LU602676B1 - Ein ultraschallgeführter Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und Schmerztherapie - Google Patents
Ein ultraschallgeführter Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und SchmerztherapieInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung offenbart eine ultraschallgeführte Punktionshalterung für Nervenblockaden in der Anästhesie- und Schmerztherapie. Sie umfasst eine Basis, deren Unterseite mit einer Klemmvorrichtung versehen ist, um die Basis an einer Untersuchungsliege zu fixieren. Auf der Oberseite der Basis ist ein Verstellblock angebracht, der sich in Längsrichtung auf der Basis bewegen lässt. Die Oberseite des Verstellblocks ist drehbar mit einem Universalgelenk verbunden, dessen oberes Ende drehbar mit einer Verbindungsstange gekoppelt ist. Das Ende der Verbindungsstange ist drehbar mit einem Haltersockel verbunden. An der unteren Seitenfläche des Haltersockels ist eine Führungsstange drehbar befestigt, wobei diese drehbar mit dem Haltersockel verbunden ist und an ihrem Ende einen Führungstubus trägt, der der Führung einer Punktionsnadel dient.Die Erfindung ermöglicht durch die an der Untersuchungsliege fixierbare Basis eine stabile Positionierung der gesamten Vorrichtung. Der Verstellblock in Kombination mit dem Universalgelenk und der Verbindungsstange erlaubt eine flexible Justierung der Position und des Winkels der Ultraschallsonde. Zudem lässt sich die Führungsstange im Neigungswinkel verstellen, wodurch Punktionen aus verschiedenen Winkeln erleichtert werden. Der am Ende der Führungsstange angebrachte Führungstubus unterstützt dabei die gezielte Führung der Punktionsnadel.
Description
Ein ultraschallgeführter Punktionsträger für Nervenblockaden in der LU602676
Anästhesie- und Schmerztherapie
Technischer Bereich
Die Erfindung betrifft den technischen Bereich der medizinischen Geräte, insbesondere einen ultraschallgeführten Punktionsträger für Nervenblockaden in der
Anästhesie- und Schmerztherapie.
Technologie im Hintergrund
In der modernen klinischen Behandlung der Anästhesie- und Schmerztherapie ist die Nervenblockadetechnik ein wichtiges therapeutisches Verfahren, das weit verbreitet in der Operationsanästhesie, der postoperativen Schmerzbehandlung sowie in der Therapie chronischer Schmerzen Anwendung findet. Die Genauigkeit und
Sicherheit der Nervenblockadepunktion stehen in direktem Zusammenhang mit dem
Therapieerfolg und der Prognose des Patienten. Traditionelle Methoden der
Nervenblockadepunktion beruhen hauptsächlich auf der anatomischen
Landmarkenmethode und der Lokalisierung mittels Nervenstimulator, weisen jedoch gewisse Einschränkungen auf.
Die anatomische Landmarkenmethode basiert auf den äußeren anatomischen
Orientierungspunkten des Körpers zur Bestimmung des Punktionsortes und der
Einstichrichtung. Aufgrund individueller Unterschiede in der menschlichen Anatomie insbesondere bei adipösen Patienten oder Patienten mit anatomischen Variationen — sind diese Orientierungspunkte jedoch häufig schwer zu identifizieren, was die
Punktion erschwert, die Lokalisierungsgenauigkeit verringert und zu mehrfachen
Einstichen führen kann, was wiederum das Schmerzempfinden sowie das Risiko von
Komplikationen erhöht.
Die Methode mit dem Nervenstimulator basiert auf der elektrischen Stimulation, die Muskelkontraktionen auslöst, um den Nerv zu lokalisieren. Diese Methode ermöglicht jedoch keine Echtzeitdarstellung der anatomischen Strukturen wie Nerven,
Gefäße und umliegendes Gewebe. Während der Punktion besteht daher das Risiko, versehentlich Blutgefäße oder andere Strukturen zu verletzen, was zu Blutungen,
Hämatomen oder Nervenschäden führen kann. Darüber hinaus ist die Genauigkeit der
Lokalisierung bei tiefer liegenden oder anatomisch komplex gelegenen Nerven eingeschränkt.
Um die Genauigkeit und Sicherheit der Nervenblockadepunktion zu erhöhen, kommt zunehmend die ultraschallgestützte Technik in der klinischen Praxis zum
Einsatz. Ultraschall ermöglicht die Echtzeitdarstellung der anatomischen Strukturen wie Nerven, Blutgefäße und umliegendes Gewebe und erlaubt dem Arzt, die Lage und den Verlauf der Punktionsnadel direkt zu beobachten. Dadurch kann die
Punktionsnadel gezielt und präzise zum Zielnerv geführt werden. Die ultraschallgestützte Nervenblockade bietet den Vorteil hoher
Lokalisierungsgenauigkeit und geringerer Komplikationsrate und gilt mittlerweile als
Goldstandard für Nervenblockaden.
