Kabelführung für Kabelabisoliermaschinen
Die Erfindung betrifft eine Kabelführung für Kabelabisoliermaschinen.
Kabelabisoliermaschinen werden häufig als kontinuierlich arbeitende, Endlos- kabel verarbeitende Maschinen ausgeführt und sehen - vor, nach und zwischen Antriebseinrichtungen und Kabelbearbeitungsvorrichtungen -Führungen für das zu bearbeitende Kabel vor. Diese Führungen sind meistens durch Rohre gebildet, die teilweise trichterförmige Einlaufbereiche aufweisen.
In vielen Fällen sind diese Rohre schwenkbar (längeres Führungsrohr bei PS 9500 Powerstrip) oder verschiebbar (kürzere Führungsrohre bei PS 9500 Powerstrip) oder fest montiert, sodass Kabelstücke wahlweise einer Bearbeitungsvorrichtung oder in einer von der Bearbeitungsvorrichtung weg weisenden Richtung zugeführt werden können, oder dass die Führungen aus ihrer Funkti- onsstellung entfernbar sind, bzw. dass Führungen stets am gleichen Ort angeordnet sind.
Herkömmliche Kabelführungen sind jeweils für bestimmte Kabeldurch-messer ausgebildet und müssen demzufolge manuell ausgewechselt werden.
Dieses manuelle Auswechseln erfordert jedoch einen relativ grossen Zeitaufwand und einiges handwerkliches Geschick, sodass es ein Ziel der Erfindung ist, den Manipula-tionsaufwand der bekannten Kabelführungen zu reduzieren.
Als eine naheliegende Lösung für dieses Problem wird die Verwendung eines Revolverkopfes mit mehreren darin befestigten Rohren von unterschiedlichem Innendurchmesser vorgeschlagen, die je nach Bedarf durch Drehen des Revolverkopfes in ihre Arbeitsposition gebracht werden können. Eine solche Lösung ist ebenso beim PS 9500 Powerstrip der Anmelderin vor einer ersten Trans- porteinrichtung vorgesehen.
Ein solcher Revolverkopf mit Kabelführungen ist ebenso bei Abisoliermaschinen MP 8015 der Anmelderin bekannt gemacht worden. Die dort verwendete Kabelführung ist jedoch nicht für eine Endloskabelverarbeitung eingesetzt, sondern für eine Abisoliervorrichtung, mit der jeweils nur Endbereiche von einzelnen Kabelstücken abisoliert werden können.
Die angegebene naheliegende und schon veröffentlichte Lösung hat folgenden Nachteil gegenüber der ursprünglichen Lösung mit auswechselbaren Führungsrohren: Da die Rotationsachse des Revolvers ausserhalb des Zentrums des Kabels liegen muss, erhöht sich die seitliche Baugrösse. Während des Rotationsvorganges des Revolvers muss das Kabel aus der Führung entfernt werden und es kann gleichzeitig kein Kabelvorschub erfolgen. Bei irrtümlich falsch gewählten Führungsrohren ist die ursprüngliche, wie auch die Revolverkopf - Lösung insofern umständlich, als das Kabel wieder vollständig ausgefädelt wer- den muss, bevor die Führung gewechselt werden kann. Dies ist für den Anwender nachteilig und zeitaufwendig.
Die bekannten Lösungen sind darüber hinaus nur im Rahmen vorhandener, abgestufter Führungsrohrdurchmesser einsetzbar, so dass zwischen den Stu- fen der einzelnen Führungsrohre liegende Kabeldurchmesser nur schlechter geführt werden können als Kabeldurchmesser, die genau zur vorliegenden Stufe passen.
Der Stand der Technik kennt noch weitere Aufbauten mit einstellbaren Führun- gen:
Die US-A-4489490 beschreibt ein Handgerät zum Kabelschlitzen und Abisolieren, bei dem eine prismatische Auflage vorgesehen ist, die das Kabel zentriert. Der prismatischen Auflage ist ein in der Höhe einstellbarer Gegenhalter gegen- über gestellt, welcher das Kabel gegen die prismatische Auflage drückt und somit in einer Richtung seitlich zentriert. Bei diesem Aufbau ist eine zentrische
Führung nicht möglich, da das Kabel in Abhängigkeit des Kabeldurchmessers mehr oder weniger tief in der prismatischen Auflage liegt.
