LU103421B1 - Küchengerät - Google Patents

Küchengerät

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Publication number
LU103421B1
LU103421B1 LU103421A LU103421A LU103421B1 LU 103421 B1 LU103421 B1 LU 103421B1 LU 103421 A LU103421 A LU 103421A LU 103421 A LU103421 A LU 103421A LU 103421 B1 LU103421 B1 LU 103421B1
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LU
Luxembourg
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kitchen appliance
coupling
food
processed
base
Prior art date
Application number
LU103421A
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English (en)
Inventor
Justina Macner
Philip O'CONNER
Christian Dexheimer
Gian-Luca SILVESTRINI
Original Assignee
Delonghi Braun Household Gmbh
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Publication date
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Küchengerät mit einer Basis, die zum Abstellen des Küchengeräts auf einer Arbeitsfläche vorgesehen ist, einem Ansatz, der zur lösbaren Kopplung mit einem von der Basis getrennten Motor vorgesehen ist, einer Bearbeitungsmittelkopplung, die zur Kopplung mit einem Arbeitsmittel vorgesehen ist, über welches Lebensmittel verarbeitet werden, einer Waage, um das Gewicht von Lebensmitteln, die von dem Küchengerät zu verarbeiten sind, zu bestimmen.

Description

267 698 pi LU103421
Küchengerät
Technisches Gebiet
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Küchengerät.
Stand der Technik
Bei der Herstellung von Speisen ist es nôtig, die richtige
Menge an Zutaten zu wählen, welche typischerweise in den jeweiligen Rezepten angegeben sind. Hierzu wird oft eine separate Waage verwendet, welche dazu dient, die zu verarbeitenden Lebensmittel zu wiegen. Die so abgewogenen
Lebensmittel werden dann wie gewünscht weiterverarbeitet.
Dies ist bei der Verwendung von Küchengeräten zur
Verarbeitung der Lebensmittel jedoch dahingehend von
Nachteil, dass die Waage zusätzlichen Platz auf der
Arbeitsoberfläche benötigt und dass außerdem die zusätzlichen
Gefäße, die dazu verwendet werden, um die Lebensmittel auf der Waage zu halten, nach Verwendung gereinigt werden müssen.
Des Weiteren ist ein Problem gerade bei pulverförmigen
Zutäten wie Mehl oder gemahlenen Gewürzen, dass diese oftmals an der Wand des Gefäßes, welches auf der Waage zum Wiegen dieser Zutaten angeordnet ist, anhaften. Es ist umständlich, diese zu entfernen, damit diese nicht verworfen werden, sondern auch für das Gericht verwendet werden können.
Eine Lôsung, die für die genannten Probleme vorgeschlagen wird, ist die Integration der Waage in Standmixer und
Küchenmaschinen. Dies führt zu dem Vorteil, dass die Zutaten direkt in dem Verarbeitungsgefäß gewogen werden können, was
Platz auf der Arbeitsfläche spart und die Mühen beim Reinigen verringert. Beispiele solcher Systeme werden beispielsweise in der CN 2870695 Y und CN 201094087 Y beschrieben.
Andere Lösungen betreffen eine batteriebetriebene Waage, die unterhalb eines separaten Standmixers angeordnet werden kann.
Jedoch besteht dann das Problem, dass große Küchengeräte und
Standmixer, die oben beschrieben worden sind, kostenintensiv sind und viel Platz in der Küche benötigen, gerade wenn unter ihnen eine separate Waage angeordnet ist.
Allgemein benutzen Personen mit wenig Platz oder einem begrenzten Budget oft Küchengeräte auf der Basis eines
Stabmixers oder eines Handmixers. Diese Systeme basieren auf dem Handteil eines von Hand gehaltenen Geräts, wie beispielsweise einem Stabmixer, der mit zusätzlichen
Aufsätzen kombiniert werden kann, um verschiedene Aufgaben durchzuführen wie beispielsweise das Kneten, Mischen,
Zerkleinern, zu Scheiben Verarbeiten, Würfeln, Häckseln oder
Entsaften. Solche stabmixerbasierten Systeme sind meistens kostengünstiger und kompakter als Stand-Alone-
Küchenmaschinen. ES gibt Jedoch keine integrierten
Waagesysteme für Küchengeräte und Küchenmaschinen, die auf der Basis eines solchen Handteils betrieben werden.
Ein anderes Problem bei Lösungen gemäß dem Stand der Technik besteht oft bei Waagen, die durch Batterien angetrieben werden. Wenn ein Gewicht elektronisch gemessen werden soll, wird hierfür eine stabile Referenzspannung benötigt, um die
Ausgabespannung eines Brückenschaltkreises zu messen, der mit
Lastzellen verbunden ist, welche wiederum dazu dienen, das
Gewicht zu messen. Idealerweise bleibt die Spannung über die
Zeit konstant. Andererseits gibt es das Problem, dass
Batterien für eine Haushaltswaage eine Spannung aufweisen, die mit der Zeit abnimmt. Der Spannungsabfall der Batterien muss kompensiert oder bei der Bestimmung des Gewichts berücksichtigt werden, um präzise Gewichtsmessungen zu erzielen. Hierzu gibt es verschiedene Lösungen.
