LU103366B1 - Überlastsicherung für ein Bodenbearbeitungsgerät - Google Patents

Überlastsicherung für ein Bodenbearbeitungsgerät

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LU103366B1
LU103366B1 LU103366A LU103366A LU103366B1 LU 103366 B1 LU103366 B1 LU 103366B1 LU 103366 A LU103366 A LU 103366A LU 103366 A LU103366 A LU 103366A LU 103366 B1 LU103366 B1 LU 103366B1
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Überlastsicherungsanordnung für ein Bodenbearbeitungsgerät, welche eine Anlenkungsvorrichtung und ein Gestell umfasst. Dabei ist die Anlenkungsvorrichtung schwenkbar über einen Fixschwenkpunkt mit dem Gestell verbunden. Die Anlenkungsvorrichtung umfasst weiterhin einen ersten Schwenkpunkt und einen zweiten Schwenkpunkt. Der erste Schwenkpunkt ist schwenkbar mit einer ersten Zugstange und der zweite Schwenkpunkt schwenkbar mit einer zweiten Zugstange verbunden ist. Die erste Zugstange und die zweite Zugstange werden jeweils durch eine Zugkraft in einer Richtung von der Anlenkungsvorrichtung weg beansprucht. Die Schwenkachsen aller Schwenkpunkte sind parallel und ein Abstand vom ersten Schwenkpunkt zum Fixschwenkpunkt ist kleiner als ein Abstand vom zweiten Schwenkpunkt zum Fixschwenkpunkt.

Description

P-0340-750
LU103366
Überlastsicherung für ein Bodenbearbeitungsgerät
[0001] Die vorliegende Anmeldung bezieht sich auf landwirtschaftliche Bodenbear- beitungsgeräte. Genauer bezieht sich die vorliegende Anmeldung auf eine Überlastsi- cherung für ein Bodenbearbeitungsgerät.
[0002] Bei Bodenbearbeitungsgeräten, die in den Boden eingreifen wie zum Beispiel
Pflügen, kann es vorkommen, dass ein Bodeneingriffswerkzeug auf einen Wider- stand bzw. Hindernis trifft und dadurch beschädigt werden kann. Ein solches Hinder- nis kann z.B. ein Stein sein. Wenn das Bodeneingriffswerkzeug z.B. eine Pflugschar ist, kann diese durch den Stein beschädigt werden. Die vorgeschlagene Überlastsi- cherung soll Schäden verhindern. Solche Vorrichtungen werden auch als Steinsiche- rungen bezeichnet.
[0003] Die vorliegende Anmeldung hat es zur Aufgabe eine einfache Überlastsiche- rung für ein Bodenbearbeitungsgerät bereit zu stellen. Diese Aufgabe wird durch die beigefügten unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0004] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung umfasst eine Überlastsiche- rungsanordnung für ein Bodenbearbeitungsgerät eine Anlenkungsvorrichtung und ein
Gestell. Dabei ist die Anlenkungsvorrichtung schwenkbar über einen Fixschwenkpunkt mit dem Gestell verbunden. Die Anlenkungsvorrichtung umfasst weiterhin einen ersten
Schwenkpunkt und einen zweiten Schwenkpunkt. Der erste Schwenkpunkt ist schwenkbar mit einer ersten Zugstange und der zweite Schwenkpunkt schwenkbar mit einer zweiten Zugstange verbunden. Die erste Zugstange und die zweite Zugstange werden jeweils durch eine Zugkraft in einer Richtung von der Anlenkungsvorrichtung weg beansprucht. Die Schwenkachsen aller Schwenkpunkte sind parallel und ein Ab- stand vom ersten Schwenkpunkt zum Fixschwenkpunkt ist kleiner als ein Abstand vom zweiten Schwenkpunkt zum Fixschwenkpunkt. Dies kann den Vorteil haben, dass ein einfacher und stabiler Aufbau für die Überlastsicherungsanordnung erreicht werden kann. 1
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[0005] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung umfasst bei einer Überlast- sicherungsanordnung die zweite Zugstange einen Zugstangenschwenkpunkt und eine
Koppelstange, welche schwenkbar mit dem Zugstangenschwenkpunkt verbunden ist.
