LU102269B1 - Raffstore und Verfahren zum Modifizieren eines Raffstores - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kopplungsvorrichtung für einen Raffstore, zum Verbinden eines Zugmittels des Raffstores mit einer Unterschiene des Raffstores. Die Kopplungsvorrichtung umfasst wenigstens eine Festlegevorrichtung, mittels der die Kopplungsvorrichtung an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels festlegbar ist.
Description
03.12.2020 019A0057LU 4 LU102269 Beschreibung Titel: Raffstore und Verfahren zum Modifizieren eines Raffstores Die Erfindung betrifft eine Kopplungsvorrichtung für einen Raffstore, zum Verbinden eines Zugmittels des Raffstores mit einer Unterschiene des Raffstores.
Ein Raffstore ist eine außen vor einem Fenster oder einer Tür eines Gebäudes anzubringende Sonnenschutzvorrichtung mit horizontal ausgerichteten, zueinander parallelen Lamellen, die zumeist von flexiblen Leitern gehalten werden, die im ausgefahrenen Zustand des Raffstores den Abstand der Lamellen gewährleisten und das Einstellen des Lamellenwinkels ermöglichen. Am unteren Ende befindet sich zumeist eine Unterschiene, die zumeist mittels zweier Zugmittel hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist. Durch Einziehen der Zugmittel in die Antriebsvorrichtung, beispielsweise durch Aufwickeln auf eine Wickelwelle der Antriebsvorrichtung, wird die Unterschiene nach oben gezogen, wobei sich die Lamellen zu einem Stapel aufeinander legen. Zumeist sind die Lamellen seitlich in Linearführungen geführt, Raffstores werden auf Maß passgenau für die jeweilige Fenstersituation bzw. Türsituation hergestellt.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit zum einfachen und zuverlässigen Anpassen eines Raffstores an die jeweilige Anwendungssituation anzugeben.
Die Aufgabe wird durch eine Kopplungsvorrichtung gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Kopplungsvorrichtung wenigstens eine Festlegevorrichtung umfasst, mittels der die Kopplungsvorrichtung an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels festiegbar ist.
03.12.2020 019A0057LU 2 LU102269 Kopplungsvorrichtung für einen Raffstore, zum Verbinden eines Zugmittels des Raffstores mit einer Unterschiene des Raffstores, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung wenigstens eine Festlegevorrichtung umfasst, mittels der die Kopplungsvorrichtung an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels festlegbar ist.
Von besonderem Vorteil ist ein Raffstore, der wenigstens eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrmichtung aufweist, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet.
Die Erfindung hat nämlich den ganz besonderen Vorteil, dass bei einem solchen Raffstore die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels der Kopplungsvorrichtung auf einfache und zuverlässige Weise eingestellt werden kann.
Die Erfindung ermöglicht es inspesondere auch, einen bereits hergestellten und funktionsfähigen Raffstore auf einfache Weise durch den Einbau der erforderlichen Anzahl erfindungsgemäßer Kopplungsvorrichtungen umzurüsten, um diesen dann auf einfache und zuverlässige Weise an die jeweilige Situation am Einbauort, insbesondere an die Höhe der jeweiligen Gebdudedffnung, beispielsweise eine Fensternôhe oder eine Türhöhe, nachträglich individuell anpassen zu können.
Bei einer besonderen Ausführung kann die Festlegevorrichtung von einer Freigabeeinstellung, in der das Zugmittel relativ zu der Kopplungsvorrichtung nicht festgelegt ist, in eine Festlegeeinstellung, in der das Zugmittel relativ zu der Kopplungsvorrichtung festgelegt ist, umgeschaltet werden.
03.12.2020 019A0057LU 3 LU102269 Die Kopplungsvorrichtung kann beispielsweise einen Durchgangskanal aufweisen, durch den hindurch das Zugmittel verläuft. Hierbei kann vorgesehen sein, dass das Zugmittel in der Freigabeeinstellung frei oder gegen einen, insbesondere einstellbaren, Widerstand durch den Durchgangskanal hindurch bewegbar ist, während es in der Festlegeeinstellung, beispielsweise durch ein Verengen des Durchgangskanals, festgelegt ist. Der Durchgangskanal kann in einem Querschnitt umlaufend geschlossen oder auch einseitig offen ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Durchgangskanal derart ausgebildet, dass das Zugmittel bei einem Einstellvorgang seitlich geführt bleibt. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist die Unterschiene mittels der Kopplungsvorrichtung stufenlos an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels festlegbar. Dies ermöglicht es, auf einfache Weise die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder den maximalen Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorichtung in der Vertikalebene des Zugmittels genau einzustellen.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel frei durchziehbar durch den Durchgangskanal der an der Unterschiene festgelegten Kopplungsvorrichtung hindurch geführt ist, so dass die Unterschiene durch ein Ziehen des hindurch geführten freien Endes des — Zugmittels nach oben angehoben und durch ein Absenken des freien Endes des Zugmittels nach unten abgelassen werden kann. Sobald die einzustellende maximale Ausgabelänge und/oder der einzustellende maximalen Abstand erreicht ist, kann die Kopplungsvormichtung in die Festlegeeinstellung umgeschaltet werden, wodurch die freie Durchziehbarkeit aufgehoben und das Zugmittel relativ zu der Kopplungsvorrichtung festgelegt wird. Das Festlegen des Zugmittels ermöglicht es, dass die Unterschiene frei mit der gewünschten maximalen
03.12.2020 019A0057LU 4 LU102269 Ausgabelänge und/oder dem gewünschten maximalen Abstand zur Antriebsvorrichtung an dem Zugmittel hängen kann. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung kann die Kopplungsvorrichtung zwischen der Freigabeeinstellung und der Festlegeeinstellung umgeschaltet werden. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Kopplungsvorrichtung, Insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstörungsfrei, zwischen der Freigabeeinsteliung und der Festlegeeinstellung umschaltbar ist. Eine solche Ausführung ist besonders einfach bedienbar. Insbesondere ist der Umschaltvorgang in ganz besonders vorteilhafter Weise vereinfacht, weil der Benutzer kein zusätzliches Werkzeug balancieren und handhaben muss, während er gleichzeitig die noch nicht festgelegte Unterschiene in der eingestellten Position halten muss.
