LU504516B1 - Faltbarer Transportbehälter und seine Verwendung - Google Patents
Faltbarer Transportbehälter und seine Verwendung Download PDFInfo
- Publication number
- LU504516B1 LU504516B1 LU504516A LU504516A LU504516B1 LU 504516 B1 LU504516 B1 LU 504516B1 LU 504516 A LU504516 A LU 504516A LU 504516 A LU504516 A LU 504516A LU 504516 B1 LU504516 B1 LU 504516B1
- Authority
- LU
- Luxembourg
- Prior art keywords
- end wall
- transport container
- axis
- edge
- wall
- Prior art date
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D1/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
- B65D1/22—Boxes or like containers with side walls of substantial depth for enclosing contents
- B65D1/225—Collapsible boxes
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C7/00—Collapsible or extensible purses, luggage, bags or the like
- A45C7/0018—Rigid or semi-rigid luggage
- A45C7/0036—Rigid or semi-rigid luggage collapsible to a minimal configuration, e.g. for storage purposes
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D11/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material
- B65D11/18—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material collapsible, i.e. with walls hinged together or detachably connected
- B65D11/1833—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material collapsible, i.e. with walls hinged together or detachably connected whereby all side walls are hingedly connected to the base panel
- B65D11/184—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of plastics material collapsible, i.e. with walls hinged together or detachably connected whereby all side walls are hingedly connected to the base panel and one or more side walls being foldable along a median line
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ceramic Engineering (AREA)
- Rigid Containers With Two Or More Constituent Elements (AREA)
Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft einen faltbaren Transportbehalter (101, 102), welcherzwischen einer aufgeklappten ersten Endstellung und einer eingeklappten zweiten Endstellung bewegbar ist, umfas- send einen Boden (12), wenigstens eine Seitenwand (141,142), welche um eine Seitenwandachse (AST, AST1, AST2) drehbar mit dem Boden (12) verbunden ist, wenigstens eine Stirnwand (161, 162), welche um eine Stirnwandachse (ASW1, ASW2) mit dem Boden (12) verbunden ist, wobei in der Stirnwand (161, 162) eine parallel zur Stirnwandachse (ASW1, ASW2) verlaufende innere Stirnwan- dachse (AIS1, AIS2) vorgesehen ist, mit welcher die Stirnwand (161, 162) in einen oberen Stirnwand- abschnitt (22) und einen bodenseitigen unteren Stirnwandabschnitt (24) unterteilt wird, und derobere Stirnwandabschnitt (22) und der untere Stirnwandabschnitt (24) um die innere Stirnwandachse (A1S1, AIS2) drehbar miteinander verbunden sind. Weiterhin betrifft die. Erfindung die Verwendung eines sol- chen Transportbehalters (101, 102) zum Transport und/oderzur Lagerung von Gegenstanden, Stuck- gut oder Schuttgut.
Description
15.06.2023
LU504516
Faltbarer Transportbehälter und seine Verwendung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen faltbaren Transportbehälter. Ferner betrifft die Erfindung die
Verwendung eines solchen Transportbehälters zum Transport und/oder zur Lagerung von Gegenstän- den, Stückgut oder Schiittgut.
Transportbehälter und Transportverpackungen sind aus dem Bereich des Transportwesens, der Logis- tik, des Versands bzw. der täglichen Lebenserfahrung hinlänglich bekannt. Transportkisten oder -boxen für den postalischen Versand bestehen oft aus Kartonage und werden typischerweise in einem zusam- mengefalteten bzw. eingeklappten Zustand erworben. Der Nutzer muss die Transportbox bzw. den Kar- ton vor der Benutzung händisch in einen ausgefalteten bzw. aufgeklappten Zustand überführen, in wel- chem ein Beladen der Transportverpackung möglich ist. Nach dem Beladen kann der Nutzer die Trans- portverpackung verschicken. Solche Transportverpackungen weisen oftmals Faltmechanismen auf, die nicht dazu ausgelegt sind, rückgängig gemacht zu werden, d. h. das beschädigungsfreie Zusammen- falten der Transportverpackung nach Gebrauch ist oftmals nicht möglich, ebenso wenig wie der Leer-
Rückversand an den ursprünglichen Absender. Die Wiederverwendung von derartigen Transportverpa- ckungen ist daher in der Praxis nur sehr eingeschränkt möglich, was nicht dem Gedanken der Nachhal- tigkeit entspricht. Transportverpackungen, -kisten oder -boxen im aufgeklappten Zustand bis zur Wie- derverwendung zu lagern, erfordert einen großen Stauraum, so dass ein solches Vorgehen im Allge- meinen unpraktikabel ist. Ein platzsparender Rückrückversand des leeren Transportbehälters ist nur möglich, wenn er auch im gefalteten Zustand geschlossen ist.
In der DE 10 2021 113 829 B3 wird ein Transportbehälter offenbart, der zwischen einer aufgeklappten ersten Endstellung und einer eingeklappten zweiten Endstellung bewegbar ist. Ein Deckel ist um eine
Schwenkachse schwenkbar mit einer der tragenden Stirnwände verbunden. Die Schwenkachse ist von einer Knicklinie vorgegeben, die der Deckel mit der tragenden Stirnwand bildet und die zwischen einer unteren Kante und einer oberen Kante der tragenden Stirnwand verläuft. Die beiden Seitenwände wer- den von jeweils einem flexiblen Flächenabschnitt gebildet, der beidseitig mit den tragenden Seitenwän- den verbunden ist. Der Deckel ist dabei so ausgeführt, dass er den Transportbehälter in der eingeklapp- ten zweiten Endstellung fixiert, in welcher er einen minimalen Stauraum benötigt. Der Rückversand kann daher sehr effektiv erfolgen.
Aufgrund der in der DE 10 2021 113 829 B3 gewählten Gestaltung des Transportbehälters ist seine
Höhe auf maximal die Hälfte seiner Breite begrenzt, weshalb auch sein nutzbares Volumen entspre- chend begrenzt ist und er für bestimmte Anwendungen nicht geeignet ist.
Aufgabe einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist es, einen Transportbehälter vorzuschla- gen, mit welchem es auf einfache und kostengünstige Weise möglich ist, eine Abhilfe für die oben ge- nannten Nachteile zu schaffen und insbesondere einen wiederverwendbaren Transportbehälter zu
15.06.2023
LU504516 schaffen, welcher hinsichtlich seiner Abmessungen weniger stark begrenzt ist als aus dem Stand der
Technik bekannte Transportbehälter. Des Weiteren liegt einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfin- dung die Aufgabe zugrunde, eine Verwendung eines solchen Transportbehälters anzugeben.
Diese Aufgabe wird mit den in den Ansprüchen 1 und 16 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte
Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
Eine Ausführungsform der Erfindung betrifft einen faltbaren Transportbehälter, welcher zwischen einer aufgeklappten ersten Endstellung und einer eingeklappten zweiten Endstellung bewegbar ist, umfas- send - einen Boden - wenigstens eine Seitenwand, welche um eine Seitenwandachse drehbar mit dem Boden ver- bunden ist, - wenigstens eine Stirnwand, welche um eine Stirnwandachse mit dem Boden verbunden ist, wobei - in der Stirnwand eine parallel zur Stirnwandachse verlaufende innere Stirnwandachse vorgese- hen ist, mit welcher - die Stirnwand in einen oberen Stirnwandabschnitt und einen bodenseitigen unteren Stirnwand- abschnitt unterteilt wird, und - der obere Stirnwandabschnitt und der untere Stirnwandabschnitt um die innere Stirnwandachse drehbar miteinander verbunden sind.
