LU503095B1 - Brechbackensatz für einen Brecher sowie Brecher mit Brechbackensatz - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Brechbackensatz (50) für einen Brecher (1), umfassend eine erste Brechbackeneinheit (52) für eine erste Arbeitseinheit (8) und eine zweite Brechba- ckeneinheit (54), wobei zwischen der ersten und der zweiten Arbeitseinheit (8, 4) ein Brech- raum (9) definiert ist, wobei die erste Brechbackeneinheit (52) wenigstens eine erste und zweite Brechbacke (61, 62) umfasst, wobei die erste und die zweite Brechbacke (61, 62) an einer ersten Backen-Teilungsebene (BE1) getrennt sind, die quer zu einer Materialfluss- richtung des Brechers (1) ausgerichtet ist. Gemäß der Erfindung ist vorgesehen, dass we- nigstens die erste Brechbacke (61) aus zwei oder mehr ersten Brechbackensegmenten (72a-72h) gebildet ist, die jeweils an einer Segmenten-Teilungsebene (SE) getrennt sind, die senkrecht zur ersten und zweiten Backen-Teilungsebene (BE1, BE2) ist. Die Erfindung betrifft ferner einen Brecher (1) sowie ein Wartungsverfahren.
Description
Eisenfuhr Speiser
LU503095
München, 22. November 2022
Unser Zeichen: TM 5997-02LU FEG/bki
Anmelder/Inhaber: FLSMmidth A/S
Amtsaktenzeichen: Neuanmeldung
FLSmidth A/S
Vigerslev Alle 77, 2500 Valby, Copenhagen, DK
Brechbackensatz für einen Brecher sowie Brecher mit Brechbackensatz
Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Brechbackensatz für einen Brecher, umfassend eine erste
Brechbackeneinheit für eine erste Arbeitseinheit des Brechers, und eine zweite Brechba- ckeneinheit für eine zweite Arbeitseinheit des Brechers, wobei zwischen der ersten und der zweiten Arbeitseinheit ein Brechraum definiert ist, wobei die erste Brechbackeneinheit we- nigstens eine erste und eine zweite Brechbacke umfasst, und die zweite Brechbackenein- heit wenigstes eine dritte und optional eine vierte Brechbacke umfasst, wobei die erste und die zweite Brechbacke an einer ersten Backen-Teilungsebene getrennt sind, die quer zu einer Materialflussrichtung des Brechers ausgerichtet ist, und wobei optional die dritte und die vierte Brechbacke an einer zweiten Backen-Teilungsebene getrennt sind, die quer zu einer Materialflussrichtung des Brechers ausgerichtet ist. Die Erfindung betrifft ferner einen
Brecher mit einem derartigen Brechbackensatz. Weiterhin betrifft die Erfindung ein War- tungsverfahren für einen Brecher.
Bei Druckzerkleinerungsanlagen, insbesondere Brechanlagen mit Exzenterwalze als be- wegliches Brechelement oder Backenbrecher mit einer beweglichen Schwinge dienen als stationäres Brechelement in der Regel mehrere übereinander angeordnete Brechbacken, die einen Brechbackensatz im Sinne der vorliegenden Erfindung bilden können. Als be- wegliches Brechelement dient beispielsweise eine Exzenterwalze, die mit Abstand zu den
QE NL OR CRC
*2022787947*
2 LU503095 stationären Brechbacken angeordnet ist und die eine exzentrische Bewegung bezüglich einer Achse der Exzenterwalze vollführt, durch die sich der Abstand zu den Brechbacken periodisch ändert. Bei anderen Brecherarten, wie beispielsweise einem Backenbrecher, dient eine bewegliche Schwinge als bewegliches Brechelement. Der Brechspalt ist bei die- sem Typus von Brechanlagen definiert durch den Abstand zwischen dem äußeren Umfang der Exzenterwalze oder der beweglichen Schwinge und der dieser zugewandten Fläche der Brechbacken. Dabei sind üblicherweise mindestens zwei, bevorzugt drei oder mehrere einen Brechbackensatz bildende Brechbacken übereinander angeordnet und können je nach Ausführung auch entlang eines Bogens angeordnet sein. Es sind auch Ausführungs- formen bevorzugt, bei denen die erste und/oder die zweite Brechbackeneinheit jeweils nur eine Brechbacke umfassen.
Wenn ein Brechbackensatz mit beispielsweise zwei oder drei Brechbacken vorgesehen ist, dann liegt eine hierin als „obere“ bezeichnete Brechbacke mit ihrer dem beweglichen Bre- cherelement zugewandten Fläche weiter entfernt zum beweglichen Brecherelement als die unterhalb von dieser angeordnete nächste Brechbacke, die hierin bei insgesamt zwei vor- handenen Brechbacken als „untere“ und bei insgesamt drei oder mehreren vorhandenen
Brechbacken als „mittlere“ Brechbacke bezeichnet werden kann. Das zu zerkleinernde Ma- terial bewegt sich beim Brechvorgang in Schwerkraftrichtung von oben nach unten, wes- halb die vorgenannten Bezeichnungen gewählt wurden. Unter diesem Aspekt liegt eine
Brechbacke am weitesten oben und eine Brechbacke am weitesten unten, somit dem be- weglichen Brecherelement am nächsten, und da sich der als Brechspalt fungierende Zwi- schenraum zwischen dem beweglichen und dem stationären Brecherelement kontinuierlich verjüngt, ist der Brechspalt im Bereich der weiter unten liegenden Brechbacke(n) enger als bei der oder den weiter oben liegenden Brechbacke(n). Dies führt dazu, dass beim Zerklei- nerungsvorgang die Brechbacke oder die Brechbacken, bei denen der Brechspalt enger ist, intensiver mechanisch beansprucht werden, als die Brechbacke oder die Brechbacken, bei denen der Brechspalt weiter ist. Mit anderen Worten, weiter oben liegende Brechba- cken werden weniger stark beansprucht und weiter unten liegende Brechbacken, die dort angeordnet sind, wo sich der Brechspalt verengt, werden stärker beansprucht. Dies hat zur
Folge, dass die untere(n) Brechbacke(n) einem höheren Verschleiß unterliegen als die obere(n) Brechbacke (n).
Bei einer Wartungsmaßnahme besteht nun bei Erreichen der VerschleiBgrenze der unte- ren Brechbacke entweder die Möglichkeit, alle Brechbacken eines Brechbackensatzes gleichzeitig auszutauschen oder aber alternativ könnten die Brechbacken bei mehreren
Wartungsmaßnahmen nach einander ausgetauscht werden, das heißt ein Austausch nur
’ LU503095 einer Brechbacke erfolgt dann, wenn diese ihre individuelle VerschleiBgrenze erreicht hat.
Bei der erstgenannten Variante besteht der Nachteil, dass Material von Brechbacken (den oberen Brechbacken) entsorgt wird, welche noch nicht verschlissen sind und im Prinzip noch weiter genutzt werden könnten. Bei der zweiten Variante ist es nachteilig, dass hau- figere Wartungsunterbrechungen notwendig werden, was zu einem hohen Produktionsstill- stand und dadurch verursachtem Produktionsausfall führt. Alternativ wäre es zwar möglich, zwei unterschiedlich verschlissene Brechbacken untereinander auszutauschen, was aber auch zum Stillstand der Anlage führen würde. Mit diesem Problem befasst sich zum Bei- spiel DE 10 2019 204 836 B3.
