- BESCHREIBUNG -
BEHÄLTER MIT INNENLIEGENDEN, VOLLKOMMEN ELASTISCH GELAGERTEN
GLASBEHÄLTER
[TECHNISCHES GEBIET] Die Erfindung betrifft ein, auf der Grundlage physikalischer Gesetzmäßigkeiten konstruiertes, mehrfach verwendbares, transportables Behältnis, vorzugsweise Trinkflasche oder Becher zur Aufnahme von Flüssigkeiten, für den täglichen Gebrauch.
[STAND DER TECHNIK] Zunehmend mehr Menschen möchten aus gesundheitlichen und geschmacklichen Gründen einen Kontakt ihrer Flüssigkeit mit Kunststoffen vermeiden. Von einigen Zielgruppen wird daher der Anspruch gestellt, dass eine Flüssigkeit in einem Glasbehälter aufbewahrt und transportiert werden soll. Ein Glasbehälter besitzt jedoch den charakteristischen Nachteil, dass dieser sehr anfällig auf äußere Krafteinwirkungen reagiert und aufgrund seiner spröden Materialeigenschaft schnell zu Bruch gehen kann. Nicht selten wird daher ein Glasbehälter bereits durch einen Stoß oder durch das Umkippen auf einen harten Untergrund zerstört. Um dies zu verhindern hat sich besonders eine Lösung am Markt etabliert. Hierbei wird der Glasbehälter mit einem stoßdämpfenden, elastischen Material wie Styropor, Gummi oder Kork umhüllt. Beispiele hierfür sind„Emil-die-Flasche" und die„THANK-YOU-Bottle". Allerdings weisen diese Lösungen drei Nachteile auf: Zum einen kann durch die schützende Hülle, aus elastischem Material, die Art des Inhaltes, sowie der Füllstand und der Zustand des Inhaltes nicht eingesehen werden.
Zum anderen ummantelt die schützende Hülle aus stoßdämpfenden, elastischen Material die Glasflasche nicht vollständig, sondern nur bis zum Flaschenhals. Dieses Konzept schützt die Glasflasche lediglich bei seitlichen Stößen und bei einem Umfallen, nicht jedoch bei einem Sturz auf den Flaschenkopf. Weiterhin werden punktuelle Krafteinwirkungen durch das elastische Material hindurch auf den innenliegenden Glasbehälter weitergeleitet, ohne zunächst auf eine größere Fläche verteilt zu werden. Somit besteht kein ausreichender Schutz gegenüber punktuellen Belastungen, wie sie beispielsweise bei einem Sturz auf eine Kante auftreten. Ein Patent von 1937 [AT000OO0155608] löst letzteres Problem, allerdings nur bis zur
Flaschenschulter, über einen separaten Schutzbehälter. Hierbei ist der Glasbehälter mit Wellpappe bis zur Flaschenschulter umhüllt und in einem äußeren Behälter eingefasst. Der solide Teil des äußeren Behälters reicht jedoch auch nur bis zu der Flaschenschulter.
Punktuelle Krafteinwirkungen, ab der Flaschenschulter aufwärts, werden wiederrum nicht flächig verteilt. Zudem ist das Abdeckmittel nicht mit einem Befestigungsmittel kraftschlüssig mit dem soliden Teil des äußeren Behälters verbunden. Daher kann der Flaschenkopf durch eine starke Krafteinwirkung abgeschert werden. Die durch das Patent von 1937 beschriebene Lösung bietet demnach bei einem Sturz, insbesondere bei Krafteinwirkung im oberen Bereich, nur einen unzureichenden Schutz. Ein anderes Patent von 1965 [GB000001036869A] beschreibt einen Schutzbehälter, welcher rundherum eine solide Schutzhülle für den in ihm elastisch gelagerten Glasbehälter bietet. Allerdings kann auch hier der Flaschenkopf abgeschert werden, da kein Befestigungsmittel existiert, welches eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den soliden Teil des äußeren Behälters und dem soliden Abdeckmittel herstellt. Dieser Behälter bietet demnach ebenso keine kraftschlüssige, solide Außenschutzhülle. Darüber hinaus lösen beide Patente das bedeutende Problem der Einsicht nicht. Das elastische Material und der äußere Behälter umhüllen den Glasbehälter vollständig, sodass ein Einblick auf den Glasbehälter verwehrt wird. Es kann somit weder die Art des Inhaltes, noch der Füllstand oder der Zustand des Inhaltes eingesehen werden. Ebenso ist von außen, durch den äußeren Behälter hindurch, nicht erkennbar, ob der innenliegende Glasbehälter zerbrochen ist.
Des Weiteren eröffnet sich durch das Verwenden eines äußeren Schutzbehälters ein neues Problem. Um an den Inhalt zu gelangen, müssen zwei einzelne Deckel abgenommen werden. Dies ist für den alltäglichen Gebrauch als Trinkflasche oder Trinkbecher sehr unpraktisch und minimiert den gewerblichen Nutzen deutlich. Solche, in den Patenten genannten, Konstruktionsweisen mit äußeren Schutzbehältern haben sich bis zum heutigen Tag nicht am Trinkflaschen-Markt etablieren können. Es lässt sich vermuten, dass dies dem Mangel der Einsicht und der Umständlichkeit des Offnens geschuldet ist.
[TECHNISCHE PROBLEMSTELLUNG] Die Zielstellung der Erfindung war es, einen Glasbehälter zu entwickeln, der selbst im befüllten Zustand einen Sturz aus 1 ,5 Meter Höhe auf Beton unbeschadet standhält, und dabei folgende Aspekte erfüllt:
PROBLEM 1 : Einsicht Trotz der schützenden Hülle soll eine großflächige Einsicht auf den Inhalt des innenliegenden Glasbehälters möglich sein, sodass sowohl die Art des Inhaltes, als auch dessen Zustand und Füllstand erkannt werden kann. Es galt das Problem zu überwinden, dass es kein
transparentes, stoßdämpfendes, elastisches Material gibt. Des Weiteren galt es, den äußeren Behälter derart zu gestalten, dass auch dieser eine Einsicht auf den innenliegenden Glasbehälter ermöglicht. Dies ist zum einen notwendig, um den Inhalt des innenliegenden Glasbehälters einsehen zu können und zum anderen, um einen Glasbruch des innenliegenden Glasbehälters rechtzeitig vor dem öffnen des äußeren Behälters zu erkennen.
PROBLEM 2: Außenschutzhülle Obwohl eine großflächige Einsicht auf den innenliegenden Glasbehälter möglich sein soll, muss ein vollständiger Rundumschutz, selbst bei einem Sturz aus 1 ,5 Meter Höhe auf Beton, gewährleistet sein. Dieser Schutz darf nicht von der räumlichen Orientierung des Behältnisses bei einem Aufprall abhängen. Es muss beliebig sein, wie das Behältnis fällt und wie es auf dem Hindernis aufkommt. Dafür bedarf es einer, den innenliegenden Glasbehälter vollkommen einhüllenden, soliden Außenschutzhülle. Diese muss derart formstabil sein, dass zum einen der äußere Behälter niemals den innenliegenden Glasbehälter direkt berührt, und zum anderen auch punktuell von außen einwirkende Kräfte flächig nach innen weitergeleitet werden. Die oben genannten Schutzbehälter nach dem Stand der Technik weisen den Mangel auf, dass sie den Flaschenkopf nicht ausreichend schützen. Entweder schützen sie den Flaschenhals des innenliegenden Glasbehälters nicht oder umhüllen diesen mit einem Deckel, welcher nur mittels Reibungskräften an dem äußeren Behälter befestigt ist. Es galt demnach ein mögliches Abscheren oder ein unbeabsichtigtes Ablösen des Abdeckmittels, bei äußeren
Krafteinwirkungen, vom äußeren Behälter, durch eine kraftschlüssige Verbindung, zu verhindern.
PROBLEM 3: Abdeckmittel Das Abdeckmittel muss den innenliegenden Glasbehälter und den äußeren Behälter getrennt voneinander einzeln verschließen. Hierbei darf das Prinzip des vollkommen elastisch
gelagerten, innenliegenden Glasbehälters nicht gebrochen werden. Üblicherweise würde dies durch zwei getrennte Verschlüsse realisiert werden. Der Konsument muss, um an den Inhalt zu gelangen, zunächst den äußeren Deckel von dem äußeren Behälter ablösen und ihn dann zur Seite legen. Erst dann kann er mit der selbigen Hand anschließend den innenliegenden Deckel ablösen. Diese Handhabung eines Abdeckmittels mit zwei
Verschlüssen ist äußerst unpraktisch, unerwünscht und minimiert den gewerblichen Nutzen deutlich. Das Abdeckmittel soll daher nur aus einem EINZIGEN VERSCHLUSS bestehen, welcher zwei Deckel beinhaltet, die miteinander verbunden sind. Es soll nicht notwendig sein, den äußeren Deckel zur Seite legen zu müssen. Der Konsument soll nur den äußeren Deckel anfassen und bewegen müssen, um beide Behälter zu öffnen. Es galt Abdeckmittel mit einem EINZIGEN VERSCHLUSS zu erfinden, bei dem nach dem Offnen des äußeren Behälters der
innenliegende Deckel von dem äußeren Deckel automatisch mitgeführt und somit von seinem Behälter gelöst wird. Beide Deckel müssen demnach derart miteinander verbunden sein, dass auf der einen Seite beim öffnen des innenliegenden Behälters eine kraftschlüssige Verbindung zwischen beiden vorliegt, zum anderen aber, im verschlossenen Zustand beider Behälter, das Prinzip der elastischen Lagerung nicht gestört wird. Zwei Befestigungsmittel: Es galt ein Abdeckmittel zu erfinden, dass selbst bei einem Sturz eine absolute Dichtheit beider Behälter gewährleistet. Hierfür müssen beide Behälter durch ihren zugehörigen Deckel kraftschlüssig über jeweils ein eigenes Befestigungsmittel verschlossen sein. Es galt ein Abdeckmittel mit zwei verschließenden Befestigungsmitteln zu erfinden, das alle obigen Anforderungen erfüllt. Ein Befestigungsmittel: Für andere Ausführungsformen, insbesondere bei einem Becher, ist ein Abdeckmittel notwendig, welches primär einen schnellen Zugang zur Öffnung ermöglicht. Hier galt es ein Abdeckmittel zu erfinden, dass auch die obigen Anforderungen erfüllt, und dabei nur mittels eines einzigen verschließenden Befestigungsmittels beide Behälter dicht verschließt. Für einen schnellen Zugang zur Flüssigkeit, insbesondere in einer Ausführungsform als
Fahrradflasche, sollte zudem eine Auslauföffnung vorhanden sein, welche ebenso hermetisch dicht verschließt. Mit Saugmittel: Bis heute müssen sich Eltern bei der Wahl der Babyflasche zwischen zwei Gefahren entscheiden: Zwischen der gesundheitlichen Belastung ihres Kindes durch
Chemikalien aus der Kunststoffflasche, oder der Möglichkeit, dass ihr Kind zusammen mit der Glasflasche stürzt, diese zu Bruch geht und die Glassplitter das Kind gefährlich verletzen.
Daher galt es aufs dringlichste, Kindern im Säuglingsalter eine sturzfeste Glasflasche mit zuverlässigem Splitterschutz zugänglich zu machen. Für solche Behälter benötigt es ein für Kinder im Säuglingsalter passendes Abdeckmittel.
PROBLEM 4: Kontakt des Inhaltes zu Kunststoffen des Abdeckmittels Die Zielgruppe von sturzfesten Glasbehältern wird insbesondere auch von
gesundheitsbewussten Menschen gebildet, welche den Kontakt ihrer Flüssigkeit mit
Kunststoffen vermeiden wollen. Der Aspekt, dass sich aus der Wandung von Kunststoffflaschen Chemikalien herauslösen, und in die Flüssigkeit übergehen, veranlasst sie, eine Glasflasche zu bevorzugen. Allerdings weisen fast alle auf den Markt befindlichen Glasflaschen Verschlüsse auf, bei denen die Flüssigkeit in Kontakt mit dem Kunststoff des Verschlusses gelangen kann. Hier gehen, insbesondere bei heißen und fetthaltigen Flüssigkeiten, Moleküle aus dem Kunststoff in die Flüssigkeit über. Ziel sollte es sein, auch dies zu vermeiden. Es galt daher für die bevorzugten Ausführungsformen eine Konstruktion im Abdeckmittel zu erfinden, bei der trotz einer großen Öffnung die Flüssigkeit nicht in Kontakt mit Kunststoff gelangen kann. Ebenso benötigt auch die chemische Industrie sturzfeste Glasbehälter, welche zum einen eine sehr große Zugangsöffnung aufweisen, zum anderen aber die dem Inhalt zugewandte Seite des Abdeckmittels aus einem chemisch hoch resistenten Material besteht. Die im Folgenden verwendete Bezugszeichen und Verweise dienen lediglich zu Zwecken der Veranschaulichung. Es wird kein Anspruch der Vollständigkeit und Richtigkeit erhoben.
Merkmale aus den dargestellten Figuren haben keinen rückwirkenden bedingenden Einfluss auf schriftlich dargestellte Sachverhalte.
[TECHNISCHE PROBLEMLÖSUNG]
1. Übersicht und Kurzfassung der Lösungen 1 bis 4 Seite 15
2. Notwendige Definitionen Seite 23
3. Details zu der Erfindung nach Anspruch 1
Äußere Behälter Seite 27
Innenliegenden Glasbehälter Seite 33
Stoßdämpfendes, elastisches Material Seite 42
Modularität Seite 47
Abdeckmittel Seite 51
Physikalischer Hintergrund Seite 53
4. Ausführungsformen der Erfindung nach Anspruch 1
Flasche Seite 57
Becher Seite 59
Fahrradflasche Seite 61
Kleinkindflaschen Seite 63
Industriebehälter Seite 65
Domförmige Kuppellagerung Seite 67
Essensbehälter Seite 68
Metallbehälter mit Sichtfenster Seite 71
Abdeckmittel mit zwei Verschlüssen Seite 72
Abdeckmittel mit Trinkbecher Seite 72
5. Details des Abdeckmittels nach Anspruch 5 Seite 74
6. Details des Abdeckmittels nach Anspruch 7 Seite 86
7. Details des Abdeckmittels nach Anspruch 10 Seite 93
8. Details der Erfindung nach Anspruch 11 Seite 94
9. Details der Erfindung nach Anspruch 15 Seite 97
10. VORTEILE der Erfindung Seite 100
ÜBERSICHT UND KURZFASSUNG DER LÖSUNGEN 1 BIS 4
Die Erfindung betrifft ein mehrfach verwendbares, transportables Behältnis für den täglichen Gebrauch, vorzugsweise eine Flasche oder einen Becher zur Aufnahme von Flüssigkeiten. Dieses Behältnis löst in einem ganzheitlichen Gesamtkonzept alle genannten, aus dem Stand der Technik begründeten, Probleme. Das Behältnis umfasst im Inneren einen, den Inhalt (30) aufnehmenden, Glasbehälter (1), welcher von einem äußeren Behälter (2) und einem Abdeckmittel (13) vollständig eingehüllt wird. Zwischen dem innenliegenden Glasbehälter (1) und dem äußeren Behälter (2) besteht stets ein Abstand, sodass sich beide in keinem Punkt berühren und sich ein ununterbrochener Zwischenraum (3) ausbildet. Dieser ist teilweise mit stoßdämpfenden, elastischen Material (4) ausgefüllt. Beide Behälter (1; 2) stehen demnach nur über elastische Verbindungen (4) in Kontakt. Dank des stoßdämpfenden, elastischen Materials (4) kann sich der innenliegende Glasbehälter (1), bei von außen wirkenden Kraftstößen, oder im Falle eines Sturzes, relativ zum äußeren Behälter (2) in alle Raumdimensionen frei bewegen. Durch diese bremsende
Relativbewegung wird die auf den innenliegenden Glasbehälter (1) wirkende Kraft erheblich minimiert und ein Bruch des innenliegenden Glasbehälters (1) vermieden. Das Behältnis umfasst demnach einen äußeren Behälter (2), einen innenliegenden
Glasbehälter (1), stoßdämpfendes elastisches Material (4), ein Abdeckmittel (13) und bei Bedarf Dichtmittel. Der äußere Behälter (2) und der innenliegende Glasbehälter (1) bedingen einander. Sie sind als zwei Teile eines Behältnisses konzipiert, die nur in Kombination den Zweck erfüllen, ein sturzfestes Behältnis mit innenliegendem Glasbehälter zu bilden. Im Folgenden werden zunächst die Lösungen zu den Problemen 1 bis 4 offenbart.