Der vorliegende Transportbehälter unterscheidet sich vom in der DE 10 2021 113 829 B3 offenbarten
Transportbehélter unter anderem durch folgende Merkmale: Die Seitenwand ist unabhängig von der
Stirnwand um die Seitenwandachse drehbar. Zudem lässt sich die Stirnwand um die innere Stimwan- dachse drehen, wodurch sie sich ziehharmonikaartig und folglich platzsparend zusammenlegen lässt.
Infolgedessen ist der Transportbehélter bezüglich seiner Höhe weniger stark begrenzt als der aus der
DE 10 2021 113 829 B3 bekannte Transportbehälter. Der vorschlagsgemäße Transportbehälter kann daher auch zum Transport von höheren Gegenständen oder in die Höhe stapelbaren Gegenständen verwendet werden, ohne dass auf die Möglichkeit des raumsparenden Riickversands in der eingeklapp- ten zweiten Endstellung verzichtet werden muss.
Die Bezeichnungen „oberer Seitenwandabschnitt” und „unterer Seitenwandabschnitt“ sind auf den Bo- den des Transportbehälters bezogen. Der untere Seitenwandabschnitt schließt sich unmittelbar dem
Boden an, wahrend der obere Seitenwandabschnitt an den unteren Seitenwandabschnitt grenzt.
Wenn im Folgenden die Begriffe „oben“, „unten“, ,obere", „untere“ und dergleichen, verwendet werden, beziehen sich diese auf die aufgeklappte erste Endstellung und auf den Boden des Transportbehälters.
15.06.2023
LU504516
Gemäß einer weiteren Ausführungsform weist der Transportbehälter - eine erste Stirnwand, welche um eine erste Stirnwandachse drehbar mit dem Boden verbunden ist, und - eine zweite Stirnwand auf, welche um eine zweite Stimwandachse drehbar mit dem Boden verbunden ist, wobei - die linke Stirnwand und die rechte Stirnwand mit einem Flächengebilde miteinander verbun- den sind und das Flächengebilde eine geringere Biegesteifigkeit aufweist als die erste Stirn- wand und die zweite Stirnwand.
Dabei bietet es sich insbesondere an, dass in der aufgeklappten ersten Endstellung das Flachengebilde im Wesentlichen parallel zur und außerhalb der Seitenwand verläuft. Die Seitenwand ist unabhängig von der ersten Stirnwand und der zweiten Stirnwand um die Seitenwandachse drehbar. Hierdurch kann es zur Ausbildung von Spalten zwischen der Seitenwand und den Seitenwänden kommen, durch welche
Schmutzpartikel und dergleichen in den Hohlraum eindringen kénnen. Zudem kann es durch die Spalte zu einem Luftaustausch kommen, wodurch sich die Temperatur im Hohlraum derjenigen in der Umge- bung angleichen kann. Beispielsweise fiir Lebens- oder Arzneimittel kann beides unerwünscht sein.
Aufgrund der Verwendung des, insbesondere textilen, Flachengebildes kann das Eindringen von
Schmutzpartikeln und dergleichen in den Hohlraum vermieden werden. Darüber hinaus kann ein Luft- austausch zwischen der Umgebung und dem Hohlraum verhindert werden. Insofern eignet sich der
Transportbehälter in dieser Ausführungsform auch zum Transport von empfindlicheren Gütern wie Le- bens- oder Arzneimitteln.
Aufgrund der geringeren Biegesteifigkeit des Flachengebildes gegenüber der ersten Stirnwand und der zweiten Stirnwand behalten die erste Stirnwand und die zweite Stirnwand beim Drehen um die erste
Stirnwandachse bzw. zweite Stirnwandachse im Wesentlichen ihre Form bei, während das Flachenge- bilde verformt wird. Insofern wird eine Anlenkung des Flächengebildes mit der ersten Stirnwand und der zweiten Stirnwand und eine entsprechende Verformung des Flächengebildes bewirkt, wenn der Trans- portbehalter in die zweite Endstellung überführt werden soll. Das Flächengebilde muss dabei nicht zwin- gend an der linken und rechten Stirnwand enden, sondern kann den gesamten Transportbehélter um- schließen. Das Flachengebilde kann entlang der Außenseite oder an der Innenseite der linken und rechten Stirnwand verlaufen und hieriiber mit der linken und rechten Stirnwand verbunden sein.
In einer weitergeführten Ausführungsform ist das Flächengebilde mit dem Boden verbunden. Die Ver- bindung des Flachengebildes mit dem Boden ermöglicht eine noch zielgerichtetere Anlenkung, so dass der das Flachengebilde in der zweiten Endstellung definiert verformt wird.
15.06.2023
LU504516
Es bietet sich an, dass das Flächengebilde entlang einer Verbindungslinie mit dem Boden verbunden ist, welche parallel zur Seitenwandachse verläuft. Die Seitenwand wird beim Überführen des Transport- behälters in die zweite Endstellung typischerweise zum Inneren des Transportbehälters hin gedreht.
Folglich bietet es sich an, dass die Verbindungslinie nach außen versetzt zur Seitenwandachse verläuft, umdie freie Drehbarkeit der Seitenwand zu gewährleisten. Auch hierdurch wird eine zielgerichtete An- lenkung des Flächenelements bereitgestellt, die wiederum zu einer definierten Verformung des Flächen- elements beim Überführen in die zweite Endstellung beiträgt.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist das Flächengebilde mittels einer lösbaren Verbindung lös- bar mit der Seitenwand verbindbar oder verbunden. Mittels der lösbaren Verbindung kann das Flächen- gebilde in der ausgeklappten ersten Endstellung ausreichend gespannt werden, wodurch es vor Be- schädigungen, beispielsweise durch Reißen, geschützt werden kann. Die lösbare Befestigung kann beispielsweise mittels eines Klettverschlusses realisiert werden.
Nach Maßgabe einer weiteren Ausführungsform kann der Transportbehälter einen Deckel umfassen, mit welcher der Transportbehälter verschließbar ist. In den allermeisten Fällen ist ein Transport von
Gegenständen nur dann möglich, wenn der vom Transportbehälter umschlossene Hohlraum vollständig verschlossen werden kann, um unter anderem ein Herausfallen der in den Hohlraum eingebrachten
Gegenstände zu verhindern. Bei der Lagerung von Gegenständen kann je nach Anwendungsfall jedoch auf den Deckel verzichtet werden. Der Deckel ermöglicht daher den Transport von Gegenständen, die im vom Transportbehälter umschlossenen Hohlraum angeordnet sind.
In einer weitergebildeten Ausführungsform kann - die Stirnwand eine obere Stirnwandkante aufweisen, wobei der Deckel - an der ersten oberen Stirnwandkante um diese drehbar an der Stirnwand befestigt ist.