Ganz allgemein kann vorteilhaft vorgesehen sein, Class Kopplungsvorrichtung werkzeugfrei und/oder zerstörungsfrei bedienbar ist. Insbesondere kann vorteilhaft zumindest die Festlegevorichtung werkzeugfrei und/oder zerstörungsfrei bedienbar ausgebildet sein. Eine solche Ausführung ist besonders einfach bedienbar. Insbesondere bei einer solchen Ausführung ist der Einstellvorgang in ganz besonders vorteilhafter Weise vereinfacht, weil der Benutzer kein zusätzliches Werkzeug balancieren und handhaben muss, während er gleichzeitig die noch nicht festgelegte Unterschiene in der eingestellten Position halten MUSS. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Kopplungsvorrichtung zerstôrungsfrei bedienbar ist. Insbesondere sind vorzugsweise keine Rastelemente zum Festlegen des Zugmittels vorhanden, die nur durch ein Zerstören gelöst werden können. Auf diese Weise wird vorteilhaft erreicht, dass eine vorgenommene Einstellung wieder korrigiert werden kann, ohne Teile des Raffstores, insbesondere
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LU102269 Teile der Unterschiene oder Teile der Kopplungsvorrichtung oder die gesamte Kopplungsvorrichtung, zerstören und austauschen zu müssen.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung ist die 5 Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet, dass der Umschaltvorgang von der Freigabeeinstellung in die Festlegeeinstellung eine eingestellte Relativstellung des Zugmittels relativ zu der Kopplungsvorrichtung und/oder relativ zu einer mit der Kopplungsvorrichtung verbundenen Unterschiene nicht verändert.
Hierfür kann die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet sein, dass bei dem Umschaltvorgang keine Kräfte auf das das Zugmittel ausgeübt werden, die eine Verschiebung des Zugmittels relativ zu der Kopplungsvorrichtung bewirken.
Vorzugsweise ist die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet, dass keine unsymmetrischen Verschiebekräfte auf das Zugmittel ausgeübt werden.
Insbesondere kann die Kopplungsvorrichtung vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass beim Umschaltvergang in Bezug auf die Verschieberichtung, vorzugsweise ausschließlich, symmetrisch entgegengesetzte Kräfte auf das Zugmittel ausgeübt werden, so dass sich diese gegenseitig aufheben und eine ungewollte Verschiebung des Zugmittels relativ zur Kopplungsvorrichtung und/oder relativ zur Unterschiene vermieden ist.
Besonders sicher bedienbar und zuverlässig ist eine Ausführung, bei der die Festlegeeinstellung durch einen Rastvorgang, insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrei wieder lösbar, arretierbar ist.
Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass eine einmal vorgenommene Einstellung erhalten bleibt und sich nicht ungewollt verändert.
Beispielsweise kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass ein Schaltelement beim Erreichen der Festlegeeinstellung einrastet.
Vorzugsweise ist die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet, dass das Schaltelement werkzeugfrei und/oder zerstôrunasfrei wieder aus der eingerasteten Stellung entfernt und in die Freigabeeinstellung überführt werden kann.
03.12.2020 019A0057LU 6 LU102269 Bei einer vorteilhaften Ausführung beinhaltet die Kopplungsvorrichtung einen, insbesondere selbsthemmenden, Aufwickelmechanismus für das freie Ende des Zugmittels.
Mit einem solchen Aufwickelmechanismus kann eine besonders präzise Einstellung der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorichtung bis zur Unterschiene und/oder des maximalen Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung vorgenommen werden.
Wenn die Unterschiene bei dem Einstellvorgang angehoben werden soll, wird ein Teil des Zugmittels aufgewickelt.
Wenn die Unterschiene bei dem Einstellvorgang abgesenkt werden soll, wird das Zugmittel abgewickelt, Bei einer besonders zuverlässigen Ausführung Ist das Zugmittel mittels der Festlegevorrichtung durch Reibschluss und/oder durch Formschluss festlegbar ist.
Insbesondere kann die Kopplungsvorrichtung vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass das Zugmittel innerhalb der Kopplungsvorrichtung durch Reibschluss und/oder durch Formschluss festlegbar ist.
Alternativ oder zusätzlich kann die Kopplungsvorrichtung vorteilhaft auch derart ausgebildet sein, dass das Zugmittel zwischen der Kopplungsvorrichtung und der Unterschiene durch Reibschluss und/oder durch Formschluss festlegbar ist.
Beispielsweise kann hierzu der Durchgangskanal durch einen Freiraum zwischen der Kopplungsvorrichtung und der Unterscheine gebildet sein, wobei die Durchlassbreite des Durchgangskanals, Insbesondere durch ein Umschalten in die Festlegeeinstellung, verringerbar Ist, um das Zugmittel einzuklemmen und damit festzulegen.
Insbesondere kann die Kopplungsvorrichtung auch derart ausgebildet sein, dass ein Teil der Unterschiene zum Herstellen einer Klemm- und/oder Formschlussverbindung verwendet wird.
Beispielsweise kann die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet sein, dass eine Festlegung durch
03.12.2020 019A0057LU 7 LU102269 Umschalten der Kopplungsvorrichtung in eine Festlegeeinstellung herbeiführbar ist, bei der das Zugmittel zwischen einem Teil der Kopplungsvorrichtung und einem Teil der Unterschiene eingeklemmt wird und/oder bei der ein Teil der Unterschiene, beispielsweise wenigstens ein Dorn, in das Zugmittel eingreift. Bei einer besonders einfach bedienbaren Ausführung ist die Festlegevorrichtung setbsthemmend ausgebildet und/oder angeordnet. Beispielsweise kann die Festlegevorrichtung einen Freilauf beinhalten, der ein Durchziehen des Zugmittels ausschließlich in einer Richtung erlaubt, während das Durchziehen in der anderen Richtung blockiert wird, Hierbei kann jedoch vorgesehen sein, dass die Blockierung durch einen Eingriff des Benutzers manuell wieder gelöst werden kann. Beispielsweise kann der Freilauf einen federbelasteten, schräggestellten und drehbar gelagerten Dorn aufweisen, der durch die Federbelastung an dem Zugmittel anliegt. Die Ausrichtung des Dorns ist hierbei derart gewählt, dass er bei einem Ziehen an dem Zugmittel in einer Richtung In das, beispielsweise als textiles Band ausgebildete, Zugmittel eingreift und bei einem Ziehen an dem Zugmittel in der anderen Richtung an dem Zugmittel entlang gleitet.
Die Festlegevorrichtung kann ein beweglich gelagertes Festlegeelement aufweisen. Das Festlegeelement kann beispielsweise linear verschiebbar und/oder drehbar und/oder exzentrisch drehbar und/oder schwenkbar sein.
