LU103422B1 - Untersetzervorrichtung für ein Gargefäß, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Erhitzen eines Gargefäßes - Google Patents

Untersetzervorrichtung für ein Gargefäß, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Erhitzen eines Gargefäßes

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LU103422B1
LU103422B1 LU103422A LU103422A LU103422B1 LU 103422 B1 LU103422 B1 LU 103422B1 LU 103422 A LU103422 A LU 103422A LU 103422 A LU103422 A LU 103422A LU 103422 B1 LU103422 B1 LU 103422B1
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LU
Luxembourg
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cooking vessel
trivet
heating
induction
induction device
Prior art date
Application number
LU103422A
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English (en)
Inventor
Nils Marius Gehring
Thomas Metz
Volker Ennen
Timo Schridde
Franziska Niermann
Henrik Wilkens
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Miele & Cie Kg
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Publication date
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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/10Induction heating apparatus, other than furnaces, for specific applications
    • H05B6/12Cooking devices
    • H05B6/1209Cooking devices induction cooking plates or the like and devices to be used in combination with them
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B2213/00Aspects relating both to resistive heating and to induction heating, covered by H05B3/00 and H05B6/00
    • H05B2213/07Heating plates with temperature control means

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Abstract

Untersetzervorrichtung für ein Gargefäß, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Erhitzen eines Gargefäßes Die Erfindung betrifft eine Untersetzervorrichtung (106) für ein Gargefäß (110), wobei die Untersetzervorrichtung (106) einen Abstellabschnitt (112) zum Abstellen des Gargefäßes (110), eine Mehrzahl von Halteelementen (114) zum Halten des Gargefäßes (110) am Abstellabschnitt (112) und eine Übertragungseinheit (116) aufweist, die ausgeformt ist, um unter Verwendung eines eingangsseitigen Magnetfelds eines Induktionsfelds ein ausgangsseitiges Magnetfeld zum Erhitzen des Gargefäßes (110) zu erzeugen.

Description

Beschreibung
Untersetzervorrichtung für ein Gargefäß, Induktionsvorrichtung und Verfahren zum Erhitzen eines Gargefäßes
Die Erfindung betrifft eine Untersetzervorrichtung für ein Gargefäß, eine Induktionsvorrichtung und ein Verfahren zum Erhitzen eines Gargefäßes.
Über Induktion können beispielsweise kabellose Werkzeuge aber auch Küchengeräte mit
Energie versorgt werden.
Der hier vorgestellte Ansatz stellt sich die Aufgabe, eine verbesserte Untersetzervorrichtung für ein Gargefäß, eine verbesserte Induktionsvorrichtung und ein verbessertes Verfahren zum
Erhitzen eines Gargefäßes zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Untersetzervorrichtung für ein Gargefäß, eine Induktionsvorrichtung und ein Verfahren zum Erhitzen eines Gargefäßes mit den
Merkmalen der Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen. ı5 Durch den vorgestellten Ansatz kann eine kompakte und für einen Nutzer flexibel einsetzbare
Möglichkeit geschaffen werden, Gargefäße an unterschiedlichen Orten zu nutzen.
Es wird eine Untersetzervorrichtung für ein Gargefäß vorgestellt, wobei die
Untersetzervorrichtung einen Abstellabschnitt zum Abstellen des Gargefäßes, eine Mehrzahl von Halteelementen zum Halten des Gargefäßes am Abstellabschnitt und eine
Ubertragungseinheit aufweist, die ausgeformt ist, um unter Verwendung eines eingangsseitigen Magnetfelds eines Induktionsfelds ein ausgangsseitiges Magnetfeld zum
Erhitzen des Gargefäßes zu erzeugen.
Die Untersetzervorrichtung kann beispielsweise im Zusammenhang mit einem ein
Induktionsfeld aufweisenden Kochfeld oder einer andersartigen Arbeitsplatte eingesetzt werden, an der ein Induktionsfeld angeordnet ist. Beispielsweise kann die
Untersetzervorrichtung auch auf einer Tischplatte aufgestellt werden, wenn in die Tischplatte eine Vorrichtung zum Erzeugen eines Induktionsfelds integriert ist oder unter der Tischplatte angeordnet ist. Die Untersetzervorrichtung kann somit als ein mobiles Gerät verwendet werden. Die Vorrichtung zum Erzeugen eines Induktionsfelds kann zumindest eine
Induktionsspule, auch als Primärspule, zum Generieren des eingangsseitigen Magnetfelds umfassen. Die Übertragungseinheit kann zumindest eine empfängerseitige Induktionsspule, auch als Sekundärspule bezeichnet, aufweisen, die als ein Signalverstärker, einem sogenannten Repeater, fungieren kann, um das eingangsseitige Magnetfeld des
Induktionsfelds zu verstärken oder weiterzuleiten und damit zum Erhitzen eines auf der
Untersetzervorrichtung abgestellten Gargefäßes zu verwenden. Das Gargefäß kann beispielsweise als ein Topf oder eine Pfanne ausgeformt sein, in dem Lebensmittel zubereitet werden können. Das Gargefäß kann dazu auf dem Abstellabschnitt angeordnet werden oder sein. Der Abstellabschnitt kann an eine Form des Gargefäßes angepasst sein kann.