Der Deckel kann derart an der Stirnwand befestigt werden, dass er verliersicher ist. Der Deckel kann beispielsweise zumindest abschnittsweise unterbrechungsfrei in die Stirnwand übergehen. Hierdurch wird verhindert, dass der Deckel insbesondere während des Transports und während des Be- und Ent- ladens verloren geht. Wie erwähnt, soll der Transportbehälter wiederverwendbar sein. Wenn der Trans- portbehälter ohne Deckel zurückgeschickt wird, muss der ursprüngliche Absender den Deckel ersetz- ten, was sich negativ auf die Nachhaltigkeit auswirkt und zudem unnötige Kosten verursacht, was mit der verliersicheren Befestigung des Deckels zumindest an einer der Stirnwände verhindert wird. Die
Stirnwand, an welcher der Deckel befestigt ist, kann auch als Rückwand bezeichnet werden.
Bei einer weitergebildeten Ausführungsform kann der Deckel eine Deckelwandung und zumindest eine im Wesentlichen senkrecht zu dieser verlaufende Randwandung aufweisen. Die Randwandung schließt dabei vorzugsweise bündig mit der Deckelwandung ab. Die Randwandung zentriert den Deckel gegen- über dem übrigen Transportbehälter sowohl in der ersten Endstellung als auch in der zweiten
15.06.2023
LU504516
Endstellung. Zudem umschließt er die Seitenwand und die Stirnwand bzw. die Stirnwände in der einge- klappten zweiten Endstellung und schützt diese vor Beschädigungen beim Rückversand.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann die innere Stirnwandachse mittig zwischen der unteren Stirn- wandkante und der oberen Stirnwandkante verlaufen. In dieser Ausführungsform können der obere
Stirnwandabschnitt und der untere Stimwandabschnitt flächengleich ausgeführt sein. Hierdurch können sie auf einer minimalen Fläche zusammengefaltet werden, so dass der Transportbehälter in der einge- klappten zweiten Endstellung einen geringen Stauraum benötigt.
Eine weitergebildete Ausführungsform kann sich dadurch auszeichnen, dass der Transportbehälter zu- mindest ein Verschlussmittel aufweist, mit welchem wahlweise der Deckel in der ersten Endstellung mit dem Transportbehälter verbindbar oder verbunden ist oder mit welchem der Transportbehälter in der zweiten Endstellung fixierbar oder fixiert ist. Der Deckel kann einerseits unter Verwendung des Ver- schlussmittels mit dem Transportbehälter insbesondere lösbar verbunden sein, wodurch der Deckel bei
Bedarf vom Transportbehälter getrennt werden kann. Dies kann beim Be- und Entladen des Transport- behälters nützlich sein. Andererseits kann der Transportbehälter unter Verwendung des Verschlussmit- tels in der zweiten Endstellung fixiert werden. Beim Rückversand wird verhindert, dass der Transport- behälter unkontrolliert aus der zweiten Endstellung herausbewegt wird.
Nach Maßgabe einer weiteren Ausführungsform können - das Verschlussmittel zum Verbinden des Deckels mit dem Transportbehälter ein erstes Ver- schlusselement und ein hiermit korrespondierendes zweites Verschlusselement umfassen, wo- bei - das erste Verschlusselement am Deckel und das zweite Verschlusselement im Bereich der oberen Stirnwandkante verlaufen.
Das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement können beispielsweise nach Art von zwei Seitenteilen eines Reisverschlusses ausgestaltet sein. Alternativ können das erste Verschlussele- ment und das zweite Verschlusselement nach Art von Druckknöpfen ausgebildet sein. Aufgrund der vorschlagsgemäßen Anordnung des ersten Verschlussmittels und des zweiten Verschlussmittels kann eine langgestreckte Verbindungslinie bereitgestellt werden, wodurch der Deckel in der aufgeklappten ersten Endstellung sicher mit dem übrigen Transportbehälter verbunden werden kann. Der Transport- behälter kann daher auf zuverlässige Weise mit dem Deckel verschlossen werden. Das zweite Ver- schlusselement kann sich dabei auch über das Flächengebilde erstrecken, so dass der Transportbehäl- ter vollumfänglich oder nahezu vollumfänglich verschlossen werden kann. Die mit dem Transportbehäl- ter transportierten Gegenstände können vor äußeren Einflüssen geschützt werden.
Bei einer weiteren Ausführungsform kann es sich anbieten, dass
15.06.2023
LU504516 - das Verschlussmittel zum Fixieren des Transportbehälters in der zweiten Endstellung ein erstes
Verschlusselement und ein hiermit korrespondierendes drittes Verschlusselement umfasst, wo- bei - das erste Verschlusselement am Deckel und - das dritte Verschlusselement im Bereich der Stirnwandachse verlaufen.
Das erste Verschlusselement und das dritte Verschlusselement können beispielsweise nach Art von zwei Seitenteilen eines Reisverschlusses ausgestaltet sein. Alternativ können das erste Verschlussele- ment und das dritte Verschlusselement nach Art von Druckknôpfen ausgebildet sein. Aufgrund der vor- schlagsgemäßen Anordnung des ersten Verschlussmittels und des dritten Verschlusselements kann eine langgestreckte Verbindungslinie bereitgestellt werden, wodurch der Transportbehälter unter Ver- wendung des Deckels sicher in der eingeklappten zweiten Endstellung fixiert werden kann, was insbe- sondere fir den Riickversand an den ursprünglichen Absender von Vorteil ist.
Eine weitergebildete Ausfiihrungsform kann sich dadurch auszeichnen, dass das erste Verschlussele- ment an der Randwandung angeordnet ist. Die Anordnung des ersten Verschlusselements an der Rand- wandung ermöglicht die gute Zugänglichkeit des Verschlusselements, wodurch das Öffnen und Schlie-
Ren des Verschlussmittels für den Nutzer einfach gehalten wird.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann - der Boden rechteckförmig ausgebildet sein und der Transportbehälter - eine erste Seitenwand, welche um eine erste Seitenwandachse drehbar mit dem Boden ver- bunden ist, und - eine zweite Seitenwand aufweist, welche um eine zweite Seitenwandachse drehbar mit dem
Boden verbunden ist, wobei - in der ersten Stirnwand eine parallel zur ersten Stirnwandachse verlaufende erste innere Stirn- wandachse vorgesehen ist, mit welcher o die erste Stirnwand in einen ersten oberen Stimwandabschnitt und einen bodenseitigen ersten unteren Stirnwandabschnitt unterteilt wird, und o der erste obere Stirnwandabschnitt und der erste untere Stirnwandabschnitt um die erste innere Stirnwandachse drehbar miteinander verbunden sind, und - in der zweiten Stirnwand eine parallel zur zweiten Stimwandachse verlaufende zweite innere
Stirnwandachse vorgesehen ist, mit welcher o die zweite Stirnwand in einen zweiten oberen Stirnwandabschnitt und einen bodensei- tigen zweiten unteren Stirnwandabschnitt unterteilt wird, und o der zweite obere Stirnwandabschnitt und der zweite untere Stirnwandabschnitt um die zweite innere Stirnwandachse drehbar miteinander verbunden sind.
