Trägerkörper und die Umschaltelemente insbesondere einstückig ausgebildet sind. Vorzugsweise wäre dabei denkbar, dass die Umschaltelemente aus einer Schicht aus Weichkomponente des Trägerkörpers ragen. Eine entsprechende Ausgestaltung wäre insbesondere bei einer Ausbildung der Umschaltelemente als Spielelemente für eine Kinderzahnbürste denkbar. Der Trägerkörper mit den Umschaltelementen könnte dabei beispielsweise an einem unteren Ende des Mundhygienemittels angeordnet werden. Alternativ wäre auch denkbar, dass die gesamte Griffeinheit mit entsprechenden Umschaltelementen gestaltet ist. Hierdurch könnte insbesondere eine Reduktion des Volumens des Trägerkörpers ermöglicht werden.
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Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Funktionseinheit zumindest zwei mechanische Umschaltelemente aufweist, welche einen gemeinsamen umlaufenden Randsteg aufweisen. Bei mehreren Umschaltelementen nebeneinander kann insbesondere der Randsteg geometrisch weitergeführt werden. Ferner kann der Randsteg zwischen zwei Umschalt-Elementen als Erhebung im selben Material wie das Umschaltelement bzw. die Umschaltelemente gestaltet werden. Der Trägerrand liegt somit nicht überall am Trägerkörper an.
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Es wird weiter vorgeschlagen, dass die Griffeinheit zumindest einen Griffgrundkörper aufweist, wobei die Funktionseinheit an dem Griffgrundkörper angeordnet ist. Der Griffgrundkörper bildet insbesondere einen Trägerkörper der Griffeinheit zu einer Aufnahme der Funktionseinheit aus. Die Funktionseinheit kann insbesondere sowohl lediglich in einem definierten Teilbereich, wie beispielsweise einem Daumengriffbereich, des Griffgrundkörpers angeordnet sein, als auch über den gesamten Griffgrundkörper verteilt angeordnet sein. Die Funktionseinheit kann beispielhaft zwischen einem unteren Ende des Mundhygienemittels und dem Daumengriffbereich angeordnet sein. Bei Kinderzahnbüsten kann das Umschaltelement der Funktionseinheit bei einer entsprechenden Anordnung beispielsweise einen Pop-it-Bauch (z.B. als Bauch eines Tieres) darstellen. Vorzugsweise kann die Funktionseinheit im Bereich der Auflagefläche für einen Handballen angeordnet sein. Alternativ wäre denkbar, dass die Funktionseinheit als Daumengriff in dem Daumengriffbereich angeordnet ist. Die Funktionseinheit könnte entsprechend einen Pop-it-Daumengriff ausbilden. Abhängig von einem Zustand des Umschaltelements kann der Daumengriff vorstehend oder eingehend, daher mit einer Kuppel hinten oder vorne ausgebildet werden. Ein Bediener kann den Daumengriffbereich insbesondere an seine Anforderung anpassen. Insbesondere umfasst die Griffeinheit vorteilhaft zumindest einen Daumengriffbereich und/oder zumindest einen Handgriffbereich. Vorteilhaft ist der Daumengriffbereich auf der Vorderseite des Mundhygienemittels und insbesondere auf einer Vorderseite des Griffelements angeordnet. Es ist denkbar, dass der Daumengriffbereich und/oder der Handgriffbereich zumindest ein Element und/oder eine Oberflächenstrukturierung aus einer Weichkomponente aufweisen. Dadurch können insbesondere vorteilhaft zusätzliche Funktionen an der Griffeinheit, wie beispielsweise Kontrollfunktionen und/oder Grifffunktionen, bereitgestellt werden. Die Umschaltelemente der Funktionseinheit können so eingestellt bzw. angeordnet werden (z.B. im Daumengriffbereich oder im Anwendungsbereich), dass wenn im Gebrauch zu viel Druck auf die Anwendungseinheit ausgeübt wird das Umschaltelement der Funktionseinheit vom Ausgangszustand in den Auslenkzustand umschaltet. Der Anwender merkt dadurch, dass er die Anwendungseinheit mit zu viel Kraft bzw. Druck beaufschlagt hat und lernt damit den korrekten Druck einzusetzen. Das Umschaltelement kann dann sehr einfach in den Ausgangszustand zurückgestellt werden.
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Ferner wäre zudem denkbar, dass das zumindest eine Umschaltelement einen Saugnapf ausbildet ist. Dabei wäre insbesondere auch denkbar, dass zwei Umschaltelemente vorgesehen sind, welche als gegeneinander gerichtete Saugnäpfe ausgebildet sind und beim Entlasten, insbesondere bei einem Trennen Töne von sich geben.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass die Funktionseinheit in zumindest einer Ebene vollständig von dem Griffgrundkörper umschlossen ist. Dadurch kann insbesondere eine vorteilhafte Einbindung der Funktionseinheit erreicht werden. Es kann insbesondere eine vorteilhafte Befestigung der Funktionseinheit ermöglicht werden. Es kann insbesondere eine vorteilhaft filigrane Griffeinheit bereitgestellt werden. Vorzugsweise weist der Griffgrundkörper zumindest eine Ausnehmung auf, in welcher die Funktionseinheit, insbesondere zumindest ein Umschaltelement der Funktionseinheit angeordnet ist. Vorzugsweise ist die Ausnehmung in der Haupterstreckungsebene der Griffeinheit vollständig von dem materiellen Griffgrundkörper umschlossen. Bevorzugt bildet der Griffgrundkörper zumindest teilweise einen Ring, insbesondere eine Schlinge, aus, welcher sich um die Funktionseinheit herum erstreckt. Vorzugsweise ist die Ausnehmung von einer ovalen Ausnehmung und/oder einer einfach oder mehrfach bombierten Ausnehmung gebildet. Der Grundkörper bildet insbesondere zwei seitliche Längsstege aus, welche jeweils an zumindest einem Ende, insbesondere einem vorderen Ende und einem hinteren Ende, verbunden sind und die Ausnehmung und damit die Funktionseinheit umschließen. Die Ausnehmung kann auch einzelne Querstege zwischen den Umschaltelementen aufweisen. Der von dem Grundkörper gebildete Ring, insbesondere die Schlinge, welcher die Ausnehmung umschließt, ist insbesondere geschlossen ausgebildet. Es gibt insbesondere vorzugsweise keine offenen Enden, wie beispielsweise gabelförmige Gestaltungen. Der Ring, insbesondere die Schlinge, kann verschiedenste Querschnitte aufweisen. Mögliche Querschnittsformen sind kreisförmig, oval, elliptisch, rechteckig, rautenförmig, dreieckig, n-eckig, rhombusförmig, parallelogrammförmig, wobei die sich in Längsrichtung bildenden Kanten/Ecken gerundet oder "scharf" sein können. Der Ring ist insbesondere außen, also außerhalb der Ausnehmung, rundlich oder abgerundet ausgebildet. Weiter kann sich der Querschnitt über den Längsverlauf verändern und von einer Form in eine weitere Form übergehen, dies auch mehrmals. Ferner wäre auch denkbar, dass in dem Griffgrundkörper mehrere Ausnehmungen vorgesehen sind, in welchen jeweils zumindest ein Umschaltelement der Funktionseinheit angeordnet ist. Es wäre auch denkbar, dass lediglich in einem Teil der Ausnehmungen Umschaltelemente angeordnet sind. Ein Teil der Ausnehmungen kann auch beispielsweise lediglich eine Umrahmung aufweisen und ein Loch ausbilden. Eine Anzahl der Ausnehmungen kann insbesondere von 1, 2, 3, 4, 5 oder mehrere, vorzugsweise einer bis drei, betragen. Die Ausnehmungen können mindestens teilweise senkrecht zur Längsrichtung nebeneinanderliegend angeordnet sein. Die Ausnehmung kann in einer Draufsicht von der Vorderseite verschiedenste Querschnitte aufweisen. Die Form der Ausnehmung entspricht insbesondere im Wesentlichen einer Form der Funktionseinheit.
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Vorzugsweise weist der Trägerkörper die zumindest eine Ausnehmung auf. Der Trägerkörper kann Teil der Griffeinheit oder Teil der Anwendungseinheit sein. Der Trägerkörper weist Ausnehmungen oder Durchbrüche für die Realisierung des Umschaltelements auf. Die Ausnehmungen bilden einen Rand zu einer Anbindung des zumindest einen Umschaltelements aus. Eine Anbindung eines Randstegs des Umschaltelements ist in der Ausnehmung realisiert. Die Ausnehmung weist vorzugsweise insbesondere eine geschlossene Kontur auf. Vorzugsweise weist die Ausnehmung keine eckige Kontur auf. Es wäre jedoch eine eckige Kontur mit gerundeten Ecken denkbar. Beispielsweise ein n-Eck mit gerundeten Ecken. Vorzugsweise weist die Ausnehmung eine runde oder rundliche Form, wie beispielsweise in Form eines Kreises, Ovals oder Oblongs, auf. Für ein einzelnes Umschaltelement weist die Ausnehmung insbesondere einen Durchmesser von 8 mm bis 30 mm, vorzugsweise von 12 mm bis 25 mm, auf. Eine Länge und/oder Breite der Ausnehmung entspricht dabei vorzugsweise im Wesentlichen dem Durchmesser. Ist die Ausnehmung dazu vorgesehen mehrere Umschaltelemente aufzunehmen, kann sich die Länge der Ausnehmung anders gestalten. Wenn mehrere Umschaltelemente aneinandergereiht sind, orientiert sich die Breite an der Breite des einzelnen Umschaltelements. Der Trägerkörper kann insbesondere eine andere Dicke aufweisen, als die Höhe des Umschaltelements. Vorzugweise ist das Umschaltelement in der Ausnehmung des Trägerkörpers komplett versenkt, beispielsweise bei einer Anordnung in einer Mulde für den Daumengriff. Alternativ kann das Umschaltelement jedoch auch vom Trägerkörper vorstehen, insbesondere über eine Oberkante des Trägerkörpers hinausragen. Das Umschaltelement kann soweit über den Trägerkörper vorstehen, dass ein komfortables Umschalten mit dem Finger möglich ist, d.h. dass der Finger nur unwesentlich in die Ausnehmung im Trägerkörper eintauchen muss, um das Umschaltelement zu betätigen. Vorzugsweise weist die zumindest eine Ausnehmung des Trägerkörpers einen Abschluss mit einem geraden Rand auf. Die Höhe der Ausnehmung ist insbesondere dadurch gegeben, dass das Umschaltelement am Trägerkörper halten muss und daher ausreichend Befestigungsfläche vorhanden sein muss. Eine Körperdicke des Trägerkörpers kann jedoch insbesondere größer sein als der gerade Rand der Ausnehmung. Die Höhe des Randes der Ausnehmung beträgt insbesondere von 3 mm bis 15 mm, vorzugsweise von 5 mm bis 10 mm. Vorzugsweise bildet der Rand eine Fläche, insbesondere eine ringförmige Fläche, aus, welche sich senkrecht zur Längsrichtung des Mundhygienemittels erstreckt. Es wäre jedoch auch denkbar, dass die Fläche des Randes der Ausnehmung konisch geformt ist. Ferner wäre ebenfalls denkbar, dass in der Fläche des Randes der Ausnehmung Stufen vorgesehen sind, wobei insbesondere Grenzen bei der Entformbarkeit im Spritzgusswerkzeug berücksichtigt werden sollten. Nicht alle Ausnehmungen im Trägerkörper müssen mit einem Umschaltelement ausgestattet oder gefüllt sein. Insbesondere besteht auch die Möglichkeit, dass zumindest ein Teil der Ausnehmungen keine Füllung aufweist, dass zumindest ein Teil der Ausnehmungen nur am Rand mit Weichkomponente, insbesondere entsprechend der Komponente des Umschaltelements, versehen sind, dass zumindest ein Teil der Ausnehmungen komplett ausgefüllt sind oder dass zumindest ein Teil der Ausnehmungen mit einem Material-Film ausgefüllt sind.
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Durch die möglichen Gestaltungsvarianten im Zusammenspiel des Trägerkörpers, der Ausnehmung(-en), des Randstegs, des Trägerrands, der Umschaltkappe und/oder des Weichmaterials kann das Umschaltelement ein bewegliches Teilelement eines Informationselementes, einer individualisierbaren Oberflächenstruktur, einer Figur, eines Ornamentes, eines Piktogramms oder eines Logos einnehmen. Dadurch kann der Anwender durch eine spielerische Art und Weise zum Gebrauch des Mundhygienemittels animiert werden. Des Weiteren kann der Komfort während des Gebrauches erhöht werden. Zusätzlich kann der bestimmungsgemäße Gebrauch des Mundhygienemittels optimiert, bzw. verstärkt werden.
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Durch die Ausnehmungen kann insbesondere eine Materialersparnis an dem Trägerkörper ermöglicht werden. Ferner kann durch das nicht komplette Auffüllen der Ausnehmungen weiter Material eingespart werden. Das Mundhygienemittel wird dadurch insbesondere in sich nachhaltiger und ressourcenschonender. Das zumindest eine Umschaltelement ist insbesondere form- und/oder stoffschlüssig bzw. materialschlüssig in der Ausnehmung aufgenommen. Vorzugweise ist das Umschaltelement form- und/oder stoffschlüssig bzw. materialschlüssig mit dem Trägerkörper verbunden.
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Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Funktionseinheit vollständig aus einer Weichkomponente besteht. Vorzugsweise besteht das zumindest eine Umschaltelement vollständig aus einer Weichkomponente. Vorzugsweise ist das zumindest eine Umschaltelement in einer Ausnehmung, insbesondere einem Durchbruch, der Anwendungseinheit und/oder der Griffeinheit angeordnet, wobei das Umschaltelement seitlich mindestens teilweise von der Anwendungseinheit und/oder der Griffeinheit umschlossen ist. Das Umschalt-Geräusch bzw. die Umschaltkraft (Druckkraft) des Umschaltelements der Funktionseinheit ist von der Härte der Weichkomponente abhängig. Je härter die Weichkomponente, desto lauter das Plopp-Geräusch bzw. desto höher ist die benötigte Kraft (Druckkraft) beim Wechsel zwischen den Zuständen. Die Druckkraft wird weiter beeinflusst von den Materialstärken, vom Material selbst und der Form der einzelnen Elemente des Funktionselements, beispielsweise der Breite des Trägerrandes und dem Übergang vom Trägerrand zur Umschaltkappe. Die Druckkraft, um das Umschaltelement vom Ausgangszustand in den Auslenkzustand zu bringen, beträgt zwischen 80 Gramm und 160 Gramm, vorzugsweise zwischen 110 Gramm und 150 Gramm. Um das Umschaltelement vom Auslenkzustand wieder in den Auslenkzustand zu bringen wird eine Druckkraft von 90 Gramm bis 130 Gramm, vorzugsweise von 60 Gramm bis 140 Gramm benötigt. Es ist insbesondere eine spezifische Ausgestaltung sinnvoll, welche ein schnelles Einnehmen des neuen statischen Zustands ermöglicht. Es sind vorzugsweise thermoplastisch verarbeitbare Komponenten vorgesehen. Vorzugsweise werden TPE's oder ähnlich weiche Materialien eingesetzt. Alternativ ist auch die Verwendung von Silikon denkbar. Bei der Verwendung von Silikon müssen bei einer Serienproduktion insbesondere zwei Verfahren kombiniert werden, da die Griffeinheit und/oder die Anwendungseinheit vorzugsweise in einem Spritzguss-Prozess hergestellt ist. Dadurch kann insbesondere ein vorteilhaft leicht herzustellendes Umschaltelement bereitgestellt werden. Es kann insbesondere ein vorteilhaft langlebiges Umschaltelement bereitgestellt werden.
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass das zumindest eine Umschaltelement zumindest eine kuppelförmige, insbesondere halbkugelförmige Umschaltkappe aufweist, welche elastisch auslenkbar ist. Vorzugsweise ist die Umschaltkappe zumindest in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Bevorzugt ist die Umschaltkappe in dem ersten Gleichgewichtszustand und in dem zweiten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappe bildet in der Höhe eine Kuppel aus. Die Umschaltkappe weist insbesondere eine geschlossene Kontur auf. Die Form der Umschaltkappe ist insbesondere (halb-)kugelartig bzw. (halb-)ellipsoidartig. Alternativ kann die Form der Umschaltkappe hauben-, kuppel-, kegel-, fingerhut-artig oder pyramidenartig sein. Vorzugsweise ist die Form generell gerundet. Vorzugsweise weist die Umschaltkappe eine symmetrische Grundform auf, welche vorzugsweise nicht eckig, sondern rund oder oval ist. Vorzugsweise weist die Umschaltkappe, insbesondere an einer Grundseite, eine gerundete (z.B. Ellipse, Kreis, n-Eck mit gerundeten Ecken) Grundform auf. Die Grundseite der Umschaltkappe kann auch einer freien (z.B. figurförmigen) Kontur folgen. Eine gerundete Grundform stellt die Funktion insbesondere am besten sicher. Alternativ wäre auch eine ovale oder regelmäßige n-eckige Form, deren Ecken stark gerundet sind, denkbar. Bevorzugt sind insbesondere symmetrische Formen. Die Umschaltkappe bildet insbesondere lediglich einen Teil der Geometrie des Umschaltelements. So ist beispielsweise denkbar, dass das Umschaltelement von einem großen rechteckigen Element gebildet ist, das irgendwo eine runde Umschaltkappe aufweist. Vorzugsweise ist die Umschaltkappe über einen Randsteg angebunden. Der Randsteg kann dabei unterschiedlich breit sein. Ferner muss ein Übergang der Umschaltkappe zum Randsteg nicht mit der Geometrie der Ausnehmung der Griffeinheit und/oder der Anwendungseinheit übereinstimmen. Dadurch kann insbesondere ein besonders vorteilhaftes Umschaltelement bereitgestellt werden. Es kann insbesondere eine vorteilhafte Form des Umschaltelements erreicht werden.