Ein weiteres Problem besteht aber heutzutage darin, dass die Größen der Brecher zuneh- men. Mittlere Brechergrößen erreichen heutzutage von ca. 600 bis 1000 t pro Stunde, große Maschinen für über 8000 t pro Stunde sind aber auch verfügbar. Je größer der Bre- cher ist, desto größer müssen auch die Brechbacken sein, um derartige Volumina von Pri- märaufgabematerial verarbeiten zu können.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Brechbackensatz fiir einen
Brecher sowie einen Brecher und ein Wartungsverfahren anzugeben, welche in Bezug auf
Verschleiß, Materialeinsatz, Herstellung und/oder Wartung verbessert sind.
Die Erfindung löst die Aufgabe in einem ersten Aspekt durch einen Brechbackensatz der eingangs genannten Art, wobei wenigstens die erste Brechbacke aus zwei oder mehr ers- ten Brechbackensegmenten gebildet ist, die jeweils an einer Segmenten-Teilungsebene getrennt sind, die senkrecht zur ersten Backen-Teilungsebene ist. Die erste Backen-Tei- lungsebene ist eine Teilungsebene zwischen den oben genannten oberen, mittleren und unteren Brechbacken und ist beispielsweise bei einem Exzenter-Walzenbrecher parallel zur Drehachse der Walze angeordnet. Bei einem Backenbrecher ist die erste Backen-Tei- lungsebene parallel zur Schwenk- bzw. Drehachse des beweglichen Brecherelements, was im Falle eines Backenbrechers eine bewegliche Schwinge ist. Die Segmenten-Tei- lungsebene bzw. Segmenten-Teilungsebenen sind senkrecht zur ersten Backen-Teilungs- ebene und demnach beispielsweise senkrecht zur Rotationsachse der Walze des Exzen- ter-Walzenbrechers bzw. senkrecht zur Schwenkachse oder Drehachse des beweglichen
Brecherelements eines Backenbrechers. Typischerweise ist damit die erste Brechbacke in vertikaler Richtung segmentiert ausgebildet und aus zwei oder mehr ersten Brechbacken- segmenten gebildet. Je nach Brechertyp kann auch die zweite Brechbackeneinheit zusätz- lich zur dritten Brechbacke mindestens eine vierte Brechbacke umfassen, wobei dann die
* LU503095 dritte und vierte Brechbacke vorzugsweise an einer zweiten Backen-Teilungsebene ge- trennt sind, die quer zur Materialflussrichtung des Brechers ausgerichtet ist. Die zweite
Backen-Teilungsebene ist folglich vorzugsweise parallel zur ersten Backen-Teilungs- ebene.
Der Erfindung liegt damit die Erkenntnis zugrunde, dass diese Segmentierung gleich meh- rere Vorteile mit sich bringt. Zum einen ist durch die Segmentierung der Brechbacke in vertikal Richtung, d.h. die Segmenten-Teilungsebene verläuft in vertikaler Richtung, die
Herstellung der Brechbackensegmente durch Gießen deutlich vereinfacht. Die einzelnen
Brechbackensegmente sind kleiner und haben ein geringeres Volumen als die nicht seg- mentierte Brechbacke, wodurch das Gießen vereinfacht ist. Probleme wie Lunker oder
Fehlstellen treten vermehrt bei großen Gussteilen auf, ebenso wie Eigenspannungen.
Durch die Segmentierung der Brechbacke in vertikaler Richtung wird hier Abhilfe geschaf- fen. Ferner ist insbesondere auch das Gießen von großen Bauteilen aus Sonderwerkstof- fen problematisch und mit hohen Kosten verbunden. Auch dieses Problem wird durch die
Brechbackensegmente wenigstens teilweise verbessert. Beispielsweise ermöglicht die
Segmentierung der Brechbacke in die ersten Brechbackensegmente das Vorsehen von
Brechbackensegmenten aus verschiedenen Werkstoffen, wodurch insbesondere die Stel- len der Brechbacke, die besonders stark von Verschleiß betroffen sind, aus festeren Werk- stoffen und/oder Sonderwerkstoffen gebildet werden können, während die weniger ver- schleißanfälligen Abschnitte aus herkömmlichem Stahl hergestellt werden können.
Schließlich sind auch die Handhabung, Logistik und Lagerung vereinfacht. Große
Brechelemente sind auch aufgrund von Gewicht und Abmessungen im Handling deutlich aufwendiger. Auch dies wird durch die erfindungsgemäßen Brechbackensegmente verbes- sert.
Vorzugsweise ist die erste Brechbacke aus wenigstens drei, vorzugsweise sechs Brech- backensegmenten gebildet. Auch andere Anzahlen sind bevorzugt. Erfindungsgemäß sind wenigstens zwei Brechbackensegmente vorgesehen, es können aber auchvier, fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn oder mehr Brechbackensegmente vorgesehen sein. Vor- zugsweise sind dabei die Brechbackensegmente identisch ausgebildet, oder es gibt zwei, drei oder mehr Klassen an Brechbackensegmenten, jeweils umfassend wenigstens zwei
Brechbackensegmente, die identisch ausgebildet sind. Es kann auch vorgesehen sein, dass seitlich randständige Brechbackensegmente gesondert ausgebildet und nicht iden- tisch sind, während wenigstens zwei zwischen den randständigen Brechbackensegmenten angeordnete Brechbackensegmente identisch ausgebildet sind. Auf diese Weise kann die
Herstellung weiter vereinfacht werden und gleiche Teile können verwendet werden. Zudem
° LU503095 bietet sich die Möglichkeit, auch nur einzelne Brechbackensegmente auszutauschen und bei Verschleiß nicht die vollständige Brechbacke auszutauschen.
Weiter bevorzugt haben die ersten Brechbackensegmente eine quaderfôrmige Grundform und ein Verhältnis der längsten Seite zur kürzesten Seite liegt vorzugsweise in einem Be- reich von 1:2 bis 1:10. Hierdurch wird eine sowohl zum Gießen als auch fiir das spätere
Handling und die Lagerung vorteilhafte Form erreicht, die diese Prozesse deutlich verein- fachen kann. Auch innerhalb des genannten Bereichs liegende Subbereiche sind bevor- zugt, wie beispielsweise 1:2 bis 1:9, 1:2 bis 1:8, 1:2 bis 1:7, 1:2 bis 1:6, 1:2 bis 1:5, 1:3 bis 1:9, 1:4 bis 1:9, 1:5 bis 1:9, 1:6 bis 1:9. Weiter bevorzugt kann der untere Grenzwert des
Bereichs jeden der Werte 1:2, 1:3, 1:4, 1:5, 1:6, 1:7, 1:8, 1:9 annehmen, während der obere
Grenzwert jeden der Werte 1:3, 1:4, 1:5, 1:6, 1:7, 1:8, 1:9; 1:10 annehmen kann.