Die US-A-4181047 beschreibt eine Kabelabisoliervorrichtung mit insgesamt vier, je paarweise hintereinander angeordneten Führungsrollen, die im Querschnitt gesehen, einen rechteckigen Führungskanal bilden (siehe Fig.3), der jedoch an jeweils zwei Seiten offen ist und somit keine vollständige und allseitige Führung und Abstützung des Kabels übernehmen kann.
Die US-A-5979286 gibt eine zweiseitige Führung an, bei der zwei längliche Führungsleisten mittels Gewindespindeln relativ zueinander verschoben werden können. Dieser Aufbau ermöglicht somit ebenfalls keine allseitige Führung und ergibt auch keine kontinuierliche Zentrierung des Kabels, da sich das Zentrum des Kabels in Abhängigkeit vom Kabeldurchmesser nach oben oder unten verschiebt.
Die US-A-5820008 zeigt in Fig.7 und 8 eine Führung, die - über einen Konus gesteuert - das Verschieben von zwei Backen mit Führungsflächen (228 und 248) erlaubt. Damit ist zwar ein Schliessen der Backen auf einen geringen Ka- beldurchmesser möglich; das Zentrum des Kabels verschiebt sich jedoch ebenfalls in Abhängigkeit des Kabeldurchmessers. Auch mangelt es diesem Aufbau, ebenso wie den unmittelbar oberhalb angegebenen, an einer echten konzentrischen Führung, da sich keine symmetrischen Auflageflächen für ein Kabel ergeben.
Die Erfindung setzt sich somit als Aufgabe, die Manipulation mit Führungen, im Zusammenhang mit einem Wechsel des Kabeldurchmessers, zu erleichtern. Als zweite, gleichzeitig zu lösende Aufgabe setzt sie sich das Ziel, eine stufenlose Anpassung an unterschiedliche Kabeldurchmesser zu ermöglichen.
Dadurch sollen die Nachteile, die sich bei der ursprünglichen und bei der Lösung mit dem Revolverkopf ergeben, beseitigt werden.
Die Lösung der beiden Aufgaben besteht in wenigstens einem Rohr, dessen Innendurchmesser durch Verändern der Rohrgeometrie wenigstens annähernd symmetrisch zur Längsachse des Rohres veränderbar ist.
Eine solche Geometrieveränderung kann beispielsweise bewerkstelligt werden durch einen segmentartigen Aufbau, dessen Segmente so zueinander verstellt werden können, dass sich der innere Rohrdurchmesser stufenlos ändert. Es kann auch dadurch bewerkstelligt werden, dass die Rohrwand flexibel ausge- bildet ist und gedehnt, bzw. gestaucht werden kann. So kann das Rohr beispielsweise als im Querschnitt spiralförmige Feder aufgebaut sein, die durch Krafteinwirkung von aussen in ihrem Innendurchmesser eingestellt werden kann.
Eine konkrete Ausführung der Erfindung sieht vor, dass die Segmente aus länglichen, starren Platten gebildet sind, die relativ zueinander, vergleichbar einer Irisblende bei einem Fotoapparat oder vergleichbar der Zentrierbacken bei der Rotativbox der PS 9500 Powerstrip, bei einem Modell MP 8015 oder JS 8300 der Anmelderin, geführt sind. Die Zentrierbacken der Rotativbox und jene der JS 8300 sind stillstehend, während die Zentrierbacken des Modells MP 8015 mit den Messern rotieren.
Im Unterschied zu diesen bekannten Zentrierungen, beziehungsweise Spannvorrichtungen, sind dabei die länglichen Platten um ein Mehrfaches länger als der maximal einstellbare Durchmesser des Führungsrohrs.
Eine andere konkrete Ausführung verwendet eine längliche Spiralfeder oder einen aus Spiralfedersegmenten aufgebauten Spiralfederkörper, der unter Durchmesservariation so bedient werden kann, dass das, bzw. die innenlie- genden Ende(n) der Spiralfeder bzw. der Spiralfedersegmente an der Innenwand der Spiralfeder bzw. an der Innenwand eines benachbarten Spiralfedersegments anliegen, beziehungsweise bei der Verstellung an diesem entlang-
gleiten. Als Material für die Spiralfeder(-Segmente) kommen herkömmliche Federmetalle, beispielsweise Federstähle oder auch Kunststoffe, insbesondere faserverstärkte Kunststoffe in Frage.
