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Die Erfindung betrifft eine Schiebefenstervorrichtung, umfassend einen rechteckigen Fensterrahmen zum Einbau in einen Fensterausschnitt, der aus einem umlaufenden Profil gebildet ist, welches von einem bodenseitigen, einem deckenseitigen und zwei seitlichen U-förmigen oder Doppel-U-förmigen Profilteilen gebildet ist und in dem ein erstes, feststehendes Fensterelement und ein zweites, verschiebbares Fensterelement angeordnet sind, wobei das verschiebbare Fensterelement eine Glasscheibe umfasst, die von einem vertikalen Anschlagfensterprofil, welches an der dem feststehenden Fensterelement abgewandten Seite angeordnet ist, einem zweiten vertikalen sowie einem oberen und einem unteren horizontalen Fensterprofil eingefasst ist, wobei das verschiebbare Fensterelement mit seinem Anschlagfensterprofil in das dem feststehenden Fensterelement gegenüberliegend angeordnete seitliche Profilteil einfahrbar ist.
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Sehr große, öffenbare Fensterformate können nur als Schiebefenster ausgeführt werden. Um einen quasi nahtlosen Übergang zwischen Wohnraum und Natur zu erzielen, besteht häufig der Wunsch nach einer rahmenlosen Verglasung, d. h. einer Verglasung, bei der die Rahmen nicht sichtbar angeordnet sind. Hierzu werden Rahmenprofile vollständig in Boden, Decke und Wände eingepasst, welche die Fensterelemente aufnehmen. Dabei kommen regelmäßig Aluminiumprofile zum Einsatz, welche die erheblichen Lasten der Fensterelemente aufnehmen. In der
EP 3 095 946 A1 ist eine Schiebefenstervorrichtung beschrieben, bei der die Rahmen aus einem umlaufenden Kunststoffprofil gebildet sind, in das bodenseitig Statikelemente eingebracht sind, die über Krafteinleitungsstützen die einwirkenden Lasten der Fensterelemente aufnehmen. In dem bodenseitigen Profilteil sind weiterhin Rollen in einer Geraden fluchtend angeordnet, auf denen das verschiebbare Fensterelement aufliegt und über die dieses Fensterelement verschiebbar ist.
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Diese vorbekannte Schiebefenstervorrichtung zeichnet sich durch eine dezente, minimalistische Gestaltung aus, bei der die Fensterscheiben rahmenlos zu sein scheinen. Allerdings ist bei der bekannten Schiebefenstervorrichtung das Griffelement, welches an dem verschiebbaren Fensterelement vorgesehen ist, sowohl im vollständig geöffneten als auch in verschlossenem Zustand sichtbar. Dadurch ist der optische Gesamteindruck der ansonsten sehr dezenten Schiebefenstervorrichtung negativ beeinflusst.
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Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Schiebefenstervorrichtung zu schaffen, bei der sowohl im vollständig geöffneten als auch in verschlossenem Zustand kein sichtbares Griffelement vorhanden ist. Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Schiebefenstervorrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
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Mit der Erfindung ist eine Schiebefenstervorrichtung geschaffen, bei der sowohl im vollständig geöffneten als auch in verschlossenem Zustand kein sichtbares Griffelement vorhanden ist. Dadurch, dass Mittel zum automatischen Aus- und Einfahren des verschiebbaren Fensterelements mit seinem Anschlagfensterprofil in das und aus dem Profilteil angeordnet sind, die über einen Auslöser aktivierbar sind, ist das verschiebbare Fensterelement ohne ein Griffelement bedienbar. Ein Griffelement, durch das der optische Gesamteindruck beeinträchtigt werden könnte, ist nicht erforderlich.
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In Weiterbildung der Erfindung weist das verschiebbare Fensterelement ein Ankerstück auf, und die Mittel umfassen einen über einen angeordneten Motor verfahrbaren Schlitten, der mit einem schwenkbaren Mitnehmer zur Anlage an das Ankerstück verbunden ist. Hierdurch ist ein Ein- und Ausfahren des verschiebbaren Fensterelements durch den motorisch verfahrbaren Schlitten ermöglicht.