In einer bevorzugten Weiterbildung ist wenigstens eines der Brechbackensegmente aus einem ersten Material und wenigstens eines der Brechbackensegmente aus einem zweiten
Material gebildet, welches verschieden vom ersten Material ist. Beispielsweise sind ein o- der mehrere Brechbackensegmente in einem mittleren Bereich aus einem verschlei3fes- teren Material gebildet als Brechbackensegmente in einem Randbereich. Der Begriff der
Verschleilfestigkeit entspricht der VerschleiBbestandigkeit nach DIN 50320, das heißt, der
Widerstandsfähigkeit eines festen Körpers gegen Verschleiß, beispielsweise Abrieb. Bei- spielsweise ist das erste Material, welches vorzugsweise ein verschleißfestes Material ist, ein Metallmatrix-Verbundwerkstoff. Bevorzugte Werkstoffe umfassen beispielsweise Man- gan-Hartstahl, Cr-Mo-Stähle, Hochchromstähle, Metallmatrix-Verbundwerkstoffe, oder auch gewalzte verschleißfeste Stähle bspw. Hardox® von der Fa. SSAB AB, Schweden.
Ferner ist auch denkbar, dass eine oder mehrere der Brechbackensegmente mit einem
Inlay gemäß DE 10 2019 204 836 B3 versehen sind, sodass die übrigen Brechbackenseg- mente aus herkömmlichem Stahl gebildet sein können. Auf diese Weise können Kosten weiter reduziert werden und auch Recycling ist vereinfacht.
In einer bevorzugten Weiterbildung weisen die ersten Brechbackensegmente jeweils we- nigstens eine Durchgangsöffnung auf zum Aufnehmen wenigstens einer Montagestange, wobei die Durchgangsôffnungen in einem montierten Zustand der ersten Brechbackenseg- mente miteinander fluchten. Die Montagestange kann durch die Durchgangsöffnung ge- führt werden und beidseitig beispielsweise mit einer Mutter oder einem anderen Befesti- gungsmittel gesichert werden. Hierdurch lassen sich die Brechbackensegmente, die ge- meinsam eine erste Brechbacke bilden, auch gemeinsam transportieren und lagern, falls
° LU503095 dies gewünscht ist. Insbesondere die Montage kann hierdurch vereinfacht sein, da alle
Brechbackensegmente gemeinsam und bereits richtig zueinander positioniert, an der ent- sprechenden Aufnahme des Brechers angeordnet werden kônnen. Es kann auch vorgese- hen sein, dass zwei oder mehr Durchgangsäffnungen je Brechbackensegment und/oder zwei oder mehr Montagestangen vorgesehen sind.
Vorzugsweise weisen zwei oder mehr der ersten Brechbackensegmente wenigstens einen seitlichen Kontaktvorsprung mit einer Kontaktfläche auf, zum gegenseitigen Kontaktieren und Anlegen benachbarter Brechbackensegmente. Vorzugsweise weisen ebenfalls die be- nachbarten Brechbackensegmente an ihren Kontaktflächen derartige seitliche Kontaktvor- sprünge auf. Die randständigen Brechbackensegmente brauchen an ihren äußeren Seiten nicht zwingend solche Kontaktvorsprünge, es kann aber Vorteile mit sich bringen, auch die randständigen Brechbackensegmente mit solchen seitlichen Kontaktvorsprüngen auszu- statten. Hierdurch kônnen insbesondere gleiche Teile verwendet werden, wodurch Kosten weiter reduziert werden können. Falls die ersten Brechbackensegmente als Gussteil aus- gebildet sind, ist es bevorzugt, dass der Kontaktvorsprung bzw. die Kontaktvorsprünge als
Angussstück ausgebildet sind. Die Kontaktfläche ist vorzugsweise bearbeitet. Die Kontakt- vorsprünge durch Gussstücke zu bilden bietet gusstechnische Vorteile, insbesondere im
Formenbau. Lediglich die vorspringenden Stirnflächen der Kontaktvorsprünge, die dann auch als Kontaktflächen genutzt werden, werden in diesem Fall bearbeitet, vorzugsweise spanend bearbeitet, Um eine definierte Kontaktfläche zu erzeugen. Es hat sich herausge- stellt, dass die Brechbackensegmente im Betrieb des Brechers verformt werden, sodass sie sich seitlich aufweiten und in axialer Richtung abflachen. Die Kontaktvorsprünge erlau- ben dieses seitliche Aufweiten, indem die Brechbackensegmente nicht über die volle Fla- che aneinander anliegen, sondern nur an den Kontaktflächen. Die Kontaktflächen nehmen vorzugsweise einen Flächenanteil < 30 % der seitlichen Fläche ein, vorzugsweise < 20 %, weiter bevorzugt < 15 %, weiter bevorzugt < 10 %. Gemäß einer bevorzugten Ausführungs- form ist vorgesehen, dass wenigstens die an seitlichen Enden der ersten und zweiten
Brechbacke vorgesehen ersten Brechbackensegmente mit Formschlusselementen verse- hen sind, zum seitlichen Halten der ersten Brechbackensegmente. Die an seitlichen Enden der ersten Brechbacke vorgesehenen ersten Brechbackensegmente sind die in axialer
Richtung randständigen Brechbackensegmente. Wenigstens an diesen sind vorzugsweise
Formschlusselemente vorgesehen, die an horizontalen axialen Enden der Brechbacke die
Brechbackensegmente halten. Die Formschlusselemente kônnen beispielsweise als Aus- nehmungen, Hinterschneidungen, Vorsprünge, Nuten oder dergleichen ausgebildet sein.
Vorzugsweise weist die entsprechende brecherseitige Aufnahme, wie beispielsweise
Schwinge, oder stationäres Brecherelement, korrespondierende Formschlusselemente
! LU503095 auf, sodass die Brechbackensegmente formschlüssig an dieser gehalten werden können.
Über die Formschlusselemente an der brecherseitigen Aufnahme sollen zudem seitliche
Kräfte aufgenommen werden, die durch die Verformung der Brechbackensegmente beim
Brechvorgang hervorgerufen werden.
Während die Erfindung jeweils mit Bezug auf die erste Brechbacke beschrieben wurden, soll verstanden werden, dass in bevorzugten Ausführungsformen auch die zweite, die dritte und/oder eine vierte Brechbacke aus zwei oder mehr zweiten, dritten bzw. vierten Brech- backensegmenten gebildet sein kann. Auch diese Brechbackensegmente sind vorzugs- weise jeweils an einer Segmenten-Teilungsebene getrennt, die senkrecht zur ersten und zweiten Backen-Teilungsebene ist. Auch kann vorgesehen sein, dass alle Brechbacken eines Brechers auf die erfindungsgemäße Weise segmentiert sind.
