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Die Erfindung betrifft einen Gleiter zum Aufhängen von Vorhängen oder dergleichen an einer Schiene sowie einem Verfahren zur Herstellung des Gleiters gemäss dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche.
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Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Gleiter bekannt, die an einer jeden Position einer Schiene einsetzbar und entnehmbar sind. Eine besondere Herausforderung ist hierbei das einfache und schnelle Einsetzen und Entnehmen des Gleiters, sowie eine einfache Herstellung des Gleiters in möglichst kurzer Zeit.
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Aus der
DE 20 2011 000 065 ist ein Gleiter bekannt, dessen Tragvorsprünge von den Tragschultern beabstandet und/oder eine Rast überwunden werden muss, um ihn aus der Vorhangsschiene entfernen zu können. Der Nachteil eines solchen Gleiters besteht darin, dass kein sicherer Sitz des Gleiters in der Schiene gewährleistet werden kann.
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Weiter ist in der
DE 10 2010 021 773 ein Gardinengleiter mit einem Kopfteil gezeigt, der durch eine Steck-Drehbewegung in die Gardinenschiene einsetzbar ist, wobei der Führungsabschnitt kompressibel und federnd ausgebildet sein muss, um beim Einsetzen des Gardinengleiters in den Aufnahmeschlitz der Schiene zusammengedrückt werden zu können. Ein solcher Gardinengleiter bietet auf Grund seiner Konstruktion keinen sicheren Halt in der Gardinenschiene und ist schwierig in der Handhabung.
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In der
DE 10 2050 63 ist eine Vorhanggleiter für Schienen beschrieben, dessen Gleitkopf in den Längsschlitz einer Schiene einsetzbar ist, wobei der Gleitkopf so ausgebildet ist, dass er im Falle einer nach unten am Befestigungsorgan angreifenden Last unter elastischer Deformation nach unten aus der Schiene herausgleitet. Bei Fenstervorhängen ist eine solche Befestigung in der Regel nicht zweckmässig, da kein sicherer Halt des Vorhangs garantiert werden kann.
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Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Gleiter zum Aufhängen von Vorhängen oder dergleichen an einer Schiene zu schaffen, welcher die Nachteile des Stands der Technik vermeidet und insbesondere einen Gleiter, der ein schnelles Einsetzen und Entnehmen des Gleiters in und aus der Schiene ermöglicht, sowie ein Verfahren zu schaffen, welches eine einfache Herstellung des Gleiters in möglichst kurzer Zeit möglich macht.
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Diese Aufgabe wird durch einen Gleiter zum Aufhängen von Vorhängen oder dergleichen an einer Schiene und einem Verfahren zur Herstellung des Gleiters, gemäss den unabhängigen Ansprüchen gelöst.
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Erfindungsgemäss umfasst die Vorrichtung zum Aufhängen von Vorhängen oder dergleichen an einer Schiene einen Gleiter. Die Schiene ist typischerweise C-förmig ausgebildet und umfasst einen Führungsschlitz, der von zwei Tragschultern flankiert ist. Der Gleiter weist folgende Bereiche auf: Einen als Haken oder Öse oder dergleichen ausgeformten Aufhängebereich; einen T-förmigen Kopfbereich zur Befestigung der Vorrichtung an der Schiene; und einen zwischen Aufhängebereich und T-förmigen Kopfbereich liegenden Halsbereich. Diese drei Bereiche sind derart ausgebildet, dass der Gleiter durch eine Dreh-Kippbewegung aus dem Führungsschlitz der Schiene wieder entfernt werden kann.
