Kippstangenanordnung
Die Erfindung betrifft eine Anordnung einer Kippstange, insbesondere für einen (Slalom- oder Riesenslalom-) Torlauf einer Person auf einem Untergrund mit Hilfe eines Sportgeräts.
Eine bekannte Kippstangenanordnung für einen Slalom- oder Riesenslalom-Torlauf einer Ski fahrenden Person im Schnee umfaßt eine sogenannte Kippstange, d.h. eine grundsätzlich feste geradlinige Slalomstange mit einem unteren Kippgelenk, sowie darunter eine zumeist integrierte zylindrische Befestigungsstange mit oder ohne Schraubgewinde, welche in ein mittels Bohrgerät vorgebohrtes zylindrisches vertikales Schneeloch in den Untergrund getrieben oder geschraubt wird. Der Vorgang eines Stangensetzens in zumeist schwierigem steilen vereisten Gelände ist mühevoll und zeitaufwendig.
Aufgabe der Erfindung ist, eine bekannte Kippstangenanordnung mit einer ein Kippgelenk aufweisenden Slalomstange, einer sogenannten nachgiebigen Kippstange, dahingehend zu verbessern, daß mit Hilfe einfacher baulicher Maßnahmen nicht nur eine Befestigung der Stange im Schnee möglich und insbesondere erleichtert ist, sondern auch die Stange außerhalb des Untergrunds "Schnee" einfach, schnell und sicher, allenfalls mit einfachen Umbaumaßnahmen, anderweitig verwendet werden kann.
Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch eine Kippstangenanordnung der im Anspruch 1 angeführten Art .
Vorteilhaft weitergebildet wird die Kippstangenanorndung durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis 18.
Wesen der Erfindung ist, daß eine standfeste, stabile, stangenuntere Schnellbefestigung für zumindest eine Kippstange auf dem oder im Untergrund vorgesehen ist.
Die Schnellbefestigung weist insbesondere eine auf dem Untergrund aufliegende, ein Standgewicht ausbildende Bodenplatte auf, welche eine Aufnahmevorrichtung für die Kippstange besitzt .
Vorgenannte Standgewicht-Bodenplatte besitzt mit Vorzug unterseitig eine rutschfeste oder leicht klebende Auflage oder Beschichtung, wie Gummi mit oder ohne Klebeschicht, oder eine Auflage oder Beschichtung mit rauher Bodenoberfläche, welche auch geriffelt, gewellt, oder mit Bodenspitzen versehen sein kann.
Im besonderen umfaßt die Aufnahmevorrichtung zumindest eine Sackbohrung oder eine Durchgangsbohrung in der Standgewich - Bodenplatte, welche jeweils eine Kippstange direkt oder über eine Zwischenhülse bzw. Zwischenteil mit oder ohne Flansch formschlüssig, insbesondere in einem Stecksitz, aufnimmt, wobei insbesondere die Kippstange direkt oder über die Zwischenhülse bzw. das Zwischenteil mit der Standgewicht-Bodenplatte über einen Schnellverschluß arretierbar ist.
Der Schnellverschluß umfaßt zweckmäßigerweise ein Schraubgewinde oder einen Quersteck-Sicherungsstift.
Alternativ kann der Schnellverschluß ein Bajonettverschluß sein oder eine vorzugsweise U-förmige Sicherungs-Spannklammer enthalten.
Ein besonders vorteilhafte Weiterbildung einer Kippstangenanordnung kennzeichnet sich durch eine Standgewicht-Bodenplatte mit zumindest einer randseitigen Aussparung für ein formschlüssiges seitliches Einschieben einer Zwischenplatte oder einer Halbkugel oder dergleichen, welche eine zentrale Aufnahme für ein unteres Kippstangenende aufweist, insbesondere eine Steckbohrung mit oder ohne Querstift-Sicherung
oder eine Schraubbohrung.