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In einer Variante wäre denkbar, dass die Umschaltkappe eine nicht geschlossene Schicht bzw. Membrane aufweist, d.h. mit Ausnehmungen versehen ist. So wäre insbesondere denkbar, dass die Umschaltkappe Einschnitte, insbesondere Schnitte gegen das Zentrum, bevorzugt spiralförmige Schnitte, bei welchen die Umschaltkappe insgesamt eine Kuppel- bzw. Kugelform behält, oder sonnenstrahlförmige, gerade Schnitte aufweist. Die Schnitte sind dabei insbesondere regelmäßig und/oder symmetrisch verteilt. Es wäre jedoch auch eine unregelmäßige Verteilung denkbar. Eine Anzahl der Schnitte bzw. Ausnehmungen beträgt insbesondere von 4 bis 15, vorzugsweise von 5 bis 10. Die Breite der Schnitte bzw. Ausnehmungen beträgt insbesondere von 0,5 mm bis 3 mm, vorzugsweise von 1 mm bis 2 mm. Bei einer entsprechenden Ausgestaltung der Umschaltkappe kann das Zentrum sowohl geschlossen, als auch offen sein. Bei einer geschlossenen Ausbildung des Zentrums kann insbesondere bessere Sicherstellung der Funktion des Umschaltens erreicht werden. Bei einem offenen Zentrum beträgt der Durchmesser der Öffnung insbesondere von 0,5 mm bis 5 mm, vorzugsweise von 1 mm bis 2 mm.
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Vorzugsweise ist auf der Umschaltkappe des zumindest einen Umschaltelements eine (Oberflächen-) Struktur vorgesehen. Die Umschaltkappe kann vorzugsweise mit, insbesondere haptischen, dekorativen oder informativen, Elementen versehen sein, welche auf der Oberfläche vorstehen oder versenkt sind. Die Höhe oder Tiefe der Elemente beträgt insbesondere von 0,1 mm bis 1,5 mm, vorzugsweise von 0,3 mm bis 1 mm. Die Strukturen können voll oder partiell über die Umschaltkappe verteilt sein. Ferner kann das Element voll ausgefüllt sein oder lediglich durch eine Außenkontur abgebildet sein. Mögliche Beispiele für das, insbesondere dekorative oder informative, Elemente sind Ornamente, Figuren und/oder Piktogramme, wie beispielsweise Yes/No oder On/Off, Motive, wie beispielsweise Blumen oder Tiere, und/oder geometrische Elemente, wie beispielsweise Raster, Rauten oder Noppen. Andererseits kann wie bereits erwähnt eine Information über mehrere Umschaltkappen verteilt angebracht sein, beispielsweise Morgen / Mittag / Abend oder Quadrant 1 / Quadrant 2 / Quadrant 3 / Quadrant 4. Als Oberflächenstruktur ist beispielsweise eine Erodier-Struktur denkbar. Die Umschaltkappe kann über eine andere Oberflächenstruktur als andere Zonen aus Weichmaterial auf dem Mundhygienemittel verfügen. Die Umschaltkappe kann insbesondere über eine andere Oberflächenstruktur als der Randsteg und/oder der Trägerrand verfügen.
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Es wird weiter vorgeschlagen, dass das zumindest eine Umschaltelement zumindest einen zumindest teilweise umlaufenden Randsteg zu einer Fixierung des Umschaltelements aufweist, wobei die Umschaltkappe über einen Trägerrand an den Randsteg angebunden ist. Vorzugsweise ist der Randsteg zu einer direkten Anbindung an die Griffeinheit und/oder die Anwendungseinheit vorgesehen. Der Randsteg dient insbesondere zu einer Befestigung des Umschaltelements. Vorzugsweise erstreckt sich der Randsteg um das Umschaltelement, wobei der Randsteg zu der Umschaltkappe beanstandet ausgebildet ist. Bevorzugt ist zwischen der Umschaltkappe und dem Randsteg der Trägerrand angeordnet, welcher die Umschaltkappe mit dem Randsteg verbindet. Der Randsteg bildet insbesondere einen Teil des Konstrukts des Umschaltelements bzw. der Funktionseinheit. Der Randsteg stellt insbesondere die Verbindung bzw. die Anbindung des Umschaltelements zu der Griffeinheit und/oder der Anwendungseinheit sicher. Es sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Realisierungen des Randstegs denkbar. Insbesondere sind verschiedene Formen denkbar. Der Randsteg kann ein haptisches Element der Griffeinheit bilden oder in ein solches übergehen.
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In einer ersten Variante kann sich der Randsteg über die ganze Höhe der Ausnehmung erstrecken, in welcher das Umschaltelement angeordnet ist. Alternativ kann sich der Randsteg in einer zweiten Variante auch lediglich über die Höhe / Dicke des Trägerrands erstrecken. Alternativ wären auch Möglichkeiten zwischen der ersten und zweiten Variante denkbar. Der Randsteg ist insbesondere ringförmig ausgebildet. Vorzugsweise schließt der Randsteg innen direkt an den Trägerrand an. Der Trägerrand ist zwischen dem Randsteg und der Umschaltkappe gebildet. Der Trägerrand schließt vorzugsweise außen, insbesondere an einem Außenumfang, direkt an den Randsteg an. Ferner schließt der Trägerrand bevorzugt innen, insbesondere an einem Innenumfang, direkt an die Umschaltkappe an. Der Trägerrand ist insbesondere ringförmig ausgebildet. Besonders bevorzugt sind der Trägerrand und der Randsteg rund, insbesondere ringförmig, um die Umschaltkappe ausgebildet. Alternativ können der Trägerrand und/oder der Randsteg nur einen Teil des Umfangs der Umschaltkappe bilden. Die Umschaltkappe muss nicht zwingend zu 100% von der Griffeinheit und/oder der Anwendungseinheit, insbesondere von einem Trägerkörper der Griffeinheit und/oder der Anwendungseinheit, umschlossen sein. Der Trägerrand muss so ausgebildet sein, dass genügend Fixierung der Umschaltkappe vorhanden ist, um ein Umschalten zu ermöglichen. Beispielsweise wäre denkbar, dass der Trägerrand mehrere Anbindungspunkte an die Umschaltkappe bereitstellt, welche durch Unterbrechungen voneinander getrennt sind. Eine Anzahl an Anbindungspunkten bzw. Unterbrechungen beträgt dabei insbesondere von 2 bis 8, vorzugsweise von 3 bis 6. Der Trägerrand bildet dabei insbesondere Teilstege aus. Die Anordnung der Teilstege kann regelmäßig oder unregelmäßig sein. Vorzugsweise sind die Teilstege jedoch symmetrisch gegenüber dem Zentrum der Umschaltkappe angeordnet. Dadurch kann insbesondere ein vorteilhaft stabiles und sicher angebundenes Umschaltelement bereitgestellt werden. Es kann insbesondere eine sichere Fixierung des Umschaltelements ermöglicht werden, ohne ein Umschalten negativ zu beeinflussen. Dabei ist es auch möglich, dass die Ausnehmung rund um das Umschaltelement reicht, die Anbindung über den Trägerrand aber nicht umlaufend um die Umschaltkappe realisiert ist. Der Trägerrand ist dabei in gewissen Teilen unterbrochen.
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Zudem wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Umschaltelement einteilig ausgebildet ist. Vorzugsweise ist die Umschaltkappe, der Trägerrand und der Randsteg einteilig oder zumindest einstückig aus einer Komponente ausgebildet. Das Umschaltelement besteht insbesondere vorzugsweise aus einer Weichkomponente. Das Umschaltelement ist insbesondere in einem Spritzgussverfahren hergestellt. Dadurch kann insbesondere eine Anzahl an Bauteilen gering gehalten werden. Es kann ferner zuverlässig eine Funktionalität des Umschaltelements ermöglicht werden. Die Ausbildung des Umschaltelementes kann gleichzeitig und in einem Arbeitsgang, vorzugsweise vom gleichen Anspritzpunkt mit anderen Elementen aus Weichmaterial auf dem Mundhygienemittel vorgenommen werden, wie beispielsweise mit:
- Massage- und/oder Reinigungselementen auf der Anwendungseinheit und/oder,
- Zungenreinigungselementen auf der Rückseite der Anwendungseinheit und/oder,
- haptischen Elementen bzw. Halte-Zonen auf der Griffeinheit und/oder,
- Befestigungselementen wie z.B. ein Saugnapf an der Griffeinheit und/oder,
- Elementen, welche die Flexibilität der Griffeinheit bzw. Anwendungseinheit in gewissen Zonen erhöhen, gebildet durch Zonen aus Weichmaterial, welche Ausnehmungen in der Hartkomponente der Griff- zw. Anwendungseinheit ausfüllen und/oder,
- Logos, Figuren, Ornamenten, dekorativen Elementen.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass die Funktionseinheit zumindest zwei mechanische Umschaltelemente aufweist, welche einteilig miteinander verbunden sind. Bei mehreren Umschaltelementen können diese insbesondere in einer Reihe, beispielsweise hintereinander, auf einer geraden oder gebogenen Linie, oder frei, angeordnet sein. Vorzugsweise sind die Umschaltelemente insbesondere in einer Reihe angeordnet. Vorzugsweise sind die Umschaltelemente entlang der Haupterstreckungsrichtung des Mundhygienemittels hintereinander angeordnet. Die Umschaltelemente sind insbesondere direkt aneinander angrenzend ausgebildet. Dadurch kann insbesondere eine Anzahl an Bauteilen gering gehalten werden. Es kann ferner zuverlässig eine Funktionalität des Umschaltelements ermöglicht werden. Dadurch kann insbesondere eine besonders vorteilhafte Funktionseinheit bereitgestellt werden. Es kann insbesondere großflächig eine Funktionsfläche und/oder eine Vielzahl von Funktionen bereitgestellt werden. Mehrere Umschaltelemente mit einer entsprechenden Beschriftung und/oder Abbildungen und/oder Anordnung können beispielsweise dazu vorgesehen sein, nach Erledigung einer/s definierten Zeit, bzw. Nutzungs- bzw. Reinigungsvorgangs eingedrückt zu werden.
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Es wird ferner vorgeschlagen, dass der Griffgrundkörper einen Rahmen ausbildet, welcher den Randsteg direkt und mindestens teilweise einfasst. Der Rahmen bildet insbesondere den Trägerkörper aus. Vorzugsweise begrenzt der Rahmen direkt die Ausnehmung, die zu einer Aufnahme des Umschaltelements vorgesehen ist. Der Rahmen kann Verbindungsstege bzw. einen Raster von Verbindungsstegen aufweisen, welche einzelne oder mehrere Umschaltelemente begrenzen. Vorzugsweise weist der Rahmen einen zumindest annähernd konstanten Querschnitt auf. Es wäre jedoch auch denkbar, dass der Rahmen einen sich verändernden Querschnitt aufweist. Dadurch können insbesondere vorteilhaft zusätzliche Funktionen an der Griffeinheit, wie beispielsweise Kontrollfunktionen und/oder Grifffunktionen, bereitgestellt werden.
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Es wird weiter vorgeschlagen, dass der Griffgrundkörper zumindest einen Daumengriffbereich aufweist, wobei das zumindest eine mechanische Umschaltelement in den Daumengriffbereich integriert ist bzw. mindestens einen Teil davon ausbildet. Das Umschaltelement in dem Daumengriffbereich ist insbesondere in zumindest einer Ebene vollständig von dem Griffgrundkörper umschlossen. Vorzugsweise ist die Funktionseinheit als Daumengriff in dem Daumengriffbereich angeordnet. Die Funktionseinheit könnte entsprechend einen Pop-it-Daumengriff ausbilden. Abhängig von einem Zustand des Umschaltelements kann der Daumengriff vorstehend oder eingehend, daher mit einer Kuppel hinten oder vorne ausgebildet werden. Das heißt der erste Gleichgewichtszustand beziehungsweise die Funktionsfläche kann gegen die Vorderseite oder die Rückseite ausgerichtet sein. Ein Bediener kann den Daumengriffbereich insbesondere an seine Anforderung anpassen. Das Umschaltelement im Daumengriffbereich kann dazu dienen einen zu hohen Druck auf die Anwendungseinheit zu verhindern. Insbesondere kann das Umschaltelement so eingestellt sein, dass es bei zu hohem Druck auf die Anwendungseinheit die Form wesentlich ändert oder sogar in eine andere Position umschaltet. Vorteilhaft ist der Daumengriffbereich auf der Vorderseite des Mundhygienemittels und insbesondere auf einer Vorderseite des Griffelements angeordnet. Dadurch können insbesondere vorteilhaft zusätzliche Funktionen an der Griffeinheit, wie beispielsweise Kontrollfunktionen und/oder Grifffunktionen, bereitgestellt werden.
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Alternativ oder zusätzlich wäre auch denkbar, dass zumindest ein Umschaltelement im Hals des Mundhygienemittels, insbesondere in dem Halselement der Anwendungseinheit angeordnet ist. Hierbei muss jedoch berücksichtigt werden, dass das Umschalten bei gängigen Proportionen einer Zahnbürste nicht funktioniert, da das Umschaltelement nicht ausreichend groß ausgebildet werden kann. Eine generell oder partiell breitere Gestaltung des Halses, als gängig bekannt, muss deshalb dafür angestrebt werden. Auch hier kann das Umschaltelement als Indikator dienen, falls zu viel Druck auf die Anwendungseinheit ausgeübt wird.
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Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Anwendungseinheit zumindest einen Bürstenkopf aufweist, wobei die Funktionseinheit in den Bürstenkopf integriert ist. Vorzugsweise weist die Funktionseinheit zumindest ein Umschaltelement auf, welches an dem Bürstenkopf angeordnet ist. Das Umschaltelement ist insbesondere von einem wandelbaren Reinigungselement und/oder einem Reservoir und/oder einer Schutzhülle gebildet. Vorzugsweise weist die Anwendungseinheit Struktur- bzw. Reinigungselemente auf, welche auf dem Umschaltelement angebracht sind. Vorzugsweise sind die Reinigungselemente gespritzt und insbesondere aus einem Guss bzw. in einem Arbeitsgang mit dem Umschaltelement hergestellt. Das Umschaltelement kann dabei die Funktionen Anpressdruckkontrolle aufweisen, wobei das Umschaltelement mit den Reinigungselementen bei zu viel Druck weggedrückt wird und in einen zweiten Gleichgewichtszustand übergeht. Vorzugsweise ist das Umschaltelement direkt in den Bürstenkopf integriert bzw. eingelassen. Hierfür muss das Umschaltelement insbesondere relativ groß ausgeführt sein, dass ein Umschalten zwischen den Zuständen möglich ist. Die Reinigungselemente auf dem Umschaltelement können als Borsten und/oder als Lamellen und/oder Noppen und/oder Oberflächenstrukturen ausgeführt sein. Die Lamellen können dabei insbesondere von Reinigungselementen gebildet sein, welche als vorstehende Stege ausgebildet sind, insbesondere mit einer Ausdehnung in einer weiteren Dimension verglichen mit einer Borste. Die Lamellen können beispielsweise zu einer Bereitstellung eines Polier- bzw. Whitening Effekts vorgesehen sein. Alternativ wäre auch denkbar, dass das Umschaltelement lediglich wie oben beschrieben der Anpressdruck-Kontrolle dient und keine wirkliche weitere Funktion aufweist. Dadurch können insbesondere vorteilhaft zusätzliche Funktionen an der Anwendungseinheit, wie beispielsweise Kontrollfunktionen und/oder Reinigungsfunktion, bereitgestellt werden.
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Vorzugsweise ist das Umschaltelement insbesondere als Funktionselement im Bürstenkopf ausgebildet. Vorzugsweise kann das Umschaltelement dabei von einem umschaltbaren, insbesondere umlegbaren, Kragen gebildet sein. Das Umschaltelement kann insbesondere eine Kombination aus Umschalt-Kopfköcher bzw. Schutzelement und Umschalt-Zungenreiniger bzw. Zungenreinigerkante bilden. Hochgeklappt kann das Umschaltelement als Kopfköcher bzw. Schutzelement für die Borsten dienen, welcher ein Borstenfeld des Bürstenkopfs zumindest teilweise umgibt. Runtergeklappt kann das Umschaltelement bzw. dessen Kante als Zungenreiniger dienen, während das Borstenfeld frei ist. Das Umschaltelement ist dabei insbesondere von einer U-förmigen Wandung gebildet, welche sich um eine obere Kante des Bürstenkopfs erstreckt. Eine obere freie Kante der Wandung kann in einem ersten Gleichgewichtszustand in Richtung der Vorderseite weisen oder in einem zweiten Gleichgewichtszustand in Richtung der Rückseite des Mundhygienemittels. Alternativ wäre auch eine Kombination aus Umschalt-Reinigungselement und Umschalt-Zungenreiniger denkbar. Dabei kann das Umschaltelement hochgeklappt ein Reinigungselement ausbilden und runtergeklappt einen Zungenreiniger. Alternativ wäre auch eine Kombination aus Umschalt-Massageelement und Umschalt-Zungenreiniger denkbar. Dabei kann das Umschaltelement hochgeklappt ein Massageelement ausbilden und runtergeklappt einen Zungenreiniger. Auf dem Umschaltelement können auf der Kante oder der Fläche weitere Strukturen angebracht sein. Die Strukturen dienen insbesondere zur Unterstützung der Reinigung, wie beispielsweise in einem Fall der Zungenreinigung und/oder im anderen Fall der Zahnreinigung. Eine freie Kante des Umschaltelements kann verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Gestaltungen aufweisen, wie beispielsweise nicht gerade sondern gewellt stetig oder nicht stetig, mit Noppen auf der Kante und/oder mit kleinen Borsten auf der Kante. Die Seitenflächen des Umschaltelements könnten mit Ausnehmungen, wie insbesondere Sacklöchern oder Durchgangslöchern und/oder mit Noppen versehen sein. Alternativ oder zusätzlich kann das Umschaltelement eine Struktur aufweisen, wie beispielsweise eine Raster-, Noppen- oder Erodierstruktur.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Umschaltelement eine wesentliche Funktionsfläche aufweist, wobei auf der Funktionsfläche Reinigungselemente angeordnet sind. Vorzugsweise sind die Reinigungselemente gespritzt und insbesondere aus einem Guss mit dem Umschaltelement hergestellt. Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Umschaltelement Reinigungselemente wie (gespritzte) Borsten und/oder Lamellen und/oder Noppen und/oder Oberflächenstrukturen aufweist, wobei die Reinigungselemente einstückig mit einer Umschaltkappe des Umschaltelements ausgebildet sind. Vorteilhaft kann unter einstückig auch einteilig verstanden werden. Die Reinigungselemente sind insbesondere einteilig mit dem zumindest einen Umschaltelement ausgebildet. Vorzugsweise ist die Funktionsfläche in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig, und in dem zweiten Gleichgewichtszustand schüsselförmig. Die Funktionsfläche ist insbesondere von einer Oberseite der Umschaltkappe des Umschaltelements gebildet. Vorzugsweise ist die Funktionsfläche auf einer Vorderseite des Mundhygienemittels, insbesondere auf einer Vorderseite der Anwendungseinheit, angeordnet. Bevorzugt ist die Funktionsfläche von einer der Vorderseite zugewandten Fläche der Umschaltkappe des Umschaltelements gebildet. Die Reinigungselemente sind insbesondere von der Funktionsfläche abstehend angeordnet. Dadurch können insbesondere vorteilhaft zusätzliche Funktionen an der Anwendungseinheit, wie beispielsweise Kontrollfunktionen und/oder Reinigungsfunktionen, bereitgestellt werden.Es wird ferner vorgeschlagen, dass die Reinigungselemente abhängig von einem Zustand des Umschaltelements unterschiedliche Reinigungsmuster ausbilden. Vorzugsweise weist das Umschaltelement die Funktion auf, dass das Reinigungsfeld der Anwendungseinheit teilweise individualisierbar ist. So kann das Umschaltelement in dem ersten Gleichgewichtszustand beispielsweise an anders geformtes Reinigungsfeld ausbilden wie in dem zweiten Gleichgewichtszustand. Je nachdem, in welchem Zustand sich das Umschaltelement befindet, ist nicht jede Funktion in jedem Zustand aktiv. Vorzugsweise kann mittels des Umschaltelements ein Reinigungsteilfeld zugeschaltet werden. Dadurch kann insbesondere eine vorteilhaft hohe Individualisierbarkeit ermöglicht werden. Es kann eine vorteilhafte Anpassbarkeit bereitgestellt werden.