Dennoch bestehen auch bei der ultraschallgestützten Nervenblockadepunktion gewisse Herausforderungen. Während des Eingriffs muss der Arzt den
Ultraschallkopf mit einer Hand und die Punktionsnadel mit der anderen führen, was die Handhabung erschwert. Besonders bei langwierigen Operationen oder komplexen LU602676
Nervenblockaden kann dies zur Ermüdung des Arztes führen und die
Punktionspräzision beeinträchtigen. Zudem ist es schwierig, die relative Position und den Winkel zwischen Ultraschallsonde und Punktionsnadel exakt zu kontrollieren, was sich negativ auf die Genauigkeit und Erfolgsrate der Punktion auswirken kann.
Inhalt der Erfindung
Der Zweck der Erfindung besteht darin, einen ultraschallgeführten
Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und Schmerztherapie bereitzustellen, um das Problem zu lösen, dass der Arzt während der Punktion eine
Hand zur Führung des Ultraschallkopfes und die andere zur Führung der
Punktionsnadel verwenden muss, was zu einer hohen Bedienkomplexität führt.
Zudem ist die relative Position und der Winkel zwischen Ultraschallsonde und
Punktionsnadel schwer präzise kontrollierbar, was die Genauigkeit und Erfolgsrate der Punktion beeinträchtigen kann.
Die Erfindung wird wie folgt verwirklicht:
Ein ultraschallgeführter Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und Schmerztherapie umfasst eine Basis, wobei die Unterseite der Basis mit einer
Klemmvorrichtung versehen ist, um die Basis auf der Untersuchungsliege zu fixieren.
Die Oberseite der Basis ist mit einem Verstellblock ausgestattet, der auf der Basis in
Vorwärts- und Rückwärtsrichtung beweglich ist. Die Oberseite des Verstellblocks ist drehbar mit einem Universalgelenk verbunden, dessen oberes Ende drehbar mit einer
Verbindungsstange verbunden ist. Das Ende der Verbindungsstange ist drehbar mit einem Haltersockel verbunden. An der seitlichen Unterseite des Haltersockels ist eine
Führungsstange drehbar gelagert, wobei die Führungsstange mit dem Haltersockel drehbar verbunden ist. Am Ende der Führungsstange ist ein Führungstubus angebracht, der der Führung der Punktionsnadel dient.
Bevorzugt ist die Basis U-förmig ausgeführt und an ihrer Unterseite mit einem ersten Gewindeloch versehen. Die Oberseite der Basis ist mit einem Trägersockel versehen, der in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung ausgerichtet ist. Die Innenseite des
Tragersockels ist mit einer Führungskerbe versehen.
Bevorzugt umfasst die Klemmvorrichtung eine Antriebsschraube und eine
Druckplatte. Die Antriebsschraube ist mit dem ersten Gewindeloch verschraubt, und die Druckplatte ist drehbar mit der Klemmgewindeschraube verbunden.
Bevorzugt ist das untere Ende der Klemmgewindeschraube mit einem Drehgriff versehen, das obere Ende mit einer Anschlussachse. Die Unterseite der Druckplatte ist mit einem Anschlussstück versehen, in dessen Mitte ein Lager integriert ist. Das
Lager ist formschlüssig mit der Anschlussachse verbunden.
Bevorzugt weist der Verstellblock einen T-förmigen Querschnitt auf. Die Mitte der Oberseite des Verstellblocks ist mit einer Stützstange versehen, deren oberes Ende mit einem ersten Kugelkopf ausgestattet ist. An den vorderen und hinteren Enden des
Verstellblocks sind jeweils erste Feststellknöpfe angebracht.
Bevorzugt umfasst das Universalgelenk ein erstes Verbindungsstück, ein zweites
Verbindungsstück und eine Spannschraube. Das erste und das zweite
Verbindungsstück sind über die Spannschraube miteinander verbunden, wobei der
Abstand zwischen beiden Teilen durch die Spannschraube einstellbar ist, um so die LU602676
Verbindung zwischen dem Universalgelenk, der Verbindungsstange und dem
Verstellblock zu fixieren.
Bevorzugt sind an den Innenseiten der Enden des ersten und zweiten
Verbindungsstücks jeweils Kugelaufnahmen vorgesehen. Das erste Verbindungsstück ist mittig mit einer Durchgangsbohrung versehen, während das zweite
Verbindungsstück mittig mit einer Anschlussbuchse ausgestattet ist. In der Mitte der
Anschlussbuchse befindet sich ein zweites Gewindeloch, durch das die
Spannschraube von der Durchgangsbohrung aus hindurchgeführt und mit dem
Gewindeloch verbunden wird. Am äußeren Ende der Spannschraube ist ein
Druckzapfen angebracht, der seitlich gegen das erste Verbindungsstück drückt. Am
Ende des Druckzapfens ist ein Drehgriff vorgesehen, mit dem die Spannschraube gedreht werden kann.
Bevorzugt ist an beiden Enden der Verbindungsstange jeweils ein zweiter
Kugelkopf vorgesehen. Diese Kugelköpfe werden von den Kugelaufnahmen an den oberen Enden des ersten und zweiten Verbindungsstücks eingespannt. Bei gelöster
Verbindung zwischen erstem und zweitem Verbindungsstück sind die
Verbindungsstange und der Verstellblock relativ zum Universalgelenk frei drehbar.
Bei festgezogener Verbindung ist eine Rotation nicht mehr möglich.
