LU84086A1 - Thekenmoebel - Google Patents

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LU84086A1
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LU84086A
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Kohl Theodor Kg
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B95/00Fittings for furniture
    • A47B95/04Keyplates; Ornaments or the like
    • A47B95/043Protecting rims, buffers or the like

Description

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Beschreibung
Die Neuerung bezieht sich auf ein Thekenmöbel nach dem Gattungsbegriff des Schutzanspruches 1.
Derartige Thekenmöbel kommen beispielsweise in Geschäften zur Präsentation, zum sogenannten Handverkauf von Waren mit geringem Volumen, in Apotheken, Buchhandlungen usw. zum Einsatz und sind üblicherweise aus Holz oder Spanplatten gefertigt.
Hierbei werden die stehenden Wandteile im allgemeinen unter Bildung einer scharfen Ecke zusammengefügt und ebenso geht das obere Abschlußteil (Deckplatte) sowie möglicherweise ein unteres Abschlußteil (Bodenplatte) über eine scharfe Kante in die stehenden
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Wandflächen über. Diese scharfen Kanten sind vor allem bei solchen Möbeln vorhanden, die in großer Stückzahl industriell gefertigt und mit Furnier bedeckt werden, da rechtwinklige Kanten keine Schwierigkeiten beim Furnieren bieten, was jedoch bei angefasten Kanten der Fall ist. Scharfe Kanten - und hier insbesondere stehend Kanten - führen jedoch leicht zu Verletzungen der Kunden bzw. zu Schäden an von diesen mitgeführtem Gut (Bekleidung, Taschen usw.).
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Thekenmöbel so auszubilden, daß derartige Verletzungen oder Schäden, soweit sie auf die Ausgestaltung der Kanten des Möbels zurückzuführen sind, weitest gehend vermieden werden.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Thekenmöbel durch die im Kennzeichen des Schutzanspruches 1 angegebene Eckenausbildung gelöst, wonach die Außenflächen der stehenden Uandteile über eine zu diesen schiefwinklig angeordnete Fläche ineinander übergehen.
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f\ i/ - il -
Eine solche Fläche bietet im Gegensatz auch zu einer angefasten Kante keine scharfe Eckkante, die zu Verletzungen, beispielsweise durch Anstoßen, führen kann. Vorzugsweise verläuft die Übergangsfläche zwischen den Außenwandflächen unter einem VJinkel von 135° zu diesen, wodurch die Herstellung des Schrägschnittes an den Kanten der Wandteile beträchtlich vereinfacht wird, da die Abschrägung mit bezug zur Innenfläche eines jeden Wandteils däm eine Neigung von 45° hat.
Da jedoch auch eine waagerecht liegende scharfe Eckkante Anlaß zu Verletzungen oder Beschädigungen sein kann, wird gemäß der Neuerung weiter vorgeschlagen, auch den zwischen dem oberen Abschlußteil und den Wandteilen vorhandenen Übergang zu entschärfen, indem die Kantenflächen des Abschlußteils gegenüber den Außenflächen der Wandteile zurückgesetzt und zwischen den Außenflächen von Abschluß- und Wandteilen schiefwinklig verlaufende Übergangsflächen gebildet werden. Vorzugsweise bilden diese Übergangsflächen mit den Außenflächen der Wandteile ebenfalls einen Winkel von 135°-
Um die sichtbaren Übergangsflächen an Abschluß- und Wandteilen mit gleicher Breite ausführen zu können und um einen festen Zusammenhalt des Abschlußteils mit den Wandteilen zu gewährleisten, erhält das Abschlußteil vorzugsweise an seinen den Wandteilen zugewandten Kanten flächen eine von der Innenfläche ausgehende, über die Kantenlänge . durchlaufende Ausnehmung von rechteckigem Querschnitt, deren Flächen an den Kanten- und Innenflächen der Wandteile anliegen; das Abschlußteil wird also teilweise in den von den Wandteilen umgrenzten Raum abgesenkt.
Wie schon erwähnt wurde, werden solche Thekenmöbel häufig furniert, insbesondere wenn sie aus Spanplatten gefertigt werden, wobei Holz-wie auch Kunststoff-Furnier verwendet wird. Üblicherweise hat das Furnier an den Kanten der von ihm abgedeckten Fläche eine Schnittkante, wobei manchmal ein kleiner Grat an den aneinanderstoßenden Furnierschnittkanten stehenbleibt. Dieser Grat ist häufig recht
