Espressomaschine mit Kupplungsanordnung
Die Erfindung betrifft eine Espressomaschine zur Zubereitung von Kaffeegetränken mit einer Kupplungseinrichtung zur Herstellung einer Strömungsverbindung zwischen einem, auf die Kupplungseinrichtung aufsetzbaren Flüssigkeitsbehälter und einer Flüssigkeitsleitung.
Vorrichtungen wie Espressomaschinen benötigen zur Zubereitung der gewünschten Kaffeeprodukte neben den geschmacksgebenden Stoffen, wie z.B. der Kaffeebohne, vor allem qualitativ hochwertige und von Verunreinigungen freie Flüssigkeiten, insbesondere Wasser, um Kaffeegetränke mit einwandfreiem Geschmack zu erzeugen. In vielen Regionen der Erde ist es jedoch nicht mehr möglich, diese Flüssigkeiten aus den dort üblichen Leitungssystemen zu beziehen, um Kaffeegetränke über eine solche Vorrichtung mit diesen Flüssigkeiten zuzubereiten. Zudem sind bei herkömmlichen „Point of Use"- Espressomaschinen, welche mit be- füllbaren Wassertanks ausgestattet sind und an die keine externen Flüssigkeitszuführungslei- tungen gebunden sind, die Wassertanks in kurzen Intervallen bei erhöhtem Bedarf von herzustellenden Kaffeegetränken oft nachzufüllen.
Zur Lösung dieser Probleme wurden im Stand der Technik schon Möglichkeiten speziell für Kaffeemaschinen beschrieben, die eine gleichmäßige Qualität von über eine Kaffeemaschine hergestellten Kaffee und einen ausreichenden Flüssigkeitsvorrat für die Herstellung von Kaffee gewährleisten.
Eine derartige Kaffeemaschine bzw. ein Qualitätsmeßsystem für Wasser, um gleichmäßige Qualität eines über die Kaffeemaschine hergestellten Kaffees zu gewährleisten, ist aus der US 4,944,217 A bekannt. Die darin beschriebene Kaffeemaschine weist eine Aufnahme für eine externe Wasserversorgungsquelle, wie z.B. eine Wasserflasche bzw. einen Wasserkanister, auf. Dieser Wasserbehälter soll nun eine gleichmäßige Qualität des Kaffees, aufgrund der gleichbleibenden Konsistenz des verwendeten Wassers, gewährleisten. Weiters weist die Kaffeemaschine eine mit der Aufnahme für die Wasserflasche in Verbindung stehendes Ventil zur kontrollierten Abgabe des Wassers in die Kaffeemaschine auf. Weiters ist vor dem endgültigen Herstellungsprozess ein Zwischenbehälter vorgesehen, welcher eine vordefinierte Menge an Wasser auf Raumtemperatur erwärmt und speichert. Vor dem Brühvorgang wird nun diese vordefinierte Menge Wasser auf die gewünschte Temperatur erhitzt und mit der
entsprechenden Kaffeemenge in Verbindung gebracht. Weiters ist eine Kontrolleinheit vorgesehen, welche die Füllmenge des Zwischenbehälters und den Heizvorgang für das Wasser überwacht.
Nachteilig bei dieser Ausbildung einer Kaffeemaschine ist es, dass auf die Kaffeemaschine nur ein spezieller, vorzugsweise drei Gallonen umfassender Behälter aufgesetzt werden kann und der Benutzer somit auf eine spezielle Behälterform und Behältergröße zur Wasserversorgung der Kaffeemaschine zurückgreifen muss und nicht handelsübliche Wasserbehälter aufgesetzt werden können. Weiters ist die Montage bzw. das Aufsetzen von Flüssigkeitsbehältern auf die Kaffeemaschine problematisch, da diese keine Vorrichtung zum Öffnen des Behälters beim Aufsetzen aufweist, was beim Aufsetzen des Behälters auf die Kaffeemaschine in bereits geöffnetem Zustand zu Problemen führen kann, da bei einem unkontrollierten Aufsetzvorgang bereits vor der vorgesehenen Endstellung des Behälters Flüssigkeit aus diesem austreten kann. Auch ist die beschriebene Kaffeemaschine nicht zur Zubereitung von Getränken geeignet, deren Zubereitung nur mit einer Espressomaschine möglich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Espressomaschine zur Zubereitung von Kaffeegetranken baulich derart auszubilden, dass beim Aufsetzen eines aus dem Stand der Technik bekannten Flüssigkeitsbehälters auf die Espressomaschine dieser automatisch zur Flüssigkeitsabgabe geöffnet wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Espressomaschine eine Kupplungseinrichtung umfasst, die zumindest eine Öffnungseinrichtung zum automatischen Öffnen des Flüssigkeitsbehälters beim Aufsetzen auf die Kupplungseinrichtung aufweist. Von Vorteil ist dabei, dass durch die Automatisierung des Öffnungsvorganges beim Aufsetzen des Flüssigkeitsbehälters auf die Kupplungsvorrichtung dieser ohne jeglichen vorherigen Öffnungsaufwand auf die Espressomaschine aufgesetzt werden kann, was eine wesentliche Vereinfachung für den Benutzer mit sich bringt, da kein ungewolltes Ausströmen von Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter stattfinden kann, bevor der Behälter auf die Kupplungseinrichtung aufgesetzt und bevor dieser mit einer zu einer Wärmequelle führenden Flüssigkeitsleitung flüssigkeits- dicht verbunden ist, da die Flüssigkeit aus dem Behälter über die Kupplungsvorrichtung nach dem Öffnen des Behälters direkt an die Flüssigkeitsleitung in der Espressomaschine abgeleitet wird. Durch die Verwendung der Kupplungseinrichtung und der Öffnungseinrichtung ist wei-
ters das automatische Öffnen eines jeden beliebigen, aus dem Stand der Technik bekannten Flüssigkeitsbehälters möglich, wodurch verschiedenste Modelle, die sich z.B. in ihrem Fassungsvolumen oder ihrem Inhalt unterscheiden, auf die Espressomaschine aufgesetzt werden. Dies bringt den Vorteil mit sich, dass der Benutzer nicht zur Verwendung eines speziellen Behälters gezwungen ist, sondern dieser auf handelsübliche Flüssigkeitsbehälter, die beispielsweise bereits an Wasserspendern oder ähnlichen bereits im Besitz des Benutzers befindlichen Vorrichtungen ihre Verwendung finden, zurückgreifen kann.
Nach einer Weiterbildung ist möglich, dass die zumindest eine Öffnungseinrichtung einstü- ckig mit der Kupplungseinrichtung ausgebildet ist, da die beiden Teile gemeinsam in einem
Fertigungsverfahren, wie z.B. Spritzgießen, gefertigt werden können und somit Kosten eingespart werden können.
Es ist aber auch möglich, dass die zumindest eine Öffnungseinrichtung als separater Bauteil gebildet ist, und mit der Kupplungseinrichtung lösbar verbunden ist, wodurch die Öffnungseinrichtung gegebenenfalls ausgetauscht werden kann, ohne dass die Kupplungseinrichtung aus ihrer Einbauposition entfernt werden muss.
Möglich ist es weiters, dass an der Kupplungsvorrichtung in einem dem Flüssigkeitsbehälter gegenüberliegenden Bereich eine Grundplatte mit zumindest einer Ausnehmung angeordnet ist, wodurch die Montage der Kupplungseinrichtung bzw. von Teilen der Kupplungseinrichtung vereinfacht wird.
Es ist aber auch möglich, dass sich an der Grundplatte in Richtung des Flüssigkeitsbehälters ein Hohlzylinder mit einer Mantelfläche und einer Grundplatte in Richtung einer Längsmittelachse gegenüberliegenden und zumindest annähernd parallel zu dieser ausgerichteten Ansatzplatte anschließt. Es wird somit erreicht, dass an der Kupplungseinrichtung Flächen geschaffen werden, an denen Verbindungseinrichtungen und/oder Öffnungseinrichtungen angeordnet werden können.