Bevorzugt weist der Haltersockel eine U-förmige Struktur auf. An einer
Unterseite ist ein Drehlager angebracht, dessen Innenseite mit einem Anschlussstück versehen ist. Beidseitig am Anschlussstück befinden sich Einstecknuten. Eine
Stirnseite des äußeren Endes des Drehlagers ist mit einem zweiten Feststellknopf ausgestattet, der zur Fixierung des Drehwinkels dient. Der Rand der gegenüberliegenden Stirnseite des Drehlagers ist mit einer Skala versehen, um den
Winkel anzuzeigen. An der gegenüberliegenden Seitenfläche des Haltersockels befindet sich ein dritter Feststellknopf. Auf der Rückseite des Haltersockels ist ein
Verbindungsstück angeordnet, das mittig eine Nut aufweist. An der Seitenfläche des
Verbindungsstücks, in Höhe der Nut, ist ein vierter Feststellknopf vorgesehen.
Bevorzugt ist die Führungsstange an beiden Seiten nahe dem Drehlager mit einem Verbindungspodest ausgestattet, das in die Einstecknut eingesetzt wird. An der
Seitenfläche der Führungsstange befindet sich ein Zeiger, der in Richtung der
Skalierung zeigt. Die Mitte des Führungstubus ist mit einer Führungsbohrung versehen.
Die vorteilhaften Effekte der Erfindung im Vergleich zum Stand der Technik sind: 1. Die Basis lässt sich am Rand der Untersuchungsliege fixieren, was die
Stabilität der gesamten Haltevorrichtung gewährleistet. Durch die Kombination aus
Verstellblock, Universalgelenk und Verbindungsstange kann die Position und der
Winkel des Ultraschallkopfes flexibel angepasst werden. Die Führungsstange ist winkelverstellbar, wodurch Punktionsverfahren mit verschiedenen Einstichwinkeln ermöglicht werden. Der Führungstubus am Ende der Führungsstange erleichtert die exakte Führung der Punktionsnadel. Diese Struktur ermöglicht eine individuelle
Anpassung an unterschiedliche Patientenkörper und Punktionsstellen, wodurch die
Genauigkeit und Erfolgsrate der Punktion verbessert wird. LU602676 2. Die Erfindung weist eine einfache Struktur auf, ist leicht zu bedienen, kostengünstig und eignet sich gut für die breite klinische Anwendung. Sie reduziert die körperliche Belastung für das medizinische Personal und verbessert die therapeutische Wirkung der Nervenblockade.
Beschreibung der beigefügten Zeichnungen
Bild 1 ist eine schematische Gesamtansicht der Erfindung;
Bild 2 ist eine schematische Darstellung der Struktur der Basis;
Bild 3 ist eine schematische Darstellung der Struktur der Klemmvorrichtung;
Bild 4 ist eine schematische Darstellung der Struktur des Verstellblocks;
Bild 5 ist eine schematische Darstellung der Struktur des Universalgelenks;
Bild 6 ist eine schematische Darstellung der Struktur der Verbindungsstange;
Bild 7 ist eine schematische Darstellung der Struktur des Haltersockels;
Bild 8 ist eine schematische Darstellung der Struktur der Führungsstange.
In der Abbildung: 1 — Basis; 11 — Erstes Gewindeloch; 12 — Trägersockel; 13 —
Führungskerbe; 2 — Klemmvorrichtung; 21 — Antriebsschraube; 211 — Drehgriff, 212 — Anschlussachse; 22 — Druckplatte; 221 — Anschlussstiick; 222 — Lager; 3 —
Verstellblock; 31 — Stützstange; 32 — Erste Kugelkopfverbindung, 33 — Erster
Feststellknopf, 4 — Universalgelenk; 41 — Erstes Verbindungsstück; 42 — Zweites
Verbindungsstiick; 421 — Anschlussbuchse; 422 — Kugelaufnahme; 423 — Zweites
Gewindeloch; 43 — Spannschraube; 431 — Druckzapfen; 432 — Drehgriff, 5 —
Verbindungsstange; 51 — Zweiter Kugelkopf, 6 — Haltersockel; 61 — Drehlager; 62 —
Anschlussstiick; 63 — Einstecknut; 64 — Skala; 65 — Zweiter Feststellknopf, 66 —
Dritter Feststellknopf; 67 — Verbindungsteil; 68 — Vierter Feststellknopf, 69 — Nut; 7 —
Führungsstange; 71 — Zeiger; 72 — Verbindungspodest; 73 — Führungstubus; 74 —
Führungsbohrung; 8 — Ultraschallsonde.
Detaillierte Beschreibung
In dieser Erfindung sind, sofern nicht ausdrücklich anders definiert oder eingeschränkt, die Begriffe wie ,Montieren“, „Verbinden“, „Anschließen“, „Befestigen“ etc. im weitesten Sinne zu verstehen. Sie können feste oder lösbare
Verbindungen bezeichnen, einstückig oder zusammengesetzt sein; sie können mechanisch oder elektrisch ausgeführt sein; sie können direkte oder mittelbare
Verbindungen über Zwischenmittel darstellen; ebenso kann es sich um eine
Durchgängigkeit im Inneren zweier Elemente oder um eine Wechselwirkung zwischen ihnen handeln. Fachleute auf diesem Gebiet können je nach technischem
Zusammenhang die konkrete Bedeutung dieser Begriffe im Rahmen der Erfindung fachgerecht interpretieren.