Dabei ist eine Schwenkachse des Zugstangenschwenkpunkts parallel zu den übrigen
Schwenkachsen aller Schwenkpunkte. Dies kann den Vorteil haben, dass ein einfa- cher und robuster Aufbau erreicht werden kann.
[0006] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung wird bei einer Überlastsiche- rungsanordnung der Zugstangenschwenkpunkt in einer Längsführung geführt. Dies kann den Vorteil haben, dass die Funktion der Überlastsicherungsanordnung zuver- lässiger wird.
[0007] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung ist bei einer Überlastsiche- rungsanordnung die Längsführung parallel zu einer Längsachse des Gestells. Dies kann den Vorteil haben, dass die Funktion der Überlastsicherungsanordnung zuver- lässiger wird.
[0008] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung ist bei einer Überlastsiche- rungsanordnung eine Spannvorrichtung mit der zweiten Zugstange verbunden und die
Spannvorrichtung bringt die Zugkraft auf die zweite Zugstange auf. Die Verbindung kann über zwischengeordnete Elemente erfolgen. Dies kann den Vorteil haben, dass eine Funktion der Überlastsicherungsanordnung zuverlässiger wird.
[0009] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung bringt bei einer Überlastsi- cherungsanordnung die Spannvorrichtung unter Verwendung einer Hydraulik eine
Zugkraft auf. Dies kann den Vorteil haben, dass durch einen einstellbaren Druck der
Hydraulik eine einstellbare Zugkraft aufgebracht werden kann und eine Zugkraft ein- fach über die Hydraulik erzeugt werden kann. Die Hydraulik kann mit einem Hydrau- liksystem z.B. eines Schleppers verbunden sein, mit welchem ein Bodenbearbeitungs- gerät mit der Überlastsicherung bewegt wird. Die Hydraulik kann Druckreservoirs (sog. "Blasen" oder "Stickstoffblasen") und/oder Drosseln aufweisen. 2
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[0010] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung ist bei einer Überlastsiche- rungsanordnung zumindest eine von der ersten Zugstange oder der zweiten Zug- stange in ihrer Länge einstellbar. Dies kann den Vorteil haben, dass die Auslösecha- rakteristik der Überlastsicherungsanordnung angepasst werden kann.
[0011] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung ist bei einer Überlastsiche- rungsanordnung die durch die Spannvorrichtung aufgebrachte Zugkraft einstellbar.
Dies kann den Vorteil haben, dass die Auslösecharakteristik der Überlastsicherungs- anordnung angepasst werden kann.
[0012] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung ist bei einer Überlastsiche- rungsanordnung die erste Zugstange dazu vorgesehen und geeignet mit einem Rah- men verbunden zu werden. Der Rahmen kann der (Haupt)Rahmen des Bodenbear- beitungsgeräts sein. Bei einem Pflug kann dies z.B. der Rahmen sein, an den die
Pflugkörper befestigt sind. Dies kann den Vorteil haben, dass ein einfacher und robus- ter Aufbau erreicht werden kann.
[0013] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung umfasst ein Bodenbearbei- tungsgerät eine Überlastsicherungsanordnung (siehe oben) und ein Bodeneingriffs- werkzeug. Dabei ist die erste Zugstange mit dem Rahmen verbunden. Das Gestell ist beweglich (bzw. lose) mit dem Rahmen verbunden. Dies kann den Vorteil haben, dass ein robustes, aber einfach aufgebautes Bodenbearbeitungsgerät mit Überlastsiche- rung erlangt werden kann.
[0014] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung ist bei einem Bodenbearbei- tungsgerät die Verbindung des Gestells mit dem Rahmen eine kraftschlüssige Verbin- dung, welche vermittels der zweiten Zugstange in Verbindung gehalten wird. Mit an- deren Worten zieht die zweite Zugstange das Gestell an den Rahmen. Dies kann den
Vorteil haben, dass eine Funktion der Überlastsicherungsanordnung zuverlässiger wird. 3
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[0015] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung ist bei einem Bodenbearbei- tungsgerät die Verbindung des Gestells mit dem Rahmen eine Kugel-Pfanne-Verbin- dung. Dies kann den Vorteil haben, dass das Gestell eine gute Beweglichkeit in Bezug auf den Rahmen aufweist, aber gleichzeitig stabil und wartungsarm ist.