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Ferner wäre denkbar, dass das Mundhygienemittel von einem wandelbaren Zungenreiniger gebildet ist, wobei die Anwendungseinheit von einem Zungenreinigerkopf gebildet ist. Vorzugsweise ist das zumindest eine Umschaltelement bei einer entsprechenden Ausgestaltung zumindest an der Anwendungseinheit angeordnet. Bevorzugt sind auf dem zumindest einen Umschaltelement Reinigungselemente, insbesondere Zungenreinigungselemente, der Anwendungseinheit angeordnet. Es ist insbesondere vorgesehen, dass die Reinigungselemente bei zu viel Druck weggedrückt werden. Bevorzugt ist das zumindest eine Umschaltelement mit den Reinigungselementen ausgestattet und/oder bildet zumindest teilweise selbst ein Reinigungselement. Vorzugsweise kann ein entsprechendes Mundhygienemittel umschaltbare Zungenreiniger-Designs aufweisen. Insbesondere ein Design mit wenig Druck, bei welchem die Umschaltelemente mit den Reinigungselementen nicht weggedrückt sind, und ein Design mit weggedrückten Umschaltelementen, bei welchen die Grundfläche der Anwendungseinheit, insbesondere der Zungenreinigerkopf, welcher die Umschaltelemente trägt, als Reinigungsfläche dient. Bevorzugt weist die Reinigungsfläche des Zungenreinigerkopfs weitere Reinigungselemente auf. Bei dem zweiten Design erfolgt eine Reinigung entsprechend mit den weiteren Reinigungselementen oder es werden gewisse Reinigungselemente bei dem zweiten Design eher freigestellt. Alternativ wäre auch denkbar, dass der Zungenreinigerkopf zwei Seiten mit zwei unterschiedlichen Zungenreinigern pro Seite aufweist. Dabei wäre insbesondere denkbar, dass die Umschaltelemente der Vorderseite oder der Rückseite zugeschaltet werden können. Insbesondere kann so die Vorderseite und die Rückseite des Zungenreinigerkopfs jeweils zwei unterschiedliche Designs bzw. Funktionen einnehmen. Entsprechende Ausgestaltungen der Anwendungseinheit sind insbesondere sowohl als Nur-Zungenreiniger oder als in die Zahnbürste integrierter Zungenreiniger realisierbar, d.h. auf der Vorderseite der Anwendungseinheit stehen Borsten zur Zahnreinigung zur Verfügung und auf der Rückseite der beschriebene Zungenreinigerkopf. Vorzugsweise ist das Umschaltelement dabei insbesondere hinten frei, damit dieses wieder zurückgedrückt werden kann. Hierbei ist insbesondere eine Ausbildung als Nur-Zungenreiniger vorteilhaft.
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Das Umschaltelement kann auf der Vorderseite der Anwendungseinheit keine oder eine andere Funktion einnehmen als auf der Rückseite der Anwendungseinheit und umgekehrt.
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Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass das zumindest eine Umschaltelement nicht von beiden Seiten zugänglich ist. In diesem Fall begrenzt das zumindest eine Umschaltelement auf der Rückseite insbesondere einen Hohlraum. Vorzugsweise weist die Funktionseinheit in diesem Fall insbesondere ein als Rückstellhilfe dienendes Rückstellelement für das zumindest eine Umschaltelement auf. Das Rückstellelement kann beispielsweise von einem Zugelement gebildet sein, welches an dem Umschaltelement angeordnet ist, um das Umschaltelement in den ersten Gleichgewichtszustand zurückzuziehen. Das Rückstellelement kann beispielsweise gleichzeitig auch von einem Reinigungselement gebildet sein. Alternativ oder zusätzlich wäre auch denkbar, dass das Rückstellelement von einem Stoßelement gebildet ist. Das Rückstellelement kann beispielsweise von einer Wippe gebildet sein, die auf das Umschaltelement in dem zweiten Gleichgewichtszustand drückt und so die Rückstellung auslöst. Alternativ oder zusätzlich wäre auch denkbar, dass der durch das Umschaltelement begrenzte Hohlraum eine Einblasöffnung aufweist, in welche beispielsweise durch einen Bediener eingepustet werden kann, um das Umschaltelement aus dem zweiten Gleichgewichtszustand in den ersten Gleichgewichtszustand zu überführen. Alternativ wäre auch denkbar, dass mehrere Umschaltelemente einen gemeinsamen, geschlossenen Hohlraum begrenzen, wobei ein Volumen des Hohlraums derart dimensioniert ist, dass sich lediglich eine definierte Anzahl an Umschaltelementen in dem ersten bzw. zweiten Gleichgewichtszustand befinden können. Wird also ein Umschaltelement von dem einen Gleichgewichtszustand in den weiteren Gleichgewichtszustand überführt, geht automatisch durch einen Druckausgleich in dem Hohlraum ein weiteres Umschaltelement von dem weiteren Gleichgewichtszustand in den anderen Gleichgewichtszustand. Beispielsweise können zwei Umschaltelemente über einen geschlossenen Hohlraum miteinander verbunden werden, wobei das Volumen des Hohlraums darauf ausgelegt ist, dass sich die Umschaltelemente nie in demselben Gleichgewichtszustand befinden können.
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Mögliche Anwendungsbeispiele für Umschaltelemente, welche nicht von beiden Seiten zugänglich sind, sind beispielsweise Anwendungseinheiten mit einem Bürstenkopf mit einem Zungenreiniger, insbesondere auf der Rückseite. Ferner wäre auch eine als Zahnbürstenkopf ausgebildete Anwendungseinheit denkbar, mit einem AFT-Borstenfeld. Durch das Borstenfeld auf der Vorderseite ist das Umschaltelement nur von einer Seite zugänglich. Alternativ oder zusätzlich wäre auch eine Anwendung denkbar, bei welcher das Umschaltelement in dem Griffgrundkörper angeordnet ist und einen Hohlraum abdeckt. Eine Rückstellung könnte hier mit einem Rückstellelement, insbesondere einem Zug- oder Stoßelement erfolgen.
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Es wird weiter vorgeschlagen, dass die Umschaltkappe des zumindest einen Umschaltelements einen Durchmesser von 8 mm bis 30 mm aufweist. Vorzugsweise weist die Umschaltkappe, insbesondere auf der Seite der Ruhelage gemessen, am Übergang in den Randsteg, einen Durchmesser von 8 mm bis 30 mm, vorzugsweise von 12 mm bis 25 mm, auf. Vorzugsweise beträgt entsprechend auch eine Länge und Breite der Umschaltkappe von 8 mm bis 30 mm, vorzugsweise von 12 mm bis 25 mm. Dadurch kann insbesondere eine vorteilhaft kompakte und trotz allem leicht zu bedienende Umschaltkappe bereitgestellt werden.
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Zudem wird vorgeschlagen, dass die Umschaltkappe des zumindest einen Umschaltelements eine Materialstärke von 0,5 mm bis 2,5 mm aufweist. Vorzugsweise beträgt eine Materialstärke der Umschaltkappe von 0,8 mm bis 2 mm. Ferner wäre auch ein Schichtverlauf möglich. Bevorzugt weist die Umschaltkappe jedoch eine im Wesentlichen konstante Schichtdicke auf. Eine größte Materialstärke ist vorzugsweise an einem Hochpunkt der Umschaltkappe, wobei eine Materialstärke im Bereich des Randstegs geringer ist, damit das Umschalten möglich ist. Unter "zumindest im Wesentlichen" soll in diesem Zusammenhang insbesondere verstanden werden, dass eine Abweichung von einem vorgegebenen Wert insbesondere weniger als 25%, vorzugsweise weniger als 10% und besonders bevorzugt weniger als 5% des vorgegebenen Werts beträgt. Dadurch kann insbesondere eine besonders vorteilhafte Umschaltkappe bereitgestellt werden. Es kann insbesondere vorteilhaft einfach ein Umschalten des Umschaltelements zwischen den Zuständen ermöglicht werden.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass der Trägerrand des zumindest einen Umschaltelements eine Breite von 0,5 mm bis 5 mm aufweist. Vorzugsweise beträgt ein minimaler Abstand zwischen der Umschaltkappe und dem Randsteg von 0,5 mm bis 5 mm, vorzugsweise von 0,7 m bis 3 mm. Bevorzugt weist der Trägerrand eine Dicke von 0,5 mm bis 3 mm, vorzugsweise von 0,7 mm bis 1,5 mm, auf. Dadurch kann insbesondere ein besonders vorteilhafter Trägerrand bereitgestellt werden. Es kann insbesondere vorteilhaft einfach ein Umschalten des Umschaltelements zwischen den Zuständen ermöglicht werden.
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In einer Ausgestaltung wäre es denkbar, dass das Mundhygienemittel von einer Haarbürste oder einer Massagebürste gebildet ist, wobei das Umschaltelement in der Anwendungseinheit oder der Griffeinheit angeordnet ist. In der Anwendungseinheit kann die Funktion des Umschaltelements insbesondere analog zu einer Anwendung bei einem Zungenreiniger sein.
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Vorzugsweise kann die Funktionseinheit insbesondere auch über eine Lebensdauer des Mundhygienemittels in seiner Grundfunktion hinaus genutzt werden. Die Funktionseinheit kann insbesondere nach dem ersten Gebrauch im ersten Mundhygienemittel weiter genutzt oder wiederverwendet werden. Beispielsweise kann bei einer Ausbildung des Mundhygienemittels als Wechselkopf-Zahnbürste die Griffeinheit mit der Funktionseinheit mehrfach verwendet werden. Alternativ oder zusätzlich wäre auch denkbar, dass die Funktionseinheit abgetrennt werden kann. Durch das Abtrennen der Funktionseinheit kann diese weiter benutzt werden, beispielsweise als Schlüsselanhänger. Insbesondere kann beispielsweise ein Loch im Trägerelement ohne Umschaltelement als Öse für einen Schlüsselring genutzt werden. Ein Abtrennen kann allgemein beispielsweise durch Sägen, Schneiden oder Abknicken erfolgen.
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Ferner wird vorgeschlagen, dass die Funktionseinheit ein Materialreservoir aufweist. Vorzugsweise weist die Umschaltkappe des Umschaltelements in der Ursprungsform eine Füllung in der durch die Umschaltkappe geformten Ausnehmung auf. Bevorzugt kann die Füllung durch Umschalten des Umschaltelements rausgedrückt werden. Die Füllung kann beispielsweise von Zahnpasta gebildet sein. Das Umschaltelement kann dabei insbesondere als temporäres Reservoir oder als Maß- bzw. Dosiereinheit dienen. Hierbei wird insbesondere das Umschaltelement rausgedrückt und anschließend mit Treatment gefüllt oder es wird mit Treatment gefüllt und anschließend rausgedrückt, wie beispielsweise Bleaching oder Zahngel sind Treatment. Wird das Mundhygienemittel genutzt, wird die Füllung abgegeben. Ist die Anwendung fertig, kann das Umschaltelement eingeklappt werden. Die Umschaltkappe kann eine Reservoirfunktion einnehmen. Beim bestimmungsgemäßen Gebrauch kann sowohl die Vorder- wie auch die Rückseite der Anwendungseinheit (oder Griffeinheit) mittels Umschaltkappe je nach Lage beidseitig eine konkave Oberfläche bilden. Diese kann dazu dienen eine Flüssigkeit, Paste, eine Tablette, eine Gelkugel (Bead) oder dergleichen aufzunehmen. Damit kann der Nutzer regelmäßig (z.B. täglich, wöchentlich) oder von Zeit zu Zeit eine (spezielle) Behandlung durchführen. Beispiele für solche Behandlungen sind ein Whitening Treatment, eine antibakterielle Behandlung, eine Fluor Behandlung etc. Falls keine (spezielle) Behandlung gewünscht ist kann die Umschaltkappe, falls nötig, auf die andere Seite geklappt werden und die Anwendungseinheit kann ohne Reservoirfunktion genutzt werden.
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Weiter ist es auf diese Weise auch möglich, die Reservoirfunktion abhängig vom Zustand für das eine oder andere Treatment zu nutzen. Beispielsweise bei einem Mundhygienemittel wie der Zahnbürste, wenn die konkave Seite gegen die Vorderseite gerichtet ist für ein Treatment der Zähne und wenn die konkave Seite gegen hinten gerichtet ist für ein Treatment für die Zunge.
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Des Weiteren geht die Erfindung aus von einer Schutzkappe für ein Mundhygienemittel, insbesondere für eine Zahnbürste, mit zumindest einem, vorteilhaft einteiligen, Kappenkörper, der zumindest einen Innenraum definiert, der zur Aufnahme zumindest eines Teils, vorzugsweise zumindest eines Teils einer Anwendungseinheit, des Mundhygienemittels vorgesehen ist. Die Schutzkappe ist insbesondere von einem Kopfköcher gebildet. Es wird vorgeschlagen, dass die Schutzkappe zumindest ein fest an dem Kappenkörper angeordnetes, insbesondere einteiliges, mechanisches Umschaltelement aufweist, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Der Kappenkörper kann einen Aufhänger aufweisen. Der Kappenkörper umfasst insbesondere zwei Schalenelemente, welche schwenkbar miteinander verbunden sind. Vorzugsweise ist an jedem der Schalenelemente ein Umschaltelement angeordnet. Die Schutzkappe ist insbesondere in Kofferform. In einer Variante schaltet das Umschaltelement insbesondere durch das Schließen der Schutzkappe um, beispielsweise von innen nach außen. Dabei wäre insbesondere denkbar, dass die Schutzkappe durch Eindrücken des zumindest einen Umschaltelements wieder geöffnet werden kann. In einer weiteren Variante ist das Umschaltelement insbesondere dazu vorgesehen, eine Anwendungseinheit des Mundhygienemittels zu klemmen. Dabei wäre insbesondere denkbar, dass das Umschaltelement bei geschlossenem Kopfköcher nicht umschaltet, sondern vor dem Umschaltpunkt mit der Anwendungseinheit in Klemmung geht. Hierdurch können das eingelegte Mundhygienemittel und die Schutzkappe vorteilhaft aneinander fixiert werden.
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Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Schutzkappe können vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer sicheren und/oder hygienischen Befestigung und/oder Lagerung erzielt werden. Ferner kann das Umschaltelement insbesondere zu einem zuverlässigen Öffnen der Schutzkappe genutzt werden. Außerdem kann vorteilhaft eine doppelte Funktionalität erzielt werden, die ein sicheres Umschließen sowie eine weitere Funktion umfasst.
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Die Schutzkappe ist insbesondere zu einem Schützen und/oder zumindest teilweisen Umgeben der Anwendungseinheit, insbesondere des Reinigungsbereichs, vorgesehen. Vorzugsweise ist die Schutzkappe als eine Zahnbürstenschutzkappe ausgebildet. Insbesondere ist die Schutzkappe zu einer Verwendung mit zumindest einer Handzahnbürste und/oder mit zumindest einer elektrischen Zahnbürste vorgesehen. Vorteilhaft weist die Schutzkappe zumindest eine Durchführung auf, durch welche in einem aufgesetzten Zustand auf das Mundhygienemittel ein Halsbereich der Anwendungseinheit in den Innenraum eindringt. Insbesondere ist die Durchführung derart dimensioniert, dass der im Innenraum angeordnete Reinigungsbereich nicht durch diese hindurch aus dem Innenraum entfernbar ist. Insbesondere ist der Kappenkörper zu einem Aufsetzen auf den Reinigungsbereich öffenbar ausgebildet. Vorzugsweise ist der gesamte Reinigungsbereich sowie insbesondere dessen Borsten und/oder Borstenbündel in dem aufgesetzten Zustand innerhalb des Innenraums angeordnet. Bevorzugt ist die Schutzkappe einteilig ausgebildet. Insbesondere bildet der Kappenkörper die Schutzkappe aus. Insbesondere weist der Kappenkörper eine Länge von wenigstens 20 mm, vorteilhaft von wenigstens 30 mm und besonders vorteilhaft von wenigstens 40 mm und/oder von höchstens 60 mm auf. Dies ohne den Aufhänger gemessen. Insbesondere weist der Kappenkörper eine Breite von wenigstens 10 mm, vorteilhaft von wenigstens 15 mm und besonders vorteilhaft von wenigstens 20 mm und/oder von höchstens 50 mm, vorteilhaft von höchstens 40 mm und besonders vorteilhaft von höchstens 30 mm auf. Insbesondere weist der Kappenkörper eine Höhe von wenigstens 10 mm, vorteilhaft von wenigstens 15 mm und besonders vorteilhaft von wenigstens 20 mm und/oder von höchstens 50 mm, vorteilhaft von höchstens 40 mm und besonders vorteilhaft von höchstens 30 mm auf. Zudem weist der Kappenkörper insbesondere eine, vorteilhaft zumindest im Wesentlichen konstante, Wandstärke von wenigstens 0,3 mm, vorteilhaft von wenigstens 0,5 mm und besonders vorteilhaft von wenigstens 0,7 mm und/oder von höchstens 2,5 mm, vorteilhaft von höchstens 2 mm und besonders vorteilhaft von höchstens 1,3 mm auf.