Nachfolgend wird anhand der Zeichnungen und eines konkreten
Ausführungsbeispiels eine weitere Erläuterung gegeben:
Ausführungsbeispiel 1
Wie in Bild 1 und Bild 8 dargestellt, betrifft die Erfindung einen ultraschallgeführten Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und
Schmerztherapie. Dieser umfasst eine Basis 1, deren Unterseite mit einer
Klemmvorrichtung 2 versehen ist, um die Basis 1 an der Untersuchungsliege zu fixieren und somit eine stabile Positionierung des gesamten Trägers zu LU602676 ermöglichen.Die Oberseite der Basis 1 ist mit einem Verstellblock 3 versehen, der sich entlang der Basis 1 vor- und zurückbewegen lässt. An der Oberseite des
Verstellblocks 3 ist ein Universalgelenk 4 drehbar angebracht, dessen oberes Ende 5 wiederum drehbar mit einer Verbindungsstange 5 verbunden ist. Der Verstellblock 3 dient als Stütze für das Universalgelenk 4 und die Verbindungsstange, sodass diese flexibel drehbar gelagert sind. Am Ende der Verbindungsstange 5 ist ein Haltersockel 6 drehbar angebracht, der zur stabilen Fixierung der Ultraschallsonde 8 dient. An der seitlichen Unterseite des Haltersockels 6 ist eine Führungsstange 7 drehbar angebracht, wobei diese mit dem Haltersockel 6 drehbar verbunden ist. Am Ende der
Führungsstange 7 befindet sich ein Führungstubus 73, der die Punktionsnadel präzise führt und somit die Genauigkeit der Punktion erhöht.
Wie in Bild 2 dargestellt, weist die Basis 1 eine U-förmige Struktur auf, die ein
Einrasten am Rand der Untersuchungsliege erleichtert. An der Unterseite der Basis 1 befindet sich ein erstes Gewindeloch 11, das zur Aufnahme der Klemmvorrichtung 2 dient und deren flexiblen Einsatz ermöglicht. Die Oberseite der Basis 1 ist mit einem
Trägersockel 12 versehen, der sich in Längsrichtung erstreckt und an dessen
Innenseite sich eine Führungskerbe 13 befindet. Der Trägersockel 12 und die
Führungskerbe 13 erleichtern die Montage des Verstellblocks 3 und ermöglichen dessen verschiebbare Nutzung entlang der Führung.
Wie in Bild 3 dargestellt, umfasst die Klemmvorrichtung 2 eine
Antriebsschraube 21 und eine Druckplatte 22. Die Antriebsschraube 21 ist mit dem ersten Gewindeloch 11 verschraubt, die Druckplatte 22 ist drehbar mit der
Klemmgewindeschraube verbunden. Die Kombination aus Antriebsschraube 21 und
Druckplatte 22 dient der Fixierung des Haltersockels 6 an der Untersuchungsliege, wodurch die Stabilität des gesamten Trägersystems gewährleistet wird.Das untere
Ende der Klemmgewindeschraube ist mit einem Drehgriff 211 versehen, der das manuelle Drehen der Schraube erleichtert. Das obere Ende der
Klemmgewindeschraube ist mit einer Anschlussachse 212 ausgestattet, während die
Unterseite der Druckplatte 22 mit einem Anschlussstück 221 versehen ist. In der Mitte des Anschlussstücks befindet sich ein Lager 222, das presspassend mit der
Anschlussachse 212 verbunden ist. Diese Konstruktion erlaubt die Drehverbindung zwischen Druckplatte 22 und Schraube, verhindert jedoch, dass sich die Druckplatte beim Anziehen der Schraube mitdreht.
Wie in Bild 4 dargestellt, weist der Verstellblock 3 einen T-förmigen Querschnitt auf, wodurch er sich stabil in die Führungskerbe 13 einsetzen lässt und entlang dieser in Längsrichtung verschiebbar ist. In der Mitte der Oberseite des Verstellblocks 3 befindet sich eine Stützstange 31, deren oberes Ende mit einem ersten Kugelkopf 32 ausgestattet ist. Die Kombination aus Stützstange 31 und Kugelkopf 32 ermöglicht eine drehbare Verbindung mit dem Universalgelenk 4. An beiden Enden des
Verstellblocks 3 befinden sich erste Feststellknöpfe 33, die zur Fixierung der Position des Verstellblocks 3 dienen.
Wie in Bild 5 gezeigt, umfasst das Universalgelenk 4 ein erstes
Verbindungsstück 41, ein zweites Verbindungsstück 42 sowie eine Spannschraube 43.