Bei einer besonderen Ausführung kann das Zugmittel mittels des Festlegeelements eingeklemmt werden, um das Zugmittel festzulegen. Insbesondere zum Einklemmen des Zugmittels kann das Festlegeelement wenigstens in einem Teilabschnitt keilférmig ausgebildet oder als ein, insbesondere beweglich gelagertes, Keilelement ausgebildet sein. Alternativ kann das Festlegeelement beispielsweise als drehbar gelagerter
03.12.2020 019A0057LU 8 LU102269 Nocken, ausgebildet sein. Das Festlegeelement kann beispielsweise derart beweglich gelagert sein, dass die Durchlassbreite eines Durchgangskanals für das Zugmittel durch eine Bewegung des Festlegeelements verringert werden kann, um eine Klemmkraft auf das Zugmittel ausüben zu können, Alternativ oder zusätzlich kann das Festlegeelement dazu ausgebildet sein, in das Zugmittel einzugreifen, um dieses festzulegen.
Bei einer vorteilhaften Ausführung kann das Zugmittel durch eine Festlegebewegung der gesamten Kopplungsvorrichtung relativ zu der Unterschiene festgelegt werden. Die Kopplungsvorrichtung kann, wie bereits erwähnt, auch derart ausgebildet sein, dass das Zugmittel durch eine Festlegebewegung wenigstens eines Bauteils der Kopplungsvorrichtung, beispielsweise eines Schaltelements, relativ zu der Unterschiene festlegbar ist. Entsprechend kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel durch eine Freigabebewegung der Kopplungsvorrichtung oder wenigstens eines Bauteils der Kopplungsvorrichtung relativ zu der Unterschiene für einen Einstellvorgang der maximalen Ausgabelänge und/oder des maximalen Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvormchtung freigebbar ist. Vorzugsweise ist die Kopplungsvorrichtung derart ausgebildet, dass sie, vorzugsweise formschlüssig, werkzeugfrei an der Unterschiene festgelegt werden kann.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften besonderen Ausführung weist die Kopplungsvorrichtung wenigstens ein Befestigungselement auf, das mit einem Gegenbefestigungselement der Unterschiene zusammen wirkt, um die Kopplungsvorrichtung, insbesondere linear verschiebbar, an der Unterschiene zu befestigen.
03.12.2020 019A0057LU 9 LU102269 Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein das das Befestigungselement und das Gegenbefestigungselement durch eine, insbesondere zerstörungsfrei wieder lôsbare, Formschlussverbindung und/oder Krafischlussverbindung zusammen wirken.
Von besonderem Vorteil ist ein Raffstore, der wenigstens eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung aufweist, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet. Das Gegenbefestigungselement des Raffstores kann vorteilhaft als Leiste ausgebildet sein, die entlang ihres freien Endes eine Abwinklung oder einen Haken aufweist. Das Befestigungselement kann vorteilhaft wenigstens eine Aufnahme für die Abwinklung oder den Haken aufweist. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Gegenhaltelement in die Aufnahme eingesteckt werden kann, um die Kopplungsvorrichtung, Insbesondere linear verschiebbar, an der Unterschiene zu befestigen. Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist die Unterschiene des Raffstores zwei als Leisten ausgebildete Gegenbefestigungselement auf, die entlang ihres freien Endes entgegengesetzt ausgerichtete, insbesondere voneinander weg gerichtete, Abwinklungen aufweisen. Bei dieser Ausführung weist das Befestigungselement vorzugsweise zwei Aufnahmen zur Aufnahme der der Abwinklungen auf. Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Gegenbefestigungselemente in die Aufnahmen eingesteckt werden können, um die Kopplungsvorrichtung, insbesondere linear verschiebbar, an der Unterschiene zu befestigen. Die Kopplungsvorrichtung kann vorteilhaft derart ausgebildet sein, dass sie, Insbesondere als Ganzes, unabhängig von dem Zugmittel, insbesondere unabhängige vom Vorhandensein des Zugmittels, (beispielsweise, wie oben beschrieben, mit Hilfe eines Befestigungselements und eines Gegenbefestigungselements) an der
03.12.2020 019A0057LU 10 LU102269 Unterschiene festlegbar ist.
Dies ermöglicht es beispielsweise, zunächst die Kopplungsvorrichtung [mehrere Kopplungsvorrichtungen) an der Unterschiene festlegen zu können und anschließend die Unterschiene mit dem Zugmittel (bzw. den Zugmitteln) zu verbinden.
Allerdings ist die Kopplunasvorrichtung vorzugsweise derart ausgebildet, dass es (alternativ oder zusätzlich) möglich ist, zunächst das Zugmittel (vorzugsweise mit einer nachträglichen Einstellmöglichkeit hinsichtlich der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder hinsichtlich des maximalen Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels) mit der Kopplungsvorrichtung zu verbinden und anschließend die Kopplungsvorrichtung an der Unterschiene festzulegen.
In besonders vorteilhafter Weise kann die Kopplungsvorrichtung linear verschiebbar an der Unterschiene befestigt sein oder festlegbar sein.
Eine solche Ausführung hat den ganz besonderen Vorteil, dass sich die Kopplungsvorrichtung in Horizontalrichtung eigenständig ausrichten kann.
Das Zugmittel des Raffstores kann insbesondere als Band oder als Seil oder als Kette, insbesondere als Kugelkette, ausgebildet sein.
Grundsätzlich gibt es hinsichtlich der Art des Zugmittels keine besonderen Beschränkungen.
Vorzugsweise weist der Raffstore zumindest zwei, insbesondere zueinander parallel verlaufende und/oder gleich lange, Zugmittel auf, die die Unterschiene mit der Antriebsvorrichtung verbinden.
Hierbei kann vorteilhaft insbesondere vorgesehen sein, dass die maximale Ausgabelänge jedes Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels mittels jeweils einer Kopplungsvorrichtung veränderbar ist, die das Zugmittel mit der Unterschiene verbindet.
Eine solche Ausführung ermöglicht ein einfaches Einstellen derart, dass die Unterschiene letztlich exakt
03.12.2020 019A0057LU 11 LU102269 waagerecht ausgerichtet ist. Dies kann beispielsweise so geschehen, dass zunächst die maximale Ausgabelänge eines ersten Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene eines ersten Zugmittels mittels einer ersten Kopplungsvorrichtung eingestellt wird, und dass danach, während die Unterschiene bereits an dem ersten Zugmittel mit der korrekten Einstellung frei hängt, diejenige maximale Ausgabelänge eines zweiten Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder derjenige maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene eines zweiten Zugmittels mittels einer zweiten Kopplungsvorrichtung eingestellt wird, bei der die Unterschiene eine waagerechte Ausrichtung aufweist.
