LU83588A1 - Cephalosporinderivate - Google Patents

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LU83588A1
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LU
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methyl
compound
acid addition
addition salts
thia
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LU83588A
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Marc Montavon
Roland Reiner
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Hoffmann La Roche
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D249/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D249/02Heterocyclic compounds containing five-membered rings having three nitrogen atoms as the only ring hetero atoms not condensed with other rings
    • C07D249/081,2,4-Triazoles; Hydrogenated 1,2,4-triazoles
    • C07D249/101,2,4-Triazoles; Hydrogenated 1,2,4-triazoles with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D249/12Oxygen or sulfur atoms

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  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

t * * * fr' ';· F.Hoffmann-La Roche & Co,Aktiengesellschaft,Basel,Schweiz RAN 4410/156 5 i 10 Cephalosporinderivate 15 Die vorliegende Erfindung betrifft neue Cephalosporin derivate der allgemeinen Formel
H H
! Uk. - H3C\
CH3ON==C—CONH—-r | Ν'—N
/i ™ '
^ COOR
25 in der R die Pivaloyloxymethy.l- oder Acetoxymethyl-gruppe darstellt, sowie Säureadditionssalze dieser Verbindungen und Hydrate . * der Verbindungen der Formel I bzw. von deren Säureadditions- 30 salzen.
Die Verbindungen der Formel I bilden Additionssalze mit organischen oder anorganischen Säuren. Beispiele solcher Salze sind Hydrohalogenide, beispielsweise Hydrochloride, 35 Hydrobromide, Hydrojodide, sowie andere Mineralsäuresalze, $n/ 13 .8.81 i .-2- i ♦ » wie Sulfate, Nitrate, Phosphate und dgl., Alkyl- und Mono-aryl-sulfonate, wie Aethansulfonate, Toluolsulfonate, Benzolsulfonate und dgl., und auch andere organische Säuresalze, wie Acetate, Tartrate, Maleate, Citrate, Benzoate, 5 Salicylate, Ascorbate und dgl.
Die Verbindungen der Formel I sowie deren Säureadditionssalze können hydratisiert sein. Die Hydratisierung kann im Zuge des Herstellungsverfahrens erfolgen oder all-. 10 mählich als Folge hygroskopischer Eigenschaften eines zu nächst wasserfreien Produktes auftreten.
Die erfindungsgemässen Produkte können in der syn-isomeren Form 15 'S .
N-r C—CONH-S
//TS < Η2«Λ/ \ v3 20 oder in der anti-isomeren Form
N r-C CONH-S
//ΊΠ >
25 N
ch3o bzw. als Gemische dieser beiden Formen vorliegen. Bevor-00 zugt ist die syn-isomere Form bzw. Gemische, in denen die syn-isomere Form überwiegt.
Bevorzugte Produkte sind 35 _ Methylen{6R,7R)-7-C2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-[(Z)- methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2-methyl-5-[[(pivaloyloxy)-methoxy]carbony1]-2H-1,2,4-triazol-3-yl]thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat- v ^ 4 < . · - 3 - pivalat, und dessen Säureadditionssalze sowie die entsprechenden Hydrate.
5 Die obigen Cephalosporinderivate können erfindungs- gemäss dadurch hergestellt werden, dass man die entspre-> chende Dicarbonsäure, d.h. die (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-4- thiazolyl)-2-Cmethoxyimino]acetamido]-3-[[3-carboxy-l-methyl-lH-1,2,4-triazol-5-yl)thi o]methyl]-8-oxo-5-thia-l-s 10 azabicycloC4.2.0]oct-2-en-2-carbonsäure (Verbindung II), oder ein Salz dieser Verbindung einer entsprechenden Ver-- · esterung unterwirft und erwünschtenfalls das erhaltene
Produkt in ein Säureadditionssalz oder Hydrat bzw. ein Hydrat dieses Säureadditionssalzes überführt.
15
Die im obigen Verfahren verwendete Dicarbonsäure (Verbindung II) kann ausgehend von 7-Aminocephalosporan-säure wie folgt hergestellt werden: 20 Die 7-Aminocephalosporansäure wird in wässriger Lösung mit 4,5-Dihydro-l-methyl-5-thioxo-lH-l,2,4-triazol-3-carbonsäure (Verbindung III) umgesetzt, z.B. bei einer Temperatur zwischen etwa 40 und 80°C, zweckmässig bei etwa 60°C. Die Lösung wird vorzugsweise bei einem pH’von etwa 25 6 bis 7, vorzugsweise 6,5, gepuffert.