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Mit einem T-förmigen Kopfbereich ist in diesem Zusammenhang ein Kopfbereich gemeint, der im Wesentlichen eine T-förmige Geometrie aufweist, aber auch Elemente enthalten kann, die von der T-Form abweichen, aber im Gesamterscheinungsbild immer noch ein T erkennen lassen. Der Aufhängebereich ist hier zum einen zum Aufhängen von Vorhängen in Form einer Öse, eines Hakens oder dergleichen ausgebildet, kann aber auch als Griffbereich dienen, um den Gleiter in die Schiene einsetzen zu können. Länge und Breite der Mittelachse des Halsbereichs können im Herstellungsverfahren einfach variiert werden. Mit einer C-förmigen Schiene ist in diesem Zusammenhang eine Schiene gemeint, die im Wesentlichen eine C-förmige Geometrie des Querschnitts aufweist, aber auch runder oder eckiger als ein C sein kann oder auch einen grösseren oder kleineren Abstand zwischen den beiden Tragschultern aufweisen kann, aber im Gesamterscheinungsbild immer noch ein C erkennen lässt. Die Dreh-Kippbewegung umfasst vorzugsweise eine 90° Drehung des Gleiters (um eine Rotationsachse, die orthogonal ist zur Hauptausdehnungsrichtung des Führungsschlitzes) von einer Gleitposition in eine Entnahmeposition; und eine anschliessende Kippbewegung zur Entnahme des Gleiters.
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Die Vorteile der vorliegenden Vorrichtung bestehen darin, dass der Gleiter an jeder Position einer Schiene einsetzbar und auch wieder entnehmbar ist, ohne dass die Schiene eine besondere Einsetzöffnung/Entnahmeöffnung besitzen muss oder ein Einsetzen oder Entnehmen des Gleiters an einer bestimmten Position erfolgen muss und daher eine gewisse Flexibilität beim Einsetzen/Entnehmen des Gleiters in die Schiene geboten wird. Zudem ermöglicht der erfindungsgemässe Gleiter einen sicheren Sitz in der Schiene, sowie eine hohe Tragfähigkeit, so dass jegliche Art von Vorhang von kleinen Gleitern sicher getragen werden kann. Ein einfaches und leichtes Bewegen der Vorhänge kann so gewährleistet werden. Zudem sind das Einsetzen und Entnehmen des Gleiters aus der Schiene einfach und intuitiv. Aufgrund der Ausgestaltung des Gleiters ist er robust und langlebig. Das Variieren der Masse der Mittelachse des Halsbereiches, stellt sicher, dass der Gleiter für unterschiedlichste Schienenmasse kompatibel herstellbar ist sowie ein einwandfreies Gleiten in der Schiene.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Gleiter einstückig ausgebildet.
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Einstückig bedeutet hier, dass der Gleiter aus einem Teil bzw. aus einem Guss besteht und nicht aus zwei oder mehreren Teilen zusammengesetzt wird.
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Dies ist besonders vorteilhaft, da der Gleiter dadurch besonders robust ist. Ausserdem entfällt so das aufwendige und zeitintensive Zusammensetzen einer Vielzahl von Gleitern beim erstmaligen Aufhängen eines Vorhangs.
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In einer bevorzugten Ausführungsform sind der T-förmige Kopfbereich, der Halsbereich und der Aufhängebereich in einer Seitenansicht L-förmig ausgebildet.
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Hierbei entspricht die Seitenansicht der Ansicht auf den Gleiter, wenn er bei bestimmungsgemässem Gebrauch in dem Führungsschlitz der Schiene angeordnet ist, parallel zu einer (gedanklichen) Ebene durch die beiden Tragschultern), wenn beide Schenkel des T-förmigen Kopfbereichs parallel zum Führungsschlitz der Schiene angeordnet sind. Mit einer L-förmigen Ausbildung des T-förmigen Kopfbereichs, des Halsbereichs und des Aufhängebereichs in der Seitenansicht ist in diesem Zusammenhang eine Anordnung gemeint, die im Wesentlichen eine L-förmige Geometrie aufweist, aber auch Elemente enthalten kann, die von der L-Form abweichen, aber im Gesamterscheinungsbild immer noch ein L erkennen lassen.
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Der Vorteil einer L-förmigen Anordnung des T-förmigen Kopfbereichs, des Halsbereichs und des Aufhängebereichs in der Seitenansicht besteht darin, dass der Gleiter aufgrund dieser Anordnung sowohl in die Schiene eingesetzt, aber auch wieder entnommen werden kann, ohne dass die Schiene eine besondere Einsetzöffnung besitzen muss. Sowohl das Einsetzen als auch das Entnehmen des Gleiters sind einfach und intuitiv. Gleichzeitig führt diese L-förmige Anordnung aber auch zu einem robusten Gleiter, mit hohen Traglasten.