So kann zum einen eine Spannungsreferenz verwendet werden, die eine stabile Referenzspannung für die Messung erzeugt.
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Der Nachteil ist, dass die Spannungsreferenz keinen Strom für die gesamte Elektronik bereitstellen kann, sondern lediglich eine Referenzspannung für die Messung bereitstellt. Hierdurch wird ein zusätzlicher Schaltkreis benötigt, um die
Verarbeitungselektronik und eine u.U. vorgesehene Anzeige mit
Strom zu versorgen. Außerdem führt dies zu einem hohen
Stromverbrauch, was die Lebensdauer der Batterie verringert.
Eine andere Lösung besteht darin, Batterien zu kombinieren, die so eine Gesamtspannung erzeugen, die größer ist als die benötigte Spannung des Mess- bzw. Verarbeitungsschaltkreises, und die Spannung dann zu verringern, um die gewünschte
Arbeits- bzw. Referenzspannung zu erzielen. Hierfür kann beispielsweise ein linearer Spannungsregler eingesetzt werden. Ein Nachteil davon ist, dass abhängig von dem
Batterietyp mehrere Batterien benötigt werden, um die gewünschte Spannung bereitzustellen. Hierdurch wird zusätzlicher Platz in der Waage benötigt, was die Freiheit beim Design beeinträchtigt und zu einer größeren Waage führt.
Außerdem müssen dann, wenn die Batteriespannung unter die
Arbeitsspannung abfällt, die Batterien ersetzt werden.
Darstellung der Erfindung
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, einen oder mehrere der genannten Nachteile zu lindern oder zu beheben.
Die Erfindung wird durch Anspruch 1 definiert. Bevorzugte
Ausführungsformen werden in den abhängigen Ansprüchen definiert.
Gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein Küchengerät eine
Basis auf. Bei einem Küchengerät gemäß Anspruch 1 kann es sich beispielsweise um einen Standmixer, eine Küchenmaschine, eine Brotbackmaschine, .. handeln. Die Basis ist zum Abstellen des Küchengeräts auf einer Arbeitsfläche vorgesehen und kann dieses dort stabil halten, sodass keine weitere
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Stabilisierung des Küchengeräts durch einen Benutzer während der Verarbeitung von Lebensmitteln nötig ist.
Die Basis weist einen Ansatz auf, der zur lôsbaren Kopplung mit einem von der Basis getrennten Motor vorgesehen ist. Über diesen Ansatz kann das Handteil eines Stabmixers mit der
Basis gekoppelt werden, um somit Lebensmittel zu verarbeiten.
ES ist daher nicht nötig, einen Antriebsmotor bereitzustellen, der in dem Küchengerät fest vorgesehen ist.
Des Weiteren ist eine Bearbeitungsmittelkopplung vorgesehen.
Über diese kann ein Arbeitsmittel gekoppelt werden, welches dazu dient, die Lebensmittel zu verarbeiten. Das
Arbeitsmittel kann dann über den mit dem Ansatz gekoppelten
Motor betrieben werden.
Weiterhin ist eine Waage vorgesehen, um das Gewicht von
Lebensmitteln, die von dem Küchengerät zu verarbeiten sind, zu bestimmen. Diese Waage kann beispielsweise ein Teil der
Basis sein und kann somit das Gewicht der Basis und der auf dieser angeordneten Komponenten und Lebensmittel bestimmen.
Durch Subtraktion des gemessenen Gewichts und des
Leergewichts des Küchengeräts kann das Gewicht der
Lebensmittel, die von dem Küchengerät zu verarbeiten sind, bestimmt werden.
Hierdurch wird auch bei einem vergleichsweise platzsparenden und kostengünstigen Küchengerät, welches keinen eigenen Motor hat, sondern über einen separaten, beispielsweise von dem
Handteil eines Stabmixers bereitgestellten, Motor angetrieben wird, eine Wiegefunktion bereitgestellt. Dies erleichtert das
Wiegen von Lebensmitteln, verringert den benötigten
Platzverbrauch und spart Arbeit beim Verarbeiten von
Lebensmitteln, da man die Lebensmittel nicht von einer separaten Waage in das Gefäß befördern muss, in dem diese verarbeitet werden.
Des Weiteren ist ein solches Küchengerät flexibler einsetzbar als ein klassischer Standmixer oder Küchenmaschine, weil das abnehmbare Handteil auch mit weiteren, handgehaltenen
Arbeitsmitteln, wie z.B. einem Pürierstab oder Rührbesen, gekoppelt werden kann.
Bevorzugt ist die Waage in einer unterhalb der Basis angeordneten und von der Basis trennbaren Waagkomponente vorgesehen. Dies ist dahingehend von Vorteil, dass die Waage zum einen separat von dem Rest des Küchengeräts gelagert werden kann und somit platzsparender aufbewahrt werden kann.
Zum anderen ergibt sich hierdurch die Möglichkeit, die
Waagkomponente separat von dem Küchengerät einzusetzen und somit eine eigenständige Waage zu haben, die auch für
Anwendungen ohne das Küchengerät einsetzbar ist.