Die Standgewicht-Bodenplatte ist mit Vorzug in Draufsicht zumindest teilweise rund, oval oder mehreckig und kann insbesondere in Draufsicht zumindest eine seitliche konkave Formeinbuchtung bzw. Kerbe sowie eine identische seitliche konvexe Formerweiterung bzw. Formnase aufweisen, so daß zwei derartige Standgewicht-Bodenplatten formschlüssig dicht nebeneinander angeordnet werden können und sich dann zwei derartige Standplatten gegenseitig seitlich stabilisieren bzw. nicht verrutschen können.
Insbesondere sind mehrere Standgewicht-Bodenplatten aufeinander stapelbar ausgebildet, insbesondere formschlüssig stapelbar .
Eine andere besonders bevorzugte Ausführungsvariante einer Kippstangenanordnung sieht vor, daß die Schnellbefestigung eine verklebbare und/oder verschraubbare Bodenplatte aufweist, welche mit dem Untergrund direkt oder indirekt verklebt bzw. verschraubt ist, wobei die Bodenplatte auch unter einem plattigen Untergrund vorzugsweise in einem Hohlraum unter dem plattigen Untergrund, angeordnet sein kann, und daß die Bodenplatte eine Aufnahmevorrichtung für die Kippstange besitzt, welche insbesondere eine Hülse mit vertikaler Achse umfaßt, und die Kippstange in die Hülse formschlüssig eingesteckt oder eingeschraubt werden kann.
Der Winkel zwischen der Bodenplatte und der (Vertikal- ) Hülse kann zweckmäßigerweise eingestellt werden, wobei insbesondere die Bodenplatte und die (Vertikal-) Hülse in der Winkelwurzel eine Schwenkachse besitzt und der Winkel zwischen der Bodenplatte und der (Vertikal-) Hülse durch eine Stellschraube oder eine Schraubspindel einstellbar ist.
Eine weitere Variante einer Kippstangenanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Schnellbefestigung ein nach unten konisch sich verjüngendes Schnellbefestigungsteil für eine Kippstange umfaßt, welches auf dem Konus ein grobes Schraubgewinde mit großer Steigung besitzt, wobei der Schraubkonus in einen Untergrund eingeschraubt und eine Kippstange über Steck-, Schraub-, Bajonett-, Klammerverschluß, etc. in das obere Ende des Schraubkonus eingebracht bzw. befestigt werden kann.
Der Schraubkonus bzw. das konische Schnellbefestigungsteil besitzt zweckmäßigerweise einen oberen Flansch, welcher Eingriffsflachen für ein Schraubwerkzeug aufweist.
Ersichtlich wird also durch die Erfindung eine nicht nur für den Winter im Schnee geeignete und leicht im Gelände zu setzende Kippstangenanordnung mit verblüffend einfachen baulichen Mitteln geschaffen, sondern auch eine stabile, standfeste und leicht zu montierende Kippstangenanordnung gleichermaßen geeignet auch für die Ausübung eines Slamlomlaufs oder dergleichen im Sommer oder speziell in der Halle, zu Wettkampfzwecken wie zu Trainingszwecken, sowie für vielfache andere Zwecke, welche z.T. nachfolgend noch genannt sind. Bei unterschiedlichen Einsatzszwecken ist vielfach die Kipp- stange immer gleiches Bauteil. Es ist dann die Schnellbefestigung, welche je nach Konsistenz und Lage des Untergrunds ausgewählt und mit der (gleichen) Kippstange schnell montiert werden kann.
Bei einer plattigen Standgewichtsausführung einer Kippstangenanordnung ist von besonderem Vorteil, daß der Untergrund nicht bearbeitet werden muß und mithin nicht beschädigt werden kann. Dabei kann eine Slalomstange leicht am Ort versetzt, d.h. ein Slalomlauf variabel gestaltet werden. Es hat sich gezeigt, daß in vielen Fällen, auch bei einer Neigung
des Untergrunds bzw. Geländes oder Hallenbodens, ein Standgewicht genügt, um eine Kippstange stabil zu befestigen. Das Standgewicht bzw. die Bodenplatte birgt praktisch keine Verletzungsgefahr für eine Benutzungsperson insbesondere durch die besonders tief gelegene Anordnung und insbesondere bei entsprechender Rundgestaltung. Eine runde Bodenplatte läßt sich auch leicht transportieren bzw. zum Aufstellungsort hin rollen. Bei entsprechender Ausführung können einzelne Bodenplatten bei Nichtgebrauch kompakt übereinander gestapelt bzw. gelagert werden.
