LU602675B1 - Eine einstellbare, ultraschallgestützte Assistenzvorrichtung zur punktgenauen Lokalisierung bei der Anästhesie - Google Patents
Eine einstellbare, ultraschallgestützte Assistenzvorrichtung zur punktgenauen Lokalisierung bei der AnästhesieInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung offenbart eine verstellbare, ultraschallgestützte Hilfsvorrichtung zur Positionierung und Punktionsführung für die Anästhesie. Die Vorrichtung umfasst ein mobiles Untergestell, auf dessen Oberseite eine Stützstange angebracht ist. An der Stützstange ist eine Tragstange montiert, die entlang der Stützstange vertikal verstellbar ist. Die Tragstange ist relativ zur Stützstange drehbar, um den Neigungswinkel der Tragstange anzupassen.Das freie Ende der Tragstange, das nicht mit der Stützstange verbunden ist, ist drehbar mit einem universellen Klemmkopf verbunden, der zur Aufnahme einer Ultraschallsonde dient. An einer Seitenfläche des Klemmkopfs befindet sich eine Gleitstange, auf der eine Führungsbaugruppe verschiebbar montiert ist. Die Führungsbaugruppe umfasst eine Verbindungsstange und einen Führungsschlauch, wobei das untere Ende der Verbindungsstange drehbar mit dem Führungsschlauch verbunden ist. Der Führungsschlauch ist in Winkel und Neigung relativ zur Verbindungsstange verstellbar.In der Mitte des Führungsschlauchs befindet sich eine Führungsöffnung in Form einer konischen Bohrung, deren zum universellen Klemmkopf gerichtetes Ende einen kleineren Durchmesser aufweist als das gegenüberliegende Ende.
Description
Eine einstellbare, ultraschallgestützte Assistenzvorrichtung zur LU602675 punktgenauen Lokalisierung bei der Anästhesie
Technischer Bereich
Die vorliegende Erfindung betrifft den technischen Bereich der medizinischen
Geräte und betrifft insbesondere eine einstellbare, ultraschallgestützte
Assistenzvorrichtung zur Positionierung bei der Anästhesie-Punktion.
Technologie im Hintergrund
In der modernen Medizin hat sich die ultraschallgestützte Punktionstechnik zur
Anästhesie zu einem wichtigen klinischen Verfahren entwickelt. Mithilfe von
Ultraschallbildern kann das medizinische Fachpersonal die Gewebestrukturen des
Punktionsbereichs in Echtzeit beobachten, wodurch die Genauigkeit und Sicherheit der Anästhesie-Punktion erheblich verbessert und das Risiko von Verletzungen an umliegenden Geweben und Organen wirksam reduziert wird. Dennoch bestehen bei den derzeit verfügbaren ultraschallgestützten Assistenzvorrichtungen zur
Anésthesie-Punktion noch zahlreiche ungelöste Probleme.
Zum einen weisen bestehende Positionierungsvorrichtungen Einschränkungen bei der präzisen Justierung des Punktionspfads auf. Aufgrund der komplexen und variierenden anatomischen Strukturen des menschlichen Körpers sowie der individuellen Unterschiede in Körperbau und physiologischen Merkmalen der
Patienten, lassen sich herkömmliche Vorrichtungen nur schwer flexibel und exakt hinsichtlich Einstichwinkel und -tiefe anpassen. Zum anderen mangelt es an einer effektiven Kompatibilität mit Ultraschallgeräten. Viele der derzeitigen Vorrichtungen sind nicht in der Lage, sich eng an verschiedene Modelle und Größen von
Ultraschallsonden anzupassen, was zu einer geringen Übereinstimmung zwischen
Ultraschallbild und Punktionspfad führt und eine präzise Echtzeitführung erschwert.
Zudem lassen sich vorhandene Vorrichtungen oft nur umständlich bedienen und sind in ihrer Konstruktion komplex, was eine schnelle klinische Anwendung erschwert.
Daher besteht ein dringender Bedarf an einer ultraschallgestützten
Assistenzvorrichtung zur Anästhesie-Punktion, die eine präzise Positionierung, flexible Verstellbarkeit und eine gute Anpassungsfähigkeit an Ultraschallgeräte gewährleistet.
Inhalt der Erfindung
Der Zweck der Erfindung besteht darin, eine verstellbare, ultraschallgestützte
Hilfsvorrichtung zur Lokalisierung und Punktionsführung für die Anästhesie bereitzustellen, um das Problem zu lösen, dass bestehende Vorrichtungen nicht bequem an die körperlichen Unterschiede der Patienten angepasst werden können und auch keine flexible Einstellung des Punktionswinkels ermöglichen.