Bevorzugt kann die Waagkomponente in mindestens zwei verschiedenen Ausrichtungen bezüglich der Basis angeordnet werden. Dies erleichtert die Anpassung des Küchengeräts an
Rechts- bzw. Linkshänder oder allgemein an Personen, die eine unterschiedliche Anordnung der Waagkomponente bezüglich der
Basis bevorzugen.
Es wird bevorzugt, dass die Waagkomponente {ber einen werkzeugfrei l&sbaren Mechanismus fest mit der Basis verbunden ist. Ein solcher Mechanismus kann beispielsweise eine oder mehrere Schrauben aufweisen, die von Hand gelöst werden können. Hierdurch wird ein anpassbares Küchengerät bereitgestellt, welches jedoch gleichzeitig stabil ist.
Bevorzugt sind die Basis und die Waagkomponente zueinander komplementär ausgestaltet, um die Basis in der Ausrichtung bezüglich der Waagkomponente zu stabilisieren. Hierdurch wird es unwahrscheinlicher gemacht, dass die Basis und die
Waagkomponente in der falschen Ausrichtung zueinander angeordnet sind oder die Basis und die Waagkomponente im
Betrieb gegeneinander verrutschen. Eine solche Stabilisierung
6 LU103421 und eine solche komplementäre Ausgestaltung kann beispielsweise durch Vorsprünge und/oder Ausnehmungen in der
Basis und/oder der Waagkomponente geschehen, die mit komplementären Merkmalen in der jeweiligen anderen Komponente formschlüssige Verbindungen eingehen.
Bevorzugt ist die Waage alternativ in die Basis integriert.
Dies erleichtert die Verwendung des Küchengeräts, da es nicht mehr nötig ist, eine separate Waagkomponente an dem
Küchengerät vorzusehen.
Weiterhin bevorzugt ist das Küchengerät mit einer Einrichtung zum Erkennen einer Bewegung des Küchengeräts versehen. Das
Gewicht wird nur dann bestimmt, wenn keine oder nur eine unbedeutende Bewegung erkannt wird. Hierdurch kann vermieden werden, dass eine falsche Gewichtsanzeige erzeugt wird, wenn das Küchengerät beispielsweise aufgrund des Verarbeitens von
Lebensmitteln vibriert. Unter einer unbedeutenden Bewegung wird eine Bewegung mit einer maximalen Beschleunigung oder die Veränderungsgeschwindigkeit der Messwerte aller
Wägezellen verstanden, die geringer ist als ein vorher festgelegter Schwellenwert. Dieser ist so gewählt, dass die
Beschleunigung bzw. Veränderungsgeschwindigkeit der Messwerte einen Einfluss auf die Bestimmung des Gewichts hat, der unterhalb der Messtoleranz der Waage liegt, bzw. der zu einer
Änderungsgschwindigkeit der Anzeige führt, die für den
Benutzer noch gut ablesbar ist. Dies soll zu schnelle und für den Benutzer nicht nachvollziehbare Sprünge des angezeigten
Wertes vermeiden.
Weiterhin wird bevorzugt, dass die Einrichtung zum Erkennen einer Bewegung eine Vibration oder schnelle Bewegung des
Küchengeräts bestimmt. Eine solche Vibration kann aufgrund des sich wiederholenden Schwingungscharakters oder der
Anderungsgeschwingkeit der Messwerte der Wagezellen bzw. das
Veränderungsmuster der einzelnen Wagezellen zueinander leicht erkannt werden und ist typisch für den Betrieb eines
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Küchengeräts, welches einen Motor aufweist. Insofern kann hierdurch eine falsche Messung des Gewichts mit einer hohen
Zuverlässigkeit vermieden werden.
So kann es beispielsweise bei der Herstellung von
Lebensmitteln mit einer hohen Viskosität (beispielsweise
Hefeteig) dazu kommen, dass eine Unwucht entsteht, die im
Gerät aufgrund der Drehung des Bearbeitungsmittels rotiert.
Wenn nun mehrere Wägezellen vorgesehen sind, die um die
Drehachse des Bearbeitungsmittels herum angeordnet sind, zeigen auch die Wägezellen ein rotierendes hohes Gewicht an (entsprechend der Unwucht), welches um die Drehachse rotiert, welches einem niedrigen Gewicht, das ebenso rotiert, gegenüberliegt. Ein solches rotierendes Muster kann von einer entsprechenden Auswertungsanordnung leicht erkannt werden.
Insofern wird eine solche Unwucht dadurch festgestellt, dass die Wägezellen Maxima und Minima anzeigen, die rotieren. Wenn deren Anordnung und Bewegung festgestellt wird, kann auch eine solche Unwucht bestimmt werden.
In dem Fall, dass eine Bewegung des Küchengeräts festgestellt wird, kann bevorzugt ein Symbol oder eine Animation ausgegeben werden, beispielsweise durch eine entsprechende
Anzeige an dem Küchengerät. Hierdurch wird ein Benutzer darüber informiert, dass derzeit eine Bestimmung des Gewichts nicht möglich ist.