Vorteilhafterweise kann der Abstellabschnitt rund oder rechteckig ausgeführt sein. Der
Abstellabschnitt kann so ausgeformt sein, dass Gargefäße unterschiedlicher Größe abgestellt werden können. Unter Verwendung der Halteelemente können Gargefäße, optional unterschiedlicher Größe, sicher an der Untersetzervorrichtung befestigt werden. Die
Halteelemente können beispielsweise als Magnete, Klipse, Rastungen, Saugnäpfe und zusätzlich oder alternativ als Klebestreifen ausgeführt sein und mit einem Boden des
Gargefäßes verbunden werden. Optional können die Halteelemente eine Haltekraft ausüben, die es ermöglicht, bei einem Heben des Gargefäßes die Untersetzervorrichtung mit dem ı5 Gargefäß anzuheben. Die Halteelemente können dazu vorteilhafterweise am
Abstellabschnitt, an einem Interaktionsabschnitt und zusätzlich oder alternativ an einem
Zwischenabschnitt der Untersetzervorrichtung angeordnet sein. Der Interaktionsabschnitt und der Abstellabschnitt können dabei vorteilhafterweise über den Zwischenabschnitt miteinander verbunden sein.
Besonders bevorzugt weist die erfindungsgemäße Untersetzervorrichtung eine NFC-Spule auf, welche angeordnet und ausgebildet ist, einen Datenaustausch zwischen der
Untersetzervorrichtung und einem unterhalb der Untersetzervorrichtung angeordneten externen Gerät, wie etwa einem externen Kochfeld, zu ermöglichen. Hierdurch kann beispielsweise das in einer Arbeitsplatte verbaute Gerät, welches auch eine NFC-Spule zum
Senden im Rahmen des Datenaustauschs aufweist, eine Leistungsanforderung mit der
Untersetzervorrichtung austauschen. So kann die von der Untersetzervorrichtung angeforderte Leistung auch über das eingangsseitige Magnetfeld bereitgestellt werden.
Gemäß einer Ausführungsform kann die Untersetzervorrichtung einen Interaktionsabschnitt zum Interagieren mit einem auf dem Interaktionsabschnitt abgelegten mobilen Endgerät und zusätzlich oder alternativ zum Bereitstellen einer Bedienfunktion zum Bedienen der
Untersetzervorrichtung durch einen Nutzer aufweisen. Der Interaktionsabschnitt kann vorteilhafterweise ausgebildet sein, um das mobile Endgerät, das beispielsweise als ein
Smartphone, aber auch als ein anderes Kleingerät realisiert sein kann, zu laden und zusätzlich oder alternativ beispielsweise eine Datenübertragung zu ermöglichen. Ein
Kleingerat kann vorteilhafterweise ein Küchenkleingerät sein. Beispielsweise kann die
Untersetzervorrichtung über eine WLAN-Funktion und zusätzlich oder alternativ über eine
Sicherheitsfunktion, wie beispielsweise eine Sicherheitsabschaltung, verfügen. Das bedeutet,
dass das mobile Endgerät in diesem Fall vorteilhafterweise mit der Untersetzervorrichtung für eine Schaltung der elektrischen Leistung gekoppelt ist und die Untersetzervorrichtung andernfalls die Schaltung der elektrischen Leistung blockieren kann. Vorteilhafterweise kann eine Sicherheit für einen Nutzer dadurch erhöht werden.
Der Interaktionsabschnitt kann beweglich in Relation zu dem Abstellabschnitt angeordnet sein. Vorteilhafterweise kann der Interaktionsabschnitt kippbar und zusätzlich oder alternativ um den Abstellabschnitt drehbar angeordnet sein. Insgesamt kann der Abstellabschnitt vorteilhafterweise einteilig oder mehrteilig ausgeführt sein. Durch die mehrteilige Ausführung kann vorteilhafterweise ein die Elektronikkomponenten enthaltender erster Teil des
Abstellabschnitts von einem keine Elektronikkomponenten enthaltenden zweiter Teil des
Abstellabschnitts gelöst werden, um diesen vorteilhafterweise einfacher reinigen zu können.
Ferner kann der Interaktionsabschnitt eine mechanische Halterung für das mobile Endgerät aufweisen. Die mechanische Halterung kann beispielsweise als Magnetelement oder als ein
Rastelement ausgeführt sein, durch die beispielsweise ein Verrutschen und zusätzlich oder ı5 alternativ ein Fallen des mobilen Endgerätes von dem Interaktionsabschnitt verhindert werden kann.
Gemäß einer Ausführungsform kann der Interaktionsabschnitt thermisch isolierend ausgeführt sein. Vorteilhafterweise kann der Interaktionsabschnitt ein wärmeisolierendes
Material oder ein Dämmelement umfassen, welches das Endgerät vorteilhafterweise vor
Abwärme des Gargefäßes schützen kann, um somit eine Fehlfunktion des Endgerätes verhindern zu können.
Die Übertragungseinheit kann mindestens eine Induktionsspule und einen Kondensator umfassen. Dadurch kann ein Schwingkreis gebildet werden. Das Kondensatorpaar kann vorteilhafterweise eine passende Resonanzfrequenz aufweisen, sodass die
Ubertragungseinheit in Kombination mit dem Induktionsfeld eine Funktion eines so genannten
Repeater Coils oder einer magnetischen Linse ausführen kann. Dadurch kann eine
Energieübertragung von dem Induktionsfeld auf das Gargefäß für beispielsweise
Garprozesse erfolgen. Zusätzlich kann die Übertragungseinheit vorteilhafterweise einen
Unterbrechungsschalter aufweisen, der ausgebildet sein kann, um eine Leistungsübertragung erst nach einer erfolgreicher Kommunikationsverbindung zuzulassen.