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Vorteilhaft weist der Kappenkörper zumindest ein Lüftungsloch auf. Besonders vorteilhaft weist der Kappenkörper mehrere, insbesondere zumindest paarweise spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildete und/oder regelmäßig angeordnete Lüftungslöcher auf. Vorteilhaft sind wenigstens einige der Lüftungslöcher derart ausgebildet, dass diese gemeinsam ein Kappenmotiv, etwa ein stilisiertes Gesicht oder zumindest Teile desselben, oder sonst ein Muster ausbilden. Vorzugsweise sind die Lüftungslöcher seitlich an dem Kappenkörper angeordnet. Der Kappenkörper weist vorteilhaft, insbesondere aus Gründen einer verbesserten Hygiene und/oder einer geringen Anfälligkeit für Verschmutzungen, eine glatte Oberfläche auf, wobei zumindest abschnittsweise auch Oberflächenstrukturierungen denkbar sind, die insbesondere Teilbereiche des Kappenmotivs ausbilden können.
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Der Kappenkörper ist vorteilhaft aus einer beliebigen Hartkomponente, vorzugsweise jedoch aus Polypropylen oder Polyethylen, ausgebildet. Es ist auch denkbar, dass der Kappenkörper zumindest teilweise aus einer Weichkomponente ausgebildet ist, wobei diese vorzugsweise TPE ist. Insbesondere ist der Kappenkörper als ein Spritzgussteil ausgebildet. Ferner ist denkbar, dass ein Material des Kappenkörpers zumindest eine Beimischung mit funktionellen Eigenschaften, beispielsweise von antibakteriellen Mitteln umfasst. Zudem sind Beimischungen aus optischen Gründen wie etwa Glitter und/oder farbiger Mikropartikel oder dergleichen denkbar.
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Der Aufhänger ist vorteilhaft hakenförmig ausgebildet. Insbesondere ist der Aufhänger zu der Durchführung des Kappenkörpers hin gekrümmt. Vorteilhaft ist der Aufhänger U-förmig ausgebildet. Zudem weist der Aufhänger vorteilhaft einen sich zu dessen Ende hin verjüngenden Querschnitt auf. Zudem ist der Aufhänger vorteilhaft tailliert ausgebildet. Vorzugsweise ist der Aufhänger als ein Hohlkörper ausgebildet, dessen Inneres insbesondere mit dem Innenraum des Kappenkörpers verbunden sein kann. Zudem ist denkbar, dass der Aufhänger zumindest an einer Innenseite, die insbesondere zu einem Aufliegen an einer Aufhängposition wie beispielsweise einem Haken und/oder einem Stab oder dergleichen vorgesehen ist, zumindest einen Auflageabschnitt aus Weichkomponente aufweist. Grundsätzlich sind jedoch auch anders ausgebildete Aufhänger denkbar. Beispielsweise kann der Aufhänger ein magnetischer Aufhänger, ein Klettaufhänger, ein Saugnapfaufhänger oder dergleichen sein. Zudem ist denkbar, dass der Aufhänger zu einer Befestigung an einem Gegenelement vorgesehen ist, welches an einer Aufhängposition anbringbar ist und insbesondere gemeinsam mit dem Aufhänger ein Aufhängsystem bildet.
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Vorteilhaft sind die Schalenelemente mittels zumindest eines, insbesondere mittels genau eines, Filmscharniers miteinander verbunden. Es ist jedoch auch eine Kombination mehrerer nebeneinander, insbesondere beabstandet, angeordneter Filmscharniere denkbar. Das Filmscharnier ist insbesondere auf der Rückseite des Kappenkörpers angeordnet. Insbesondere weist das Filmscharnier eine Materialstärke von wenigstens 0,05 mm, vorteilhaft von wenigstens 0,1 mm und besonders vorteilhaft von wenigstens 0,15 mm und/oder von höchstens 0,7 mm, vorteilhaft von höchstens 0,5 mm und besonders vorteilhaft von höchstens 0,3 mm auf. Vorzugsweise variiert eine Materialstärke des Filmscharniers und beträgt vorteilhaft in einem Randbereich etwa 0,28 mm und/oder in einem zentralen, nicht zwingend mittig angeordneten Bereich etwa 0,2 mm.
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Vorzugsweise ist der Kappenkörper unter Verwendung eines einfachen Werkzeugs ohne Kernzüge etc., insbesondere mittels zumindest eines Spritzgießens, herstellbar und/oder hergestellt. Vorzugsweise ist der Kappenkörper in einem geöffneten Zustand hergestellt, in welchem vorzugsweise die Schalenelemente einen Öffnungswinkel von 180° einschließen. Insbesondere ist der Kappenkörper in dem geöffneten Zustand in zumindest eine Richtung, vorteilhaft in zwei entgegengesetzte Richtungen entformbar und/oder frei von einer Hinterschneidung ausgebildet, zumindest abgesehen von den Verschlusselementen der Verschlusseinheit.
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Die Weichkomponente für die Herstellung der Funktionseinheit bzw. des Umschaltelements wird vorzugsweise ab einem Anspritzpunkt eingebracht. Der Anspritzpunkt liegt dabei vorzugsweise in einem Endbereich des Funktionselements, in welchem des Umschaltelement eine größere Material-Massen-Ansammlung aufweist und da im Randbereich des Umschaltelements. So beispielsweise bei mehreren Umschaltelementen im Randbereich des größten Umschaltelements am Ende. Es kann allenfalls nötig sein, dass im Bereich des Anspritzpunktes ein Materialpuffer aus Weichkomponente geschaffen wird, damit die Materialversorgung optimal passieren kann.
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In der Kavität für die Herstellung des Umschaltelements im Werkzeug können Entlüftungen nötig sein, damit die Umschaltkappe optimal mit Weichkomponente gefüllt werden kann. Die Entlüftung kann dabei über eingebrachte Strukturen/Logos/Geometrien auf der Umschaltkappe passieren oder über spezifisch für die Entlüftung gestaltete Elemente. Dabei sind die Elemente zur Entlüftung vorzugsweise im Kulminationspunkt der einzelnen Umschaltkappe angebracht.
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Vorteilhafte Eigenschaften hinsichtlich einer hygienischen und/oder sicheren Verstauung können insbesondere mit einem System erzielt werden, welches zumindest ein erfindungsgemäßes Mundhygienemittel sowie zumindest eine erfindungsgemäße Schutzkappe umfasst. Insbesondere umfasst das System genau ein Mundhygienemittel und genau eine, insbesondere auf diese aufgesetzte, Schutzkappe. Vorteilhaft ist das Mundhygienemittel in dem aufgesetzten Zustand der Schutzkappe mittels des Aufhängers aufhängbar, insbesondere ohne dass dessen Reinigungsbereich aus dem Innenraum fällt.
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Zudem umfasst die Erfindung ein Verfahren mit und/oder zur Herstellung eines erfindungsgemäßen Mundhygienemittels und/oder einer erfindungsgemäßen Schutzkappe und/oder eines erfindungsgemäßen Systems. Insbesondere kann das Verfahren zumindest einen Verfahrensschritt umfassen, in welchem die Schutzkappe auf das Mundhygienemittel aufgesetzt und vorteilhaft verschlossen wird, sowie vorzugsweise zumindest einen Verfahrensschritt, in welchem das Mundhygienemittel mittels des Aufhängers der aufgesetzten Schutzkappe aufgehängt wird, beispielsweise an einem Haken, einer Schraube, einem Nagel, einem Bügel oder dergleichen. Es ist auch denkbar, dass das Verfahren zumindest einen Verfahrensschritt umfasst, in welchem zumindest ein Teil des Mundhygienemittels und/oder der Schutzkappe mittels zumindest eines Spritzgießens und/oder mittels zumindest einer Beborstung hergestellt wird, wobei in diesem Zusammenhang insbesondere auf obenstehende Beschreibung verwiesen wird.
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Das erfindungsgemäße Mundhygienemittel und die erfindungsgemäße Schutzkappe sollen hierbei nicht auf die oben beschriebenen Anwendungen und Ausführungsformen beschränkt sein. Insbesondere können das erfindungsgemäße Mundhygienemittel und die erfindungsgemäße Schutzkappe zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl und/oder eine beliebige sinnvolle Kombination derselben aufweisen. Zudem sollen bei den in dieser Offenbarung angegebenen Wertebereichen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als offenbart und als beliebig einsetzbar gelten.
Zeichnungen
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Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind sechs Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es zeigen:
- Fig. 1
- Ein erfindungsgemäßes Mundhygienemittel mit einer Anwendungseinheit, mit einer Griffeinheit und mit einer Funktionseinheit in einer schematischen 3D-Ansicht von vorne,
- Fig. 2
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit in einer schematischen 3D-Ansicht von hinten,
- Fig. 3
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit in einer schematischen Vorderansicht,
- Fig. 4
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit in einer schematischen Seitenansicht,
- Fig. 5
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit in einer schematischen Rückansicht,
- Fig. 6
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit in einer schematischen Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie VI-VI,
- Fig. 7
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit in einer schematischen Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie VII-VII,
- Fig. 8
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche ein Umschaltelement in einem zweiten Gleichgewichtszustand und vier Umschaltelemente in einem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von vorne,
- Fig. 9
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in dem zweiten Gleichgewichtszustand und vier Umschaltelemente in dem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen Vorderansicht,
- Fig. 10
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in dem zweiten Gleichgewichtszustand und vier Umschaltelemente in dem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie X-X,
- Fig. 11
- das erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in dem zweiten Gleichgewichtszustand und vier Umschaltelemente in dem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie XI-XI,
- Fig. 12
- einen Teilausschnitt eines Systems mit dem Mundhygienemittel und mit einer Schutzkappe in einem geschlossenen Zustand in einer schematischen Seitenansicht,
- Fig. 13
- einen Teilausschnitt des Systems mit dem Mundhygienemittel und mit der Schutzkappe in einem geschlossenen Zustand in einer schematischen Vorderansicht,
- Fig. 14
- einen Teilausschnitt des Systems mit dem Mundhygienemittel und mit der Schutzkappe in einem geöffneten Zustand in einer schematischen Vorderansicht,
- Fig. 15
- ein alternatives erfindungsgemäßes Mundhygienemittel mit einer Anwendungseinheit, mit einer Griffeinheit und mit einer Funktionseinheit, welche ein Umschaltelement in einem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von vorne,
- Fig. 16
- das alternative erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in dem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von hinten,
- Fig. 17
- ein weiteres alternatives erfindungsgemäßes Mundhygienemittel mit einer Anwendungseinheit, mit einer Griffeinheit und mit einer Funktionseinheit, welche ein Umschaltelement in einem alternativen ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von vorne,
- Fig. 18
- das weitere alternative erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in dem alternativen ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von hinten,
- Fig. 19
- ein weiteres alternatives erfindungsgemäßes Mundhygienemittel mit einer Anwendungseinheit, mit einer Griffeinheit und mit einer Funktionseinheit, welche ein Umschaltelement in einem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von vorne,
- Fig. 20
- das weitere alternative erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in dem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen Seitenansicht,
- Fig. 21
- das weitere alternative erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in einem zweiten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von vorne,
- Fig. 22
- das weitere alternative erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in dem zweiten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen Seitenansicht,
- Fig. 23
- ein weiteres alternatives erfindungsgemäßes Mundhygienemittel mit einer Anwendungseinheit, mit einer Griffeinheit und mit einer Funktionseinheit, welche mehrere Umschaltelemente in einem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von vorne,
- Fig. 24
- das weitere alternative erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche mehrere Umschaltelemente in einem zweiten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht von vorne,
- Fig. 25
- ein weiteres alternatives erfindungsgemäßes Mundhygienemittel mit einer Anwendungseinheit, mit einer Griffeinheit und mit einer Funktionseinheit, welche ein Umschaltelement in einem ersten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht und
- Fig. 26
- das weitere alternative erfindungsgemäße Mundhygienemittel mit der Anwendungseinheit, mit der Griffeinheit und mit der Funktionseinheit, welche das Umschaltelement in einem zweiten Gleichgewichtszustand aufweist, in einer schematischen 3D-Ansicht.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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Die Figur 1 zeigt eine Vorderseite 46a eines Mundhygienemittels 10a in einer schematischen perspektivischen Darstellung. Das Mundhygienemittel 10a ist im vorliegenden Fall als eine Zahnbürste, insbesondere eine Kinderzahnbürste, ausgebildet. Das Mundhygienemittel 10a kann ebenso als eine Einmalzahnbürste oder auch als eine Wechselkopfzahnbürste ausgebildet sein. Zudem könnte das Mundhygienemittel 10a als ein Flosser, eine Single-Tuft-Bürste, ein Zwischenzahnreiniger, ein Zungenreiniger oder dergleichen ausgebildet sein. Ferner sind kombinierte Mundhygienemittel denkbar, die zumindest zwei unterschiedliche Funktionen kombinieren, beispielsweise eine Zahnbürste mit Zungenreiniger, eine Zahnbürste mit Massageelementen, einen Interdentalreiniger mit Flosser oder dergleichen mehr.
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Das Mundhygienemittel 10a weist zumindest eine Anwendungseinheit 12a auf. Ferner weist das Mundhygienemittel 10a zumindest eine Griffeinheit 14a auf. Die Griffeinheit 14a besteht aus einer Hartkomponente und gegebenenfalls aus einer Weichkomponente. Generell ist die Gestaltung mit einer oder mehreren Hartkomponenten und/oder einer oder mehreren Weichkomponenten ebenfalls möglich. Die Weichkomponente ist in jedem Fall für die Umsetzung einer Funktionseinheit nötig.
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Im Folgenden wird auf die Figuren 1 bis 11 Bezug genommen, welche unterschiedliche Ansichten des Mundhygienemittels 10a zeigen. Aufgrund der unterschiedlichen Ansichten sind einige Elemente nicht in sämtlichen Figuren dargestellt und entsprechend nicht in sämtlichen Figuren mit Bezugszeichen versehen.
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Das Mundhygienemittel 10a weist eine Längsachse 48a, eine Höhenachse 50a und eine Breitenachse 52a auf. Die Längsachse 48a ist parallel zu einer Haupterstreckungsrichtung 54a des Mundhygienemittels 10a angeordnet. Ist das Mundhygienemittel 10a mit einer Rückseite 56a auf eine ebene Oberfläche gelegt, sodass die Längsachse 48a parallel zu der Oberfläche angeordnet ist, ist die Höhenachse 50a senkrecht zu der Längsachse 48a und senkrecht zu der Oberfläche und der Breitenachse 52a angeordnet. Die Breitenachse 52a ist senkrecht zu der Längsachse 48a und senkrecht zu der Höhenachse 50a angeordnet.
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Die zumindest eine Anwendungseinheit 12a weist einen Kopfbereich 58a auf. Der Kopfbereich 58a bildet einen Bürstenkopf 34a der Anwendungseinheit 12a aus. Im vorliegenden Fall ist der Kopfbereich 58a, insbesondere der Bürstenkopf 34a, als ein Zahnbürstenkopf ausgebildet. Der Bürstenkopf 34a weist insbesondere einen als Borstenträger ausgebildeten Grundkörper 60a auf. Der Grundkörper 60a des Bürstenkopfs 34a ist vollständig aus einer Hartkomponente ausgebildet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass der Grundkörper 60a des Bürstenkopfs 34a aus einer Hartkomponente und einer Weichkomponente gebildet ist. Der Grundkörper 60a des Bürstenkopfs 34a bildet einen Borstenträger aus. Das Mundhygienemittel 10a weist ferner einen von dem Bürstenkopf 34a aufgenommenen Reinigungsbereich 62a auf, der eine Mehrzahl von Borstenbündeln umfasst. Auf der Vorderseite des Bürstenkopfs 34a ist zumindest eine Aussparung ausgeformt. Die zumindest eine Aussparung ist zur Aufnahme eines Borstenbündels des Reinigungsbereichs 62a vorgesehen. Der Bürstenkopf 34a weist eine Vielzahl von Aussparungen auf. Die Aussparungen sind von Borstenlöchern gebildet. Die Aussparungen sind als Sacklöcher geformt. Die Aussparungen weisen im Hauptbereich einen Durchmesser von 1,2 mm bis 2 mm und vorzugsweise von 1,4 mm bis 1,8 mm auf. Vorzugsweise weisen die Aussparungen beim Eintritt eine Fase auf. Die Fase ist insbesondere als Konus oder Rundung ausgebildet. Ferner sind die Aussparungen insbesondere konisch zulaufend am unteren Ende. Grundsätzlich können die Aussparungen auch andersförmig ausgestaltet sein. Als Borsten kommen beliebige geeignete Borsten infrage, die, wie oben beschrieben, beispielsweise im Ankerstanz-Verfahren angestanzt sein können. Der Aufbau des Kopfbereichs 58a ist in anderen Beborstungsverfahren anders. Grundsätzlich wäre auch der Einsatz von anderen Beborstungsverfahren denkbar, beispielsweise des ankerlosen AFT-Verfahrens. Hierdurch könnte ein ankerloses Mundhygienemittel 10a bereitgestellt werden. Im Falle von AFT ist in dem Bürstenkopf 34a eine Ausnehmung vorgesehen, welche zur Aufnahme eines Plättchens parallel zur Griffeinheit 14a vorgesehen ist. Das Plättchen ist insbesondere mittels eines Spritzgussverfahrens hergestellt, wobei das Plättchen bereits vor der Befestigung beborstet ist. Das Plättchen ist dazu vorgesehen, in der Ausnehmung des Bürstenkopfs 34a, insbesondere mittels Verschweißens, verankert zu werden. Borstenbündel können sich hinsichtlich ihrer Länge, ihrer Zusammensetzung, ihrer Borstenanzahl, eines Borstenmaterials, einer Farbe, einer Oberflächenstrukturierung und dergleichen mehr unterscheiden. Ebenso können Winkel, unter welchen die Borsten und/oder die Borstenbündel relativ zueinander oder zu einer Oberfläche des Grundkörpers 60a des Bürstenkopfs 34a angeordnet sind, zwischen Borsten und/oder zwischen Borstenbündeln variieren. Ferner umfasst die Anwendungseinheit 12a im vorliegenden Fall zumindest einen Halsbereich 64a, welcher insbesondere den Kopfbereich 58a mit der Griffeinheit 14a verbindet. Der Halsbereich 64a bildet einen Hals aus.