Bevorzugt wird die Waage durch eine im Küchengerät vorgesehene Spannungsquelle betrieben. Hierbei kann es sich insbesondere um eine bevorzugt in der Waage vorhandene
Batterie handeln, welche wiederaufladbar sein kann. Es ist
Jedoch auch möglich, eine andere Spannungsquelle wie beispielsweise einen oder mehrere Kondensatoren zu verwenden, oder die Waage durch entsprechende Kontakte über das Handteil und die Basis mit Spannung zu versorgen. Hierdurch kann das
Küchengerät kompakt ausgebildet werden und es können
Spannungsschwankungen aufgrund einer variierenden
Betriebsspannung vermieden werden.
Weiter bevorzugt ist eine Vorrichtung, besonders bevorzugt ein Aufwartswandler, vorgesehen, welcher die durch die
Spannungsquelle bereitgestellte Spannung erhöht. Hierdurch kann eine hinreichend hohe Referenzspannung bereitgestellt werden, die für die zuverlässige Bestimmung des Gewichts nötig ist.
Weiterhin weist das Küchengerät eine mit der Waage gekoppelte
Anzeigevorrichtung auf, um das Gewicht anzuzeigen. Hierbei kann es sich bei der Anzeigevorrichtung um ein LCD-Display, eine Segmentanzeige oder ähnliches handeln. Eine solche
Anzeigevorrichtung ermöglicht das Ablesen des Gewichts direkt an dem Küchengerät und erhöht somit die
Benutzerfreundlichkeit.
Alternativ ist eine Vorrichtung vorgesehen, um das Gewicht an einer separat von dem Küchengerät vorgesehenen Einrichtung auszulesen. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, dass das Küchengerät über eine Drahtlosverbindung, beispielsweise
Bluetooth, mit einem Smartphone oder einer anderen Art von externem Terminal kommuniziert. Auf dieser externen
Finrichtung kann dann über entsprechende Software das Gewicht ausgelesen und auf diesem angezeigt werden. Dies ermôglicht es, das Gewicht auszulesen, ohne sich in der unmittelbaren
Nachbarschaft des Küchengeräts befinden zu müssen.
Beispielsweise kann der Anzeigewert so auch auf dem User
Interface des Handteils angezeigt werden.
Weiterhin wird ein Handteil eines Stabmixers bevorzugt vorgesehen, welches mit dem Ansatz lôsbar gekoppelt ist, um das Küchengerät über den Motor des Handteils zu betreiben.
Hierdurch kann das Küchengerät kostengünstig bereitgestellt werden und auch vergleichsweise platzsparend gelagert werden,
da das Handteil des Stabmixers von der Basis gelöst werden kann.
Kurze Beschreibung der Figuren
Figur 1 zeigt eine Komponente eines Küchengeräts gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung.
Figur 2 zeigt ein Küchengerät nach der Ausführungsform der
Erfindung in einer ersten Konfiguration.
Figur 3 zeigt ein Küchengerät gemäß der Ausführungsform der
Erfindung in einer zweiten Konfiguration.
Figur 4 zeigt das Küchengerät gemäß der Ausführungsform der
Erfindung in einer Explosionsdarstellung.
Figur 5 ist eine Druntersicht der Explosionsdarstellung der
Figur 4.
Figur 6 zeigt eine mögliche Verwendung der Waagkomponente der ersten Ausführungsform der Erfindung.
Detaillierte Beschreibung der Ausführungsformen
Figur 1 zeigt eine Komponente des Küchengeräts gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung.
Auf einer Basis 1 ist ein rohrartiger Ansatz 2 vorgesehen, in dem ein Handteil 3, beispielsweise eines Stabmixers, 1ôsbar angeordnet und befestigt ist. Seitlich zu dem Ansatz 2 ist eine Bearbeitungsmittelkopplung 4 vorgesehen, mit der ein (nicht dargestelltes) Bearbeitungsmittel gekoppelt ist, welches innerhalb eines Behälters 5 vorgesehen ist, um
Lebensmittel, die sich in dem Behälter 5 befinden, zu verarbeiten.
Der Behälter 5 ist durch einen Deckel 21 verschlossen. Der
Deckel 21 weist eine Finführôffnung zum Einführen von
Lebensmitteln, die zu verarbeiten sind, auf. Seitlich außen und in der Figur 1 an einer gegenüberliegenden Seite zum
Ansatz 2 ist ein Griff 20 am Behälter 5 vorgesehen. Der Motor des Handteils 3 überträgt an eine in dem Ansatz 2 vorgesehene (nicht dargestellte) Kopplung ein Drehmoment. Diese Kopplung überträgt das Drehmoment über eine (nicht dargestellte)
Mechanik innerhalb der Basis 1 zu der
Bearbeitungsmittelkopplung 4, um das Arbeitsmittel anzutreiben. Hierbei kann die Mechanik innerhalb der Basis 1 ein derartiges Übertragungsverhältnis aufweisen, dass das
Arbeitsmittel mit einer geringeren Drehzahl betrieben wird als die Drehzahl des Handteils 3.