Möglich ist es weiters, dass die Öffnungseinrichtung mit der Grundplatte und/oder der Ansatzplatte verbunden ist, wodurch an der Öffnungseinrichtung keinerlei Verbindungselemente oder Handhabungselemente vorgesehen werden müssen, da diese an der Ansatz- bzw. Grund-
platte angeordnet werden können.
Es ist nach einer Ausführungsvariante der Espressomaschine vorgesehen, die Öffnungseinrichtung als Dorn mit einer Längserstreckung in Richtung der Längsmittelachse auszubilden, wodurch die Öffnung des Behälters in Richtung des Innenraums des Behälters in einfacher
Weise durchstoßen werden kann.
Im Dorn kann ein sich zumindest über einen Teilbereich seiner Längserstreckung erstreckender, insbesondere zylinderförmiger, Hohlraum angeordnet sein, wodurch eine Flüssigkeitsab- fuhr bzw. Luftzufuhr vom oder zum Behälter über das Innere des Domes ohne zusätzliche
Bauteile möglich ist.
Es ist auch möglich, dass der Dorn an der Stirnseite eines ersten, auf die Grundplatte weisenden Endbereich und an der Stirnseite eines zweiten, diesem gegenüberliegenden Endbereich sie eine Öffnung aufweist, wodurch ein Eintritts- und ein Austrittsbereich für die aus dem
Behälter strömende Flüssigkeit bzw. die in dem Behälter strömende Luft gegeben ist.
Es ist aber auch möglich, dass die Öffnung an der Stirnseite des zweiten Endbereiches über ein Verschlusselement flüssigkeitsdicht verschlossen ist, wodurch ein nicht erwünschter Flüs- sigkeitseintritt an der zum Behälter hingewandten Stirnseite des Domes verhindert wird.
Durch die Anordnung eines Durchbruches zwischen den beiden Endbereichen im Dorn bzw. an einer Mantelfläche des Domes ist es von Vorteil, dass der Flüssigkeitsbehälter aufgrund der Anordnung des Durchbruches im Bereich der Öffnung des Behälters am Dom bzw. in einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung an der Mantelfläche des Domes eine vollständige
Entleerung des Behälters erreicht werden kann und gleichzeitig der zweite Endbereich des Domes in Richtung des Innenraumes des Behälters ragen kann.
Weiters ist es von Vorteil, dass über den Hohlraum des Domes und dem Durchbruch sowie die Öffnung des ersten Endbereiches die Strömungsverbindung zwischen dem Flüssigkeitsbehälter und der Flüssigkeitsleitung hergestellt ist, da so gegebenenfalls eine einfache Entleerung des Behälters ohne zusätzliche Bauteile möglich ist.
Durch die Anordnung von Belüftungsöffnungen in der Mantelfläche des Domes wird vorteilhaft erreicht, dass ein kontinuierlicher Abfluss von Flüssigkeit aus dem Behälter aufgrund eines von in den Flüssigkeitsbehälter nachströmenden Gases, insbesondere Luft, möglich ist.
Die Anordnung einer Führungseinrichtung an der Innenfläche des Domes vereinfacht die
Montage vom im Hohlraum des Domes anordenbaren Teilen, wie z.B. einem Rohrstück.
Nach Weiterbildungen ist vorgesehen, dass im Hohlraum ein Rohrstück angeordnet ist, welches eine mit dem Durchbruch des Domes zumindest annähernd deckungsgleiche Öffnung aufweist und an dem eine Austrittsöffnung angeordnet ist, wobei die Stirnfläche des Rohrstückes im Bereich des Endbereiches verschlossen sein kann; das Rohrstück zumindest eine mit der Führungseinrichtung korrespondierende Fixieranordnung aufweisen kann; das Rohrstück mit dem Dom vorzugsweise über die Führungseinrichtung, insbesondere lösbar, verbunden ist; das Rohrstück im Bereich des zweiten Endbereiches eine mit der Innenfläche des Domes korrespondierende Sitzfläche aufweist, die mit der Innenfläche des Domes in diesem Endbereich eine reibschlüssige Verbindung bzw. einen Presssitz eingeht; die Öffnung des Rohrstückes und des Durchbruches eines flüssigkeitsdichten Übergangsbereiches ausbilden; das am Rohrstück, insbesondere an der Sitzfläche, mehrere Belüftungskanäle ausgebildet sind; das an der Mantelfläche des Rohrstückes ein oder mehrere Vorsprünge zum Positionieren des Rohr- Stückes angeordnet sind und dass die Innenfläche des Domes und die Mantelfläche des Rohrstückes zumindest über einen Teilbereich um einen Abstand voneinander distanziert sind und das ein Dichtelement im Übergangsbereich zwischen dem Durchbruch und der Öffnung und/ oder im Übergangsbereich zwischen den Belüftungskanälen und Belüftungsöffnungen angeordnet sein kann. Vorteile, die sich aus diesen Weiterbildungen und Ausgestaltungen eines im Dorn angeordneten Rohrstückes ergeben, sind vor allem die im Rohrstück angeordnete Öffnung und die angeordnete Austrittsöffnung, über welche eine Flüssigkeitsableitung aus dem Behälter erreicht wird, wobei eine Halterung des Rohrstückes im Dom über den Presssitz erfolgt und die Positionierung über eine Führungseinrichtung bzw. Fixieranordnung, was lediglich ein einfaches Einstecken des Rohrstückes in den Hohlraum des Domes für den Benutzer erforderlich macht und somit eine einfache Montage bzw. Positionierung der Öffnung des
Rohrstückes erreicht wird. Weiters bringen die Belüftungskanäle den Vorteil mit sich, dass die Belüftungsöffnungen des Domes mit ausreichend Gas versorgt werden, welches aufgrund der Ausbildung eines Abstandes zwischen der Innenfläche des Domes und der Mantelfläche
des Rohrstückes die Belüftungskanäle versorgt. Durch die Ausbildung eines Dichtelementes im Übergangsbereich zwischen dem Durchbruch und der Öffnung und/oder im Übergangsbereich zwischen den Belüftungskanälen und den Belüftungsöffnungen wird es vorteilhaft ermöglicht, den Presssitz zwischen der Innenfläche des Domes und der Sitzfläche weniger fest zu gestalten, da eine Abdichtung über das Dichtelement und nicht über den Presssitz erfolgt.
Die Kupplungseinrichtung kann nach einer weiteren Ausbildung auch eine Stützeinrichtung, welche einen Teilbereich des Behälters umgibt, umfassen, wodurch der Behälter stabil in einer Lage gehalten wird und zusätzlich abgestützt wird, was das Risiko eines sich unbeabsich- tigt von der Kupplungseinrichtung lösenden Behälters erheblich verringert.
Eine trichterförmige Ausbildung des Stützelementes bringt den Vorteil mit sich, dass der Flüssigkeitsabfluss aus dem Behälter über den Innenraum des Trichters erfolgen kann und im Inneren des Trichters die Öffnungseinrichtung angeordnet werden kann.
Möglich ist es weiters die Stützeinrichtung über ein oder mehrere Befestigungselemente mit der Espressomaschine oder an der Espressomaschine angeordneten Elementen, insbesondere lösbar, zu verbinden oder die Stützeinrichtung am Gehäuse und/oder einem weiteren Element der Espressomaschine anzuformen, wodurch entweder der Vorteil der Austauschbarkeit und Modularität der Stützvorrichtung und dem Gehäuse gegeben ist oder der Vorteil der einfachen und kostengünstigen Fertigung durch Anformen der Stützvorrichtung an der Espressomaschine gegeben ist.