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Die Anwendungseinheit 12a ist an der Oberseite des Mundhygienemittels 10a angeordnet. Die Anwendungseinheit 12a bildet einen obersten Punkt des Mundhygienemittels 10a. Die Anwendungseinheit 12a ist vollständig aus einer Hartkomponente ausgebildet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass die Anwendungseinheit 12a teilweise aus einer Weichkomponente und teilweise aus einer Hartkomponente ausgebildet ist. Bezüglich geeigneter Weich- und/oder Hartkomponenten wird auf obenstehende Beschreibung verwiesen. Grundsätzlich kann die Anwendungseinheit 12a zumindest ein Zungenreinigerelement aufweisen. Das Zungenreinigerelement kann insbesondere Noppen und/oder Lamellen aufweisen. Vorzugsweise ist das Zungenreinigerelement auf der Rückseite des Kopfbereichs 58a angeordnet, insbesondere kann dieses auf einem Ring aus einer Weichkomponente und/oder auf einer Insel aus einer Hartkomponente angeordnet sein.
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Der Halsbereich 64a bildet einen Übergang zwischen der Anwendungseinheit 12a und der Griffeinheit 14a aus. Der Halsbereich 64a ist aus der Hartkomponente ausgebildet. Der Halsbereich 64a ist zumindest teilweise federnd ausgebildet.
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Die Griffeinheit 14a weist einen Griffgrundkörper 22a auf. Die Griffeinheit 14a weist zumindest eine Grifffläche 66a auf, welche eine Oberfläche des Griffgrundkörpers 22a ausbildet. Die Grifffläche 66a verläuft auf der Vorderseite 46a von dem Halsbereich 64a bis zum unteren Ende des Mundhygienemittels 10a an der Unterseite. Der Griffgrundkörper 22a der Griffeinheit 14a begrenzt zumindest eine Ausnehmung 68a. Die Ausnehmung 68a erstreckt sich vollständig durch den Griffgrundkörper 22a und ist in zumindest einer Ebene 24a vollständig von dem Griffgrundkörper 22a umschlossen. Die Ausnehmung 68a ist in einer Ebene 24a parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Griffeinheit 14a vollständig von dem Griffgrundkörper 22a umschlossen. Die Ausnehmung 68a ist in der Haupterstreckungsebene der Griffeinheit 14a vollständig von dem Griffgrundkörper 22a umschlossen. Der Griffgrundkörper 22a bildet einen Rahmen aus, welcher sich um die Ausnehmung 68a herum erstreckt. Die Ausnehmung 68a weist in der Haupterstreckungsebene der Griffeinheit 14a eine mehrfach bombierte Querschnittsform auf. Der Ausnehmung 68a ist insbesondere entlang der Längsachse 48a des Mundhygienemittels 10a ausgerichtet. Der Griffgrundkörper 22a bildet zwei seitliche Längsstege 70a, 70a' aus, welche jeweils an einem entlang der Längsachse 48a vorderen Ende und hinteren Ende der Ausnehmung 68a verbunden sind und die Ausnehmung 68a umschließen. Der von dem Griffgrundkörper 22a gebildete Rahmen ist geschlossen ausgebildet. Es gibt insbesondere keine offenen Enden, wie beispielsweise gabelförmige Gestaltungen. Die Längsstege 70a, 70a' des Griffgrundkörpers 22a sind an einem unteren Ende des Mundhygienemittels 10a und in einem Übergang von der Griffeinheit 14a in den Halsbereich 64a miteinander verbunden. Die Längsstege 70a, 70a' des Griffgrundkörpers 22a weisen beispielhaft einen D-förmigen Querschnitt auf. Die Längsstege 70a, 70a' des Griffgrundkörpers 22a sind außen, also außerhalb der Ausnehmung 68a, rundlich oder abgerundet ausgebildet. Ferner sind die Längsstege 70a, 70a' des Griffgrundkörpers 22a innen, also der Ausnehmung 68a zugewandt, annähernd geradlinig, insbesondere mit einer Fläche senkrecht zu der Haupterstreckungsebene des Mundhygienemittels 10a, ausgebildet. Die Querschnitte der Längsstege 70a, 70a' können sich über einen Längsverlauf zumindest teilweise verändern, insbesondere hinsichtlich einer Dimensionierung des Querschnitts. Die Längsstege 70a, 70a' des Griffgrundkörpers 22a weisen entlang der Längsachse 48a einen wellenförmigen, insbesondere einen halbwellenförmigen, Verlauf auf.
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Ferner weist das Mundhygienemittel 10a eine Funktionseinheit 16a auf, welche an der Griffeinheit 14a angeordnet ist. Die Funktionseinheit 16a kann verschiedene Funktionen, wie beispielsweise eine Reinigungsfunktion, eine Komfortfunktion, wie insbesondere eine Greiffunktion, eine Handlingfunktion und/oder eine Beschäftigungsfunktion aufweisen. Die Funktionseinheit 16a bildet funktional einen Teil der Griffeinheit 14a. Die Funktionseinheit 16a ist fest, insbesondere unverlierbar, an der Griffeinheit 14a angeordnet. Die Funktionseinheit 16a ist an dem Griffgrundkörper 22a angeordnet. Die Funktionseinheit 16a ist in zumindest einer Ebene 24a vollständig von dem Griffgrundkörper 22a umschlossen. Die Funktionseinheit 16a ist in der Ausnehmung 68a angeordnet. Die Funktionseinheit 16a füllt die Ausnehmung 68a zumindest teilweise aus. Die Funktionseinheit 16a ist in der Haupterstreckungsebene der Griffeinheit 14a vollständig von dem materiellen Griffgrundkörper 22a umschlossen. Die Funktionseinheit 16a bildet zumindest teilweise eine Grifffläche 66a der Griffeinheit 14a aus. Die Funktionseinheit 16a besteht vollständig aus einer Weichkomponente.
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Die Funktionseinheit 16a weist zumindest ein einteiliges, mechanischen Umschaltelement 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" auf, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Die Funktionseinheit 16a weist zumindest drei mechanische Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" auf, welche jeweils aus einem elastischen Material bestehen und welche jeweils zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweisen. Die Funktionseinheit 16a weist beispielhaft genau fünf mechanische Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" auf, welche jeweils aus einem elastischen Material bestehen und welche jeweils zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweisen. Die Funktionseinheit 16a weist ein erstes Umschaltelement 18a, ein zweites Umschaltelement 18a', ein drittes Umschaltelement 18a', ein viertes Umschaltelement 18a‴ und ein fünftes Umschaltelement 18a"" auf. In einer Richtung von einem unteren Ende des Mundhygienemittels 10a hin zu der Anwendungseinheit 12a ist zuerst das erste Umschaltelement 18a, anschließend das zweite Umschaltelement 18a', darauffolgend das dritte Umschaltelement 18a", darauffolgend das vierte Umschaltelement 18a‴ und darauffolgend das fünfte Umschaltelement 18a"" angeordnet. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weisen jeweils genau zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände auf, und zwar einen ersten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Ausgangszustand, und einen zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Auslenkzustand. In den Figuren 1 bis 7 befinden sich alle Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" in dem ersten Gleichgewichtszustand. In den Figuren 8 bis 11 befindet sich das erste Umschaltelement 18a in dem zweiten Gleichgewichtszustand, während sich das zweite bis fünfte Umschaltelement 18a', 18a", 18a‴, 18a"" in dem ersten Gleichgewichtszustand befinden. Der erste Gleichgewichtszustand bildet einen Ruhezustand des jeweiligen Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"". Der erste Gleichgewichtszustand bildet einen unbelasteten Zustand aus. Ferner sind die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" in dem zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere dem Auslenkzustand, zumindest teilweise vorgespannt ausgebildet. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" können von einem Bediener manuell, insbesondere durch Einbringung einer Druckkraft auf das jeweilige Umschaltelement 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" jeweils von einem Gleichgewichtszustand in einen weiteren Gleichgewichtszustand gebracht werden. Aus einer Zwischenposition zwischen den Gleichgewichtszuständen schalten die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" jeweils immer in den einen oder den anderen Gleichgewichtszustand, je nach Zwischenposition. Insbesondere springt das Umschaltelement 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" selbsttätig bei einer Annäherung an den statischen Zustand in den statischen Zustand. Die Gleichgewichtszustände bilden insbesondere eine Ruhelage oder eine balancierte Lage. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weisen jeweils eine Funktion für die eigentliche Anwendung des Mundhygienemittels 10a und/oder eine Zusatzfunktion auf. Beispielsweise können die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" ein Spielelement schaffen, beispielsweise für eine Kinderzahnbürste. Alternativ kann die Funktion der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" für eine nicht spielerische Anwendung vorgesehen sein, z.B. als Klemmelement, Kontrollelement oder dergleichen genutzt werden. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" dienen insbesondere als Spielelemente und/oder als Kontrollelemente. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weisen jeweils eine wesentliche Funktionsfläche 20a auf, welche in dem ersten Gleichgewichtszustand konvex gekrümmt ist und in dem zweiten Gleichgewichtszustand konkav gekrümmt ist. Die Funktionsflächen 20a der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind in dem ersten Gleichgewichtszustand jeweils kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig, und in dem zweiten Gleichgewichtszustand schüsselförmig. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind in dem zweiten Gleichgewichtszustand jeweils auf eine zu dem ersten Gleichgewichtszustand gegenüberliegende Seite gewölbt. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind in dem ersten Gleichgewichtszustand jeweils zu einer Vorderseite hin konvex gekrümmt und in dem zweiten Gleichgewichtszustand jeweils zu einer Rückseite hin konvex gekrümmt. Die Funktionsflächen 20a der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind jeweils von einer Oberseite einer Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" des jeweiligen Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" gebildet. Die Funktionsflächen 20a sind jeweils auf der Vorderseite 46a des Mundhygienemittels 10a angeordnet. Die Funktionsflächen 20a können beispielhaft nicht weiter dargestellt eine Beschriftung aufweisen. Mehrere Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" mit einer entsprechenden Beschriftung oder Abbildung, können beispielsweise dazu vorgesehen sein, nach Erledigung eines definierten Reinigungsvorgangs eingedrückt zu werden. Bei Kinderzahnbürsten wäre beispielsweise denkbar, dass die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" als Kontrollelemente vorgesehen sind. Es sind beispielsweise Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" denkbar, welche mit Morgen-, Mittag- und Abend-Beschriftungen oder- Abbildungen versehen sind, wobei jeweils nach erfolgter Reinigung an der entsprechenden Tageszeit das Umschaltelement 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" eingedrückt werden kann. Alternativ sind beispielsweise Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" denkbar, welche jeweils analog zu einem Quadrantentimer jeweils für einen zu putzenden Quadranten stehen. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" könnten entsprechend Beschriftungen und Abbildungen für einen Quadrant 1, Quadrant 2, Quadrant 3 und Quadrant 4 aufweisen.
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Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weisen jeweils eine kuppelförmige, insbesondere halbkugelförmige, Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" auf, welche elastisch auslenkbar ist. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" sind jeweils in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" sind jeweils in dem ersten Gleichgewichtszustand und in dem zweiten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" bilden in der Höhenachse 50a jeweils eine Kuppel aus. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" weisen jeweils eine geschlossene Kontur auf. Die Form der Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" ist kugelartig. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" bilden jeweils zumindest im Wesentlichen eine Halbkugel aus. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" weisen ferner eine symmetrische, runde Grundform auf. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" sind in dem ersten Gleichgewichtszustand jeweils zu einer Vorderseite hin konvex gekrümmt und in dem zweiten Gleichgewichtszustand jeweils zu einer Rückseite hin konvex gekrümmt. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weisen einen Durchmesser von 8 mm bis 30 mm auf. Vorzugsweise weisen die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"", insbesondere auf der Seite der Ruhelage gemessen, am Übergang in einen Randsteg 28a, jeweils einen Durchmesser von 8 mm bis 30 mm, vorzugsweise von 12 mm bis 25 mm, auf. Vorzugsweise beträgt entsprechend auch eine Länge und Breite der Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" jeweils von 8 mm bis 30 mm, vorzugsweise von 12 mm bis 25 mm. Ferner weisen die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" jeweils eine Materialstärke von 0,5 mm bis 2 mm auf. Eine Materialstärke der Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" beträgt vorzugsweise jeweils von 0,8 mm bis 2,5 mm. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" weisen jeweils eine im Wesentlichen konstante Schichtdicke auf. Eine größte Materialstärke ist vorzugsweise an einem Hochpunkt der jeweiligen Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"", wobei eine Materialstärke im Bereich des Randstegs 28a geringer ist, damit das Umschalten möglich ist. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind als "Pop it" oder "Push pop" ausgebildet. Die Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" sind als einzelne "Pop it"- oder "Push pop"-Wölbung ausgebildet.
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Ferner weisen die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" jeweils zumindest einen zumindest teilweise umlaufenden Randsteg 28a zu einer Fixierung des Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" auf, wobei die Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" über einen Trägerrand 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" an den Randsteg 28a angebunden ist. Die Randstege 28a sind zu einer direkten Anbindung an die Griffeinheit 14a vorgesehen. Die Randstege 28a dienen zu einer Befestigung der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"". Die Randstege 28a erstrecken sich jeweils um die jeweilige Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" des jeweiligen Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"", wobei der Randsteg 28a eines Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" zu der Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" des entsprechenden Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" beanstandet ausgebildet ist. Zwischen den Umschaltkappen 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" und dem Randsteg 28a ist jeweils der Trägerrand 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" angeordnet, welcher die Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" mit dem Randsteg 28a verbindet. Die Randstege 28a stellen jeweils die Verbindung des jeweiligen Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" zu der Griffeinheit 14a sicher. Die Randstege 28a schließen jeweils direkt an eine innere Begrenzungswand der Ausnehmung 68a an. Die Randstege 28a sind vorzugsweise stoffschlüssig mit der inneren Begrenzungswand der Ausnehmung 68a und damit mit dem Griffgrundkörper 22a verbunden. Die Randstege 28a sind beispielhaft mittels Spritzguss in die Ausnehmung 68a eingebracht. Zwischen der Griffeinheit 14a und dem Umschaltelement 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" bzw. dessen Randsteg 28a bildet sich ein Formschluss aus. Die innere Begrenzungswand der Ausnehmung 68a innen und/oder die Randstege 28a außen weisen jeweils zumindest einen Formschlussfortsatz, insbesondere zumindest einen Formschlusssteg auf, welcher in eine korrespondierende Ausnehmung, insbesondere Nut, eingreift, um einen Formschluss zwischen dem Griffgrundkörper 22a und den Randstegen 28a bereitzustellen. Alternativ kann auch eine Verbindung mittels Kleben realisiert werden. Es sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Realisierungen des Randstegs 28a denkbar. Die Randstege 28a erstrecken sich jeweils über die ganze Höhe der Ausnehmung 68a. Die Randstege 28a sind im Wesentlichen ringförmig ausgebildet. Die Randstege 28a schließen innen direkt an den Trägerrand 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" des jeweiligen Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" an. Der Trägerrand 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" ist jeweils zwischen dem Randsteg 28a und der Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" desselben Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" gebildet. Die Trägerränder 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" schließen außen, insbesondere an einem Außenumfang, direkt an den jeweiligen Randsteg 28a an. Ferner schließen die Trägerränder 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" innen, insbesondere an einem Innenumfang, direkt an die jeweilige Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" an. Die Trägerränder 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" sind jeweils ringförmig ausgebildet. Die Trägerränder 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" der Randstege 28a sind rund, insbesondere ringförmig, um die jeweilige Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" angeordnet. Die Trägerränder 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" weisen jeweils eine Breite von 0,5 mm bis 5 mm auf. Vorzugsweise beträgt ein minimaler Abstand zwischen der Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" und dem Randsteg 28a desselben Umschaltelements 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" von 0,5 mm bis 5 mm, vorzugsweise von 0,7 m bis 3 mm. Die Trägerränder 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" weisen jeweils eine Dicke von 0,5 mm bis 3 mm, vorzugsweise von 0,7 mm bis 1,5 mm, auf.
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Die fünf mechanischen Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind einteilig miteinander verbunden. Die fünf mechanischen Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind nebeneinander angeordnet. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind in einer Reihe angeordnet. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind entlang der Haupterstreckungsrichtung 54a des Mundhygienemittels 10a hintereinander angeordnet. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" können unterschiedliche Formen und/oder Größen wie Länge, Breite sowie Höhe aufweisen. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weisen unterschiedliche Größen auf. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weisen in einer Draufsicht von der Vorderseite jeweils eine kreisförmige Grundform auf. Ferner weisen die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" jeweils unterschiedliche Durchmesser auf. Ein Durchmesser der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" nimmt beispielhaft von einem unteren Ende des Mundhygienemittels 10a zu dem Halsbereich 64a hin ab. Das erste Umschaltelement 18a weist den größten Durchmesser auf. Ein Durchmesser des zweiten Umschaltelements 18a' ist geringer als ein Durchmesser des ersten Umschaltelements 18a. Ein Durchmesser des dritten Umschaltelements 18a" ist geringer als ein Durchmesser des zweiten Umschaltelements 18a'. Ein Durchmesser des vierten Umschaltelements 18a‴ ist geringer als ein Durchmesser des dritten Umschaltelements 18a". Ein Durchmesser des fünften Umschaltelements 18a"" ist geringer als ein Durchmesser des vierten Umschaltelements 18a‴. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind jeweils direkt miteinander verbunden und liegen aneinander an. Randstege 28a der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" liegen jeweils aneinander an. Vorzugsweise beträgt der Abstand zwischen den Umschaltelementen 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" jeweils entsprechend die Summe aus 0,5*Durchmesser einer ersten Umschaltkappe 26a des ersten Umschaltelements 18a, der Breite des Trägerrands 30a des ersten Umschaltelements 18a, der Breite des Randstegs 28a, der Breite des Trägerrands 30a' des zweiten Umschaltelements 18a und 0,5*Durchmesser der zweiten Umschaltkappe 26a' des zweiten Umschaltelements 18a'.