Bei einer mit dem Untergrund befestigten Kippstangenanordnung kann vielfach die Schnellbefestigung erst separat mit dem Untergrund befestigt, insbesondere verschraubt und/oder verklebt werden (gegebenenfalls mit der Möglichkeit eines späteren Lösens vom Untergrund) und mithin leicht gehandhabt werden, d.h. ohne eine beim Befestigen störende Kippstange. Die Kippstange wird dann später mit der Schnellbefestigung einfach und schnell verbunden, z.B. durch Schnapp- oder Bajonettverschluß, Stecksitz mit oder ohne Querstift oder dergleichen.
Es versteht sich, daß eine einzige Bodenplatte nicht nur eine Befestigungsstelle für eine einzige Kippstange, sondern mehrere, vorzugsweise zwei Befestigungsstellen aufweisen kann, z.B. in einem Abstand von etwa 40cm. Dann eigen sich derartige Kippstangenanordnungen z.B. für die Ausrichtung eines Riesenslaloms.
Als Sportgeräte für einen Torlauf kommen nicht nur Ski und Snowboard auf Schnee, sondern insbesondere auch auch Skateboards, Inline-Skater-Rollschuhe, Rollenski für Sommertraining, Sporträder wie Mountainbikes, sowie Zweirad-Fahrzeuge mit Motorantrieb in Frage. Bei einem Inline-Skating-Betrieb eignet sich die Erfindung insbesondere für einen schrägen
Untergrund vorzugsweise aus Teer oder Asphalt oder dergleichen insbesondere im Freien.
Aber auch für andere Zwecke eignet sich eine erfindungsgemäße (singuläre) Kippstangenanordnung, z.B. als Einparkhilfe für Fahrschüler einer Kfz -Fahrschule, insbesondere für ein Rückwärtseinparken, wobei dann ein oder mehrere Kippstangen als Begrenzungslinien aufgestellt werden, und das Kraftfahrzeug bei einem "Fehlversuch" nicht beschädigt werden kann.
Ein weiterer Verwendungszweck ergibt sich aus der (mobilen) Aufstellung von Kippstangen der erfindungsgemäßen Art z.B. für einen Sportler, beispielsweise Fußballer, für einen Trainings ( -Slalom- ) Lauf ohne Sportgerät, aber auch mit einem Sportgerät oder Personenkraftfahrzeug, z.B. für einen Einsatz in einem Schleuderkurs .
Besonders sei herausgestellt, daß erfindungsgemäße Kippstangenanordnungen auch zu Straßenverkehrsicherungszwecken verwendet werden können, z.B. bei Umleitungen oder Baustellen, mit oder ohne zusätzliche Markierungshilfen wie Rot-Weiß- Streifen oder -Bänder zwischen zwei entfernt aufgestellten Kippstangen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben,- es zeigen:
Fig. 1 den unteren Teil einer Kippstangenanordnung mit einer Kippstange, einer Standgewicht-Bodenplatte mit unteren Gummibeschichtung, sowie einer Zwischenhülse schematisch in einem Vertikalschnitt,
Fig. 2 bis 5 Zwischenhülsen oder verschraubbare Bodenplatten einer Kippstangenanordnung in unterschiedlichen Aus-
führungs ormen jeweils in einer schematischen Drauf - und Seitenansicht,
Fig. 6 bis 12 Standgewicht-Bodenplatten einer Kippstangenanordnung jeweils in einer schematischen Draufsicht,
Fig. 13 Zwischenhülsen einer Kippstangenanordnung in vier weiteren Ausführungsformen,
Fig. 14 den unteren Teil einer anderen Kippstangenanordnung mit Standgewicht-Bodenplatte, verschraubter Zwischenhülse und Sicherungsklammer-Spannklammer,