Die beiden Verbindungsstücke 41 und 42 sind über die Spannschraube 43 miteinander LU602676 verbunden. Durch Drehen der Spannschraube 43 lässt sich der Abstand zwischen den beiden Verbindungsstücken verändern, sodass die Verbindung zwischen
Universalgelenk 4, Verbindungsstange 5 und Verstellblock 3 fixiert werden kann.An den Innenseiten beider Enden der Verbindungsstücke 41 und 42 befinden sich
Kugelaufnahmen 422, die die Aufnahme und Halterung der Kugelköpfe erleichtern. In der Mitte des ersten Verbindungsstücks 41 befindet sich eine Durchgangsbohrung, durch die die Spannschraube 43 geführt wird. Das zweite Verbindungsstück 42 besitzt mittig einen Anschlusskopf 421 mit einem zweiten Gewindeloch 423, in das die
Spannschraube 43 eingeschraubt wird. Am äußeren Ende der Spannschraube 43 ist ein
Druckzapfen 431 angebracht, der sich gegen die Seitenwand des ersten
Verbindungsstücks 41 presst. Der Druckzapfen 431 ist am Ende mit einem Drehgriff 432 versehen, der das einfache Anziehen der Spannschraube 43 ermöglicht, um die beiden Verbindungsstücke 41 und 42 fest miteinander zu verspannen.
Wie in Bild 6 dargestellt, ist an beiden Enden der Verbindungsstange 5 jeweils ein zweiter Kugelkopf 51 vorgesehen. Diese Kugelköpfe werden durch die
Kugelaufnahmen 422 an den oberen Enden der Verbindungsstücke 41 und 42 gehalten.
Ist die Verbindung zwischen den Verbindungsstücken locker, können sich
Verbindungsstange 5 und Verstellblock 3 relativ zum Universalgelenk 4 drehen. Ist die Verbindung festgezogen, wird eine Rotation verhindert.
Wie in Bild 7 dargestellt, ist der Haltersockel 6 U-förmig ausgeführt, was die
Montage der Ultraschallsonde 8 erleichtert. Am unteren Rand einer Seite des
Haltersockels 6 befindet sich ein Drehlager 61, dessen Innenseite mit einem
Anschlussstück 62 versehen ist. Beidseitig des Anschlussstücks 62 befinden sich
Einstecknuten 63, die eine Verbindung zur Führungsstange 7 ermöglichen und deren
Rotation erleichtern. Die Stirnseite des Drehlagers 61 ist mit einem zweiten
Feststellknopf 65 ausgestattet, mit dem der Drehwinkel der Führungsstange 7 fixiert werden kann. Der gegenüberliegende Rand der Stirnseite ist mit einer Skala 64 zur
Winkelanzeige versehen. Auf der anderen Seitenfläche des Haltersockels 6 befindet sich ein dritter Feststellknopf 66. Die Rückseite des Haltersockels 6 weist einen
Verbindungskopf 67 auf, in dessen Mitte sich eine Nut 69 befindet. Seitlich gegenüber der Nut ist ein vierter Feststellknopf 68 angebracht, mit dem die Ultraschallsonde 8 sicher fixiert wird, um deren stabile Position zu gewährleisten.
Wie in Bild 8 gezeigt, befindet sich an beiden Seiten der Führungsstange 7 nahe dem Drehlager 61 jeweils ein Verbindungspodest 72, das in die Einstecknut 63 eingesetzt wird und so eine drehbare Verbindung zwischen Führungsstange 7 und
Drehlager 61 ermöglicht. An der Seitenfläche der Führungsstange 7 ist ein Zeiger 71 angebracht, der nahe an der Skala 64 liegt und das Ablesen des Einstellwinkels erleichtert. In der Mitte des Führungstubus 73 befindet sich eine Führungsbohrung 74, durch die die Punktionsnadel exakt eingeführt werden kann.
Ausführungsbeispiel 2
Wie in den Abbildungen 1 und 8 dargestellt, betrifft die Erfindung einen ultraschallgeführten Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und
Schmerztherapie. Dieser umfasst eine Basis 1, an deren Unterseite sich eine
;
Klemmvorrichtung 2 befindet, die dazu dient, die Basis 1 an der Untersuchungsliege LU602676 zu fixieren und so die stabile Platzierung der gesamten Haltevorrichtung zu gewährleisten. Die Oberseite der Basis 1 ist mit einem Verstellblock 3 ausgestattet, der entlang der Basis 1 in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung beweglich ist. Am oberen
Ende des Verstellblocks 3 ist ein Universalgelenk 4 drehbar angebracht, dessen oberes
Ende wiederum drehbar mit einer Verbindungsstange 5 verbunden ist.Der
Verstellblock 3 dient dabei als Stütze für das Universalgelenk 4 und die
Verbindungsstange, sodass diese flexibel drehbar gelagert sind. Am Ende der
Verbindungsstange 5 befindet sich ein Haltersockel 6, der ebenfalls drehbar angebracht ist und zur sicheren Fixierung der Ultraschallsonde 8 dient. An der seitlichen Unterseite des Haltersockels 6 ist eine Führungsstange 7 drehbar befestigt, deren Ende mit einem Führungstubus 73 versehen ist. Dieser dient der exakten
Führung der Punktionsnadel und ermöglicht eine präzise Punktion.