15.06.2023
LU504516
In dieser Ausführungsform ist der Transportbehälter quaderförmig, was der üblichen Form von Trans- portbehältern entspricht. Somit kann der Transportbehälter zumindest in der ersten Endstellung be- stimmten Normen oder Vorgaben von Spediteuren genügen. Zudem kann der Transportbehälter zu- sammen mit anderen Transportbehältern, die ebenfalls quaderförmig sind, wie Boxen oder Paketen, platzsparend in einem Container oder einem anderen Laderaum zum Transportieren eines Transport- guts verwendet werden. Aber auch für diese Ausführungsform gilt, dass der Transportbehälter in der zweiten Endstellung platzsparend ist und daher wenig Transportvolumen benötigt, so dass er kosten- günstig zum ursprünglichen Absender zurückgeschickt werden kann und damit mehrfach verwendbar ist. Diejenige Stirnwand, an welcher der Deckel befestigt ist, kann auch als Rückwand bezeichnet wer- den.
Bei einer weiteren Ausführungsform können - die erste Stirnwand eine erste linke Stirnwandkante und eine erste rechte Stirnwandkante und - die zweite Stirnwand eine zweite linke Stirnwandkante und eine zweite rechte Stirnwandkante bilden, wobei - die erste linke Stirnwandkante und die zweite rechte Stimwandkante mit einem ersten Flächen- gebilde und/oder - die erste rechte Stirnwandkante und die zweite linke Stirnwandkante mit einem zweiten Flä- chengebilde verbunden sind.
Dabei bietet es sich insbesondere an, dass in der aufgeklappten ersten Endstellung das erste Flächen- gebilde im Wesentlichen parallel zur und außerhalb der ersten Seitenwand verläuft. Entsprechend ver- läuft das zweite Flächengebilde in der ersten Endstellung im Wesentlichen parallel zur und außerhalb der zweiten Stirnfläche. Wie erwähnt, sind die erste Seitenwand und die zweite Seitenwand unabhängig von der ersten Stirnwand und der zweiten Stirnwand um die erste Seitenwandachse bzw. um die zweite
Seitenwandachse drehbar. Hierdurch kann es zur Ausbildung von Spalten zwischen den Stirnwänden und den Seitenwänden kommen, durch welche Schmutzpartikel und dergleichen in den Hohlraum ein- dringen können. Aufgrund der Verwendung des ersten Flachengebildes und des zweiten Flächengebil- des kann das Eindringen von Schmutzpartikeln und dergleichen in den Hohlraum sowie ein Luftaus- tausch verhindert werden. Insofern eignet sich der Transportbehälter in dieser Ausführungsform auch zum Transport von empfindlicheren Gütern wie Lebens- oder Arzneimitteln.
Nach Maßgabe einer weiteren Ausführungsform kann der Transportbehälter aus recyclefähigem Mate- rial, insbesondere aus Wellpappe, aus Polypropylen und/oder aus Polyester, hergestellt sein. Well- pappe ist ein vergleichsweise leichtes Zellstoffprodukt, welches bezogen auf sein Gewicht relativ stabil ist. Polypropylen und Polyester sind recyclingfähige Kunststoffe und können in vielen Ländern aus etab- lierten Recyclingstrôme erhalten werden. Insbesondere Polypropylen und Polyester können zu Gewe- ben weiterverarbeitet werden, welche sich als Material fiir die Flächengebilde anbieten. Es ist aber auch
15.06.2023
LU504516 denkbar, den gesamten Transportbehälter aus demselben Material, beispielsweise aus Polyester oder
Polypropylen zu fertigen. Wie erwähnt, weist das Flächengebilde eine geringere Biegesteifigkeit auf als die erste Stirnwand und die zweite Stimwand. Hierzu kann das Flächengebilde aus einem Gewebe gefertigt sein, welches einen dünneren Faden und/oder einer geringeren Fadendichte im Vergleich zur ersten Stirnwand und der zweiten Stirnwand aufweist. Zudem kann das Gewebe der ersten Stirnwand und der zweiten Stirnwand mehr Lagen aufweisen als das Gewebe des Flächengebildes. Darüber hin- aus können Versteifungsstreben aus demselben Material in das Gewebe der ersten Stirnwand und der zweiten Stirnwand eingearbeitet werden.
Eine Ausbildung der Erfindung betrifft die Verwendung eines Transportbehälters nach einem der vor- hergehenden Ausführungsformen zum Transport und/oder zur Lagerung von Gegenständen, Stückgut oder Schüttgut. Generell ist die Verwendung des Transportbehälters auf kein Transportgut beschränkt, so dass die hier aufgezählten Arten des Transportguts rein beispielhaft sind. Die technischen Effekte und Vorteile, die sich mit der vorschlagsgemäßen Verwendung erreichen lassen, entsprechen denjeni- gen, die für den vorliegenden Transportbehälter erörtert worden sind. Zusammenfassend sei darauf hingewiesen, dass der vorschlagsgemäße Transportbehälter zum Transport von höheren Gegenstän- den oder in die Höhe stapelbaren Gegenständen verwendet werden kann, ohne dass auf den raumspa- renden Rückversand in der eingeklappten zweiten Endstellung verzichtet werden muss.
Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die bei- gefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
Figur 1A eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Transportbehälter gemäß einer ersten
Ausführungsform, der sich in einer aufgeklappten ersten Endstellung befindet,
Figur 1B eine Schnittdarstellung des in Figur 1A dargestellten Transportbehälters entlang der in
Figur 1A definierten Schnittebene A-A,
Figur 1C den Transportbehälter gemäß der in Figur 1B gewählten Ansicht in einer Zwischen- stellung, in welcher die Seitenwände um 90° gedreht sind,
Figur 1D den in Transportbehälter gemäß der in Figur 1B gewählten Ansicht in einer einge- klappten zweiten Endstellung,
Figur 1E eine Schnittdarstellung des in Figur 1A dargestellten Transportbehälters entlang der in
Figur 1A definierten Schnittebene B-B,
Figur 1F den Transportbehälter gemäß der in Figur 1E gewählten Ansicht in einer Zwischen- stellung, in welcher die Seitenwände um 90° gedreht sind, und
15.06.2023
LU504516
Figur 1G den in Transportbehälter gemäß der in Figur 1E gewählten Ansicht in einer einge- klappten zweiten Endstellung,
Figur 2A ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Transportbehälters an- hand einer perspektivischen Darstellung in der aufgeklappten ersten Endstellung,
Figur 2B eine Draufsicht des in Figur 2A gezeigten Transportbehälters in einer ersten Zwi- schenstellung,
Figur 2C eine Draufsicht des in Figur 2A gezeigten Transportbehälters in einer zweiten Zwi- schenstellung,
Figur 2D eine perspektivische Ansicht des in Figur 2A gezeigten Transportbehälters in einer dritten Zwischenstellung,
Figur 2E eine perspektivische Ansicht des in Figur 2A gezeigten Transportbehälters in einer vierten Zwischenstellung,
Figur 2F den in Figur 2A gezeigten Transportbehälter in der eingeklappten zweiten Endstel- lung,
Figur 3A ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Transportbehälters anhand einer perspektivischen Darstellung in der aufgeklappten ersten Endstellung, und
Figur 3B eine Draufsicht eine Draufsicht des in Figur 3A gezeigten Transportbehälters in einer
Zwischenstellung.