Durch die Anordnung eines Verbindungselementes an der Kupplungseinrichtung, insbeson- dere ein am Hohlzylinder angeordnetes Gewinde, und die Anordnung eines korrespondierenden Verbindungselementes an der Stützeinrichtung oder am Gehäuse der Espressomaschine, ist eine einfache und lösbare Verbindbarkeit der Teile gewährleistet.
Durch die Anordnung eines Dichtelementes an der Kupplungsvorrichtung und/oder an der Espressomaschine im Bereich der Verbindungselemente ist eine Flüssigkeitsabdichtung der verbundenen Verbindungselemente gewährleistet, wodurch keinerlei Flüssigkeit ungewollt in das Innere der Espressomaschine eindringen kann.
Durch die Bildung der Kupplungsvorrichtung, des Rohrelementes und der Stützeinrichtung aus Kunststoff ist eine einfache Fertigung der Teile durch z.B. Spritzgießen möglich und es ist weiters von Vorteil, dass der Kunststoff mit der vorzugsweise verwendeten Flüssigkeit, nämlich Wasser, keinerlei chemische Reaktionen eingeht.
Die Öffnungsvorrichtung kann zumindest über einen Teilbereich einen kreisförmigen oder ovalen oder einem polygonalen, wie z.B. rechteckigen, Querschnitt aufweisen, wodurch über ein korrespondierendes Gegenstück zu diesem Teilbereich eine verdrehsichere Befestigung der Öffnungseinrichtung möglich ist.
Es ist weiters von Vorteil, dass bei der Anordnung eines Verbindungselementes an der Öffnungseinrichtung, welches mit einem am Gehäuse angeordneten, korrespondierenden Verbindungselement, insbesondere lösbar, verbunden ist, da die Öffnungseinrichtung direkt am Gehäuse der Espressomaschine befestigt werden kann, ohne dass die Kupplungseinrichtung weitere Teile neben der Öffnungseinrichtung zur Befestigung bzw. Handhabung benötigt.
Durch die Ausbildung eines Betätigungselementes, das entweder an dem am Gehäuse angeordneten Verbindungselement oder an dem an den Verbindungselementen der Kupplungseinrichtung zum bedarfsweisen Lösen der Verbindung zwischen den Verbindungselementen an- geordnet ist, wird erreicht, dass ein einfacher Austausch bzw. ein einfaches Entfernen der
Öffnungseinrichtung vom Gehäuse möglich ist.
Durch die Ausbildung der Verbindungselemente als Rasteinrichtung, insbesondere Schnappeinrichtung, und dazu korrespondierende Rastelemente zum Herstellen der Verbindung zwi- sehen den Verbindungselementen, ist ein rasches, einfaches Lösen der Öffnungseinrichtung vom Gehäuse der Espressomaschine möglich.
Durch die einstückige Ausbildung der Öffnungseinrichtung mit dem Gehäuse der Espressomaschine, ist kein weiterer Montageaufwand für die Öffnungseinrichtung nötig, und es kann diese bereits der Serienfertigung des Gehäuses berücksichtigt werden, wodurch Kosten eingespart werden können.
Es ist in einer weiteren Ausführungsvariante der Espressomaschine vorgesehen, dass die Öff-
nungseinrichtung zumindest einen Kanal zur Gaszufuhr, insbesondere Luftzufuhr, aufweist und der Kanal eine Einström- und Ausströmöffnung umfasst, wodurch eine Luftzufuhr in das Behälterinnere gewährleistet ist und so ein kontinuierlicher Abfluss von Flüssigkeit aus dem Behälter über den Hohlraum der Öffnungseinrichtung gewährleistet ist.
Durch die Ausbildung eines Lüftungskanals im Gehäuse der Espressomaschine ist es von Vorteil, dass auch bei direktem Anliegen einer Stirnfläche eines Austrittsbereichs des Behälters am Gehäuse der Behälter mit Gas versorgt werden kann.
Durch die Ausbildung der Stützeinrichtung als Hohlprofil, insbesondere ringförmig, ist eine
Abstützung des aufsetzbaren Behälters zur Kippsicherung gewährleistet.
Es ist auch möglich, dass die Stützeinrichtung einen oder mehrere Ansätze aufweist, an die sich im wesentlichen normal auf die Längsmittelachse stehende Ansatzflächen anschließen, um einen Endanschlag zur Positionierung des Behälters beim Aufsetzen auf die Öffnungseinrichtung zu bilden, wodurch vorteilhafter Weise zwischen der Oberseite des Gehäuses der Espressomaschine und der Stirnseite des Behälters ein Hohlraum freigelassen wird, der zur Gasversorgung des Kanals der Öffnungseinrichtung dient.
In der Stützeinrichtung kann auch ein mit Gas, insbesondere Luft, versorgbarer Kanal angeordnet sein, der zumindest eine Austrittsöffnung für das Gas aufweist, wodurch eine Gaszufuhr in das Innere der Stützvorrichtung zur Versorgung des Hohlraumes gewährleistet ist.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der folgenden Figuren näher er- läutert.
Es zeigen jeweils in schematisch stark vereinfachter Darstellung, zur besseren Übersicht, teilweise ohne Schraffur:
Fig. 1 die erfindungsgemäße Espressomaschine in Seitenansicht mit einem aufgesetzten
Flüssigkeitsbehälter, teilweise geschnitten;
Fig. 2 eine Ausführungsvariante der Kupplungseinrichtung, in Seitenansicht;
Fig. 3 die Ausführungsvariante der Kupplungsvorrichtung in Seitenansicht, geschnitten gemäß der Fig. 2 dargestellten Pfeile III-III;
Fig. 4 ein in der Kupplungseinrichtung anordenbares Rohrstück, in Seitenansicht;
Fig. 5 ein Teilbereich der erfindungsgemäßen Espressomaschine mit einer Ausführungsvariante der Kupplungseinrichtung und einem Teilbereich des Flüssigkeitsbehälters, teilweise geschnitten;
Fig. 6 ein Teilbereich der erfindungsgemäßen Espressomaschine mit einer anderen Ausführungsvariante der Kupplungseinrichtung und einem Teilbereich des Flüssigkeitsbehälters, teilweise geschnitten;
Fig. 7 eine weitere Ausführungsvariante der Kupplungseinrichtung mit aufgesetztem, teilweise dargestelltem Flüssigkeitsbehälter, geschnitten.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausfuhrungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß auf glei- ehe Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen. Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den gezeigten und beschriebenen unter- schiedlichen Ausführungsbeispielen für sich eigenständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Fig. 1 zeigt eine Espressomaschine 1 zur Zubereitung heißer Kaffeegetränke, auf die ein Behälter 2 teilweise aufgesetzt ist. Dazu ist die Espressomaschine 1 mit einer Kupplungsein- richtung 3 versehen, die einerseits zur Aufnahme des Flüssigkeitsbehälters 2 bzw. des Behälterhalses und andererseits zur Herstellung einer flüssigkeitsleitenden Strömungsverbindung zwischen dem Innenraum 4 des Flüssigkeitsbehälters 2 und einer zu einer Wärmequelle 5 führenden Flüssigkeitsleitung 6 dient.
Als mit der Kupplungseinrichtung 3 der Espressomaschine 1 verbindbarer bzw. auf diese aufsetzbarer Flüssigkeitsbehälter 2 kann ein beliebiger, aus dem Stand der Technik bekannter Behälter verwendet werden, der bevorzugt ein entfernbares bzw. in eine flüssigkeitsdurchlässige Stellung verbringbares Verschlusselement 7 aufweist, das eine Öffnung 8 des Flüssigkeitsbehälters 2 im nicht aufgesetzten Zustand desselben flüssigkeitsdicht verschließt. Der Flüssigkeitsbehälter 2 ist bevorzugt als Wasserbehälter ausgebildet, d.h. der Innenraum 4 des Flüssigkeitsbehälters 2 ist entsprechend einem Niveau 9 mit Wasser befullt, wobei jedoch auch beliebige andere, zum Verzehr geeignete, erhitzbare Flüssigkeiten in den Behälter gefüllt sein und von der Espressomaschine 1 zu einem heißen Getränk weiterverarbeitet werden können.