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Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind in der Ausnehmung 68a angeordnet. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" füllen die Ausnehmung 68a aus. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" verschließen die Ausnehmung 68a in einer Richtung senkrecht zu der Haupterstreckungsebene des Mundhygienemittels 10a vollständig. Die Höhe der Ausnehmung 68a ist insbesondere dadurch gegeben, dass die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" an dem Griffgrundkörper 22a halten müssen und daher ausreichend Befestigungsfläche vorhanden sein muss. Die Höhe des Randes der Ausnehmung 68a beträgt von 3 mm bis 15 mm, vorzugsweise von 5 mm bis 10 mm. Die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weisen einen gemeinsamen umlaufenden Randsteg 28a auf. Die Randstege 28a der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" sind zu einem Randsteg 28a verbunden ausgebildet. Der gemeinsame Randsteg 28a ist insbesondere geometrisch zwischen den Umschaltelementen 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weitergeführt. Ferner ist der Randsteg 28a zwischen zwei Umschaltelementen 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" als Erhebung 72a im selben Material wie die Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" gestaltet werden. Der Randsteg 28a liegt somit nicht überall am Griffgrundkörper 22a an. Jedes der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" weist daher eine separate Umschaltkappe 26a, 26a', 26a", 26a‴, 26a"" und einen separaten Trägerrand 30a, 30a', 30a", 30a‴, 30a"" auf, wobei die Randstege 28a der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" ineinander übergehen. Der Griffgrundkörper 22a bildet mit den Längsstegen 70a, 70a' einen Rahmen aus, welcher den gemeinsamen Randsteg 28a direkt einfasst.
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Ferner weist der Griffgrundkörper 22a einen Daumengriffbereich 32a auf. Der Griffgrundkörper 22a weist ferner einen Handflächengriffbereich 74a auf. Eines der Umschaltelemente 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" ist in den Daumengriffbereich 32a integriert. Beispielhaft ist das vierte Umschaltelement 18a‴ und/oder das fünfte Umschaltelement 18a"" in den Daumengriffbereich 32a integriert. Ferner ist das erste, zweite und dritte Umschaltelement 18a, 18a', 18a" in den Handflächengriffbereich 74a integriert.
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Die Figur 12 zeigt ein System 76a mit dem Mundhygienemittel 10a und mit einer Schutzkappe 38a in einer schematischen Darstellung. Die Schutzkappe 38a ist eine Mundhygienemittelschutzkappe. Insbesondere ist die Schutzkappe 38a als eine Zahnbürstenschutzkappe ausgebildet, die vorzugsweise zu einem Aufsetzen auf eine einzelne Zahnbürste vorgesehen ist. Insbesondere im Fall eines anders ausgebildeten Mundhygienemittels 10a kann aber entsprechend die Schutzkappe 38a ebenfalls anders ausgebildet sein. Beispielsweise kann diese als Schutzkappe 38a für einen Flosser, einen Zungenreiniger, eine Single-Tuft-Bürste, einen Interdentalreiniger oder dergleichen ausgebildet sein. Die Schutzkappe 38a weist einen Kappenkörper 40a auf, der zumindest einen Innenraum 42a definiert, der zur Aufnahme zumindest eines Teils des Mundhygienemittels 10a vorgesehen ist. Im vorliegenden Fall ist der Innenraum 42a zur Aufnahme zumindest eines Teils der Anwendungseinheit 12a und insbesondere zur Aufnahme des Bürstenkopfs 34a vorgesehen. Der Kappenkörper 40a weist zumindest einen Aufhänger 78a auf.
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Im Folgenden wird auf die Figuren 12 bis 14 Bezug genommen, die unterschiedliche Darstellungen des Systems 76a und der Schutzkappe 38a zeigen. Aufgrund der unterschiedlichen Ansichten sind einige Elemente nicht in sämtlichen Figuren dargestellt und entsprechend nicht in sämtlichen Figuren mit Bezugszeichen versehen. Zudem sind aus Gründen einer Übersichtlichkeit nicht sämtliche in den Figuren 1 bis 11 eingeführten Bezugszeichen von Einheiten und Elementen des Mundhygienemittels 10a gezeigt. Bei entsprechender Bezugnahme wird hierfür auf ebendiese Figuren verwiesen.
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Im vorliegenden Fall ist der Aufhänger 78a hakenförmig ausgebildet. Der Aufhänger 78a ist als ein U-förmiger Haken ausgebildet. In einem aufgesetzten Zustand der Schutzkappe 38a ist der Aufhänger 78a oberhalb des Bürstenkopfs 34a des Mundhygienemittels 10a angeordnet. Insbesondere kann das Mundhygienemittel 10a in dem aufgesetzten Zustand der Schutzkappe 38a an dem Aufhänger 78a aufgehängt werden, beispielsweise an einem Haken, einem Stab, einer Öse, einem Griffbügel, einer Schnur oder dergleichen. Grundsätzlich sind auch andere Arten von Aufhängern denkbar, beispielsweise magnetische Aufhänger, Aufhänger mit Saugnapf, Aufhänger mit Klettmaterial, Aufhänger mit einer Öse oder dergleichen mehr. Weiter ist es auch möglich, die Schutzkappe 38a ohne Aufhänger zu gestalten. Der Aufhänger 78a ist im vorliegenden Fall als ein Hohlkörper ausgebildet. Ein Innenraum des Aufhängers 78a ist mit dem Innenraum 42a des Kappenkörpers 40a verbunden. Der Aufhänger 78a ist unmittelbar an den Innenraum 42a angeformt.
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Im vorliegenden Fall ist der Kappenkörper 40a einteilig ausgebildet. Ferner ist der Kappenkörper 40a im vorliegenden Fall vollständig aus einer Hartkomponente ausgebildet.
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Der Kappenkörper 40a weist zumindest zwei gelenkig miteinander verbundene Schalenelemente 80a, 80a', insbesondere zumindest ein erstes Schalenelement 80a und zumindest ein zweites Schalenelement 80a', auf. Im vorliegenden Fall bilden die Schalenelemente 80a, 80a' im Grundsatz spiegelsymmetrische Hälften des Kappenkörpers 40a aus, was nicht spiegelsymmetrisch aufgebaut ist, ist der Verrastungsmechanismus der beiden Schalenelemente 80a, 80a"" zum Verschließen der Schutzkappe 38a auf der Vorderseite. Der Kappenkörper 40a weist auf der Rückseite ein Filmscharnier 84a auf, welches die Schalenelemente 80a, 80a' gelenkig miteinander verbindet. Im vorliegenden Fall weist der Kappenkörper 40a ein einziges Filmscharnier 84a auf. Das Filmscharnier 84a ist auf der Rückseite der Schutzkappe 38a angeordnet.
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Der Kappenkörper 40a weist eine Durchführung 82a auf, durch welche in dem aufgesetzten Zustand der Halsbereich 64a des Mundhygienemittels 10a in den Innenraum 42a des Kappenkörpers 40a tritt. Vorzugsweise ist ein Querschnitt der Durchführung 82a an einen Querschnitt des Halsbereichs 64a angepasst, wobei ein gewisses Spiel vorgesehen sein kann.
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Ferner weist die Schutzkappe 38a zumindest ein fest an dem Kappenkörper 40a angeordnetes, einteiliges, mechanisches Umschaltelement 44a, 44a' auf, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Die Schutzkappe 38a weist zwei fest an dem Kappenkörper 40a angeordnete, einteilige, mechanische Umschaltelemente 44a, 44a' auf, welche jeweils aus einem elastischen Material bestehen und welche zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweisen. An jedem der Schalenelemente 80a, 80a' ist genau ein Umschaltelement 44a, 44a' angeordnet. Die Schalenelemente 80a, 80a' weisen jeweils eine Ausnehmung auf, in welcher jeweils ein Umschaltelement 44a, 44a' angeordnet ist. In einer Variante schalten die Umschaltelemente 44a, 44a' insbesondere durch das Schließen der Schutzkappe 38a um, beispielsweise von innen nach außen. In einer weiteren Variante sind die Umschaltelemente 44a, 44a' insbesondere dazu vorgesehen, die Anwendungseinheit 12a des Mundhygienemittels 10a zu klemmen.
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Die Schutzkappe 38a weist insbesondere ein stilisiertes Gesicht, insbesondere Tiergesicht auf, wobei die Umschaltelemente 44a, 44a' jeweils Augen andeuten.
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Die Umschaltelemente 44a, 44a' weisen jeweils eine kuppelförmige, insbesondere halbkugelförmige, Umschaltkappe 86a, 86a' auf, welche elastisch auslenkbar ist. Die Umschaltkappen 86a, 86a' sind jeweils in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappen 86a, 86a' jeweils in dem ersten Gleichgewichtszustand und in dem zweiten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappen 86a, 86a' bilden in der Höhenachse 50a jeweils eine Kuppel aus. Die Umschaltkappen 86a, 86a' weisen jeweils eine geschlossene Kontur auf. Die Form der Umschaltkappen 86a, 86a' ist kugelartig. Die Umschaltkappen 86a, 86a' bilden jeweils zumindest im Wesentlichen eine Halbkugel aus. Die Umschaltkappen 86a, 86a' weisen ferner eine symmetrische, runde Grundform auf. Die Umschaltkappen 86a, 86a' sind in dem ersten Gleichgewichtszustand jeweils zu einer Vorderseite hin konvex gekrümmt und in dem zweiten Gleichgewichtszustand jeweils zu einer Rückseite hin konvex gekrümmt. Die Umschaltelemente 44a, 44a' sind als "Pop it" oder "Push pop" ausgebildet. Die Umschaltkappen 86a, 86a' sind als einzelne "Pop it"- oder "Push pop"-Wölbung ausgebildet. Die Umschaltkappen 86a, 86a' sind jeweils direkt an die Schalenelemente 80a, 80a"" angebunden. Es wäre jedoch auch denkbar, dass entsprechend den Umschaltelementen 18a, 18a', 18a", 18a‴, 18a"" der Funktionseinheit 16a des Mundhygienemittels 10a ein Trägerrand und/oder ein Randsteg zu einer Anbindung an den Kappenkörper 40a vorgesehen sind.
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In den Figuren 15 bis 26 sind weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 14 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 14 durch die Buchstaben b bis f in den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele der Figuren 15 bis 26 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 14 verwiesen werden.
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Die Figur 15 zeigt einen Teilausschnitt einer Vorderseite 46b eines Mundhygienemittels 10b in einer schematischen perspektivischen Darstellung. Das Mundhygienemittel 10b ist im vorliegenden Fall als eine Zahnbürste ausgebildet. Das Mundhygienemittel 10b weist zumindest eine Anwendungseinheit 12b auf. Ferner weist das Mundhygienemittel 10b zumindest eine Griffeinheit 14b auf. Das Mundhygienemittel 10b weist eine Längsachse, eine Höhenachse und eine Breitenachse auf.
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Die zumindest eine Anwendungseinheit 12b weist einen Kopfbereich 58b auf. Der Kopfbereich 58b bildet einen Bürstenkopf 34b der Anwendungseinheit 12b aus. Im vorliegenden Fall ist der Kopfbereich 58b, insbesondere der Bürstenkopf 34b, als ein Zahnbürstenkopf ausgebildet. Der Bürstenkopf 34b weist insbesondere einen als Borstenträger ausgebildeten Grundkörper 60b auf. Der Grundkörper 60b des Bürstenkopfs 34b ist vollständig aus einer Hartkomponente ausgebildet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass der Grundkörper 60b des Bürstenkopfs 34b aus einer Hartkomponente und einer Weichkomponente gebildet ist. Der Grundkörper 60b des Bürstenkopfs 34b bildet einen Borstenträger aus. Das Mundhygienemittel 10b weist ferner einen von dem Bürstenkopf 34b aufgenommenen Reinigungsbereich 62b auf, der eine Mehrzahl von Borstenbündeln umfasst. Die Anwendungseinheit 12b ist an der Oberseite des Mundhygienemittels 10b angeordnet.
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Ferner umfasst die Anwendungseinheit 12b im vorliegenden Fall zumindest einen Halsbereich 64b, welcher insbesondere den Kopfbereich 58b mit der Griffeinheit 14b verbindet. Der Halsbereich 64b bildet einen Hals aus. Der Halsbereich 64b bildet einen Übergang zwischen der Anwendungseinheit 12b und der Griffeinheit 14b aus.
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Die Griffeinheit 14b weist einen Griffgrundkörper 22b auf. Die Griffeinheit 14b weist zumindest eine Grifffläche 66b auf, welche eine Oberfläche des Griffgrundkörpers 22b ausbildet. Die Grifffläche 66b verläuft auf der Vorderseite 46b von dem Halsbereich 64b bis zum unteren Ende des Mundhygienemittels 10b an der Unterseite. Die Grifffläche 66b bildet entlang einer Längsachse eine bombierte bzw. konkave Form aus. Ferner weist der Griffgrundkörper 22b einen Daumengriffbereich 32b auf. Der Griffgrundkörper 22b weist ferner einen Handflächengriffbereich 74b auf. Die bombierte Form ist entlang der Längsachse 48b auf einer Rückseite 56b umgekehrt ausgebildet. Der Griffgrundkörper 22b der Griffeinheit 14b begrenzt zumindest eine Ausnehmung 68b. Die Ausnehmung 68b erstreckt sich vollständig durch den Griffgrundkörper 22b und ist in zumindest einer Ebene vollständig von dem Griffgrundkörper 22b umschlossen. Die Ausnehmung 68b ist in einer Ebene 24b parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Griffeinheit 14b vollständig von dem Griffgrundkörper 22b umschlossen. Die Ausnehmung 68b ist in der Haupterstreckungsebene der Griffeinheit 14b vollständig von dem Griffgrundkörper 22b umschlossen. Der Griffgrundkörper 22b bildet einen Rahmen aus, welcher sich um die Ausnehmung 68b herum erstreckt. Die Ausnehmung 68b weist eine runde Querschnittsform auf. Die Ausnehmung 68b ist in dem Daumengriffbereich 32b angeordnet. Der Griffgrundkörper 22b weist in dem Daumengriffbereich 32b auf der Vorderseite 46b und der Rückseite 56b jeweils eine ovale Vertiefung 88b, 90b auf. Die Ausnehmung 68b erstreckt sich von einer Mitte der ovalen Vertiefung 88b auf der Vorderseite 46b durch den Griffgrundkörper 22b bis zu der ovalen Vertiefung 90b auf der Rückseite 56b.
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Ferner weist das Mundhygienemittel 10b eine Funktionseinheit 16b auf, welche an der Griffeinheit 14b angeordnet ist. Die Funktionseinheit 16b ist an dem Griffgrundkörper 22b angeordnet. Die Funktionseinheit 16b ist in zumindest einer Ebene 24b vollständig von dem Griffgrundkörper 22b umschlossen. Die Funktionseinheit 16b ist in der Haupterstreckungsebene der Griffeinheit 14b vollständig von dem materiellen Griffgrundkörper 22b umschlossen. Die Funktionseinheit 16b ist in der Ausnehmung 68b angeordnet. Die Funktionseinheit 16b füllt die Ausnehmung 68b zumindest teilweise aus. Die Funktionseinheit 16b bildet zumindest teilweise eine Grifffläche 66b der Griffeinheit 14b aus. Die Funktionseinheit 16b besteht vollständig aus einer Weichkomponente.
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Die Funktionseinheit 16b weist zumindest ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18b auf, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Die Funktionseinheit 16b weist genau ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18b auf. Das Umschaltelement 18b weist genau zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände auf, und zwar einen ersten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Ausgangszustand, und einen zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Auslenkzustand. In den Figuren 15 und 16 befindet sich das Umschaltelement 18b in dem ersten Gleichgewichtszustand. Der erste Gleichgewichtszustand bildet einen unbelasteten Zustand aus. In den Figuren 15 und 16 ist die Umschaltkappe 26b im ersten Gleichgewichtszustand in Richtung der Vorderseite 46b orientiert. Das Umschaltelement 18b kann von einem Bediener manuell, insbesondere durch Einbringung einer Druckkraft auf das Umschaltelement 18b von einem Gleichgewichtszustand in einen weiteren Gleichgewichtszustand gebracht werden.
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Das Umschaltelement 18b weist eine kuppelförmige, insbesondere halbkugelförmige, Umschaltkappe 26b auf, welche elastisch auslenkbar ist. Die Umschaltkappe 26b ist in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappe 26b ist in dem ersten Gleichgewichtszustand und in dem zweiten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappe 26b bildet in einer Höhenachse 50b jeweils eine Kuppel aus. Die Umschaltkappe 26b weist eine geschlossene Kontur auf. Die Form der Umschaltkappe 26b ist kugelartig. Die Umschaltkappe 26b bildet zumindest im Wesentlichen eine Halbkugel aus. Die Umschaltkappe 26b weist ferner eine symmetrische, runde Grundform auf. Die Umschaltkappe 26b ist in dem ersten Gleichgewichtszustand zu einer Vorderseite hin konvex gekrümmt und in dem zweiten Gleichgewichtszustand zu einer Rückseite hin konvex gekrümmt.
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Ferner weist das Umschaltelement 18b zumindest einen zumindest teilweise umlaufenden Randsteg 28b zu einer Fixierung des Umschaltelements 18b auf, wobei die Umschaltkappe 26b über einen Trägerrand 30b an den Randsteg 28b angebunden ist. Der Randsteg 28b ist zu einer direkten Anbindung an die Griffeinheit 14b vorgesehen. Der Randsteg 28b dient zu einer Befestigung des Umschaltelements 18b an dem Griffgrundkörper 22b. Der Randsteg 28b erstreckt sich um die Umschaltkappe 26b des Umschaltelements 18b, wobei der Randsteg 28b des Umschaltelements 18b zu der Umschaltkappe 26b des Umschaltelements 18b beabstandet ausgebildet ist. Zwischen der Umschaltkappe 26b und dem Randsteg 28b ist der Trägerrand 30b angeordnet, welcher die Umschaltkappe 26b mit dem Randsteg 28b verbindet. Der Randsteg 28b stellt die Verbindung des Umschaltelements 18b zu der Griffeinheit 14b sicher. Es sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Realisierungen des Randstegs 28b denkbar. Der Randsteg 28b erstreckt sich über die ganze Höhe der Ausnehmung 68b. Der Randstege 28b ist im Wesentlichen ringförmig ausgebildet. Der Randsteg 28b schließt innen direkt an den Trägerrand 30b des Umschaltelements 18b an. Der Trägerrand 30b ist zwischen dem Randsteg 28b und der Umschaltkappe 26b desselben Umschaltelements 18b angeordnet. Der Trägerrand 30b schließt außen, insbesondere an einem Außenumfang, direkt an den Randsteg 28b an. Ferner schließt der Trägerrand 30b innen, insbesondere an einem Innenumfang, direkt an die Umschaltkappe 26b an. Der Trägerrand 30b ist ringförmig ausgebildet. Der Trägerrand 30b und der Randsteg 28b erstrecken sich rund, insbesondere ringförmig, um die Umschaltkappe 26b.