Wie in Bild 2 gezeigt, weist die Basis 1 eine U-förmige Struktur auf, die sich besonders gut zum Einrasten an der Kante der Untersuchungsliege eignet. An der
Unterseite der Basis 1 befindet sich ein erstes Gewindeloch 11, das die Montage der
Klemmvorrichtung 2 ermöglicht. Die Oberseite der Basis 1 ist mit einem Trägersockel 12 ausgestattet, der sich in Längsrichtung erstreckt. Auf der Innenseite des
Trägersockels 12 befindet sich eine Führungskerbe 13, die gemeinsam mit dem
Trägersockel das Einsetzen und die Führung des Verstellblocks 3 erleichtert.
Wie in Bild 3 dargestellt, umfasst die Klemmvorrichtung 2 eine
Antriebsschraube 21 und eine Druckplatte 22. Die Antriebsschraube 21 ist mit dem ersten Gewindeloch 11 verschraubt, und die Druckplatte 22 ist drehbar mit der
Schraube verbunden. Diese Kombination erlaubt die Fixierung der Haltevorrichtung an der Liege und gewährleistet eine stabile Position. Das untere Ende der
Klemmgewindeschraube ist mit einem Drehgriff 211 versehen, der das manuelle
Anziehen erleichtert. Am oberen Ende befindet sich eine Anschlussachse 212, die mit einem Anschlussstück 221 an der Unterseite der Druckplatte 22 verbunden ist. In der
Mitte des Anschlussstücks ist ein Lager 222 eingesetzt, das presspassend mit der
Anschlussachse verbunden ist, sodass sich die Druckplatte frei drehen kann, ohne sich beim Anziehen der Schraube mitzuverdrehen.
Wie in Bild 4 dargestellt, weist der Verstellblock 3 einen umgekehrt T-förmigen
Querschnitt auf, wodurch er sicher in die Führungskerbe 13 einrasten und stabil entlang dieser verschoben werden kann. In der Mitte der Oberseite des Verstellblocks ist eine Stützstange 31 mit einem ersten Kugelkopf 32 angebracht, der die drehbare
Verbindung mit dem Universalgelenk 4 ermöglicht. An den vorderen und hinteren
Enden des Verstellblocks befinden sich jeweils erste Feststellknöpfe 33, die zur
Positionsfixierung dienen.
Wie in Bild 5 gezeigt, besteht das Universalgelenk 4 aus einem ersten
Verbindungsstück 41, einem zweiten Verbindungsstück 42 sowie einer Spannschraube 43. Die beiden Verbindungsstücke 41 und 42 sind über die Spannschraube 43 miteinander verbunden. Durch Drehen der Spannschraube kann der Abstand zwischen den beiden Teilen eingestellt und so die Verbindung zwischen Universalgelenk,
Verbindungsstange und Verstellblock fixiert werden.An den Innenseiten der beiden
Verbindungsstücke 41 und 42 befinden sich Kugelaufnahmen 422, die zur Aufnahme LU602676 der Kugelköpfe dienen. In der Mitte des ersten Verbindungsstücks 41 befindet sich eine Durchgangsbohrung, durch die die Spannschraube 43 hindurchgeführt wird. Das zweite Verbindungsstück 42 ist mit einem Anschlusskopf 421 ausgestattet, in dessen
Mitte sich ein zweites Gewindeloch 423 befindet.Die Spannschraube 43 wird durch die Durchgangsbohrung geführt und in das Gewindeloch 423 eingeschraubt. Am äußeren Ende der Spannschraube befindet sich ein Druckzapfen 431, der sich gegen die Seitenfläche des ersten Verbindungsstücks presst. Am Ende des Druckzapfens ist ein Drehgriff 432 angebracht, mit dem die Spannschraube einfach gedreht und die
Verbindung festgezogen werden kann.
Wie in Bild 6 dargestellt, ist an beiden Enden der Verbindungsstange 5 jeweils ein zweiter Kugelkopf 51 vorgesehen. Diese werden durch die Kugelaufnahmen 422 an den oberen Enden des ersten Verbindungsstücks 41 und des zweiten
Verbindungsstücks 42 gehalten. Ist die Verbindung zwischen den beiden
Verbindungsstiicken locker, so können sich Verbindungsstange 5 und Verstellblock 3 relativ zum Universalgelenk 4 frei drehen. Wird die Verbindung festgezogen, ist diese
Rotation blockiert.
Wie in Bild 7 dargestellt, weist der Haltersockel 6 eine U-förmige Struktur auf, die eine einfache Montage der Ultraschallsonde 8 ermöglicht. Am unteren Rand einer
Seite des Haltersockels befindet sich ein Drehlager 61 mit einem Anschlussstück 62 an seiner Innenseite. An beiden Seiten des Anschlussstücks befinden sich
Einstecknuten 63, die eine Verbindung mit der Führungsstange 7 ermöglichen und deren Rotation erleichtern.An der Stirnseite des Drehlagers befindet sich ein zweiter
Feststellknopf 65 zur Fixierung des Rotationswinkels der Führungsstange 7. Der gegenüberliegende Rand des Drehlagers ist mit einer Skala 64 zur Winkelanzeige versehen. Auf der gegenüberliegenden Seitenfläche des Haltersockels befindet sich ein dritter Feststellknopf 66. Auf der Rückseite des Haltersockels befindet sich ein
Verbindungskopf 67 mit einer mittig angeordneten Nut 69. An der Seitenfläche des
Verbindungskopfs, gegenüber der Nut, ist ein vierter Feststellknopf 68 vorgesehen, mit dem die Ultraschallsonde 8 sicher fixiert werden kann.