Die so erhaltene (6R,7R)~7-Amino-3-/[(3-carboxy-l-methyl-1,2,4-triazol-5-yl)thio]methyl/-8-oxo-5-thia-l-aza- « bicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carbonsäure (Verbindung IV) wird 30 anschliessend mit einer Carbonsäure der allgemeinen Formel
C H3 0 N=C COOH
N-\ , ΛΛ
R HN
.-4- i i ' worin R eine abspaltbare Gruppe darstellt, oder mit einem reaktionsfähigen funktionellen Derivat dieser Säure umgesetzt, wobei man eine Verbindung der allgemeinen Formel 5
H H
f !/S\ H3C\ ch3on=c—coNH-η—r η n—n N-1 "i—W J—CH2—S—ix
= // \\ N C00H
COOH
15 worin R die obige Bedeutung hat, erhält.
1 · Mögliche R -Schutzgruppen sind beispielsweise sauer-20 hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppen, wie z.B. t-Butoxy-carbonyl oder Trityl, oder auch basisch-hydrolytisch abspaltbare Schutzgruppen, wie z.B.. Trifluoracetyl. -Bevor-1 zugte R -Schutzgruppen sind Chlor-, Brom- und Jodacetyl, insbesondere Chloracetyl. Letztere Schutzgruppen können 25 durch Behandeln mit Thioharnstoff abgespalten werden.
* Als reaktionsfähige funktionelle Derivate von Car bonsäuren der Formel V kommen z.B. Halogenide, d.h. Chloride, Bromide und Fluoride; Azide; Anhydride, insbesondere 30 gemischte Anhydride mit stärkeren Säuren; reaktionsfähige Ester, z.B. N-Hydroxysuccinimidester, und Amide, z.B. Imidazolide, in Betracht.
Die Umsetzung der 7-Aminoverbindung IV mit der Car-35 bonsäure der Formel V oder einem reaktionsfähigen funktioneilen Derivat davon kann in an sich bekannter Weise durchgeführt werden. So kann man z.B. ein Säurehalogenid, vorzugsweise das Chlorid einer Carbonsäure der Formel V mit dem 4 • - 5 - .
Amin IV umsetzen. Die Umsetzung erfolgt vorzugsweise in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, z.B. in Gegenwart von.wässrigem Alkali, vorzugsweise Natronlauge, oder auch in Gegenwart eines Alkalimetallcarbonats, wie Kaliumcarbo-5 nat, oder in Gegenwart eines nieder-alkylierten Amins, wie Triäthylamin. Als Lösungsmittel wird vorzugsweise „ Wasser verwendet, ggfs, im Gemisch mit einem inerten orga nischen Lösungsmittel, wie Tetrahydrofuran oder Dioxan.
Es kann auch in einem aprotischen organischen Lösungs-10 mittel, wie z.B. Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid oder Hexamethylphosphorsäuretriamid, gearbeitet werden. Die . · Umsetzung kann zweckmässig bei Temperaturen zwischen etwa -40°C und Zimmertemperatur, beispielsweise bei etwa 0-10°C, erfolgen.
15
Anschliessend wird in der erhaltenen Verbindung der
Formel VI die Aminoschutzgruppe R abgespalten, wobei die gewünschte Dicarbonsäure (Verbindung II) erhalten wird. Durch saure Hydrolyse abspaltbare Schutzgruppen werden vorzugs-20 weise mit Hilfe einer niederen Alkancarbonsäure, die ggfs, halogeniert sein kann, entfernt. Insbesondere verwendet man Ameisensäure oder Trifluoressigsäure. Die Temperatur ist in der Regel.Raumtemperatur, obwohl auch leicht erhöhte bzw. leicht erniedrigte Temperatur angewend'et werden kann, 25 z.B. im Bereiche von etwa 0°C bis +40°C. Alkalisch abspaltbare Schutzgruppen werden im allgemeinen mit verdünnter wässriger Lauge bei 0°C bis 30°C hydrolysiert.
Die Chloracetyl-, Bromacetyl- und Jodacetyl-Schutzgruppen können mittels Thioharnstoff in saurem, neutralem oder 00 alkalischem Milieu bei etwa 0-30°C abgespalten werden. Hydrogenolytische Abspaltung (z.B. Abspaltung von Benzyl) ist hier ungeeignet, da bei der Hydrogenolyse die Oxim-funktion zur Aminogruppe reduziert würde.
35 Die erhaltene Dicarbonsäure II kann anschliessend in ein Salz übergeführt werden, z.B. in ein Säureadditionssalz wie oben für die Endprodukte der Formel I beschrieben, oder auch in salze mit Basen, z.B. Alkalimetallsalze, wie das * .1 . .·' , ’ -6-.