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♦ - 5 - scharf und kann zu Schnittverletzungen führen. Um das zu ver- t meiden, wird gemäß der Neuerung das die übergangsflächen abdeckende Furnier auch in die an diese angrenzenden Bereiche der Außenwand-' flächen sich erstreckend angeordnet, wobei vorzugsweise die Maserung des Furniers parallel zur Längserstreckung der von ihm abgedeckten übergangsflächen verläuft. Damit ergibt sich eine glatte, ebene Fläche zwischen dem auf der übergangsfläche sowie einem kleinen Außenwandflächenbereich und dem auf dem übrigen Außenwandflächenbereich angeordneten Furnier bei wirtschaftlicher Verarbeitung.
Der Gegenstand der Neuerung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert. Es zeigen:
Fig.1 eine abgebrochene perspektivische Ansicht einer • Ecke eines Thekenmöbels, an der zwei Wandteile und ein Abschlußteil zusammengefügt sind,
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-II in der Fig.1 durch die Eckverbindung zweier Nandteile,
Fig.3 einen Schnitt nach der Linie III-III in der Fig.1 durch die Verbindung zwischen einem Wand- und einem Abschlußteil,
Fig.4 eine abgebrochene Ansicht einer Wandfläche im Bereich einer Ecke.
Bei dem gezeigten quaderförmigen Thekenmöbel sind zwei Wandteile 1 und 2 an einer Ecke zusammengefügt. Die Wandteile haben eine Außenwandfläche 1* bzw. 2' und eine zu diesen Außenwandflächen beabstandete sowie parallele Innenwandfläche 1" bzw. 2".
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Ferner ist ein oberes Abschlußteil 3 vorhanden, das rechtwinklig zu den Wandteilen 1,2 angeordnet ist und an deren Kantenflächen angrenzt. Neben dem oberen Abschlußteil, kann auch ein unteres - (nicht gezeigtes) Abschlußteil vorhanden sein. Das obere Abschlußteil hat eine Außenfläche 3' und eine zu dieser beabstandete sowie parallele Innenfläche 3". Die Teile 1,2 und 3 sind Holz- oder Spanplatten mit einer vorbestimmten Wandstärke.
Um eine scharfkantige Ecke an der Verbindungsstelle zwischen den Wandteilen 1 und 2 zu vermeiden, gehen die Außenwandflächen 1’, 2' über eine schiefwinklig zu diesen verlaufende Fläche 4, die aus zwei Teilflächen 4^ und 4^ ~ eine an jedem Wandteil- 1 und 2 - besteht, ineinander über. Vorzugsweise verläuft die Verbindungsfläche 4 unter einem Winkel von 135° zu jeder der Außenwand-flächen 1' bzw. 2’.
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Das Abschlußteil 3 geht ebenfalls über schiefwinklig zu seiner Außen fläche 3’ bzw. zu den Außenwandflächen 1' verlaufende Übergangsflächen 5, die aus Teilflächen 5-j bzw. bzw. 5^ gebildet sind, in die Außenwandflächen V, 2’ über. Hierbei sind die Kanten des Abschlußteils 3 gegenüber den Außenwandflächen V, 2* etwas zurückgesetzt und die Übergangsflächen 5 bilden mit den Außenwandflächen 1*, 2' einen Winkel von 135°.
Um einen festen Zusammenhalt und eine exakte Montage der das quaderförmige Thekenmöbel bildenden Teile zu sichern, weisen die den Wandflächen zugewandten Kanten des Abschlußteils eine längs der Kanten verlaufende Ausnehmung 6 mit rechteckigem Querschnitt auf.
Die eine Fläche dieser Ausnehmung liegt an den Innenflächen 1", 2" der Wandteile 1,2 an, die andere, abwärts zeigende Fläche der Ausnehmung liegt an den Längskanten der Wandteile auf.
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Die Fig.·1! zeigt die in Fig.1 dargestellte Eckverbindung in größerem Maßstab mit dem Wandteil 1 in Ansicht. Wie zu erkennen ist, ist das die schiefwinklig liegenden Teilflächen 41 und 51 bedeckende und mit seiner Maserung parallel zur Längserstreckung der Teilflächen verlaufende Furnier in die Außenwandfläche 1' hineingezogen und stößt erst an dieser Fläche mit dem diese abdeckenden Furnier zusammen. Damit liegen die Kanten, an der die Furnierteile von 4.j, 5.j und 1* Zusammenstößen, in der ebenen Außenwandfläche V, wodurch eine Verletzung durch die Furnierschnittkanten weitgehend ausgeschaltet wird, aber auch die Gefahr eines Ablösens des Furniers an den Schnittkanten vermindert wird.
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Claims (7)