Außerdem kann die Untersetzervorrichtung zumindest eine NFC-Spule zum Kommunizieren mit dem Gargefäß oder einem mobilen Endgerät umfassen. Die Near-Field-Communication-
Spule (NFC), kann die Kommunikation zwischen dem Gargefäß und dem mobilen Endgerät über eine kurze Distanz ermöglichen. Vorteilhafterweise kann die Untersetzervorrichtung eine
NFC-Spule im Abstellabschnitt und zusätzlich oder alternativ in einem Interaktionsabschnitt aufweisen.
Gemäß einer Ausführungsform kann die Untersetzervorrichtung mindestens einen
Temperatursensor aufweisen. Der mindestens eine Temperatursensor kann vorteilhafterweise im Abstellabschnitt angeordnet sein. Zusätzlich kann die
Untersetzervorrichtung weitere Temperatursensoren aufweisen, die beispielsweise in einem
Zwischenabschnitt und zusätzlich oder alternativ in einem Interaktionsabschnitt angeordnet sein können. Vorteilhafterweise können durch Verwendung des mindestens einen
Temperatursensors Kochprozesse reguliert werden oder beispielsweise kann eine
Notabschaltung der Untersetzervorrichtung durchgeführt werden, wenn beispielsweise eine zu hohe Temperatur erfasst wurde.
Zusätzlich kann die Untersetzervorrichtung einen Boden aufweisen, der gegenüberliegend zu dem Abstellabschnitt angeordnet sein kann, und eine Dämmschicht aufweisen, die zwischen dem Boden und dem Abstellabschnitt angeordnet sein kann. Vorteilhafterweise kann die
Dämmschicht ausgeführt sein, um eine Temperatur des Bodens auf maximal 80°C begrenzen zu können. Dadurch kann das Gargefäß samt der Untersetzervorrichtung beispielsweise auf einem Tisch abgestellt werden ohne diesen zu beschädigen. Vorteilhafterweise kann der
Boden der Untersetzervorrichtung rutschfest oder alternativ glatt ausgeführt sein.
Gemäß einer Ausführungsform kann zumindest die Übertragungseinheit in einem flexiblen
Material vergossen sein. Vorteilhafterweise kann dadurch auf ein separates Gehäuse verzichtet werden. Weiterhin kann sich die Übertragungseinheit mindestens teilweise an eine
Oberfläche, auf welcher sie abgestellt wird, anpassen.
Ferner können die Halteelemente ausgeformt sein, um Gargefäße mit unterschiedlichen
Topfgrößen befestigen zu können. Vorteilhafterweise kann die Untersetzervorrichtung hôhenvariabel eingestellt werden, sodass sie universell einsetzbar sein kann.
Gemäß einer Ausführungsform kann die Untersetzervorrichtung eine Signalisierungseinheit zum Ausgeben eines akustischen und zusätzlich oder alternativ visuellen Signals an einen
Nutzer aufweisen. Die Signalisierungseinheit kann dabei vorteilhafterweise mindestens einen
Lautsprecher und zusätzlich oder alternativ mindestens eine Leuchtquelle, wie beispielsweise eine LED, aufweisen. Das visuelle Signal kann beispielsweise ein Blinken oder Leuchten der
Leuchtquelle sein.
Die Untersetzervorrichtung kann eine Energiegewinnungseinheit aufweisen, die ausgebildet sein kann, um elektrische Energie aus thermischer Energie generieren zu können. Das bedeutet, dass die Untersetzervorrichtung vorteilhafterweise erkennen kann, wenn dieselbe auf eine erwärmte Oberfläche abgestellt wurde. Genauer gesagt kann bereits vorhandene thermische Energie effizient genutzt werden. Die elektrische Energie kann beispielsweise zum Betreiben einer elektronischen Einrichtung der Untersetzervorrichtung verwendet werden. 5 Es wird ferner eine Induktionsvorrichtung vorgestellt, die eine Arbeitsplatte mit mindestens einem Induktionsfeld aufweist, und eine Untersetzervorrichtung in einer zuvor genannten
Variante aufweist, wobei die Übertragungseinheit mit dem Induktionsfeld zusammenwirkt.
Das Induktionsfeld kann beispielsweise in Verbindung mit einem Kochfeld oder alternativ mit einem Tisch als Arbeitsplatte stehen. Vorteilhafterweise kann dadurch nicht zwangsläufig ein
Kochfeld für die Bereitung von Speisen notwendig sein, sodass vielfältige
Einsatzmöglichkeiten für die Induktionsvorrichtung und dadurch für die
Untersetzervorrichtung geschaffen werden können.
Außerdem wird ein Verfahren zum Erhitzen eines Gargefäßes unter Verwendung einer
Untersetzervorrichtung in einer zuvor genannten Variante vorgestellt, wobei das Verfahren ı5 einen Schritt des Erzeugens des ausgangsseitigen Magnetfelds zum Erhitzen des
Gargefäßes unter Verwendung des eingangsseitigen Magnetfelds des Induktionsfelds umfasst.
Das Verfahren kann vorteilhafterweise in einer Induktionsvorrichtung in einer zuvor genannten Variante durchgeführt werden.