Beide angegebenen konkreten Ausführungsvarianten können auch miteinander kombiniert werden, indem Spiralfedersegmente mit den steifen Segmentplatten verbunden werden und so sich die Segmentpiatten gegeneinander abdichten.
Der Vorteil der Segmentplattenlösung liegt in einem robusten, steifen Aufbau, während der Vorteil der Spiralfeder- oder Spiralfedersegment-Konstruktion einen geringeren mechanischen Aufwand mit sich bringt. Eine Abdichtung zwischen aneinander gleitenden Rohrsegmenten kann für bestimmte Kabelarten (insbesondere für feine Litzen) vorteilig sein, um ein Verklemmen solcher Litzen zu verhindern.
Eine Weiterentwicklung der Erfindung sieht vor, dass die Verstellung motorisch - insbesondere elektronisch angesteuert - erfolgt, so dass eine Bedienperson oder ein sensorgesteuerter Controller den jeweils erforderlichen Rohrinnendurchmesser einstellt. Besonders vorteilhaft sind dabei Ausführungen, bei de- nen die Kabelinformation - sei es durch Sensoren erkannt oder durch Programmierung eingegeben - über die Maschinensteuerung automatisch der richtige Durchmesser eingestellt wird.
Weitere Ausbildungen der Erfindung und Varianten dazu sind in den weiteren abhängigen Patentansprüchen angegeben.
Figurenbeschreibung
Die Figurenbeschreibung und die Bezugszeichenliste bilden eine Einheit, die sich durch die übrigen Teile der Beschreibung und Ansprüche im Sinne einer vollständigen Offenbarung gegenseitig ergänzen.
Gleiche Bezugszeichen bedeuten gleiche Bauteile; Bezugszeichen mit gleichen Nummern, jedoch unterschiedlichen Indizes bedeuten unter-schiedliche Bauteile mit gleichen Funktionen beziehungsweise Aufgaben. Die Figuren werden übergreifend und zusammenhängend beschrieben und sind nur beispielhaft und nicht zwingend proportional richtig dargestellt. Da sie lediglich Ausführungsbeispiele darstellen, schränkt die Figurenbeschreibung die Erfindung nicht ein.
Anhand von Skizzen wird die Erfindung beispielhaft näher dargestellt.
Fig. 1 zeigt in einer Explosionszeichnung den Aufbau einer universellen Führung wobei ausgehend von einem Deckel 3, ein mehrteiliger Führungssegmentkorpus 4, welcher von einem Führungshalter 1 gehalten wird, dargestellt ist. Hierbei ist ersichtlich, dass mittels Führungslanglöchern 18 im Deckel 3 über die Zylinderstifte 12 und 13 ein Öffnen oder Schliessen von Führungssegmenten 17 bewerkstelligt wird. Die Führungssegmente 17 sind mit den jeweils zugeordneten Teilen des Führungssegmentkorpuses 4 verbunden, gegebenenfalls mit diesen einstückig ausgebildet. Pro Teil-Führungssegmentkorpus 4 sind Zylinderstifte 12, 13 ebenso fest mit ihm verbunden. Die Teile des Führungssegmentkorpus 4 stützen sich gegenseitig bzw. gleiten beim Verstellen aneinander.
Zylinderkopfschrauben 11 verspannen den Deckel 3 mit dem Führungshalter 1 und einem Skaladeckel 5, der mit einem Mantelrohr 19 verbunden ist. Das Mantelrohr 19 und/oder der Deckel 3, bzw. die Führungssegmente 17 können
an ihrem Ende beispielsweise mit einem trichterförmigenkonischen Einlaufbereich versehen sein.
Auf einem Führungshalter 1 sitzt auf einem Gleitlager 6 eine Kurvenscheibe 2, auf welcher der Skaladeckel 5 mittels einer Mutter, z.B. einer Rändelmutter 7 axial verstellbar gehalten ist. Der Skaladeckel 5 hat die Aufgabe, für einen Anwender eine gewählte Rohrduchmessereinstellung einstellbar zu machen. Federnde Druckstücke 8, die durch Sechskantmuttern 14 gesichert sind, arretieren den Skaladeckel 5 in Bezug auf die Kurvenscheibe 2.
Fig.1a zeigt die erfindungsgemässe universelle Führung gemäss Fig. 1 in montiertem Zustand.
