LU83211A1 - Verfahren und vorrichtung zum abdichten eines metallurgischen gefaesses waehrend dem einbringen von feinkoernigen behandlungssubstanzen - Google Patents

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LU83211A1
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LU
Luxembourg
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sealing
gap
metallurgical vessel
vessel
lid
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Application number
LU83211A
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Inventor
Pierre Mailliet
Leon Ulveling
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Wurth Paul Sa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C7/00Treating molten ferrous alloys, e.g. steel, not covered by groups C21C1/00 - C21C5/00
    • C21C7/04Removing impurities by adding a treating agent
    • C21C7/064Dephosphorising; Desulfurising
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C1/00Refining of pig-iron; Cast iron
    • C21C1/02Dephosphorising or desulfurising

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

- 2 -
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Abdichten eines metallurgischen Gefässes während dem Einbringen von feinkörnigen BehandlungsSubstanzen, welche mittels eines Trägergases durch eine durch den Deckel des metallurgischen Gefässes geführte Tauchlanze ins Innere der im Gefäss befindlichen Stahlschmelze getrieben werden.
Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zum Ausüben dieses Verfahrens.
Es ist seit Jahrzehnten bekannt Eisenschmelzen dar3 zu entschwefeln, dass man mit Hilfe geeigneter Vorri'· Substanzen zusetzt, die in der Lage sind, bei hob turen und unter reduzierenden Bedingungen mit dem Schmelzen enthaltenen Schwefel Verbindungen einzugehr. welche sich in der über den Schmelzen anwesenden Schla..
Schicht absetzen. Solche Substanzen sind z.B. CaSi, CaC2 oder Gemische aus CaO und CaF2*
Diese Substanzen werden neuerdings mit einer durch den Deckel des metallurgischen Gefässes, der sogenannten Giesspfanne, geführten Tauchlanze pneumatisch mit Hilfe eines Trägergases in die Stahlschmelze geblasen. Die Substanzen können dabei z.B. mittels einer sogenannten Zellenradschleuse in den Trägergasstrom aufgenommen werden, wobei die Zellenradschleuse mit einem das Trägergas enthaltenden Druckbehälter in Verbindung steht.
» Es ist ebenfalls bekannt, dass diese Entschwefelungs prozesse umso günstiger verlaufen, je weniger Sauerstoff in der Schmelze vorhanden ist, oder mit der Schmelze in Berührung kommt. Aus diesem Grunde ist die Verwendung von Druckluft als Trägergas ausgeschlossen, sodass ein inertes Gas, z.B. Argon, verwendet wird. Ebenfalls aus diesem Grunde muss während dem Prozess das Eindringen von Luft in die Giess- / - 3 - pfanne, z.B. zwischen dem Deckel und dem oberen Rand der Pfanne hindurch, sowie durch den Spalt zwischen der Lanze und der Deckelöffnung weitgehend vermieden werden. Während an letzterer Stelle gewöhnlich keine allzu grossen Schwierigkeiten bestehen, da wegen der Hitze ein Gegenstrom entsteht, so muss doch zwischen dem Deckel und dem oberen Rand der Giesspfanne eine ausreichende Abdichtung vorgesehen werden.
Diese Abdichtung zwischen Ofendeckel und Giesspfanne * wurde bis jetzt in verhältnismässig primitiver Weise durch geführt und zwar meistens durch Anbringen an der Unterseite des Deckelrandes eines Kranzes aus feuerfester Dichtmasse. Leider muss eine solche Abdichtung sehr oft erneuert werden und diese bekannte Abdichtung der Giesspfanne ist deshalb nicht nur sehr aufwendig und zeitraubend, sondern darüber hinaus, angesichts der Lage, auch noch sehr gefährlich für das Personal.
Der Erfindung liegt demgemäss die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, welche ein einfaches und einwandfreies Abdichten des Gefässes gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen gekennzeichnete Erfindung gelöst.
Das erfindungsgemässe Verfahren gewährleistet eine * Zirkulation des inerten Gases das zwischen dem Deckel und dem Giesspfannenrand eindringt und das Gefäss wieder durch den Spalt tun die Tauchlanze durch den Deckel verlässt.
Dadurch dass das Argon eine grössere Dichte als Luft aufweist, wird diese verdrängt und es wird somit verhindert, dass mit dem Argon gleichzeitig Luft unter dem Deckel hindurch mitgerissen wird. Sollte der Argonstrom dennoch geringe Mengen Luft in das Gefäss mitziehen, so wird die Luft über der Schmelze wegen dem Dichteunterschied sofort nach oben imr - 4 - verdrängt. Eine Berührung zwischen Luft und Metallschmelze wird jedenfalls weitgehend vermieden.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung erläutert.
Es zeigen in schematischer Darstellung:
Figur lf einen Vertikalschnitt durch den oberen Teil einer Giesspfanne mit aufgesetztem Deckel und erfindungs-gemässer Abdichtung und
Figur 2, den Ausschnitt II aus. Figur 1 in vergrössertem Masstab.
i f ! In den Figuren ist der obere Teil einer Giesspfanne 4 gezeigt, deren Deckel 6 mit einer Oeffnung 8 zum Einführen einer nicht gezeigten Tauchlanze versehen ist.
Erfindungsgemäss ist am Deckel 6 eine äussere Ringleitung 10 vorgesehen in welche ein inertes Gas, vorzugsweise Argon, eingepumpt wird. Diese Ringleitung (10) ist mit einer Anzahl Düsen 12 ausgerüstet, welche in den Spalt zwischen den Deckel 6 und die Giesspfanne 4 gerichtet sind. Am äusseren Rand der Ringleitung 10 kann eine nach unten gerichtete Abschirmu: 14 vorgesehen sein. Die Ringleitung kann, anstatt am Deckel 6, auch an der Giesspfanne 4 angebracht sein.
Bei einer pneumatischen Anlage, z.B. mit einer Zellenradschleuse welche mit einem unter Druck stehenden Argonbehälter verbunden ist um die Behandlungssubstanzen pneumatisch in die Stahlschmelze zu blasen ist die Ringleitung 10 vorzugsweise ,mit dem Druckbehälter für Argon verbunden. Da dieser Druckbehälte i- t - 5 - periodisch entlüftet werden muss, wird das üblicherweise in die Atmosphäre abgelassene Gas beim erfindungsgemässen Verfahren zum Abdichten der Giesspfanne benutzt, wobei dieses Gases allerdings vor dem Einblasen in die Giesspfanne auf den geeigneten Druck, d.h. ein leichter Überdruck gegenüber dem Innern der Giesspfanne, entspannt wird.
Der zusätzliche Bedarf an Argon zur Ausübung des erfindungsgemässen Verfahrens ist deshalb äusserst gering.