In einem zweiten Aspekt der Erfindung wird die eingangs genannte Aufgabe gelöst durch einen Brecher zum Zerkleinern von Gestein, mit einer erste Arbeitseinheit, die mit einer ersten Brechbackeneinheit ausgestattet ist, und einer zweiten Arbeitseinheit, die mit einer zweiten Brechbackeneinheit ausgestattet ist, wobei zwischen der ersten und der zweiten
Arbeitseinheit ein Brechraum definiert ist, wobei die erste Brechbackeneinheit wenigstens eine erste und eine zweite Brechbacke umfasst, und die zweite Brechbackeneinheit we- nigstens eine dritte und optional eine vierte Brechbacke umfasst, wobei die erste und die zweite Brechbacke an einer ersten Backen-Teilungsebene getrennt sind, die quer zu einer
Materialflussrichtung des Brechers ausgerichtet ist, und wobei die dritte und die optionale vierte Brechbacke an einer optionalen zweiten Backen-Teilungsebene getrennt sind, die quer zu einer Materialflussrichtung des Brechers ausgerichtet ist, wobei wenigstens die erste Brechbacke aus zwei oder mehr ersten Brechbackensegmenten gebildet ist, die je- weils an einer Segmenten-Teilungsebene getrennt sind, die senkrecht zur ersten und zwei- ten Backen-Teilungsebene ist. Es soll verstanden werden, dass der Brechbackensatz ge- mäß dem ersten Aspekt der Erfindung und der Brecher gemäß dem zweiten Aspekt der
Erfindung gleiche und ähnliche Unteraspekte aufweisen wie sie insbesondere in den ab- hängigen Ansprüchen niedergelegt sind. Insbesondere weist der Brecher gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung einen Brechbackensatz gemäß dem ersten Aspekt der Er- findung auf, sodass vollumfänglich auf die obige Beschreibung Bezug genommen wird.
In einer bevorzugten Weiterbildung des Brechers gemäß dem zweiten Aspekt der Erfin- dung sind auch die zweite, die dritte und/oder die vierte Brechbacke aus zwei oder mehr
° LU503095 zweiten, dritten bzw. vierten Brechbackensegmenten gebildet, die jeweils an einer Seg- menten-Teilungsebene getrennt sind, die senkrecht zur ersten und zweiten Backen-Tei- lungsebene ist.
Bevorzugt ist die erste Arbeitseinheit im Betrieb des Brechers im Wesentlichen feststehend und die zweite Arbeitseinheit führt im Betrieb des Brechers eine oszillierende Brechbewe- gung aus. Die erste Arbeitseinheit kann beispielsweise als Schwinge und die zweite Ar- beitseinheit als Exzenterwalze ausgebildet sein, wenn der Brecher als Exzenter-Walzen- brecher ausgebildet ist. Ist der Brecher als Backenbrecher ausgebildet, ist die erste Ar- beitseinheit vorzugsweise eine stationäre Stützstruktur bzw. ein stationäres Brecherele- ment, und die zweite Arbeitseinheit ein bewegliches Brecherelement, vorzugsweise eine bewegliche Backenbrechschwinge.
In einem dritten Aspekt der Erfindung wird die eingangs genannte Aufgabe gelôst durch ein Wartungsverfahren zum Warten eines Brechers nach einer der vorstehend bevorzug- ten Ausführungsformen eines Brechers gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung, umfas- send die Schritte: Demontieren von einem oder mehreren der ersten Brechbackenseg- mente des Brechers; Bereitstellen von Ersatz-Brechbackensegmenten zum Ersetzen der demontierten ersten Brechbackensegmente; und Montieren der Ersatz-Brechbackenseg- mente. Die Schritte kônnen teilweise parallel oder nacheinander ausgeführt werden. Vor- zugsweise umfasst das Wartungsverfahren auch den Schritt: Koppeln der einen oder meh- reren ersten Brechbackensegmente vor dem Demontieren. Das Bereitstellen umfasst vor- zugsweise ein Bereitstellen von mechanisch gekoppelten Ersatz-Brechbackensegmenten und ein Montieren der mechanisch gekoppelten Ersatz-Brechbackensegmente und an- schlieBendes mechanisches Entkoppeln der Ersatz-Brechbackensegmente. Das mechani- sche Koppeln der ersten Brechbackensegmente oder der Ersatz-Brechbackensegmente kann beispielsweise mittels einer Stange realisiert werden, die durch Durchgangsoffnun- gen in den Brechbackensegmenten geführt ist.
Es soll verstanden werden, dass das Verfahren gemäß dem dritten Aspekt der Erfindung, der Brechbackensatz gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung und der Brecher gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung gleiche und ähnliche Unteraspekte aufweisen, wie sie insbesondere in den abhängigen Ansprüchen niedergelegt sind. Insofern wird vollumfäng- lich auf die obige Beschreibung Bezug genommen.
) LU503095
Ausführungsformen der Erfindung werden nun nachfolgend anhand der Zeichnungen be- schrieben. Diese sollen die Ausführungsformen nicht notwendigerweise maßstäblich dar- stellen, vielmehr sind die Zeichnungen, wenn dies zur Erläuterung dienlich ist, in schema- tisierter und/oder leicht verzerrter Form ausgeführt. Im Hinblick auf Ergänzungen der aus den Zeichnungen unmittelbar erkennbaren Lehren wird auf den einschlägigen Stand der
Technik verwiesen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass vielfältige Modifikationen und Ände- rungen betreffend die Form und das Detail einer Ausführungsform vorgenommen werden können, ohne von der allgemeinen Idee der Erfindung abzuweichen. Die in der Beschrei- bung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Weiterbildung der Erfin- dung wesentlich sein. Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kombinationen aus zumindest zwei der in der Beschreibung, den Zeichnungen und/oder den Ansprüchen of- fenbarten Merkmale. Die allgemeine Idee der Erfindung ist nicht beschränkt auf die exakte
Form oder das Detail der im Folgenden gezeigten und beschriebenen bevorzugten Aus- führungsformen oder beschränkt auf einen Gegenstand, der eingeschränkt wäre im Ver- gleich zu dem in den Ansprüchen beanspruchten Gegenstand. Bei angegebenen Bemes- sungsbereichen sollen auch innerhalb der genannten Grenzen liegende Werte als Grenz- werte offenbart und beliebig einsetzbar und beanspruchbar sein. Der Einfachheit halber sind nachfolgend für identische oder ähnliche Teile oder Teile mit identischer oder ähnli- cher Funktion gleiche Bezugszeichen verwendet.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfol- genden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen sowie anhand der Zeichnun- gen; diese zeigen in:
Figur 1 eine Schnittansicht eines Brechers in einem ersten Ausführungsbeispiel;
Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Brechbackensatzes gemäß dem Stand der
Technik;
Figur 3 eine perspektivische Ansicht eines Brechbackensatzes gemäß der Erfindung;
Figur 4 eine perspektivische Ansicht der ersten Brechbacke gemäß der Erfindung;
Figur 5 eine perspektivische Ansicht eines Brechbackensegments;
Figur 6 eine Seitenansicht eines Brechbackensegments in einer zweiten Ausfüh- rungsform;
Figur 7 eine Rückansicht der ersten Brechbacke gemäß Figur 4; und in
Figur 8 eine perspektivische Ansicht einer ersten Arbeitseinheit ohne erste Brechba- cke.