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In Ausgestaltung der Erfindung ist der Schlitten mit einer Schubgabel verbunden, zwischen deren beiden gegenüberliegenden Schenkeln ein in Form eines Hakens ausgebildeter Mitnehmer schwenkbar angeordnet ist, wobei eine Rampe angeordnet ist, die bei Überfahren durch den Mitnehmer dessen Verschwenken in Richtung des Ankerstücks bewirkt. Hierdurch ist ein wegabhängiges Einklinken des Mitnehmers an das Ankerstück sowie eine wegabhängige Freigabe des Ankerstücks in einem definierten Bereich ermöglicht, wodurch eine freie Verschiebbarkeit des verschiebbaren Fensterelementes außerhalb dieses Bereichs gewährleistet ist.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der schwenkbare Mitnehmer mit einem Federelement verbunden, über das der Mitnehmer in die dem Ankerstück entgegengesetzte Richtung vorgespannt ist. Hierdurch ist eine Anlage des Mitnehmers an der Rampe bewirkt, wodurch der Mitnehmer der Kontur der Rampe folgt.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist beabstandet zu dem schwenkbaren Mitnehmer ein in Richtung des Ankerstücks des verschiebbaren Fensterelements auskragendes Schubstück angeordnet. Hierdurch ist das verschiebbare Flügelelement über den Schlitten in beide Richtungen (Ein- und Ausfahren) bewegbar.
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In Weiterbildung der Erfindung ist der Schlitten über einen Spindelantrieb verfahrbar, der mit dem Motor verbunden ist. Hierdurch ist eine sehr genaue und wiederholbare Positionierung des Schlittens bei gleichzeitig kompakter Bauweise erzielt.
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In Ausgestaltung der Erfindung ist der Auslöser durch einen elektronischen Schalter gebildet über den der Motor ansteuerbar ist. Hierdurch ist eine einfache, frei positionierbare Bedienung des Motors zum Ein- oder Ausbringen des verschiebbaren Fensterelements ermöglicht. Bevorzugt ist der Schalter als Sensorschalter ausgebildet, der vorzugsweise in dem Anschlagfensterprofil eingelassen ist. Alternativ kann der Schalter auch verdeckt angeordnet und kabellos über eine Fernbedienung betätigbar ausgebildet sein.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Motor mit einer Steuerung verbunden, die mit dem Auslöser verbunden ist und über die der Motor ansteuerbar ist. Eine solche Steuerung weist vorteilhaft Steuerroutinen auf, über welche das Ansprechverhalten des Motors nach Betätigung des Auslösers einstellbar ist. Beispielsweise könnte hierdurch eine zeitlich verzögerte Auslösung oder auch ein verzögertes Anfahren des Motors und damit eine verzögerte Anfangsbewegung des verschiebbaren Fensterelements einstellbar sein.
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In Weiterbildung der Erfindung ist an dem deckenseitigen oder bodenseitigen Profil ein Kontakt positioniert, bei dessen Überfahren durch das verschiebbare Fensterelement eine Aktivierung oder Deaktivierung der Steuerung bewirkt ist. Hierdurch ist eine Betätigung des Motors ausschließlich bei Positionierung des verschiebbaren Fensterelements in einem definierten Bereich ermöglicht, in dem ein Anlegen des Mitnehmers an das Ankerstück möglich ist. Einer Fehlpositionierung des Schlittens, beispielsweise in Schließstellung bei noch geöffnetem verschiebbaren Fensterelement ist hierdurch verhindert.
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In Ausgestaltung der Erfindung der Erfindung ist der Schlitten auf einer Grundplatte geführt, auf der die Rampe ortsfest angeordnet ist. Hierdurch ist eine einfache Montage erzielt, die auch zu Nachrüstung einer bestehenden Schiebefensteranordnung geeignet ist.
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Gegenstand der Vorliegenden Erfindung ist weiterhin eine Vorrichtung zum automatischen Aus- und Einfahren des verschiebbaren Fensterelements einer Schiebefensteranordnung nach dem Patentanspruch 11. Über eine solche Vorrichtung ist eine vorhandene Schiebefenstervorrichtung einfach nachrüstbar, wobei das verschiebbare Fensterelement lediglich deckenseitig mit einem Ankerelement zu versehen ist.