Anschließend werden, nach den Definitionen, einzelne Komponenten im Detail dargestellt, sowie Ausführungsformen angeboten. Einen Abschluss findet die Beschreibung mit der Zusammenfassung aller Vorteile der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik (Seite 100).
LÖSUNG 1 : Einsicht Um eine Einsicht auf den im Glasbehälter (1) aufbewahrten Inhalt (30) zu gewähren, und damit den Stand der Technik zu überwinden, musste die Problematik des intransparenten elastischen Materials gelöst werden. Eine unverfälschte Einsicht auf den innenliegenden Glasbehälter (1) ist vor allem dann möglich, wenn kein elastisches Material vorhanden ist, welches die
Transmission der Photonen beeinflusst. Daher ist bei der Erfindung das elastische Material (4), welches den innenliegenden Glasbehälter (1) einhüllt, im mittleren Bereich (33) des
innenliegenden Glasbehälters (1) teilweise oder vollständig ausgespart, um somit ein
Sichtfenster in der Seitenwand zu bilden (siehe Seite 42 ab Zeile 19). Gleichzeitig besteht der äußere Behälter (2) aus transparentem Kunststoff, oder besitzt
Sichtfenster (101) aus diesem, oder Materialaussparungen (100) in seiner Wandung, sodass eine Einsicht durch den äußeren Behälter (2) hindurch auf den innenliegenden Glasbehälter (1) ermöglicht wird. Da auch der innenliegende Glasbehälter (1) einsichtig gestaltet ist, kann der Inhalt (30) von außen, durch die Außenschutzhülle (2 + 17) hindurch, eingesehen werden. An den Stellen, an denen das elastische Material (4) ausgespart wurde, bietet die in einem Abstand zum innenliegenden Glasbehälter (1) geführte Wandung des äußeren Behälters (2), durch ihre eigene, konstruktive Elastizität, einen Schutz bei äußeren Krafteinwirkungen.
Punktuell einwirkende Kräfte auf eine Fläche des äußeren Behälters (2), unter welcher kein elastisches Material (4) vorhanden ist, werden über den äußeren Behälter (2) auf die Stellen abgeleitet, unter denen sich elastisches Material (4) befindet. Gleichzeitig nimmt die sich elastisch verbiegende äußere Behälterwand einen Teil der Energie der einwirkenden Kraft auf, speichert sie, und gibt sie dosiert wieder frei. So wird trotz Aussparung von elastischem Material (4) rundherum, an jeder Stelle der Außenschutzhülle (2 + 17), eine stoßdämpfende Wirkung erreicht. Besonders anschaulich wird dieser Sachverhalt im Falle der ganz besonders bevorzugten Ausführungsform einer Flasche [Figur 1]. Bei dieser ist der äußere Behälter (2) aus
transparentem Kunststoff gefertigt. Zudem wurde das elastische Material (4) im mittleren Bereich (33) vollständig ausgelassen. Der innenliegende Glasbehälter (1) wird demnach nur an seinem Boden und an seinem Flaschenhals von elastischem Material (4) eingefasst. Die größte Herausforderung stellt für eine Glasflasche der Sturz mit Aufprall der Seitenwand auf ein kleinflächiges, punktuelles Hindernis dar. Aus diesem Grund wird ein solcher Sturz folgend betrachtet. Bei der erfindungsgemäßen Konstruktion verbiegt sich bei dem Aufprall die
Seitenwand des äußeren Behälters (2), welche aus transparentem Kunststoff besteht, in den freien Zwischenraum (3) hinein. Hierbei wirkt sie wie eine real elastische Blattfeder und speichert Energie des Sturzes ab, ohne sie an den innenliegenden Glasbehälter (1) weiter zu leiten. Gleichzeitig wird der andere Teil der Energie auf die Stellen abgeleitet, an denen der äußere Behälter (2) über das elastische Material (4) mit dem innenliegenden Glasbehälter (1) in Verbindung steht. Hier wird das elastische Material (4), z.B. Kork, zusammengedrückt und so die Energie absorbiert. Durch die erfindungsgemäße Konstruktion wird demnach, trotz des Weglassens von
elastischem Material (4), auch an den Stellen, an denen dieses ausgespart wurde, eine elastische Wirkung erreicht und somit ein Glasbruch verhindert. Eine erste Vermutung würde nahelegen, dass durch das Weglassen von elastischem Material weniger Schutz geboten ist. Dem entgegen bietet die erfindungsgemäße Konstruktion, durch die federnde Wirkung des äußeren Behälters (2) an den Stellen, an denen das elastische Material (4) ausgespart wurde, sogar mehr Elastizität und damit mehr Sicherheit. Hierbei addiert sich die Elastizität des elastischen Materials (4) mit der Elastizität der Wandung des äußeren Behälters (2). Die Erfindung ermöglicht, trotz der vollkommen stoßdämpfenden, elastischen Lagerung des innenliegenden Glasbehälters (1), eine Einsicht auf dessen Inhalt (30) und überwindet somit den Stand der Technik.
LÖSUNG 2: kraftschlüssige Außenschutzhülle Der innenliegende Glasbehälter (1) und das ihn umgebende elastische Material (4) sind durch einen soliden und formstabilen äußeren Behälter (2) umgeben. Formstabil bedeutet, dass der äußere Behälter (2) eine tragende Konstruktion aufweist, welche nicht aus elastischem Material besteht. Dieser äußere Behälter (2) verteilt punktuell einwirkende Kräfte auf eine größere Fläche und minimiert dadurch die Flächenbelastung auf das elastische Material (4) und damit auch indirekt die Flächenbelastung auf das Glas des innenliegenden Glasbehälters (1). Ebenso weist das Abdeckmittel (13) eine solide, formstabile und tragende Struktur auf.
In den bevorzugten Ausführungsformen wird die Öffnung (7) des innenliegenden Glasbehälters (1) über die Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) hinaus geführt, damit ein Mundstück aus Glas einen kunststofffreien Konsum gewährleistet. Insbesondere in diesen Ausführungsformen müssen das Abdeckmittel (13) und der äußeren Behälter (2) eine solide und kraftschlüssige Außenschutzhülle (2 + 17), auch um den Flaschenkopf herum, bilden, damit dieser nicht abgeschert werden kann. Das Abdeckmittel (13) und der äußere Behälter (2) besitzen daher ein zueinander passendes Befestigungsmittel (26), vorzugsweise ein Schraub- oder Bajonettverschluss. Durch dieses wird zwischen den soliden Strukturen beider Komponenten eine kraftschlüssige Verbindung hergestellt. Somit lagert der innenliegende Glasbehälter (1), zusammen mit dem elastischen Material (4), in einer formstabilen, rundum verlaufenden und kraftschlüssig schließenden Außenschutzhülle (2 + 17).
Die kraftschlüssige Außenschutzhülle (2 + 17) wird im Folgenden an einem Sturz des
Behältnisses, kopfüber auf einen harten Untergrund, beschrieben. Hierbei fällt die Flasche in 45 Grad Schieflage. Das Abdeckmittel (13) berührt zuerst mit seiner Oberkante das Hindernis. Aufgrund der formstabilen Struktur des Abdeckmittels (13) wird die Kraft über das
Befestigungsmittel (26) auf die formstabile Struktur des äußeren Behälters (2) abgeleitet.
Während der äußere Deckel (17) und der äußere Behälter (2) durch den Aufprall schockartig abgebremst wurden, bewegt sich der innenliegende Glasbehälter (1) samt seines Deckels (16), aufgrund seiner elastischen Lagerung, weiterhin auf das Hindernis zu. Hierbei wird das elastische Material (4) zusammengedrückt, bis auch die Bewegung des innenliegenden Glasbehälters (1) abgebremst ist. Diese Relativbewegung bezweckt, nach dem physikalischen Gesetz E=W=F s (Energie ist gleich Arbeit und Arbeit ist Kraft mal Weg), dass die Energie des Sturzes, auf einem größeren Weg verteilt und damit die Kraft auf den innenliegenden
Glasbehälter (1) minimiert wird. Somit wird ein Glasbruch verhindert. Durch das Befestigungsmittel (26) und der damit kraftschlüssig geschlossenen
Außenschutzhülle (2 + 17), wird ein Abscheren oder ein Ablösen des Abdeckmittels (13) beim Aufprall verhindert. Es kommt nicht zu punktuellen Krafteinwirkungen auf den innenliegenden Glasbehälter (1). Der innenliegende Glasbehälter (1) kann stets die, durch das elastische Material (4) bezweckte, Relativbewegung vollziehen.
Der Schutz hängt demnach nicht von der räumlichen Orientierung des Behältnisses beim Aufprall ab. Es ist daher beliebig, wie das Behältnis fällt und wie es auf einem Hindernis aufkommt. Hierdurch wird der Stand der Technik deutlich überwunden.
LÖSUNG 3: besondere Abdeckmittel Das Behältnis nach Anspruch 1 benötigt ein besonderes Abdeckmittel (13), um das Problem 3 zu bewältigen und damit den Stand der Technik zu überwinden. Die verschiedenen Ausführungsformen des Behältnisses nach Anspruch 1 brachten unterschiedliche Anforderungen mit sich, sodass drei verschiedene Ausführungsformen des Abdeckmittels erforderlich wurden. Jedes der drei Abdeckmittel weist als Kernmerkmal einen EINZIGEN VERSCHLUSS auf (Definition Seite 25), mit dem es beide Behälter (1 ; 2) einzeln verschließt. Damit wird der Stand der Technik überwunden. Im verschlossenen Zustand des Behältnisses wird einerseits das Prinzip der vollkommen elastischen Lagerung des innenliegenden Glasbehälters (1), auch durch das Abdeckmittel (13), beibehalten. Andererseits wird, im abgelösten Zustand des Abdeckmittels (13), insofern vorhanden, der innenliegende Deckel (16), innerhalb des äußeren Deckels (17) fixiert oder festgehalten. So hat der Konsument nach dem öffnen beider Behälter (1 ; 2) nur ein Teil, einen einzigen Verschluss (13), in der Hand zu halten. Die im Folgenden vorgestellten Abdeckmittel sind speziell für das Behältnis nach Anspruch 1 entwickelt worden und für alle Behälter der Gattung nach Anspruch 1 geeignet. Daher werden sie als Nebenansprüche geführt. Es folgt beispielhaft das Abdeckmittel (13) mit ZWEI BEFESTIGUNGSMITTELN für die Ausführungsform einer Flasche [Figur 1]. Bei dem Abdeckmittel (13) nach Anspruch 5
(Nebenanspruch 1) weisen beide Deckel (16; 17) ein zu ihrem Behälter (1; 2) passendes Befestigungsmittel (22; 26) auf. Sinn und Zweck dieses Abdeckmittels (13) ist eine
größtmögliche Auslaufsicherheit, welche auch bei großen Krafteinwirkungen, während eines Sturzes, gewährleistet sein soll. Hierfür müssen beide Behälter (1 ; 2) jeweils einzeln über einen Schraubverschluss verschlossen werden.
In der besonders bevorzugten Ausführungsform weist der innenliegende Deckel (16) an seiner Außenseite radial nach außen angebrachte Nasen (19) auf. Passend hierzu besitzt der äußere Deckel (17) an seiner Innenseite radial angebrachte Aussparungen (20) [Figur 4 - 9, insbesondere 7]. Im abgelösten Zustand des Abdeckmittels [Figur 6] wird der innenliegende Deckel (16) mittels einer Feder (18) und eines Sicherungsringes (24) in einer zentralen Position innerhalb des äußeren Deckels (17) gehalten. Hierbei greifen die Nasen (19) des
innenliegenden Deckels (16) in die Aussparungen (20) des äußeren Deckels (17) [Figur 7]. Auf diese Weise besteht zwischen beiden Deckeln (16; 17) eine kraftschlüssige Verbindung. Von dem äußeren Deckel (17) kann somit ein Drehmoment auf den innenliegenden Deckel (16) übertragen werden. Zum Verschließen des Behältnisses wird dieser einzige Verschluss (13), mit dem
innenliegenden Deckel (16) voran, zuerst auf den innenliegenden Glasbehälter (1 ) aufgesetzt. Durch Drehung am äußeren Deckel (17), wird über die Nasen (19) und Aussparungen (20), der innenliegende Deckel (16) auf den innenliegenden Glasbehälter (1) aufgeschraubt [Figur 5]. Anschließend wird der äußere Deckel (17), entgegen des Federdrucks, etwa 5mm nach unten gedrückt. Dort angelangt, kann nun der Schraubverschluss (26) des äußeren Deckels (17) in den Schraubverschluss (26) des äußeren Behälters (2) greifen und der äußere Behälter (2) mit seinem zugehörigen Deckel (17) verschlossen werden [Figur 4]. Durch das Hinunterdrücken des äußeren Deckels (17) und das anschließende Aufschrauben an dem äußeren Behälter (2), hat sich der äußere Deckel (17) zirka 8mm, in Relation zum innenliegenden Deckel (16), nach unten bewegt. Dadurch liegen die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) nun nicht mehr in den Aussparungen (20) des äußeren Deckels (17), sondern befinden sich in einem eigens hierfür vorgesehenen Hohlraum (39) [Figur 8]. Die kraftschlüssige Verbindung wurde unterbrochen. Der innenliegende Deckel (16) lagert nun ohne direkten Kontakt zum äußeren Deckel (17). Beide sind lediglich durch die Feder (18) elastisch miteinander verbunden. Auf diese Weise wird das Prinzip des vollkommen elastisch gelagerten Glasbehälters (1) im verschlossenen Zustand auch durch das Abdeckmittel (13) beibehalten. Bei dem öffnen verhält es sich umgekehrt. Der äußere Deckel (17) wird abgeschraubt und springt aufgrund des Federdrucks nach oben. Nun rutschen die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) in die zu ihnen passenden Aussparungen (20) des äußeren Deckels (17), sodass eine kraftschlüssige Verbindung zwischen beiden Deckeln (16; 17) vorliegt [Figur 7]. Mittels weiteren Drehens an dem äußeren Deckel (17) kann der innenliegende Deckel (16) jetzt von dem innenliegenden Glasbehälter (1) abgeschraubt werden.