à
Natrium- und Kaliumsalz; das Ammoniumsalz; Erdalkalimetallsalze, wie das Calciumsalz; Salze mit organischen Basen, wie Salze mit Aminen, z.B. Salze-mit N-Aethyl-.piperidin,
Procain, Dibenzylamin, N,N'-Dibenzyläthylendiamin, Alkyl-5 aminen oder Dialkylaminen, sowie Salze mit Aminosäuren, wie z.B. Salze mit Arginin oder Lysin. Die Salze können Monosalze oder auch Disalze sein. Die Salze werden in an sich bekannter Weise hergestellt, z.B. durch Umsetzung der Dicar-bonsäure II mit einer äguivalenten Menge der gewünschten 10 Säure bzw. Base, zweckmässig in einem Lösungsmittel wie
Wasser oder in einem organischen Lösungsmittel, wie Aethanol, Methanol, Aceton und anderem mehr. Bei .Verwendung eines zweiten Aequivalents an Base erfolgt Salzbildung auch an * · * _;<··*·# * · ' „ der zwei.ten. Carboxyfunktion.. Die Temperatur der Balzbildung 15 ist nicht kritisch. Sie liegt im allgemeinen bei Raumtemperatur, kann aber auch leicht darüber oder darunter, etwa im Bereiche von 0°C bis +500C, sein.
Die' r4,5-Dihyäro-i-methyl-5-thidxo-lH-l ,'2,4-triàz-ol- ' 20 3-carbonsäure steht in tautomerem Gleichgewicht mit dem entsprechenden Thiol im Sinne der nachstehenden Formeln H3C*v
N—N _N—N
S<^SN/^SsC00H hs'^n'^cooh H * n- III III a 30 Die Herstellung dieser Verbindung wird in Beispiel I beschrieben.
Die erfindungsgemässe Veresterung der Dicarbonsäure II erfolgt durch Umsetzung mit einem die Pivaloyloxymethyl-35 oder Acetoxymethylgruppe abgebenden Mittel, vorzugsweise durch Umsetzung mit dem entsprechenden Halogenid, insbesondere mit dem Jodid. Die Reaktion kann mit Hilfe einer Base, z.B. einem Alkalimetallhydroxid oder -carbonat, oder 4» * .: >·. ... -· * Λ - ; » . * 4. · > .
- 7 einem organischen Amin, wie Triäthylamin, beschleunigt werden. .Vorzugsweise verwendet man einen Ueberschuss an dem entsprechenden Halogenid. Die Veresterungsreaktion wird vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel, 5 ggfs, im Gemisch mit Wasser, durchgeführt, wie Dimethyl-acetamid, Hexamethylphosphorsäuretriamid, Dimethylsulfoxid oder, vorzugsweise, Dimethylformamid. Die Temperatur liegt vorzugsweise im Bereiche von etwa 0-40°C.
10 Die Herstellung der Säureadditionssalze und Hydrate der Verbindungen der Formel I bzw. der Hydrate dieser . Salze kann in an sich bekannter Weise erfolgen·, die Säure additionssalze z. B. durch Umsetzung der .Verbindung der Formel I· mit einer äquivalenten Menge der gewünschten 15 Säure, zweckmässig in einem Lösungsmittel wie Wasser oder in einem organischen Lösungsmittel, wie Aethanol, Methanol, Aceton und anderen mehr. Die Temperatur der Salzbildung ist nicht kritisch. Sie liegt im allgemeinen bei Raumtemperatur, kann aber auch leicht darüber oder dä-20 runter, etwa im Bereiche von 0°C bis +50°C, sein.
Die Herstellung der Hydrate erfolgt zumeist automatisch im Zuge des Herstellungsverfahrens oder als Folge hygroskopischer Eigenschaften eines zunächst wasser-25 freien Produktes. Zur gezielten Herstellung eines Hydrats kann ein ganz oder teilweise wasserfreies Produkt einer feuchten Atmosphäre, z.B. bei etwa +10°C bis +40°C, ausgesetzt werden.
30 Ein allenfalls erhaltenes syn/anti-Gemisch einer
Verbindung der Formel I kann in die entsprechenden syn-und anti-Formen in üblicher Weise aufgetrennt werden, beispielsweise durch Umkristallisation oder durch chromatographische Methoden unter Verwendung eines geeigne-35 ten Lösungsmittels bzw. Lösungsmittelgemisches. Vorzugsweise erhält man aber die Verbindung der Formel I in der syn-isomeren Form, indem man eine Ausgangsverbindung der Formel V in syn-Form einsetzt.
i * n .- ...
- 8 -
Die Verbindungen der Formel I sowie die entsprechenden Säureadditionssalze bzw. die Hydrate dieser Produkte sind antibiotisch, insbesondere bakterizid wirksam.· Sie besitzen · ein breites Wirkungsspektrum gegen Gram-positive Bakterien, 5 z.B. Streptokokken, und gegen Gram-negative Bakterien, wie z.B. Neisseria meningitidis, sowie gegen verschiedene ß-Lactamase-bildende Gram-negative Erreger, wie Escherichia coli und Serratia marcescens.
10 Die Verbindungen der Formel I sowie die entsprechenden Säureadditionssalze bzw. die Hydrate dieser Produkte können zur Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten verwendet werden. Für den Erwachsenen kommt eine Tages-dosis von etwa 0,1 g bis etwa 4 g, insbesondere etwa 0,25 g 15 bis etwa 2 g, in Betracht. Enterale oder parenterale Verabreichung ist möglich, ein besonderer Vorzug liegt in der Verwendbarkeit der erfindungsgemässen Produkte für die enterale, z.B. die orale, Verabreichung.