Die Erfindung wird wie folgt realisiert:
Eine verstellbare, ultraschallgestützte Hilfsvorrichtung zur Positionierung und
Punktionsführung für die Anästhesie umfasst ein mobiles Untergestell. Auf dessen
Oberseite ist eine Stützstange angebracht, an der eine Tragstange befestigt ist. Die
Tragstange ist entlang der Stützstange höhenverstellbar und kann relativ zu dieser gedreht werden, um den Neigungswinkel anzupassen. Das freie Ende der Tragstange ist drehbar mit einem universellen Klemmkopf verbunden, der zur Aufnahme einer
Ultraschallsonde dient. An einer Seitenfläche des Klemmkopfs ist eine Gleitstange LU602675 angebracht, auf der eine Führungsbaugruppe verschiebbar montiert ist. Die
Führungsbaugruppe besteht aus einer Verbindungsstange und einem
Führungsschlauch, wobei das untere Ende der Verbindungsstange drehbar mit dem
Fuhrungsschlauch verbunden ist. Der Führungsschlauch kann in Winkel und Neigung relativ zur Verbindungsstange eingestellt werden. In der Mitte des Führungsschlauchs befindet sich ein Führungsloch in Form einer konischen Öffnung, wobei die Öffnung auf der dem universellen Klemmkopf zugewandten Seite kleiner ist als auf der gegenüberliegenden Seite.
Bevorzugt ist die Unterseite des mobilen Untergestells mit einer Bodenplatte versehen, an deren Ecken je ein Lenkrad angebracht ist. Jedes Lenkrad verfügt über eine Bremsvorrichtung, um nach dem Bewegen des Untergestells eine stabile
Positionierung zu gewährleisten.
Bevorzugt ist an dem der Stützstange zugewandten Ende der Tragstange ein erstes Kupplungsgelenk vorgesehen, dessen mittiger Kupplungsdurchlass auf der
Stützstange aufgesetzt ist. An der Seitenfläche des Kupplungsgelenks befindet sich ein erstes Spannrad. Am anderen Ende der Tragstange ist ein erstes Kugelgelenk angebracht.
Bevorzugt ist die dem ersten Kugelgelenk zugewandte Seite des universellen
Klemmkopfs mit einem ersten Drehgelenk versehen. Dieses besitzt mittig eine erste
Kugelpfanne, in der das erste Kugelgelenk drehbar gelagert ist. Seitlich am ersten
Drehgelenk befindet sich ein drittes Spannrad.
Bevorzugt weist der universelle Klemmkopf eine U-förmige Struktur auf. An dessen Seitenfläche ist ein zweites Spannrad angebracht, das über ein Gewinde mit dem Klemmkopf verbunden ist. Die dem Inneren des Klemmkopfs zugewandte Seite des Spannrads dient zur Fixierung der Ultraschallsonde.
Bevorzugt ist am oberen Ende der Verbindungsstange ein Gleitgelenk angebracht.
Dieses weist mittig eine Öffnung auf, durch die es auf die Gleitstange geschoben wird.
Auf der Oberseite des Gleitgelenks befindet sich ein Arretierknopf. Am unteren Ende der Verbindungsstange ist ein zweites Kugelgelenk angebracht.
Bevorzugt ist an der Seitenfläche des Führungsschlauchs ein zweites Drehgelenk angebracht, dessen Mitte eine zweite Kugelpfanne bildet, die mit dem zweiten
Kugelgelenk verbunden ist. An der dem Kugelgelenk zugewandten Seite des
Drehgelenks befindet sich ein viertes Spannrad.
Bevorzugt umfasst die Vorrichtung zusätzlich einen Montagesockel und eine
Injektionspumpe. Der Montagesockel ist auf der Stützstange angebracht und höhenverstellbar. Die Injektionspumpe ist an der Innenseite des Montagesockels montiert.
Bevorzugt ist auf der Rückseite des Montagesockels ein zweites
Kupplungsgelenk mit mittigem Kupplungsdurchlass angebracht. An dessen
Seitenfläche befindet sich ein fünftes Spannrad. Der Montagesockel weist eine
U-förmige Struktur auf und ist seitlich mit einem Fixierknopf versehen.
Bevorzugt verfügt die Injektionspumpe seitlich über einen Ladeanschluss, auf der Vorderseite über ein Bedienfeld sowie einen Verbindungskopf.