In Figur 1A ist ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Transportbehälters 101 an- hand einer prinzipiellen Draufsicht dargestellt. Der Transportbehälter 101 weist einen rechteckigen Bo- den 12 auf, an welchem eine erste Seitenwand 141 und eine zweite Seitenwand 142 befestigt sind. Wie insbesondere aus der Figur 1B hervorgeht, ist die erste Seitenwand 141 um eine erste Seitenwan- dachse AST1 drehbar am Boden 12 befestigt. Entsprechend ist die zweite Seitenwand 142 um eine zweite Seitenwandachse AST2 drehbar am Boden 12 befestigt. Die erste Seitenwandachse AST1 und die zweite Seitenwandachse AST2 verlaufen parallel zueinander.
Zudem sind eine erste Stirnwand 161 und eine zweite Stirnwand 162 am Boden 12 befestigt. Insbeson- dere aus der Figur 1E geht hervor, dass die erste Stirnwand 161 um eine erste Stimwandachse ASW1 drehbar am Boden 12 und die zweite Stimwandachse ASW2 um eine zweite Stimwandachse ASW2
15.06.2023
LU504516 drehbar am Boden 12 befestigt sind. Die erste Stimwandachse ASW1 und die zweite Stirnwandachse
ASW2 verlaufen parallel zueinander und senkrecht zur ersten Seitenwandachse AST1 und zur zweiten
Seitenwandachse AST2.
Die erste Stirnwand 161 bildet eine erste obere Stimwandkante 181 und die zweite Stirnwand 162 eine zweite obere Stirnwandkante 182. Ferner lässt sich insbesondere aus der Figur 1F erkennen, dass innerhalb der ersten Stimwand 161 eine erste innere Stimwandachse AIS1 und innerhalb der zweiten
Stirnwand 162 eine zweite innere Stirnwandachse AIS2 angeordnet sind, die jeweils parallel zueinander und zur ersten Stirnwandachse ASW1 und zur zweiten Stirnwandachse ASW2 verlaufen. Die erste in- nere Stirnwandachse AIS1 verläuft mittig zwischen der ersten Stirnwandachse ASW1 und der ersten oberen Stirnwandkante 181. Entsprechend hierzu verläuft die zweite innere Stirnwandachse AIS2 mittig zwischen der zweiten Stimwandachse ASW2 und der zweiten oberen Stirnwandkante 182. Die erste innere Stirnwandachse AIS1 unterteilt die erste Stimwand 161 in einen ersten oberen Stirnwandab- schnitt 201 und einen bodenseitigen ersten unteren Stirnwandabschnitt 221. Die zweite innere Stirn- wandachse AIS2 unterteilt die zweite Stirnwand 162 in einen zweiten oberen Stirnwandabschnitt 202 und einen bodenseitigen zweiten unteren Stirnwandabschnitt 222 (siehe Figur 1G).
Die erste Stirnwand 161 bildet eine erste linke Stirnwandkante 24 und eine erste rechte Stirnwandkante 25. Entsprechend bildet die zweite Stirnwand 162 eine zweite linke Stirnwandkante 26 und eine zweite rechte Stirnwandkante 28 (siehe Figur 1A). Die erste linke Stirnwandkante 24, die erste rechte Stirn- wandkante 25, die zweite linke Stirnwandkante 26 und die zweite rechte Stimwandkante 28 verlaufen parallel zueinander und senkrecht zum Boden 12.
An der ersten linken Stirnwandkante 24 und an der zweiten rechten Stimwandkante 28 ist ein erstes _Flächengebilde 301 befestigt. An der zweiten linken Stimwandkante 26 und an der ersten rechten Stirn- wandkante 25 ist ein zweites Flächengebilde 302 befestigt. Zudem ist beispielsweise aus Figur 1B er- sichtlich, dass das erste Flächengebilde 301 entlang einer ersten Verbindungslinie 321 und das zweite
Flächengebilde 302 entlang einer zweiten Verbindungslinie 322 am Boden 12 befestigt ist. Die erste
Verbindungslinie 321 und die zweite Verbindungslinie 322 verlaufen parallel zur ersten Seitenwan- dachse AST1 und zur zweiten Seitenwandachse AST2. Aus Figur 1A ist gut erkennbar, dass das erste
Flächengebilde 301 und das zweite Flächengebilde 302 etwas nach außen versetzt zur ersten Seiten- wandachse AST1 bzw. zur zweiten Seitenwandachse AST2 angeordnet sind. Das erste Flächengebilde 301 und das zweite Flächengebilde 302 weisen eine geringere Biegesteifigkeit auf als die erste Stirn- wand 161 und die zweite Stirnwand 162, sind also flexibler als die erste Stimwand 161 und die zweite — Stirnwand 162. In der ausgeklappten ersten Endstellung sind das erste Flächengebilde 301 mittels einer ersten Verbindung 331 lösbar mit der ersten Seitenwand 141 und das zweite Flächengebilde 302 mit einer zweiten Verbindung 332 lösbar mit der zweiten Seitenwand 142 befestigt. Die erste Verbindung 331 und die zweite Verbindung 332 können beispielsweise als ein Klettverschluss ausgebildet sein.
15.06.2023 . LU504516
Im Folgenden wird das Uberführen des Transportbehälters 101 von der in Figur 1A, 1B und 1E gezeig- ten aufgeklappten ersten Endstellung in die in den Figuren 1D und 1G gezeigte eingeklappte zweite
Endstellung erläutert. Zunächst werden die erste Seitenwand 141 und die zweite Seitenwand 142 je- weils um 90° um die erste Seitenwandachse ASW1 bzw. die zweite Seitenwandachse ASW2 zum Bo- den 12 hin gedreht, so dass diese im Wesentlichen parallel zum Boden 12 verlaufen, wie es in den
Figuren 1C und 1F gezeigt ist. Hierbei werden die erste Verbindung 331 und die zweite Verbindung 332 gelôst.
AnschlieBend werden die Stirnwände 161, 162 zum Boden 12 hin gedrückt, wobei die erste innere
Stirnwandachse AIS1 und die zweite innere Stirnwandachse AIS2 so ausgebildet sind, dass sie dabei nach innen bewegt werden. Wenn beispielsweise die erste Stirnwand 161 und die zweite Stirnwand 162 aus Wellpappe hergestellt sind, können Rillen vorgesehen sein, welche entsprechend ausgebildet sind.
Die Bewegung der ersten inneren Stirnwandachse ASI1 und der zweiten inneren Stirnwandachse ASI2 nach innen wird auf das erste Flächengebilde 301 und das zweite Flächengebilde 302 übertragen, die sich entsprechend verformen und ebenfalls zum Boden 12 hin bewegt werden. Die Stirnwände 161, 162 werden solange zum Boden 12 hin gedrückt, bis dass der erste obere Stirnwandabschnitt 201 auf dem ersten unteren Stirnwandabschnitt 221 und der zweite obere Stirnwandabschnitt 202 auf dem zweiten unteren Stirnwandabschnitt 222 aufliegen und diese mit dem Boden 12 zur Anlage kommen. Nun hat der Transportbehälter 101 die zweite Endstellung erreicht.
Wie ein Vergleich beispielsweise der Figur 1E und 1G zeigt, ist das vom Transportbehälter 101 in der zweiten Endstellung eingenommene Volumen deutlich geringer als in der ersten Endstellung, weshalb der Transportbehälter 101 raumsparend an den ursprünglichen Absender zurückgeschickt werden kann.