Claims (7)

1. Verfahren zum Abdichten eines metallurgischen Gefässes während dem Einbringen von feinkörnigen Behandlungssubstanzen, welche mittels eines Trägergases durch eine durch den Deckel des metallurgischen Gefässes geführte Tauchlanze ins Innere der im Gefäss befindlichen Stahlschmelze getrieben werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Abdichtung des Ringspaltes zwischen Deckel und Gefäss ein inertes Gas durch den . * Spalt hindurch eingeblasen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als inertes Gas Argon benutzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnei dass als Gas ein Teil des Trägergases benutzt wird.
4. Vorrichtung zum Äusüben des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass um den Spalt zwischen dem metallurgischen Gefäss (4) und dem Deckel (6) eine mit einer Gasquelle verbundene Ringleitung (10) mit einer Anzahl in den Spalt gerichteten Düsen (12) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringleitung (10) am Deckel (6) befestigt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine an der Ringleitung (10) angebrachte den Spalt und die Düsen abdeckende Abschirmung (14).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringleitung (10) über eine Entspannungs Vorrichtung an einen das Trägergas zur Beförderung der Behandlungssubstanzen enthaltenden Druckbehälter angeschlossen lst· J
LU83211A 1981-03-11 1981-03-11 Verfahren und vorrichtung zum abdichten eines metallurgischen gefaesses waehrend dem einbringen von feinkoernigen behandlungssubstanzen LU83211A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0172785A1 (de) * 1984-07-19 1986-02-26 MANNESMANN Aktiengesellschaft Metallurgisches Gefäss

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EP0172785A1 (de) * 1984-07-19 1986-02-26 MANNESMANN Aktiengesellschaft Metallurgisches Gefäss

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