[0016] Nach einem Aspekt der vorliegenden Anmeldung verlaufen bei einem Boden- bearbeitungsgerät Schwenkachsen der Überlastsicherungsanordnung senkrecht zur
Horizontalebene (siehe unten). Dies kann den Vorteil haben, dass eine wartungs- freundliche Anordnung erreicht werden kann.
[0017] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgen- den Figuren näher erläutert. Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer
Darstellung:
[0018] Fig. 1 eine Ausführungsform der Anmeldung in einem eingefahrenen Zustand.
[0019] Fig. 2 die Ausführungsform der Fig. 1 in einem ausgefahrenen Zustand.
[0020] Fig. 3 eine Ansicht eines Bodenbearbeitungsgeräts.
[0021] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Figu- ren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarun- gen sinngemäß auf (funktions-)gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. glei- chen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschrei- bung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen bzw. auf ein Bodenbearbeitungsgerät auf einer horizontalen Ebene stehend und sind diese Lageangaben bei einer Lageän- derung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Im Hinblick auf die lediglich sche- matische Darstellung können hieraus keine Größenmaßstäbe oder -verhältnisse ab- geleitet werden. Eine Horizontalebene ist eine Ebene, die parallel zu dieser horizonta- len Ebene verläuft. 4
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[0022] Anfänglich wird Bezug genommen auf Fig. 1, in welcher schematisch eine
Überlastsicherungsanordnung für ein Bodenbearbeitungsgerät 10 in einem eingefah- renen Zustand dargestellt ist. Mit einem eingefahrenen Zustand wird ein Zustand be- zeichnet, in dem die Überlastsicherungsanordnung nicht ausgelöst hat und die Zug- stangen 31, 32 und die Anlenkungsvorrichtung 20 in einem Totbereich befindlich sind.
Die Überlastsicherungsanordnung 10 umfasst eine Anlenkungsvorrichtung 20 mit ei- nem ersten Schwenkpunkt 21, einem zweiten Schwenkpunkt 22 und einen Fix- schwenkpunkt 23. Der Totbereich ist ein Bereich in dem die Zugkraft der ersten Zug- stange 31 annähernd oder tatsächlich durch die Schwenkachsen des ersten Schwenk- punkts 21 und des Fixschwenkpunkts 23 verläuft bzw. diese schneidet (in Fig. 1 ist ein
Verlauf nahe der Schwenkachsen dargestellt). Der Fixschwenkpunkt 23 ist mit einem
Gestell 40 (nur angedeutet, siehe Fig. 3) verbunden. Ein Abstand vom ersten
Schwenkpunkt 21 zum Fixschwenkpunkt 23 ist kleiner als ein Abstand vom zweiten
Schwenkpunkt 22 zum Fixschwenkpunkt 23. Dies begünstigt über die entstehenden
Hebelverhältnisse eine vorteilhafte Auslösecharakteristik der Überlastsicherungsan- ordnung 10 in Zusammenspiel mit der durch die Spannvorrichtung 50 aufgebrachte
Zugkraft. Mit Bezug zur Fig. 3 sind Figs. 1 und 2 Draufsichten auf die Überlastsiche- rungsanordnung 10, Fig. 3 zeigt sie von der Seite.
[0023] Eine erste Zugstange 31 ist mit dem ersten Schwenkpunkt 21 verbunden und eine zweite Zugstange 32 ist mit dem zweiten Schwenkpunkt 22 verbunden. Beide
Zugstangen 31, 32 sind auf Zug beansprucht, welcher durch eine Spannvorrichtung 50 aufgebracht wird. Die Spannvorrichtung 50 ist mit der zweiten Zugstange 32 ver- mittels einer Koppelstange 34 und einem Zugstangenschwenkpunkt 33 verbunden.