20 Die orale antimikrobielle Wirksamkeit der erfindungs- gemässen Produkte kann anhand von in vivo-Versuchen an der Maus nachgewiesen werden. Im nachstehenden bedeutet die kurative Dosis (CD^q, mg/kg) diejenige Dosis, bei der 50¾ der getesteten Mäuse überleben.
25
Tes tverbindungen : *
Produkt A: Methylen (6R,7R)— 7—[2 — (2-Amino-4-thiazolyl)- * 2-[(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2-methyl- 30 5-[[(pivaloyloxy)methoxy]carbonyl]-2H-l,2,4- triazol-3-yl]thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat-pivalat
Cephalexin (vorbekanntes, anerkannt oral wirksames 35 Cephalosporin) * . *"*-.·.
* * ·* κ '*-» - ' .* *- · -9--
Ergebnis (CD5Q, mg/kg) g Erreger Produkt A Cephalexin }P · O » S . C. p · O · 3 · O · ^ Escherichia coli 0,047 0,002 3,2 2,1
Serratia marcescens 0,68 0,05 >50 > 50
Neisseria meningitidis 0,14 1,2 10 * . Streptococcus pyogenes 0,95 0,044 1,8 1,2 s
Das Produkt A ist bedeutënd wirksamer als Cephalexin. sowohl nach peroraler als auch nach subcutaner Gabe.
. 15 . - Die nach oraler Gabe erzielten Blutspiegelwerte ergeben • sich gemäss folgendem Vergleich an der Ratte.
orale Dosis Antibiotikumkonzentration im Blut 20 in ug/ml nach Minuten mg/kg 15 30 45 60 · 9Q 150
Produkt A 20 6 12 12 10 8 5
Cephalexin 50 8 12 14 18 5 25
Das Produkt A ist mindestens so ungiftig wie Cephalexin (LDgQ p.o. an der Maus nach 24 Stunden: > 4000 mg/kg für Produkt A, 1600-4500 mg/kg für Cephalexin).
«r 30 Pie erfindungsgemässen Produkte können als Heilmittel, z.B. in Form pharmazeutischer Präparate Verwendung finden, welche sie oder ihre Salze in Mischung mit einem für die enterale oder parenterale, bevorzugt enterale, Applikation geeigneten pharmazeutischen, organischen oder anorganischen 35 inerten Trägermaterial, wie z.B. Wasser, Gelatine, Gummi arabicum, Milchzucker, Stärke, Magnesiumstearat, Talk, pflanzliche Oele, Polyalkylenglykole, Vaseline, usw. enthalten. Die pharmazeutischen Präparate können in fester *' · .-- >: · · .
* . . ..
’ . ; «. · * - 10 -
Form, z.B. als Tabletten, Dragées, Suppositorien, Kapseln; oder in flüssiger Form, z.B. als Lösungen, Suspensionen oder Emulsionen, vorliegen. Gegebenenfalls sind sie sterilisiert und bzw. oder enthalten Hilfsstoffe, wie Konservierungs-, 5 Stabilisierungs-, Netz- oder Emulgiermittel, Salze zur Veränderung des osmotischen Druckes, Anaesthetica oder i Puffer. Sie können auch noch andere therapeutisch wert volle Stoffe enthalten.
10 * * 15 20 25 e 30 35 ; ♦ ' .* ** - . ' .··*. * - U -
Beispiel 1
Herstellung von Methylen (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-[(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2-methyl-5 5 — [[(pivaloyloxy)methoxy]carbonyl1-2H-1,2,4-triazol-3-yl]- thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat-pivalat; 3,9 g des Dinatriumsalzes der (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-10 4-thiazolyl.) -2-[(Z) -methoxyimino] acetamido ] —3— C C 3-carboxy-1-methyl-lH-l,2,4-triazol-5-yl)thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carbonsäure werden in einem Gemisch von 100 ml Dimethylformamid und 25 ml Wasser ge- • Λ * .*·_ ;· *· * f - löst. Diese Lösung wird.bei 0-5°C unter Stickstoff-Begasung jg mit 3,13 g Jodmethylpivalat versetzt. Das Reaktionsgemisch wird 30 Minuten bei 0-5°C gerührt, danach auf 500 ml Wasser gegossen und dr-eimal mit je 200 ml Aethylacetat extrahiert. Die wässrige Phase wird verworfen. Die vereinigten Aethylacetatphäseh' werden nacheinander mit Wässer, Ver-20 dünnter wässriger Natriumhydrogencarbonatlösung und nochmals mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum bei 40°C stark eingeengt. Nach Zugabe von tiefsiedendem Petroläther wird das ausgefallene Rohprodukt abgenutscht, mit tiefsiedendem Petroläther gewaschen und 25- im Hochvakuum bei 40°C getrocknet. Man erhält beigefarbenes ,,amorphes Rohprodukt. Zwecks Reinigung wird dieses Produkt an einer Säule mit 100 g Kieselgel (0,2— ' 0,5 mm) und Aethylacetat als Elutionsmittel chromato- * graphiert. Man erhält reine, beigefarbene, amorphe Titel- 30 Substanz mit Rf = 0,31 in der Dünnschichtchromatographie auf Kieselgel-60F-254-Fertigplatten mit Aethylacetat als 25
Laufmittel. Die spezifische Drehung beträgt [cx]^ = -121,6° (c = 0,4924 in Aceton); das Kernresonanzspektrum und die Mikroanalyse entsprechen der angegebenen Struktur.