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Das mechanische Umschaltelement 18b ist in den Daumengriffbereich 32b integriert. Die Funktionseinheit 16b, insbesondere das Umschaltelement 18b, ist als Daumengriff in dem Daumengriffbereich 32b angeordnet. Das Umschaltelement 18b bildet einen Pop-it-Daumengriff aus. Abhängig von einem Zustand bzw. dem ersten Gleichgewichtszustand des Umschaltelements 18b kann der Daumengriff vorstehend oder eingehend, daher mit einer Kuppel hinten oder vorne ausgebildet werden. Ein Bediener kann den Daumengriffbereich 32b insbesondere an seine Anforderung anpassen.
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Die Figur 17 zeigt einen Teilausschnitt einer Vorderseite 46c eines Mundhygienemittels 10c in einer schematischen perspektivischen Darstellung. Das Mundhygienemittel 10c ist im vorliegenden Fall als eine Zahnbürste ausgebildet. Das Mundhygienemittel 10c weist zumindest eine Anwendungseinheit 12c auf. Ferner weist das Mundhygienemittel 10c zumindest eine Griffeinheit 14c auf. Das Mundhygienemittel 10c weist eine Längsachse, eine Höhenachse und eine Breitenachse auf.
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Die zumindest eine Anwendungseinheit 12c weist einen Kopfbereich 58c auf. Der Kopfbereich 58c bildet einen Bürstenkopf 34c der Anwendungseinheit 12c aus.
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Ferner umfasst die Anwendungseinheit 12c im vorliegenden Fall zumindest einen Halsbereich 64c, welcher insbesondere den Kopfbereich 58c mit der Griffeinheit 14c verbindet. Der Halsbereich 64c bildet einen Hals aus. Der Halsbereich 64c bildet einen Übergang zwischen der Anwendungseinheit 12c und der Griffeinheit 14c aus.
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Die Griffeinheit 14c weist einen Griffgrundkörper 22c auf. Die Griffeinheit 14c weist zumindest eine Grifffläche 66c auf, welche eine Oberfläche des Griffgrundkörpers 22c ausbildet. Die Grifffläche 66c verläuft auf der Vorderseite 46c von dem Halsbereich 64c bis zum unteren Ende des Mundhygienemittels 10c an der Unterseite. Die Grifffläche 66c bildet entlang einer Längsachse eine bombierte bzw. konkave Form aus. Ferner weist der Griffgrundkörper 22c einen Daumengriffbereich 32c auf. Der Griffgrundkörper 22c weist ferner einen Handflächengriffbereich 74c auf.
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Ferner weist das Mundhygienemittel 10c eine Funktionseinheit 16c auf, welche an der Griffeinheit 14c angeordnet ist. Die Funktionseinheit 16c ist an dem Griffgrundkörper 22c angeordnet. Die Funktionseinheit 16c ist in zumindest einer Ebene vollständig von dem Griffgrundkörper 22c umschlossen. Die Funktionseinheit 16c ist in der Haupterstreckungsebene der Griffeinheit 14c vollständig von dem materiellen Griffgrundkörper 22c umschlossen. Die Funktionseinheit 16c ist in einer Ausnehmung 68c angeordnet. Die Funktionseinheit 16c füllt die Ausnehmung 68c zumindest teilweise aus. Die Funktionseinheit 16c bildet zumindest teilweise eine Grifffläche 66c der Griffeinheit 14c aus. Die Funktionseinheit 16c besteht vollständig aus einer Weichkomponente.
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Die Funktionseinheit 16c weist zumindest ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18c auf, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Die Funktionseinheit 16c weist genau ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18c auf. Das Umschaltelement 18c weist genau zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände auf, und zwar einen ersten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Ausgangszustand, und einen zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Auslenkzustand. In den Figuren 17 und 18 befindet sich das Umschaltelement 18c in dem ersten Gleichgewichtszustand. Der erste Gleichgewichtszustand bildet einen unbelasteten Zustand aus. In den Figuren 17 und 18 ist die Umschaltkappe 26c im ersten Gleichgewichtszustand in Richtung einer Rückseite 56c orientiert. Das Umschaltelement 18c kann von einem Bediener manuell, insbesondere durch Einbringung einer Druckkraft auf das Umschaltelement 18c von einem Gleichgewichtszustand in einen weiteren Gleichgewichtszustand gebracht werden, in welcher die Umschaltkappe 26c in Richtung der Vorderseite 46c orientiert ist.
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Das mechanische Umschaltelement 18c ist in den Daumengriffbereich 32c integriert. Die Funktionseinheit 16c, insbesondere das Umschaltelement 18c, ist als Daumengriff in dem Daumengriffbereich 32c angeordnet. Das Umschaltelement 18c bildet einen Pop-it-Daumengriff aus. Abhängig von einem Zustand bzw. dem ersten Gleichgewichtszustand des Umschaltelements 18c kann der Daumengriff eingehend oder vorstehend, daher mit einer Kuppel hinten oder vorne ausgebildet werden. Ein Bediener kann den Daumengriffbereich 32c insbesondere an seine Anforderung anpassen.
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Die Figur 19 zeigt einen Teilausschnitt einer Vorderseite 46d eines Mundhygienemittels 10d in einer schematischen perspektivischen Darstellung. Das Mundhygienemittel 10d ist im vorliegenden Fall als eine Zahnbürste ausgebildet. Das Mundhygienemittel 10d weist zumindest eine Anwendungseinheit 12d auf. Ferner weist das Mundhygienemittel 10d zumindest eine nicht dargestellte Griffeinheit auf. Das Mundhygienemittel 10d weist eine Längsachse, eine Höhenachse und eine Breitenachse auf.
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Die zumindest eine Anwendungseinheit 12d weist einen Kopfbereich 58d auf. Der Kopfbereich 58d bildet einen Bürstenkopf 34d der Anwendungseinheit 12d aus. Im vorliegenden Fall ist der Kopfbereich 58d, insbesondere der Bürstenkopf 34d, als ein Zahnbürstenkopf ausgebildet. Der Bürstenkopf 34d weist insbesondere einen als Borstenträger ausgebildeten Grundkörper 60d auf. Der Grundkörper 60d des Bürstenkopfs 34d ist vollständig aus einer Hartkomponente ausgebildet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass der Grundkörper 60d des Bürstenkopfs 34d aus einer Hartkomponente und einer Weichkomponente gebildet ist. Der Grundkörper 60d des Bürstenkopfs 34d bildet einen Borstenträger aus. Das Mundhygienemittel 10d weist ferner einen von dem Bürstenkopf 34d aufgenommenen Reinigungsbereich 62d auf, der eine Mehrzahl von Borstenbündeln 92d umfasst. Auf der Vorderseite des Bürstenkopfs 34d ist zumindest eine Aussparung ausgeformt. Die zumindest eine Aussparung ist zur Aufnahme eines Borstenbündels 92d des Reinigungsbereichs 62d vorgesehen. Der Bürstenkopf 34d weist eine Vielzahl von Aussparungen auf. Die Aussparungen sind von Borstenlöchern gebildet, welche jeweils zu einer Aufnahme eines Borstenbündels 92d vorgesehen sind. Als Borsten für die Borstenbündel 92d kommen beliebige geeignete Borsten infrage, die, wie oben beschrieben, beispielsweise im Ankerstanz-Verfahren angestanzt sein können. Der Reinigungsbereich 62d weist zwei Reinigungszonen 94d, 96d auf, und zwar eine erste Reinigungszone 94d in einem oberen Bereich des Bürstenkopfs 34d und eine zweite Reinigungszone 96d in einem unteren Bereich des Bürstenkopfs 34d. Die Borstenbündel 92d sind in der ersten Reinigungszone 94d angeordnet.
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Der Bürstenkopf 34d der Anwendungseinheit 12d begrenzt zumindest eine Ausnehmung 68d. Die Ausnehmung 68d erstreckt sich vollständig durch den Bürstenkopf 34d und ist in zumindest einer Ebene 24d vollständig von dem Bürstenkopf 34d umschlossen. Die Ausnehmung 68d ist in einer Ebene 24d parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Anwendungseinheit 12d vollständig von dem Bürstenkopf 34d umschlossen. Die Ausnehmung 68d ist in der Haupterstreckungsebene der Anwendungseinheit 12d vollständig von dem Bürstenkopf 34d umschlossen. Die Ausnehmung 68d weist eine runde Querschnittsform auf. Die Ausnehmung 68d ist in der zweiten Reinigungszone 96d angeordnet.
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Die Anwendungseinheit 12d ist an der Oberseite des Mundhygienemittels 10d angeordnet. Ferner umfasst die Anwendungseinheit 12d im vorliegenden Fall zumindest einen Halsbereich 64d, welcher insbesondere den Kopfbereich 58d mit der Griffeinheit verbindet. Der Halsbereich 64d bildet einen Hals aus. Der Halsbereich 64d bildet einen Übergang zwischen der Anwendungseinheit 12d und der Griffeinheit aus.
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Ferner weist das Mundhygienemittel 10d eine Funktionseinheit 16d auf, welche an der Anwendungseinheit 12d angeordnet ist. Die Funktionseinheit 16d ist an dem Bürstenkopf 34d angeordnet. Die Funktionseinheit 16d ist in den Bürstenkopf 34d integriert. Die Funktionseinheit 16d ist in zumindest einer Ebene 24d vollständig von dem Anwendungseinheit 12d umschlossen. Die Funktionseinheit 16d ist in der Haupterstreckungsebene der Anwendungseinheit 12d vollständig von dem materiellen Anwendungseinheit 12d umschlossen. Die Funktionseinheit 16d ist in der Ausnehmung 68d angeordnet. Die Funktionseinheit 16d füllt die Ausnehmung 68d zumindest teilweise aus. Die Funktionseinheit 16d besteht vollständig aus einer Weichkomponente.
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Die Funktionseinheit 16d weist zumindest ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18d auf, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Die Funktionseinheit 16d weist genau ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18d auf. Das Umschaltelement 18d weist genau zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände auf, und zwar einen ersten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Ausgangszustand, und einen zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Auslenkzustand. In den Figuren 19 und 20 befindet sich das Umschaltelement 18d in dem ersten Gleichgewichtszustand. In den Figuren 21 und 22 befindet sich das Umschaltelement 18d in dem zweiten Gleichgewichtszustand. Der erste Gleichgewichtszustand bildet einen unbelasteten Zustand aus. Ferner ist das Umschaltelement 18d in dem zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere dem Auslenkzustand, zumindest teilweise vorgespannt ausgebildet. Das Umschaltelement 18d kann von einem Bediener manuell, insbesondere durch Einbringung einer Druckkraft auf das Umschaltelement 18d von einem der Gleichgewichtszustände in den anderen Gleichgewichtszustand gebracht werden.
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Das Umschaltelement 18d weist eine kuppelförmige, insbesondere halbkugelförmige, Umschaltkappe 26d auf, welche elastisch auslenkbar ist. Die Umschaltkappe 26d ist in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappe 26d ist in dem ersten Gleichgewichtszustand und in dem zweiten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappe 26d bildet in einer Höhenachse jeweils eine Kuppel aus. Die Umschaltkappe 26d weist eine geschlossene Kontur auf. Die Form der Umschaltkappe 26d ist kugelartig. Die Umschaltkappe 26d bildet zumindest im Wesentlichen eine Halbkugel aus. Die Umschaltkappe 26d weist ferner eine symmetrische, runde Grundform auf. Die Umschaltkappe 26d ist in dem ersten Gleichgewichtszustand zu einer Vorderseite hin konvex gekrümmt und in dem zweiten Gleichgewichtszustand zu einer Rückseite hin konvex gekrümmt.
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Ferner weist das Umschaltelement 18d zumindest einen zumindest teilweise umlaufenden Randsteg 28d zu einer Fixierung des Umschaltelements 18d auf, wobei die Umschaltkappe 26d über einen Trägerrand 30d an den Randsteg 28d angebunden ist. Der Randsteg 28d ist zu einer direkten Anbindung an einer Griffeinheit 14d vorgesehen. Der Randsteg 28d dient zu einer Befestigung des Umschaltelements 18d an einem Griffgrundkörper 22d. Der Randsteg 28d erstreckt sich um die Umschaltkappe 26d des Umschaltelements 18d, wobei der Randsteg 28d des Umschaltelements 18d zu der Umschaltkappe 26d des Umschaltelements 18d beanstandet ausgebildet ist. Zwischen der Umschaltkappe 26d und dem Randsteg 28d ist der Trägerrand 30d angeordnet, welcher die Umschaltkappe 26d mit dem Randsteg 28d verbindet. Der Randsteg 28d stellt die Verbindung des Umschaltelements 18d zu der Griffeinheit 14d sicher. Es sind verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Realisierungen des Randstegs 28d denkbar. Der Randsteg 28d erstreckt sich über die ganze Höhe der Ausnehmung 68d. Der Randsteg 28d ist im Wesentlichen ringförmig ausgebildet. Der Randsteg 28d schließt innen direkt an den Trägerrand 30d des Umschaltelements 18d an. Der Trägerrand 30d ist zwischen dem Randsteg 28d und der Umschaltkappe 26d desselben Umschaltelements 18d angeordnet. Der Trägerrand 30d schließt außen, insbesondere an einem Außenumfang, direkt an den Randsteg 28d an. Ferner schließt der Trägerrand 30d innen, insbesondere an einem Innenumfang, direkt an die Umschaltkappe 26d an. Der Trägerrand 30d ist ringförmig ausgebildet. Der Trägerrand 30d und der Randsteg 28d erstrecken sich rund, insbesondere ringförmig, um die Umschaltkappe 26d.
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Das Umschaltelement 18d weist eine wesentliche Funktionsfläche 20d auf, welche in dem ersten Gleichgewichtszustand konvex gekrümmt ist und in dem zweiten Gleichgewichtszustand konkav gekrümmt ist. Die Funktionsfläche 20d des Umschaltelements 18d ist in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig, und in dem zweiten Gleichgewichtszustand schüsselförmig. Die Funktionsfläche 20d des Umschaltelements 18d ist von der Oberseite der Umschaltkappe 26d des Umschaltelements 18d gebildet. Die Funktionsfläche 20d ist auf einer Vorderseite 46d des Mundhygienemittels 10d angeordnet.
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Auf der Funktionsfläche 20d sind Reinigungselemente 36d angeordnet. Die Reinigungselemente 36d sind von Reinigungselementen 36d der zweiten Reinigungszone 96d gebildet. Die Reinigungselemente 36d bilden die zweite Reinigungszone 96d aus. Das Umschaltelement 18d weist die Reinigungselemente 36d auf. Die Reinigungselemente 36d sind einstückig mit einer Umschaltkappe 26d des Umschaltelements 18d ausgebildet. Die Reinigungselemente 36d sind gespritzt und aus einem Guss mit dem Umschaltelement 18d hergestellt. Die Reinigungselemente 36d sind beispielhaft einteilig mit dem Umschaltelement 18d ausgebildet. Die Reinigungselemente 36d sind von der Funktionsfläche 20d abstehend angeordnet. Die Reinigungselemente 36d auf dem Umschaltelement 18d können als Borsten und/oder als Lamellen ausgeführt sein. Die Reinigungselemente 36d sind beispielhaft als gespritzte Borsten ausgebildet. Es wäre jedoch auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausbildung der Reinigungselemente 36d denkbar. Die Reinigungselemente 36d können abhängig von einem Zustand des Umschaltelements 18d unterschiedliche Reinigungsmuster ausbilden. Das Umschaltelement 18d weist die Funktion auf, dass das Reinigungsfeld der Anwendungseinheit 12d teilweise individualisierbar ist. So kann das Umschaltelement 18d in dem ersten Gleichgewichtszustand beispielsweise ein anders geformtes Reinigungsfeld ausbilden wie in dem zweiten Gleichgewichtszustand. In dem ersten Gleichgewichtszustand sind die Reinigungselemente 36d beispielhaft, insbesondere straußartig, aufgefächert. In dem zweiten Gleichgewichtszustand sind die Reinigungselemente 36d kegelförmig angeordnet, wobei die freien Enden der Reinigungselemente 36d zusammenlaufen. Ferner kann das Umschaltelement 18d dabei die Funktion einer Anpressdruckkontrolle aufweisen, wobei das Umschaltelement 18d mit den Reinigungselementen 36d in dem ersten Gleichgewichtszustand bei zu viel Druck weggedrückt wird und in den zweiten Gleichgewichtszustand übergeht. In dem zweiten Gleichgewichtszustand ist die zweite Reinigungszone 96d gegenüber der ersten Reinigungszone 94d zurückversetzt.
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Die Figur 23 zeigt einen Teilausschnitt einer Vorderseite 46e eines Mundhygienemittels 10e in einer schematischen perspektivischen Darstellung. Das Mundhygienemittel 10e ist im vorliegenden Fall als ein Zungenreiniger ausgebildet. Das Mundhygienemittel 10e weist zumindest eine Anwendungseinheit 12e auf. Ferner weist das Mundhygienemittel 10e zumindest eine nicht dargestellte Griffeinheit auf. Das Mundhygienemittel 10e weist eine Längsachse, eine Höhenachse und eine Breitenachse auf.