Die vorteilhaften Effekte dieser Erfindung gegenüber dem Stand der Technik LU602675 sind: 1. Durch das mobile Untergestell mit allen Bauteilen wird die Einsatzflexibilität der gesamten Vorrichtung erheblich verbessert. Die mit Bremsvorrichtungen ausgestatteten Lenkräder ermöglichen nach dem Positionieren einen stabilen Stand.
Die auf dem Untergestell montierte Tragstange und der universelle Klemmkopf sind höhen- und winkelverstellbar. Der Klemmkopf ermöglicht eine flexible Ausrichtung der Ultraschallsonde und kann nach Positionierung fixiert werden. Die anschließende
Punktion über die Führungsbaugruppe ist einfach und flexibel bedienbar. 2. Durch den auf dem Untergestell installierten Montagesockel kann die
Injektionspumpe stabil getragen werden, was die —punktionsgestützte
Anästhesiemedikation des Patienten erleichtert.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 ist eine schematische Gesamtansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Bild 2 ist eine schematische Darstellung des mobilen Untergestells der
Erfindung;
Bild 3 ist eine schematische Darstellung der Tragstange der Erfindung;
Bild 4 ist eine schematische Darstellung des universellen Klemmkopfs der
Erfindung;
Bild 5 ist eine schematische Darstellung der Führungsbaugruppe der Erfindung;
Bild 6 ist eine schematische Darstellung des Montagesockels der Erfindung;
Bild 7 ist eine schematische Darstellung der Injektionspumpe der Erfindung.
In den Abbildungen: 1 — mobiles Untergestell; 11 — Bodenplatte; 12 — Lenkrad; 13 — Stützstange; 2 — Tragstange; 21 — erstes Kupplungsgelenk; 22 — erste
Kupplungsbohrung; 23 — erstes Spannrad; 24 — erstes Kugelgelenk; 3 — universeller
Klemmkopf, 31 — zweites Spannrad; 32 — erstes Drehgelenk; 33 — erste Kugelpfanne; 34 — drittes Spannrad; 35 — Gleitstange; 4 — Führungsbaugruppe; 41 —
Verbindungsstange, 411 — Gleitgelenk, 412 — Arretierknopf, 413 — zweites
Kugelgelenk; 42 — Führungsschlauch; 421 — zweites Drehgelenk; 422 — zweite
Kugelpfanne; 423 — viertes Spannrad; 424 — Führungsöffnung; 5 — Montagesockel; 51 — zweites Kupplungsgelenk; 52 — zweite Kupplungsbohrung; 53 — fünftes Spannrad; 54 — Fixierknopf; 6 — Injektionspumpe; 61 — Ladeanschluss; 62 — Bedienfeld; 63 —
Verbindungskopf.
Detaillierte Beschreibung
In dieser Erfindung sind, sofern nicht ausdrücklich anders definiert oder eingeschränkt, die Begriffe wie ,Montieren“, „Verbinden“, „Anschließen“, „Befestigen“ usw. im weiten Sinne zu verstehen. So kann es sich beispielsweise um eine feste Verbindung, eine lösbare Verbindung oder eine integrale Verbindung handeln; die Verbindung kann mechanisch oder elektrisch sein; sie kann direkt oder indirekt über ein Zwischenmedium erfolgen; auch kann es sich um eine
Durchgängigkeit innerhalb zweier Elemente oder um eine Wechselwirkung zwischen zwei Elementen handeln. Fachleute auf dem Gebiet können je nach konkretem
Anwendungsfall den jeweiligen Begriff im Sinne dieser Erfindung interpretieren.