Fig.2 stellt eine Ausführung einer universellen Führung dar, welche sich durch besonders kurze Führungssegmente 17a auszeichnet. Sie ist je nach Bedarf positionsstarr befestigt, oder analog der bekannten vertikal verschiebbaren Führungen vor und nach dem Messerkopf (bei PS 9500 Powerstrip) vertikal verschiebbar gelagert, wie nicht näher dargestellt. Sie verfügt jedoch über kein Mantelrohr 19, wie in Fig.1 dargestellt.
Fig.2a zeigt die Ausführung nach Fig.2 im zusammengebauten Zustand.
In Fig.3 ist eine Variante von Fig.1 gezeigt, bei welcher die Führungssegmente 17b besonders lang ausgestaltet sind und bei welcher der gesamte Führungs- köpf über eine Ablenkung 16, die als Träger wirkt, schwenkbar gehalten ist. Die Ablenkung 16 wird, wie an sich bekannt (sog. Pfeife bei PS Powerstrip 9500), durch geeignete Mechanik, bzw. durch einen bspw. motorischen, pneumatischen oder elektromagnetischen Antrieb gesteuert und so angetrieben, dass die Längsachse der universellen Führung einmal in der Kabelachse liegt und im ausgeschwenkten Zustand schräg dazu verläuft. Die Ablenkung ist über Haltebleche 20 und Zylinderkopfschrauben 15 mit einem verlängerten Halteteil 21 des Skaladeckels 5 verbunden.
Fig.3a zeigten den Aufbau nach Fig.3 im montierten Zustand.
Fig.4 zeigt ein kurzes Führungssegment 17a im Detail mit seinem Führungs- segmentkorpus 4a und
Fig.5 ein langes Führungssegment 17b in Verbindung mit seinem Führungssegmentkorpus 4b,
Die Ansteuerung der Führungssegmente 17,17a und 17b erfolgt ähnlich der Ansteuerung derjenigen der Spann- bzw. Zentrierbacken der in der Beschreibungseinleitung angegebenen Maschinen der Anmelderin und kann beispielsweise dem US-A-5010797 der Anmelderin entnommen werden. Details der Ansteuerung, wie beispielsweise die Antriebe, Federrückstellungen usw. sowie Varianten dazu können durch den Fachmann problemlos aus diesem Stand der Technik abgeleitet bzw. übernommen werden. Der Inhalt der erwähnten US-A gilt somit auch als per Referenz in diesen vorliegenden Anmeldetext übernommen. Die in den Figuren angegebenen Stifte 12,13 können somit auch beispielsweise durch Hebelarme (31 und 32) aus Fig.13 der US-A ersetzt werden. Ebenso liegen im Rahmen der Erfindung Lösungen, die sich z.B. Stiften (11 ) und Nuten (14) gemäss Fig.1 und Fig.2 der US-A bedienen.
Eine auf einem anderen Prinzip basierende Variante der Erfindung ist in Fig.6 dargestellt, bei dem federnde Segmente 22 so ineinander eingreifen, dass sie einen variablen Rohrraum umschliessen und durch Druck von aussen (Pfeil A) zu einer Durchmesserreduktion veranlasst werden können, sich bei Reduktion des Druckes die Segmente 22 jedoch wieder zu grösserem Durchmesser expandieren. Der Druck kann durch an sich bekannte Stangen, Spindeln oder exzentrische Steuerkurven aufgebracht werden, die hier nicht im Detail darge- stellt werden.
Ein weiteres etwas unterschiedliches Prinzip kann aus Fig.7 ersehen werden, bei dem eine einzige längliche Spiralfeder 23 als Führungsrohr benutzt wird. Diese Feder 23 ist so aufgebaut, dass sie tendenziell auf den grössten Innendurchmesser öffnet. Bei Druck von aussen (Pfeil B) reduziert sich der Innen- durchmesser, indem das innenliegende Ende der Spiralfeder 23 entlang der Federwand sich in Schliessrichtung verschiebt (bzw. einrollt).