In Figur 1 ist als Brecher exemplarisch ein Exzenter-Walzenbrecher 1, auch ERC genannt, gezeigt. Er umfasst einen Maschinenrahmen 2, eine drehbare Walze 4, die hier eine zweite
Arbeitseinheit bildet, eine an einer Schwingenachse 6 an dem Maschinenrahmen 2 gela- gerte erste Arbeitseinheit 8, hier als Schwinge 8 ausgebildet, einen Brechraum 9 zwischen
Walze 4 und Schwinge 8, sowie einen Siebraum 7, unterhalb einer Absiebvorrichtung 40.
Am unteren Ende des Brechraums 9 ist zwischen Schwinge 8 und Walze 4 ein Brechspalt
BS ausgebildet, der den kleinsten Abstand zwischen Walze 4 und Schwinge 8 definiert. Im
Betrieb rotiert die Walze 4 um eine Drehachse 5, wobei die Walze 4 hier mit einer Exzent- rizität ausgebildet ist, sodass sich der Walzenkôärper 4 exzentrisch um die Drehachse 5 dreht. Beim exzentrischen Drehen der Walze 4 ändert sich der Abstand zwischen Walze 4 und Schwinge 8, sodass Brechgut, welches in den Brechraum 9 gegeben wird, zerkleinert werden kann. Die Schwinge 8 kann auch als erste Arbeitseinheit oder stationäres Bre- cherelement bezeichnet werden, und die Walze 4 als zweite Arbeitseinheit oder bewegli- ches Bercherelement.
Die Schwinge 8 ist hier mit einer Schwingen-Verstelleinrichtung 10 versehen, die wie aus
WO 2014/067882 A2 bekannt ausgebildet sein kann. Konkret umfasst die Schwingen-Ver- stelleinrichtung 10 einen Schwingen-Keil 12, der in einem Spalt zwischen einer an einer
Schwingenrückseite gebildeten Anlagefläche 13 und einer einem Schwingen-Widerlager 14 zugeordneten Gegenfläche 15 angeordnet ist. Der Schwingen-Keil 12 kann innerhalb des Spaltes mit einem Schwingen-Keilantrieb 16 der Schwingen-Verstelleinrichtung 10 po- sitioniert werden, um den Abstand zwischen Schwinge 8 und Walze 4 und damit den ef- fektiven Brechspalt BS zu verändern. Wenn der Schwingen-Keil 12 mit Bezug auf Figur 2 nach unten bewegt wird, vergrößert sich der Abstand zwischen Walze 4 und Schwinge 8.
Wenn der Schwingen-Keil 12 dagegen nach oben bewegt wird, verringert sich der Brech- spalt BS zwischen Walze 4 und Schwinge 8.
Der Schwingen-Keil 12, die Anlagefläche 13 und die Gegenfläche 15 sind so zueinander ausgerichtet, dass der Schwingen-Keil 12 durch die auf die Schwinge 8 wirkenden Kräfte nach unten gedrängt wird. Die Geometrie der Anlagefläche 13, der Gegenfläche 15 und des Schwingen-Keils 12 ist so gewählt, dass der Schwingen-Keil 12 nicht selbsthemmend ist, das heißt, keine Selbsthemmung eintritt. Insbesondere kann der Schwingen-Keil 12 dazu eingerichtet sein, sich nach einer Entkopplung von dem Schwingen-Keilantrieb 16 selbsttätig nach unten zu bewegen. Die Gegenfläche 15 ist an einem Gegenhalter 17 aus- gebildet, der ein Festlager bildet, aber drehbar um das Widerlager 14, welches als Achs- zapfen ausgebildet ist, angeordnet ist. Auf diese Weise kann sich die Gegenfläche 15 um das Widerlager 14 drehen, wenn der Schwingen-Keil 12 verstellt wird. Dies trägt der Tat- sache Rechnung, dass die Schwinge 8 um die Schwingenachse 6 rotiert, wenn der Schwin- gen-Keil 12 verstellt wird.
In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) umfasst der Schwingen-Keilantrieb 16 beispielshaft einen Hydraulik- oder Pneumatikantrieb 18, mit einem Hydraulik- oder
Pneumatikzylinder 19, der hier fest mit der Schwinge 8 verbunden ist, und einen Hydraulik- oder Pneumatikkolben 20, der gelenkig mit dem Schwingen-Keil 12 verbunden ist. Durch entsprechende Beaufschlagung von Hydraulik- oder Pneumatikdruck im Inneren des Hyd- raulik- oder Pneumatikzylinders 19 kann der Hydraulik- oder Pneumatikkolben 20 nach oben bzw. unten mit Bezug auf Figur 1 bewegt werden, um so den Schwingen-Keil 12 zu verstellen. Hier sind aber auch andere Antriebsarten denkbar und bevorzugt, wie beispiels- weise ein Spindelantrieb, ein elektromechanischer oder elektromagnetischer Antrieb, eine rein mechanische Vorspannung mittels einer Feder und/oder eines Gewichts. Weitere Bei- spiele können auch der Offenbarung der DE 10 2022 125 159 entnommen werden, deren
Offenbarung hierin vollständig mit einbezogen werden soll.
Die Schwingen-Verstelleinrichtung 10 umfasst auch einen Schwingen-Überlastschutz 22, der hier ein Überdruckventil 23 umfasst, derart, dass Hydraulik- oder Pneumatikfluid bei
Überlastung der Schwinge 8 aus dem Überdruckventil 23 entlassen werden kann, um den
Schwingen-Keil 12 in eine untere Position zu verbringen und so den Brechspalt BS zu erweitern. Alternativ oder zusätzlich kann das Überdruckventil 23 auch aktiv geöffnet wer- den, beispielsweise basierend auf einem Signal, welches basierend auf einer Lastermitt- lung an einem oder mehreren der tragenden Teile des Exzenter-Walzenbrechers 1 gene- riert wird.
Auch an der Walze 4 kann ein Überlastschutz vorgesehen sein. Hierzu ist beispielsweise denkbar, dass die Walze 4 verschieblich gelagert und mit einer oder mehreren Federn vor- gespannt ist, wie ebenfalls in DE 10 2022 125 159 beschrieben, worauf Bezug genommen wird,
In Figur 1 ist weiterhin zu sehen, dass oberhalb der Walze 4 eine Absiebvorrichtung 40 vorgesehen ist, die einerseits an einem ortsfesten Widerlager 42 an dem Maschinenrah- men 2 und andererseits an einer Stützfläche der Walze 4 und/oder am Maschinenrahmen 2 abgestützt sein kann. Eine exzentrische Drehung der Walze 4 bewirkt auf diese Weise eine Rüttelbewegung an der Stützfläche zwischen Absiebvorrichtung 40 und Walze 4. Die
Absiebvorrichtung 40 kann sich auch um das Widerlager 42 drehen, sodass die Absiebvor- richtung 40 eine exzentrische Drehung der Walze 4 ausgleichen kann. Die Absiebvorrich- tung 40 ist so ausgebildet, dass Brechgut unterhalb einer vorbestimmten Größe durch das
Sieb hindurchfällt und mit Bezug auf Figur 1 links an der Walze 4 vorbeigeführt werden kann, das heißt, nicht in den Bruchraum 9 gelangt. Nur Brechgut mit einer Größe oberhalb der vorbestimmten GrôBe wird dem Bruchraum 9 zugeführt. Die Absiebvorrichtung 40 ist vorzugsweise in Übereinstimmung mit WO 2014/067867 ausgebildet und kann ein oder alle Merkmale der dort beschriebenen Absiebvorrichtung aufweisen. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Absiebvorrichtung 2 ein Fingersieb umfasst, und/oder Gleit- schuhe vorgesehen sind und/oder elastische Dämpfungselemente, und/oder Gummipuffer.