Nachfolgend wird in Verbindung mit den Figuren und einem konkreten
Ausführungsbeispiel eine weitere Erläuterung gegeben: LU602675
Ausführungsbeispiel 1
Wie in den Bildern 1, 2, 4 und 5 dargestellt, umfasst die erfindungsgemäße, verstellbare, ultraschallgestützte Hilfsvorrichtung zur Positionierung und
Punktionsführung eine mobile Basis 1, die es ermöglicht, die gesamte Vorrichtung flexibel an die gewünschte Position zu bewegen. Auf der Oberseite der mobilen Basis 1 ist eine Stützstange 13 angebracht, auf der eine Tragstange 2 montiert ist. Die
Tragstange 2 ist entlang der Stützstange 13 höhenverstellbar und relativ zu ihr drehbar, um den Neigungswinkel der Tragstange 2 flexibel an den Bedarf anzupassen. Das freie Ende der Tragstange 2 ist drehbar mit einem universellen Klemmkopf 3 verbunden, der zur Aufnahme einer Ultraschallsonde dient, damit diese flexibel auf die Punktionsstelle ausgerichtet werden kann.An einer Seitenfläche des universellen
Klemmkopfs 3 ist eine Gleitstange 35 angebracht, auf der eine Führungsbaugruppe 4 verschiebbar montiert ist. Die Gleitstange 35 erleichtert die Montage und die flexible
Positionierung der Führungsbaugruppe 4, um eine präzise Punktionsführung zu ermöglichen. Die Führungsbaugruppe 4 besteht aus einer Verbindungsstange 41 und einem Führungsschlauch 42. Das untere Ende der Verbindungsstange 41 ist drehbar mit dem Führungsschlauch 42 verbunden, der in Winkel und Neigung relativ zur
Verbindungsstange 41 verstellbar ist. In der Mitte des Führungsschlauchs 42 befindet sich eine konisch geformte Führungsöffnung 424, wobei deren zum Klemmkopf 3 gerichtete Seite einen kleineren Durchmesser aufweist als das gegenüberliegende
Ende. Diese Struktur erleichtert die Führung der Punktionsnadel, indem das größere
Ende das Einführen erleichtert und das kleinere Ende für eine präzise Austrittsposition sorgt.
Wie in Bild 2 dargestellt, ist die Unterseite der mobilen Basis 1 mit einer
Bodenplatte 11 versehen, deren Ecken jeweils mit einem Lenkrad 12 ausgestattet sind.
Die Kombination aus Bodenplatte 11 und Lenkrädern 12 ermöglicht eine flexible
Bewegung der Vorrichtung. Jedes Lenkrad 12 verfügt über eine Bremsvorrichtung, um nach dem Positionieren einen stabilen Stand der mobilen Basis 1 zu gewährleisten.
Wie in Bild 3 dargestellt, befindet sich am der Stützstange 13 zugewandten Ende der Tragstange 2 ein erstes Kupplungsgelenk 21, dessen mittige Kupplungsbohrung 22 auf der Stützstange 13 aufgesteckt ist. An der Seitenfläche des Kupplungsgelenks 21 ist ein erstes Spannrad 23 angebracht. Diese Struktur ermöglicht die bequeme
Verbindung und Höhen- sowie Winkelverstellung der Tragstange 2. Am anderen Ende der Tragstange 2 befindet sich ein erstes Kugelgelenk 24, das eine drehbare
Verbindung mit dem universellen Klemmkopf 3 ermöglicht und dessen flexible
Ausrichtung unterstützt.
Wie in Bild 4 dargestellt, ist an der dem ersten Kugelgelenk 24 zugewandten
Seite des universellen Klemmkopfs 3 ein erstes Drehgelenk 32 vorgesehen. In der
Mitte des ersten Drehgelenks 32 befindet sich eine erste Kugelpfanne 33, in die das erste Kugelgelenk24 drehbar eingepasst ist. An der Seitenfläche des ersten
Drehgelenks 32 ist ein drittes Spannrad 34 angebracht. Diese Konstruktion erleichtert die drehbare Verbindung zwischen dem universellen Klemmkopf 3 und dem ersten
Kugelgelenk 24 und ermöglicht so die flexible Verstellbarkeit des Klemmkopfs 3. Das LU602675 dritte Spannrad 34 dient dazu, die Ausrichtung des Klemmkopfs3 zu fixieren und somit dessen flexible Anwendung zu sichern. Der universelle Klemmkopf 3 weist eine
U-förmige Struktur auf und ist an der Seitenfläche mit einem zweiten Spannrad 31 5 ausgestattet. Die U-Form des Klemmkopfs3 erleichtert das Einspannen der
Ultraschallsonde, sodass diese sicher befestigt und bequem verwendet werden kann.
Das zweite Spannrad 31 ist über ein Gewinde mit dem Klemmkopf3 verbunden, wobei die dem Inneren des Klemmkopfs zugewandte Seite dazu dient, die
Ultraschallsonde festzuspannen und deren stabile Anwendung sicherzustellen.