Der erfindungsgemäße Raffstore kann vorteilhaft als Vorbauraffstore oder als Fassadenraffstore oder als Aufsatzraffstore ausgebildet sein. Vorzugsweise ist der Raffstore zum Befestigen an oder in einer Gebäudeaußenwand, insbesondere In einer Fenster- oder Türnische, ausgebildet ist. Der Raffstore weist vorzugsweise eine Antriebsvorrichtung mit wenigstens einem, insbesondere elektrischen, Antriebsmotor auf. Dem Antriebsmotor kann ein Getriebe triebtechnisch nachgeschaltet sein. Die Antriebsvorichtung kann wenigstens eine Wickelwelle für das Zugmittel (bzw. die mehreren Zugmittel) aufweisen, die direkt oder indirekt von dem Antriebsmotor zur Rotation angetrieben wird (werden). Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung weist die Unterschiene einen Hohlraum auf, in dem die Kopplungsvorrichtung angeordnet ist. Beispielsweise kann der Hohlraum zwischen einem Basisteil und einem Deckelteil der Unterscheine angeordnet sein. Eine solche Ausführung hat
03.12.2020 019A0057LU 12 LU102269 den besonderen Vorteil, dass die Kopplungsvorrichtung bzw. die mehreren Kopplungsvorrichtungen vor Verschmutzung, Beschädigung und Manipulation geschützt untergebracht ist bzw. sind.
Da die Einstellung der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels in aller Regel nur selten, nämlich bei der Installation des Raffstores, vorgenommen wird, ist es nicht von Nachteil, wenn die Kopplungsvorrichtung nicht unmittelbar erreichbar ist, sondern beispielsweise erst nach dem Entfernen eines Deckelteils der Unterschiene.
Bei einer besonderen Ausführung weist die Unterschiene ein senkrecht zu seiner Längserstreckungsrichtung gewôlbtes Basisteil und ein senkrecht zu seiner Längserstreckungsrichtung gewölbtes Deckelteil auf, zwischen denen der Hohlraum ausgebildet ist.
Insbesondere kann das Deckelteil die gleiche Form aufweisen und/oder aus dem gleichen Material hergestellt sein, wie die Lamellen des Raffstores, was die Herstellung und vereinfacht.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist das Deckelteil rastend und/oder reibschlüssig, insbesondere zerstörungsfrei wieder lösbar, an dem Basisteil festlegbar und/oder festgelegt.
Vorzugsweise ist das Deckelteil ohne zusätzliche Befestigungsmittel, wie beispielsweise Schrauben, an dem Basisteil festlegbar und/oder festgelegt.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Deckelteil ausschließlich rastend und/oder reibschlüssig an dem Basisteil festlegbar und/oder festgelegt ist.
Auf diese Weise ist es vorteilhaft vermieden, weitere Befestigungsmittel zum Befestigen des Deckelteils vorsehen zu müssen.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die entlang der Längserstreckungsrichtung verlaufenden Seitenkanten des Deckelteils die entlang der Längserstreckungsrichtung verlaufenden Seitenkanten des Basisteils, insbesondere einrastend und/oder klemmend, Ubergreifen, wenn das Deckelteil an dem Basisteil festgelegt ist.
03.12.2020 019A0057LU 13 LU102269 Vorzugsweise weist die Unterschiene, beispielsweise in dem Deckelteil, eine Öffnung auf, durch die hindurch das Zugmittel zu der Kopplungsvorrichtung verläuft.
Vorzugsweise entspricht die Form der Öffnung der Querschnittsform des Zugmittels.
Vorzugsweise ist der Raffstore derart ausgebildet, dass die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels verändert werden kann, ohne einen Knoten, insbesondere einen Knoten in dem Zugmittel, öffnen zu müssen, Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel mittels der Kopplungsvorrichtung knotenfrei an der Unterschiene festgelegt ist oder festlegbar ist.
Alternativ oder zusätzlich kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Zugmittel mittels der Kopplungsvorrichtung ohne Stoffschlussverbindung an der Unterschiene festgelegt ist oder festlegbar ist.
Ein erfindungsgemäBer Raffstore kann nach einem eigenständigen — Frfindungsgedanken Insbesondere dadurch hergestellt werden, dass in einen Raffstore, insbesondere einen von vielen Roffstores, die einheitlich gleich oder zumindest in gleicher Größe vorproduziert werden, für jedes Zugmittel eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung zum einstellbaren Verbinden des Zugmittels mit der Unterschiene eingebaut wird.
Dies ermöglicht es, den Raffstore an die Höhe der jeweiligen Gebdudedffnung, insbesondere die Fensterhdhe bzw.
Türhöhe, anpassen zu können.
Der Einbau der erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung kann insbesondere auch in einen bereits vorhandenen und funktionsfähigen Raffstore nachträglich erfolgen.
Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass eine bereits vorhandene Verbindung des Zugmittels mit der Unterschiene entfernt und stattdessen eine erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtung eingefügt wird.
03.12.2020 019A0057LU 14 LU102269 Um einen Raffstore an die Einbausituation anzupassen kann insbesondere vorteilhaft vorgesehen sein, dass die Anzahl der Lamellen an die mittels der erfindungsgemäBen Kopplungsvorchtung einzustellende oder eingestellte maximale Ausgabelänge des Zugmittels und/oder an den einzustellenden oder eingestellten maximalen Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung durch Hinzufügen weiterer Lamellen oder durch Entfernen von Lamellen angepasst wird. Die Anpassung erfolgt vorzugsweise derart, dass bei Vollauszug (also bei maximaler Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder bei maximalem Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung) keine Lamellen mehr aufeinander liegen.
Vorzugsweise wird vor dem Einstellvorgang zunächst eine Antriebsvorrichtung des Raffstores (vorzugsweise bei derart eingezogenen Zugmitteln, dass alle Lamellen zu einem Block zueinander gezogen sind) an der Außenseite eines Gebäudes montiert. Hierbei ist vorzugsweise auf eine exakt horizontale Ausrichtung zu achten, um zu gewährleisten, dass die Lamellen des Raffstores später ebenfalls stets exakt waagerecht ausgerichtet sind. Danach erfolgt vorzugsweise ein vollständiges Ausfahren der Zugmittel bis zur maximalen Ausgabelänge und/oder bis zum maximalen Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung.