Wie in Bild 8 dargestellt, ist an beiden Seiten der Führungsstange 7 nahe dem
Drehlager 61 jeweils ein Verbindungspodest 72 angebracht, das in die Einstecknut 63 eingesetzt wird und so eine drehbare Verbindung mit dem Drehlager ermöglicht. An der Seitenfläche der Führungsstange befindet sich ein Zeiger 71 in Nähe der Skala 64, um den Rotationswinkel abzulesen. In der Mitte des Führungstubus 73 befindet sich eine Führungsbohrung 74, durch die die Punktionsnadel exakt geführt werden kann.
Wie in Bild 1 gezeigt, umfasst das System zudem eine Ultraschallsonde 8, die in den Haltersockel 6 eingesetzt und mittels des dritten Feststellknopfs 66 fixiert wird.
Dies gewährleistet eine stabile Halterung der Sonde im Sockel, wodurch der gesamte
Träger mit der Ultraschallsonde verbunden bleibt. Diese stabile Unterstützung erleichtert dem medizinischen Personal das punktgenaue Arbeiten mit der Sonde am
Patienten und verbessert die Punktionsergebnisse.
Funktionsweise: Bei der Anwendung wird das System entsprechend der
Punktionsstelle des Patienten am Rand der Untersuchungsliege fixiert. Anschließend wird die Ultraschallsonde 8 in den Haltersockel 6 eingesetzt. Das medizinische LU602676
Personal kann nun mithilfe der Sonde gezielt nach dem Nervenblockadepunkt suchen.
Nach erfolgreicher Lokalisierung wird die Position der Ultraschallsonde angepasst und mittels der Spannschraube 43 das Universalgelenk 4, der Verstellblock 3 und die
Verbindungsstange 5 arretiert. Daraufhin wird mithilfe des vierten Feststellknopfs 68 der Winkel des Haltersockels 6 fixiert und somit die Position der Ultraschallsonde gesichert. Im Anschluss wird der gewünschte Neigungswinkel des Führungstubus 73 eingestellt und die Führungsstange 7 fixiert. Die Punktionsnadel wird durch die
Führungsbohrung 74 eingeführt, um die Nervenblockade gezielt und präzise durchzuführen.
Zusammenfassend:Im Vergleich zum Stand der Technik bietet die Erfindung durch die am Untersuchungsliegenrand fixierbare Basis 1 eine stabile Struktur. Der
Verstellblock 3 in Kombination mit dem Universalgelenk 4 und der
Verbindungsstange 5 erlaubt eine flexible Justierung der Position und des Winkels der
Ultraschallsonde 8. Die verstellbare Führungsstange 7 und der daran angebrachte
Führungstubus 73 ermöglichen eine exakte Führung der Punktionsnadel. Diese
Konstruktion lässt sich an unterschiedliche Patientenkörper und Punktionsstellen anpassen und verbessert so die Präzision und Erfolgsrate der Punktion.
Die oben beschriebene Ausführungsform stellt lediglich ein bevorzugtes Beispiel dar und dient nicht zur Einschränkung der Erfindung. Fachleuten ist es möglich, im
Rahmen der Erfindung Modifikationen, gleichwertige Ersetzungen oder
Verbesserungen vorzunehmen. Alle Änderungen, die im Sinne und Geist der
Erfindung erfolgen, sind durch die Schutzrechte dieser Erfindung abgedeckt.
Claims (10)
1. Eine ultraschallgeführte Punktionshalterung für Nervenblockaden in der Anästhesie- und Schmerztherapie, umfassend eine Basis (1), dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der Basis (1) mit einer Klemmvorrichtung (2) versehen ist, um die Basis (1) an einer Untersuchungsliege zu fixieren, wobei die Oberseite der Basis (1) mit einem Verstellblock (3) ausgestattet ist, der sich auf der Basis (1) in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung bewegen lässt, wobei die Oberseite des Verstellblocks (3) drehbar mit einem Universalgelenk (4) verbunden ist, dessen oberes Ende drehbar mit einer Verbindungsstange (5) verbunden ist, wobei das Ende der Verbindungsstange (5) drehbar mit einem Haltersockel (6) verbunden ist, wobei die untere Seitenfläche des Haltersockels (6) drehbar mit einer Führungsstange (7) verbunden ist, wobei die Führungsstange (7) drehbar mit dem Haltersockel (6) verbunden ist und deren Ende mit einem Führungstubus (73) zur Führung einer Punktionsnadel ausgestattet ist.
2. Punktionshalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (1) eine U-förmige Struktur aufweist, wobei sich an der Unterseite der Basis (1) ein erstes Gewindeloch (11) befindet, die Oberseite der Basis (1) mit einem Trägersockel (12) versehen ist, der in Längsrichtung verläuft und an dessen Innenseite eine Führungskerbe (13) ausgebildet ist.
3. Punktionshalterung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (2) eine Antriebsschraube (21) und eine Druckplatte (22) umfasst, wobei die Antriebsschraube (21) mit dem ersten Gewindeloch (11) verschraubt ist und die Druckplatte (22) drehbar mit der Antriebsschraube verbunden ist.