Auch wenn der beschriebene Ansatz anhand eines Haushaltgeräts beschrieben wird, kann der hier beschriebene Ansatz entsprechend im Zusammenhang mit einem gewerblichen oder professionellen Gerät eingesetzt werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt
Figur 1 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung;
Figur 2 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung;
Figur 3 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Untersetzervorrichtung;
Figur 4 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung in einem Ruhezustand; und
Figur 5 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung in einem Zwischenzustand;
Figur 6 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung in einem Betriebszustand;
Figur 7 eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Untersetzervorrichtung; und s Figur 8 ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens zum
Erhitzen eines Gargefäßes.
Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung 100. Die Induktionsvorrichtung 100 weist hierbei eine Arbeitsplatte 102 mit mindestens einer ein Induktionsfeld erzeugenden Vorrichtung 104 sowie eine
Untersetzervorrichtung 106 auf, die mit der Induktionsfeld erzeugenden Vorrichtung 104 der
Arbeitsplatte 102 zusammenwirkt. Die Vorrichtung 104 kann auch als Induktionseinheit bezeichnet werden und ist ausgeformt, um ein eingangsseitiges Magnetfeld zu erzeugen, welches mit der Untersetzervorrichtung 106 zusammenwirkt, auf welcher ein Gargefäß 110, wie beispielsweise ein Topf, abstellbar oder abgestellt ist. Die Vorrichtung 104 ist hierbei unterhalb der Arbeitsplatte 102 angeordnet, die beispielsweise als eine Tischplatte, ein
Kochfeld oder als eine handelsübliche Küchenarbeitsplatte realisierbar ist. Alternativ ist die
Arbeitsplatte 102 als eine beliebige Fläche realisierbar, sodass die Untersetzervorrichtung 106 nicht zwangsläufig als ein Küchenutensil oder Küchenzubehôr ausgeführt ist.
Die Untersetzervorrichtung 106 ist also für das Gargefäß 110 vorgesehen und weist einen
Abstellabschnitt 112 zum Abstellen des Gargefäßes 110, eine Mehrzahl von Halteelementen 114 zum Halten des Gargefäßes 110 am Abstellabschnitt 112, wie beispielsweise Magnete,
Klipse, Saugnäpfe, Rastelemente und/oder Klebestreifen, und eine Übertragungseinheit 116 auf, die ausgeformt ist, um unter Verwendung eines eingangsseitigen Magnetfelds des
Induktionsfelds ein ausgangsseitiges Magnetfeld zum Erhitzen des Gargefäßes 110 zu erzeugen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind die Halteelemente 114 am
Abstellabschnitt 112 angeordnet. Die Halteelemente 114 sind beispielsweise ausgeformt, um
Gargefäße 110 mit unterschiedlichen Topfgrößen zu befestigen.
Beispielsweise ist dabei die Übertragungseinheit 116 in einem flexiblen Material vergossen.
Anders ausgedrückt ist die Untersetzervorrichtung 106 als ein induktiver Verstärker ausgeführt. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel umfasst die Übertragungseinheit 116 mindestens eine Induktionsspule 118 und mindestens einen Kondensator, die zusammen eine passende Resonanzfrequenz aufweisen. Die Übertragungseinheit 116 wird beispielsweise auch als Repeater Coil oder als magnetische Linse bezeichnet oder fungiert als solche, um beispielsweise Garprozesse, bzw. eine Energieübertragung zu ermöglichen.
Beispielsweise weist die Übertragungseinheit 116 eine Elektronik 120 auf, die beispielsweise einen Unterbrechungsschalter beinhaltet, der ausgebildet ist, um eine Leistungsübertragung erst nach erfolgreicher Kommunikationsverbindung zu erlauben. Lediglich optional ist die
Untersetzervorrichtung 106 einteilig oder mehrteilig realisierbar, sodass ein Teil der
Untersetzervorrichtung 106 mit den elektronischen Komponenten ausgestattet ist und ein weiterer Teil ohne elektronische Komponenten realisiert ist. Durch diese mehrteilige
Ausführung wird beispielsweise eine Reinigung erleichtert, bzw. die elektronischen
Komponenten können vor potentiellen Fluideinflüssen geschützt werden.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die Untersetzervorrichtung 106 mindestens eine
NFC-Spule 122 zum Kommunizieren mit einem externen Gerät in der Arbeitsplatte auf.
Alternativ oder ergänzend kann die Untersetzervorrichtung 106 auch eine weitere NFC-Spule 700 für die Kommunikation mit weiteren externen Geräten, wie etwa einem mobilen Endgerät, aufweisen, wie dies im Rahmen von Fig. 7 gezeigt ist. Die NFC-Spule 122 ist gemäß diesem
Ausführungsbeispiel im Abstellabschnitt 112 angeordnet und umgibt beispielsweise die
Induktionsspule 118. Mittig, aber an einer dem Gargefäß 110 zugewandten Seite weist die
Untersetzervorrichtung 106 gemäß diesem Ausführungsbeispiel mindestens einen
Temperatursensor 124 auf. Der Temperatursensor 124 ist beispielsweise ausgeformt, um eine Temperatur zu erfassen und somit Garprozesse zu kontrollieren. Genauer gesagt kann eine Sicherheitsabschaltung oder Notabschaltung erfolgen. Zusätzlich kann die
Untersetzervorrichtung 106 beispielsweise auch weitere Temperatursensoren aufweisen.