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In einer bevorzugten Ausführungsform weisen beide Schenkel des T-förmigen Kopfbereichs in einer Längsansicht einen schmalen ersten Abschnitt und einen breiteren zweiten Abschnitt auf.
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Hierbei entspricht die Längsansicht der Ansicht, wenn beide Schenkel des T-förmigen Kopfbereichs orthogonal zum Führungsschlitz der Schiene angeordnet sind.
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Ein erster schmaler Abschnitt ist vorteilhaft für das leichte Einsetzen des Gleiters in die Schiene, während ein breiterer zweiter Abschnitt nach dem erfolgreichen Einsetzen des Gleiters zu einer hohen Tragkraft führt und ein Herabfallen des eingehängten Vorhangs verhindert.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist zwischen dem schmalen ersten Abschnitt und dem breiteren zweiten Abschnitt ein Festkörpergelenk angeordnet.
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Wie dem Fachmann bekannt ist handelt es sich bei einem Festkörpergelenk um einen Bereich eines Bauteils, in diesem Falle des Gleiters, welcher eine Relativbewegung zwischen zwei Starrkörperbereichen, in diesem Falle des schmalen ersten Abschnitts und des breiteren zweiten Abschnitts, durch Biegung erlaubt.
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Dies ist vorteilhaft, da auf diese Art und Weise der Gleiter einfach an jeder Position der Schiene eingesetzt werden kann und mit einer hohen Tragkraft in der Schiene verbleibt und gebrauchstypische Vorhänge sicher hält und ein einfaches und leichtes Bewegen der Vorhänge ermöglicht.
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In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Festkörpergelenk in Richtung des Aufhängebereichs eine grössere Beweglichkeit auf als in Richtung des schmalen ersten Abschnitts.
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Der Vorteil besteht darin, dass der Gleiter durch die grössere Beweglichkeit des Festkörpergelenks in Richtung des Aufhängebereichs an jeder Position der Schiene einfach eingesetzt werden kann, aber durch die geringere Beweglichkeit in Richtung des schmalen ersten Abschnitts trotz einer ansetzenden Kraft wie beispielsweise der Tragkraft des Vorhangs, verursacht durch die Schwerkraft, nicht wieder aus der Schiene entfernbar ist und somit einen sicheren Halt für einen Vorhang bietet und ein einfaches und leichtes Bewegen der Vorhänge ermöglicht.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist der schmale erste Abschnitt weiter entfernt zum Aufhängebereich beabstandet als der breitere zweite Abschnitt.
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Dies ist vorteilhaft, da der schmale erste Bereich an jeder Position der Schiene einfach in die Schiene eingesetzt werden kann. Durch den breiteren zweiten Bereich ist ein Verbleib des Gleiters in der Schiene gesichert auch, wenn eine ansetzende Kraft wie beispielsweise die Tragkraft des Vorhangs, verursacht durch die Schwerkraft, an dem Gleiter zieht. Somit ist ein sicherer Halt des Vorhangs garantiert.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist der schmale erste Abschnitt des T-förmigen Kopfbereichs derart ausgebildet, dass er an einer jeden Position in den Führungsschlitz der C-förmigen Schiene einsetzbar ist.
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Dies ist vorteilhaft, da ein Einsetzen des Gleiters in die Schiene möglich ist, ohne dass die Schiene eine besondere Einsetzöffnung besitzen muss oder ein Einsetzen des Gleiters an einer bestimmten Position erfolgen muss und daher eine gewisse Flexibilität beim Einsetzen des Gleiters in die Schiene geboten wird.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist der schmale erste Abschnitt in der Längsansicht höchstens so breit wie der Führungsschlitz.
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Der Vorteil besteht darin, dass ein Einsetzen des Gleiters in die Schiene möglich ist, ohne dass die Schiene eine besondere Einsetzöffnung besitzen muss oder ein Einsetzen des Gleiters an einer bestimmten Position erfolgen muss und daher eine gewisse Flexibilität beim Einsetzen des Gleiters in die Schiene geboten wird. Zudem erfährt der Gleiter hierdurch eine präzise Zentrierung in der Schiene und erleichtert die Gleitbewegung.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist der breitere zweite Abschnitt in der Längsansicht breiter als der Führungsschlitz.