In der Figur 2 ist dargestellt, wie das Küchengerät gemäß einer ersten Ausführungsform mit einer separaten
Waagkomponente 6 angeordnet ist, die unterhalb der Basis 1 angeordnet ist. Dadurch, dass die Waagkomponente 6 unterhalb der Basis 1 angeordnet ist, kann diese das Gewicht der Basis 1 und der zusätzlichen Komponenten und Lebensmittel, die auf der Basis 1 angeordnet sind, bestimmen. Durch eine Bestimmung dieses Gesamtgewichts und eine Subtraktion des Leergewichts des Küchengeräts, beispielsweise unter Verwendung einer Tara-
Funktion, kann somit das Gewicht der zugeführten Lebensmittel bestimmt werden.
Die Waagkomponente 6 weist ein Gewichtsmesssystem auf, welches mehrere Lastzellen, eine elektronische
Berechnungseinheit und eine (vorliegend batteriebasierte)
Stromzufuhr aufweist. Die Waagkomponente 6 weist ferner ein
Benutzerinterface 7 mit einem Display auf, um das gemessene
Gewicht anzuzeigen. Ferner können auch Steuerungsknöpfe an dem Benutzerinterface 7 vorgesehen sein, um die Waage an- bzw. auszuschalten, um eine Tara-Funktion durchzuführen oder um die Gewichtseinheiten zu verändern.
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In der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform befindet sich das Handteil 3 rechts, von einem Benutzer aus gesehen, der das Benutzerinterface 7 direkt vor sich hat, während hingegen das Gefäß 5 zum Verarbeiten von Lebensmitteln links ist. Eine solche Anordnung ist beispielsweise für Linkshänder von
Vorteil, welche während des Verarbeitens von Lebensmitteln mit der linken Hand Lebensmittel in das Gefäß 5 einführen wollen.
Aufgrund der Modularität des Haushaltsgerats kann die
Anordnung der Basis 1 bezüglich der Waagkomponente 6 gedreht werden, um somit zu der Konfiguration zu gelangen, die in der
Figur 3 dargestellt ist. Hierbei ist das Gefäß 5 nunmehr vom
Benutzerinterface (Anzeigevorrichtung) 7 aus gesehen rechts angeordnet und erleichtert somit das Einführen von
Lebensmitteln durch Rechtshänder, während das Handteil 3 links angeordnet ist.
Die Figuren 4 und 5 zeigen Explosionsdarstellungen der
Ausführungsform der Erfindung. Hierbei ist ersichtlich, dass die Waagkomponente 6 Ausnehmungen 8 aufweist, in welche erste
Füße 11 der Basis 1 (siehe Figur 5) eingreifen können. Durch diesen Eingriff der ersten Füße 11 in die Ausnehmungen 8 wird die Ausrichtung der Basis 1 bezüglich der Waagkomponente 6 stabilisiert. Zur festen Befestigung der Basis 1 an der
Waagkomponente 6 ist ferner ein Gewinde 10 an der Unterseide der Basis 1 vorgesehen. In dieses Gewinde greift eine
Schraube 9 ein, die an der Waagkomponente 6 vorgesehen ist und über einen Griff 12 an der Unterseite der Waagkomponente 6 (siehe Figur 5) gedreht werden kann. Hierdurch kann die
Waagkomponente 6 an der Basis 1 werkzeugfrei verschraubt werden. ES ist auch möglich, die Waagkomponente 6 werkzeugfrei von der Basis 1 zu lösen, indem die Schraube 9 herausgeschraubt wird.
Die Ausnehmungen 8 und die ersten Füße 11 der Waagkomponente 6 beziehungsweise der Basis 1 sind um 180°
12 LU103421 rotationssymmetrisch angeordnet, sodass eine Anordnung der
Basis 1 auf der Waagkomponente 6 unter Eingriff der Füße 11 mit den Ausnehmungen 8 in zwei verschiedenen Ausrichtungen möglich ist, wie dies in den Figuren 2 und 3 dargestellt ist.
Durch das Anordnen der ersten Füße 11 in den Ausnehmungen 8 wird gleichzeitig die Höhe des Küchengeräts reduziert, was zu einer verbesserten Stabilität führt.
In der Figur 5 ist ferner dargestellt, dass die
Waagkomponente 6 zweite Füße 13 aufweist. Diese dienen dazu, die Waagkomponente 6 auf einer Oberfläche abzustellen, genauso wie dies auch mit den ersten Füßen 11 der Basis 1 möglich it. Die ersten Füße 11 der Basis 1 und die zweiten
Füße 13 der Waagkomponente 6 weisen bevorzugt eine Oberfläche mit einer hohen Reibung, beispielsweise Gummi, oder Saugnäpfe auf, um die Stabilität der Anordnung auf einer
Arbeitsoberfläche zu erhöhen.
Es ist möglich, in die zweiten Füße 13 der Waagkomponente 6
Lastzellen zur Bestimmung des Gewichts zu integrieren.