Insbesondere falls die Zugmittel jeweils noch nicht mit einer erfindungsgemäBen Kopplungsvorrichtung mit der Unterschiene verbunden sind, kann, beispielsweise mit einer Schere, ein Durchtrennen aller Zugmittel jeweils zwischen der Oberseite der Unterschiene, insbesondere einem Deckel der Unterschiene, und der untersten der Lamellen erfolgen. Dies ermöglicht es, falls erforderlich, die Unterschiene einfach öffnen und erfindungsgemäße Kopplungsvorrichtungen
03.12.2020 019A0057LU 15 LU102269 installieren zu können.
Danach kann die einzustellende maximale Ausgabelänge und/oder des einzustellenden maximalen Abstandes aller Zugmittel bestimmt werden. Es kann sich der weitere Schritt des Entfernens der untersten Lamellen bzw.
des Einfügens weiterer Lamellen im Bereich zwischen der ursprünglichen maximalen Ausgabelänge und der einzustellenden maximalen Ausgabelänge und/oder im Bereich zwischen dem ursprünglichen maximalen Abstand von der Unterschiene zu der Antriebsvorrichtung und dem einzustellenden maximalen Abstand von der Unterschiene zu der Antriebsvorrichtung anschließen. In dem Fall, dass eine kürzere als die ursprüngliche Länge des Raffstores benötigt wird, werden Lamellen entfernt.
Für den Fall, dass Lamellen entfernt wurden, werden danach die unteren Abschnitte aller Leitern des Raffstores, die im ausgefahrenen Zustand des Raffstores den Abstand benachbarter Lamellen zueinander gewährleisten und das Einstellen des Lamellenwinkels ermöglichen, entsprechend der Anzahl der entfernten Lamellen gekürzt oder in der Unterschiene angeordnet.
Danach kann der weitere Schritt des Verbindens des freien Endes des mit der Antriebsvorrichtung verbundenen Zugmittels mittels der Kopplungsvorrichtung mit der Unterschiene erfolgen.
Wenn der Raffstore bereits Zugmittel aufweist, die mittels erfindungsgemäBen Kopplungsvorrichtungen mit der Unterschiene verbunden sind, kann der Schritt des Durchirennens der Zugmittel entfallen. In diesem Fall kann nach einer Anpassung der Anzahl der Lamellen das Einstellen die maximale Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorchtung bis zur Unterschiene und/oder der maximale Abstand zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der
03.12.2020 019A0057LU 16 LU102269 Vertikalebene des Zugmittels mittels der Kopplungsvorrichtung(en} erfolgen.
Bei einer ganz besonders vorteilhaften Ausführung und nach einem eigenständigen Erfindungsgedanken kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass eine Vielzahl von gleichen Raffstores, die Jeweils eine Unterschiene aufweisen, die mittels wenigstens eines Zugmittels hängend mit einer Antriebsvorrichtung verbunden ist, vorproduziert werden und dass jeweils danach das Einstellen der maximalen Ausgabelänge des Zugmittels von der Antriebsvorrichtung bis zur Unterschiene und/oder des maximale Abstandes zwischen der Unterschiene und der Antriebsvorrichtung in der Vertikalebene des Zugmittels erfolgt. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine kostengünstige Massenproduktion, bei der weitgehend Gleichteile verwendet werden, wobei dennoch im Ergebnis vorteilhafter Weise individuell an die jeweilige Montagesituation angepasste Raffstores zur Verfügung stehen. Dies ermöglicht es in vorteilhafter Weise insbesondere auch für Kleinserien oder Einzelstücke die Vorteile einer Massenproduktion zu nutzen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielhaft und schematisch dargestellt und wird anhand der Figuren nachfolgend beschrieben, wobei gleiche oder gleich wirkende Elemente auch in unterschiediichen Ausführungsbeispielen zumeist mit denselben Bezugszeichen versehen sind. Dabei zeigen: Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäBben, ausgefahrenen Raffstores mit zwei erfindungsgemdaBen Kopplungsvorrichtungen in einer Seitenansicht, Fig. 2 das Ausführunasbeispiel des eingefahrenen Raffstores,
03.12.2020 D19A0057LU 17 LU102269
Fig. 3 das Ausführungsbeispiet des ausgefahrenen Raffstores in einer Draufsicht,
Fig. 4 bis 7 unterschiedliche Schritte zum Modifizieren des Raffstores,
Fig. 8 eine Querschnittsdarstellung der Unterschiene und der Kopplungsvorrichtung,
Fig. 9 eine Detaildarstellung eines als Keilelement ausgebildeten
Kopplungsvorrichtungselements der erfindungsgemäben Kopplungsvorrichtung,
Fig. 10 eine weitere Detaildarstellung des als Keilelement ausgebildeten Kopplungsvorrichtungselements der erfindungsgemäBen Kopplungsvorrichtung,
Fig. 11 eine perspektivische Darstellung des Basisteils der Unterschiene und der erfindungsgemdaBen Kopplungsvorrichtung,
Fig. 12 eine Querschnittsdarstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Kopplungsvorrichtung,
Fig. 13 eine Querschnittsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung in der Freigabeeinstellung,
Fig. 14 eine Querschnittsdarstellung des weiteren
AusfUhrungsbeispiels einer erfindungsgemäBen Kopplungsvorrichtung in der Festlegeeinstellung.
03.12.2020 019A0057LU 18 LU102269 Figur 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines vollständig ausgefahrenen Raffstores mit zwei erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtungen {von denen in Figur 1 nur eine zu sehen ist) in einer Seitenansicht. Der Raffstore weist eine Antrebvorichtung 1 mit einem (in dieser Figur nicht dargestellten) Antriebsmotor 2 auf, der eine Wickelwelle 3 zum Aufwickeln eines Zugmittels 4 antreibt. Die Antriebsvorrichtung weist darüber hinaus ein Antriebsvorrichtungsgehduse 5 auf. Der Antriebsmotor 2 kann als Getriebemotor ausgebildet sein.
Der Raffstore weist mehrere Lamellen 6 auf, Die Lamellen 6 weisen jeweils Öffnungen 7 auf, durch die das Zugmittel 4 zu einer Unterschiene 8 verläuft. Die Lamellen 6 sind von zwei flexiblen, aus Seilen gebildeten Leitern 9 gehalten, die im dargestellten ausgefahrenen Zustand des Raffstores den Abstand der Lamellen 6 gewährleisten und das Einstellen des Lameilenwinkels ermöglichen. Die Leitern 9 weisen jeweils zwei vertikal verlaufende Halteseile 10 sowie zwischen den Halteseilen 10 quer verlaufende Querseile 11 auf. Auf den Querseilen 11 liegen die Lamellen 6 auf.