Wie in Bild 5 dargestellt, ist am oberen Ende der Verbindungsstange 41 ein
Gleitgelenk 411 angebracht, das mittig eine Öffnung aufweist und auf der
Gleitstange 35 verschiebbar montiert ist. Diese Ausführung erleichtert die flexible
Positionierung der Führungsbaugruppe 4 entlang der Gleitstange 35 und damit die präzise Ausrichtung der Punktion. Auf der Oberseite des Gleitgelenks 411 befindet sich ein Arretierknopf 412, mit dem sich die Führungsbaugruppe 4 in der gewünschten
Position fixieren lässt. Am unteren Ende der Verbindungsstange 41 ist ein zweites
Kugelgelenk 413 angebracht, das eine drehbare Verbindung mit dem
Führungsschlauch 42 ermöglicht.An der Seitenfläche des Führungsschlauchs 42 ist ein zweites Drehgelenk 421 vorgesehen, dessen Mitte eine zweite Kugelpfanne 422 bildet. Diese ist mit dem zweiten Kugelgelenk 413 verbunden, sodass der
Führungsschlauch 42 in Winkel und Neigung flexibel verstellt werden kann. An der dem zweiten Kugelgelenk 413 gegenüberliegenden Seite des zweiten
Drehgelenks 421 befindet sich ein viertes Spannrad 423, das zur Fixierung der
Position des Führungsschlauchs 42 dient.
Ausführungsbeispiel 2
Wie in den Bildern 1, 2, 4 und 5 dargestellt, umfasst die erfindungsgemäße, verstellbare, ultraschallgestützte Hilfsvorrichtung zur Positionierung und
Punktionsführung eine mobile Basis 1, mit der sich die gesamte Vorrichtung flexibel an eine geeignete Position bewegen lässt. Auf der Oberseite der mobilen Basis 1 ist eine Stützstange 13 angebracht, auf der eine Tragstange2 montiert ist. Die
Tragstange 2 ist entlang der Stützstange 13 höhenverstellbar und relativ zu ihr drehbar, um den Neigungswinkel flexibel anzupassen. Diese Struktur ermöglicht die einfache
Anpassung der Tragstange 2 entsprechend den Anforderungen des Einsatzes.Das freie
Ende der Tragstange 2 ist drehbar mit einem universellen Klemmkopf 3 verbunden, der zur Aufnahme einer Ultraschallsonde dient. Dies ermöglicht die flexible
Ausrichtung der Sonde zur Suche nach der Punktionsstelle. An einer Seitenfläche des
Klemmkopfs 3 ist eine Gleitstange 35 angebracht, auf der eine Führungsbaugruppe 4 verschiebbar montiert ist. Diese Konstruktion erlaubt die flexible Positionierung der
Führungsbaugruppe 4 zur Erleichterung der Punktionsführung.Die
Führungsbaugruppe 4 besteht aus einer Verbindungsstange41 und einem
Führungsschlauch 42. Das untere Ende der Verbindungsstange 41 ist drehbar mit dem
Führungsschlauch 42 verbunden. Dieser kann in Winkel und Neigung relativ zur
Verbindungsstange 41 verstellt werden. In der Mitte des Führungsschlauchs 42 befindet sich eine konisch geformte Führungsöffnung 424, wobei die dem
Klemmkopf3 zugewandte Seite einen kleineren Durchmesser aufweist als das LU602675 gegenüberliegende Ende. Diese Struktur erleichtert die Führung der Punktionsnadel:
Das größere Ende begünstigt das Einführen der Nadel, während das kleinere Ende für eine präzise Austrittsstelle sorgt — was die Genauigkeit der Punktion sicherstellt.
Wie in Bild 2 dargestellt, ist auf der Unterseite des mobilen Untergestells 1 eine
Bodenplatte 11 vorgesehen. An den Ecken der Bodenplatte 11 sind jeweils
Lenkräder 12 angebracht. Die Kombination aus Bodenplatte 11 und Lenkrädern 12 ermöglicht eine flexible Bewegung und Positionierung des gesamten Geräts. Jedes
Lenkrad 12 ist mit einer Bremsvorrichtung ausgestattet, um nach dem Verschieben des mobilen Untergestells 1 eine stabile Fixierung am Zielort zu gewährleisten.
Wie in Bild 3 dargestellt, ist am der Stützstange 13 zugewandten Ende der
Tragstange 2 ein erstes Kupplungsgelenk 21 vorgesehen. Dieses weist mittig eine erste Kupplungsbohrung 22 auf, die auf der Stützstange 13 aufgesetzt ist. An der
Seitenfläche des Kupplungsgelenks 21 befindet sich ein erstes Spannrad 23. Diese
Struktur erleichtert die Verbindung und gleichzeitige Höhen- sowie Winkelverstellung der Tragstange2. Am gegenüberliegenden Ende der Tragstange2 ist ein erstes
Kugelgelenk 24 angebracht, das eine drehbare Verbindung mit dem universellen
Klemmkopf 3 ermöglicht und somit dessen flexible Nutzung unterstützt.