Der Exzenter-Walzenbrecher 1 weist zudem ein von der Schwinge 8 getrenntes Führungs- element 44 auf, welches an dem Maschinenrahmen bzw. Gehäuse 2 befestigt ist. Das
Führungselement 44 ist separat von der Schwinge 8 und ortsfest und bewegt sich nicht mit der Schwinge 8 zusammen, weder beim Einstellen des Brechspalts BS noch bei einer et- waigen Uberlastausgleichsbewegung der Schwinge 8. Das Führungselement 44 ist vor- zugsweise in Übereinstimmung mit WO 2014/067858 A1 gebildet und weist ein oder alle
Merkmale des Führungselements gemäß WO 2014/067858 A1 auf.
Der Brecher 1, hier Exzenter-Walzenbrecher 1, ist mit einem Brechbackensatz 50 ausge- stattet, der hier eine erste Brechbackeneinheit 52 aufweist, die an der Schwinge 8 und dem optionalen Führungselement 44 angeordnet ist, sowie eine zweite Brechbackeneinheit 54, die an der Walze 4 vorgesehen ist. Gemeinsam bilden die erste und die zweite Brechba- ckeneinheit 52, 54 den Brechbackensatz, der neben der ersten und der zweiten Brechba- ckeneinheit 52, 54 auch weitere Brechbackeneinheiten umfassen kann. Auch kann es Aus- führungsformen geben, in denen der Brechbackensatz 50 nur eine erste Brechbackenein- heit aufweist, oder erste und zweite Brechbackeneinheiten beide an der Schwinge 8 oder beide an der Walze 4 oder beide an anderen Elementen eines hier nicht gezeigten Bre- chers vorgesehen sind. Die erste Brechbackeneinheit 52 umfasst in dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel eine erste Brechbacke 61 und eine zweite Brechbacke 62. Die zweite
Brechbackeneinheit 54 umfasst in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel wenigstens eine dritte Brechbacke 63 und eine vierte Brechbacke 64, wobei sich aus Figur 1 ergibt,
dass neben der dritten und der vierten Brechbacke 63, 64 auch eine fünfte bis achte Brech- backe (in Fig. 1 nicht mit Bezugszeichen versehen) vorgesehen sind, wobei die dritte bis achte Brechbacke gemäß dem in Figur 1 gezeigten Ausführungsbeispiel kreisförmig um den Umfang der Walze 4, die die zweite Arbeitseinheit definiert, angeordnet sind. An der
Schwinge 8, die die erste Arbeitseinheit definiert, sind nur die erste und die zweite Brech- backe vorgesehen, wobei auf der Schwingenseite des Brechraums 9 durch das Führungs- element 44 eine Führungselement-Brechbacke 65 angeordnet ist, die Teil der ersten
Brechbackeneinheit 52 sein kann. Wie sich aus Figur 1 ergibt, verjüngt sich der Brechraum 9 nach unten hin zum Brechspalt BS, sodass Verschleiß am unteren Ende in der Region des Brechspalts am höchsten ist und am Eingangsbereich des Brechraums 9 am gerings- ten.
Die erste und die zweite Brechbacke 61, 62 sind an einer ersten Backen-Teilungsebene
BE1 (vgl. auch Fig. 3) getrennt, die mit Bezug auf Figur 1 senkrecht zur Zeichenebene verläuft und damit parallel zur Drehachse der Walze 5 und der Schwingenachse 6. Eine
Materialflussrichtung ist mit Bezug auf Figur 1 von oben nach unten entlang des sichelför- migen Brechraums 9, sodass die Materialflussrichtung mit Bezug auf Figur 1 innerhalb der
Zeichenebene liegt. Die erste Backen-Teilungsebene BE1 ist damit auch senkrecht zur
Materialflussrichtung des Brechers 1. Die dritten und vierten Brechbacken 63, 64 sind an einer zweiten Backen-Teilungsebene BE2 getrennt, die parallel zur ersten Backen-Tei- lungsebene BE1 ist, und damit ebenfalls quer zur Materialflussrichtung des Brechers 1.
In anderen Ausfiihrungsformen des Brechers 1, beispielsweise als Backenbrecher, wie insbesondere Kurbelschwingenbrecher und Pendelschwingenbrecher, kann der Brech- raum 9 auch nicht sichelférmig sein, sondern beispielsweise trichterfôrmig, und die Anzahl der Brechbacken je Brechbackeneinheit kann von dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel (Fig. 1) abweichen. Insofern ist die Ausführung des Brechers als Exzenter-Walzenbrecher nur optional und nur beispielhaft.
In Figur 2 ist die Schwinge 8 samt erster Brechbackeneinheit 52 perspektivisch dargestellt, sodass sich die erste Backenteilungsebene BE1 besser erkennen lässt. Die zweite Brech- backe 62 ist hier profiliert ausgebildet mit insgesamt funf vertikalen Nuten, die in Material- flussrichtung verlaufen und den Materialfluss positiv beeinflussen. Die erste Brechbacke 61 ist im Profil wellenfôrmig ausgebildet (vgl. auch Fig. 1), sodass sie sich im Bereich des
Brechspalts BS zur Walze 4 hin etwas verdickt. Dies ist in Bezug auf den Verschleiß vor- teilhaft, da insbesondere der verdickte Bereich der ersten Brechbacke 61 besonders stark von Verschleiß betroffen ist. Die ersten und zweiten Brechbacken 61, 62 sind auf einem
Schwingenrahmen 70 befestigt, wie dies im Stand der Technik bekannt ist.
Figur 3 zeigt nun eine erfindungsgemäße erste Brechbackeneinheit 52 mit einer ersten
Brechbacke 61 und einer zweiten Brechbacke 62, die an der ersten Backen-Teilungsebene
BE1 getrennt sind.
Die erste Brechbacke 61 ist in Figur 3 aus mehreren, nämlich insgesamt acht ersten Brech- backensegmenten 72a-72h gebildet (auch insgesamt mit 72 bezeichnet), die jeweils an einer Segmenten-Teilungsebene SE (in Fig. 3 nur beispielhaft einmal mit Bezugszeichen versehen) getrennt sind. Die Segmenten-Teilungsebene E ist senkrecht zur ersten Backen-
Teilungsebene BE1 und damit auch zur zweiten Backen-Teilungsebene BE2. Die erste
Brechbacke 61 mit den ersten Brechbackensegmenten 72 ist vergrößert in Figur 4 darge- stellt. Die einzelnen ersten Brechbackensegmente 72a-72h liegen mit ihren langen Seiten aneinander an und sind jeweils an der Segmenten-Teilungsebene SE getrennt. Die einzel- nen Brechbackensegmente 72a-72h sind vollständig getrennt und können, wie in Figur 4 gezeigt, komplett separiert werden. Sie sind einzelne Bauteile und werden in dem in Figur 4 gezeigten Beispiel lediglich durch eine Montagestange 74 zusammengehalten, die durch eine Durchgangsöffnung 76 der Brechbackensegmente 72 geführt ist (vgl. Fig. 5 und 6).