1. Thekenmöbel mit zwei an einer Ecke rechtwinklig zusammengefügten Wandteilen mit je einer Außenfläche, je einer zu dieser __ * beabstandeten parallelen Innenfläche sowie die Innen- und Außenflächen verbindenden Kantenflächen und mit einem zu den Wandteilen rechtwinklig angeordneten, an je einer deren Kantenflächen angrenzenden Abschlußteil mit einer Außenfläche, einer zu dieser beabstandeten parallelen Innenfläche sowie die Außen-und Innenfläche verbindenden Kantenflächen, dadurch gekennzeichnet , daß die Außenflächen (1*, 2') der beiden Wandteile (1,2) an der Ecke über eine schiefwinklig zu den Außenflächen liegende Fläche (4) ineinander übergehen.
2. Thekenmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Übergangsfläche (4) unter einem Winkel von 135° zu jeder der Außenflächen (1’, 2’) verläuft. Iax j j i /' - 2 -
3. Thekenmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Kantenflächen des Abschlußteils (3) gegenüber den Außenflächen (11, 2') der Wandteile (1,2) zurückgesetzt sind und zwischen Außenfläche (3*) des Abschlußteils . sowie Außenflächen der Wandteile schiefwinklig zu den Außenflächen verlaufende Übergangsflächen (5) vorhanden sind.
4. Thekenmöbel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Übergangsflächen (5) mit den Außenflächen (1’, 2') der Wandteile einen Winkel von 135° bilden.
5. Thekenmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß das Abschlußteil (3) an seinen den Wandteilen (1,2) zugewandten Kantenflächen eine von der Innenfläche (3") ausgehende, über die Kantenlänge durchlaufende Ausnehmung (6) von rechteckigem Querschnitt aufweist, deren Flächen an den Kanten- und Innenflächen der Wandteile (1,2) anliegen.
6. Thekenmöbel nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Furnier- ' Verkleidung auf den Außen- und Übergangsflächen, dadurch gekennzeichnet , daß auf den Übergangsflächen (4,5) aufgebrachtes Furnier sich in einen angrenzenden Außenwandflächenbereich hineinerstreckt.
7. Thekenmöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Maserung des auf den Übergangsflächen (4,5) befindlichen Furniers parallel zu deren Längserstreckung verläuft. VJvJ'JJdjvA
LU84086A 1981-04-16 1982-04-14 Thekenmoebel LU84086A1 (fr)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8111623 1981-04-16
DE19818111623U DE8111623U1 (de) 1981-04-16 1981-04-16 Thekenmoebel

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Publication Number Publication Date
LU84086A1 true LU84086A1 (fr) 1982-12-13

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ID=6726909

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LU84086A LU84086A1 (fr) 1981-04-16 1982-04-14 Thekenmoebel

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DE (1) DE8111623U1 (de)
FR (1) FR2503998B1 (de)
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LU (1) LU84086A1 (de)
NL (1) NL8201514A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19827597A1 (de) * 1998-06-20 1999-12-23 Harald Windecker Regal aus zusammensetzbaren Platten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2541185A1 (de) * 1975-09-16 1977-03-24 Hartmut Esslinger Moebelstueck, insbesondere regal, schrank oder dergleichen

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FR2503998B1 (fr) 1987-09-18
IT8220771A0 (it) 1982-04-15
FR2503998A1 (fr) 1982-10-22
BE892888A (fr) 1982-08-16
DE8111623U1 (de) 1981-10-29
NL8201514A (nl) 1982-11-16
IT220380Z2 (it) 1993-09-20
IT8921627V0 (it) 1989-08-25

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