Alternativ kann auch die Waagkomponente 6 aus separaten oberen und unteren Teilen bestehen, die eine Bewegung zueinander ermöglichen, wobei in diesem Fall die Lastzellen zwischen diesen beiden Teilen angeordnet sind. Wenn die
Lastzellen in die ersten und zweiten Füße 11, 13 integriert sind, wird bevorzugt, dass wenigstens vier zweite Füße 13 der
Waagkomponente 6 vorgesehen sind, um die Stabilität der
Messung zu erhöhen. Ferner wird bevorzugt, dass alle zweiten
Füße 13 der Waagkomponente 6 Lastzellen aufweisen, um eine akkurate Gewichtsmessung zu ermöglichen. Auch wenn vorliegend
Jeweils sechs erste und zweite Füße 11, 13 vorgesehen sind ist die Anzahl nicht beschränkend und es können mehr oder weniger erste und zweite Füße 11, 13 vorgesehen sein. Aus
Gründen der Stabilität der Anordnung auf einer
Arbeitsoberfläche sollten jedoch bevorzugt mindestens drei erste bzw. zweite Füße 11, 13 vorgesehen sein.
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Auch wenn in der Figur 5 nur eine einzige Schraube 9 vorgesehen ist, können auch mehrere Schrauben vorgesehen sein. Der Griff 12 der Schraube 9 gemäß der Figur 5 kann von
Hand gedreht werden, um die Schraube 9 zu befestigen. Es sind
Jedoch auch andere Möglichkeiten der Befestigung der
Waagkomponente 6 an der Basis 1 möglich, wie beispielsweise
Schnappverbindungen, Magnete, Bajonettverbindungen,
Linearführungen, Klettverschlüsse…. Es ist ferner auch môglich, dass keine solche feste Befestigung vorgesehen ist und die Basis 1 nur lose auf der Waagkomponente 6 angeordnet ist.
Die Waagkomponente 6 weist ein System zur Bewegungserfassung auf. Während des Verarbeitens von Lebensmitteln kann eine
Unwucht in den Lebensmitteln entstehen, und auch der Einfluss der Benutzerbetatigungen auf die Motoreinheit kann die
Gewichtsmessung negativ beeinflussen und zu schnellen
Veränderungen des angezeigten Wertes des Gewichts oder zu einem falschen Messergebnis führen, beispielsweise wenn ein
Benutzer Lebensmittel während der Verarbeitung einführt oder die Drehzahl erhöht oder verringert.
Demgemäß ist es möglich, dass, wenn das System eine Bewegung bzw. eine Beschleunigung oder eine
Veranderungsgeschwindigkeit des Messwertes erfasst, die einen vorher festgelegten Schwellenwert überschreitet, das System für einen Benutzer verwirrende Anzeigen vermeidet, indem beispielsweise der letzte gemessene Wert dauerhaft angezeigt wird, bis das System wieder stabil ist und sich somit nicht oder nur insignifikant bewegt, dass die Gewichtsanzeige deaktiviert wird, bis die Bewegung aufgehört hat, oder dass ein Symbol oder eine Animation angezeigt wird, welches dem
Benutzer signalisiert, dass sich das Küchengerät gegenwärtig bewegt und somit eine akkurate Messung nicht möglich ist.
Bei einer Ausgestaltung des Küchengeräts wie in Figuren 4 und dargestellt ist es möglich, das Küchengerät auch ohne
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Waagkomponente 6 einzusetzen. Dies ermöglicht eine erhöhte
Flexibilität in der Verwendung des Küchengeräts und insbesondere den Verzicht auf die Waagkomponente, wenn diese nicht benötigt wird oder eine preisgünstigere Variante angeboten werden soll.
Bevorzugt wird die Waagkomponente 6 durch eine Batterie betrieben, sodass keine separate Stromzufuhr für die
Waagkomponente 6 nötig ist und auch keine Stromübertragung von der Basis 1 in die Waagkomponente 6 oder von der
Waagkomponente 6 in die Basis 1 nötig ist. Hierbei kann eine beliebige Art von Batterien, wie beispielsweise AA- oder AAA-
Zellen, verwendet werden. ES ist auch möglich, eine wiederaufladbare Batterie in die Waagkomponente 6 zu integrieren, die beispielsweise durch ein externes Ladekabel wie ein USB-C Ladegerät geladen werden kann.
Um die vorher genannten Nachteile von batteriebetriebenen
Waagen zu vermeiden, wird ein Step-Up-Schaltkreis verwendet, um die Spannung der Batterien auf die gewünschte
Betriebsspannung des Mess- bzw.
Signalverarbeitungsschaltkreises zu erhöhen. Step-Up- bzw.
Boost-Schaltkreise („Aufwärtswandler“) arbeiten unter
Verwendung des Prinzips des temporären Speicherns von Energie in dem Magnetfeld einer Spule und dem An- und Ausschalten der
Spannung über einen Transistor. Während der Abschaltphase erzeugt die Spule eine größere Spannung von entgegengesetzter
Polarität wie die Eingabespannung. Durch eine Gleichrichtung über eine Diode, welche über einen Kondensator gepuffert und feedbackgesteuert wird, führt diese Anordnung zu einer stabilen Spannung, die höher ist als die Eingabespannung und die als eine Betriebs- bzw. Referenzspannung für den Mess- und Signalverarbeitungsschaltkreis verwendet werden kann.