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In Weiterbildung der Erfindung ist der schwenkbare Mitnehmer mit einem Federelement verbunden, über das er in Richtung der Grundplatte vorgespannt ist. Hierdurch ist eine Anlage des Mitnehmers an der Rampe bewirkt, wodurch der Mitnehmer der Kontur der Rampe folgt.
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In Ausgestaltung der Erfindung ist beabstandet zu dem schwenkbaren Mitnehmer ein in Richtung des Ankerstücks des verschiebbaren Fensterelements auskragendes Schubstück angeordnet. Hierdurch ist das verschiebbare Flügelelement ist so über den Schlitten in beide Richtungen (Ein- und Ausfahren) bewegbar.
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In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist der Linearmotor mit einer Steuerung verbunden, die über einen Auslöser betätigbar ist. Vorzugsweise weist der Auslöser ein kabelloses Empfangsmodul auf, über das er fernbedienbar ist. Hierdurch ist die Steuerung über eine kabellos frei anzuordnende Fernbedienung betätigbar, wodurch eine Nachrüstung einer vorhandenen Schiebefensteranordnung weiter vereinfacht ist.
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Andere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen angegeben. Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- die schematische Darstellung einer Schiebefenstervorrichtung
- a) in geschlossener Position des verschiebbaren Fensterelements;
- b) in wenig geöffneter Position des verschiebbaren Fensterelements;
- c) in geöffneter Position des verschiebbaren Fensterelements;
- Figur 2
- die Detaildarstellung des Bereichs Ader Schiebefenstervorrichtung aus Figur 1 im Längsschnitt (Öffnungsprozess)
- a) in geschlossener Position des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück in Anlage an Schubstück, Mitnehmer ausgeschwenkt);
- b) in einer ersten Öffnungsposition des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück in Anlage an Schubstück, Mitnehmer ausgeschwenkt);
- c) in einer zweiten Öffnungsposition des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück in Anlage an Schubstück, Mitnehmer eingeschwenkt);
- d) in einer dritten Öffnungsposition des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück beabstandet vom Schubstück, Mitnehmer eingeschwenkt);
- e) in vollständig geöffneter Position des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück beabstandet vom Schubstück, Mitnehmer eingeschwenkt);
- Figur 3
- die Detaildarstellung des Bereichs Ader Schiebefenstervorrichtung aus Figur 1 im Längsschnitt (Schließprozess)
- a) in einer ersten Schließposition des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück in Anlage an Schubstück, Mitnehmer ausgeschwenkt);
- b) in einer zweiten Schließposition des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück in Anlage an Schubstück, Mitnehmer ausgeschwenkt);
- c) in einer dritten Schließposition des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück in Anlage an Schubstück, Mitnehmer ausgeschwenkt);
- d) in vollständig geschlossener Position des verschiebbaren Fensterelements (Ankerstück in Anlage an Schubstück, Mitnehmer ausgeschwenkt);
- Figur 4
- die schematische Darstellung einer Vorrichtung zum automatischen Aus- und Einfahren des verschiebbaren Fensterelements einer Schiebefensteranordnung
- a) in einer ersten räumlichen Ansicht von unten;
- b) in einer zweiten räumlichen Ansicht von unten;
- c) in einer ersten räumlichen Ansicht von oben;
- d) in einer zweiten räumlichen Ansicht von oben;
- e) in Detaildarstellung des Bereichs B;
- Figur 5
- die schematische Darstellung der Vorrichtung aus Figur 4 in der Draufsicht;
- Figur 6
- die schematische Darstellung der Vorrichtung aus Figur 4 in der Seitenansicht;
- Figur 7
- die schematische Darstellung eines Fensterprofilabschnitts eines Schiebefensters mit montierter Ankerplatte;
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Die als Ausführungsbeispiel gewählte Schiebefenstervorrichtung besteht im Wesentlichen aus einem rechteckförmigen Fensterrahmen 1, der ein erstes, feststehendes Fensterelement 2 sowie ein zweites, verschiebbares Fensterelement 3 aufnimmt.