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Dies hat den Vorteil, dass nach dem Einsetzen des Gleiters in die Schiene der breitere zweite Abschnitt einen Verbleib des Gleiters in der Schiene garantiert, auch wenn eine ansetzende Kraft wie beispielsweise die Tragkraft des Vorhangs, verursacht durch die Schwerkraft, an dem Gleiter zieht. Somit ist ein sicherer Halt des Vorhangs garantiert.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist der breitere zweite Abschnitt des T-förmigen Kopfbereichs in Form von zwei Flügeln ausgebildet.
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Der Vorteil, dass der breitere zweite Abschnitt in Form von zwei Flügeln ausgebildet ist, besteht darin, dass die Flügel das Einsetzen des Gleiters in die Schiene durch das Einklappen der Flügel erleichtern.
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In einer bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Flügel bei einem Einführen des T-förmigen Kopfbereichs in die C-förmige Schiene hinter den Tragschultern einschnappbar ausgebildet und der breitere zweite Abschnitt des T-förmigen Kopfbereichs ist auf den Tragschultern anordenbar.
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Einschnappbar ausgebildet bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Flügel sich beim Einsetzen des Gleiters mit Hilfe einer Druckbewegung in den Führungsschlitz der Schiene einklappen und innerhalb der Schiene wieder selbständig ausklappen.
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Dies erlaubt zum einen ein einfaches Einsetzen des Gleiters an jeder Position der Schiene und zum anderen verbleibt der Gleiter mit den sich wieder ausgeklappten Flügeln in der Schiene. Dies garantiert eine hohe Tragkraft des Gleiters.
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In einer bevorzugten Ausführungsform ist der T-förmige Kopfbereich an dem schmalen ersten Abschnitt so breit, dass er bei einer parallelen Ausrichtung der Längsansicht des T-förmigen Kopfbereichs zum Führungsschlitz der C-förmigen Schiene nur mittels einer Kippbewegung aus dem Führungsschlitz entfernbar ist.
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Hierbei wird der Aufhängebereich, der auch als Griffbereich verwendet werden kann, wie bereits weiter oben geschildert wurde, gegriffen und in Richtung der kürzeren Seite der L-förmigen Seitenansicht gedrückt.
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Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, dass der Gleiter auf diese Art und Weise an jeder Position der Schiene wieder leicht entfernt werden kann.
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In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die Dreh-Kippbewegung eine 90° Drehung des Gleiters von einer Gleitposition in eine Entnahmeposition und eine Kippbewegung zur Entnahme des Gleiters.
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Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt darin, dass der Gleiter auf diese Art und Weise an jeder Position der Schiene wieder leicht entfernt werden kann. Dies kann aus dem Handgelenk bewerkstelligt werden, ohne ein weiteres Nachfassen des Anwenders.
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Die Aufgabe wird weiter durch ein Verfahren zur Herstellung einer Vorrichtung zum Aufhängen von Vorhängen mittels eines Spritzgussverfahrens mit einer Vorrichtung wie vorhergehend beschrieben gelöst.
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Das Spritzgussverfahren ist ein in der Praxis bewährtes, kostengünstiges und effizientes Verfahren, das den beschriebenen Gleiter innerhalb kürzester Zeit in hoher Anzahl und guter Qualität herstellt.
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Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen in Figuren weiter erläutert. Hierbei zeigen:
- Figur 1:
- Schematische Darstellung einer Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform in einer Längsansicht,
- Figur 2:
- Schematische Darstellung einer Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform in einer Seitenansicht,
- Figur 3:
- Schematische Darstellung einer Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform in einer Draufsicht,
- Figur 4:
- Schematische Darstellung einer Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform in einer dreidimensionalen Ansicht.