Eine solche Ausgestaltung führt zu dem Vorteil, dass
Batteriekombinationen verwendet werden können, bei denen die kombinierte Spannung niedriger ist als die benötigte
Betriebsspannung der Elektronik, die zum Wiegen verwendet wird. Somit kann die Anzahl der benötigten Batterien verringert werden. Auch können die Batterien für eine längere
Zeit verwendet werden, nämlich so lange, bis sie nicht mehr in der Lage sind, die minimal benötigte Eingabespannung der
Step-Up-Schaltung bereitzustellen. Somit kann ein unnötiger
Austausch von Batterien vermieden werden, da die Batterien länger verwendet werden können und weniger oft ausgetauscht werden müssen. Dies verbessert die Umweltfreundlichkeit.
Es ist auch angedacht, dass die Waagkomponente 6 weitere
Funktionen aufweisen kann. So kann die Waagkomponente 6 beispielsweise über ein Drahtlosverbindung oder eine
Verbindung über Draht o.ä. mit einer Basiseinheit und somit mit der Motoreinheit in Verbindung sein, welche wiederum mit einer Steuerungseinheit verbunden ist. Somit können die gemessenen Gewichte direkt in Programmen verwendet werden und die Betriebsparameter an die Nahrungsmittelmenge anpassen, die in dem Gefäß vorgesehen ist.
Auch kann das Benutzerinterface 7 auf der Waagkomponente 6 ein Pixeldisplay und eine Touch-Screen-Funktion haben. Somit können beispielsweise Rezepte angezeigt werden. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, interaktive Rezepte zu verwenden oder schrittweise Zubereitungsinstruktionen oder
Instruktionsvideos auf dem Display darzustellen. Das
Benutzerinterface kann auch eine WiFi- oder Bluetooth-
Verbindungsfunktion haben (oder eine beliebige andere Art von bevorzugt drahtloser Verbindungsfunktion), wodurch es möglich ist, Rezepte oder Instruktionsvideos vom Internet oder von einem verbundenen Mobiltelefon oder anderen
Kommunikationsmitteln herunterzuladen und/oder zu streamen.
Ein Mobiltelefon kann als eine Verbindungsschnittstelle zum
Übertragen von Informationen von der Waagkomponente an die
Motoreinheit und/oder als ein Benutzerinterface für die fortgeschritteneren Funktionen des Systems dienen,
16 LU103421 beispielsweise für das Anzeigen von interaktiven Rezepten, die Programmauswahl oder das Anzeigen von Statusinformationen der Motoreinheit und der Waage auf dem Mobiltelefon. Es ist auch möglich, kein Benutzerinterface auf der Waagkomponente 6 oder am Rest des Küchengeräts zu haben und stattdessen eine
Verbindungsmöglichkeit mit einem Mobiltelefon zu haben, wobei dann die Messungen direkt auf den Bildschirm des
Mobiltelefons angezeigt werden. Insofern kann es von Vorteil sein, eine Dockingstation für ein Mobiltelefon an dem
Küchengerät bereitzustellen. Zu bemerken ist hierbei, dass anstelle eines Mobiltelefons eine beliebige andere Art von
Terminal eingesetzt werden kann. So kann beispielsweise anstelle eines Smartphones auch ein Tablet, ein Notebook, ein separater Desktopcomputer, .. eingesetzt werden. Wichtig ist lediglich, dass dieses Terminal dazu ausgestattet ist, mit dem Küchengerät zu kommunizieren und etwaige benötigte
Steuerungsfunktionen auszuführen.
Figur 6 zeigt eine Verwendungsmöglichkeit der separaten
Waagkomponente 6 zusammen mit einer Schale 14, die auf der
Waagkomponente 6 angeordnet ist. Hierdurch kann die
Waagkomponente 6 zu einer eigenständigen Waage umfunktioniert werden. Dies erhöht die Variabilität in der Verwendung der
Waagkomponente 6 und erhöht somit die Benutzerfreundlichkeit für den Benutzer und spart dem Benutzer ferner dahingehend
Kosten, dass er keine separate Waage für andere Anwendungen bereitstellen muss. Die Schale 14 kann auf der oberen Seite der Waagkomponente 6 unter Verwendung gleicher oder ähnlicher
Befestigungsmittel befestigt werden, wie dies bezüglich der
Figuren 4 und 5 dargestellt ist. Es ist auch möglich, dass die Schale 14 fest auf der Waagkomponente 6 angeordnet ist und die Basis 1 dann auf der Schale 14 angeordnet wird.
Bevorzugt wird Jedoch, dass die Schale 14 entfernt werden kann, um diese dann zur leichteren Reinigung beispielsweise in einem Geschirrspüler entfernen zu können.
17 LU103421
Es ist auch möglich, dass die Waage direkt in die Basis 1 integriert ist. Wenn die Basis 1 eine direkt integrierte
Waage aufweist, ergibt sich eine dritte Möglichkeit der
Anordnung der Lastzellen, nämlich dass diese direkt in der
Bearbeitungsmittelkopplung 4 angeordnet werden, sodass sie nur das Gewicht des Gefäßes 5 und der Lebensmittel wiegen, jedoch nicht das Gewicht der Basis 1 und eines mit dieser gekoppelten Motors. Dies wäre Jedoch dahingehend von
Nachteil, dass ein gewisses Spiel in der
Bearbeitungsmittelkopplung 4 nötig wäre, um die Messungen nicht zu verfälschen. Auch würden alle internen Kräfte des
Antriebsstrangs, beispielsweise die Kräfte, die sich aufgrund der Getriebeelemente innerhalb der Basis 1 ergeben, auf die
Lastzellen übertragen werden, was eine robustere und kostenintensivere Ausgestaltung der Lastzellen mit sich bringen würde.