Fig. 15 vier verschiedene Arten eines Bajonettverschlusses jeweils in einer schematischen Draufsicht auf eine Zwischenhülse,
Fig. 16 eine Standgewicht-Bodenplatte mit zusätzlicher seitlich einschiebbarer Zwischenplatte bzw. Halbkugel und Kippstange in einer schematischen Draufsicht,
Fig. 17 den unteren Teil der Kippstangenanordnung nach Figur 16 in einem schematischen Vertikalschnitt,
Fig. 18 den unteren Teil einer anderen Kippstangenanordnung mit verschraubbarer Bodenplatte unter dem Untergrund in einem schematischen Vertikalschnitt und in einer Ansicht von unten,
Fig. 19 den unteren Teil einer weiteren Kippstangenanordnung ähnlich Figur 18 mit im Winkel verstellbarer verschraubbarer Bodenplatte bzw. Zwischenhülse,
Fig. 20 den unteren Teil einer Kippstangenanordnung in weiterer Variante mit einem konusartigen Befestigungs-
teil für einen Schraubeingriff in einem Untergrund,
Fig. 21 und 22 den oberen Schraubflansch des konusartigen
Befestigungsteils nach Figur 20 in zwei Ausführungsvarianten schematisch jeweils in einer Draufsicht, und
Fig. 23 schließlich einen weiteren unteren Teil einer Kippstangenanordnung ähnlich Figur 23 in einer auseinandergezogenen Darstellung.
Gemäß Zeichnung umfaßt eine Anordnung einer Kippstange 1 für einen (Slalom- oder Riesenslalom- ) Torlauf einer sporttreibenden Person auf einem ebenen oder schrägen festen schneefreien Untergrund 2, beispielsweise Asphalt im Freien, Bretterboden in einer Sporthalle oder dergleichen, eine standfeste, stabile, stangenuntere Schnellbefestigung 3 für zumindest eine Kippstange 1 auf dem oder im Untergrund 2.
Das Sportgerät der sporttreibenden Person sind hierbei In- line-Skater-Rollschuhe .
Die Schnellbefestigung 3 weist gemäß einer grundsätzlichen ersten Ausführungsvariante gemäß den Figuren 1 bis 17 eine auf dem Untergrund 2 aufliegende, ein Standgewicht ausbildende Bodenplatte 4 auf, im folgenden "Standgewicht-Bodenplatte" genannt, welche eine Aufnahmevorrichtung für die Kippstange 1 besitzt, vorzugsweise mit zumindest einer Sackbohrung oder Durchgangsbohrung 7 für eine formschlüssige Aufnahme oder Befestigung einer Kippstange 1.
In einer zweiten grundsätzlichen Ausführungsvariante gemäß den Figuren 18 und 19, aber auch gemäß den Figuren 2 bis 5, umfaßt die Schnellbefestigung 3 eine direkt oder indirekt mit dem Untergrund 2, z.B. einem Holzboden, verklebbare oder
verschraubbare Bodenplatte 20, wobei die Bodenplatte auch unter einem plattigen Untergrund 2 in einem Hohlraum 21 unter dem plattigen Untergrund, angeordnet sein kann.
In einer dritten grundsätzlichen Ausführungsvariante gemäß den Figuren 20 bis 23 umfaßt die Kippstangenanordnung eine Schnellbefestigung in Form eines nach unten konisch sich verjüngenden Schnellbefestigungsteils 25 für eine Kippstange 1, welches auf dem Konus ein grobes Schraubgewinde 26 mit großer Steigung besitzt, wobei der Schraubkonus in einen Untergrund 2, z.B. Schnee oder Erdreich, eingeschraubt und eine Kippstange 1 über einen Steck-, Schraub-, Bajonett-, KlammerverSchluß, etc. in das obere Ende des Schraubkonus eingebracht bzw. befestigt werden kann.