Die erste Zugstange 31 ist mit einem Rahmen 70 verbunden (nicht gezeigt in Figs. 1 und 2). Durch die von der Spannvorrichtung 50 aufgebrachte Zugkraft hält beide
Zugstangen unter Zug, jeweils von der Anlenkungsvorrichtung 20 weg. Die zweite
Zugstange 32 ist vermittels des Zugstangenschwenkpunkts 33 beweglich mit der
Koppelstange 34 verbunden, welche in einer Längsführung 35 (der Übersichtlichkeit halber nur in Fig. 1 gezeigt) geführt sind. Die Längsführung ist parallel zu einer
Längsachse des Gestells 40 (nicht gezeigt). In Fig. 3 ist die Längsachse parallel zur
Zeichenebene und parallel zum eingezeichneten Verlauf der Zugstangen 31, 32. Alle
Schwenkpunkte weisen Schwenkachsen 25 auf die parallel sind und in den Figs. 1
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[0024] Die Spannvorrichtung 50 umfasst eine Drossel und/oder einen Druckspeicher und ist mit einer Schlepperhydraulik (nicht gezeigt) verbindbar. Die durch die Spann- vorrichtung 50 aufgebrachte Zugkraft kann eingestellt werden. Die Länge der Zugstan- gen 31 und 32 kann eingestellt werden. Die Spannvorrichtung 50 kann einen Hydrau- likzylinder und/oder Federn umfassen.
[0025] Wenn ein Bodenbearbeitungsgerät 100 mit der Überlastsicherungsanordnung mit einem Bodeneingriffswerkzeug 80 (Fig. 3) auf z.B. einen Stein trifft, dann kann das Gestell 40 um die bewegliche Verbindung zwischen dem Gestell 40 und dem Rah- men 70 z.B. nach oben um die bewegliche Verbindung schwenken. Im Beispiel von
Fig. 3 ist die bewegliche Verbindung eine Kugel-Pfanne-Verbindung 60, welche durch die erste Zugstange 31 unter Spannung gehalten wird, bzw. das Gestell 40 an den
Rahmen 70 gezogen wird. Wenn das Bodeneingriffswerkzeug 80 auf ein Hindernis trifft (Bearbeitungsrichtung in Fig. 3 ist nach links, d.h. ein Hindernis würde von links gegen das Bodeneingriffswerkzeug 80 laufen) und dadurch die bewegliche Verbin- dung, z.B. die Kugel-Pfanne-Verbindung 60 strecken bzw. das Gestell 40 vom Rah- men 70 weggezogen wird, welche nur durch die von der Spannvorrichtung 50 aufge- brachte Zugkraft in Position gehalten wird. Durch das Strecken zieht die erste Zug- stange 31 an der Anlenkungsvorrichtung 20 und kann diese aus dem Totbereich zie- hen, in die in Fig. 2 dargestellte Position bzw. den ausgefahren Zustand, wobei die erste Zugstange 31 nicht mehr nahe des ersten Schwenkpunkts 21 und des
Fixschwenkpunkts 23 verläuft. Form und Größenverhältnisse sind in Fig. 2 unter- schiedlich zu Fig.1 der Übersicht halber. Dabei wird die Überlastsicherungsanordnung stets durch die Spannvorrichtung 50 auf Zug gehalten und das Gestell 40 an den
Rahmen 70 gezogen. Durch die bewegliche Verbindung zwischen Gestell 40 und Rah- men 70 kann das Bodeneingriffswerkzeug 80 dem Hindernis ausweichen, z.B. weicht das Gestell 40 nach oben in Fig. 3 aus.
[0026] Das Ausführungsbeispiel zeigt eine mögliche Ausführungsvariante, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargestellte 6
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Ausführungsvariante derselben eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse
Kombinationen der einzeln offenbarten Merkmale möglich sind. Es müssen nicht im- mer alle Merkmale vorhanden sein. Diese Variationsmöglichkeit liegt aufgrund der
Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes.