Wie in Bild 4 gezeigt, ist auf der dem ersten Kugelgelenk 24 zugewandten Seite des universellen Klemmkopfs 3 ein erstes Drehgelenk 32 angebracht, das mittig eine erste Kugelpfanne 33 aufweist. Das erste Kugelgelenk 24 ist drehbar in die erste
Kugelpfanne 33 eingesetzt. An der Seitenfläche des Drehgelenks 32 befindet sich ein drittes Spannrad 34. Diese Struktur ermöglicht die drehbare Verbindung des
Klemmkopfs 3 mit dem Kugelgelenk 24, sodass der Klemmkopf 3 flexibel verstellt werden kann. Das dritte Spannrad 34 dient der Fixierung der Ausrichtung des
Klemmkopfs 3, um eine stabile und gezielte Anwendung zu gewährleisten. Der
Klemmkopf 3 weist eine U-förmige Struktur auf und ist seitlich mit einem zweiten
Spannrad 31 versehen. Diese U-Form erleichtert das Einspannen der Ultraschallsonde, wodurch deren Fixierung und Anwendung vereinfacht wird. Das zweite Spannrad 31 ist über ein Gewinde mit dem Klemmkopf3 verbunden; die zum Inneren des
Klemmkopfs gerichtete Seite des Spannrads 31 dient dazu, die Ultraschallsonde festzuspannen und deren stabile Anwendung sicherzustellen.
Wie in Bild 5 dargestellt, ist am oberen Ende der Verbindungsstange 41 ein
Gleitgelenk 411 angebracht, das mittig über eine Öffnung verfügt und auf der
Gileitstange 35 montiert ist. Diese Ausführung erlaubt die flexible Verschiebung der
Führungsbaugruppe 4 entlang der Gleitstange 35 und unterstützt so die gezielte
Punktion. Auf der Oberseite des Gleitgelenks 411 befindet sich ein Arretierknopf 412, mit dem die Führungsbaugruppe 4 sicher in der gewünschten Position fixiert werden kann. Am unteren Ende der Verbindungsstange 41 ist ein zweites Kugelgelenk 413 angebracht, das drehbar mit dem Führungsschlauch 42 verbunden ist. An der
Seitenfläche des Führungsschlauchs 42 ist ein zweites Drehgelenk 421 vorgesehen, dessen Mitte eine zweite Kugelpfanne 422 bildet. Diese ist mit dem zweiten
Kugelgelenk 413 verbunden und ermöglicht die flexible Verstellung des Winkels und der Neigung des Führungsschlauchs 42. An der dem Kugelgelenk 413 zugewandten
;
Seite des Drehgelenks 421 befindet sich ein viertes Spannrad 423, das zur Fixierung LU602675 der Position des Führungsschlauchs 42 dient.
Wie in Bild 1 dargestellt, umfasst die Vorrichtung zusätzlich einen
Montagesockel 5 und eine Injektionspumpe 6. Der Montagesockel 5 ist auf der
Stützstange 13 aufgesetzt und höhenverstellbar an dieser befestigt. Die
Injektionspumpe 6 ist an der Innenseite des MontagesockelsS montiert. Diese
Struktur erleichtert die Montage und stabile Nutzung der Injektionspumpe 6 und deren
Koordination mit den übrigen Komponenten.
Wie in Bild 6 dargestellt, befindet sich auf der Rückseite des Montagesockels 5 ein zweites Kupplungsgelenk51 mit einer mittig angeordneten zweiten
Kupplungsbohrung 52. An der Seitenfläche des zweiten Kupplungsgelenks 51 befindet sich ein fünftes Spannrad 53. Diese Struktur dient der einfachen Montage des
Montagesockels 5 auf der Stützstange 13, ermöglicht eine flexible Höhen- und
Winkelverstellung und erleichtert zugleich die Positionsfixierung. Der
Montagesockel 5 weist eine U-förmige Struktur auf und ist an der Seitenfläche mit einem Fixierknopf54 versehen, was die Montage und Fixierung der
Injektionspumpe 6 vereinfacht und deren stabile Anwendung unterstützt.