Dieses Konstruktionsprinzip überwindet den Stand der Technik deutlich. Erstmals können zwei elastisch zueinander gelagerte Behälter (1 ; 2) einzeln mit Schraubverschlüssen (22; 26) mittels eines einzigen Verschlusses (13) verschlossen werden, ohne dass im verschlossenen Zustand das Prinzip der elastischen Lagerung gebrochen wird. Es folgt beispielhaft das Abdeckmittel (13) mit EINEM BEFESTIGUNGSMITTEL für die
Ausführungsform eines Bechers [Figur 10]. Das Abdeckmittel (13) nach Anspruch 7
(Nebenanspruch 2) weist zwei Deckel (16; 17) auf, bei denen jedoch nur ein Deckel (16 / 17), bevorzugt der äußere Deckel (17), ein verschließendes Befestigungsmittel (22 / 26) aufweist. Der andere Deckel (17 / 16) wird derart mitgeführt, dass er seinen zugehörigen Behälter (2 / 1) allein durch Anpressen des Dichtmittels (15 / 14) verschließt. Zweck dieses Abdeckmittels (13) ist ein schneller Zugang zur Öffnung (7) des innenliegenden Glasbehälters (1), bei einer nicht einhundertprozentigen Auslaufsicherheit während eines Sturzes. Im Gegensatz zu dem
Abdeckmittel (13) mit zwei Befestigungsmitteln (22; 26) kann es bei einem Sturz im
Ausnahmefall dazu kommen, dass der innenliegende Glasbehälter (1), welcher nur mittels Anpressens des Deckels (16) und seines zugehörigen Dichtmittels (14) verschlossen wird, bei dem Aufprall auf das Hindernis kurzzeitig nicht einhundertprozentig hermetisch verschlossen ist. Es könnten Tröpfchen der Flüssigkeit in den Zwischenraum (3) zwischen beiden Behälter (1 ; 2) austreten. Grund hierfür ist die bei einer großen Krafteinwirkung stattfindende
Relativbewegung des innenliegenden Glasbehälters (1) zum äußeren Behälter (2), am
Dichtmittel (14) entlang. Dafür bietet dieses Abdeckmittel (13) jedoch einen schnellen Zugang zur Öffnung (7) des innenliegenden Glasbehälters (1) und eignet sich damit bestens für Coffee- to-go-Becher. In manchen Ausführungsformen kann das Abdeckmittel (13) einen Flüssigkeitsauslauf aufweisen. Ein Beispiel hierfür ist eine Fahrradtrinkflasche [Figur 12] oder ein Becher [Figur 10] mit einem kunststofffreien Edelstahl-Trinkrohr (64) als Auslauföffnung. In beiden Fällen sorgt ein Kugelventil (57) für einen schnellen hermetischen Verschluss des Trinkrohrs (64). Ein speziell geformter äußerer Deckel (17) mit einer Kuppel (58) hüllt dieses Kugelventil (57) schützend ein, sodass es bei einem Sturz ebenso Schutz durch die äußere Schutzhülle erfährt.
Es folgt beispielhaft das Abdeckmittel mit EINEM SAUGMITTEL für die Ausführungsform einer Kleinkindflasche [Figur 16]. Das Abdeckmittel (13) nach Anspruch 10 (Nebenanspruch 3) zeichnet aus, dass es ein Saugmittel (68) für Kleinkinder besitzt. Damit ist es erstmals möglich, Kindern im Säuglingsalter Zugang zu einer sturzfesten Glasflasche mit zuverlässigem
Splitterschutz zu gewährleisten. Dies überwindet den Stand der Technik deutlich, da dieser Zielgruppe bis heute ein Zugang zu schützend elastisch gelagerten Glasbehältern verwehrt blieb. (Seite 13) Alle drei Ausführungsformen überwinden zum einen den Stand der Technik, indem sie das Behältnis durch den EINZIGEN VERSCHLUSS verschließen. Zum anderen stellt jedes
Abdeckmittel für sich genommen eine Weiterentwicklung zum Stand der Technik dar.
LÖSUNG 4: Kunststofffreie Innenseite des innenliegenden Deckels Insbesondere bei großen Öffnungen (7) des innenliegenden Glasbehälters (1) weist die Innenseite des zugehörigen Deckels (16) eine große Fläche auf, welche mit der Flüssigkeit (30) in Kontakt treten kann. Damit keine Wechselwirkungen zwischen dieser, meist aus Kunststoff bestehenden, Oberfläche und der Flüssigkeit (30) stattfindet, ist ein speziell geformter
Glaskörper (23) in das Innere des innenliegenden Deckels (16) eingefasst. Dieser liegt derart engbündig an der Öffnung (7) des innenliegenden Glasbehälters (1) an, dass einzig durch die Fertigungstoleranzen beider Glaskomponenten ein Spalt gebildet wird, durch welchen die Flüssigkeit (30) mit dem Dichtmittel (1 ) in Kontakt treten kann. Auf diese Weise wird die Flüssigkeit (30) zu zirka 99,99% nur von Glas umhüllt und damit chemisch inert gelagert.
Zusätzlich kann der Glaskörper (23) eine Aufnahme für ein Dichtmittel (14) besitzen. Im Falle einer Nutzung für Lebensmittel empfiehlt es sich, ein Dichtmittel (1 ) aus Natur- kautschuk zu verwenden, sodass eine vollkommen kunststofffreie Lagerung ermöglicht wird. Für die Verwendung des Behältnisses für Chemikalien oder medizinische Zwecke empfiehlt es sich, den Glaskörper (23) aus Borosilikatglas zu fertigen, sodass höchste Reinheit und
Sicherheit, auch bei schnellen Temperaturschwankungen, geboten wird. Des Weiteren sollte ein Dichtmittel (14) aus chemisch resistenten Silikon oder Kork verwendet werden. Die Erfindung nach Anspruch 15 (Nebenanspruch 5) lässt sich für alle stoßdämpfend, elastisch gelagerte Glasbehälter (1) der Gattung nach Anspruch 1 verwenden.
Durch die vollkommen elastische Lagerung des innenliegenden Glasbehälters (1) und des innenliegenden Deckels (16) besteht eine hohe Sicherheit, sodass der Glaskörper (23) nicht zu Bruch gehen kann. Darüber hinaus lässt sich die Erfindung aus Anspruch 15 aber auch für alle
herkömmlichen Glasbehälter, welche ohne Schutzhülle konstruiert sind, einsetzen. In diesem Fall könnte bei großen Krafteinwirkungen, welche direkt auf den ungeschützten Deckel wirken, der Glaskörper innerhalb des innenliegenden Deckels zu Bruch gehen. Nach einem Sturz sollte daher eine Sichtkontrolle durchgeführt werden. Für das Abdeckmittel (13) mit Glaskörper (23) wird aus moralischen Aspekten explizit kein eigener Patentschutz außerhalb der chemischen Industrie und des Labors gewünscht. Es wäre nicht zum Nutzen der Gesellschaft, eine sinnvolle Konstruktion in ihrer Verbreitung und
Weiterentwicklung, insbesondere für den Lebensmittelbereich und den medizinischen Bereich, zu bremsen. Demnach dient die Darlegung vor allem als Offenbarungsschrift und soll anregen, die Idee auch für andere Behälter und Abdeckmittel weiter zu entwickeln.
FOTOGRAFISCHES BILDMATERIAL ZU DER ERFINDUNG: www.twinbottle.de
[DEFINITIONEN] Für eine eineindeutige Bezugnahme ist es im Rahmen der Erfindung notwendig, folgende Definitionen aufzustellen: Eine WAND bzw. WANDUNG ist eine frei tragende, formstabile Konstruktion, die ihre Form ohne äußere Hilfe erhält. Eine Beschichtung, die auf eine Wandung aufgebracht ist, zählt nicht als eine Wandung. Der WANDAUFBAU umfasst alle übereinander liegenden Wände, Beschichtungen und andere Materialschichten, wie beispielsweise das Material eines Sichtfensters. Die VOLLSTÄNDIGE MATERIALAUSSPARUNG (100) [Figur 28 und 29] ist eine Fläche, bei der alle hintereinander liegenden Wandungen des Behälters bzw. der Wandaufbau, ausgespart wurden, sodass ein Gegenstand passender Größe den Behälter abseits seiner Öffnung (106) diese Fläche durchdringen könnte. Die TEILWEISE MATERIALAUSSPARUNG (101) [Figur 28 und 29] ist eine Fläche, bei der mindestens eine, jedoch nicht alle hintereinander liegenden Wandungen ausgespart wurden, oder eine Fläche, bei der eine vollständige Materialaussparung (100) durch den Einsatz eines
anderen Materials verschlossen wird. Teilweise Aussparungen (101), durch die eine Einsicht, aufgrund von transparenten und oder transluzenten Materials, möglich ist, werden als
Sichtfenster bezeichnet. Als ein SICHTFENSTER wird eine teilweise Materialaussparung (101) eines Behälters bezeichnet, welche, mittels eines transparenten und oder transluzenten Materials, eine Einsicht auf den Inhalt des Behälters zulässt. Die ÄUSSERE OBERFLÄCHE (102) [Figur 30 und 31] eines Behälters ist die den Behälter außen vollständig, berührend umhüllende Fläche, abzüglich der Fläche seiner Öffnung (106). Der Bezugspunkt im Bereich der Öffnung (106) ist hierbei die Oberkante der Öffnung (111) des Behälters. Wird ein Bezug des Begriffes auf das verwendete Material hergestellt, so zählen Beschichtungen und sich nicht selbst frei tragende bzw. forminstabile Materialien, wie beispielsweise Folien, ausdrücklich nicht zu der äußeren Oberfläche (102) dazu. Die ÄUSSERE MATERIALOBERFLÄCHE (103) [Figur 32 und 33] eines Behälters ist die äußere Oberfläche (102), abzüglich der Fläche der vollständigen Materialaussparungen (100). Wird ein Bezug des Begriffes auf das verwendete Material hergestellt, so zählen
Beschichtungen und sich nicht selbst frei tragende bzw. forminstabile Materialien, wie beispielsweise Folien, ausdrücklich nicht zu der äußeren Materialoberfläche (103) dazu. Die INNERE OBERFLÄCHE (104) [Figur 34 und 35] eines Behälters ist die gesamte, den Behälter von innen vollständig auskleidende Oberfläche, abzüglich der Fläche seiner Öffnung (106). Der Bezugspunkt im Bereich der Öffnung (106) ist hierbei die Oberkante der Öffnung (111) des Behälters. Wird ein Bezug des Begriffes auf das verwendete Material hergestellt, so zählen Beschichtungen und sich nicht selbst frei tragende bzw. forminstabile Materialien, wie beispielsweise Folien, ausdrücklich nicht zu der inneren Oberfläche (104) dazu. Die INNERE MATERIALOBERFLÄCHE (105) [Figur 36 und 37] eines Behälters ist die innere Oberfläche (104) abzüglich der Fläche der vollständigen Materialaussparungen (100). Wird ein Bezug des Begriffes auf das verwendete Material hergestellt, so zählen Beschichtungen und sich nicht selbst frei tragende bzw. forminstabile Materialien, wie beispielsweise Folien, ausdrücklich nicht zu der inneren Materialoberfläche (105) dazu. Dabei ist die innere Materialoberfläche (105) nahezu gleich groß, bzw. nur minimal kleiner, als die äußere Materialoberfläche (103). Jedoch können sich beide bedeutsam in ihren
Materialienverhältnissen unterscheiden. Wenn zum Beispiel die vollständige
Materialaussparung (100) eines Aluminiumbehälters durch einen von innen angeklebten transparenten Kunststoff verschlossen wird, so bildete sich an dieser Stelle ein Sichtfenster [Figur 22]. Durch die Flächen der Verklebungen an der Innenseite des Aluminiumbehälters, und damit der Überlappungen von Kunststoff und Aluminium, besteht, prozentual gesehen, die äußere Materialoberfläche (103) zu einem größeren Anteil aus Metall als die innere
Materialoberfläche (105). Der TRANSMISSIONSGRAD beschreibt, welcher Anteil der Intensität eines Lichtbündels, das auf eine Fläche einer Wand eintrifft, den unter dieser Fläche liegenden Wandaufbau
durchdringt. Die FLÄCHE DES MUNDSTÜCKES definiert sich als der Teil der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1), welcher über die Oberkante (111) der Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) hinausführt, bzw. hinausragt. Der Begriff des ELASTISCHEN MATERIALS bezeichnet alle Materialien mit einem
Elastizitätsmodul unter 200 Newton je Quadratmillimeter, wie beispielsweise Kork, Gummi, Luftpolster und Schaumstoff; sowie elastisch wirkende Aufbauten und Konstruktionen, die aus elastischen und oder unelastischen Komponenten bestehen bzw. eine federnde Wirkung besitzen, wie beispielsweise Spiral- und Blattfedern. Das ABDECKMITTEL eines Behälters bezeichnet die Gesamtheit aller Komponenten, die entfernt werden müssen, damit der Inhalt über die größtmögliche Öffnung, des den Inhalt aufnehmenden Behälters, zugänglich wird. Das Abdeckmittel kann aus einem oder mehreren Verschlüssen bestehen. Der Begriff des VERSCHLUSS bezeichnet zum Einen einen einzigen Deckel, einschließlich aller mit ihm verbundenen oder in irgendeiner Form mit ihm fixierten elastischen Materialien und Dichtmittel des Abdeckmittels. Der Begriff des VERSCHLUSS bezeichnet zum Anderen mehrere Deckel, die sich relativ zueinander bewegen können und einerseits ein Deckel innerhalb eines anderen Deckels in irgendeiner Form im unverschlossenen Zustand fixiert oder festgehalten wird, und oder andererseits zwischen den festen Komponenten des einen Deckels und den festen
Komponenten des anderen Deckels eine stoßdämpfende, elastische Verbindung existiert; einschließlich aller mit den Deckeln verbundenen oder in irgendeiner Form fixierten elastischen
Materialien und Dichtmittel des Abdeckmittels. Sind zwei Deckel im unverschlossenen Zustand nicht miteinander verbunden, so handelt es sich um zwei getrennte Verschlüsse [Figur 23]. Der Begriff des DECKELS bezeichnet hierbei eine feste Komponente oder alle starr bzw.
unelastisch miteinander verbundenen, festen Komponenten, des Abdeckmittels; einschließlich der an ihnen fixierten Dichtmittel, insofern diese Teil des Abdeckmittels sind. Sind zwei Deckel nicht miteinander verbunden, so handelt es sich um zwei getrennte Verschlüsse [Figur 23]. In besonderen Fällen, wenn eine Komponente aus elastischem Material ein Befestigungsmittel, zum Verschließen eines Behälters, aufweist oder bildet, dann wird diese Komponente als eine feste Komponente betrachtet und wird demzufolge als Deckel oder Teil eines Deckels aufgefasst.