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Eine in Figur 1 in Längsansicht dargestellte Vorrichtung 2, hier in Form eines Gleiters dargestellt, dient zum Aufhängen von Vorhängen oder dergleichen an einer Schiene 1. Die Schiene 1 ist im Querschnitt C-förmig ausgebildet und zeigt zwei Tragschultern 11 und einen Führungsschlitz 12, der von den beiden Tragschultern 11 flankiert wird. Der Gleiter 2 umfasst drei Bereiche. Der erste Bereich ist ein Aufhängebereich 3, der hier in Form einer Öse abgebildet ist, die einen Haken aufnehmen kann, an dem beispielsweise ein Vorhang befestigt ist. Der Aufhängebereich 3 dient dem Anwender aber auch als Griffbereich, um den Gleiter zum Einsetzen in die Schiene greifen zu können. Der Kopfbereich 5 dient zur Befestigung des Gleiters 2 an der Schiene 1 und ist in der Längsansicht im Wesentlichen T-förmig ausgebildet. Die beiden Schenkel des T-förmigen Kopfbereichs 5 sind in Form eines schmaleren ersten Abschnitts 51 und eines breiteren zweiten Abschnitts 52 unterteilt, die übereinander angeordnet sind. Der schmalere erste Abschnitt 51 wird beim Einsetzen des Gleiters 2 an einer beliebigen Position in den Führungsschlitz 12 eingeführt. Der breitere zweite Abschnitt 52 umfasst zwei Flügel 521. Zwischen dem schmaleren ersten Abschnitt 51 und dem breiteren zweiten Abschnitt 52 ist ein Festkörpergelenk 53 angeordnet. Es sorgt beim Einsetzen des Gleiters 2 in den Führungsschlitz 521 dafür, dass sich die Flügel 521 in Richtung des Aufhängebereichs 3 biegen lassen, um so durch den Führungsschlitz 12 zu passen und hinter den beiden Tragschultern 11 einzuschnappen. Gleichzeitig dient das Festkörpergelenk 53 aber dazu, dass die Beweglichkeit der Flügel 521 in Richtung des T-förmigen Kopfbereichs 5 derart eingeschränkt ist, dass der Gleiter 2 in der Schiene 1 verbleibt, selbst wenn mit hoher Kraft an dem Aufhängebereich 3 gezogen wird. Der dritte und letzte Bereich ist der Halsbereich 4, der den T-förmigen Kopfbereich 5 und den Aufhängebereich 3 miteinander verbindet.
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Figur 2 zeigt den in Figur 1 gezeigten Gleiter 2 in einer Seitenansicht. Der T-förmige Kopfbereich zeigt den schmalen ersten Abschnitt 51 und den breiteren zweiten Abschnitt 52, wobei der schmale erste Abschnitt 51 in der Seitenansicht etwas breiter als der Führungsschlitz 12 der Schiene 1 (hier nicht gezeigt, siehe Figur 1) ist.
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Figur 3 zeigt den in Figur 1 gezeigten Gleiter 2 in einer Draufsicht. Es ist sowohl der schmale erste Bereich 51 des T-förmigen Kopfbereichs 5 als auch die beiden Flügel 521 des breiteren zweiten Bereichs 52 gezeigt. Der schmale erste Bereich 51 zeigt eine kürzere und eine breitere Seite. Die kürzere Seite entspricht der Breite des Führungsschlitzes 12 der Schiene 1 (hier nicht gezeigt, siehe Fig. 1) und ist in Gebrauchsposition orthogonal zum Führungsschlitz ausgerichtet. Die breitere Seite ist etwas breiter als die Breite des Führungsschlitzes 12 der Schiene 1 und ist in Gebrauchsposition parallel zum Führungsschlitz 12 ausgerichtet. In der Entnahmeposition ist die breitere Seite des schmalen ersten Bereiches 51 orthogonal zum Führungsschlitz ausgerichtet und kann daher nur mit Hilfe einer Kippbewegung der Schiene 1 entnommen werden.
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Figur 4 zeigt den Gleiter 2 von Figur 1 in einer 3D-Ansicht (analog zu Figur 1).
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In Figur 5 ist gezeigt, wie die Entnahme des Gleiters 2 aus der Schiene 1 erfolgt: Zuerst wird der Gleiter 2 aus der Gebrauchsposition (a) um 90° in die L-förmige Seitenansicht bewegt, die dann senkrecht zum Führungsschlitz 12 ausgerichtet ist (b). In einem weiteren Schritt wird der Aufhängebereich/Griffbereich 3 in Richtung der kürzeren Seite der L-förmigen Seitenansicht gekippt (c). Anschliessend kann der Gleiter 2 der Schiene 1 entnommen werden.