Entsprechend der ersten Variante insbesondere grundsätzlich gemäß Figur 1, jedoch ohne Zwischenhülse 8, sieht eine Kippstangenanordnung eine sogenannte Durchsteck-Kippstange 1 mit einem unteren Flanschfuß 11 mit rundem oder ovalen oder mehreckigen Querschnitt vor, welche von unten oder oben durch die Standgewicht-Bodenplatte 4 gesteckt wird und gegeben- ' falls axial verdreht wird.
Eine Durchsteck-Kippstange 1 mit einem ovalen oder mehreckigen Flanschfuß 11 kann von oben durch die Durchgangsbohrung 7 der Standgewicht-Bodenplatte 4 gesteckt werden, wenn auch die Durchgangsbohrung 7 unrund bzw. entsprechend oval oder mehreckig ausgebildet ist und ein Herausziehen der Kippstange 1 erst nach einem axialen Verdrehen der Stange um z.B 90° verhindert wird.
Ersichtlich wird also praktisch eine nur aus einem einzigen Teil bestehende sehr einfache Befestigung einer Kippstange 1 durch ein Standgewicht ermöglicht. Der Flanschfuß 11 der Kippstange 1 liegt hierbei in einer entsprechenden bodensei-
tigen Aussparung der Bodenplatte. Weist die Bodenplatte 4 zwecks Erhöhung der Rutschfestigkeit eine bodenseitige Auflage 5 oder Beschichtung beispielsweise aus Gummi auf, kann die Aussparung für den Flanschfuß 11 auch in der Beschichtung vorgesehen und die Bodenplatte 4 unterseitig grundsätzlich platt bzw. eben ausgebildet sein.
Um eine größere seitliche Stabilität oder Führung einer befestigten Kippstange 1 gemäß Figur 1 herzustellen, kann auf der Oberseite der Standgewicht-Bodenplatte 4 eine verschraubte oder anderweitig befestigte, z.B. verschweißte Zwischenhülse 8 als nach oben weisender Hohlstummel für die Aufnahme einer Kippstange 1 vorgesehen sein.
Ein derartiger vorgenannter Hohlstummel einer befestigten Zwischenhülse 8 kann auch ohne Sack- oder Durchgangsbohrung 7 für eine glatte eingesteckte Kippstange 1 herangezogen werden und einen ausreichenden Schnellbefestigungshalt schaffen.
In den Figuren 2 bis 5 sind einzelne Querschnittsformen von auf einer Bodenplatte 4 oberseitig verschraubaren Zwischen- hülsen 8 dargestellt.
Die Zwischenhülsen 8 können aber auch unter der Bodenplatte an dieser verschraubt werden. In diesem Fall reicht der hohle Axialstummel der Hülse durch die dann vorhandende Durchgangsbohrung 7 in der Bodenplatte . Auch in dieser Variante kann das untere Kippstangenende glatt und zylindrisch ausgebildet sein.
Es versteht sich, daß letztgenanntes Kippstangenende auch ein Schraubgewinde besitzen und mit dem Innengewinde einer Zwischenhülse verschraubt sein kann. Auch sind andere Schnellbefestigungsarten möglich, beispielsweise mittels
Querstift 9 oder Spannklammer 14 oder Bajonettverschluß 15 gemäß den Figuren 13 bis 15.
Im übrigen eignen sich vorgenannte "Zwischenhülsen" gemäß den Figuren 2 bis 5 auch ohne Standgewicht-Bodenplatte 4 für eine direkte Verschraubung auf einem Untergrund 2 wie beispielsweise einem Holzboden einer Sporthalle, und zwar Verschraubung oben auf dem Holzboden oder auch Verschraubung unten am Holzboden, wobei dann eine Durchgangsbohrung im Untergrund vorgesehen ist (vorgenannte grundsätzlich zweite Variante einer Kippstangenanordnung - vgl. nachfolgende Be- schreibungsteile mit den Figuren 18 und 19) .
Die Auflage 5 bzw. Beschichtung unter einer Standgewicht-Bodenplatte 4 kann auch eine klebende Auflage 5 sein, aber auch eine Auflage oder Beschichtung mit rauher Bodenoberfläche, welche auch geriffelt, gewellt, oder mit Bodenspitzen oder Bodenkrallen versehen sein kann. Bei Nichtausbildung einer unteren Auflage kann die untere Oberfläche der Bodenplatte 4 entsprechen rau oder mit Krallen oder Spitzen ausgebildet sein.