Weiterhin wird sich in besonderen, uneindeutigen Fällen stets auf die Betrachtung der festen Komponenten der Deckel beschränkt. Sind beispielsweise die festen Komponenten eines Deckels, direkt über ein Dichtmittel, mit den festen Komponenten eines anderen Deckels verbunden, dann ist es zweckmäßig, lediglich die festen Komponenten beider Deckel als Deckel zu verstehen, zum Beispiel zur Beschreibung von Relativbewegungen. Ein SAUGMITTEL ist ein Mundstück aus elastischem Material, vorzugsweise aus Silikon oder Kautschuk, das umgangssprachlich als "Sauger" oder "Trinksauger" bezeichnet wird. Der UNVERSCHLOSSENE ZUSTAND bezeichnet den Zustand, bei dem das Abdeckmittel vollständig von dem zu verschließenden Behälter abgelöst ist. Alternative Bezeichnung:
Abgelöster Zustand des Abdeckmittels. Der TEILVERSCHLOSSENE ZUSTAND bezeichnet, bei einem transportablen Behälter der aus mehreren Behältern besteht, den Zustand, bei dem das Abdeckmittel mindestens einen dieser Behälter, jedoch nicht alle dieser Behälter, verschließt. Der VERSCHLOSSENE ZUSTAND bezeichnet, bei einem transportablen Behälter der aus mehreren Behältern besteht, den Zustand, bei dem das Abdeckmittel alle dieser Behälter verschließt. Der Ausdruck "A" UND ODER "B" bezeichnet das "A" und "B" gemeinsam zutreffen, oder nur "A" zutrifft, oder nur "B" zutrifft. ENDE DER DEFINITIONEN
[DETAILS DER ERFINDUNG NACH ANSPRUCH 1] ÄUSSERER BEHÄLTER Der äußere Behälter bezeichnet den äußersten Behälter (2) des Behältnisses. In ihm lagern unter anderem alle weiteren Behälter, bevorzugt ein Glasbehälter (1). Die Komponenten des Abdeckmittels (13) zählen nicht zum äußeren Behälter (2) hinzu. Der äußere Behälter (2) umfasst einen Teil oder mehrere Teile, bevorzugt mehrere Teile, die sich über ein oder mehrere Befestigungsmittel (12) miteinander verbinden lassen. Der Begriff des äußeren Behälters (2) bezeichnet hierbei stets das eine Teil oder die mehreren Teile des äußeren Behälters (2) im zusammengefügten Zustand. In den besonders bevorzugten
Ausführungsformen bilden ein oberer Teil des äußeren Behälters (5) und ein über ein
Befestigungsmittel ablösbarer Boden des äußeren Behälters (6), oder ein Hauptkörper des äußeren Behälters (52) und eine ablösbare Öffnung des äußeren Behälters (51), den äußeren Behälter (2). Der äußere Deckel (17) des äußeren Behälters (2) gehört nicht zu diesem dazu, sondern ist Teil des Abdeckmittels (13). Kennzeichnend ist dabei, dass der äußere Behälter (2) im verschlossenen Zustand über seine_ äußere Oberfläche (102) eine Einsicht auf seinen Inhalt ermöglicht. Zu dem Inhalt des äußeren Behälters zählt alles, was sich in ihm befindet. Im Kontext der Erfindung bedeutet eine Einsicht, dass ein Objekt hinter einer Fläche durch die Fläche oder der Inhalt eines Behälters durch dessen Wandaufbau, hindurch zu erblicken und oder zu erkennen ist. Dies bedeutet, dass Licht die Fläche oder den Wandaufbau des Behälters durchdringt bzw. transmittiert. Eine Einsicht ist selbstverständlich auch dann gegeben, wenn das Objekt oder der Inhalt des Behälters nicht vollständig, sondern nur Teile von ihm zu sehen bzw. zu erkennen sind. Beispielsweise ist eine erste Einsicht auf den Inhalt oder Teile des Inhaltes eines Behälters bereits durch ein sehr dunkles transparentes Material oder durch eine kleine Aussparung, des Wandaufbaus, möglich. Ein anschauliches Beispiel hierfür ist ein äußerer Behälter (2) aus Aluminium, dessen Wand an einer Stelle eine münzgroße vollständige Materialaussparung (100) oder ein münzgroßes Sichtfenster besitzt und durch diese eine Einsicht auf einen Teil des von dem
Aluminiumbehälter eingeschlossenen Inhaltes möglich ist. Eine Einsicht über das Abdeckmittel (13) oder eine Einsicht über seine Öffnung (8) gilt nicht als Teil dieser Festlegung. Der äußere Behälter (2) kann auf mehreren Weisen die Einsicht auf seinen Inhalt gewähren. Einerseits ist es möglich, dass die Einsicht durch eine oder mehrere vollständige
Materialaussparungen (100) erreicht wird. [Figur 28 und 29]
Unter Berücksichtigung des Aspektes der Stabilität sollte die Gesamtfläche der vollständigen Materialaussparungen (100) maximal 30% der äußeren Oberfläche (102) des äußeren
Behälters (2) betragen. Für stabilere Konstruktionen werden vollständigen
Materialaussparungen (100) bevorzugt, deren Gesamtfläche maximal 20% der äußeren Oberfläche (102) des äußeren Behälters (2) beträgt. Besonders bevorzugt werden vollständigen Materialaussparungen (100) mit einer Gesamtfläche von maximal 10% der äußeren Oberfläche (102) des äußeren Behälters (2), weil somit der äußere Behälter (2) ebenso aus weniger soliden Materialien bestehen kann. Für eine optimale Stoß- und Sturzfestigkeit werden vollständigen Materialaussparungen (100), deren Gesamtfläche maximal 5% der äußeren Oberfläche (102) des äußeren Behälters (2) beträgt, ganz besonders bevorzugt. Andererseits ist eine Einsicht über Sichtfenster und oder über eine oder mehrere Flächen möglich, die aus einem oder mehreren transparenten und oder transluzenten Material bestehen. Hierbei kann die komplette äußere Materialoberfläche (103) oder Teilflächen der äußeren Materialoberfläche (103) des äußeren Behälters (2), oder Teile von ihm, eine Einsicht ermöglichen. Wenn eine undurchsichtige Beschichtung auf ein transparentes und oder transluzentes Material aufgetragen ist, dann wird die Einsicht durch die Flächen ermöglicht, bei denen die Beschichtung ausgelassen wurde. Als transparentes und oder transluzentes Material werden Glas und Kunststoff bevorzugt. Aus Gründen der Sicherheit wird Kunststoff ganz besonders bevorzugt. Sichtfenster des äußeren Behälters (2) lassen eine Einsicht auf den Inhalt des äußeren
Behälters (2) zu [Figur 22]. Auf Grund vieler Möglichkeiten von mehreren Wandungen, vollständigen Materialaussparungen (100) und in verschiedenen Ebenen eingelassenem Material, um diese zu verschließen, ergeben sich zahlreiche Kombinationen. Daraus resultieren vielfältige Variationen, um Sichtfenster zu schaffen. In den Figuren 28 und 29 ist eine Auswahl an teilweisen Materialaussparungen (101) dargestellt, welche bei Verwendung eines transparenten und oder transluzenten Materials ein Sichtfenster bilden. In den Figuren ist erkennbar, dass das transparente und oder transluzente Material dabei auf der äußersten Wandung von außen, auf der innersten Wandung von innen oder zwischen den Wandungen angebracht, bzw. direkt in die vollständige Materialaussparung (100), zur Vervollständigung der Wandung, eingelassen sein kann. Für die Sichtfenster werden Glas und Kunststoff bevorzugt. Aus Gründen der Sicherheit wird Kunststoff ganz besonders bevorzugt. Eine erste sinnvolle Einsicht kann, beispielsweise zum Ablesen des Füllstandes, durch streifenförmige gegenüberliegende Sichtfenster oder transparente und oder transluzente Flächen erreicht werden. Daher soll die Gesamtfläche der Sichtfenster und der, die Einsicht
zulassende, Fläche oder Flächen des äußeren Behälters (2), mindestens 5% bis maximal 100% der äußeren Materialoberfläche (103) des äußeren Behälters (2) ausmachen oder mindestens 3 Quadratzentimeter betragen. Bevorzugt wird, für eine ausreichende Einsicht auf den Inhalt des Zwischenraums (3) und um einen Glasbruch einfach zu erkennen, eine Gesamtfläche der Sichtfenster und der, die Einsicht zulassende, Fläche oder Flächen des äußeren Behälters (2), die 10% bis 100% der äußeren Materialoberfläche (103) des äußeren Behälters (2) ausmacht oder mindestens 8 Quadratzentimeter beträgt. Besonders bevorzugt wird, für eine verbesserte Einsicht, eine Gesamtfläche der Sichtfenster und der, die Einsicht zulassende, Fläche oder Flächen des äußeren Behälters (2), die 15% bis 100% der äußeren Materialoberfläche (103) des äußeren Behälters (2) ausmacht oder mindestens 20 Quadratzentimeter beträgt. Ganz besonders bevorzugt, wird für eine optimale Einsicht und zur Sichtbarkeit der ästhetische Ausgestaltung des freien Zwischenraums (3), eine Gesamtfläche der Sichtfenster und der, die Einsicht zulassende, Fläche oder Flächen des äußeren Behälters (2), die 20% bis 100% der äußeren Materialoberfläche (103) des äußeren Behälters (2) ausmacht oder mindestens 40 Quadratzentimeter beträgt. Für die die Einsicht zulassende Fläche oder Flächen wird als transparentes und oder transluzentes Material Glas und Kunststoff bevorzugt. Aus Gründen der Sicherheit wird Kunststoff ganz besonders bevorzugt. Insgesamt wird die Einsicht entweder alleinig über eine oder mehrere vollständige
Materialaussparungen (100), Sichtfenster oder die Einsicht zulassende Fläche oder Flächen, mit den jeweils zuvor beschriebenen Merkmalen, oder durch Kombinationen dieser, ermöglicht. Die Sichtfenster und die transparente und oder transluzente Fläche oder Flächen werden durch transparentes und oder transluzentes Material gebildete, welches selbst eine Schichtstärke aufweist. Diese Schichtstärke bestimmt maßgeblich, wie viel Licht die Wand bzw. den
Wandaufbau durchdringt. Im Kontext der Erfindung wird festgelegt, dass der Transmissionsgrad beschreibt, welcher Anteil der Intensität eines Lichtbündels, das auf eine Fläche einer Wand eintrifft, den unter dieser Fläche liegenden Wandaufbau durchdringt. Er kann für jeden beliebigen Teil einer lichtdurchlässigen Fläche einzeln bestimmt werden. Trifft beispielsweise ein Lichtbündel auf eine transparente Fläche der äußeren Materialoberfläche (103) des äußeren Behälters (2), so wird dabei ein Teil reflektiert, ein Teil absorbiert und ein Teil durch alle Schichten des unter der Fläche liegenden Wandaufbaus transmittiert. Die Intensität dieses transmittierten Lichtbündels, dividiert durch die Intensität des auf die transparente Fläche eintreffenden Lichtbündels, ergibt den Transmissionsgrad.
Dieser Transmissionsgrad kann bestimmt werden, indem der Wandaufbau hinter der zu untersuchenden Fläche ausgeschnitten, und mit einem Spektrometer, unter Verwendung einer Halogenlampe, untersucht wird. Es ist darauf zu achten, dass das eintreffende Lichtbündel senkrecht auf die zu untersuchende Fläche der Probe auftritt und dass ebenso das senkrecht zur Fläche der Probe austretende Lichtbündel gemessen wird. Dadurch wird für jede Frequenz des sichtbaren Lichtes ein Transmissionsgrad für diesen Wandaufbau bestimmt. Hierbei wird festgelegt, dass die Transmissionsgrade von mindestens 80% der Frequenzen des sichtbaren Lichtspektrums in den folgend festgelegten Bereichen der Transmissionsgrade liegen müssen. Um einen Glasbruch rechtzeitig erkennen zu können, muss der Transmissionsgrad der
Sichtfenster und der, die Einsicht auf den Inhalt des äußeren Behälters (2) gewährende, Fläche oder Flächen, der äußeren Materialoberfläche (103) des äußeren Behälters (2), für das
Spektrum des sichtbaren Lichtes, Werte von 0,3 bis 1 betragen. Da sich keine Lichtquelle in dem äußeren Behälter (2) befindet, muss das Licht erst in den äußeren Behälter (2) eindringen und gelangt erst dann in das Auge des Betrachters. Daher muss das Licht zwei Mal einen Wandaufbau des äußeren Behälters (2) passieren. Aus diesem Grund werden
Transmissionsgrade im Bereich von 0,5 bis 1 bevorzugt. Besonders bevorzugt werden, zur verbesserten Einsichtigkeit des Inhaltes des äußeren Behälters (2), Transmissionsgrade von 0,6 bis 1. Für eine optimale und nahezu unverfälschte Sicht, beispielsweise auf die ästhetische Ausgestaltung des Zwischenraums (3), werden Transmissionsgrade von 0,7 bis 1 ganz besonders bevorzugt. Als transparentes und oder transluzentes Material werden Glas und Kunststoff bevorzugt. Aus Gründen der Sicherheit wird Kunststoff ganz besonders bevorzugt.
Darüber hinaus kann der äußere Behälter (2) ein- oder mehrwandig ausgeführt sein. Dabei können die Wände entweder im Vergleich zueinander, oder selbst aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Ebenso kann der äußere Behälter (2) aus einer einzigen Wand bestehen, die beispielsweise für gestalterische Aspekte aus mehreren Materialien zusammengesetzt ist. Zudem können bei mehrwandigen Ausführungen die Wände aneinander anliegen oder einen bestimmten Abstand zueinander besitzen. Eine mehrwandige Ausführung aus dem gleichen Material erscheint nur dann zweckmäßig, wenn sich zwischen den beiden Wänden ein isolierender Zwischenraum befindet. Anderenfalls kann die Wandstärke für eine vergrößerte Stabilität selbst auch dicker ausgeführt werden.
Für einen soliden äußeren Behälter (2) eignen sich besonders gut Kunststoffe, Metalle und eine Kombination aus beiden.
Zweckmäßiger Weise ergibt sich hierdurch eine Unterscheidung in äußere Behälter (2), die vorwiegend aus Kunststoffen bestehen und äußere Behälter (2), die vorwiegend aus Metallen bestehen. Diese Unterscheidung wird folgendermaßen definiert: Bei einer Gruppe von Ausführungsformen besteht die innere Materialoberfläche (105) des äußeren Behälters (2) zu mindestens 50% aus einem oder mehreren Kunststoffen oder Kombinationen aus diesen. Bei einer anderen Gruppe von Ausführungsformen besteht die innere Materialoberfläche (105) des äußeren Behälters (2) zu mehr als 50% aus einem oder mehreren Metallen und oder Metalllegierungen oder
Kombinationen aus diesen. Als Kunststoff werden für die formstabile, tragende Konstruktion des äußeren Behälters (2) Polyethylenterephthalat (PET), Polypropylen (PP), Polyamid (PA), Triphenylmethan (Tritan), Polyethylen (PE), Polystyrol (PS), Polycarbonat (PC), Styrol-Acrylnitril (SAN), Polyvinylchlorid (PVC), Harz, Lakombe, Acryl und andere Kunststoffe oder eine Kombination aus diesen verwendet. Bevorzugt werden auf Grund der Zweckmäßigkeit PET, PP, PA, Tritan, PE, PS, PC. Besonders bevorzugt werden aufgrund der Materialeigenschaften PET, PP, PA, Tritan und PC. Ganz besonders bevorzugt werden aufgrund ihrer vielseitigen Möglichkeiten für den
handelsüblichen Markt PET, PP und Tritan. Ausgeschlossen werden hierbei, aus Gründen der Stabilität, zu Textilien verwebte Kunststoffe und Kunststoffe mit einem Elastizitätsmodul unter 200 Newton je Quadratmillimeter. Bevorzugt werden für den äußeren Behälter (2) Metalle verwendet, die zu über 70 % aus einem oder mehreren der folgenden Elemente bestehen: Kohlenstoff, Eisen, Aluminium, Zink, Kupfer, Magnesium, Chrom, Gold, Silber, Platin, Titan, Nickel, Zinn. In den ganz besonders bevorzugten Ausführungsformen umfasst der oberer Teil des äußeren Behälters (5) oder der Hauptkörper des äußeren Behälters (52), und demnach stets mindestens der mittlere Bereich (33), hochtransparenten Kunststoff.