In der Unterschiene sind die zwei Kopplungsvorrichtungen 12 [von denen in Figur 1 nur eine zu sehen ist) angeordnet, die jeweils eines der Zugmittel ' 4 mit der Unterschiene verbinden, Die Kopplungsvorrichtungen 12 umfassen jeweils eine Festlegevorchtung 34, mittels der die Kopplungsvorrichtung 12 an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels 4 festlegbar ist.
Die maximale Ausgabelänge 13 des Zugmittels 4 von der Antriebsvorrichtung 1 bis zur Unterschiene 8 und der maximale Abstand 14 zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung 1 in der Vertikalebene des Zugmittels 4 kann mittels der Kopplungsvorrichtung 12, insbesondere stufenlos, eingestellt werden, was weiter unten an Hand der Figuren 4 bis 7 beispielhaft erläutert wird.
03.12.2020 019A0057LU 19 LU102269 Die Unterschiene 8 weist ein Basisteil 15 auf, das mit einem Deckelteil 16 verschlieBbar ist. Auch das Deckelteil 16 weist eine Öffnung 7 für das Zugmittel 4 auf.
Figur 2 zeigt den Raffstore im eingefahrenen Zustand, wobei die Halteseile und die Querseile 11 der Leitern 9 der besseren Ubersichilichkeit halber nicht dargestellt sind. Das Einfahren des Raffstores erfolgt dadurch, dass die Zugmittel 4 durch Aufwickeln auf die Wickelwellen 3 eingezogen 10 werden, bis sämtliche Lamellen 6 unmittelbar übereinander liegen innerhalb des Antriebsvorrichtungsgehäuses 5 angeordnet sind. Figur 3 zeigt den Raffstore schematisch frontal mit einem Einblick in das Antriebsvorrichtungsgehäuse 5 der Antriebsvorrichtung 1. Die Leitern ? und die Verstellmechanik zum Einstellen des Lamellenwickels sind in dieser Figur der besseren Ubersichtlichkeit halber nicht eingezeichnet. In Figur 3 ist zu erkennen, dass der Antriebsmotor 2 zwei Wickelwellen 3 antreibt, auf die die Zugmittel, die insbesondere als Zugbänder ausgebildet sein können, aufwickelbar sind. Die Lamellen 6 sind endseitig abwechselnd links und rechts in Führungsschienen 17 seitlich geführt. In den Figuren 4 bis 7 ist beispielhaft dargestellt, wie der Raffstore modifiziert werden kann. In einem ersten Schritt, der in Figur 4 dargestellt ist, wird das Deckelteil 16 von der Unterschiene 8 entfernt, so dass die Kopplungsvorrichtung 12 zugänglich wird. In einem nächsten Schritt wird die unterste Lamele 6 (falls erforderlich mehrere untere Lamellen 6) entfernt und die Leitern 9 entsprechend gekürzt, was in Figur 5 dargestellt ist. Anschließend wird die Kopplungsvorrichtung 12 von der Festlegeeinstellung in eine Freigabeeinstellung überführt, in der die maximale Ausgabelänge und der maximale Abstand zwischen der
03.12.2020 019A0057LU 20 LU102269 Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung 1 einstellbar ist. In der Freigabestellung kann das Zugmittel 4 durch die Kopptungsvorrchtung 12 hindurchgezogen werden, so dass sich die Kopplungsvorrichtung 12 samt dem daran festgelegten Basisteil 15 nach oben bewegen. Sobald die einzustelende maximale Ausgabelänge und/oder der einzustellende maximale Abstand zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung | erreicht ist, wird die Kopplungsvorrichtung 12 wieder von der Freigabeeinstellung zurück in die Festlegeeinstellung umgeschaltet. Anschließend kann dieselbe Prozedur in Bezug auf das andere Zugmittel 4 und die andere Kopplungsvorrichtung 12 vorgenommen werden.
Nach dem Einstellen der neuen maximalen Ausgabelänge und/oder des maximalen Abstands zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung 1 werden die freien Enden der Halteseile 10 der Leitern 9 in das Basisteil 15 gelegt, was in Figur 6 dargestellt ist. Anschließend wird das Basisteil 15 wieder mit dem Deckelteil 16 verschlossen, was in Figur 7 zu sehen ist.
Figur 8 zeigt eine Querschnittsdarsteilung der Unterschiene 8 und der Kopplungsvorrichtung 12. An dem Basisteil 15 sind zwei als Leisten ausgebildete Gegenbefestigungselemente 18 angeordnet, die entlang ihres freien Endes jeweils eine Abwinklung 1? aufweisen. Die Abwinklungen 19 sind einander entgegengesetzt ausgerichtet. Die Kopplungsvorrichtung 12 weist Befestigungselemente 20 mit Aufnahmen 21 für die Abwinklungen 19 der Gegenbefestigungselemente 18 auf. Die Kopplungsvorrichtung 12 kann linear entlang den als Leisten ausgebildeten Gegenbefestigungselementen 18 [senkrecht zur Zeichenebene) relativ zu dem Basisteil 15 bewegt werden.
Innerhalb der Kopplungsvorrichtung 12 ist als Bestandteil der Festlegevorrichtung 34 ein Bolzen 13 angeordnet, um den herum das
03.12.2020 019A0057LU 21 LU102269 Zugmittel 4 gelegt ist.
Das Zugmittel 4 verläuft durch eine Öffnung 22 in die Kopplungsvorrichtung 12 hinein.
Das freie Ende des Zugmittels 4 verläuft durch die Öffnung 22 aus der Kopplungsvorrichtung 12 hinaus.
Zwischen dem Bolzen 13 und einem Gehäuse 23 der Kopplungsvorrichtung 12, welches die Öffnung 22 aufweist, ist ein als Keilelement 24 ausgebildetes Kopplungsvorrichtungselement 25 angeordnet, welches ein weiterer Bestandteil der Festlegevorrichtung 34 ist und welches parallel zur LAngserstreckungsrichtung des Bolzens 13 (senkrecht zur Zeichenebene) verschoben werden kann, um das Zugmittel 4 zwischen dem Bolzen 13 und dem Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 — je nach Schieberichtung — entweder freigeben oder einklemmen zu kônnen.
Figur 9 zeigt das Keilelement 24 schematisch in einer Detaildarstellung.