In bevorzugter Ausführungsvariante einer Kippstangenanordnung besitzt gemäß den Figuren 16 und 17 die Standgewicht- Bodenplatte 4 eine randseitige Aussparung 16 für ein formschlüssiges seitliches Einschieben einer Zwischenplatte oder einer Halbkugel 17 oder ähnlicher Formgebung, welche eine zentrale Aufnahme für ein unteres Kippstangenende aufweist, insbesondere eine Steckbohrung mit oder ohne Querstift-Sicherung oder eine Schraubbohrung 18.
Verschiedene Konfigurationen einer Standgewicht-Bodenplatte 4 sind in den Figuren 6 bis 12 veranschaulicht (Querschnitt: zumindest teilweise rund, oval oder mehreckig) .
Die Bodenplatten sind aufeinander stapelbar.
Gemäß Figur 6 besitzt eine Standgewicht-Bodenplatte 4 in Draufsicht eine seitliche konkave runde Formeinbuchtung 19 bzw. Kerbe sowie eine identische seitliche konvexe runde Formerweiterung 19' bzw. Formnase. Dies hat nicht nur Vorteile bei einer Fertigung (Materialersparnis, eventuell ein einziger Schneidevorgang einer "Rundung" zweier Platten) , sondern auch den Vorteil, daß zwei Platten in Paßform nebeneinander angeordnet werden können.
Sämtliche Bodenplatten können gegebenenfalls nicht nur eine, sondern vorzugsweise zwei Kippstangen 1 befestigen, vorzugsweise in einem definierten Abstand, z.B. 40cm. Dann eigen sich die Platten als Halterung für Riesenslalom-Kippstangen.
Die bereits angesprochene zweite grundsätzliche Ausführungsvariante einer Kippstangenanordnung sieht zweckmäßigerweise eine verklebbare oder verschraubbare Bodenplatte 20 mit einer Aufnahmevorrichtung für die Kippstange 1 vor, welche insbesondere eine Hülse 22 mit vertikaler Achse 23 umfaßt, wobei die Kippstange 1 in die Hülse 22 formschlüssig eingesteckt oder eingeschraubt oder anders schnellbefestigt werden kann, wie dies insbesondere in den Figuren 18 und 19 gezeigt ist.
Insbesondere weist gemäß den Figurren 18 und 19 eine Kippstangenanordnung einen verstellbaren Winkel °<. zwischen der verschraubbaren Bodenplatte 20 und der (Vertikal- ) Hülse 22 auf. Hierbei besitzt die Winkelwurzel zwischen der ver- schraubbaren Bodenplatte 20 und der (Vertikal-) Hülse 22 eine Schwenkachse 24, wobei für eine Winkelverstellung eine Stellschraube 24 oder eine Schraubspindel vorgesehen ist.
Wie bereits gesagt, kennzeichnet sich eine dritte grundsätz-
liehe Ausführungsvariante einer Kippstangenanordnung durch ein konisches mit einem Gewinde versehenes Schnellbefestigungsteil 25. Das Teil 25 ist in der Figur 20 und alternativ in der Figur 23 dargestellt und weist einen oberen Flansch 27, welcher Eingriffsflächen 28 für ein Schraubwerkzeug aufweist. Die Eingriffsflachen können auch Stif aufnahmen gemäß Figur 23 sein. In Figur 23 ist ein Bajonettverschluß zwischen der Kippstange 1 und dem Schraubkonus 25 gezeigt.
Es sei noch angemerkt, daß in den Unteransprüchen enthaltene selbständig schutzfähige Merkmale trotz der vorgenommenen formalen Rückbeziehung auf den Hauptanspruch entsprechenden eigenständigen Schutz haben sollen. Im übrigen fallen sämtliche in den gesamten Anmeldungsunterlagen enthaltenen erfinderischen Merkmale in den Schutzumfang der Erfindung.