4. Punktionshalterung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der Antriebsschraube mit einem Drehgriff (211) versehen ist, das obere Ende der Antriebsschraube mit einer Anschlussachse (212), wobei die Unterseite der Druckplatte (22) mit einem Anschlussstück (221) versehen ist, das mittig ein Lager (222) aufweist, das mit der Anschlussachse (212) presspassend verbunden ist.
5. Punktionshalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verstellblock (3) einen umgekehrt T-förmigen Querschnitt aufweist, wobei sich in der Mitte seiner Oberseite eine Stützstange (31) befindet, deren oberes Ende mit einem ersten Kugelkopf (32) versehen ist, und an den vorderen und hinteren Enden des Verstellblocks (3) jeweils ein erster Feststellknopf (33) vorgesehen ist.
6. Punktionshalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das WUniversalgelenk (4) ein erstes Verbindungsstück (41), ein zweites Verbindungsstück (42) und eine Spannschraube (43) umfasst, wobei das erste Verbindungsstück (41) und das zweite Verbindungsstück (42) über die Spannschraube (43) miteinander verbunden sind, wobei durch Verstellen der Spannschraube (43) der Abstand zwischen dem ersten Verbindungsstück (41) und dem zweiten Verbindungsstück (42) eingestellt werden kann, um so die Verbindung des Universalgelenks (4) mit der Verbindungsstange (5) sowie dem Verstellblock (3) zu fixieren.
7. Punktionshalterung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Innenseiten beider Enden des ersten Verbindungsstücks (41) und des zweiten Verbindungsstücks (42) Kugelaufnahmen (422) befinden, wobei das erste
Verbindungsstück (41) in der Mitte mit einer Durchgangsbohrung versehen ist, das LU602676 zweite Verbindungsstück (42) in der Mitte mit einem Anschlusskopf (421), der ein zweites Gewindeloch (423) aufweist, wobei die Spannschraube (43) durch die Durchgangsbohrung hindurch mit dem zweiten Gewindeloch (423) verbunden ist; das äußere Ende der Spannschraube (43) ist mit einem Druckzapfen (431) versehen, der sich gegen die Seitenwand des ersten Verbindungsstücks (41) presst, und das Ende des Druckzapfens (431) ist mit einem Drehgriff (432) versehen, um die Spannschraube (43) zu drehen.
8. Punktionshalterung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich an beiden Enden der Verbindungsstange (5) jeweils ein zweiter Kugelkopf (51) befindet, die von den Kugelaufnahmen (422) an den oberen Enden des ersten Verbindungsstücks (41) und zweiten Verbindungsstücks (42) gehalten werden; wenn das erste Verbindungsstück (41) und das zweite Verbindungsstück (42) locker sind, können sich Verbindungsstange (5) und Verstellblock (3) relativ zum Universalgelenk (4) drehen, und wenn das erste Verbindungsstück (41) und das zweite Verbindungsstück (42) festgezogen sind, sind Verbindungsstange (5) und Verstellblock (3) relativ zum Universalgelenk (4) nicht drehbar.
9. Punktionshalterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Haltersockel (6) eine U-förmige Struktur aufweist, wobei sich an der unteren Seite einer Seitenfläche ein Drehlager (61) befindet, dessen Innenseite mit einem Anschlussstück (62) versehen ist, das an beiden Seiten Einstecknuten (63) aufweist; wobei eine Stirnseite der Außenseite des Drehlagers (61) mit einem zweiten Feststellknopf (65) versehen ist und der Rand der gegenüberliegenden Stirnseite mit einer Skala (64) zur Winkelanzeige; auf der gegenüberliegenden Seitenfläche des Haltersockels (6) befindet sich ein dritter Feststellknopf (66); auf der Rückseite des Haltersockels (6) befindet sich ein Verbindungskopf (67) mit einer mittig angeordneten Nut (69), wobei sich an der Seitenfläche des Verbindungskopfs (67), in Höhe der Nut (69), ein vierter Feststellknopf (68) befindet.
10. Punktionshalterung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass sich an beiden Seiten der Führungsstange (7) nahe dem Drehlager (61) jeweils ein Verbindungspodest (72) befindet, das mit der Einstecknut (63) verbunden ist; an der Seitenfläche der Führungsstange (7) ist ein Zeiger (71) angebracht, der nahe der Skala (64) positioniert ist, und die Mitte des Führungstubus (73) weist eine Führungsbohrung (74) auf.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU602676A LU602676B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Ein ultraschallgeführter Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und Schmerztherapie |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| LU602676A LU602676B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Ein ultraschallgeführter Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und Schmerztherapie |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| LU602676B1 true LU602676B1 (de) | 2026-01-28 |
Family
ID=98569425
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| LU602676A LU602676B1 (de) | 2025-07-28 | 2025-07-28 | Ein ultraschallgeführter Punktionsträger für Nervenblockaden in der Anästhesie- und Schmerztherapie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| LU (1) | LU602676B1 (de) |
-
2025
- 2025-07-28 LU LU602676A patent/LU602676B1/de active IP Right Grant
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