Zum Überführen des Transportbehälters 101 von der zweiten Endstellung in die erste Endstellung wird in umgekehrter Weise vorgegangen.
In den Figuren 2A bis 2E ist ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Transportbehäl- ters 102 in verschiedenen Stellungen gezeigt. Der prinzipielle Aufbau des Transportbehälters 102 ge- mäß dem zweiten Ausführungsbeispiel entspricht dabei weitgehend dem Aufbau des Transportbehäl- ters 101 nach dem ersten Ausführungsbeispiel, weshalb im Folgenden nur auf die wesentlichen Unter- schiede eingegangen wird.
Der Transportbehälter 102 nach dem zweiten Ausführungsbeispiel ist mit einem Deckel 34 ausgestattet.
Der Deckel 34 weist eine Deckelwandung 36 und eine senkrecht hierzu verlaufende Randwandung 38 auf. Der Deckel 34 ist um die obere erste Stirnwandkante 181 (vgl. Figur 1E) drehbar mit der ersten
Stirnwand 161 verbunden.
15.06.2023
LU504516
Ferner ist der Deckel 34 mit einem Verschlussmittel 40 versehen, welches im zweiten Ausführungsbei- spiel nach Art eines Reisverschlusses ausgebildet ist und ein erstes Verschlusselement 42, ein zweites
Verschlusselement 44 und ein drittes Verschlusselement 46 umfasst. Das erste Verschlusselement 42 ist in der Randwandung 38 angeordnet, während das zweite Verschlusselement 44 entlang der zweiten oberen Stimwandkante 182 (siehe Figur 1E) sowie entlang des oberen Endes des ersten Flächengebil- des 301 und des zweiten Flächengebildes 302 verläuft. Mittels eines hier nicht dargestellten Schlittens kann das erste Verschlusselement 42 mit dem zweiten Verschlusselement 44 verbunden und geschlos- sen werden, wenn sich der Transportbehälter 102 in der ersten Endstellung befindet.
Das dritte Verschlusselement 46 verläuft entlang der zweiten Stirnwandachse ASW2 (siehe Figur 1E) und entlang des unteren Endes des ersten Flächengebildes 301 und des zweiten Flächengebildes 302, in etwa dort, wo das erste Flächengebilde 301 und das zweite Flächengebilde 302 in den Boden 12 übergehen.
Anhand der Figuren 2A bis 2F ist erkennbar, wie der Transportbehälter 102 nach dem zweiten Ausfüh- rungsbeispiel von der aufgeklappten ersten Endstellung in die eingeklappte zweite Endstellung über- führt werden kann. Das prinzipielle Vorgehen entspricht dabei demjenigen, welches für den Transport- behälter 101 nach dem ersten Ausführungsbeispiel beschrieben worden ist. Aufgrund der Tatsache, dass der Transportbehälter 102 nach dem zweiten Ausführungsbeispiel den Deckel 34 aufweist, kom- men jedoch noch weitere Schritte hinzu.
Wie erwähnt, ist der Transportbehälter 102 in Figur 2A in der aufgeklappten ersten Endstellung gezeigt.
In dieser ersten Endstellung kann ein hier nicht dargestelltes Transportgut transportiert werden. Dabei ist das Verschlussmittel 40 geschlossen, so dass der Deckel mit dem übrigen Transportbehälter 102 verbunden ist. Will man nun den Transportbehälter 102 in die eingeklappte zweite Endstellung überfüh- ren, wird das Verschlussmittel 40 geöffnet, so dass der Deckel 34 aufgeklappt werden kann. Der Trans- portbehälter 102 ist nun geöffnet und sein Hohlraum zugänglich. Ist der Transportbehälter 102 entladen, so dass sich kein Transportgut mehr darin befindet, wird zunächst die erste Seitenwand 141 (Figur 2B) und anschließend die zweite Seitenwand 142 um 90° um die erste Seitenwandachse ASW1 bzw. die zweite Seitenwandachse ASW2 zum Boden 12 hin gedreht, so dass diese im Wesentlichen parallel zum
Boden 12 verlaufen (vgl. Figuren 1C und 1F). Anschließend werden die Stimwände 161, 162 zum Boden 12 hin gedrückt, wobei die erste innere Stirnwandachse AIS1 und die zweite innere Stirnwandachse
AIS2 so ausgebildet sind, dass sie dabei nach innen bewegt werden, was aus den Figuren 2D und 2E hervorgeht. Der Deckel 34 wird dann wieder zugeklappt (Figur 2E) und anschließend das Verschluss- mittel 40 geschlossen, wozu das erste Verschlusselement 42 und das dritte Verschlusselement 46 in
Eingriff miteinander gebracht werden, was auf dieselbe Weise geschieht wie für das erste Verschlus- selement 42 und das zweite Verschlusselement 44 beschrieben. Hierdurch wird der Transportbehälter 102 in der zweiten Endstellung fixiert, so dass er raumsparend und ohne die Gefahr des unkontrollierten
Entfaltens zum ursprünglichen Absender zurückgeschickt werden kann.
15.06.2023
LU504516
Figuren 3A und 3B zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Transportbehälters 103, wobei Figur 3A den Transportbehälter 103 anhand einer perspektivischen Darstellung in der auf- geklappten ersten Endstellung bei zugeklapptem Deckel 34 zeigt, während Figur 3B eine Draufsicht auf den Transportbehälter 103 ebenfalls in der ersten Endstellung zeigt, allerdings mit aufgeklapptem De- ckel 34. Der prinzipielle Aufbau des Transportbehälters 103 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel entspricht dabei weitgehend dem Aufbau des Transportbehälters 102 nach dem zweiten Ausführungs- beispiel, weshalb im Folgenden nur auf die wesentlichen Unterschiede eingegangen wird.
Wie insbesondere aus einem Vergleich der Figuren 2B oder 2C mit Figur 3B hervorgeht, weist der
Transportbehälter 103 nach dem dritten Ausführungsbeispiel ein zusammenhängendes Flächengebilde 303 auf, welches sich ausgehend von der ersten linken Stimwandkante 24 bezogen auf die erste End- stellung parallel zur zweiten Seitenwand 142 zur zweiten Stimwand 162 hin erstreckt. Anschließend verläuft das Flächengebilde 303 parallel zur zweiten Stirnwand 162 und dann bezogen auf die erste
Endstellung parallel zur ersten Seitenwand 141 bis zur rechten linken Stirnwandkante 25. Von dort aus erstreckt sich das Flächengebilde 303 parallel zur ersten Stirnwand 161 wieder bis zur ersten linken
Stirnwandkante 24. Aufgrund der in Figur 3B gewählten Darstellung wird der Teil des Flächengebildes 303, der entlang der ersten Stirnwand 161 verläuft, vom Deckel 34 verdeckt.