Die Durchgangsöffnungen 76 sind hier im montierten Zustand miteinander fluchtend aus- gerichtet, sodass die Montagestange 74 durch sie hindurchgeführt werden kann, und in einem, mit Bezug auf einen Montagezustand der ersten Brechbacke 61, oberen Abschnitt angeordnet, sodass die Brechbackensegmente 72 an der Montagestange 74 hängen kön- nen. Die Montagestange 74 kann derart auf die Durchgangsöffnungen 76 angepasst sein, dass eine Ausrichtung und/oder Zentrierung der Brechbackensegmente 72 zueinander er- reicht ist. Die Montagestange 74 ist hier an axialen Enden mit ersten und zweiten Handha- bungselementen versehen, die beispielsweise durch eine Schraubverbindung auf der Mon- tagestange 74 befestigt sein können oder mit separaten Muttern an dieser gesichert sein können. Die Handhabungselemente 78a, 78b dienen dazu, dass die erste Brechbacke 61 beispielsweise mittels eines Krans oder dergleichen angehoben und positioniert werden kann.
Die Brechbackensegmente 72 sind insbesondere quaderförmig bzw. haben eine quader- förmige Grundform mit einer Länge L und einer Breite B. Ein Verhältnis von Länge L zu
Breite B ist vorzugsweise ein Verhältnis von 2:1 bis 10:1 und in dem in Figur 5 gezeigten konkreten Ausführungsbeispiel in etwa in einem Bereich von 8:1. In Figur 5 ist das Brech- backensegment 72 mit einer unprofilierten und ebenen dem Brechraum 9 zugewandten
Oberfläche ausgestattet, während Figur 6 eine Variante zeigt, in der die dem Brechraum zugewandte Oberfläche 80 profiliert, hier wellenförmig, ausgebildet ist.
Beispielsweise ist das Brechbackensegment 72 als Gussteil ausgebildet. Es weist vorzugs- weise an Seitenflächen, die an anderen Brechbackensegmenten 72 anliegen, wenigstens einen, vorzugsweise wie in Figur 5 dargestellt drei Kontaktvorspriinge 81, 82, 83 auf, die an korrespondierenden seitlichen Kontaktvorspriingen des benachbarten Brechbacken- segments 72 anliegen. Die Kontaktvorspriinge 81-83 können beispielsweise als Anguss- stücke ausgebildet sein. Sie erheben sich vorzugsweise um einige Millimeter aus der Sei- tenfläche, sodass ein seitliches Wachsen der Brechbackensegmente 72 erlaubt ist, der aufgrund von Verformung im Betrieb auftreten kann. Die Kontaktvorspriinge 81-83 sind vorzugsweise bearbeitet, beispielsweise spanend bearbeitet, um ebene, gleichmäßige und maßhaltige Kontaktflächen zu bilden. Vorzugsweise sind die Kontaktvorsprünge 81-83 über die Länge L verteilt und beispielsweise wie in Figur 5 dargestellt am oberen Ende, unteren Ende und in der Mitte vorgesehen. Selbstverständlich kann auch vorgesehen sein, dass die komplette Seitenfläche bearbeitet ist, oder eine größere Anzahl an Kontaktvor- sprüngen beispielsweise vier, fünf oder sechs, vorgesehen sind.
Auf der Rückseite (vgl. Fig. 7) sind die ersten Brechbackensegmente 72 vorzugsweise mit einer kreuzförmigen Profilierung versehen, oder einer anderen Profilierung, um Ausneh- mungen zu definieren, in die bestimmte Halteeinrichtungen des Schwingenrahmens 70 (Fig. 8) eingreifen können. Die Befestigung der ersten Brechbacke 61 am Schwingenrah- men 70 sollte möglichst wie im Stand der Technik erfolgen können, möglichst ohne we- sentliche Änderungen, sodass an dem Schwingenrahmen 70 möglichst wenig Modifikatio- nen vorzunehmen sind.
Um die Brechbackensegmente 72a-72h seitlich zu stützen, weisen in dem hier gezeigten
Ausführungsbeispiel die randständigen Brechbackensegmente 72a und 72h jeweils eine
Ausnehmung 84a, 84h auf, die als Formschlusselement fungieren. An dem Schwingenrah- men 70 sind korrespondierende Formschlusselemente 86a, 86b vorgesehen, die hier als
Vorsprünge ausgebildet sind (vgl. Fig. 8). Die Vorsprünge 86a, 86b dienen dazu, dass die
Brechbackensegmente 72 seitlich fixiert werden und im Betrieb nicht seitlich ausweichen können.
Auch wenn vorstehend nur eine Brechbacke 61 beschrieben wurde, soll verstanden wer- den, dass auch die anderen Brechbacken 62, 63, 64, 65 segmentiert ausgebildet sein kön- nen. Die Bezeichnungen erste, zweite, dritte, vierte usw. Brechbacke sind auch nicht auf deren Position beschränkt, sodass die erste Brechbacke 61 nicht zwingend die unterste der Schwinge 8 sein muss, sondern ebenfalls auch die oberste oder eine andere sein könnte. Insofern ist die Bezeichnung „erste Brechbacke 61“ nur generisch zu verstehen.
Auch wenn das vorstehende Ausführungsbeispiel nur in Bezug auf einen Exzenter-\Wal- zenbrecher beschrieben wurde, soll verstanden werden, dass eine gleiche Ausführung auch für andere Brecherarten, insbesondere einen Backenbrecher, denkbar und bevorzugt ist.