Die Kupplungseinrichtung 3 weist zumindest eine Öffnungseinrichtung 10 auf, die so ausgebildet ist, dass ein automatisches Öffnen des Flüssigkeitsbehälters 2 beim Aufsetzen desselben auf die Kupplungsvorrichtung 3 durchgeführt wird. Beim Aufsetzen des Flüssigkeitsbehälters 2 auf die Kupplungseinrichtung 3 wird das am Flüssigkeitsbehälter 2 angeordnete Ver- Schlusselement 7 in seiner Lage bevorzugt so verändert, dass die über das Verschlusselement
7 erreichte Flüssigkeitsabdichtung des Flüssigkeitsbehälters 2 nicht mehr gegeben ist und eine im Innenraum des Behälters befindliche Flüssigkeit 11 durch die Öffnung 8 und/oder die Kupplungseinrichtung 3 und/oder einem weiteren beliebigen, in der Öffnung 8 des Flüssigkeitsbehälters 2 angeordneten Element, beispielsweise durch einen flüssigkeitsleitenden Kanal in der Öffnungseinrichtung 10, die Flüssigkeit 11 aus dem Flüssigkeitsbehälter strömt. So ist es z.B. möglich, dass durch eine Stirnseite 12 des Flüssigkeitsbehälters 2 die Öffnungseinrichtung 10 zumindest teilweise in die Öffnung 8 des Behälters 2 eindringt und so das in der Öffnung 8 angeordnete Verschlusselement 7 in Richtung des Innenraums 4 des Flüssigkeitsbehälters 2 bewegt, wodurch ab einer gewissen Grenzposition bzw. Stellung des Verschluss- elementes 7 der flüssigkeitsdichte Verschluss des Flüssigkeitsbehälters 2 nicht mehr gegeben ist und Flüssigkeit 1 1 aus dem Flüssigkeitsbehälter 2 direkt über die Kupplungseinrichtung 3 zu einer Wärmequelle 5 führenden Flüssigkeitsleitung 6 strömt.
Der Aufbau der Espressomaschine 1 zur Zubereitung heißer Kaffeegetränke, welcher benötigt wird, um von einem Flüssigkeitsdepot, wie z.B. einem Flüssigkeitsbehälter 2, oder einem direkt in der Espressomaschine integrierten Wassertank, wie dies im Stand der Technik üblich ist, ein heißes Getränk, insbesondere Kaffee oder kaffeeartige Getränke, zuzubereiten, kann dem einer beliebigen, aus dem Stand der Technik bekannten Espressomaschine entnommen
werden. Ein solcher Aufbau setzt sich beispielsweise aus der zur Wärmequelle 5 führenden Flüssigkeitsleitung 6 zusammen, wobei in der Flüssigkeitsleitung 6 ein oder mehrere Ventile 13 angeordnet sein können bzw. zumindest ein Ventil 13 in der Flüssigkeitsleitung 6 angeordnet sein muss, um die Flüssigkeitszufuhr zur Wärmequelle 5 aus dem Flüssigkeitsbehälter 2 steuern zu können. Dazu ist in der Espressomaschine 1 eine Steuervorrichtung 14 angeordnet, welche mit der Wärmequelle 5, den Ventilen 13, einer Regeleinrichtung 15, einem Sensor 16, usw. verbunden sein kann, bevorzugt aber in jedem Fall mit der Regeleinrichtung 15 verbunden ist. Auch können in der Flüssigkeitsleitung 6 ein oder mehrere Reservoirs 17 angeordnet sein, an denen beispielsweise eine Durchmischung der Flüssigkeit 11 und/oder eine Vorwär- mung der Flüssigkeit 11 erfolgt. Über die Regeleinrichtung 15 der Espressomaschine 1 können verschiedene Funktionen bzw. Programme und/oder Abläufe festgelegt oder aufgerufen werden, wie z.B. Aroma, Art des zuzubereitenden Getränks, Milchanteil usw., worauf beim gewünschten, festlegbaren Startzeitpunkt der Zubereitung von der Steuervorrichtung 14 die einzelnen Elemente in der Espressomaschine 1 so angesteuert werden, dass die an der Regel- einrichtung 15 eingestellten Parameter im ausgegebenen, fertig zubereiteten Getränk tatsächlich berücksichtigt wurden. An die Wärmequelle 5 schließt sich ausgangsseitig ein Steigrohr 18 an, welches, wie dies aus dem Stand der Technik bekannten, ähnlichen Vorrichtungen, insbesondere Espressomaschinen, bekannt ist, zu einem Verteilerkopf 19 führt, wo die stark erhitzte Flüssigkeit 11 über Aromastoffe, wie z.B. in der Espressomaschine 1, über eine aus dem Stand der Technik bekannte Vorrichtung, gemahlene Kaffeebohnen bzw. vorgepresste
Espressoprodukte, insbesondere „Tabs", und gegebenenfalls einem Filter einem Behälter zugeführt wird, in dem das fertig zubereitete Kaffeegetränk gesammelt wird, wobei der Flüssigkeitstransport auch und/oder zusätzlich über eine Hochdruckpumpe erfolgen kann.
In der Fig. 2 ist eine Ausführungsvariante von einer an der Espressomaschine 1 (Fig. 1) angebrachten Kupplungseinrichtung 3 zur Aufnahme eines mit Flüssigkeit 11 befüllten Flüssigkeitsbehälters 2 in Seitenansicht gezeigt. Die Öffnungseinrichtung 10 ist in der gezeigten Ausführungsform mit der Kupplungseinrichtung 3 einstückig verbunden. Die Öffnungseinrichtung 10 kann jedoch auch als separater Bauteil gebildet sein, der mit der Kupplungseinrich- tung 3 verbunden ist, wobei diese bevorzugt lösbare Verbindung über im Stand der Technik übliche und bekannte Verbindungselemente, wie z.B. ein Gewinde, Rastsitz usw., gebildet sein kann. An der Kupplungseinrichtung 3 ist in einem, dem Flüssigkeitsbehälter 2 (Fig. 1) gegenüberliegenden Bereich eine Grundplatte 20 angeordnet. Die Grundplatte 20 umfasst
zumindest eine Ausneh ung 21 , die die Grundplatte 20 zumindest über einem Teilbereich ihres Querschnittes vollständig durchsetzt. Die Ausbildung der Ausnehmung 21 in der Grundplatte 20 bringt den Vorteil mit sich, dass Flüssigkeit 11, die vom über der Grundplatte 20 liegenden Flüssigkeitsbehälter 2 (Fig. 1) geliefert wird, über eine Leitung und/oder direkt durch die Ausnehmung 21 geleitet werden oder direkt durch diese fließen kann. Die Grundplatte 20 erstreckt sich in ihrem Querschnitt bevorzugt im wesentlichen senkrecht auf eine Längsmittelachse 22 und in ihrer Höhe im wesentlichen parallel zur Längsmittelachse 22. Die Gmndplatte 20 weist weiters eine im Querschnitt bevorzugt mehreckige oder ovale Umfangs- form auf, da die Handhabung bzw. Montage der Gmndplatte bzw. an dieser befestigten Teilen aufgrund der eckigen oder ovalen Form einfach möglich ist und bei Bedarf die Umfangsform der Mantelfläche so ausgebildet sein kann, dass handelsübliche korrespondierende Montageeinrichtungen, wie z.B. Schraubschlüssel, zur Montage verwendet werden können.