Der äußere Behälter (2) umhüllt zusammen mit einem Deckel den innenliegenden Glasbehälter (1 ) vollständig und bildet so für diesen eine solide und kraftschlüssige Außenschutzhülle.
Kraftschlüssig bedeutet im Kontext der Erfindung, dass eine einwirkende Kraft, z.B. an einer Verbindungsstelle, nicht vermindert wird. Diese vollständig umschließende Außenschutzhülle steht einzig und allein durch elastisches Material mit dem innenliegenden Glasbehälter (1) in
Kontakt. So bleibt die Relativbewegung des innenliegenden Glasbehälters (1) jederzeit gewahrt. Die solide Außenschutzhülle sorgt außerdem dafür, dass der obere Teil des innenliegenden Glasbehälters, welcher über die Öffnung des äußeren Behälters (8) hinaus führt, bei äußeren Krafteinwirkungen nicht abgeschert werden kann.
Im Bereich der Öffnung (32) befindet sich zudem ein Befestigungsmittel (26) an dem äußeren Behälter (2), das zum Anbringen des Abdeckmittels (13) dient. Um ein hermetisches
Verschließen des äußeren Behälters (2) zu gewährleisten, liegt in den bevorzugten
Ausführungsformen in diesem Bereich weiterhin ein Dichtmittel (15) vor. Somit bildet der äußere Behälter (2) zusammen mit einem Abdeckmittel, unter möglicher zu Hilfenahme von
Dichtmitteln, im verschlossenen Zustand des äußeren Behälters (2), für seinen Inhalt eine hermetisch verschlossene Außenhülle, ausgenommen der Ausführungsformen von
Behältnissen mit Saugmitteln oder Flüssigkeitsauslauf. Im Falle eines Glasbruches, bei einer Extrembelastung, verhindert diese hermetische
Außenschutzhülle ein Austreten von Flüssigkeit oder Glassplittern aus dem Behältnis. Die Flüssigkeit lagert zweifach dicht verschlossen. Hierdurch bietet das Behältnis den
größtmöglichen Schutz bei dem Transport von Flüssigkeiten oder Gefahrenstoffen in einem Glasbehälter. Des Weiteren kann an dem äußeren Behälter (2) eine Trage- und Befestigungsvorrichtung (36), beispielsweise in Form eines Tragebügels oder einer Öse angebracht sein.
Weiterhin wird auf Grund der Stabilität bevorzugt, dass die Mantelfläche des äußeren Behälters (2) nicht maßgeblich aus vier Flächen besteht, von denen sich mindestens zwei paarweise gegenüber stehen. Besonders bevorzugt wird, dass die Mantelfläche des äußeren Behälters (2) nicht maßgeblich aus vier Flächen besteht. Ganz besonders bevorzugt wird, dass die
Mantelfläche des äußeren Behälters (2) nicht maßgeblich einen rechteckigen oder viereckigen Querschnitt aufweist. Dies gilt auch, wenn die Ecken abgerundet verlaufen.
INNENLIEGENDER GLASBEHÄLTER Der innenliegende Glasbehälter (1) kann einwandig oder mehrwandig ausgeführt sein. Bei einer mehrwandigen Ausführung können die Wände direkt aneinander oder in einem Abstand zueinander liegen. Hierbei sind die äußeren Wandungen aus Glas oder anderen Materialien gefertigt. Die innerste Wandung besteht dagegen immer aus Glas. Dadurch tritt der im innenliegenden Glasbehälter (1) eingeschlossene Inhalt (30) stets nur mit Glas in Berührung. Eine Mehrwandigkeit, im Sinne einer Ummantelung der Glaswand mit beispielsweise einer Kunststoffwand, kann zur Erhöhung der Stabilität sinnvoll sein. Darüber hinaus können die Wand oder die Wandungen mit einer Beschichtung, zum Beispiel mit einer reflektierenden Metallbeschichtung zur thermischen Isolation, oder mit einer Sicherheitsfolie, versehen sein. Durch diese Sicherheitsfolie wird bei einem Glasbruch die Ausbreitung der Scherben begrenzt. Für thermisch isolierende Ausführungsformen wird eine doppelte Glaswandung mit evakuiertem Zwischenraum (43) bevorzugt. Eine bestmögliche thermische Isolierung kann durch eine vollständige, zum Inhalt (30) gerichtete Verspiegelung der Oberfläche einer oder mehrere Wände des innenliegenden Glasbehälters (1 ) erreicht werden.
Weiterhin wird in den bevorzugten Ausführungsformen der Anspruch erhoben, nicht nur Einsicht auf den Zustand des innenliegenden Glasbehälters (1) zu ermöglichen, sondern ebenfalls Einsicht auf seinen Inhalt (30) und dessen Zustand zu gewähren. Die Sicht auf den Inhalt (30) ermöglicht, zwei identische Behältnisse, die einen unterschiedlichen Inhalt (30) aufbewahren, auf einen Blick voneinander zu unterscheiden. Durch eine mögliche Mehrwandigkeit oder Beschichtung kann der innenliegende Glasbehälter (1), ebenso wie der äußere Behälter (2), über Sichtfenster, sowie über eine oder mehrere auf den Inhalt (30) Einsicht gewährende Flächen verfügen, die aus einem oder mehreren transparenten und oder transluzenten Material bestehen. Hierbei kann die komplette äußere Oberfläche (102) oder Teilflächen der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1), eine Einsicht ermöglichen. Wenn eine
undurchsichtige Beschichtung auf ein transparentes und oder transluzentes Material aufgetragen ist, dann wird die Einsicht durch die Flächen ermöglicht, bei denen die
Beschichtung ausgelassen wurde. Als transparentes und oder transluzentes Material werden Glas und Kunststoff bevorzugt. Aus Gründen der einfachen Herstellung und fachgerechten
Entsorgung wird als Material für den innenliegenden Glasbehälter (1) alleinig Glas ganz besonders bevorzugt. Eine erste Einsicht kann, beispielsweise zum Ablesen des Füllstandes, durch streifenförmige gegenüberliegende Sichtfenster oder transparente und oder transluzente Flächen erreicht werden. Daher soll in den bevorzugten Ausführungsformen, bei denen eine Einsicht auf den Inhalt (30) möglich ist, die Gesamtfläche der Sichtfenster und der, die Einsicht zulassende, Fläche oder Flächen des innenliegenden Glasbehälters (1), mehr als 0,1% bis maximal 100% der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) ausmachen oder mindestens 3 Quadratzentimeter betragen. Bevorzugt wird, für eine ausreichende Einsicht auf den Inhalt (30), eine Gesamtfläche der Sichtfenster und der, die Einsicht zulassende, Fläche oder Flächen des innenliegenden
Glasbehälters (2), die 10% bis 100% der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden
Glasbehälters (2) ausmacht oder mindestens 8 Quadratzentimeter beträgt. Besonders bevorzugt wird, für eine verbesserte Einsicht auf den Inhalt (30) und dessen Füllstand, eine Gesamtfläche der Sichtfenster und der, die Einsicht zulassende, Fläche oder Flächen des innenliegenden Glasbehälters (2), die 15% bis 100% der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (2) ausmacht oder mindestens 20 Quadratzentimeter beträgt. Ganz besonders bevorzugt, wird für eine optimale Einsicht auf den Inhalt (30) und dessen Zustand, eine Gesamtfläche der Sichtfenster und der, die Einsicht zulassende, Fläche oder Flächen des innenliegenden Glasbehälters (1), die 20% bis 100% der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) ausmacht oder mindestens 40 Quadratzentimeter beträgt. Für die die Einsicht zulassende Fläche oder Flächen wird als transparentes und oder transluzentes Material Glas und Kunststoff bevorzugt. Aus Gründen der einfachen Herstellung wird Glas ganz besonders bevorzugt. Insgesamt wird die Einsicht entweder alleinig über ein oder mehrere Sichtfenster oder über eine oder mehrere die Einsicht zulassende Flächen, mit den jeweils zuvor beschriebenen
Merkmalen, oder durch Kombinationen dieser, ermöglicht.
Die Sichtfenster und die Einsicht zulassende Fläche oder Flächen werden durch transparentes und oder transluzentes Material gebildete, das selbst eine Schichtstärke aufweist. Diese Schichtstärke bestimmt maßgeblich, wie viel Licht die Wand bzw. den Wandaufbau durchdringt. Es gilt erneut die obige Festlegung des Transmissionsgrades. Dieser beschreibt, welcher Anteil
der Intensität eines Lichtbündels, das auf eine Fläche einer Wand eintrifft, den unter dieser Fläche liegenden Wandaufbau durchdringt. Er kann für jeden beliebigen Teil einer
lichtdurchlässigen Fläche einzeln bestimmt werden. Um den Füllstand des Inhaltes (30) ansatzweise erkennen zu können, muss der
Transmissionsgrad der Sichtfenster und der die Einsicht auf den Inhalt (30) gewährende Fläche oder Flächen der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) für das Spektrum des sichtbaren Lichtes Werte von 0,3 bis 1 betragen. Da der innenliegende
Glasbehälter (1) keine innenliegende Lichtquelle besitzt, muss das Licht zwei Wände durchdringen. Daher werden Transmissionsgrade im Bereich von 0,5 bis 1 bevorzugt. Für eine bessere Einsicht auf den Inhalt (30) des innenliegenden Glasbehälters (1) werden
Transmissionsgrade im Bereich von 0,6 bis 1 besonders bevorzugt. Um auch hier eine optimale und möglichst unverfälschte Sicht auf den Inhalt (30) und seinen Zustand zu erreichen, wird ein Transmissionsgrad im Bereich von 0,7 bis 1 ganz besonders bevorzugt. Ebenso kann die Verwendung von farbigen transparenten und oder transluzenten Glas die Vielfalt der
Individualisierungen steigern. In den bevorzugten Ausführungsformen besteht der innenliegenden Glasbehälters (1) nur aus transparenten oder transluzenten Glas und besitzt maximal eine Beschichtung. In den besonders bevorzugten Ausführungsformen besteht der innenliegenden Glasbehälters (1) nur aus transparenten oder transluzenten Glas und besitzt maximal eine nach innen verspiegelnde Beschichtung, die teilweise ausgespart sein kann. Beispielsweise können bei einer thermisch isolierenden Ausführungsform, mit doppelter und verspiegelter Glaswandung, zwei sich gegenüberliegende Streifen entlang der Hochachse in der Verspiegelung ausgespart bleiben, um so eine Einsicht auf den Inhalt (30) zu gewähren. Dadurch ist es in Kombination mit einem entsprechend einsichtigen äußeren Behälter (2) möglich, den Inhalt (30) des innenliegenden Glasbehälters (1), seinen Zustand und Füllstand einzusehen. In den ganz besonders bevorzugten Ausführungsformen ist der innenliegende Glasbehälter (1) alleinig nur aus transparenten oder transluzenten Glas gefertigt und weist keine Beschichtung oder
Ummantelung auf. Zudem kann auf der äußeren Oberfläche (102) des inneniiegenden Glasbehälters (1 ) oder zwischen dessen Wandungen, ein Thermometer, beispielsweise ein Streifenthermometer, angebracht sein, dass dank der Einsicht des äußeren Behälters (2) ablesbar ist. Ebenso lässt sich eine Füllstandsanzeige oder Füllstandsmarkierung zum Ablesen des Füllstandes anbringen.
Auf diese Weise entsteht ein thermisch isolierendes Behältnis, das gleichzeitig eine Einsicht auf seinen Inhalt (30) gewährt, und bei Bedarf zusätzlich die Temperatur des Inhaltes (30) bestimmen lässt. In Verbindung mit der einzigartigen Sturzfestigkeit überwinden diese
Ausführungsformen den Stand der Technik deutlich. Gerade im Bereich der thermisch isolierenden Flaschen und im Bereich der wieder verwendbaren thermisch isolierenden Kaffee- Becher eröffnet sich hiermit ein hohes Marktpotenzial.
Weil der innenliegende Glasbehälter (1) auch Inhalte (30) mit hohen Temperaturen von bis zu 100°C aufnehmen soll, muss das Glas diesen Ansprüchen gerecht werden. Bevorzugt werden aufgrund der Produktionskosten Kalk-Natronglas und Borosilikatglas. Ebenso sollen Inhalte (30) mit geringen Temperaturen von bis zu -20°C, beispielsweise Eis, gefrorene Fruchtstücke oder gekühlte alkoholhaltige Getränke, von dem innenliegenden Glasbehälter (1 ) aufgenommen werden können. Aus diesem Grund ist ein Glas notwendig, dass in einem Bereich von -20°C bis 100°C temperaturbeständig ist. Zusätzlich muss das Glas schnellen Temperaturveränderungen, wie sie beispielsweise beim Eingießen von heißem Wasser auftreten, standhalten können. Dafür ist ein niedriger thermischer Längenausdehnungskoeffizient im Bereich von unter
0,000005 vonnöten. Wetterhin soll das Glas ein geringes Gewicht aufweisen. Da die Dichten von Gläsern annähernd ähnlich sind, gelingt dies nur durch die Verwendung von weniger Material. Demzufolge müssen die Wandstärken des innenliegenden Glasbehälters (1 ) auf ein notwendiges Maß reduziert werden, was eine hohe mechanische Belastbarkeit voraussetzt. Die besonders bevorzugten Ausführungsformen sind daher aus Borosilikatglas gefertigt.