35
Die im obigen Verfahren als Ausgangsmaterial verwendete Verbindung kann wie folgt hergestellt werden: . *' .-- · >, . " . .--- -,-- ..·«· * - 12 - a) Herstellung von 4,5-Dihydro-.l-methyl-5-thioxo-lH- 1.2.4- triazol-3-carbonsäure-methylester: 12,9 g l-Methoxyoxalyl-2-methyl-thiosemicarbazid 5 werden einer Lösung von 1,6 g Natrium in 200 ml Methanol zugegeben. Das Gemisch wird 4 Stunden unter Rückfluss gekocht. Die nach einer 1/2 Stunde ausgefallene Substanz wird abgetrennt. Die Mutterlauge wird im Vakuum bei 40°C eingedampft. Der Eindampfrückstand wird in 100 ml Wasser 10 gelöst, und mit konz. Salzsäure angesäuert. Das dabei ausgeschiedene Kristallisat liefert nach dem Umkristalli-. sieren aus Wasser reinen, farblosen 4,S-Dihydro-l-methyl- S-thioxo-lH-l ,2,4-thiazol-3-carbonsäure-methylester; vom Schmelzpunkt 188-190°C (Zers.).
15 b) Herstellung von 4,5-Dihydro-l-methyl-5-thioxo-lH- 1.2.4- tria'zol-3-carbonsäure: 3,46 g 4,5-Dihydro-l-methyi-5-thioxö-lH-l,2,4-triazol-20 3-carbonsäure-methylester werden in 50 ml IN Natronlauge gelöst. Nach halbstündigem Rühren bei 25°C wird die Reaktionslösung mit 25 ml 2N Salzsäure sauer gestellt und im Vakuum bei 40°C eingeengt, wobei die gewünschte Säure kristallisiert. Diese wird abgenutscht, mit Eiswasser 25- gewaschen und im Hochvakuum bei 45°C getrocknet. Man erhält farblose 4,5-Dihydro-l-methyl-5-thioxo-lH-l,2,4-triazol-3-carbonsäure vom Schmelzpunkt 177-178°C (Zers.).
c) Herstellung von (6R,7R)-7-Amino-3-[[(3-carboxy-l- 30 methyl-1,2,4-triazol-5-yl)thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l- azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carbonsäure: 34 g 7-Arainocephalosporansäure werden zusammen mit 25,5 g 4,5-Dihydro-l-methyl-5-thioxo-lH-l,2,4-triazol-3-35 carbonsäure in 500 ml Wasser suspendiert. Das pH wird mit 3N Natronlauge auf 6,5 gestellt. Das Gemisch wird 4 Stunden bei 55°C unter Stickstoffbegasung gerührt, wobei das pH mit 3N Natronlauge mit Hilfe eines Autotitrators konstant » t' . .: >, . -· * · .· .
. . .· V , * - 13 - bei 6,5 gehalten wird. Die dunkle Lösung wird auf 25°C gekühlt und mit konz. Salzsäure auf pH 3,5 gestellt. Nach 15 Minuten wird das ausgefallene Material abgenutscht·, in 500 ml Wasser suspendiert und mit 3N Natronlauge bei pH 7 5 in Lösung gebracht. Die orangerote Lösung wird mit konz. Salzsäure auf pH 3 gestellt. Die ausgefallene Substanz wird abgenutscht und nacheinander mit 250 ml Wasser, 500 ml Aceton, 500 ml tiefsiedendem Petroläther gewaschen und über Nacht im Vakuum bei 40-45°C getrocknet. Man erhält 10 (6R,7R)-7-Amino-3-[[(3-carboxy-l-methyl-l,2,4-triazol-5-yl)thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-. 2-carbonsäure als beige gefärbtes Pulver.
d) Herstellung von (6R,7R)-3-[[(3-Carboxy-l-methyl-lH-15 1,2,4-triazol-5-yl)thio]methyl]-7-[2-[2-(2-chlor- acetamido)-4-thiazolyl]-2-[(Z)-methoxyimino]acetamido]- 8-oxo-5-thria-l-azabicyclo[ 4.2.0]oct-2-en-2-carbonsäure : "Zu 600 ml über Caiciumchlorid getrocknetem Methylen-20 chlorid werden 75 g Phosphorpentachlorid gegeben. Die Suspension wird unter Rühren auf -10°C abgekühlt, und während ca. 5 Minuten werden 138 ml N,N-Dimethylacetamid zugetropft, wobei die Temperatur auf -5°C ansteigt. Die Suspension wird auf -15°C gekühlt und 15 Minuten gerührt.