An die Grundplatte 20 schließt in Richtung des Flüssigkeitsbehälters 2 (Fig. 1) ein Hohlzylin- der 23 an, welcher eine Mantelfläche 24 aufweist. An dem der Gmndplatte gegenüberliegenden Endbereich des Hohlzylinders ist eine Ansatzplatte 25 angeordnet, die annähernd parallel zur Grundplatte 20 ausgerichtet ist, und sich von der Mantelfläche 24 des Hohlzylinders 23 in Richtung der Längsmittelachse 22 erstreckt, wobei die Ansatzplatte 25 den Hohlzylinder 23 bevorzugt nicht vollständig abdeckt bzw. abschließt, wodurch eine Öffnung bevorzugt im Bereich der Längsmittelachse 22 an der Ansatzplatte 25 ausgebildet ist.
Die Öffnungseinrichtung 10 der Kupplungseinrichtung 3 ist bevorzugt mit der Ansatzplatte 25 und/oder der Grundplatte 20 der Kupplungseinrichtung 3 verbunden, wodurch die Öffnungseinrichtung 10 über die Grundplatte 20 und/oder den Hohlzylinder 23 gehandhabt wer- den kann bzw. über die an der Gmndplatte 20 angeordnete, mehreckigen Mantelfläche und/ oder ein an der Mantelfläche 24 angeordnetes Verbindungselement gehandhabt bzw. in einfacher Form an einem weiteren Bauteil der Espressomaschine 1 oder der Kupplungseinrichtung 3 befestigt werden kann. Es können auch mehrere Öffnungseinrichtungen 10 mit der Grundplatte 20 und/oder Ansatzplatte 25 verbunden sein, beispielsweise ein oder mehrere in den Flüssigkeitsbehälter 2 (Fig. 1) eindringende und diesen öffnende, nadelartige oder hohlnadelartige Öffnungsvorrichtungen 10 ausgebildet sein, über die der bereits oben beschriebene Vorgang des Entleerens des Flüssigkeitsbehälters 2 erzielt werden kann.
Die Öffnungseinrichtung 10 ist bevorzugt als Dom 26 ausgebildet, dessen Längserstreckung 27 sich in Richtung der Längsmittelachse 22 und im wesentlichen senkrecht auf die Grundplatte 20 erstreckt. Eine Längserstreckung 27 des Doms 26 ist zumindest geringfügig größer als eine Längserstreckung 28 der Öffnung 8 des Flüssigkeitsbehälters 2 (Fig. 1), wodurch ge- währleistet ist, dass der Dom 26, wenn dieser in die Öffnung 8 (Fig. 1) eingeführt wird, das
Verschlusselement 7 (Fig. 1) aus einer dichtenden Stellung entfernt werden kann, sodass Flüssigkeit 11 über die Öffnung 8 austreten kann. Eine Mantelfläche 29 des Doms 26 weist eine Form auf, insbesondere eine kreisrunde Form, die mit der - in Fig. 1 ersichtlich - Querschnittsform der Öffnung 8 und/oder der Querschnittsform einer Dichtkappe 30, die in der Öffnung 8 angeordnet ist, so korrespondiert, dass diese eine um den gesamten Umfang der
Mantelfläche 29 dichtende Verbindung mit dem Flüssigkeitsbehälter 2 eingeht, sodass im Spalt zwischen der Öffnung 8 und der Mantelfläche 29 des Domes 26 keinerlei Flüssigkeit aus dem Flüssigkeitsbehälter 2 austreten kann. Der Umfang der Mantelfläche 29 des Doms 26 kann jedoch auch eine beliebige polygonale oder ovale Form aufweisen, sodass auch Öffnun- gen 8 (Fig. 1), die nicht kreisrund ausgebildet sind, mit der Öffnungseinrichtung 10 korrespondieren, wobei natürlich auch an der Öffnungseinrichtung 10 ein Dichtelement angeordnet sein kann (Fig. 2 in dicken, strichlierten Linien dargestellt), wodurch im Flüssigkeitsbehälter 2 (Fig. 1) keinerlei Dichtungselemente zur Dichtung des Spaltes zwischen der Mantelfläche 29 und der Öffnung 8 angeordnet sein müssen.
Aus der Fig. 3 bzw. der Fig. 2 ist ersichtlich, dass im Dom 26 zumindest über einen Teilbereich dessen Längserstreckung 27 ein Hohlraum 31 angeordnet ist. Der Hohlraum 31 wird von einer Innenfläche 32 begrenzt, wobei die Innenfläche 32 senkrecht auf die Längsachse 22 im Querschnitt betrachtet die Form eines Zylinders aufweist, jedoch auch eine andere eckige bzw. ovale Form aufweisen kann. Der Dorn 26 weist einen ersten Endbereich 33 auf, der in
Richtung der Grundplatte 20 weist und einen zweiten Endbereich 34, der dem ersten Endbereich 33 gegenüberliegt, wobei im Bereich des Endbereichs 33 eine Öffnung 35 des Do es 26 angeordnet ist und im Bereich des Endbereiches 34 eine Öffnung 36 des Domes 26 angeordnet ist. In der in Fig. 2 und 3 gezeigten Ausführungsform der Kupplungseinrichtung 3 ist die Öffnung 36 über ein Verschlusselement 37 flüssigkeitsdicht verschlossen, wobei das Verschlusselement 37 vorzugsweise mit dem Dom einstückig, als auf die Öffnung 36 des Domes 26 aufgesetzter, abgerundeter Fortsatz des Domes 26 ausgebildet ist. Eine Abrundung des Verschlusselementes 37 bringt vor allem den Vorteil mit sich, dass bei Aufsetzen eines Flüs-
sigkeitsbehälters 2 (Fig. 1) sich dieser aufgrund der Abrundung automatisch auf die Öffnungseinrichtung 10, insbesondere den Dorn 26, zentriert und einfindet. Es sind jedoch auch andere Formen, wie z.B. ein pyramidenartiges, auf die Öffnung 36 aufgesetztes Verschlusselement 37 oder jede beliebige weitere Form des Verschlusselementes 37, über die der Flüs- sigkeitsbehälter 2 sich automatisch zentriert bzw. auf die Öffnungseinrichtung 10 aufgesetzt wird, denkbar.
Im Dom 26 kann, falls dies nötig ist, zwischen den beiden Endbereichen 33, 34 ein Durchbruch angeordnet sein, der bevorzugt an der Mantelfläche 29 des Domes 26 ausgebildet ist und diese durchsetzt. Der Durchbruch 38 ist dabei zwischen den beiden Endbereichen 33, 34 so angeordnet, dass bei einem aufgesetzten Flüssigkeitsbehälter 2 (Fig. 1) dieser vollständig bzw. nahezu vollständig entleert werden kann. Das bedeutet, dass der Durchbruch 38 unmittelbar im Bereich der Dichtkappe 30 (Fig. 1) an der dem Innenraum 4 (Fig. 1) zugewandten Seite angeordnet ist, wodurch der gesamte Inhalt des Flüssigkeitsbehälters 2 (Fig. 1) bis knapp bzw. unmittelbar über der Abdichtungsstelle entleert werden kann, was einer vollständigen Entleerung entsprechen würde. Die Mittelachse des Durchbruches 38 steht bevorzugt normal auf die Längsmittelachse 22 des Domes 26 und der Durchbruch 38 ist bevorzugt als die Mantelfläche 29 völlig durchsetzende, kreisrunde Bohrung ausgebildet, kann jedoch eine beliebige eckige oder ovale Form aufweisen. Der im Dom 26 angeordnete Hohlraum 31 ist nunmehr so ausgebildet, dass eine Strömungsverbindung zwischen dem Flüssigkeitsbehälter 2
(Fig. 1) und der Flüssigkeitsleitung 6 (Fig. 1) über den Durchbruch 38 und die Öffnung 35 im Dom 26 hergestellt ist. Es ist somit möglich, dass im Flüssigkeitsbehälter 2 befindliche Flüssigkeit 11 direkt über die Öffnungseinrichtung 10 abfließen kann, was aufgrund der mangelnden Gaszufuhr in das Innere des Flüssigkeitsbehälters 2 jedoch nur über einen gewissen Zeit- räum einwandfrei möglich ist. Darum sind an der Mantelfläche 29 des Domes 26 ein oder mehre dessen Wandstärke durchsetzende Belüftungsöffnungen 39 angeordnet, über die der Innenraum 4 des Behälters 2 (Fig. 1) mit Gas, vorzugsweise Luft, versorgt wird. Dazu muss ein vom Hohlraum getrennter Belüftungskanal 48 (Fig. 3) angeordnet sein, um eine von der aus dem Flüssigkeitsbehälter 2 (Fig. 1) abfließenden Flüssigkeit getrennte Gaszufuhr zu den Belüftungsöffnungen 39 zu ermöglichen.