Eine weitere Variante ist symbolisch in Fig.8 dargestellt, bei der nach dem Prinzip einer Umschlingung eine breite Feder 24 als Führungsrohr dient. Das eine Ende der Feder 25 durchdringt dabei durch einen Schlitz kämmend das andere Federende 26, wobei die beiden Enden kammförmig ausgebildet sind. Dadurch kann der Durchmesser der Führung über weite Bereiche durch eine Zugkraft (Pfeil C) an den beiden Federenden 25, 26 eingestellt werden. Soll das Zentrum der Führung immer an der gleichen Stelle verbleiben, so muss die Zugkraft an beiden Federenden 25 und 26 symmetrisch erfolgen und eine Durchmesserreduktion zusätzlich durch eine Seitenverschiebung des gesamten Aufbaus (Querpfeil D) kompensiert werden.
Nach Studium dieser beispielhaften Angaben fallen dem Fachmann automatisch verschiedene konkrete Durchführungsmöglichkeiten ein, so dass diese Details hier nicht mehr näher erläutert werden.
Fig.9 zeigt eine weitere Ausführung einer radial verstellbaren Kabelführung. Diese weist drei in Richtung der Pfeile „E" radial verstellbare Führungsrollen 28 und damit verbundene Leitbleche 29 auf. Die Leitbleche 29 bestehen vorzugs- weise aus elastischem Federstahl und sind mit den Führungsrollen beispielsweise durch Schweissen oder Vernieten verbunden. Der Krümmungsradius R der Leitbleche 29 entspricht etwa dem halben Durchmesser d des kleinsten aufzunehmenden Kabels 27. Bei grösseren Kabeldurchmessern können sich die Leitbleche 29 somit im Radius R dem Aussendurchmesser des Kabels an- passen. Die freien Enden der Leitbleche 29 sind aufgerollt oder umgebogen, um Verletzungen der Oberfläche des Kabels durch scharfe Kanten zu vermeiden.
Die perspektivische Fig.10, respektive die als Explosionszeichnung dargestellte Fig.11 r zeigen eine weitere Möglichkeit, einer verstellbaren Kabelführung. Dabei sind Führungssegmente 34 jeweils an beiden Enden mittels Zapfen 35 gelagert. An jedem dieser Führungssegmente ist ein Zahnsegment 33 mit Zähnen angebracht ist. Die Zähne des Zahnsegments 33 greifen von innen her in einen Zahnring 31 ein, welcher in einem Gehäuse 30 verdrehbar gelagert ist. Am Zahnring 31 ist aussen ein Stift 38 radial fixiert, welcher in einer Aussparung 36 im Gehäuse 30 beweglich ist. Zwei koaxiale Verstellschrauben 39 sind so angeordnet, dass sie das Gehäuse 30 durchdringen, wobei deren freie Enden lose auf je einer Seite des Stifts 38 zum Anschlag kommen. Werden die Verstellschrauben 39 gegengleich axial verschoben, so wird der Zahnring 31 über den Stift 38 in verdreht. Dies wiederum treibt über die Zahnsegmente 33 die beweglich gelagerten Führungssegmente 34 an. Die Grosse der Aussparung 36 im Gehäuse 30 bestimmt den maximalen Verdrehwinkel und somit den kleinsten und grössten möglichen Durchmesser der Kabelführung. Sicherungsschrauben 40 dienen zum Fixieren der Verstellschrauben 39. Die gesamten Führungssegmente 34 sind in einem Mantelrohr 37 angeordnet. Ein das Gehäuse 30 abschliessender Deckel 32 wird mittels Innensechskant-Schrauben 41 befestigt.
Die nachfolgende Bezugszeichenliste ist Bestandteil der Beschreibung. Die in den Patentansprüchen angegebenen Aufbauten, Vorrichtungen und Details gelten ebenso als im Rahmen der Beschreibung geoffenbart.
Bezugszeichenliste
- Führungshalter - Kurvenscheibe - Deckel a, b Führungssegmentkorpus - Skaladeckel - Gleitlager - Rändelmutter - Federndes Druckstück - Gewindestift - Zylinderkopfschraube - Zylinderkopfschraube - Zylinderstift - Zylinderstift - Sechskantmutter - Zylinderkopfschraube - Ablenkung , a, b - Führungssegment - Führungslangloch - Mantelrohr - Halteblech - Halteteil - federnde Segmente - Spiralfeder - breite Feder - das eine Federende - das andere Federende - Kabel - verstellbare Führungsrolle - Leitblech
- Gehäuse - Zahnring - Deckel - Zahnsegment - Führungssegment - Zapfen - Aussparung - Mantelrohr - Stift - Verstellschraube - Sicherungsschraube - Innensechskantschraube