Das Keilelement 24 weist einen Schlitz 26 für das Zugmittel 4 auf.
Darüber hinaus weist das Keilelement 24 eine Einbuchtung 27 für den Bolzen 13 auf.
Die Schenkel des Keilelements 24 sind keilförmig ausgebildet, was inspesondere in Figur 10 zu erkennen ist.
Figur 11 zeigt in einer perspektivischen Darstellung das Basisteil 15 der Unterschiene 8 sowie schematisch die Kopplungsvorrichtung 12 samt dem Keilelement 24. Die Kopplungsvorrichtung 12 kann in Richtung der Längserstreckung des Basisteils 15 aufgeschoben und auf diese Weise an dem Basisteil 15, linear verschiebbar, befestigt werden.
Insbesondere kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass zunächst das Zugmittel 4 durch die Öffnung 22 gefädelt und anschließend um den Bolzen 13 gelegt und das freie Ende wieder durch die Öffnung 22 hinausgefädelt wird und dass anschließend das Keilelement 24 eingefügt wird, bevor die Kopplungsvorrichtung 12 durch Aufschieben mit dem Basisteit 15 verbunden wird.
Die zweite [in dieser Figur nicht dargestellt} — Kopplungsvorichtung 12 kann in analoger Weise von der anderen Seite des Basisteils 15 aufgeschoben werden.
03.12.2020 019A0057LU 22 LU102269 Figur 12 zeigt eine Querschnittsdarstellung eines anderen Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung 12. Die Kopplungsvorrichtung 12 umfasst jeweils eine Festlegevorrichtung 34, mittels der die Kopplungsvorrichtung 12 an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels 4 festlegbar ist. Diese Kopplungsvorrichtung 12 weist ein Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 mit einer Öffnung 22 auf, durch die ein Zugmittel 4 in das Innere der Kopplungsvorrichtung 12 hinein und wieder aus der Kopplungsvorrichtung 12 hinaus gefädelt ist. Das durch die Kopplungsvorrichtung 12 verlaufende Zugmittel 4 ist Innerhalb der Kopplungsvorrichtung 12 um einen Bolzen 13 gelegt. Der Bolzen 13 ist Bestandteil der Festlegevorrichtung 34. Die Kopplungsvorrichtung 12 weist ein als Klemmkeil 28 ausgebildetes Kopplungsvorrichtungselement 25 auf. Der Klemmkeil 28 ist ein weiterer Bestandteil der Festlegevorrichtung 34 und weist einen Schlitz 29 auf, durch den der zum Bolzen 13 laufende Teil des Zugmittels 4 sowie der vom Bolzen 13 kommende Teil des Zugmittels 4 verlaufen. Es sind nach innen gerichtete Anschläge 30 an dem Kopplungsvorrichtungsgehduse 23 vorhanden. Der Klemmkeil 28 kann mittels einer Festiegebewegung 31 parallel zu der Langserstreckungsrichtung des Bolzens 13 verschoben und so zwischen den Anschlägen 30 und dem Bolzen 13 eingeklemmt werden, wobei gleichzeitig das Zugmittel 4 zwischen dem Bolzen 13 und dem Klemmxkeil 28 eingeklemmt und somit die Festlegeeinstellung herbeigeführt wird.
Durch ein Verschieben des Klemmkeils 28 in die entgegengesetzte Richtung kann die Freigabeeinstellung herbeigeführt werden, die es ermöglicht, das Zugmittel relativ zu der Kopplungsvorrichtung 12 zu verschieben und die maximale Ausgabelänge 13 des Zugmittels 4 von der Antriebvorrichtung 1 zur Unterschiene 8 und/oder den maximalen Abstand 14 zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung | in der Vertikalebene des Zugmittels 4 einzustellen.
03.12.2020 019A0057LU 23 LU102269 Die Kopplungsvorrichtung 12 weist ein Befestigungselement 20 mit einer Aufnahme 21 für die Abwinklung 19 eines ansonsten nicht dargestellten Gegenbefestigungselements der Unterschiene 8 auf.
Figur 13 zeigt eine Querschnittsdarstellung eines weiteren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Kopplungsvorrichtung 12 in einer Freigabeeinstellung. Die Kopplungsvorrichtung 12 weist ein Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 mit einer Öffnung 22 auf. Das Zugmittel 4 verläuft durch die Öffnung 22 in die Kopplungsvorrichtung 12 hinein und ist innerhalb der Kopplungsvorrichtung 12 um einen drehbar gelagerten, im Querschnitt elliptischen Nocken 32 gelegt. Der Nocken 32 ist Bestandteil der Festlegevonichtung 34. Das freie Ende des Zugmittels 4 verläuft durch die Öffnung 22 wieder aus dem Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 hinaus, An dem Basisteil 15 sind zwei als Leisten ausgebildete Gegenbefestigungselemente 18 angeordnet, die entlang ihres freien Endes jeweils eine Abwinklung 19 aufweisen. Die Abwinklungen 19 sind einander entgegengesetzt ausgerichtet. Die Kopplungsvorrichtung 12 weist Befestigungselemente 20 mit Aufnahmen 21 für die Abwinklungen 19 der Gegenbefestigungselemente 18 auf. Die Kopplungsvorrichtung 12 kann linear entlang den als Leisten ausgebildeten Gegenbefestigungselementen 18 {senkrecht zur Zeichenebene) relativ zu dem Basisteil 15 bewegt werden.