Weiterhin ist der innenliegende Glasbehälter (1 ) dadurch gekennzeichnet, dass er ein
Fassungsvolumen von 0,01 Liter bis 10 Liter aufweist. Als Fassungsvolumen wird das maximal von einem Behälter aufzunehmende Volumen bezeichnet, bevor dieser überläuft. Für die Aufnahme von Kleinstmengen kann ein Fassungsvolumen des innenliegenden Glasbehälters (1) ab 0,05 Liter sinnvoll sein. Bevorzugt werden aufgrund des Material- und
Herstellungsaufwand Fassungsvolumen größer oder gleich 0,1 Liter. Besonders bevorzugt werden, beispielsweise für Ausführungsformen als Kleinkindflasche [Figur 16],
Fassungsvolumen größer oder gleich 0,18 Liter. Ganz besonders bevorzugt werden, beispielsweise für Ausführungsformen als Kaffeebecher [Figur 10 und 11], Fassungsvolumen größer oder gleich 0,23 Liter. Auf Grund der Zweckmäßigkeit als transportables Behältnis werden weiterhin Ausführungsformen bevorzugt, bei denen das Fassungsvolumen des
innenliegenden Glasbehälters(1 ) weniger oder gleich 5 Liter beträgt. Für eine alltagstaugliche Praxis werden Fassungsvolumen von weniger oder gleich 3 Liter besonders bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt werden auf Grund der Raummaße und Handlichkeit für alle
Personengruppen Fassungsvolumen des innenliegenden Glasbehälters (1), welche weniger oder gleich 2 Liter betragen. Darüber hinaus ist es sinnvoll, dass das Fassungsvolumen des innenliegenden Glasbehälters (1) mindestens 10% des Fassungsvolumens des äußeren Behälters (2) beträgt. Bevorzugt wird, dass das Fassungsvolumen des innenliegenden Glasbehälters (1) mehr als 15 % des
Fassungsvolumens des äußeren Behälters (2) beträgt. Für eine effektivere Lagerung und Transport von Inhalten (30) wird ein größeres Fassungsvolumen des innenliegenden
Glasbehälters (1) benötigt. Daher wird besonders bevorzugt, dass das Fassungsvolumen des innenliegenden Glasbehälters (1) mehr als 20% des Fassungsvolumens des äußeren Behälters (2) beträgt. Ganz besonders bevorzugt wird aufgrund einer noch effektiveren und handlichen Bauweise, dass das Fassungsvolumen des innenliegenden Glasbehälters (1) mehr als 25% des Fassungsvolumens des äußeren Behälters (2) beträgt.
Aus dem Fassungsvolumen hervorgehend ist es aus Gründen der Wirtschaftlichkeit sinnvoll, die minimalsten Ausdehnungen des innenliegenden Behälters (1) festzulegen. Da zylindrische Behältnisse bevorzugt werden, soll der größte äußere Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1) mehr als 2 cm betragen [Figur 26 und 27]. Der größte äußere Durchmesser bezeichnet die größte horizontale Ausdehnung des stehenden Behälters. Behälter mit diesen Durchmessern eignen sich zur Aufnahme von Kleinstmengen, wie sie beispielsweise in Laboren oder bei Zahnärzten Verwendung finden. Auf Grund einer möglichen breiteren Öffnung (7) werden innenliegende Glasbehälter (1) bevorzugt, deren größter äußerer Durchmesser (107) mehr als 3 cm beträgt. Für eine vergrößerte Wirtschaftlichkeit und für einen breiteren
Absatzmarkt, muss das Fassungsvolumen des innenliegenden Glasbehälters (1 ) vergrößert werden. Daher werden größte äußere Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) mit mehr als 3,5cm besonders bevorzugt. Zur Schaffung handlicher transportabler Behältnisse werden größte äußere Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1) mit mehr als 4 cm ganz besonders bevorzugt. Für innenliegende Glasbehälter (1), deren horizontale
Querschnittsfläche von einem Kreis abweicht, gelten diese Werte als größte Ausdehnung aller möglichen horizontalen Querschnittsflächen durch den stehenden innenliegenden Glasbehälter (1).
Andererseits soll das transportable Behältnis für eine Person transportierbar sein. Daher sind größte äußere Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) mit weniger als 30cm sinnvoll. Für ein geringeres Gewicht, bei Erhaltung der gleichen Proportionen, muss das Fassungsvolumen und damit der größte äußere Durchmesser (107) reduziert werden. Daher werden größte äußere Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1) mit weniger als 24cm bevorzugt. Für alltägliche Behältnisse, zum Transport von Lebensmitteln, werden Behältnisse besonders bevorzugt, bei denen der größte äußere Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1) weniger als 18cm beträgt. Insbesondere für handliche Getränkeflaschen, die mit einer Hand zu greifen sein sollen, werden größte äußere
Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1) mit weniger als 12cm ganz besonders bevorzugt. Ebenso ist es zweckmäßig, dass die größte Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) mindestens 3cm beträgt [Figur 26 und 27]. Für erste labortaugliche Anwendungen wird bevorzugt, dass die größte Höhe des innenliegenden Glasbehälters mindestens 4cm beträgt. Für erste alltagstaugliche Behältnisse, beispielsweise als Säuglingsflasche, wird besonders bevorzugt, dass die größte Höhe des innenliegenden Glasbehälters mindestens 5cm beträgt. Für alltägliche Trinkflaschen und Heißgetränkebecher wird ganz besonders bevorzugt, dass die größte Höhe des innenliegenden Glasbehälters mindestens 6cm beträgt. Weiterhin ist es für ein transportables Behältnis notwendig, dass dessen Höhe nach oben begrenzt ist. Zudem verlagert sich mit zunehmender Höhe der Schwerpunkt in Richtung Abdeckmittel, sodass ein Umfallen begünstigt wird. Aus diesem Grund wird bevorzugt, dass die größte Höhe des innenliegenden Glasbehälters maximal 55cm beträgt. Für kleinere Volumina ist es aufgrund der Schwerpunktverlagerung und der Standfläche zweckmäßig, dass die Höhe kleiner ist. Daher wird besonders bevorzugt, dass die größte Höhe des innenliegenden Glasbehälters maximal 45cm beträgt. Für einen alltäglichen Gebrauch und für eine verbesserte Handhabbarkeit wird ganz besonders bevorzugt, dass die größte Höhe des innenliegenden Glasbehälters maximal 38cm beträgt.
Des Weiteren soll die Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) in einem
zweckmäßigen Bezug zu seinem Durchmesser (107) stehen. Ein schlankes Behältnis, bei dem der Durchmesser überdimensional kleiner ist, als seine Höhe, ist für den alltäglichen Gebrauch ebenso unzweckmäßig wie ein breites Behältnis, dessen Durchmesser markant größer ist, als seine Höhe. Aus diesem Grund soll der größte, äußere Durchmesser (107) des innenliegenden
Glasbehälters (1) mehr als 12,5% der größten äußeren Höhe (107) des innenliegenden
Glasbehälters (1) betragen. Für innenliegende Glasbehälter (1), deren horizontale
Querschnittsfläche von einem Kreis abweicht, gelten dieser und die folgend genannten Werte des größten äußeren Durchmessers als größte Ausdehnung, aller möglichen horizontalen Querschnittsflächen durch den stehenden innenliegenden Glasbehälter (1). Um das Volumen bei gleich bleibender Höhe zu vergrößern, wird bevorzugt, dass der größte, äußere
Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) mehr als 15% der größten äußeren Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) beträgt. Durch diesen, im Verhältnis zu ihrer Höhe, geringen Durchmesser besitzen derartige Behältnisse eine geringe Standfläche, sodass ein Umfallen begünstigt wird. Daher wird besonders bevorzugt, dass der größte, äußere Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) mehr als 17,5% der größten äußeren Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) beträgt. Ganz besonders bevorzugt werden größte, äußere Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1), die größer als 20% der größten äußeren Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) sind. Dadurch kann, bei gleich bleibender Höhe, eine Optimierung des Volumens erreicht werden. Ausgeschlossen werden hierbei innenliegenden Glasbehälter (1), deren größter, äußerer Durchmesser (107) mehr als 400% der größten, äußeren Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) beträgt. Derartige Behältnisse erfüllen nicht den gewünschten
Verwendungszweck, da sie wesentlich breiter sind, als hoch. Bevorzugt werden maximal 300% und besonders bevorzugt maximal 200%. Für flaschenförmige Ausführungsformen wird ganz besonders bevorzugt, dass der größte, äußere Durchmesser (107) des innenliegenden
Glasbehälters (1) kleiner als 100% der größten, äußeren Höhe (108) ist. Ferner sind Ausführungsformen möglich, bei denen der innenliegende Glasbehälter (1 ) samt seines Deckels (16) von dem äußeren Behälter (2) derart umhüllt wird, sodass die Oberkante des innenliegenden Deckels (16) noch unterhalb der Oberkante (111) der Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) liegt. Da der innenliegende Deckel (16) des innenliegenden
Glasbehälters (1) selbst eine bestimmte Höhe aufweist, verringert sich die größte, äußere Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1). Die größte äußere Höhe (108) bezeichnet die größte vertikale Ausdehnung des stehenden innenliegenden Glasbehälters (1). Aus diesem Grund ist es sinnvoll, dass die größte, äußere Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) wenigstens mehr als 70% der Differenz aus der Höhe der Oberkante (111 ) der Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) und der Höhe des Auflagepunktes (110), welcher in erster Priorität zur Mittelachse des innenliegenden Behälters (1) der nächste Auflagepunkt und in zweiter Priorität der unterste Auflagepunkt des innenliegenden Glasbehälters (1) auf dem stoßdämpfenden, elastischen Material (4) des Zwischenraums (3) ist, beträgt [Figur 26 und 27].
Derartige Ausführungsformen erscheinen für die gesundheitlich unbedenkliche Lagerung und für den Transport von festen Inhalten (30) bereits geeignet, jedoch weniger für Flüssigkeiten. Daher wird bevorzugt, dass die größte, äußere Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) mehr als 80% der Differenz aus der Höhe der Oberkante (111) der Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) und der Höhe des Auflagepunktes (110), welcher in erster Priorität zur Mittelachse (109) des innenliegenden Behälters (1) der nächste Auflagepunkt und in zweiter Priorität der unterste Auflagepunkt des innenliegenden Glasbehälters (1) auf dem stoßdämpfenden, elastischen Material (4) des Zwischenraums (3) ist, beträgt. Für solche das Volumen solcher Ausführungsformen scheint es optimal, wenn der
innenliegende Glasbehälter (1) eine möglichst große und dessen Deckel (16) eine möglichst kleine Höhe aufweist. Aus diesem Grund wird besonders bevorzugt, dass die größte, äußere Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1) mehr als 90% der Differenz aus der Höhe der Oberkante (111) der Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) und der Höhe des Auflagepunktes (110), welcher in erster Priorität zur Mittelachse (109) des innenliegenden Behälters (1) der nächste Auflagepunkt und in zweiter Priorität der unterste Auflagepunkt des innenliegenden Glasbehälters (1) auf dem elastischen Material (4) des Zwischenraums (3) ist, beträgt. Um auch einen direkten Konsum von Flüssigkeiten aus dem innenliegenden Glasbehälter (1 ) zu gewährleisten, wird ganz besonders bevorzugt, dass die größte, äußere Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) mehr als 98% der Differenz aus der Höhe der Oberkante (111 ) der Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) und der Höhe des Auflagepunktes (110), welcher in erster Priorität zur Mittelachse (109) des innenliegenden Glasbehälters (1) der nächste Auflagepunkt und in zweiter Priorität der unterste Auflagepunkt des innenliegenden Glasbehälters (1) auf dem elastischen Material (4) des Zwischenraums (3) ist, beträgt.
In den bevorzugten Ausführungsformen ist ein weiteres signifikantes Merkmal der Erfindung, dass die Oberkante (113) der Öffnung (7) des innenliegenden Glasbehälters (1) durch die Oberkante (111 ) der Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) und darüber hinaus, geführt wird. Dadurch wird ein Mundstück (38) aus Glas geschaffen. Bei Ausführungsformen mit
Flüssigkeitsauslauf oder einem Saugmittel im Abdeckmittel bedarf es nicht des Herausführens des innenliegenden Glasbehälters.
Die Fläche des Mundstückes (38) definiert sich als der Teil der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1), welcher über die Oberkante (111) der Öffnung (8) des äußeren Behälters (2) hinausführt, bzw. hinausragt. Dieses Mundstück (38) besteht in den bevorzugten Ausführungsformen zu mindestens 50% aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien wie Glas, Keramik, Edelstahl, Silber, Gold, Platin, Titan oder Naturkautschuk. Für einen gesundheitlich unbedenklichen Konsum besteht dieses Mundstück (38) in den besonders bevorzugten Ausführungsformen zu 100% aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien wie Glas, Keramik, Edelstahl, Silber, Gold, Platin, Titan oder Naturkautschuk. Ganz besonders bevorzugt wird ein Mundstück (38) dass ausschließlich aus Glas und oder Silber und oder Gold besteht. Durch dieses Mundstück (38) entsteht der Vorteil, dass die, bei einem standardgemäßen Konsum mit dem Mund des Konsumenten in Kontakt tretende, Fläche der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) vollständig kunststofffrei sein kann. Somit wird auch während des Konsums des Inhaltes (30) der Kontakt mit den gesundheitlich bedenklichen Kunststoffen vermieden. Gerade bei Heißgetränken oder fetthaltigen Getränken stellt dies eine wichtige Neuerung dar, weil sich vor allem Weichmacher unter derartigen Umständen besonders gut aus Kunststoffen lösen. Zusätzlich kann das Mundstück (38) mit Silber beschichtet bzw. bedampft sein. Da Silber antibakteriell wirkt, desinfiziert sich das Mundstück (38) nach der Benutzung von selbst. Durch ein solches Mundstück (38) aus Glas wird auch hier der Stand der Technik nochmals überwunden.
In den bevorzugten Ausführungsformen wird der innenliegende Glasbehälter (1) durch ein Abdeckmittel (13) verschlossen. In den besonders bevorzugten Ausführungsformen wird der innenliegende Glasbehälter (1 ) durch das Abdeckmittel (13) und ein oder mehrere Dichtmittel (14; 61 ) hermetisch verschlossen.
STOSSDÄMPFENDES ELASTISCHES MATERIAL Da der innenliegende Glasbehälter (1) vollkommen stoßdämpfend, elastisch zu einem ihn einhüllenden, äußeren Behälter (2) gelagert ist, existiert stets ein Abstand zwischen beiden Behältern (1 ; 2). Dieser Abstand ist stets größer als 0,5mm. Für eine ausreichende
Relativbewegung zum Abfangen geringer Sturzhöhen wird ein Mindestabstand von 1mm bevorzugt. Besonders bevorzugt wird ein Mindestabstand von 2mm für erweiterte Sturzhöhen. Demzufolge bildet sich ein vollständiger, ununterbrochener Zwischenraum (3) zwischen dem innenliegenden Glasbehälter (1) und dem äußeren Behälter (2) aus. Dieser Zwischenraum (3) wird durch die äußere Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) und durch die innere Oberfläche (104) des äußeren Behälters (2) begrenzt. Die Fläche zwischen der
Oberkante der Öffnung (111) des äußeren Behälters (8) und dem innenliegenden Glasbehälter (1) begrenzen den Zwischenraum (3) in Richtung Abdeckmittel (13). Für eine erste Einsicht auf den innenliegenden Glasbehälter (1) soll das stoßdämpfende, elastische Material (4) des Zwischenraums (3) den innenliegenden Glasbehälter (1) nicht vollständig umhüllen, sodass sich vollständige Aussparungen des stoßdämpfenden elastischen Materials (4) ergeben. Durch die vollständigen Aussparungen kann die äußere Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1), durch das stoßdämpfende, elastische Material (4) hindurch, teilweise erblickt werden. Kennzeichnend für die Erfindung ist, dass das elastische Material (4) des Zwischenraums (3) im mittleren Bereich (33) teilweise oder vollständig ausgespart ist, sodass hier der Glasbehälter (1) von außen eingesehen werden kann. Dabei erstreckt sich der mittlere Bereich (33) von 10% bis 70% der Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1), welche von unten gemessen wird. Für eine deutliche Abgrenzung zu Konstruktionen mit langem Flaschenhals, bei denen das elastische Material (4), zufällig bzw. aus anderen als der vorliegenden Erfindung eigenen Gründen, ab der Verjüngung (37) ausgelassen wurde, wird der mittlere Bereich (33) bevorzugt als der Bereich von 10% bis 60% der Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1), von unten gemessen, angesehen. Für den Fall, das solche zufälligen Konstruktionen im unteren Bereich (34) Aussparung besitzen, wird der mittlere Bereich (33) besonders bevorzugt als der Bereich von 20% bis 60%, von unten gemessen, angesehen. Um insbesondere den mittleren Bereich (33) einsehen zu können, wird dieser mittleren Bereich (33) ganz besonders bevorzugt als der Bereich von 20% bis 50% der Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1), von unten gemessen, angesehen.