In den Fig. 3 und 4 ist eine Ausgestaltung einer solchen, die Flüssigkeitsabfuhr bzw. Gaszufuhr aus dem bzw. zum Flüssigkeitsbehälter 2 unterstützende Ausbildung einer an der Espres-
somaschine 1 (Fig. 1) angebrachten Kupplungseinrichtung 3 gezeigt. Dazu ist im Hohlraum 31 des Domes 26 bzw. der Öffnungseinrichtung 10 ein Rohrstück 40 angeordnet, welches durch die Öffnung 35 in Richtung des Endbereiches 34 des Domes in den Hohlraum 31 verbracht wird. Die Zentriemng bzw. Positionierung und Fixierung des Rohrstückes 40 gegen- über dem Dom 26, insbesondere gegenüber Verdrehung um die Längsmittelachse 22, erfolgt über eine an der Innenfläche 32 des Domes 26 angeordnete Fühmngseinrichtung 41, die insbesondere als Führungsnase ausgebildet ist und eine mit der Führungseinrichtung 41 korrespondierende Fixieranordnung 42, welche am Rohrstück 40 angeordnet ist, aufweist. Es kann selbstverständlich auch der Fall sein, dass die Führungseinrichtung 41 am Rohrstück 40 und die Fixieranordnung 42 an der Innenfläche 32 des Domes 26 angeordnet ist, wodurch derselbe
Effekt erzielt werden kann. Die Fixieranordnung 42 ist in der in Fig. 4 dargestellten Ausgestaltung des Rohrstückes 40 aus Aussparung ausgebildet, die von gebogenen Seitenflächen begrenzt wird, wodurch bei Eingriff der Führungseinrichtung, die bevorzugt als Vorsprung bzw. Führungsnase ausgebildet ist, über die gebogenen Seitenflächen eine Positionierung in Verdrehrichtung um die Längsmittelachse 22 erreicht wird und in bei vollständig eingeschobenem Rohrstück 40 im Hohlraum 31 eine Verdrehsicherung aufgrund der korrespondierenden Fühmngseinrichtung 41 und Fixieranordnung 42 gegeben ist.
Das im Hohlraum 31 des Domes 26 bzw. der Öffnungseinrichtung 10 angeordnete Rohrstück 40 weist im Endbereich 34 des Domes 26 eine Öffnung 43 auf und es ist am gegenüberliegenden Endbereich des Rohrstückes 40 eine Austrittsöffnung 44 angeordnet, die bevorzugt an der Stirnfläche des Rohrstückes 40 angeordnet ist. Die im Rohrstück 40 angeordnete Öffnung 43 und der Durchbruch 38 des Domes 26 sind im montierten Zustand zumindest annähernd deckungsgleich bzw. ist die Öffnung 43 zumindest gleich groß, wie der Durchbruch 38, so- dass der Flüssigkeitsdurchsatz, welcher durch die Öffnung 43 und den Durchbruch 38 fließt, nicht durch die Öffnung 43 eingeschränkt wird. In der in Fig. 3 dargestellten Ausführungs- form ist das Rohrstück 40 an dessen der Austrittsöffnung 44 gegenüberliegenden Stirnseite verschlossen, und weist dieses die Öffnung 43 im Bereich einer Mantelfläche des Rohrstückes 40, insbesondere normal auf eine Längsmittelachse 22 stehend auf. Die Öffnung 43 kann selbstverständlich an der der Austrittsöffnung 44 gegenüberliegenden Stirnseite des Rohrstückes 40 angeordnet sein, und die Mantelfläche des Rohrstückes 40 vollständig verschlossen sein, wodurch an den beiden Stirnseiten des Rohrstückes 40 die Öffnung 43 und die Austrittsöffnung 44 ausgebildet wären, wobei an der Mantelfläche 49 (Fig. 4) des Rohrstückes 40 und/
oder an einer der genannten Stirnflächen des Rohrstückes 40 eine Fixieranordnung 42 und/ oder eine Fühmngseinrichtung 41 angeordnet sein kann, über die das Rohrstück 40 in der Öffnungseinrichtung 10, wie bereits vorstehend beschrieben, fixiert und positioniert gehaltert ist. Die Verbindung des Rohrstückes 40 mit dem Dom 26 über die Fühmngseinrichtung 41 bzw. die Fixieranordnung 42 ist vorzugsweise lösbar ausgestaltet, sodass ein Austausch bzw. die
Entnahme des Rohrstückes 40 jederzeit möglich ist, ohne dass die gesamte Kupplungseinrichtung 3 bzw. Öffnungseinrichtung 10 ausgetauscht oder entfernt werden muss.
Das Rohrstück 40 weist weiters eine Sitzfläche 45 auf, die im Bereich des Endbereiches 34 des Domes 26 mit der Innenfläche 32 so korrespondiert, dass eine Verbindung über einen
Reibschluss zwischen den beiden Flächen erreicht, also ein Presssitz eingegangen wird. Die Fixierung bzw. Halterung des Rohrstückes 40 in Längsrichtung der Längsmittelachse 22 erfolgt also über die Sitzfläche 45, wodurch keine weiteren Mittel zum Befestigen des Rohrstückes 40 am Dorn 26 bzw. der Öffnungseinrichtung 10 benötigt werden und somit eine ein- fache und ohne erhöhten Montageaufwand durch einfaches Einschieben des Rohrstückes in
Richtung des Endbereiches 34 des Domes 26 nötig ist. Dabei kann, um einen Presssitz herzustellen, sich entweder der Hohlraum 31 im Bereich des Endbereiches 34 verkleinem oder im Bereich der Sitzfläche 45 das Rohrstück sich gegenüber dem restlichen Bereich in dessen Umfang vergrößern. Die Sitzfläche 45 erstreckt sich bevorzugt nur über einen Teilbereich der Längserstreckung des Rohrstückes 40 und ist als an der Mantelfläche 49 (Fig. 4) gebildeter
Vorspmng bzw. im Umfang gegenüber dem Rohrstück 40 größer ausgebildet. Natürlich kann der Presssitz auch über die Führungseinrichtung 41 und die Fixieranordnung 42 hergestellt werden. Die Innenfläche 32 des Domes 26 und die Sitzfläche 45 des Rohrstückes 40 bildenden entweder über den Presssitz bzw. in Reibschluss zwischen den beiden genannten Flächen des Rohrstückes 40 und des Durchbruches 38, wie dies bevorzugt der Fall ist, oder über separat ausgebildete und im Hohlraum 31 angeordnete Dichtungselemente einen flüssigkeitsdichten Übergangsbereich aus, sodass ein im Flüssigkeitsbehälter 2 (Fig. 1) befindliche Fluid durch den Durchbruch 38 und die Öffnung 43 in eine Ausnehmung 46 und der Austrittsöff- nung 44 fließen kann, ohne dass dabei im Übergangsbereich 47 zwischen der Sitzfläche 45 und der Innenfläche 32 Flüssigkeit ungewollt ausströmen kann.