25 Nach dem Abkühlen auf -20°C werden 100 g 2-(2-Chloracet-amido-4-thiazolyl)-2-(Z)-methoxyimino-essigsäure zugegeben " und 45 Minuten bei -15°C gerührt, wobei eine gelb-orange = ' Lösung entsteht. Diese Lösung wird auf -30°C gekühlt, mit 150 g Eis versetzt und 10 Minuten bei -5°C gerührt. Die das 30 gebildete Säurechlorid enthaltende Methylenchlorid-Phase wird abgetrennt und zunächst bei ca. -15°C aufbewahrt.
Diese Säurechlorid-Lösung wird einer auf 0-5°C gekühlten Lösung, die durch Versetzen von 111,5 g (6R,7R)-7-Amino-3-[[(3-carboxy-l-methyl-l,2,4-triazol-5-yl)thio]methyl]-35 8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-carbonsäure mit 3N Natronlauge bis pH 8,2 in 500 ml Wasser hergestellt wurde, während 30 Minuten unter kräftigem Rühren zugetropft, wobei der pH-Wert mit 3N Natronlauge mit Hilfe eines - 14 -
Autotitrators bei 8,0-8,2 gehalten wird. Das Gemisch wird 2 Stunden bei 25°C gerührt. Danach werden 900 ml Methylenchlorid und 6 1 n-Butanol zugegeben. Unter kräftigem .. · .
Rühren wird das pH mit 3N Salzsäure auf 2 zurückgestellt.
5 Die organische Phase wird abgetrennt, dreimal mit je 3 1 Wasser gewaschen, mit 60 g Entfärbungskohle 15 Minuten lang verrührt und filtriert. Das hellgelbe Filtrat wird im Vakuum bei 60°C stark eingeengt, wobei das Reaktionsprodukt ausfällt. Letzteres wird abgenutscht und nacheinan- .
10 der mit n-Butanol, Aether und tiefsiedendem Petroläther gewaschen und über Nacht im Vakuum bei 40°C getrocknet.
, Man erhält rohe, beige (6R,7R)-3-[[(3-Carboxy-.l-methyl-1H- 1,2,4-triazol-5-yl ) thio]methyl]-7-[2-( 2-chloracetam.ido) - ♦ φ - - ' ' . Γ · · 4- thiazolyl]-2-E(Z)-methoxyimino]acetamido]-8-oxo-5-thia--J5 l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carbonsäure.
e) Herstellung des Dinatriumsalzes der (6R,7R)—7—[2—(2-Amino-4-thiazolyl)-2-[(Z)-methoxyimino]acetamido]-3-"t É ('3-carboxyll-methyl-iH-l, 2,4-€riazol-5-yr) thi'o]-' 20 methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2- carbonsäure: 53 g (6R,7R)-3-[[(3-Carboxy-l-methyl-lH-l,2,4-triazol- 5- yl)thio]methyl]-7-[2-[2-(2-chloracetamido)-4-thiazolyl)-25 2-[(Z)-methoxyimino]acetamido]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo- [4.2.0]oct-2-en-2-carbonsäure werden in 1 1 Wasser zusammen * mit 34 g Thioharnstoff suspendiert. Das pH wird durch v Zutropfen von IN Natronlauge auf 7 gestellt, wobei eine dunkelbraune Lösung entsteht. Diese wird über Nacht unter 30 Stickstoffbegasung bei pH 7 gerührt, wobei das pH mit IN Natronlauge mit Hilfe eines Autotitrators konstant gehalten wird. Das pH der Reaktionslösung wird mit IN Salzsäure auf 3,5 unter Rühren zurückgestellt. Die ausgefallene Substanz (Fraktion I) wird abgenutscht, mit 250 ml 35 Wasser gewaschen und im Vakuum bei 40°C getrocknet. Die Fraktion I ist braun gefärbt und stark verunreinigt; sie wird verworfen. Die orange Mutterlauge wird mit IN Salz-.säure unter Rühren auf pH 2,65 zurückgestellt. Das ausge- * * ./. >. . .
* · ··*..
H * ♦ / * · * · . _/ 4. ·* - 15 - fallene Material wird abgenutscht, und mit 250 ml Wasser gewaschen. Das beige-farbene Nutschgut wird unter vermindertem Druck mit Aethanol azeotropiert, abgenutscht, mit Aethanol und tiefsiedendem Petroläther gewaschen und 5 im Vakuum bei 40°C getrocknet. Man erhält so eine beigebraune Fraktion II, welche zwecks Reinigung und Ueber-führung in das Dinatriumsalz in 2 1 Methanol suspendiert, mit 50 ml einer 2N Lösung des Natriumsalzes der 2-Aethyl-capronsäure in Aethylacetat versetzt und anschliessend A 10. mit 200 ml Wasser 30 Minuten gerührt wird. Wenig ungelöstes, braunes Material wird abfiltriert und verworfen.