Für eine erste Einsicht auf den Inhalt (30) ist es sinnvoll, dass mindestens 5% des Teils der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1), der im mittleren Bereich (33) liegt, nicht mit elastischem Material (4) bedeckt ist, sodass sich ein Sichtfenster im elastischen Material (4) im mittleren Bereich (33) ergibt, durch welches der Glasbehälter (1) einzusehen ist. Um den Füllstand des Inhaltes ausreichend gut einsehen zu können, beispielsweise in Form einer Füllstandsanzeige, wird bevorzugt, dass mindestens 10% des Teils der äußeren
Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1), der im mittleren Bereich (33) liegt, nicht mit elastischem Material (4) bedeckt ist. Um die Art des Inhaltes und dessen Zustand
ausreichend einsehen zu können, soll dieser Prozentwert mindestens 15% betragen. Um den Inhalt optimal und allseitig einsehen zu können, wird ein Prozentwert von über 20% bevorzugt.
Die Gesamtfläche dieser, durch die Aussparungen des stoßdämpfenden elastischen Materials (4), auf der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) frei einzusehenden Fläche oder Flächen, soll größer als 1% der äußeren, im Fassungsvolumen des äußeren Behälter (2) liegenden, Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) sein oder mehr als 3 Quadratzentimeter betragen. Bevorzugt wird eine solche Gesamtfläche, die größer als 2% der äußeren, im Fassungsvolumen des äußeren Behälters (2) liegenden, Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) ist oder mehr als 8 Quadratzentimeter beträgt. Somit ist beispielsweise eine erste Einsicht auf ein Thermometer, welches sich auf der äußeren
Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) befinden kann, möglich. Um ebenso den Füllstand des Inhaltes (30) leicht einzusehen, insofern auch der innenliegende Glasbehälter (1) eine Einsicht zulässt, werden größere einsichtige Flächen benötigt. Daher wird eine solche, oben genannte Gesamtfläche besonders bevorzugt, die größer als 5% der äußeren, im
Fassungsvolumen des äußeren Behälters (2) liegenden, Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) ist oder mehr als 20 Quadratzentimeter beträgt. Ganz besonders bevorzugt wird eine solche Gesamtfläche, die größer als 10% der äußeren, im Fassungsvolumen des äußeren Behälters (2) liegenden, Oberfläche (2) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) ist oder mehr als 40 Quadratzentimeter beträgt. Dadurch wird eine großflächige Einsicht der äußeren Oberfläche (2) des innenliegenden Glasbehälters (1) möglich. Ist der innenliegende
Glasbehälter (1) selbst einsichtig geschaffen, so wird eine große Einsicht auf dessen Inhalt (30), sowie dessen Füllstand und Zustand, möglich.
Andererseits ist es für die Bruchfestigkeit des innenliegenden Glasbehälters (1) notwendig, dass die auf den äußeren Behälter (2) einwirkenden Kräfte über eine möglichst große Fläche auf den innenliegenden Glasbehälter (1) übertragen werden. Hierbei ist die Flächenbelastung auf das Glas des innenliegenden Glasbehälters (1) umso geringer, je größer die Kontaktfläche des elastischen Materials mit der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) ist. In diesem Kontext zählen zu dem elastischen Material sämtliche elastische Materialien, einschließlich Dichtungen und dem stoßdämpfenden, elastischen Material (4) aus dem
Zwischenraum (3), welche den innenliegenden Glasbehälter (1), innerhalb des Zwischenraums (3) oder außerhalb von diesem kontaktieren. Aufgrund der Bruchlast des Glases muss die gesamte Kontaktfläche zwischen dem elastischen Material und der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) mehr als 0,8% der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1) oder mehr als zwei Quadratzentimeter, betragen. Für eine niedrigere Flächenbelastung des innenliegenden Glasbehälter (1) wird bevorzugt, dass die gesamte Kontaktfläche, zwischen dem elastischen Material und der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1 ), mehr als 1 ,4% der äußeren Oberfläche (102)des innenliegenden Glasbehälters (1) oder mehr als drei Quadratzentimeter, beträgt. Um den innenliegenden Glasbehälter (1) nicht nur gegen Stöße, sondern auch gegenüber Stürzen aus niedrigen Höhen zu sichern, wird besonders bevorzugt, dass die gesamte Kontaktfläche, zwischen dem elastischen Material und der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1), mehr als 2% der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden
Glasbehälters (1) oder mehr als fünf Quadratzentimeter, beträgt. Für Stürze aus großen Höhen, bis zirka eineinhalb Meter, wird ganz besonders bevorzugt, dass die gesamte Kontaktfläche, zwischen dem elastischen Material und der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden Glasbehälters (1), mehr als 2,6% der äußeren Oberfläche (102) des innenliegenden
Glasbehälters (1) oder mehr als sechs Quadratzentimeter, beträgt. Das stoßdämpfende, elastische Material (4) besteht aus Kork, Styropor, Schaumstoff,
Luftpolsterfolie, Gummi, Silikon, Kautschuk, gehärtete Schäume, Schwamm, Metall- oder Kunststofffedern, Wolle, Faserbündel, Pappe, zueinander abstoßende Magnete oder anderen Materialien mit einem Elastizitätsmodul bis 200 Newton je Quadratmillimeter, oder aus einer Kombination von diesen. Bevorzugt werden stoßdämpfende, elastische Materialien (4) mit einer geringen Dichte, wie Kork, Styropor, Schaumstoff, Schwamm, gehärteten Schaum, Pappe, Luftpolsterfolie, Faserbündel oder einer Kombination aus diesen. Besonders bevorzugt wird Kork oder Styropor, da deren Elastizitätsbereich besonders geeignet ist und sie einen geringen Wärmeleitwert besitzt. Ganz besonders bevorzugt wird Kork, da es neben der ästhetischen Wirkung zudem den Anspruch eines Naturmaterials erfüllt.
Beispielsweise kann das stoßdämpfende, elastische Material (4) im mittleren Bereich (33) wabenförmig oder streifenförmig ausgebildet sein. In den bevorzugten Ausführungsformen ist, für eine verbesserte Einsicht, das stoßdämpfende, elastische Material (4) überwiegend in den unteren Bereich - den Bereich des Bodens (34), und in den oberen Bereich - den Bereich der Öffnungen (32), verlagert. Bei den besonders bevorzugten Ausführungsformen ist das stoßdämpfende, elastische Material (4) im mittleren Bereich (33) vollständig ausgespart und in den Bereich des Bodens (34) und den Bereich der Öffnungen (32) eingelassen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass im mittleren Bereich (33) ein großes Sichtfenster mit vollständig freier Sicht auf den innenliegenden Glasbehälter (1 ) vorliegt. In dem mittleren Bereich (33) ist die schützende Stabilität des äußeren Behälters (2) weiterhin durch die Wandung und deren Elastizität gegeben. Für eine verstärkte Resistenz, gegenüber punktuellen Belastungen in diesem mittleren Bereich (33), in dem sich bei den ganz besonders bevorzugten Ausführungsformen kein elastisches Material zwischen dem innenliegenden Glasbehälter (1) und dem äußeren Behälter (2) befindet, kann ein innenliegender
Verstärkungsring (29), eingefasst sein. Dieser vermindert eine Verformung des äußeren Behälters (2) auf seiner mittigen Höhe. Er besteht vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff und besonders bevorzugt aus Metall.
Darüber hinaus kann die Erfindung einen Torsionsschutz beinhalten [Figur 2 und 3], welcher nicht alleinig auf Reibungskräften basiert und der ein Verdrehen des innenliegenden
Glasbehälters (1) um die Hochachse, welche senkrecht zum Boden steht, in Relation zum äußeren Behälter (2), verhindern soll. Insbesondere nach dem Abkühlen eines heißen Inhaltes (30), müssen, durch den entstandenen Unterdruck, größere Drehmomente aufgewendet werden, um den innenliegenden Deckel (16) des innenliegenden Glasbehälters (1) zu öffnen. Diese Drehmomente werden, bei einer Ausführungsform ohne Torsionsschutz, alleinig durch die Reibungskräfte, zwischen dem innenliegenden Glasbehälter (1 ) und dem stoßdämpfenden, elastischen Materials (4), kompensiert. Übersteigen diese Drehmomente die Reibungskräfte, dann dreht sich der innenliegende Glasbehälter (1) um seine Hochachse mit, sodass ein öffnen des innenliegenden Deckels (16) nicht möglich wird. Zur Überwindung dieser Problematik wird in manchen Ausführungsformen ein Torsionsschutz angebracht.
Dieser umfasst in den bevorzugten Ausführungsformen Haltenasen auf der Innenseite (9) des äußeren Behälters (2) bzw. des äußeren Deckels (17) und Haltenasen auf der Außenseite (10) des innenliegenden Glasbehälters (1), bzw. des innenliegenden Deckels (16), die sich, auch bei einer Relativbewegung des innenliegenden Glasbehälters (1) bzw. des innenliegenden Deckels (16), einander nicht berühren. Zwischen ihnen befindet sich ein elastisches Material (11), mit entsprechenden Aussparungen, welches die Torsionskräfte des innenliegenden Glasbehälters (1) aufnimmt und an den äußeren Behälter (2) weiterleitet. Dieses elastische Material (11) kann ein Teil des bereits oben erwähnten stoßdämpfenden, elastischen Materials (4) des
Zwischenraums (3) sein, oder getrennt von diesem die Kraftverbindung zwischen den Nasen (9; 10) herstellen. Für diesen Zweck eignet sich bevorzugt Kork, Gummi, Kautschuk, Silikon, Styropor, sowie Metall- oder Kunststofffedern. In besonders bevorzugten Ausführungsformen wird Kork verwendet. Kork besitzt den Vorteil, dass er, bei einem vergleichsweise geringen Gewicht, einen für diesen Zweck besonders geeigneten Elastizitätsbereich aufweist. Darüber hinaus wird Kork, wie bereits oben erwähnt, auch ganz besonders bevorzugt für den Zwischenraum (3) verwendet, sodass die Fertigung aus einem Stück möglich ist. Demnach kann der Kork einerseits als stoßdämpfendes, elastisches Material (4) zwischen dem innenliegenden Glasbehälter (1) und dem äußeren Behälter (2) fungieren, und dient andererseits als kraftschließende Verbindung des
Torsionsschutzes. Das Prinzip des, zum äußeren Behälter (2) elastisch gelagerten
innenliegenden Glasbehälters (1), wird durch den Torsionsschutz beibehalten. Mit Hilfe dieser Ausgestaltung kann der Stand der Technik überwunden werden. Bisherige Ausführungen, die einen innenliegenden Glasbehälter (1) schützen, weisen dieses Merkmal nicht auf.
MODULARITÄT Da zudem der Anspruch der Individualisierung und Umweltfreundlichkeit an die Erfindung gestellt wurde, ist das transportable Behältnis modular konzipiert. In den bevorzugten
Ausführungsformen zählen beispielsweise als Basismodule der innenliegende Glasbehälter (1 ), der ablösbare Boden des äußeren Behälters (6) einschließlich seines Dichtmittels (31) bzw. die ablösbare Öffnung des äußeren Behälters (51), der obere Teil des äußeren Behälters (5) bzw. der Hauptkörper des äußeren Behälters (52) einschließlich seines Dichtmittels (15), das stoßdämpfende, elastische Material (4), das zerlegbare Abdeckmittel (13), und das Dichtmittel (35), welches ein Eindringen von Substanzen in den Zwischenraum (3) verhindert. Hierfür ist es im Wesentlichen erforderlich, dass sich der äußere Behälter (2) öffnen lässt, um so den innenliegenden Glasbehälter (1), sowie das stoßdämpfende, elastische Material (4) herausnehmen zu können. Zur Realisierung sind ein oder mehrere Befestigungsmittel (12), vorzugsweise im Bereich des Bodens (34) und oder im Bereich der Öffnungen (32) vorgesehen, die den äußeren Behälter (2) in zwei oder mehrere Teile teilen. In den bevorzugten
Ausführungsformen ist ein Schraubgewinde (12) im Bereich des Bodens (34) oder im Bereich der Öffnungen (32) angebracht.
Diese Modularisierung ermöglicht eine neuartige, bisher einmalige Individualisierung in vielerlei Hinsicht. Die Individualisierung von transportablen Behältnissen zur Aufnahme von
Flüssigkeiten ist nach dem Stand der Technik sehr begrenzt und äußert sich häufig nur durch unterschiedliche Oberflächenmerkmale und Farbgebungen. Bei der Erfindung kann hingegen ein Basismodell durch weitere Basismodule und entsprechende Zusatzmodule dem
gewünschten Zweck angepasst und individualisiert werden. Dafür werden beispielsweise der obere Teil (5) des äußeren Behälters (2) und der innenliegende Glasbehälter (1) mit
unterschiedlichen Höhen angeboten. So lässt sich zum Beispiel ein 0,5 Liter Behältnis durch einfaches Austauschen des innenliegenden Glasbehälters (1) und des oberen Teils (5) des äußeren Behälters (2) in einen 1 Liter Behältnis verwandeln. Hierbei können alle anderen Module wie das stoßdämpfende, elastische Material (4), das Abdeckmittel (13), der ablösbare Boden (6) des äußeren Behälters (2), die Dichtmittel, und die optionalen, elastischen äußeren Schutzummantelungen (28) beibehalten werden. So ermöglicht die Modularisierung, unter zu Hilfenahme von gleichen Durchmessern, ein ressourcenschonendes und für den Konsumenten preiswertes Umrüsten eines beispielsweise kleinen Basismodells zu einem größeren
Basismodell mit einem größeren Fassungsvolumen.