Das Flächengebilde 303 kann, wie zuvor beschrieben, lösbar mit der ersten Seitenwand 141 und der zweiten Seitenwand 142 befestigt sein, beispielsweise mittels eines Klettverschlusses. Das Flächenge- bilde 303 kann mit der ersten Stirnwand 161 und zweiten Stimwand 162 vernäht sein und folglich auf diesen aufliegen. Wie erwähnt, wird eine Anlenkung des Flächengebildes 303 mit der ersten Stirnwand 161 und der zweiten Stimwand 162 und eine entsprechende Verformung des Flächengebildes 303 be- wirkt, wenn der Transportbehälter 103 in die zweite Endstellung überführt wird. Wie erwähnt, kann das
Flächengebilde 303 mit der ersten Stirnwand 161 vemäht sein. Folglich könnte eine Naht entlang der ersten linken Stimwandkante 24 und eine weitere Naht entlang der ersten rechten Stirnwandkante 25 verlaufen (nicht dargestellt). Für die Anbindung des Flächengebildes 303 an die zweite Stimwand 162 gilt Entsprechendes.
Im Gegensatz zum zweiten Ausführungsbeispiel des Transportbehälters 101, 102 mit zwei getrennten
Flächengebilden 301, 302 wird mit der Verwendung des umlaufenden, zusammenhängenden Flächen- gebildes 303 die Gefahr des Abreißens an der ersten linken Stimwandkante 24, an der ersten rechten
Stirnwandkante 25, der zweiten linken Stirnwandkante 26 und an der zweiten rechten Stirnwandkante 28 verringert. Denkbar wäre aber, das erste Flächengebilde 301 und das zweite Flächengebilde 302 nicht im Bereich der Seitenwandkanten 24, 25, 26 und 28 enden zu lassen, sondern sie ein Stück weit bis auf die erste Stirnwand 161 und die zweite Stirnwand 162 weiterzuführen. Hierdurch kann eine aus- reichend große Kontaktfläche geschaffen werden, um das erste Flächengebilde 301 und das zweite
15.06.2023
LU504516
Flächengebilde 302 zuverlässig mit der ersten Stirnwand 161 und der zweiten Stirnwand 162 zu verbin- den.
Unabhängig davon, ob zwei getrennte Flächengebilde 301, 302 oder ein umlaufendes Flächengebilde 303 vorgesehen sind, können diese auch mit dem Boden 12 vernäht sein.
Nicht dargestellt sind Ausführungsbeispiele, in welchen der Deckel 34 zweiteilig ausgebildet ist und/oder in welchen der Deckel 34 ausschließlich vom Verschlussmittel 40 mit dem übrigen Transportbehälter 101, 102 verbunden ist. In diesem Fall kann der Deckel 34 vollständig vom Transportbehälter 101, 102 getrennt werden. Gleichzeitig kann aber auch das Verschlussmittel die drehbare Verbindung um die erste Stirnwandkante 181 und/oder die zweite Stirnwandkante 182 bereitstellen.
15.06.2023
LU504516
Bezugszeichenliste 101, 102,103 Transportbehälter 12 Boden 141, 142 Seitenwand 161, 162 Stimwand 181, 182 obere Stimwandkante 201, 202 oberer Stirnwandabschnitt 221, 222 unterer Stimwandabschnitt 24 erste linke Stirnwandkante 25 erste rechte Stirnwandkante 26 zweite linke Stirnwandkante 28 zweite rechte Stirnwandkante 2301, 302, 303 Flachengebilde 321, 322 Verbindungslinie 331, 332 Verbindung 34 Deckel 36 Deckelwandung 38 Randwandung 40 Verschlussmittel 42 erstes Verschlusselement 44 zweites Verschlusselement 46 drittes Verschlusselement
AIS1, AIS2 innere Stirnwandachse
AST1, AST2 Seitenwandachse
ASW1, ASW2 Stirnwandachse
Claims (1)
15.06.2023 LU504516 Patentansprüche
1. Faltbarer Transportbehälter (101, 102), welcher zwischen einer aufgeklappten ersten Endstel- lung und einer eingeklappten zweiten Endstellung bewegbar ist, umfassend - einen Boden (12), - wenigstens eine Seitenwand (141,142), welche um eine Seitenwandachse (AST, AST1, AST2) drehbar mit dem Boden (12) verbunden ist, - wenigstens eine Stirnwand (161, 162), welche um eine Stirnwandachse (ASW1, ASW2) mit dem Boden (12) verbunden ist, wobei in der Stirnwand (161, 162) eine parallel zur Stirnwandachse (ASW1, ASW2) verlaufende in- nere Stirnwandachse (AIS1, AlS2) vorgesehen ist, mit welcher - die Stirnwand (161, 162) in einen oberen Stirnwandabschnitt (22) und einen bodenseiti- gen unteren Stirnwandabschnitt (24) unterteilt wird, und — der obere Stirnwandabschnitt (22) und der untere Stirnwandabschnitt (24) um die innere Stirnwandachse (AIS1, AlS2) drehbar miteinander verbunden sind.
2. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter - eine erste Stirnwand (161), welche um eine erste Stimwandachse (ASW1) drehbar mit dem Boden (12) verbunden ist, und - eine zweite Stirnwand (162), welche um eine zweite Stimwandachse (ASW2) drehbar mit dem Boden (12) verbunden ist, aufweist, - die erste Stirnwand (161) und die zweite Stirnwand (162) mit einem Flächengebilde (301, 302) miteinander verbunden sind, wobei das Flachengebilde (301, 302) eine gerin- gere Biegesteifigkeit aufweist als die erste Stirnwand (161) und die zweite Stirnwand (162).
3. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde (301, 302) mit dem Boden (12) verbunden ist.
4. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde (301, 302) entlang einer Verbindungslinie (321, 322) mit dem Boden (12) verbunden ist, welche parallel zur Seitenwandachse (AST1, AST2) verläuft.
5. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
15.06.2023 LU504516 dadurch gekennzeichnet, dass das Flächengebilde (301, 302) mittels einer lösbaren Verbin- dung lösbar mit der Seitenwand (141,142) verbindbar oder verbunden ist.
6. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (101, 102) einen Deckel (30) umfasst, mit welchem der Transportbehälter (101, 102) verschließbar ist.
7. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass — die Stirnwand (161, 162) eine obere Stirnwandkante (181, 182) aufweist und - der Deckel an der oberen Stirnwandkante um diese drehbar an der Stimwand (161, 162) befestigt ist.
8. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (30) eine Deckelwandung (36) und zumindest eine senkrecht zu dieser verlaufende Randwandung (38) aufweist.
9. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Stirmwandachse (AIS1, AIS2) mittig zwischen der Stirnwandachse (ASW1, ASW2) und der oberen Stirnwandkante (181, 182) verläuft.
10. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (101, 102) zumindest ein Verschlussmittel (40) aufweist, mit welchem wahlweise - der Deckel (30) in der ersten Endstellung mit dem Transportbehälter (101, 102) verbind- bar oder verbunden ist oder - der Transportbehälter (101, 102) in der zweiten Endstellung fixierbar oder fixiert ist.
11. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass - das Verschlussmittel (40) zum Verbinden des Deckels (30) mit dem Transportbehälter (101, 102) ein erstes Verschlusselement (42) und ein hiermit korrespondierendes zweites Verschlusselement (44) umfasst, und - das erste Verschlusselement (42) am Deckel (30) und - das zweite Verschlusselement (44) im Bereich der oberen Stirnwandkante (181, 182) ver- läuft.
12. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach einem der Ansprüche10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass
15.06.2023 LU504516 - das Verschlussmittel (40) zum Fixieren des Transportbehälters (10) in der zweiten End- stellung ein erstes Verschlusselement (42) und ein hiermit korrespondierendes drittes Verschlusselement (50) umfasst, wobei - das erste Verschlusselement (42) am Deckel (30) und - das dritte Verschlusselement (50) im Bereich der Stirnwandachse (ASW1, ASW2) ver- läuft.
13. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach den Ansprüchen 8 und 11 oder nach den Ansprü- chen 8 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Verschlusselement (42) an der Randwandung (38) an- geordnet ist.
14. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass - der Boden (12) rechteckförmig ausgebildet ist und der Transportbehälter (101, 102) - eine erste Seitenwand (141,142) (14), welche um eine erste Seitenwandachse (AST 1) drehbar mit dem Boden (12) verbunden ist, - eine zweite Seitenwand (142), welche um eine zweite Seitenwandachse (AST2) drehbar mit dem Boden (12) verbunden ist, aufweist, wobei - in der ersten Stirnwand (161) eine parallel zur ersten Stirnwandachse (ASW1) verlau- fende erste innere Stirnwandachse (AIS1, AIS2) vorgesehen ist, mit welcher o die erste Stirnwand (161) in einen ersten oberen Stirnwandabschnitt (201) und einen bodenseitigen ersten unteren Stirnwandabschnitt (221) unterteilt wird, und o der erste obere Stirnwandabschnitt (201) und der erste untere Stimwandabschnitt (221) um die erste innere Stirnwandachse (AIS1) drehbar miteinander verbunden sind, und - in der zweiten Stirnwand (162) eine parallel zur zweiten Stirnwandachse (ASW2) verlau- fende zweite innere Stirnwandachse (AlS2) vorgesehen ist, mit welcher o die zweite Stirnwand (162) in einen zweiten oberen Stimwandabschnitt (202) und einen bodenseitigen zweiten unteren Stirnwandabschnitt (222) unterteilt wird, und o der zweite obere Stirnwandabschnitt (202) und der zweite untere Stirnwandab- schnitt (222) um die zweite innere Stirnwandachse (AIS2) drehbar miteinander verbunden sind.
15. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach den Ansprüchen 2 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass - die erste Stirnwand (161) eine erste linke Stirnwandkante (24) und eine erste rechte Stirn- wandkante (25) und
15.06.2023 LU504516 - die zweite Stirnwand (162) eine zweite linke Stirmwandkante (26) und eine zweite rechte Seitenkante (28) bilden, wobei — die erste linke Stimwandkante (24) und die zweite rechte Stirnwandkante (28) mit einem ersten Flächengebilde (301) und/oder - die erste rechte Seitenkante (25) und die zweite linke Seitenkante (26) mit einem zwei- ten Flächengebilde (302) miteinander verbunden sind.
16. Faltbarer Transportbehälter (101, 102) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Transportbehälter (101, 102) aus recyclefähigem Material, insbesondere aus Wellpappe, aus Polypropylen und/oder aus Polyester, hergestellt ist.
17. Verwendung eines Transportbehälters (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zum Transport und/oder zur Lagerung von Gegenständen, Stückgut oder Schüttgut.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU504516A LU504516B1 (de) | 2023-06-15 | 2023-06-15 | Faltbarer Transportbehälter und seine Verwendung |
| PCT/EP2024/066596 WO2024256655A1 (de) | 2023-06-15 | 2024-06-14 | Faltbarer transportbehälter und seine verwendung |
| EP24732992.3A EP4727856A1 (de) | 2023-06-15 | 2024-06-14 | Faltbarer transportbehälter und seine verwendung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU504516A LU504516B1 (de) | 2023-06-15 | 2023-06-15 | Faltbarer Transportbehälter und seine Verwendung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU504516B1 true LU504516B1 (de) | 2024-12-16 |
Family
ID=86942511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU504516A LU504516B1 (de) | 2023-06-15 | 2023-06-15 | Faltbarer Transportbehälter und seine Verwendung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4727856A1 (de) |
| LU (1) | LU504516B1 (de) |
| WO (1) | WO2024256655A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR470718A (fr) * | 1913-04-09 | 1914-09-26 | Georges Louis Marie Auguste He | Malles et caisses pliantes |
| DE102021113829B3 (de) | 2021-05-28 | 2022-07-28 | Hey Circle GmbH | Faltbarer Transportbehälter |
-
2023
- 2023-06-15 LU LU504516A patent/LU504516B1/de active IP Right Grant
-
2024
- 2024-06-14 EP EP24732992.3A patent/EP4727856A1/de active Pending
- 2024-06-14 WO PCT/EP2024/066596 patent/WO2024256655A1/de not_active Ceased
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR470718A (fr) * | 1913-04-09 | 1914-09-26 | Georges Louis Marie Auguste He | Malles et caisses pliantes |
| DE102021113829B3 (de) | 2021-05-28 | 2022-07-28 | Hey Circle GmbH | Faltbarer Transportbehälter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| EP4727856A1 (de) | 2026-04-22 |
| WO2024256655A1 (de) | 2024-12-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP2477902B1 (de) | Flexibel verwendbare kiste | |
| DE60026712T2 (de) | Achteckiger, stapelbarer, flexibler schüttgutbehälter und herstellungsverfahren | |
| DE68910647T2 (de) | Versandbehälter zum Verpacken von Artikeln. | |
| DE2418490C2 (de) | Wiederverwendbare, in ihrem Volumen auf zwei Größen veränderbare Versandkiste | |
| DE69426256T2 (de) | Stapelbarer behälter und zuschnittsstruktur zur seiner herstellung | |
| DE202011051070U1 (de) | Aufsetzrahmen für Transportbehälter | |
| DE10213518A1 (de) | Verpackungsbox | |
| EP0705764B1 (de) | Kastenförmiger Behälter | |
| DE9308106U1 (de) | Faltschachtel | |
| LU504516B1 (de) | Faltbarer Transportbehälter und seine Verwendung | |
| LU500217B1 (de) | Faltbarer Transportbehälter | |
| EP0835816A2 (de) | Kastenförmiger Behälter | |
| DE102021113829B3 (de) | Faltbarer Transportbehälter | |
| LU500218B1 (de) | Faltbarer Transportbehälter | |
| DE68901881T2 (de) | Kartonzuschnitt fuer einen selbsttragenden lagerbehaelter. | |
| EP0586622B1 (de) | Verpackung für schüttfähige güter | |
| DE202017103226U1 (de) | Faltbare Transportverpackung aus Wellpappe mit einteiligem Boden | |
| WO2024223073A1 (de) | Wiederverwendbare paketbox und verfahren um diese zusammenzufalten | |
| EP3812295B1 (de) | Kunststoffversandtasche sowie verwendung der kunststoffversandtasche | |
| DE4115773A1 (de) | Verpackung, wie karton, schachtel oder desgleichen | |
| DE60120240T2 (de) | Vorrichtung zur Versendung von Schnittblumen in aufrechter Stellung | |
| EP0659649A1 (de) | Verpackungsbehältnis, insbesondere für Schuhe | |
| DE69927721T2 (de) | Verpackungskarton | |
| EP1842779B1 (de) | Transportverpackung für ein Transportgut | |
| DE9202449U1 (de) | Verpackungsbehälter |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| FG | Patent granted |
Effective date: 20241216 |