Bezugszeichenliste (Teil der Beschreibung) 1 Brecher, Exzenter-Walzenbrecher 2 Maschinenrahmen 4 zweite Arbeitseinheit, Walze 5 Drehachse der Walze 6 Schwingenachse 7 Siebraum 8 erste Arbeitseinheit, Schwinge 9 Brechraum 10 Schwingen-Verstelleinrichtung 12 Schwingen-Keil 13 Anlagefläche an Schwingenrückseite 14 Widerlager 15 Gegenflache 16 Schwingen-Keilantrieb 17 Schwingen-Gegenelement 18 Hydraulik- oder Pneumatikantrieb 19 Hydraulik- oder Pneumatikzylinder 20 Hydraulik- oder Pneumatikkolben 22 Schwingen-Überlastschutz 23 Überdruckventil 40 Absiebvorrichtung 42 ortsfestes Widerlager 44 Führungselement 50 Brechbackensatz 52 erste Brechbackeneinheit 54 zweite Brechbackeneinheit 61 erste Brechbacke
62 zweite Brechbacke 63 dritte Brechbacke 64 vierte Brechbacke 65 Führungselement-Brechbacke 70 Schwingenrahmen 72 erste Brechbackensegmente 74 Montagestange 76 Durchgangsôffnung 78a, 78b Handhabungselemente 80 Oberfläche 81-83 Kontaktvorspriinge 84a, 84h Formschlusselemente, Ausnehmungen 86a, 86b Formschlusselemente, Vorsprünge
BS Brechspalt
BE1 erste Backen-Teilungsebene
BE2 zweite Backen-Teilungsebene
B kurze Seite des Brechbackensegments
L lange Seite des Brechbackensegments
SE Segmenten-Teilungsebene
Claims (16)
1. Brechbackensatz (50) für einen Brecher (1), umfassend eine erste Brechbackeneinheit (52) für eine erste Arbeitseinheit (8) des Brechers (1), und eine zweite Brechbackeneinheit (54) für eine zweite Arbeitseinheit (4) des Brechers (1), wobei zwischen der ersten und der zweiten Arbeitseinheit (8, 4) ein Brechraum (9) definiert ist, wobei die erste Brechbackeneinheit (52) wenigstens eine erste Brechbacke (61) und eine zweite Brechbacke (62) umfasst, und die zweite Brechbackeneinheit (54) wenigstes eine dritte Brechbacke (63) umfasst, wobei die erste und die zweite Brechbacke (61, 62) an einer ersten Backen-Tei- lungsebene (BE1) getrennt sind, die quer zu einer Materialflussrichtung des Brechers (1) ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die erste Brechbacke (61) aus zwei oder mehr ersten Brechbackensegmenten (72a-72h) gebildet ist, die jeweils an einer Segmen- ten-Teilungsebene (SE) getrennt sind, die senkrecht zur ersten (BE1) ist.
2. Brechbackensatz nach Anspruch 1, wobei die erste Brechbacke (61) aus wenigstens drei Brechbackensegmenten (72a-72h) gebildet ist.
3. Brechbackensatz nach Anspruch 1 oder 2, wobei die ersten Brechbackensegmente (72a-72h) eine quaderformige Grundform haben, und wobei ein Verhältnis der längsten Seite (L) zur kürzesten Seite (B) in einem Bereich von 1:2 bis 1:10 liegt.
4. Brechbackensatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei wenigstens eines der Brechbackensegmente (72a-72h) aus einem ersten Material und wenigstens eines der Brechbackensegmente (72a-72h) aus einem zweiten Material gebildet ist, welches ver- schieden vom ersten Material ist.
5. Brechbackensatz nach Anspruch 4, wobei ein oder mehrere Brechbackensegmente (72a-72h) in einem mittleren Bereich aus einem verschleißfesteren Material gebildet sind, als Brechbackensegmente (72a-72h) in einem Randbereich.
6. Brechbackensatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die ersten Brech- backensegmente (72a-72h) jeweils eine Durchgangsoffnung (76) aufweisen zum Aufneh- men einer Montagestange (74), wobei die Durchgangsôffnungen (76) in einem montierten Zustand der ersten Brechbackensegmente (72a-72h) miteinander fluchten.
7. Brechbackensatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei zwei oder mehr der ersten Brechbackensegmente (72a-72h) wenigstens einen seitlichen Kontaktvorsprung (81-83) mit einer Kontaktfläche aufweisen, zum gegenseitigen Kontaktieren und Anliegen benachbarter Brechbackensegmente (72a-72h).
8. Brechbackensatz nach Anspruch 7, wobei die ersten Brechbackensegmente (72a- 72h) als Gussteil ausgebildet ist, wobei der Kontaktvorsprung (81-83) als Angussstück aus- gebildet ist und die Kontaktfläche bearbeitet ist.
9. Brechbackensatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei wenigstens die an seitlichen Enden der ersten Brechbacke (61) vorgesehenen ersten Brechbackenseg- mente (72a-72h) mit Formschlusselementen (84a, 84h) versehen sind, zum seitlichen Hal- ten der ersten Brechbackensegmente (72a-72h).
10. Brechbackensatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die zweite und/o- der die dritte Brechbacke (62, 63) aus zwei oder mehr zweiten bzw. dritten Brechbacken- segmenten gebildet ist, die jeweils an einer Segmenten-Teilungsebene (SE) getrennt sind, die senkrecht zur ersten Backen-Teilungsebene (BE1) ist.
11. Brecher (1) zum Zerkleinern von Gestein, mit einer ersten Arbeitseinheit (8), die mit einer ersten Brechbackeneinheit (52) ausge- stattet ist, und einer zweiten Arbeitseinheit (4), die mit einer zweiten Brechbackeneinheit (54) ausgestattet ist, wobei zwischen der ersten und der zweiten Arbeitseinheit (4, 8) ein Brechraum (9) definiert ist, wobei die erste Brechbackeneinheit (52) wenigstens eine erste Brechbacke (61) und eine zweite Brechbacke (62) umfasst, und die zweite Brechbackeneinheit (54) wenigstes eine dritte Brechbacke (63) umfasst,
wobei die erste und die zweite Brechbacke (61, 62) an einer ersten Backen-Tei- lungsebene (BE1) getrennt sind, die quer zu einer Materialflussrichtung des Brechers (1) ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die erste Brechbacke (61) aus zwei oder mehr ersten Brechbackensegmenten (72a-72h) gebildet ist, die jeweils an einer Segmen- ten-Teilungsebene (SE) getrennt sind, die senkrecht zur ersten Backen-Teilungsebene (BE1) ist.
12. Brecher nach Anspruch 11, wobei die zweite und/oder die dritte Brechbacke (62, 63) aus zwei oder mehr zweiten bzw. dritten Brechbackensegmenten gebildet ist, die jeweils an einer Segmenten-Teilungsebene (SE) getrennt sind, die senkrecht zur ersten Backen- Teilungsebene (BE1) ist.
13. Brecher nach Anspruch 11 oder 12, wobei die erste Arbeitseinheit (8) im Betrieb des Brechers (1) im Wesentlichen feststeht und die zweite Arbeitseinheit (4) im Betrieb des Brechers (1) eine oszillierende Brechbewegung ausführt.
14. Brecher nach Anspruch 13, der als Exzenterwalzenbrecher ausgebildet ist und die erste Arbeitseinheit eine Schwinge (8) und die zweite Arbeitseinheit eine Exzenterwalze (4) ist.
15. Brecher nach Anspruch 13, der als Backenbrecher ausgebildet ist und die erste Ar- beitseinheit eine stationäre Stützstruktur und die zweite Arbeitseinheit eine Backenbrech- schwinge ist.
16. Wartungsverfahren zum Warten eines Brechers (1) nach Anspruch 11, umfassend: - Demontieren von einem oder mehreren der ersten Brechbackensegmente (72a-72h) des Brechers (1); - Bereitstellen von Ersatz-Brechbackensegmenten zum Ersetzen der demontierten ersten Brechbackensegmente (72a-72h); und - Montieren der Ersatz-Brechbackensegmente.
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