Zwischen dem Temperatursensor 124 und der Induktionsspule 118, genauer gesagt zwischen einem dem Abstellabschnitt 112 gegenüberliegenden Boden 126 und dem
Abstellabschnitt 112 weist die Untersetzervorrichtung 106 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel eine Dämmschicht 128 auf, die ausgebildet ist, um eine Temperatur am
Boden 126 auf maximal 80°C zu begrenzen. Der Boden 126 ist lediglich optional rutschfest oder glatt ausgeführt.
Weiterhin optional weist die Untersetzervorrichtung 106 eine Energiegewinnungseinheit auf, die ausgebildet ist, um elektrische Energie aus thermischer Energie zu generieren. Dies erfolgt beispielsweise dann, wenn die Untersetzervorrichtung 106 auf eine warme Fläche gestellt wurde.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist auch die Vorrichtung 104 eine Induktionsspule 130
Sowie optional eine Kommunikationseinheit 132, die beispielsweise zumindest eine NFC-
Spule umfasst. Unter Verwendung der Induktionsspule 130 kann das eingangsseitige
Magnetfeld erzeugt werden. Unter Verwendung der Kommunikationseinheit 132 kann eine
Datenübertragung zwischen der Vorrichtung 104 und der Untersetzervorrichtung 106 durchgeführt werden. Zwischen der Induktionsspule 130 und der Kommunikationseinheit 132 weist die Vorrichtung 104 gemäß diesem Ausführungsbeispiel eine Ferritschicht 134 auf, die beispielsweise als eine Folie ausgeführt ist. Auch die Vorrichtung 104 weist gemäß diesem
Ausführungsbeispiel eine Elektronikeinheit 136 auf, die beispielsweise einen Schwingkreis umfasst.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel stellt die Untersetzervorrichtung 106 einen induktiven
Topfuntersetzer mit einer Funktion zum Erwärmen von Standardtöpfen dar. Gemäß einem
Ausführungsbeispiel ist die auch als Untersetzter bezeichnete Untersetzervorrichtung 106 sehr kompakt in ihrer Bauform realisiert. Das bedeutet, dass ihre Bauhöhe beispielsweise kleiner ist als 30 mm, vorzugsweise kleiner als 15 mm. Die Untersetzervorrichtung 106 ist dabei direkt am Gargefäß 110 befestigbar, oder umgekehrt. Die Verbindung erfolgt über die
Halteelemente 114, die beispielsweise als Haltemagente, Rastungen, Klebestreifen oder
Klipse ausgeführt sind. Optional werden bei einer Befestigung nur über die Bodenfläche des
Gargefäßes 110 temperaturbeständige Haltemagnete, wie beispielsweise Ferritmagnete, eingesetzt. Der Befestigungsmechanismus kann auch in seiner Größe variabel sein, sodass verschiedene Topfgrößen verwendet werden können.
Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die Untersetzervorrichtung 106 eine
Temperaturddmmung auf, um die Bodentemperatur der auch als Untersetzer bezeichneten
Untersetzervorrichtung 106 auf weniger als 80°C zu begrenzen. Die entsprechende
Dämmschicht 128 ist dabei wahlweise ober- oder unterhalb der Induktionsspule 118 angeordnet. Beispielsweise erfolgt eine Energieübertragung zum Topfboden über eine
Repeater Coil, das bedeutet über eine so genannte magnetische Linse, bzw. über
Induktorspulen und einem Kondensatorpaar mit passender Resonanzfrequenz. Die
Kommunikation erfolgt über die NFC -Spule 122. In den Schaltkreis der Repeater Coil ist beispielsweise ein Unterbrechungsschalter verbaut, der eine Leistungsübertragung erst nach einer erfolgreichen NFC- Verbindung ermöglicht. Optional ist die Untersetzervorrichtung 106 aus einem flexiblen Material realisiert, in das die einzelnen Komponenten vergossen sind.
Figur 2 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung 100, die beispielsweise der in Figur 1 beschriebenen
Induktionsvorrichtung 100 entspricht. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die
Untersetzervorrichtung 106 zusätzlich einen Interaktionsabschnitt 200 zum Interagieren mit einem auf dem Interaktionsabschnitt 200 abgelegten mobilen Endgerät beispielsweise zum
Laden des mobilen Endgerätes und/oder zum Bereitstellen einer Bedienfunktion zum
Bedienen der Untersetzervorrichtung 106 durch einen Nutzer mittels einer Datenübertragung auf. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist der Interaktionsabschnitt 200 ein Bedienfeld 202 auf, über welches der Nutzer beispielsweise eine Gartemperatur steuern oder einstellen kann. Beispielsweise kann ebenfalls eine Sicherheitsfunktion integriert sein, bei der als
Voraussetzung für eine Schaltung von elektrischer Leistung das mobile Endgerät mit der
Untersetzervorrichtung 106 gekoppelt sein muss. Der Interaktionsabschnitt 200 und der
Abstellabschnitt 112 sind gemäß diesem Ausführungsbeispiel durch einen Zwischenabschnitt 204 miteinander verbunden. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel ist der Interaktionsabschnitt 200 beweglich in Relation zum Abstellabschnitt 112 angeordnet und somit beispielsweise nach oben kippbar, faltbar und/oder um den Abstellabschnitt 112 drehbar angeordnet.