Die Kopplungsvorrichtung 12 kann durch Drehen des Nockens 32 um eine Drehachse 33, die seiner Längsmittelachse entspricht (und senkrecht zur Zeichenebene verläuft) in die Festlegeeinstellung überführt werden, was In Figur 14 dargestellt ist. In der Festlegeeinstellung ist das Zugmittel 4 zwischen dem Kopplungsvorrichtungsgehäuse 23 und dem Nocken 32 eingeklemmt, während das Zugmittel 4 in der Freigabeeinstellung, die in Figur 13 dargestellt ist, nicht zwischen dem Kopplungsvorrichtungsgehäuse
03.12.2020 019A0057LU 24 LU102269 23 und dem Nocken 32 eingeklemmt ist,
03.12.2020 019A0057LU 25 LU102269 Bezugszeichenliste: ] Antriebsvorrichtung 2 Antriebsmotor 3 Wickelwelle 4 Zugmittel 5 Antriebsvorrichtungasgehäuse 6 Lamelle 7 Offnung 8 Unterschiene 9 Leiter 10 Vertikale Halteseile 11 Querseile 12 Kopplungsvorrichtung 13 Maximale Ausgabelänge des Zugmittels 14 Maximaler Abstand zwischen der Unterschiene 8 und der Antriebsvorrichtung 1 in einer Vertikalebene des Zugmittels 4 15 Basisteil 16 Deckelteil 17 Führungsschiene 18 Gegenbefestigungselement 19 Abwinklung 20 Befestigungselement 21 Aufnahme 22 Öffnung 23 Kopplungsvorrichtungsgehäuse 24 Keilelement 25 Kopplungsvorrichtungselement 26 Schlitz 27 Einbuchtung 28 Klemmkeil 29 Schlitz
STAG ga 28 Sa pus ca d an 30 AS as ES one PE at an dey a KEN pop pT 3 Festiegebevsqung Nay Seat > ad FROCKSTT 33 Drancgoie = Na Ne Pie oN ang 5 A Be 8 34 Festlasgevoriohiung . I U 5 © Las ES 5 $ & & . oo £8 5 # à 5 5 SL ES à 5 5 $ = $ S N £ fond # © - FT x FFT § —Ÿ race oF : SOF eT Re a. of Es j t 4 2 à 2 x i Sos # > Same is
Claims (30)
1. Kopplungsvorrichtung für einen Raffstore, zum Verbinden eines Zugmittels des Raffstores mit einer Unterschiene des Raffstores, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung wenigstens eine Festlegevorrichtung umfasst, mittels der die Kopplungsvorrichtung an unterschiedlichen Stellen des Zugmittels festlegbar ist.
2. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung einen Durchgangskanal für das Zugmittel aufweist.
3. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegevorrichtung von einer Freigabeeinstellung, in der das Zugmittel nicht festgelegt ist, in eine Festlegeeinstellung, in der das Zugmittel festgelegt ist, umschaltbar ist.
4. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel in der Freigabeeinstellung frei oder gegen einen, insbesondere einstellbaren, Widerstand durch den Durchgangskanal hindurch bewegbar ist.
5. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung, Insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstörungsfrei, zwischen der Freigabeeinstellung und der Festlegeeinstellung umschaltbar ist.
6. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Umschaltvorgang von der Freigabeeinstellung in die Festlegeeinstellung eine eingestellte Relativstellung des Zugmittels relativ zu der Kopplungsvorrichtung und/oder relativ zu einer mit der Kopplungsvorrichtung verbundenen Unterschiene nicht verändert.
03.12.2020 019A0057LU 28 LU102269
7. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegeeinstellung durch einen Rastvorgang, insbesondere werkzeugfrei und/oder zerstörungsfrei wieder lösbar, arretierbar Ist.
8 Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegevorrichtung einen, insbesondere selbsthemmenden, Aufwickelmechanismus für das freie Ende des Zugmittets aufweist.
9. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrel bedienbar ist.
10. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche | bis 9%, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegevorrichtung werkzeugfrei und/oder zerstôrungsfrei bedienbar ist.
11. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel mittels der Festlegevorrichtung durch Reibschluss und/oder durch Formschluss festlegbar ist.
12. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel innerhalb der Kopplungsvorrichtung durch Reibschluss und/oder durch Formschluss festlegbar ist.
13. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel zwischen der Kopplungsvorrichtung und der Unterschiene durch Reibschiuss und/oder durch Formschluss festlegbar ist.
14. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegevorrichtung selbsthemmend ausgebildet und/oder angeordnet ist.
03.12.2020 019A0057LU 29 LU102269
15. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Festlegevorrichtung ein beweglich gelagertes Festlegeelement aufweist.
16. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegeelement linear verschiebbar und/oder drehbar und/oder exzentrisch drehbar und/oder schwenkbar gelagert ist.
17. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugmittel mittels des Festlegeelements einklemmbar ist.
18. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegeelement wenigstens in einem Teilabschnitt keilférmig ausgebildet ist.
19. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegeelement als drehbar gelagerter Nocken, ausgebildet ist.
20. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass das Festlegeelement dazu ausgebildet ist, in das Zugmittel einzugreifen, um dieses festzulegen.
21. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass a. das Zugmittel durch eine Festlegebewegung der Kopplungsvorrichtung oder wenigstens eines Bauteils der Kopplungsvorrichtung relativ zu einer Unterschiene fixierbar ist und/oder dass b. ein Zugmittel durch eine Freigabebewegung der Kopplungsvorrichtung oder wenigstens eines Bauteils der Kopplungsvorrichtung relativ zu einer Unterschiene für einen Einstellvorgang freigebbar ist.
03.12.2020 019A0057LU 30 LU102269
22. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche | bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung wenigstens ein Befestigungselement aufweist, das dazu ausgebildet ist mit einem Gegenbefestigungselement einer Unterschiene zusammen zu wirken, um das die Kopplungsvorrichtung, insbesondere linear verschiebbar, an der Unterschiene zu befestigen.
23. Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche | bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorrichtung dazu ausgebildet und bestimmt ist, in einem Hohlraum einer Unterschiene eines Raffstores angeordnet zu werden.
24. Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsvorichtung dazu ausgebildet und bestimmt ist, an einem mit einem Deckelteil verschlieBbaren Basisteil einer Unterschiene eines Raffstores, insbesondere linear verschiebbar, befestigt zu werden.
25. Raffstore mit einer Kopplungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 24.
26. Raffstore nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschiene einen Hohlraum aufweist, in dem die Kopplungsvorrichtung angeordnet ist.
27. Raffstore nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum zwischen einem Basisteii und einem Deckelteil ausgebildet ist.
28. Raffstore nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass das Basistell und/oder das Deckelteil gewôlbt ausgebildet sind.
29. Raffstore nach Anspruch 27 oder 28, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil rastend und/oder reibschlüssig, Insbesondere zerstérungsfrel wieder lösbar, an dem Basisteil festgelegt ist oder festlegbar ist.
03.12.2020 019A0057LU 31 LU102269
30. Raffstore nach einem der Ansprüche 26 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterschiene eine Öffnung aufweist, durch die hindurch das Zugmittel zu der Kopplungsvorrichtung verläuft.
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2020
- 2020-12-03 LU LU102269A patent/LU102269B1/de active IP Right Grant
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2021
- 2021-12-02 DE DE202021004193.1U patent/DE202021004193U1/de active Active
- 2021-12-02 EP EP21211917.6A patent/EP4012153A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE202021004193U1 (de) | 2023-01-17 |
| EP4012153A1 (de) | 2022-06-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20220607 |