Am Rohrstück 40 sind weiters ein oder mehrere Belüftungskanäle 48 ausgebildet, die mit der zumindest einen Belüftungsöffnung 39 des Domes 26 strömungsverbunden ist. Der oder die
Belüftungskanäle 48 sind bevorzugt an der Sitzfläche 45 des Rohrstückes 40 angeordnet, wobei die Ausbildung der Belüftungskanäle 48 als an der Sitzfläche 45 angeordnete Vertiefungen sich als besonders vorteilhaft erweist, da so über den Presssitz zwischen der Sitzfläche 45 und der Innenfläche 32 eine Gaszufuhr in dem die Belüftungskanäle 48 umgebenden Bereich unterbunden ist und Gas nur durch die Belüftungskanäle 48 zu der zumindest einen Belüftungsöffnung 39 strömen kann.
Zur zusätzlichen Positionierung und Zentrierung des Rohrstückes 40 gegenüber dem Dom 26 bzw. der Öffnungseinrichtung 10 können am Rohrstück ein oder mehrere Vorsprünge (in Fig. 4 strichliert dargestellt) zum Positionieren des Rohrstückes 40 in Richtung der Längsmittel- achse 22 und/oder quer zur Längsmittelachse 22 angeordnet sein, was eine zusätzliche Positionierung und Zentrierung des Rohrstückes 40 im Bereich des Endbereiches 33 des Domes 26 mit sich bringt.
Um die Belüftungskanäle 48 mit ausreichend Gas, insbesondere Luft, zu versorgen, ist die
Innenfläche 32 von der Mantelfläche 49 des Rohrstückes 40 um einen Abstand 50 distanziert, wodurch ein das Rohrstück zumindest teilweise umgebender, mit den Belüftungskanälen 48 verbundener Spalt gebildet ist, der dazu dient, dass die Belüftungskanäle 48 und die Belüftungsöffnung 39 mit ausreichend Gas versorgt sind.
Neben einem Presssitz zur Abdichtung der Übergangsbereiche 47 bzw. zwischen den Belüftungskanälen 48 und den Belüftungsöffnungen 39 können neben dem in den Fig. 3 dargestellten Presssitz auch separate Dichtungselemente verwendet werden, welche den jeweiligen Spalt so abdichtet, dass eine verlustfreie Flüssigkeitsübertragung im Übergangsbereich 47 stattfinden kann.
Fig. 5 zeigt eine Kupplungseinrichtung 3 einer Espressomaschine 1 zur Aufnahme eines Flüssigkeitsbehälters 2, welche eine Stützeinrichtung 51 umfasst, die zumindest einen Teilbereich des Flüssigkeitsbehälters 2 umgibt. Die Stützeinrichtung 51 ist bevorzugt trichterförmig aus- gebildet, um im durch den Trichter gebildeten Innenraum 52 der Stützeinrichtung 51 die Öffnungseinrichtung 10 aufzunehmen. Durch die Stützeinrichtung 51 kann gewährleistet werden, dass der Flüssigkeitsbehälter 2 wesentlich stabiler bzw. kippsicherer an der Espressomaschine 1 befestigt werden kann, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines ungewollten Lösens des Flüs-
sigkeitsbehälters 2 wesentlich verringert werden kann. Die Stützeinrichtung 51 ist bevorzugt über ein oder mehrere Befestigungselemente 53 an einem Gehäuse 54 der Espressomaschine 1 und/oder mit einem dafür vorgesehenen, innerhalb oder außerhalb der Espressomaschine 1 angeordneten Element, insbesondere lösbar, verbunden. Dazu weist die Stützeinrichtung 51 eine oder mehrere mit deren Längsmittelachse vorzugsweise senkrecht auf eine Ebene 55 stehende Befestigungselemente 53 auf, die in sich von der Ebene 55 in Richtung des Gehäuses 54 erstreckende Ausnehmungen 56 angeordnet sind. Dadurch ist eine lösbare Verbindung zwischen dem Stützeinrichtung 51 und dem Gehäuse 54 der Espressomaschine 1 und oder einen weiteren zur Aufnahme der Stützvorrichtung 51 vorgesehenen Teils im Inneren oder außerhalb der Espressomaschine 1 gewährleistet, wodurch der Austausch der Stützeinrichtung
51 zur Aufnahme von Flüssigkeitsbehältern 2 beispielsweise einer anderen Dimension und/ oder Form rasch und einfach möglich ist. Die Stützeinrichtung 51 kann jedoch auch einstückig mit dem Gehäuse 54 und/oder einem weiteren Element der Espressomaschine 1 ausgebildet bzw. angeformt sein, wodurch bei der Herstellung der Espressomaschine 1 der Mon- tageaufwand der Stützeinrichtung 51 wegfällt und die Produktion der Espressomaschine 1 somit schneller und kostengünstiger abgewickelt werden kann.
Wie aus der Fig. 5 weiters ersichtlich, kann an der Kupplungseinrichtung 3 zumindest ein Verbindungselement 57 (in Fig. 5 als Kreuze dargestellt) angeordnet sein, über welches die Kupplungseinrichtung 3 über das Verbindungselement 57 mit einem korrespondierenden Verbindungselement 57 (in Fig. 5 als Kreuze dargestellt), welches am Gehäuse 54 der Espressomaschine 1 oder an der Stützeinrichtung 51 angeordnet ist, lösbar verbunden sein. Über diese lösbare Verbindung kann das gesamte Kupplungseinrichtung 3 bei Anordnung des Verbindungselementes am Gehäuse 54 oder die Kupplungseinrichtung 3 mit Ausnahme der Stützein- richtung 51 bei Anordnung des Verbindungselementes an der Stützeinrichtung 51 getrennt werden. Im Bereich der Verbindungselemente 57 der Kupplungseinrichtung und/oder im Bereich eines Verbindungselementes 57 am Gehäuse 54 der Espressomaschine 1 kann ein Dichtungselement 58 angeordnet sein, welches bei bestehender Verbindung der korrespondierenden Verbindungselemente 57 eine ausreichende Abdichtung gegenüber einer etwaig anliegen- den Flüssigkeit mit sich bringt, um ein Eindringen dieser Flüssigkeit in das Innere der Espressomaschine 1 auf jeden Fall zu verhindern. Dazu kann jeweils an den Bereich der Verbindungselemente 57 ein Dichtungselement 58 vorgesehen sein, oder jedoch an einem Verbindungselement 57 ein Dichtungselement 58 vorgesehen sein, wodurch beim Verbinden zweier
Verbindungselemente 57 nur über ein Dichtungselement 58 eine ausreichende Flüssigkeitsdichtung erzielt werden kann.
Die Kupplungseinrichtung 3, das Rohrelement 40, die Stützeinrichtung 51 und gegebenenfalls das Gehäuse 54 sind bevorzugt aus gleichen oder verschiedenen Kunststoffen gebildet, was eine einfache bzw. kostengünstige Fertigung der Teile ermöglicht, da diese jeweils durch Spritzgießen oder einem ähnlichen Fertigungsverfahren in der Serienfertigung geformt werden. Der Kunststoff bringt weiters den Vorteil mit sich, dass die bevorzugt für die Zubereitung von heißen Getränken verwendeten Fluide keine chemische Reaktion mit diesen einge- hen und somit keine Veränderung der Konsistenz der Kunststoffe im Berührungsbereich mit dem Fluid kommt.