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Der Fensterrahmen 1 ist in Form eines umlaufenden Kunststoffprofils ausgebildet und umfasst ein bodenseitiges Profilteil 11, ein deckenseitiges Profilteil 12 sowie zwei seitliche Profilteile 13. Die Profilteile haben einen U-förmigen oder Doppel-U-förmigen Querschnitt. Vorzugsweise haben die Profilteile 11, 12 einen Doppel-U-förmigen Querschnitt und die vertikalen, seitlichen Profilteile 13 einen U-förmigen Querschnitt. Dadurch ist eine ebene Fläche in den vertikalen, seitlichen Profilteilen 13 geschaffen.
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Das verschiebbare Fensterelement 3 umfasst eine Glasscheibe 31, die von einem Rahmen eingefasst ist. Der Rahmen ist gebildet aus einem vertikalen Anschlagfensterprofil 32, welches an der dem feststehenden Fensterelement 2 abgewandten Seite angeordnet ist, einem gegenüberliegenden, - nicht dargestellten - zweiten vertikalen Fensterprofil sowie einem deckenseitigen, horizontalen Fensterprofil 33 und einem - nicht dargestellten - bodenseitigen, horizontalen Fensterprofil. Das verschiebbare Fensterelement 3 ist mit - nicht dargestellten - Stützrollen versehen, die bodenseitig angeordnet sind und die in dem bodenseitigen Profilteil 11 geführt sind.
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Das Anschlagfensterprofil 32 weist ein Griffteil 34 auf. In den Ausführungsbeispielen ist das Griffteil 34 unmittelbar an das Anschlagfensterprofil 32 angeformt. Es ist in Abwandlung der Ausführungsbeispiele ebenso möglich, das Griffteil 34 als separates Bauteil an das Anschlagfensterprofil 32 anzubauen, bspw. anzuschrauben. Das Griffteil 34 hat eine Tiefe, die der Tiefe des Anschlagfensterprofils 32 entspricht. Folglich fluchtet die dem feststehenden Fensterelement 2 zugewandte Seite des Griffteils 34 ebenso mit dieser Seite des Anschlagfensterprofils 32 wie die dem feststehenden Fensterelement 2 abgewandte Seite des Griffteils 34 mit dieser Seite des Anschlagfensterprofils 32.
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Das verschiebbare Fensterelement 3 ist mit seinem Anschlagfensterprofil 32 in das dem feststehenden Fensterelement 2 gegenüberliegend angeordnete seitliche Profilteil 13 einfahrbar, wie dies in Figur 1 dargestellt ist. Erkennbar ist dabei auch das Griffteil 34 gemeinsam mit dem Anschlagfensterprofil 32 vollständig in das dem feststehenden Fensterelement 2 gegenüberliegend angeordnete, U-förmige Profilteil 23 einfahrbar. Somit ist in verschlossenem Zustand das Griffteil 34 ebenso wie Anschlagfensterprofil 32 nicht sichtbar. Es ist vielmehr von dem seitlichen, einen U-förmigen Querschnitt aufweisenden Profilteil 13 verdeckt. Das Griffteil 34 beeinflusst daher den optischen Eindruck der Schiebefenstervorrichtung auch in geschlossenem Zustand der Schiebefenstervorrichtung nicht.
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Die Schiebefenstervorrichtung ist mit einer Vorrichtung zum automatischen Aus- und Einfahren des verschiebbaren Fensterelements 3 aus bzw. in das seitliche Profilteil 13 versehen. Diese Vorrichtung umfasst eine Verschiebeeinrichtung 4, die in dem deckenseitigen Profilteil 12 angeordnet ist, und eine Ankerplatte 5, die auf dem oberen Fensterprofil 33 des verschiebbaren Fensterelements 3 montiert ist.