Auch gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die Untersetzervorrichtung 106 die Mehrzahl von Halteelementen 114 auf, wobei diese zusätzlich zum Abstellabschnitt 112 am
Zwischenabschnitt 204 und/oder am Interaktionsabschnitt 200 angeordnet sind. Die
Halteelemente 114 am Zwischenabschnitt 204, bzw. am Interaktionsabschnitt 200 sind dabei ausgebildet, um den Zwischenabschnitt 204 und/oder den Interaktionsabschnitt 200 an einer
Seitenwand des Gargefäßes 110 zu haften. Beispielsweise ist der Interaktionsabschnitt 200 thermisch isolierend ausgeführt, sodass das Bedienfeld 202, bzw. alternativ das mobile
Endgerät vor der Abwärme des Gargefäßes 110 geschützt wird und der Nutzer sich beispielsweise nicht verbrennt. Weiterhin optional weist der Interaktionsabschnitt 200 eine
Signalisierungseinheit auf, die beispielsweise einen Lautsprecher und/oder LEDs aufweist.
Die Signalisierungseinheit ist dabei ausgebildet, um entsprechend ein akustisches und/oder visuelles Signal an den Nutzer auszugeben, bzw. um dem Benutzer vereinfacht gesagt
Warnhinweise oder Zustände zur Kopplung anzuzeigen.
Beispielsweise ist die Untersetzervorrichtung 106 mehrteilig realisiert, wobei der Teil mit dem
User Interface (Ul), das bedeutet mit dem Bedienfeld 202, drehbar sein kann. Genauer gesagt ist das Ul-Teil mit der empfindlichen Elektronik abnehmbar und beispielsweise bei
Bedarf mit dem Untersetzer verbindbar. Hier ist der Vorteil gegeben, dass sich die Einzelteile leichter reinigen lassen und somit beispielsweise spülmaschinenfest sind. Weiterhin lassen sich einzelne Töpfe leichter stapeln. Beispielsweise erfolgt die elektrische Verbindung der beiden Teile zum Schalten des Unterbrechungsschalters über Steckverbindungen oder kontaktlos durch ein drahtloses Signal bzw. induktiv. Weiterhin optional ist der Ul-Teil des
Untersetzers, das bedeutet der Interaktionsabschnitt 200, gemäß diesem
Ausführungsbeispiel hochgeklappt und an der Topfseitenwand befestigt dargestellt, um dem
Nutzer beispielsweise die Bedienung zu erleichtern. Alternativ weist die
Untersetzervorrichtung 106 am oder im Interaktionsabschnitt 200 ein zweites Ul auf der
Unterseite auf, sodass nur ein Gelenk für die Untersetzervorrichtung 106 nötig ist.
Figur 3 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Untersetzervorrichtung 106, die beispielsweise der in mindestens einer der Figuren 1 bis 2 beschriebenen Untersetzervorrichtung entspricht. Ein Randbereich 300 des Abstellabschnitts 112 ist hierbei drehbar um die Übertragungseinheit 116 angeordnet und ist gemäß diesem
Ausführungsbeispiel mit dem Zwischenabschnitt 204 und somit auch mit dem
Interaktionsabschnitt 200 fest verbunden, sodass diese sich bei einer Drehbewegung des
Randbereichs 300 mitdrehen. Wie auch in Figur 2 ist der Interaktionsabschnitt 200 gemäß diesem Ausführungsbeispiel als Bedienfeld 202 ausgeführt.
Der Zwischenabschnitt 204 ist wie auch in Figur 2 stegartig ausgeführt und gemeinsam mit dem Abstellabschnitt 112 und dem Interaktionsabschnitt 200 die Mehrzahl von
Halteelementen 114 auf. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind die Halteelemente 114 im
Abstellabschnitt 114 gleichmäßig voneinander beabstandet und zwischen der NFC-Spule 122 und dem Randbereich 300 angeordnet. Die im Zwischenabschnitt 204 angeordneten
Halteelemente 114 sind gemäß diesem Ausführungsbeispiel matrixartig angeordnet.
Der Temperatursensor 124 ist gemäß diesem Ausführungsbeispiel mittig im Abstellabschnitt 112 angeordnet. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die Untersetzervorrichtung 106 zusätzlich mindestens einen und insbesondere zwei weitere Temperatursensoren 300 auf.
Diese sind gemäß diesem Ausführungsbeispiel im Zwischenabschnitt 204 angeordnet und sind beispielsweise ausgebildet, um eine Abwärme des Gargefäßes zu erfassen.
Figur 4 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung 100 in einem Ruhezustand 400. Die Induktionsvorrichtung 100 entspricht beispielsweise der in mindestens einer der Figuren 1 bis 2 beschriebenen
Induktionsvorrichtung und weist demnach eine Untersetzervorrichtung 106 auf, die der in den
Figuren 1 bis 3 beschriebenen Untersetzervorrichtung entspricht. Die Untersetzervorrichtung 106 ist hierbei mindestens teilweise beweglich oder verformbar ausgeführt. Das bedeutet, dass der Interaktionsabschnitt 200 und der Zwischenabschnitt 204 relativ zum
Abstellabschnitt 112 beweglich angeordnet ist. Genauer gesagt sind der Interaktionsabschnitt 200 und der Zwischenabschnitt 204 in eine durch einen Pfeil 402 symbolisch gezeigte
Richtung beweglich angeordnet. Zwischen den Abschnitten 112, 204, 200 ist jeweils ein flexibles Material angeordnet, sodass der Interaktionsabschnitt 200 und der
Zwischenabschnitt 204 zwar bewegt werden können, nicht aber der Abstellabschnitt 112.
Anders ausgedrückt liegen der Interaktionsabschnitt 200 und der Zwischenabschnitt 204nicht auf der Arbeitsplatte 102 auf.