In Fig. 6 ist eine Kupplungseinrichtung 3 einer Espressomaschine 1 zur Aufnahme eines Flüssigkeitsbehälters 2 gezeigt, deren Öffnungseinrichtung 10 zumindest über einen Abschnitt 59 einen nicht kreisförmigen, insbesondere einen polygonalen oder ovalen, wie z.B. rechteckigen
Querschnitt aufweist. Am Gehäuse 54 ist zumindest über einen Teilbereich einer Wandstärke 60 eine Ausnehmung 61 angeordnet, die eine mit dem Querschnitt des Abschnittes 59, welcher z.B. als Vierkant, Sechskant usw. ausgebildet ist, korrespondierende Form aufweist, wodurch eine Sicherung der Öffnungseinrichtung 10 gegenüber Verdrehen bzw. Rotieren um die Längsmittelachse 22 im in die Ausnehm ung 61 eingesetzten Zustand gewährleistet ist. An der
Öffnungseinrichtung 10 ist weiters zumindest ein Verbindungselement 62 angeordnet, welches mit einem dazu korrespondierenden, am Gehäuse 54 der Espressomaschine 1 angeordneten Verbindungselement 63 verbunden ist. Diese Verbindung ist vorzugsweise lösbar ausgestaltet, sodass an einem der beiden Verbindungselemente 62 oder 63, hier Verbindungsele- ment 63, ein Betätigungselement 64 angeordnet ist, welches durch Betätigen bzw. Einwirken auf dieses die Verbindung zwischen den Verbindungselementen 62 und 63 löst. Die Verbindung zwischen den beiden Verbindungselementen 62, 63 ist bevorzugt als Rasteinrichtung, insbesondere als Schnappeinrichtung, ausgestaltet, wobei auch jedes andere beliebige, aus dem Stand der Technik bekannte Verfahren bzw. Vorrichtung zum lösbaren Verbinden zweier Teile verwendet werden kann. Die Fixierung bzw. Positionierung der Kupplungseinrichtung 3 erfolgt in der vorliegenden Ausführung nun folgendermaßen, dass das Kupplungselement 3 in Richtung des Pfeiles 65 in die im Gehäuse ausgebildete Ausnehmung 61 eingesetzt wird, wobei über den mit der Ausnehmung korrespondierenden Abschnitt 59 eine Verdrehsicherung
der Kupplungseinrichtung 3 gegeben ist. Bei vollständigem Einschieben der Kupplungseinrichtung 3 erfolgt das Inkrafttreten der Verbindung zwischen den Verbindungseinrichtung 62 und 63, hier beispielsweise über Einschnappen des Verbindungselementes 62 in das Verbindungselement 63. Die Kupplungseinrichtung 3 ist somit gegen Verdrehen und Ausziehen in Gegenrichtung des Pfeiles 65 gesichert, und kann nur über Betätigen des einen oder der mehren Betätigungselemente 64 - hier in Richtung des dargestellten unbezeichneten Pfeiles - gelöst werden. Weiters ist eine Stützeinrichtung 51 angedeutet, an der die Stirnseite 12 des Flüssigkeitsbehälters 2 im vollständig aufgesetztem Zustand zumindest teilweise aufliegt.
Fig. 7 zeigt eine andere AusfuTirungsvariante der Kupplungseinrichtung 3 einer Espressomaschine 1 zur Aufnahme eines Flüssigkeitsbehälters 2, deren Öffnungseinrichtung 10, insbesondere der Dorn 26, an den Endbereichen 33 und 34 die Öffnungen 35 und 36 aufweist. An der Öffnungseinrichtung 10 ist zumindest ein Kanal 66 angeordnet, der alleine der Gaszufuhr, insbesondere der Luftzufuhr, in Richtung des Innenraumes 4 des Behälters 2 dient. Der Kanal 66 kann hierbei, wie in der Fig. 7 dargestellt, als Vertiefung an der Mantelfläche 29 des Dor- nes 26 ausgebildet sein, oder ähnlich, wie bereits in den vorangegangenen Fig. beschrieben, ausgebildet sein. Der Kanal 66 weist zumindest eine Einströmöffnung 67, die mit Gas, insbesondere Luft, versorgt wird und zumindest eine Ausströmöffnung 68 auf, an der das in Richtung des Innenraumes 4 des Behälters 2 durch entstehenden Unterdruck, wie dies auch in den vorangegangenen Ausfühmngsbeispielen der Fall ist, transportierte Gas austritt. Das Gehäuse
54 weist bei dieser in Fig. 7 dargestellten Anordnung einen Lüftungskanal 69 auf, an dessen einen Endbereich Gas, insbesondere Luft, einströmt und mit dem Kanal 66 über die Einströmöffnung 67 strömungsverbunden ist. Gemäß einer in Fig. 7 in strichlierten Linien dargestellten, weiteren Ausführungsvariante ist der Lüftungskanal 69 in der Stützeinrichtung 51 ange- ordnet, die im wesentlichen als Hohlprofil, insbesondere ringförmig, ausgebildet ist und die
Außenkontur des Behälters 2 im wesentlichen vollständig bzw. teilweise umschließt. Bei dieser Ausgestaltung sind weiters ein oder mehrere Ansätze 70 angeordnet, an die sich im wesentlichen normal auf die Längsmittelachse 22 stehende Ansatzflächen 71 anschließen, auf die denen die Stirnseite 12 des Behälters 2 zumindest teilweise aufliegt, wodurch ein Endan- schlag zur Positionierung des Behälters 2 durch die Stützeinrichtung 51 geschaffen wird. Der durch das Abstützen des Behälters 2 an den Ansätzen 70 gebildete Hohlraum 72 wird über den Lüftungskanal 69 mit Gas, insbesondere Luft, versorgt und befüllt, wodurch die an den Hohlraum 72 anschließende Einströmöffnung 67 und somit der Kanal 66 ebenfalls mit Gas,
insbesondere mit Luft versorgt wird und somit ein kontinuierliches Abfließen des im Behälter 2 befindlichen Fluides gewährleistet ist.
Der Ordnung halber sei abschließend daraufhingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus der Espressomaschine 1 diese bzw. deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/ oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kann der Beschreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1; 2, 3, 4, 5; 6; 7 gezeigten Ausführungen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbezüglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschreibungen dieser Figuren zu entnehmen.
B e z u g s z e i c h e n a u f s t e l l u n g
Espressomaschine 41 Führungseinrichtung Flüssigkeitsbehälter 42 Fixieranordnung Kupplungseinrichtung 43 Öffnung Innenraum 44 Austrittsöffnung Wärmequelle 45 Sitzfläche Flüssigkeitsleitung 46 Ausnehmung Verschlusselement 47 Übergangsbereich Öffnung 48 Belüftungskanal Niveau 49 Mantelfläche Öffnungseinrichtung 50 Abstand Flüssigkeit 51 Stützeinrichtung Stirnseite 52 Innenraum Ventil 53 Befestigungsmittel Steuervorrichtung 54 Gehäuse Regeleinrichtung 55 Ebene Sensor 56 Ausnehmung Reservoir 57 Verbindungselement Steigrohr 58 Dichtungselement Verteilerkopf 59 Abschnitt Gmndplatte 60 Wandstärke Ausnehm ung 61 Ausnehmung Längsmittelachse 62 Verbindungselement Hohlzylinder 63 Verbindungselement Mantelfläche 64 Betätigungselement Ansatzplatte 65 Pfeil Dom 66 Kanal Längserstreckung 67 Einströmöffnung Längserstreckung 68 Ausströmöffnung Mantelfläche 69 Lüftungskanal Dichtkappe 70 Ansatz Flohlraum 71 Ansatzfläche Innenfläche 72 Hohlraum Endbereich Endbereich Öffnung Öffnung Verschlusselement Durchbruch Belüftungsöffnung Rohrstück