, Vom orange gefärbten Filtrat wird im Vakuum bei 40°C ca.
1 1 abgedampft, dann 1^ 1 Aethanol zugegeben und im Vakuum auf ein Volumen -von ca. .500 ml eingeengt. Vom dabei äus-15 gefallenen, schmierigen braunen Harz, welches ein starkes Gemisch darstellt, wird abdekantiert. Die abdekantierte gelborange Lösung wird mit 1 1 Aethanol versetzt und im Vakuum bei 40°C stark eingeengt, wobei teilweise Substanz ausfallt. Nach Zugabe von 2,5 1 Methanol'entsteht eine 20 gelbe Lösung, welche im Vakuum bei 40°C stark eingeengt wird. Das dabei ausgefallene Dinatriumsalz wird abgenutscht, mit Methanol und tiefsiedendem Petroläther gewaschen und im Hochvakuum bei 35°C getrocknet. Man erhält reines, beige-farbenes Dinatriumsalz der (6R,7R)— 7—[2—(2-25 ·Amino-4-thiazolyï)—2—[(Z)-methoxyimino]acetamido]-3-[[(3— carboxy-l-methyl-lH-1,2,4-triazol-5-yl)thio]methyl]-8-oxo- 5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carbonsäure mit v [a]^ = -38,7° (c = 1 in Wasser).
30 Beispiel 2
Herstellung von Methylen (6R,7R)-7-[2-(2-amino-4-thiazolyl)-2-[(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2-methyl- 5-[[(acetoxy)methoxy]carbonyl]-2H-l,2,4-triazol-3-yl]-35 thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat-acetat: “ · 4 '..· i . ' - Ί * - 16 - 5,98 g (6R,7R)-7-Amino-3-[[(3-carboxy-l-methyl-l,2,4-triazol-5-yl)thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]-oct-2-en-2-carbonsäure-Dinatriumsalz werden.in einem-Gemisch von 70 ml Dimethylformamid und 25 ml Wasser gelöst.
5 Die Lösung wird unter Stickstoff-Begasung bei 0-5°C mit 6,12 g Essigsäure-brommethylester versetzt und 3 Stunden bei 0-5°C gerührt. Das Reaktionsgemisch wird auf 500 ml Wasser gegossen und zweimal mit Aethylacetat unter Zusatz von wenig Aceton extrahiert. Die vereinigten organischen 10 Phasen werden nacheinander mit verdünnter wässriger *·
Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum, bei 40°C stark eingeengt. Nach Zugabe von tiefsiedendem Petroläther wird die amorph .ausgefallene. Substanz abgenutscht, mit tief-siedendem Petroläther gewaschen und über Nacht im Hochvakuum bei 25°C getrocknet. Man erhält ein beiges Rohprodukt, welches, zwecks Reinigung, an einer Säule mit 80 g Kieselgel (0,2-0,5 mm Durchmesser) und Aethylacetat als Elutionsmiftel chrömatographier’t wird. Mari erhalt 20 reine beige, amorphe Titelsubstanz (aus Aethylacetat/ 25 tiefsiedendem Petroläther) mit [a]^ = -1-07,16° (c = 1,0358 in Aceton). Das Kernresonanzspektrum und die Mikroanalyse entsprechen der angegebenen Struktur.
25 Beispiel 3
Es wird in üblicher Weise eine Gelatine-Steckkapsel - v folgender Zusammensetzung hergestellt: er 30 Methylen (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)- 2-[(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2-methyl-5-[[(pivaloyloxy)methoxy]carbonyl]-2H-1,2,4-triazol-3-yl]thio]methyl]-8-oxo- 5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat— pivalat 500 mg
Luviskol (wasserlösliches Polyvinylpyrrolidon) 20 mg 35 Mannit 20 mg
Talk 15 mg
Magnesiumstearat 2 mg 55 7 mg .1» 4 1 t' - .¾ \\ , ·- ; ; * ’'***._*«.· * - 17 -
Beispiel- 4
Es wird in üblicher Weise eine Tablette".folgender Zusammensetzung hergestellt: 5
Methylen (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)- 2-[(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2- methyl-5-[[(pivaloyloxy)methoxy]carbonyl]- 2H-1,2,4-triazol-3-yl]thiolmethyl]-8-oxo- 5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat- pivalat 250 mg 10 * Lactose 70 mg * Maisstärke 65 mg * Polyvinylpyrrolidon 10 mg
Magnesiumstearät ' * ·*' ; "· · ;~5 mg « 400 mg 15 • Mit dem Wirkstoff, -der Lactose, dem Polyvinylpyrrolidon • und 40 Gewichtsteilen der Maisstärke wird in üblicher Weise, eiri. Granulat hergestellt. .Dieses wird mit den,restli-'.. ' . chen 25. Gewichtsteilen Maisstärke und 5 Gewichtsteilen 20
Magnesiumstearat vermischt und zu Tabletten gepresst.