Wie in Bild 7 dargestellt, verfügt die Injektionspumpe 6 seitlich über einen
Ladeanschluss 61, der das Aufladen der Pumpe erleichtert. Auf der Vorderseite befindet sich ein Bedienfeld 62, das eine benutzerfreundliche Steuerung ermöglicht.
Oberhalb ist ein Verbindungskopf63 angebracht, über den die Pumpe mit dem
Medikamentenzufuhrschlauch für das Anästhetikum verbunden werden kann.
Funktionsweise: Bei der Anwendung werden die einzelnen Komponenten je nach
Bedarf vollständig montiert. Anschließend wird die Vorrichtung an den Patienten herangeführt, der punktiert werden soll, und mittels der Bremsvorrichtungen an den
Lenkrädern 12 in der gewünschten Position fixiert, um Stabilität zu gewährleisten.
Danach wird die Tragstange2 in der Höhe so angepasst, dass sie den
Untersuchungsbereich des Patienten nicht beeinträchtigt. Die Ultraschallsonde wird in den U-förmigen Klemmkopf3 eingespannt und fixiert. Durch manuelle Führung der
Ultraschallsonde wird die Punktionsstelle lokalisiert. Sobald diese gefunden ist, wird der Klemmkopf 3 durch Anziehen des dritten Spannrads 34 fixiert, sodass die Sonde in stabiler Position bleibt. Anschließend wird der Führungsschlauch 42 in Winkel und
Neigung so eingestellt, dass das kleinere Ende der konischen Führungsöffnung 424 exakt auf den Punktionsort ausgerichtet ist. Nach dem Ausrichten werden das vierte
Spannrad 423 und der Arretierknopf 412 angezogen, um die Führungsbaugruppe 4 zu stabilisieren. Danach kann die Punktionsnadel durch die konische Öffnung präzise eingeführt werden.Für die Injektion des Anästhetikums wird die Injektionspumpe 6 am Montagesockel 5 angebracht und dessen Höhe entsprechend eingestellt. Die
Punktionsnadel wird mit dem Auslass der Injektionspumpe 6 verbunden, um eine sichere Medikamentenzufuhr zu gewährleisten.
Zusammenfassend bietet diese Erfindung gegenüber dem Stand der Technik folgende Vorteile:Durch das mobile Untergestell 1, das alle Komponenten trägt, wird die Flexibilität der gesamten Vorrichtung erheblich gesteigert. Die Lenkräder 12 mit
Bremsvorrichtung sorgen nach dem Positionieren für Stabilität. Die Tragstange 2 und der universelle Klemmkopf 3 auf dem Untergestell sind höhen- und winkelverstellbar; LU602675 die Sonde kann flexibel ausgerichtet und anschließend fixiert werden. Mit der
Führungsbaugruppe 4 lässt sich die Punktionsnadel präzise führen. Die Bedienung ist einfach, flexibel und benutzerfreundlich.
Die vorstehende Beschreibung stellt lediglich bevorzugte Ausführungsbeispiele dieser Erfindung dar und ist nicht als Einschränkung zu verstehen. Fachleute können im Rahmen des Erfindungsgedankens und der Prinzipien dieser Erfindung verschiedene Änderungen, äquivalente Anpassungen oder Verbesserungen vornehmen, die ebenfalls in den Schutzbereich dieser Erfindung fallen.