Auch wenn vorliegend der Antrieb des Küchengeräts durch den
Motor eines Stabmixers angedacht wurde, ist es auch möglich, diesen durch andere Komponenten zu betreiben, beispielsweise durch Handmixer.
Um die Auslesbarkeit des Displays 7 zu erhöhen werden bevorzugt Displays verwendet, bei denen die verschiedenen (Unter-)Einheiten in verschiedenen Farben angezeigt werden.
Bei Verwendung metrischer Anzeige werden beispielsweise die vollen Kilogramm in einer anderen Farbe angezeigt, als die folgenden Nachkommastellen (Gramm). Bei Verwendung imperialer
Anzeige, werden volle Pfund (lb.) in einer anderen Farbe angezeigt als Unzen (oz.). Ebenso werden die Einheitensymbole in den jeweiligen Farben angezeigt. Dies erleichtert es einem Benutzer, die Messwerte abzulesen.

Claims (15)

Ansprüche
1. Küchengerät mit: - einer Basis (1), die zum Abstellen des Küchengeräts auf einer Arbeitsfläche vorgesehen ist, - einem Ansatz (2), der zur lôsbaren Kopplung mit einem von der Basis getrennten Motor (3) vorgesehen ist, - einer Bearbeitungsmittelkopplung (4), die zur Kopplung mit einem Arbeitsmittel vorgesehen ist, über welches Lebensmittel verarbeitet werden, - einer Waage, die dazu ausgestaltet ist, um das Gewicht von Lebensmitteln, die von dem Küchengerät zu verarbeiten sind, zu bestimmen.
2. Küchengerät nach Anspruch 1, wobei die Waage in einer unterhalb der Basis (1) angeordneten und von der Basis (1) trennbaren Waagkomponente (6) vorgesehen ist.
3. Küchengerät nach Anspruch 2, wobei die Waagkomponente (6) in mindestens zwei Anordnungen bezüglich der Basis (1) angeordnet werden kann.
4. Küchengerät nach Anspruch 2 oder 3, wobei die Waagkomponente (6) über einen werkzeugfrei lösbaren Mechanismus fest mit der Basis (1) verbunden ist.
5. Kiichengerat nach Anspruch 2, 3 oder 4, wobei die Basis (1) und die Waagkomponente (6) zueinander komplementär ausgestaltet sind, um die Basis (1) in der Ausrichtung bezüglich der Waagkomponente (6) zu stabilisieren.
6. Küchengerät nach Anspruch 1, wobei die Waage in die Basis (1) integriert ist. 7, Küchengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Küchengerät mit einer Finrichtung zum Erkennen
19 LU103421 einer Bewegung des Küchengeräts versehen ist und das Gewicht nur dann ausgegeben wird, wenn im Wesentlichen keine Bewegung erkannt wird.
8. Kiichengerat nach Anspruch 7, wobei die Einrichtung zum Erkennen einer Bewegung dazu ausgestaltet ist, eine Vibration des Küchengeräts zu bestimmen.
9. Küchengerät nach Anspruch 7 oder 8, wobei die Einrichtung zum Erkennen einer Bewegung dazu ausgestaltet ist, eine Veränderungsgeschwindigkeit des Messwertes zu erkennen, der oberhalb eines festgelegten Grenzwerts liegt und basierend darauf eine Bewegung zu erkennen.
10. Küchengerät nach einem der Ansprüche 6 bis 9, wobei die Einrichtung zum Erkennen einer Bewegung dazu ausgestaltet ist, den Verlauf und die Abfolge der Maxima und Minima der einzelnen Wagezellen zu erfassen und basierend darauf eine Bewegung zu erkennen.
11. Küchengerät nach einem der Ansprüche 6 bis 10, wobei während eine Bewegung erkannt wird, ein Symbol oder eine Animation angezeigt wird, um einem Benutzer eine Bewegung des Küchengeräts zu signalisieren.
12. Küchengerät nach einem der vorherigen Ansprüche, wobei die Waage durch eine im Küchengerät vorgesehene Spannungsquelle, insbesondere eine Batterie, betrieben wird und wobei bevorzugt eine Vorrichtung, besonders bevorzugt ein Aufwärtswandler, vorgesehen ist, welche die durch die Spannungsquelle bereitgestellte Spannung erhöht.
13. Küchengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner mit einer mit der Waage gekoppelten Anzeigevorrichtung (7), um das Gewicht anzuzeigen, die bevorzugt für verschiedene Maßeinheiten unterschiedliche Farben für die Anzeige verwendet.
14. Küchengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner mit einer Einrichtung, um das Gewicht an einer separat von dem Küchengerät vorgesehenen Einrichtung auszulesen.
15. Küchengerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner mit dem Handteil (3) eines Stabmixers, welches mit dem Ansatz (2) lösbar gekoppelt ist, um das Küchengerät über den Motor des Handteils (3) zu betreiben.
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