25 „ % 30 35

Claims (15)

18. DS 4410/156
1. Cephalosporinderivate der allgemeinen Formel
2. Cephalosporinderivate gemäss Anspruch 1 in der syn-isomeren Form bzw. Gemische, in denen die syn-isomere Form überwiegt.
3. Methylen (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-25 [(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2-methyl-5-[[(piva- loyloxy)methoxy]carbonyl]-2H-l,2,4-triazol-3-yl]thioümethyl]- * 8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat-piva-lat sowie Säureadditionssalze dieser Verbindung und Hydrate * dieser Verbindung bzw. Säureadditionssalze. 30
4. Methylen (6R,7R) — 7—[2 — (2-Amino-4-thiazolyl)-2- [(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2-methyl-5-[[(acetoxy)-methoxylcarbonyl]-2H-1,2,4-triazol-3-yl]thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicycloC 4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat-acetat 35 sowie Säureadditionssalze dieser Verbindung und Hydrate dieser Verbindung bzw. Säureadditionssalze.
5 Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten.
5. Verbindungen gemäss einem der Ansprüche 1-4 als J
19. DS 4410/156 pharmazeutische Wirkstoffe.
5. H Î H3C\ CH3ON=C—CONH—|-r | N— N ri ‘1 H2N-^v X „ ^ COOR I in der R die Pivaloyloxymethyl- oder Acetoxymethyl-15 gruppe darstellt, sowie Säureadditionssalze dieser Verbindungen und Hydrate der Verbindungen der Formel I bzw. von deren Säureadditionssalzen.
6. Verbindungen gemäss einem der Ansprüche 1-4 als pharmazeutische Wirkstoffe zur enteralen, z.B. oralen,
7. Methylen (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-[(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-[[[2-methyl-5-[[(piva-loyloxy)methoxy]carbonyl]-2H-l,2,4-triazol-3-yl]thio]methyl]- 10 8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-carboxylat-piva-lat sowie Säureadditionssalze dieser Verbindung und Hydrate * dieser Verbindung bzw. Säureadditionssalze zur enteralen, z.B. oralen, Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten . 15
8. Pharmazeutische Präparate, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1-4. 20
9· Pharmazeutische Präparate zur enteralen, z.B. oralen, Behandlung und Prophylaxe von Infektionskrankheiten, gekennzeichnet durch einen Gehalt an einer Verbindung gemäss einem der Ansprüche 1-4.
10. Pharmazeutische Präparate gemäss Anspruch 9 ent haltend· Methylen (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-*. [ (Z)-methoxyimino]-acetamido[-3-[ [ [2-methyl-5-[ [ (piva- .. % loyloxy)methoxy]carbonyl1-2H-1,2,4-triazol-3-yl]thio]- r methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2-car- 30 boxylat-pivalat oder ein Säureadditionssalz dieser Verbindung bzw. ein Hydrat dieser Verbindung bzw. eines seiner Säureadditionssalze.
11. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen ge- 35 mäss einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass man die entsprechende Dicarbonsäure, d.h. die (6R,7R)-7-[2-(2-Amino-4-thiazolyl)-2-[methoxyimino]aceta-mido]-3-[[3-carboxy-l-methyl-1H-1,2,4-triazol-5-yl)thia]- •5
20. DS 4410/156 methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2~carbon-säure oder ein Salz dieser Verbindung einer entsprechenden Veresterung unterwirft und erwünschtenfalls das erhaltene Produkt in ein Säureadditionssalz oder Hydrat bzw. ein 5 Hydrat dieses Säureadditionssalzes überführt.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass man als veresterndes Mittel ein Pivaloyloxy-methylhalogenid, insbesondere das Jodid, verwendet. 10 * t » 15 20 25 , t 30 35 Y
21. DS 4410/156 *
13. Verwendung von Verbindungen gemäss einem der Ansprüche 1-4 bei der Behandlung bzw. Prophylaxe von Krankheiten.
14. Verwendung von Verbindungen gemäss einem der An sprüche 1-4 bei der enteralen, z.B. oralen, Behandlung bzw. Prophylaxe von Infektionskrankheiten.
15. Verwendung von Methylen (6R,7R)— 7—[2 —(2-Amino-4-^ thiazolyl)-2-[(Z)-methoxyimino]-acetamido]-3-C[[2-methyl-^ 5—[[(pivaloyloxy)methoxy]carbonyl]-2H-l,2,4-triazol-3-yl]- * thio]methyl]-8-oxo-5-thia-l-azabicyclo[4.2.0]oct-2-en-2- carboxylat-pivalat sowie Säureadditionssalze dieser Verbindung und Hydrate dieser Verbindung bzw. Säureadditions-15 salze gemäss Anspruch 14. *** 20 25 & - i m 30 35
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