Claims (10)
1. Eine verstellbare, ultraschallgestützte Hilfsvorrichtung zur Positionierung und Punktionsführung für die Anästhesie, umfassend ein mobiles Untergestell (1), dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der Oberseite des mobilen Untergestells (1) eine Stützstange (13) befindet, auf der eine Tragstange (2) angebracht ist, wobei die Tragstange (2) entlang der Stützstange (13) vertikal verschiebbar ist und die Tragstange (2) relativ zur Stützstange (13) drehbar ist, um den Neigungswinkel der Tragstange (2) einzustellen; das freie Ende der Tragstange (2), das nicht mit der Stützstange (13) verbunden ist, ist drehbar mit einem universellen Klemmkopf (3) verbunden, der zur Aufnahme einer Ultraschallsonde dient, wobei sich an einer Seitenfläche des universellen Klemmkopfs (3) eine Gleitstange (35) befindet, auf der eine Führungsbaugruppe (4) verschiebbar montiert ist; die Führungsbaugruppe (4) umfasst eine Verbindungsstange (41) und einen Führungsschlauch (42), wobei das untere Ende der Verbindungsstange (41) drehbar mit dem Führungsschlauch (42) verbunden ist, der in Winkel und Neigung relativ zur Verbindungsstange (41) verstellbar ist; in der Mitte des Führungsschlauchs (42) befindet sich eine konisch geformte Führungsöffnung (424), wobei deren zum Klemmkopf gerichtete Seite einen kleineren Durchmesser aufweist als das gegenüberliegende Ende.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Unterseite des mobilen Untergestells (1) eine Bodenplatte (11) befindet, deren Ecken jeweils mit Lenkrädern (12) ausgestattet sind, wobei jedes Lenkrad (12) über eine Bremsvorrichtung verfügt, um das mobile Untergestell (1) nach dem Positionieren stabil zu fixieren.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich am der Stützstange (13) zugewandten Ende der Tragstange (2) ein erstes Kupplungsgelenk (21) befindet, das mittig mit einer ersten Kupplungsbohrung (22) versehen ist, die auf die Stützstange (13) aufgesteckt ist, wobei sich an der Seitenfläche des ersten Kupplungsgelenks (21) ein erstes Spannrad (23) befindet; das andere Ende der Tragstange (2) ist mit einem ersten Kugelgelenk (24) versehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der dem ersten Kugelgelenk (24) zugewandten Seite des universellen Klemmkopfs (3) ein erstes Drehgelenk (32) befindet, das mittig mit einer ersten Kugelpfanne (33) versehen ist, in die das erste Kugelgelenk (24) drehbar eingesetzt ist, wobei sich an der Seitenfläche des ersten Drehgelenks (32) ein drittes Spannrad (34) befindet.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der universelle Klemmkopf (3) eine U-förmige Struktur aufweist und an dessen Seitenfläche ein zweites Spannrad (31) angebracht ist, das über ein Gewinde mit dem Klemmkopf (3) verbunden ist, wobei die dem Inneren des Klemmkopfs (3) zugewandte Seite des zweiten Spannrads (31) zur Fixierung der Ultraschallsonde dient.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich am oberen Ende der Verbindungsstange (41) ein Gleitgelenk (411) befindet, das mittig mit einer Durchgangsbohrung versehen ist und auf der Gleitstange (35) aufgeschoben ist, wobei sich auf der Oberseite des Gleitgelenks (411) ein Arretierknopf (412) befindet; das untere Ende der Verbindungsstange (41) ist mit einem zweiten Kugelgelenk (413) LU602675 ausgestattet.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Seitenfläche des Führungsschlauchs (42) ein zweites Drehgelenk (421) befindet, das mittig mit einer zweiten Kugelpfanne (422) versehen ist, in die das zweite Kugelgelenk (413) eingesetzt ist, wobei sich an der dem zweiten Kugelgelenk (413) zugewandten Seite des zweiten Drehgelenks (421) ein viertes Spannrad (423) befindet.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner einen Montagesockel (5) und eine Injektionspumpe (6) umfasst, wobei der Montagesockel (5) auf der Stützstange (13) aufgesetzt ist und höhenverstellbar an dieser befestigt ist; die Injektionspumpe (6) ist an der Innenseite des Montagesockels (5) montiert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich auf der Rückseite des Montagesockels (5) ein zweites Kupplungsgelenk (51) befindet, das mittig mit einer zweiten Kupplungsbohrung (52) versehen ist, wobei sich an der Seitenfläche des zweiten Kupplungsgelenks (51) ein fünftes Spannrad (53) befindet; der Montagesockel (5) weist eine U-förmige Struktur auf und ist an seiner Seitenfläche mit einem Fixierknopf (54) versehen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der Seitenfläche der Injektionspumpe (6) ein Ladeanschluss (61) befindet, die Vorderseite der Injektionspumpe (6) mit einem Bedienfeld (62) ausgestattet ist, und dass sich an der Oberseite der Injektionspumpe (6) ein Verbindungskopf (63) befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU602675A LU602675B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Eine einstellbare, ultraschallgestützte Assistenzvorrichtung zur punktgenauen Lokalisierung bei der Anästhesie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU602675A LU602675B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Eine einstellbare, ultraschallgestützte Assistenzvorrichtung zur punktgenauen Lokalisierung bei der Anästhesie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU602675B1 true LU602675B1 (de) | 2026-01-28 |
Family
ID=98569427
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU602675A LU602675B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Eine einstellbare, ultraschallgestützte Assistenzvorrichtung zur punktgenauen Lokalisierung bei der Anästhesie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU602675B1 (de) |
-
2025
- 2025-07-28 LU LU602675A patent/LU602675B1/de active IP Right Grant
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