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Die Verschiebeeinrichtung 4 umfasst eine Grundplatte 41, in die ein Langloch 411 eingebracht ist, in dem ein Schlitten 42 über einen an der Grundplatte 41 montierten Linearantrieb, vorliegend einen elektrischen Spindelantrieb 43 verschiebbar geführt ist. Der Spindelantrieb 43 ist über ein endseitig am der Grundplatte 42 angeordnetes Halteblech 412 an dieser befestigt. Der Schlitten 42 ist im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet. Auf seiner der Grundplatte 41 gegenüberliegenden Oberseite ist auf dem Schlitten 41 eine Schubgabel 44 angeordnet, deren Mittelsteg 441 endseitig entlang der Mittelachse des Schlittens 42 auf diesem befestigt ist. Der Mittelsteg 441 ist linear in einem Führungsgestell 45 geführt. Das Führungsgestell 45 weist eine Führungsplatte 451 auf, die parallel zur Grundplatte 41 angeordnet ist, mit der er über zwei beidseitig des Langlochs 411 angeordnete Stützbleche 452 verbunden ist. In den beiden gegenüberliegend beidseitig des Langlochs 411 auf der Grundplatte 42 angeordneten Stützbleche 452 ist die Spindel 431 des Spindelantriebes 43 drehbar gelagert.
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In der Führungsplatte 451 ist parallel zu dem Langloch 411 der Grundplatte 41 ein Führungsschlitz 453 eingebracht, dessen Breite etwa der Breite des Mittelstegs 441 der Schubgabel 44 entspricht, die in dem Führungsschlitz 453 linear geführt ist. Der Schlitten 42 ist somit in dem Langloch 411 der Grundplatte 41 einerseits sowie über den auf seiner Oberseite befestigten Mittelsteg 441 der Schubgabel 44 in dem Führungsschlitz 453 der Führungsplatte 451 geführt.
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An seinem dem Schlitten 42 abgewandten Ende ist an dem Mittelsteg 441 der Schubgabel 44 ein U-Stück 442 angeordnet, zwischen dessen parallel zueinander verlaufenden Schenkeln 443 ein Mitnehmer 46 schwenkbar gelagert ist. Der Mitnehmer 46 ist in Art eines Hakens ausgebildet, dessen Mitnehmernase 461 in die der Grundplatte 41 entgegengesetzte Richtung gerichtet ist. Die der Grundplatte 41 zugewandte Rückenfläche 462 des Mitnehmers 46 ist eben ausgebildet. An seinem der Mitnehmernase 461 gegenüberliegenden Ende ist durch den Mitnehmer 46 eine Achse 463 geführt, über die der Mitnehmer 46 schwenkbar zwischen den Schenkeln 443 der Schubgabel 44 gehalten ist. Beabstandet zu der Achse 463 ist zwischen den Schenkeln 443 der Schubgabel weiterhin ein Schubstück 47 angeordnet, das im Ausführungsbeispiel quaderförmig ausgebildet ist und das die beiden Schenkel 443 der Schubgabel 44 in die der Grundplatte 41 entgegengesetzte Richtung überragt.
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Auf ihrer dem Halteblech 412 gegenüberliegenden Seite ist auf der Grundplatte 41 weiterhin zwischen dieser und dem U-Stück 442 der Schubgabel 44 ein Steuerungsblock 48 angeordnet. Der Steuerungsblock 48 ist im Wesentlichen quaderförmig ausgebildet und weist eine Höhe auf, die etwas geringer ist, als die Höhe des Schlittens 42. An seiner dem Schlitten 42 zugewandten Seite ist der Steuerungsblock 48 abgeschrägt ausgebildet, wodurch eine ebene Rampe 481 gebildet ist. Der Mitnehmer 46 ist durch ein Federelement, dass im Ausführungsbeispiel durch eine - nicht dargestellte - auf der Achse 463 angeordnete Torsionsfeder gebildet ist, zum Steuerungsblock 48 hin vorgespannt.