[0027] Der Schutzbereich ist durch die Ansprüche bestimmt. Die Beschreibung und die Zeichnungen sind jedoch zur Auslegung der Ansprüche heranzuziehen. Einzel- merkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unter- schiedlichen Ausführungsbeispielen können für sich eigenständige erfinderische Lô- sungen darstellen. Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundelie- gende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
[0028] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besse- ren Verständnis des Aufbaus Elemente teilweise schematisch, unmaßstäblich, ver- zerrt und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden und Dimensionen nur dort abgeleitet werden können, wo dies explizit beschrieben ist (Abstand der
Schwenkpunkte). 7
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Bezugszeichenliste
Überlastsicherungsanordnung für ein Bodenbearbeitungsgerät
Anlenkungsvorrichtung 21 erster Schwenkpunkt 22 zweiter Schwenkpunkt 23 Fixschwenkpunkt
Schwenkachsen 31 erste Zugstange 32 zweite Zugstange 33 Zugstangenschwenkpunkt 34 Koppelstange
Längsführung
Gestell
Spannvorrichtung 60 Kugel-Pfanne-Verbindung 70 Rahmen 80 Bodeneingriffswerkzeug 100 Bodenbearbeitungsgerät 8

Claims (13)

P-0340-750 LU103366 Patentansprüche
1. Überlastsicherungsanordnung für ein Bodenbearbeitungsgerät (10) umfas- send eine Anlenkungsvorrichtung (20) und ein Gestell (40), wobei die Anlenkungs- vorrichtung schwenkbar über einen Fixschwenkpunkt (23) mit dem Gestell verbun- den ist, und wobei die Anlenkungsvorrichtung weiterhin einen ersten Schwenkpunkt (21) und einen zweiten Schwenkpunkt (22) umfasst, und wobei der erste Schwenk- punkt schwenkbar mit einer ersten Zugstange (31) und der zweite Schwenkpunkt schwenkbar mit einer zweiten Zugstange (32) verbunden ist, wobei die erste Zug- stange und die zweite Zugstange jeweils durch eine Zugkraft in einer Richtung von der Anlenkungsvorrichtung weg beansprucht werden, und wobei die Schwenkachsen (25) aller Schwenkpunkte parallel sind, und wobei ein Abstand vom ersten Schwenk- punkt zum Fixschwenkpunkt kleiner ist, als ein Abstand vom zweiten Schwenkpunkt zum Fixschwenkpunkt.
2. Überlastsicherungsanordnung (10) nach Anspruch 1, wobei die zweite Zug- stange (32) einen Zugstangenschwenkpunkt (33) umfasst und eine Koppelstange (34) schwenkbar mit dem Zugstangenschwenkpunkt verbunden ist, und wobei eine Schwenkachse des Zugstangenschwenkpunkts parallel zu den übrigen Schwenkach- sen aller Schwenkpunkte ist.
3. Überlastsicherungsanordnung (10) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Zug- stangenschwenkpunkt (33) in einer Längsführung (35) geführt wird.
4. Überlastsicherungsanordnung (10) nach Anspruch 3, wobei die Längsführung (35) parallel zu einer Längsachse des Gestells (40) ist.
5. Überlastsicherungsanordnung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprü- che, wobei eine Spannvorrichtung (50) mit der zweiten Zugstange (32) verbunden ist und die Spannvorrichtung die Zugkraft auf die zweite Zugstange aufbringt.
6. Überlastsicherungsanordnung (10) nach Anspruch 5, wobei die Spannvorrich- tung (50) unter Verwendung einer Hydraulik eine Zugkraft aufbringt. 9
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7. Überlastsicherungsanordnung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprü- che, wobei zumindest eine von der ersten Zugstange (31) oder der zweiten Zug- stange (32) in ihrer Länge einstellbar sind.
8. Überlastsicherungsanordnung (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei die durch die Spannvorrichtung (50) aufgebrachte Zugkraft einstellbar ist.
9. Überlastsicherungsanordnung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprü- che, wobei die zweite Zugstange (32) dazu vorgesehen und geeignet ist mit einem Rahmen (70) verbunden zu werden.
10. Bodenbearbeitungsgerät (100) umfassend eine Überlastsicherungsanordnung (10) nach einem der vorangegangenen Ansprüche, einen Rahmen (70) und ein Bo- deneingriffswerkzeug (80), wobei die erste Zugstange (31) mit dem Rahmen verbun- den ist, und wobei das Gestell (40) beweglich mit dem Rahmen verbunden ist.
11. Bodenbearbeitungsgerät (100) nach Anspruch 10, wobei die Verbindung des Gestells (40) mit dem Rahmen (70) eine kraftschlüssige Verbindung ist, welche ver- mittels der zweiten Zugstange (32) in Verbindung gehalten wird.
12. Bodenbearbeitungsgerät (100) nach Anspruch 11, wobei die Verbindung des Gestells (40) mit dem Rahmen (70) eine Kugel-Pfanne-Verbindung (60) ist.
13. Bodenbearbeitungsgerät (100) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, wobei Schwenkachsen (25) der Überlastsicherungsanordnung (10) senkrecht zur Horizon- talebene verlaufen. 10
LU103366A 2024-08-27 2024-08-28 Überlastsicherung für ein Bodenbearbeitungsgerät LU103366B1 (de)

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Citations (6)

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