Figur 5 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung 100 in einem Zwischenzustand 500. Die Induktionsvorrichtung 100 entspricht beispielsweise der in mindestens einer der Figuren 1 bis 2 beschriebenen
Induktionsvorrichtung und weist demnach eine Untersetzervorrichtung 106 auf, die der in den
Figuren 1 bis 4 beschriebenen Untersetzervorrichtung entspricht. Lediglich der
Zwischenabschnitt 204 und der Interaktionsabschnitt 200 sind angehoben dargestellt und sind beispielsweise in Richtung des Pfeils 402 beweglich.
Figur 6 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Induktionsvorrichtung 100 in einem Betriebszustand 600. Die Induktionsvorrichtung 100 entspricht beispielsweise der in mindestens einer der Figuren 1 bis 2 beschriebenen
Induktionsvorrichtung und weist demnach eine Untersetzervorrichtung 106 auf, die der in den
Figuren 1 bis 5 beschriebenen Untersetzervorrichtung entspricht. Der Zwischenabschnitt 204 liegt hierbei an der Wand des Gargefäßes 110 an. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel sind der Abstellabschnitt 112 und der Interaktionsabschnitt 200 im Betriebszustand 600 parallel zueinander angeordnet. Der Zwischenabschnitt 204 ist dabei gemäß diesem
Ausführungsbeispiel senkrecht zwischen dem Interaktionsabschnitt 200 und dem
Abstellabschnitt 112 angeordnet und verbindet diese miteinander. Durch die Haltemagnete, wie sie beispielsweise in mindestens einer der Figuren 1 bis 3 beschrieben wurden, wird die
Untersetzervorrichtung 106 an dem Gargefäß 110 gehalten.
Figur 7 zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer
Untersetzervorrichtung 106, die beispielsweise der in mindestens einer der Figuren 1 bis 6 ı5 beschriebenen oder erwähnten Untersetzervorrichtung zumindest ähnelt. Auch hier weist die
Untersetzervorrichtung 106 den Abstellabschnitt 112, den Interaktionsabschnitt 200 sowie den Zwischenabschnitt 204 auf. Ebenso weist die Untersetzervorrichtung 106 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel die Mehrzahl von Halteelementen 114 auf, insbesondere mindestens einen pro Abschnitt 112, 200, 204. Das an dem Interaktionsabschnitt 200 angeordnete
Halteelement 114 ist beispielsweise als mechanische Halterung für das mobile Endgerät ausgeführt. Alternativ weist der Interaktionsabschnitt 200 eine mechanische Halterung für das mobile Endgerät auf. Ferner weist der Interaktionsabschnitt 200 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel eine weitere NFC-Spule 700 auf, die beispielsweise als eine
Ladeschnittstelle oder als eine Kommunikationsschnittstelle für das mobile Endgerät ausgeführt ist. Auch in Figur 7 weist die Untersetzervorrichtung 106 mehrere
Temperatursensoren 106, 300 auf, von denen der Temperatursensor 124 mittig am
Abstellabschnitt 112 und mindestens ein weiterer Temperatursensor 300 am
Zwischenabschnitt 204 angeordnet ist.
In anderen Worten ausgedrückt ist der Interaktionsabschnitt 200 gemäß diesem
Ausführungsbeispiel als eine Schnittstelle für ein mobiles Endgerät ausgeführt.
Beispielsweise weist die Untersetzervorrichtung 106 eine Sicherheitsfunktion auf, bei der elektrische Leistung erst geschaltet wird, wenn das mobile Endgerät erfolgreich verbunden ist. Wenn die Verbindung zum mobilen Endgerät beispielsweise verloren geht, erfolgt eine
Sicherheitsabschaltung der Untersetzervorrichtung 106.
Optional weist die Untersetzervorrichtung 106 zusätzlich zur Datenschnittstelle auch eine mechanische Halterung für das mobile Gerät auf, sodass auch im hochgeklappten Zustand das mobile Endgerät fixiert wird. Zusätzlich kann sich unterhalb der Mobilgerätschnittstelle eine zusätzliche Dämmung befinden, um das Mobilgerät gegen Abwärme des Gargeschirrs zu schützen. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel weist die Untersetzervorrichtung 106
Temperatursensoren 300 auf, um beispielsweise Kochprozesse zu regeln. Die Sensorik ist an der Oberseite des Untersetzers und/oder im hochklappbaren Ul-Teil angeordnet. Der hochklappbare Teil, das bedeutet mindestens der Zwischenabschnitt 204 ist optional ausgeführt, um an unterschiedliche Topfgrößen angepasst zu werden.
Ferner weist die Untersetzervorrichtung 106 optional eine rutschfeste Unterseite zur
Besseren Haftung auf der Arbeitsplatte auf oder alternativ eine sehr glatte Unterseite zum leichteren Verschieben.
Optional können über die NFC-Schnittstelle Daten mit beispielsweise einer Untertisch-
Energieversorgungseinheit ausgetauscht werden, welche optional über eine WLAN-
Schnittstelle verfügt und über die mit weiteren Endgeräten kommuniziert werden kann.
Beispielsweise wird dadurch ein Anzeigen von Prozessinformationen auf einem Endgerät ı5 oder Steuern einer Dunstabzugshaube abhängig von der eingestellten Leistung möglich.
Beispielsweise weist die Untersetzervorrichtung 106 ein System zur Energiegewinnung aus
Wärme auf, dass lediglich optional ein Warmsignal ausgibt, wenn der Untersetzer beispielsweise versehentlich auf ein Strahlungskochfeld gestellt wird oder um beispielsweise
Spülmaschinenzyklen zu messen.