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Die Ankerplatte 5 ist in Form eines quaderförmigen Blechs ausgebildet, das mit Bohrungen 51 zur Befestigung auf dem oberen Fensterprofil 33 des verschiebbaren Fensterelements 3 versehen ist. Im Ausführungsbeispiel weist das obere Fensterprofil 33 auf seiner dem deckenseitigen Profilteil 12 des Fensterrahmens 1 zugewandten Seite zwei parallel zueinander sich in Längsrichtung erstreckende Einschubleisten 35 auf, zwischen denen die Ankerplatte 5 eingeschoben ist. Auf der Ankerplatte 5 ist ein quaderförmig ausgebildetes Ankerstück 51 angeordnet, dessen Länge im Wesentlichen dem Abstand zwischen dem Schubstück 47 und der Mitnehmernase 461 des Mitnehmers 46 entspricht.
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Die Funktionsweise der Vorrichtung zum automatischen Aus- und Einfahren des verschiebbaren Fensterelements 3 aus bzw. in das seitliche Profilteil 13 ist in den Figuren 2 und 3 dargestellt. In geschlossener Position liegt das verschiebbare Fensterelement 3 mit seinem Griffteil 34 in dem seitlichen Profilteil 13 des Fensterrahmens 1 an diesem an. In dieser Position befindet sich das Ankerstück 51 zwischen dem Schubstück 47 und der Mitnehmernase 46 des Mitnehmers 46 der Verschiebeeinrichtung 4 (vgl. Figur 2 a)). Zum Öffnen des verschiebbaren Fensterelements 3 wird nun der Spindelantrieb 43 über einen - nicht dargestellten - in dem Fensterrahmen angeordneten Taster, der mit dem Spindelantrieb 43 verbunden ist, betätigt, wodurch der Schlitten 42 über die Spindel 431 in Richtung Halteblech 412 bewegt wird. Über das Schubstück 47 der an der Spindel 42 befestigten Schubgabel 44, das an dem mit dem verschiebbaren Fensterelement 3 verbundenen Ankerstück 51 anliegt, wird das verschiebbare Fensterelement 3 in Richtung des feststehenden Fensterelements 2 geschoben. Hierbei gleitet der Mitnehmer 46 mit seiner Rückenfläche 462 entlang der Oberfläche des Steuerungsblocks 48 (vgl. Figur 2 b)).
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Nach Erreichen der Rampe 481 folgt der an dem Steuerungsblock 48 anliegende Mitnehmer 46 bedingt durch die Vorspannung des - nicht dargestellten - Federelements der schrägen Fläche der Rampe 481, wodurch die Mitnehmernase 461 aus dem Verfahrweg des Ankerstücks 51 herausbewegt wird (vgl. Figur 2 c)). Nach kurzer weiterer Bewegung des Schlittens 42 wird der Spindelantrieb 43 über einen - nicht dargestellten - Endlagenschalter deaktiviert (vgl. Figur 2 d)). Das verschiebbare Fensterelement 3 ist nun so weit geöffnet, dass das Griffteil 34 umgriffen und das verschiebbare Fensterelement 3 von Hand vollständig geöffnet werden kann (vgl. Figur 2 e)).
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Zum Verschließen des verschiebbares Fensterelements 3 wird dieses zunächst von Hand bis an das Schubstück 47 herangeschoben (vgl. Figur 3a)). Durch nachfolgende Betätigung des - nicht dargestellten - Tasters wird der Spindelantrieb 43 aktiviert, wodurch der Schlitten 42 mit der an diesem befestigten Schubgabel 44 in Richtung des Steuerungsblocks 48 bewegt wird. Hierdurch wird der Mitnehmer 46 entlang der Oberfläche des Steuerungsblocks 48 bewegt, wodurch er eingeschwenkt wird, wodurch die Mitnehmernase 461 an dem Ankerstück 51 anliegt (vgl. Figur 3b)). Im Zuge der weiteren Bewegung des Schlittens 42 wird das Ankerstück 51 durch die Mitnehmernase 461 mitgenommen, wodurch das verschiebbare Fensterelement 3 verschoben wird (vgl. Figur 3c)). Bei Erreichen der Endposition, in der das Griffteil 34 in dem seitlichen Profilteil 13 des Fensterrahmens 1 an diesem anliegt, wird der Spindelantrieb 43 über einen weiteren - nicht dargestellten - Endlagenschalter deaktiviert. Das verschiebbare Fensterelement ist nun geschlossen (vgl. Figur 3d)).