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Die zumindest eine Anwendungseinheit 12e weist einen Kopfbereich 58e auf. Der Kopfbereich 58e bildet einen Zungenreinigerkopf 98e der Anwendungseinheit 12e aus. Der Zungenreinigerkopf 98e weist einen Grundkörper 60e auf. Der Grundkörper 60e des Zungenreinigerkopfs 98e weist einen Reinigungsbereich 62e mit einer Reinigungsfläche 100e auf. Die Reinigungsfläche 100e ist auf der Vorderseite 46e des Mundhygienemittels 10e angeordnet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass auf der Rückseite des Zungenreinigerkopfs 98e ebenfalls eine Reinigungsfläche angeordnet ist. Auf der Reinigungsfläche 100e sind eine Vielzahl von Reinigungselementen 102e angeordnet. Die Reinigungselemente 102e sind von Reinigungsfortsätzen gebildet. Es wäre jedoch auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausgestaltung der Reinigungselemente 102e denkbar, wie beispielsweise als Lamellen oder dergleichen.
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Der Zungenreinigerkopf 98e der Anwendungseinheit 12e begrenzt zumindest eine Ausnehmung 68e. Der Zungenreinigerkopf 98e der Anwendungseinheit 12e begrenzt eine Vielzahl von Ausnehmungen 68e. Die Ausnehmungen 68e sind über den Zungenreinigerkopf 98e verteilt angeordnet. Die Ausnehmungen 68e sind innerhalb der Reinigungsfläche 100e angeordnet. Die Ausnehmungen 68e erstrecken sich jeweils vollständig durch den Zungenreinigerkopf 98e und sind jeweils in zumindest einer Ebene vollständig von dem Zungenreinigerkopf 98e umschlossen. Die Ausnehmungen 68e sind jeweils in einer Ebene 24e parallel zu einer Haupterstreckungsebene der Anwendungseinheit 12e vollständig von dem Zungenreinigerkopf 98e umschlossen. Die Ausnehmungen 68e sind jeweils in der Haupterstreckungsebene der Anwendungseinheit 12e vollständig von dem Zungenreinigerkopf 98e umschlossen. Die Ausnehmungen 68e weisen jeweils eine runde Querschnittsform auf.
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Die Anwendungseinheit 12e ist an der Oberseite des Mundhygienemittels 10e angeordnet. Ferner umfasst die Anwendungseinheit 12e im vorliegenden Fall zumindest einen Halsbereich 64e, welcher insbesondere den Kopfbereich 58e mit der Griffeinheit verbindet. Der Halsbereich 64e bildet einen Hals aus. Der Halsbereich 64e bildet einen Übergang zwischen der Anwendungseinheit 12e und der Griffeinheit aus.
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Ferner weist das Mundhygienemittel 10e eine Funktionseinheit 16e auf, welche an der Anwendungseinheit 12e angeordnet ist. Die Funktionseinheit 16e ist an dem Zungenreinigerkopf 98e angeordnet. Die Funktionseinheit 16e ist in den Zungenreinigerkopf 98e integriert. Die Funktionseinheit 16e ist in zumindest einer Ebene 24e vollständig von der Anwendungseinheit 12e umschlossen. Die Funktionseinheit 16e ist in der Haupterstreckungsebene der Anwendungseinheit 12e vollständig von der materiellen Anwendungseinheit 12e umschlossen. Die Funktionseinheit 16e ist in den Ausnehmungen 68e angeordnet. Die Funktionseinheit 16e füllt die Ausnehmungen 68e zumindest teilweise aus. Die Funktionseinheit 16e besteht vollständig aus einer Weichkomponente.
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Die Funktionseinheit 16e weist zumindest ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18e auf, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Die Funktionseinheit 16e weist eine Vielzahl von einteiligen, mechanischen Umschaltelementen 18e auf. Die Funktionseinheit 16e weist beispielhaft dreizehn Umschaltelemente 18e auf. Eine Anzahl von Umschaltelementen 18e entspricht insbesondere einer Anzahl von Ausnehmungen 68e. Das Umschaltelemente 18e weisen jeweils genau zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände auf, und zwar einen ersten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Ausgangszustand, und einen zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Auslenkzustand. In der Figur 23 befinden sich die Umschaltelemente 18e in dem ersten Gleichgewichtszustand. In der Figur 24 befinden sich die Umschaltelemente 18e in dem zweiten Gleichgewichtszustand. Der erste Gleichgewichtszustand bildet einen unbelasteten Zustand aus. Ferner sind die Umschaltelemente 18e in dem zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere dem Auslenkzustand, jeweils zumindest teilweise vorgespannt ausgebildet. Die Umschaltelemente 18e können von einem Bediener jeweils manuell, insbesondere durch Einbringung einer Druckkraft auf das Umschaltelement 18e von einem der Gleichgewichtszustände in den anderen Gleichgewichtszustand gebracht werden.
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Die Umschaltelemente 18e weisen jeweils eine kuppelförmige, insbesondere halbkugelförmige, Umschaltkappe 26e auf, welche elastisch auslenkbar ist. Die Umschaltkappen 26e sind jeweils in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappen 26e sind jeweils in dem ersten Gleichgewichtszustand und in dem zweiten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig. Die Umschaltkappen 26e bilden in der Höhenachse 50e jeweils eine Kuppel aus. Die Umschaltkappen 26e weisen eine geschlossene Kontur auf. Die Form der Umschaltkappen 26e ist jeweils kugelartig. Die Umschaltkappen 26e bilden jeweils zumindest im Wesentlichen eine Halbkugel aus. Die Umschaltkappen 26e weisen ferner jeweils eine symmetrische, runde Grundform auf. Die Umschaltkappen 26e sind in dem ersten Gleichgewichtszustand zu einer Vorderseite hin konvex gekrümmt und in dem zweiten Gleichgewichtszustand zu einer Rückseite hin konvex gekrümmt. Die Umschaltkappen 26e sind jeweils direkt an einen Rand der Ausnehmungen 68e angebunden. Es wäre jedoch auch denkbar, dass jeweils zusätzlich ein Trägerrand und/oder ein Randsteg vorgesehen sind. Die Umschaltkappen 26e sind jeweils direkt in einer der Ausnehmungen 68e angeordnet und füllen diese jeweils aus. Die Umschaltkappen 26e sind direkt mit dem Zungenreinigerkopf 98e verbunden.
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Die Umschaltelemente 18e weisen jeweils eine wesentliche Funktionsfläche 20e auf, welche in dem ersten Gleichgewichtszustand konvex gekrümmt ist und in dem zweiten Gleichgewichtszustand konkav gekrümmt ist. Die Funktionsflächen 20e der Umschaltelemente 18e sind jeweils in dem ersten Gleichgewichtszustand kuppelförmig, insbesondere halbkugelförmig, und in dem zweiten Gleichgewichtszustand schüsselförmig. Die Funktionsflächen 20e der Umschaltelemente 18e sind jeweils von der Oberseite der Umschaltkappe 26e des jeweiligen Umschaltelements 18e gebildet. Die Funktionsflächen 20e sind auf der Vorderseite 46e des Mundhygienemittels 10e angeordnet.
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Auf den Funktionsflächen 20e sind jeweils Reinigungselemente 36e angeordnet. Die Umschaltelemente 18e weisen jeweils die Reinigungselemente 36e auf. Die Reinigungselemente 36e sind einstückig mit einer Umschaltkappe 26e des jeweiligen Umschaltelements 18e ausgebildet. Die Reinigungselemente 36e sind gespritzt und aus einem Guss mit dem jeweiligen Umschaltelement 18e hergestellt. Die Reinigungselemente 36e sind beispielhaft einteilig mit dem jeweiligen Umschaltelement 18e ausgebildet. Die Reinigungselemente 36e sind von der jeweiligen Funktionsfläche 20e abstehend angeordnet. Die Reinigungselemente 36e auf dem Umschaltelement 18e können als Borsten und/oder als Lamellen ausgeführt sein. Die Reinigungselemente 36e sind beispielhaft als gespritzte Borsten ausgebildet. Es wäre jedoch auch eine andere, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Ausbildung der Reinigungselemente 36e denkbar. Die Reinigungselemente 36e können abhängig von einem Zustand des jeweiligen Umschaltelements 18e unterschiedliche Reinigungsmuster ausbilden. Die Umschaltelemente 18e weisen die Funktion auf, dass der Reinigungsbereich 62e der Anwendungseinheit 12e teilweise individualisierbar ist. So kann jeweils jedes der Umschaltelemente 18e in dem ersten Gleichgewichtszustand beispielsweise ein anders geformtes Reinigungsfeld ausbilden wie in dem zweiten Gleichgewichtszustand. In dem ersten Gleichgewichtszustand sind die Reinigungselemente 36e auf den Umschaltkappen 26e jeweils beispielhaft, insbesondere straußartig, aufgefächert. In dem zweiten Gleichgewichtszustand sind die Reinigungselemente 36e auf den Umschaltkappen 26e jeweils kegelförmig angeordnet, wobei die freien Enden der Reinigungselemente 36e zusammenlaufen. In dem ersten Gleichgewichtszustand werden insbesondere im Wesentlichen die Reinigungselemente 36e der Umschaltelemente 18e zu einer Zungenreinigung genutzt, während in dem zweiten Gleichgewichtszustand im Wesentlichen die Reinigungselemente 102e der Reinigungsfläche 100e zu einer Zungenreinigung genutzt werden. Ferner können die Umschaltelemente 18e dabei die Funktion einer Anpressdruckkontrolle aufweisen, wobei die Umschaltelemente 18e mit den Reinigungselementen 36e in dem ersten Gleichgewichtszustand bei zu viel Druck weggedrückt werden und in den zweiten Gleichgewichtszustand übergehen.
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Die Figur 25 zeigt einen Teilausschnitt einer Vorderseite 46f eines Mundhygienemittels 10f in einer schematischen perspektivischen Darstellung. Das Mundhygienemittel 10f ist im vorliegenden Fall als eine Zahnbürste ausgebildet. Das Mundhygienemittel 10f weist zumindest eine Anwendungseinheit 12f auf. Ferner weist das Mundhygienemittel 10f zumindest eine Griffeinheit 14f auf. Das Mundhygienemittel 10f weist eine Längsachse, eine Höhenachse und eine Breitenachse auf.
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Die zumindest eine Anwendungseinheit 12f weist einen Kopfbereich 58f auf. Der Kopfbereich 58f bildet einen Bürstenkopf 34f der Anwendungseinheit 12f aus. Im vorliegenden Fall ist der Kopfbereich 58f, insbesondere der Bürstenkopf 34f, als ein Zahnbürstenkopf ausgebildet. Der Bürstenkopf 34f weist insbesondere einen als Borstenträger ausgebildeten Grundkörper 60f auf. Der Grundkörper 60f des Bürstenkopfs 34f ist vollständig aus einer Hartkomponente ausgebildet. Es wäre jedoch auch denkbar, dass der Grundkörper 60f des Bürstenkopfs 34f aus einer Hartkomponente und einer Weichkomponente gebildet ist. Der Grundkörper 60f des Bürstenkopfs 34f bildet einen Borstenträger aus. Das Mundhygienemittel 10f weist ferner einen von dem Bürstenkopf 34f aufgenommenen Reinigungsbereich 62f auf, der eine Mehrzahl von Borstenbündeln umfasst. Auf der Vorderseite des Bürstenkopfs 34f ist zumindest eine Aussparung ausgeformt. Die zumindest eine Aussparung ist zur Aufnahme eines Borstenbündels des Reinigungsbereichs 62f vorgesehen. Der Bürstenkopf 34f weist eine Vielzahl von Aussparungen auf. Die Aussparungen sind von Borstenlöchern gebildet, welche jeweils zu einer Aufnahme eines Borstenbündels vorgesehen sind. Als Borsten für die Borstenbündel kommen beliebige geeignete Borsten infrage, die, wie oben beschrieben, beispielsweise im Ankerstanz-Verfahren angestanzt sein können.
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Die Anwendungseinheit 12f ist an der Oberseite des Mundhygienemittels 10f angeordnet. Ferner umfasst die Anwendungseinheit 12f im vorliegenden Fall zumindest einen Halsbereich 64f, welcher insbesondere den Kopfbereich 58f mit der Griffeinheit 14f verbindet. Der Halsbereich 64f bildet einen Hals aus. Der Halsbereich 64f bildet einen Übergang zwischen der Anwendungseinheit 12f und der Griffeinheit 14f aus.
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Ferner weist das Mundhygienemittel 10f eine Funktionseinheit 16f auf, welche an der Anwendungseinheit 12f angeordnet ist. Die Funktionseinheit 16f ist an dem Bürstenkopf 34f angeordnet. Die Funktionseinheit 16f ist in den Bürstenkopf 34f integriert. Die Funktionseinheit 16f ist an einer Außenseite des Bürstenkopfs 34f angeordnet. Die Funktionseinheit 16f besteht vollständig aus einer Weichkomponente.
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Die Funktionseinheit 16f weist zumindest ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18f auf, welches aus einem elastischen Material besteht und welches zumindest zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände aufweist. Die Funktionseinheit 16f weist genau ein einteiliges, mechanisches Umschaltelement 18f auf. Das Umschaltelement 18f weist genau zwei definierte statische, voneinander verschiedene Zustände auf, und zwar einen ersten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Ausgangszustand, und einen zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere einen Auslenkzustand. In der Figur 25 befindet sich das Umschaltelement 18f in dem ersten Gleichgewichtszustand. In der Figur 26 befindet sich das Umschaltelement 18f in dem zweiten Gleichgewichtszustand. Der erste Gleichgewichtszustand bildet einen unbelasteten Zustand aus. Ferner ist das Umschaltelement 18f in dem zweiten Gleichgewichtszustand, insbesondere dem Auslenkzustand, zumindest teilweise vorgespannt ausgebildet. Das Umschaltelement 18f kann von einem Bediener manuell, insbesondere durch Einbringung einer Druck- oder Zugkraft auf das Umschaltelement 18f von einem der Gleichgewichtszustände in den anderen Gleichgewichtszustand gebracht werden. Das Umschaltelement 18f wird hierfür insbesondere umgeschlagen.
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Das Umschaltelement 18f ist von einem umschaltbaren, insbesondere umlegbaren, Kragen gebildet. Das Umschaltelement 18f kann dabei eine Kombination aus Umschalt-Reinigungs- und/oder Massageelement und Umschalt-Zungenreiniger bilden. Hochgeklappt kann das Umschaltelement 18f als zusätzliches Reinigungselement oder Massageelement um den Reinigungsbereich 62f dienen, welcher ein Borstenfeld des Bürstenkopfs 34f zumindest teilweise umgibt. Runtergeklappt kann das Umschaltelement 18f als Zungenreiniger dienen, während das Borstenfeld frei von einem zusätzlichen Reinigungselement ist. Das Umschaltelement 18f weist dabei eine U-förmige Wandung 104f auf, welche sich U-förmig um eine obere Kante des Bürstenkopfs 34f erstreckt. Die Wandung 104f begrenzt insbesondere drei Seiten des Bürstenkopfs 34f. Eine obere freie Kante der Wandung 104f des Umschaltelements 18f weist in dem ersten Gleichgewichtszustand in Richtung der Vorderseite 46f des Mundhygienemittels 10f und in einem zweiten Gleichgewichtszustand in Richtung einer Rückseite 56f des Mundhygienemittels 10f. Die Wandung 104f des Umschaltelements 18f weist in einem obersten Punkt des Mundhygienemittels 10f insbesondere eine maximale Höhe quer zu einer Längsachse 48f auf. Zu dem Halsbereich 64f hin läuft die Wandung 104f des Umschaltelements 18f insbesondere aus. Auf dem Umschaltelement 18f können auf der Kante oder der Fläche, insbesondere auf der oberen freien Kante der Wandung 104f, weitere Strukturen angebracht sein. Die Strukturen dienen insbesondere zur
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Unterstützung der Reinigung, wie beispielsweise in einem Fall der Zungenreinigung und/oder im anderen Fall der Zahnreinigung. Eine freie Kante des Umschaltelements 18f kann verschiedene, einem Fachmann als sinnvoll erscheinende Gestaltungen aufweisen, wie beispielsweise nicht gerade, sondern gewellt stetig oder nicht stetig, mit Noppen auf der Kante und/oder mit kleinen Borsten auf der Kante. Die Seitenflächen des Umschaltelements 18f könnten mit Ausnehmungen, wie insbesondere Sacklöchern oder Durchgangslöchern und/oder mit Noppen versehen sein. Alternativ oder zusätzlich kann das Umschaltelement 18f eine Struktur aufweisen, wie beispielsweise eine Erodierstruktur.
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Alternativ wäre auch eine Kombination aus Umschalt-Kopfköcher und Umschalt-Zungenreiniger denkbar. Hochgeklappt kann das Umschaltelement 18f als Kopfköcher dienen, welcher ein Borstenfeld des Bürstenkopfs 34f zumindest teilweise umgibt und runtergeklappt einen Zungenreiniger.
Bezugszeichenliste
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- 10
- Mundhygienemittel
- 12
- Anwendungseinheit
- 14
- Griffeinheit
- 16
- Funktionseinheit
- 18
- Umschaltelement
- 20
- Funktionsfläche
- 22
- Griffgrundkörper
- 24
- Ebene
- 26
- Umschaltkappe
- 28
- Randsteg
- 30
- Trägerrand
- 32
- Daumengriffbereich
- 34
- Bürstenkopf
- 36
- Reinigungselement
- 38
- Schutzkappe
- 40
- Kappenkörper
- 42
- Innenraum
- 44
- Umschaltelement
- 46
- Vorderseite
- 48
- Längsachse
- 50
- Höhenachse
- 52
- Breitenachse
- 54
- Haupterstreckungsrichtung
- 56
- Rückseite
- 58
- Kopfbereich
- 60
- Grundkörper
- 62
- Reinigungsbereich
- 64
- Halsbereich
- 66
- Grifffläche
- 68
- Ausnehmung
- 70
- Längssteg
- 72
- Erhebung
- 74
- Handflächengriffbereich
- 76
- System
- 78
- Aufhänger
- 80
- Schalenelement
- 82
- Durchführung
- 84
- Filmscharnier
- 86
- Umschaltkappe
- 88
- Vertiefung
- 90
- Vertiefung
- 92
- Borstenbündel
- 94
- Reinigungszone
- 96
- Reinigungszone
- 98
- Zungenreinigerkopf
- 100
- Reinigungsfläche
- 102
- Reinigungselement
- 104
- Wandung