Wenn beispielsweise ein Gerät mit der Untersetzervorrichtung 106 über die NFC-Schnittstelle oder drahtlos mit der Untertischeinheit, beispielsweise der Vorrichtung, über Bluetooth verbunden ist, wird ebenfalls optional die Bedienschnittstelle der Untersetzervorrichtung 106 ausgeschaltet und nur die Bedienschnittstelle des verbundenen Geräts zum Kochen verwendet.
Figur 8 zeigt ein Ablaufdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Verfahrens 800 zum
Erhitzen eines Gargefäßes. Das Verfahren 800 wird dabei unter Verwendung einer
Untersetzervorrichtung angesteuert und/oder durchgeführt, wie sie in mindestens einer der
Figuren 1 bis 7 beschrieben oder zumindest erwähnt wurde. Das Verfahren 800 umfasst dabei einen Schritt 802 des Erzeugens eines ausgangsseitigen Magnetfelds zum Erhitzen des Gargefäßes unter Verwendung des eingangsseitigen Magnetfelds eines Induktionsfelds.
Optional umfasst das Verfahren 800 zusätzlich einen Schritt 804 des Detektierens des
Gargefäßes auf dem Abstellabschnitt vor dem Schritt 802 des Erzeugens.

Claims (15)

Patentansprüche
1. Untersetzervorrichtung (106) für ein Gargefäß (110), wobei die Untersetzervorrichtung (106) die folgenden Merkmale aufweist: einen Abstellabschnitt (112) zum Abstellen des Gargefäßes (110); eine Mehrzahl von Halteelementen (114) zum Halten des Gargefäßes (110) am Abstellabschnitt (112); und eine Übertragungseinheit (116), die ausgeformt ist, um unter Verwendung eines eingangsseitigen Magnetfelds eines Induktionsfelds ein ausgangsseitiges Magnetfeld zum Erhitzen des Gargefäßes (110) zu erzeugen.
2. Untersetzervorrichtung (116) gemäß Anspruch 1, weiterhin aufweisend eine NFC-Spule (122), welche angeordnet und ausgebildet ist, einen Datenaustausch zwischen der Untersetzervorrichtung (116) und einem unterhalb der Untersetzervorrichtung (100) angeordneten externen Gerät, wie etwa einem externen Kochfeld, zu ermöglichen. ı5
3. Untersetzervorrichtung (106) gemäß Anspruch 1 oder 2, mit einem Interaktionsabschnitt (200) zum Interagieren mit einem auf dem Interaktionsabschnitt (200) abgelegten mobilen Endgerät und/oder zum Bereitstellen einer Bedienfunktion zum Bedienen der Untersetzervorrichtung (106) durch einen Nutzer.
4. Untersetzervorrichtung (106) gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Interaktionsabschnitt (200) beweglich in Relation zu dem Abstellabschnitt (112) angeordnet ist.
5. Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, wobei der Interaktionsabschnitt (200) eine mechanische Halterung für das mobile Endgerät aufweist.
6 Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, wobei der Interaktionsabschnitt (200) thermisch isolierend ausgeführt ist.
7. Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Übertragungseinheit (116) mindestens eine Induktionsspule (118) und einen Kondensator umfasst.
8. Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit zumindest einer weiteren NFC-Spule (700) zum Kommunizieren mit dem Gargefäß (110) oder einem mobilen Endgerät.
9. Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit mindestens einem Temperatursensor (124).
10. Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einem Boden (126), der gegenüberliegend zu dem Abstellabschnitt (112) angeordnet ist, und mit einer Dämmschicht (128), die zwischen dem Boden (126) und dem Abstellabschnitt (112) angeordnet ist.
11. Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei zumindest die Übertragungseinheit (116) in einem flexiblen Material vergossen ist.
12. Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einer Signalisierungseinheit zum Ausgeben eines akustischen und/oder visuellen Signals an einen Nutzer. ı5
13. Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einer Energiegewinnungseinheit, die ausgebildet ist, um elektrische Energie aus thermischer Energie zu generieren.
14. Induktionsvorrichtung (100) mit den folgenden Merkmalen: einer Arbeitsplatte (102) mit mindestens einer Vorrichtung (104) zum Erzeugen eines Induktionsfelds; und einer Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, wobei die Übertragungseinheit (116) der Untersetzervorrichtung (106) mit dem Induktionsfeld der Arbeitsplatte (102) zusammenwirkt.
15. Verfahren (800) zum Erhitzen eines Gargefäßes (110) unter Verwendung einer Untersetzervorrichtung (106) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das Verfahren (800) den folgenden Schritt umfasst: Erzeugen (802) des ausgangsseitigen Magnetfelds zum Erhitzen des Gargefäßes (110) unter Verwendung des eingangsseitigen Magnetfelds des Induktionsfelds.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2693127A1 (de) * 2012-08-03 2014-02-05 E.G.O. ELEKTRO-GERÄTEBAU GmbH Messeinrichtung und System
KR102036361B1 (ko) * 2019-03-11 2019-10-25 (주)터치플러스 전기 레인지를 위한 안전 시스템
EP3490340B1 (de) * 2017-11-22 2020-10-07 Arpa Sasu Verfahren zum induktiven beheizen eines induktiv beheizbaren kochgefässes, übertragungsuntersetzer und induktives kochgerät zur durchführung des verfahrens

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