Weiterhin kann der Konsument zum Beispiel die Robustheit des Behältnisses erweitern, indem er einen ablösbaren Boden (6) und ein Abdeckmittel (13) aus Edelstahl anstatt aus Kunststoff wählt, oder für den seitlich erweiterten Schutz den optionalen Verstärkungsring (29) einfügt. Benötigt er hingegen ein leichtes Behältnis, so tauscht er die entsprechenden Module gegen leichtere Module gleicher Funktion aus. Ebenso kann jeder Konsument sein Behältnis individuell zusammenstellen, indem er den ablösbaren Boden (6) und das Abdeckmittel (13) durch einen anderen ablösbaren Boden (6) oder ein anderes Abdeckmittel (13) gleicher Funktion, mit einer anderen
Oberflächenbeschaffenheit austauscht. So kann beispielsweise zwischen verschiedenen Materialien, wie Kunststoff, Metall oder Holz, verschiedenen Strukturen, wie rau, glatt oder riffelig, sowie verschiedenen Farben und Mustern ausgewählt werden. Durch die Modularität lässt sich die Eigenschaft des transportablen Behältnisses jederzeit den Bedürfnissen anpassen. So kann ein Konsument zum Beispiel zwischen einem leichten, einwandigen und einem thermisch isolierenden, doppelwandigen, innenliegenden Glasbehälter (1) wählen und diesen einsetzen. Dadurch kann der Konsument sein transportables Behältnis unter einem geringen Kostenaufwand innerhalb kürzester Zeit in einen Thermobehältnis verwandeln. Darüber hinaus ermöglichen Zusatzmodule funktionale Erweiterungen. Ein Beispiel hierfür ist ein UV-Schutz-Modul. Wie bei bräunlichen Apothekenflaschen bekannt, wird der Inhalt hierdurch vor den Einwirkungen von UV-Strahlung geschützt. Bei frisch gepressten Säften werden somit die Vitamine vor einem frühzeitigen Verfall bewahrt. Ein solcher UV-Schutz wird kostengünstig und ressourcenschonend durch ein zylindrisch ausgeformtes, leichtes Modul gewährleistet. Dieses wird in den freien Zwischenraum (3) des transportablen Behältnis eingeschoben und legt sich hierbei in einem geringen Abstand um die Mantelfläche des innenliegenden Glasbehälters (1). Ebenso kann für eine einfache thermoisolierende Wirkung anstatt des Austausche des innenliegenden Glasbehälters (1) auch ein Isolationsmodul in den freien Zwischenraum (3) eingeschoben werden. Dieses Modul umfasst einen dünnwandigen, nach innen verspiegelten Kunststoffzylinder, welcher auch doppelwandig mit evakuiertem Zwischenraum ausgeführt sein kann. Durch die nach innen reflektierende Fläche wird die Temperatur des Inhaltes (30) über einen längeren Zeitraum, als ohne dieses Modul, gehalten. Damit dennoch die Sicht auf den Inhalt (30) gewahrt bleibt, kann die verspiegelte Fläche einen oder zwei unverspiegelte, durchsichtige Streifen entlang der Hochachse enthalten. In Kombination mit einem
unverspiegelten, doppelwandigen und evakuierten, innenliegenden Glasbehälter (1) ergibt sich auch über diesen Weg eine vollständige thermische Isolation. Derartige Module, die in den freien Zwischenraum (3) eingefügt werden können, sind in ihren Dicken so ausgelegt, dass sie die durch das stoßdämpfende, elastische Material (4) realisierten Relativbewegungen ausreichend zulassen. Als weitere funktionale Zusatzmodule können optionale Schutzummantelungen (28) aus einem elastischen Material wie Silikon, Kork, Kautschuk u.a. über besonders stoßrelevante Flächen gezogen werden. Derartige Flächen sind vor allem im Bereich des Abdeckmittels (13) und im Bereich des Bodens (34) zu finden. Diese optionalen Schutzummantellungen (28) haben eine zusätzlich stoßdämpfende und damit schützende Wirkung. Ein weiterer Vorteil dieser modularen Ausgestaltung ist eine neuartige, kreative und
künstlerische Individualisierung. Aufgrund des freien Zwischenraums (3), zwischen dem äußeren Behälter (2) und dem innenliegenden Glasbehälter (1), besteht ausreichend Raum für den Einschub von wenigen Millimetern dicken, weichen Materialien. So lassen sich
beispielsweise täglich neu Zettel mit Botschaften, wie„Schatz, ich liebe dich" oder„Papa, du bist der Beste" in den vor äußeren Einflüssen geschützten Zwischenraum (3) einschieben und von außen betrachten. Bilder, Fotografien, Zeichnungen und von Kindern Selbstgemaltes können ebenso eingefügt, mitgenommen und angesehen werden. Darüber hinaus lässt sich ein dünnes, transparentes Zusatzmodul einsetzen, das ein Foto oder einen Zettel usw. aufnimmt. Dieses Zusatzmodul schützt das Foto vor eventuell auftretender Kondensationsfeuchtigkeit und hält es in einem ausreichenden Abstand zu dem innenliegenden Glasbehälter (1), sodass auch bei heißen Inhalten (30) das Foto geschützt wird. Eine bisher völlig neuartige, ästhetische Ausgestaltung eines transportablen Behältnisses kann durch den Einschub von weichen Materialien in den freien Zwischenraum (3) geschehen. Einerseits lässt sich der freie Zwischenraum (3) mit Naturmaterialien wie beispielsweise einem herbstlichen Ahornblatt, vierblättrige Kleeblätter, Blütenblättern von Rosen, Gras, Stroh usw. ausschmücken und gestalten. Andererseits sind auch saisonale Dekorationen wie künstliche Schneeflocken, Lamettasterne und Ähnliches denkbar. Der Einschub von Materialien in den Zwischenraum (3) ist hierbei völlig unkompliziert und schnell möglich. In den bevorzugten Ausführungsformen muss lediglich der ablösbare Boden des äußeren Behälters (6) abgeschraubt werden. Durch die, in den meisten
Ausführungsformen, kugelförmige Rundung des innenliegenden Glasbehälters (1) bildet sich hier eine kreisrunde, konisch zulaufende Verjüngung zu der Wand des äußeren Behälters (2). Dies erleichtert wesentlich den Einschub von weichen, dreidimensionalen Objekten wie z.B. einer Blüte. Das Besondere hierbei ist, dass der freie Zwischenraum (3) zur Gestaltung permanent besteht, und nicht erst im Nachhinein mit dem Zusammensetzen des äußeren Behälters (2) geschaffen wird. Dadurch ist immer ein klarer Zwischenraum (3) definiert, sodass die Gestaltung des Zwischenraums (3) durch das Zusammensetzen und Schließen des äußeren Behälters (2) unverändert bleibt. Weiterhin kann das transportable Behältnis mit seinem einmaligen Neuheitswert als ein sehr effektives Werbemittel, z.B. als "Give away", von großen Herstellern genutzt werden, indem sie in den freien Zwischenraum (3) ihren Werbeträger einlegen. Darüber hinaus lassen sich verschiedene Abdeckmittel (13) mit unterschiedlichen
Verschlussprinzipien, wie z.B. einem Schnelltrinkverschluss [Figur 13 und 14], anbieten. So kann der Kunde nach seiner aktuellen Präferenz auswählen. Diese Wandelbarkeit, der funktionalen und ästhetischen Aspekte, stellt in Bezug zum Stand der Technik einen großen, innovativen Fortschritt dar. Die Vorteile dieser umfassenden
Modularisierung ermöglichen den Stand der Technik deutlich zu überwinden. Des Weiteren können durch die Modularisierung bei Verschleiß oder Defekt eines Moduls dieses einzeln entsorgt und ausgetauscht werden. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass
Ressourcen geschont werden und der Konsument Kosten einsparen kann. Außerdem lassen sich dank dieser Modularisierung alle Komponenten des transportablen Behältnisses, außer eventuell wenige Teile des Abdeckmittels (13), auf einfachste Weise eindeutig trennen und einzeln umweltfreundlich entsorgen.
ABDECKMITTEL Um den Stand der Technik zu überwinden, wurde bei der Erfindung ein Abdeckmittel notwendig, welches mittels eines einzigen Verschlusses beide Behälter verschließt. Der Konsument soll nach dem Ablösen des Abdeckmittels stets nur ein einziges Teil in der Hand halten müssen. Im Kontext dieser Erfindung ist es von besonderer Bedeutung, zwischen den Begriffen
Abdeckmittel, Verschluss und Deckel zu unterscheiden. Zur Erinnerung sei auf die Definitionen (Seite 25) verwiesen. Die Definitionen beinhalten im Kern folgende Unterscheidung: Ein Abdeckmittel bezeichnet alle Komponenten, die abgenommen werden müssen, um an den Inhalt des Behältnisses zu gelangen. Dieses Abdeckmittel kann, im Falle von zwei zu verschließenden Behältern, aus zwei Verschlüssen oder aus einem Verschluss bestehen. Ein Verschluss kann einerseits aus einem einzigen Deckel bestehen. Andererseits bezeichnet der Verschluss ebenso zwei Deckel, wenn beide Deckel im verschlossenen Zustand des Behältnis elastisch zueinander lagern und gleichzeitig im abgelösten Zustand des Abdeckmittels miteinander verbunden sind bzw. sich einander festhalten. Somit kann die Zielstellung erreicht werden, dass der Konsument nach dem öffnen des Behältnisses nur ein einziges Teil in der Hand halten muss. Zwei Deckel, die elastisch miteinander verbunden sind, bilden entsprechend einen einzigen Verschluss. Zwei Deckel, welche nicht miteinander verbunden sind, bilden zwei getrennte Verschlüsse. Unter den Ausführungsformen wird dieses Beispiel eines„Abdeckmittels mit zwei Verschlüssen" ebenfalls dargestellt (Seite 72) [Figur 23] und kann zur Abgrenzung bzw. für ein Verständnis dienen. Beispielsweise besitzt eine handelsübliche, einwandige Getränkeflasche ein Abdeckmittel, bei dem alle Komponenten unelastisch miteinander verbunden sind. Der Definition nach handelt es sich um einen Deckel und damit um einen einzigen Verschluss. Bei einem handelsüblichen Behältnis, das aus einem innenliegenden und einem äußeren Behälter besteht, zum Beispiel eine Thermoskanne, wird jeder Behälter durch einen separaten Deckel, die nicht miteinander verbunden sind, verschlossen. Dadurch handelt es sich um zwei Verschlüsse. In beiden Fällen können die Begriffe Deckel und Verschluss als Synonyme verwendet werden.
Für ein Behältnis nach Anspruch 1 wurden, aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Ausführungsformen, drei verschiedene Abdeckmittel entwickelt. Alle drei Abdeckmittel weisen als Kernmerkmal einen einzigen Verschluss auf. Dadurch überwinden sie Problem 3 und damit den Stand der Technik. Für die bevorzugten Ausführungsformen nach Anspruch 1 werden vorzugsweise diese drei Abdeckmittel verwendet. In den Abschnitten zu den Ausführungsformen„Flasche",„Becher",„Fahrradflasche", „Kleinkindflasche",„Industriebehälter" und„Essensbehälter" werden die einzelnen Abdeckmittel (13) im Zusammenspiel mit der jeweiligen Ausführungsform des Behältnis nach Anspruch 1 vorgestellt (ab Seite 57). Die Zeichnungen zeigen zudem besonders gut auf, in welcher Wechselwirkung die bevorzugten Ausführungsformen des Behältnisses nach Anspruch 1 mit den Abdeckmitteln nach Anspruch 5, 7 und 10 stehen. In den Abschnitten„Details nach Anspruch 5,7 und 10" werden die Abdeckmittel ausführlich beschrieben. Im Zusammenhang mit den Abdeckmittel (13) galt es ebenso das Problem 4 zu lösen. Die aufbewahrte Flüssigkeit (30) sollte auch am Abdeckmittel (13) möglichst keinen Kontakt zu Kunststoffen aufweisen. Hierfür wurde ein Glaskörper (23) entwickelt, welcher im Inneren des innenliegenden Deckels (16) den Kontakt der Flüssigkeit (30) mit dem Kunststoff des Deckels (16) verhindert. Dabei besitzt der Glaskörper (23) eine Aufnahme für ein Dichtmittel (14). Um Dopplung zu vermeiden wird auf die ausführliche Darstellung zu Anspruch 15 (ab Seite 97) verwiesen. In den bevorzugten Ausführungsformen des Behältnisses nach Anspruch 1 wird dieser Glaskörper (23) in den Abdeckmitteln (13) verwendet. Ausgenommen sei hiervon sinnhaltiger Weise das Abdeckmittel (13) mit Saugmittel (68).
PHYSIKALISCHER HINTERGRUND Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Konstruktion aus physikalischer Perspektive begründet. Da ein Kernziel der Erfindung das Verhindern eines Glasbruches ist, muss die bei einem Sturz wirkende Flächenbelastung auf die Wand des innenliegenden Glasbehälters (1) bedeutend reduziert werden. Diese Flächenbelastung entspricht dem Auflagedruck und berechnet sich aus dem Quotient von Kraft und Fläche. Weil die Fläche in diesem Fall eine invariante Größe darstellt, muss die Kraft erheblich verringert werden. Aus diesem Grund erfolgen die nachstehenden Ausführungen unter der Perspektive einer Verminderung der Kraft, die auf die Wand des innenliegenden Glasbehälters (1 ) wirkt. Bei äußeren Krafteinwirkungen auf das verschlossene, transportable Behältnis, beispielsweise im Falle eines Sturzes, berührt der äußere Behälter (2) das Hindernis zuerst. Über die optional aufziehbaren, elastischen Schutzummantellungen (28) kann dabei die einwirkende Kraft auf den äußeren Behälter (2) schon zu Teilen minimiert werden. Nachdem der äußere Behälter (2) bereits abgebremst ist, befindet sich der innenliegende Glasbehälter (1) mit seinem Inhalt (30), auf Grund seiner Trägheit, resultierend aus dem ersten Newtonschen Axiom, und auf Grund des Zwischenraums (3), in fortwährender Bewegung zu dem Hindernis. Diese Relativbewegung des innenliegenden Glasbehälters (1), in Bezug zu dem äußeren Behälter (2), wird allmählich durch das stoßdämpfende, elastische Material (4) abgebremst. Dabei besitzen die Masse des innenliegenden Glasbehälters (1) und die Masse des Inhaltes (30) kinetische Energie, welche entzogen und in eine andere Energieform umgewandelt werden muss. Der innenliegende Glasbehälter (1) gibt diese kinetische Energie über seine Wand an das stoßdämpfende, elastische Material (4) ab. Das Material wandelt, während es zusammengestaucht wird, die kinetische Energie in potentielle Verformungsenergie und in thermische Energie um. Die Summe aus der Verformungsenergie und der thermischen Energie entspricht der
Verformungsarbeit, W = JF ds, welche sich aus dem Integral der bremsenden Kraft über den Weg ergibt. Bei der gleichen kinetischen Energie und damit der gleichen zu verrichtenden Verformungsarbeit bedeutet das: Je größer der Bremsweg ist, desto kleiner wird die bremsende Kraft. Demnach kann die auf den innenliegenden Glasbehälter (1) wirkende Kraft durch einen größeren Bremsweg wesentlich verringert werden. Bei konventionellen Glasflaschen ohne Schutzummantelung ergibt sich der Bremsweg alleinig durch den Weg der elastischen Verformung des Glasbehälters und den Weg der
Komprimierung des Glases. Diese beiden Größen ergeben einen sehr minimalen Bremsweg und damit eine sehr hohe Kraft. Dies ist der Grund, warum Glas bei einem Sturz auf Beton zerspringt. Durch eine Ummantelung mit beispielsweise Kork, wird der Bremsweg wesentlich,
um den Weg der Komprimierung des Korks, vergrößert. Vergleicht man das Elastizitätsmodul von Glas mit dem von Kork, dann unterscheiden sich diese um einen Faktor von 10.000 und mehr. Daran ist erkennbar, dass sich bei Kork ein bedeutend größerer Weg der Komprimierung ergibt, als bei Glas. Folglich ergibt sich, bei einer mit Kork ummantelten Glasflasche, ein wesentlich größerer Bremsweg und eine entscheidend geringere Kraft, die auf den
innenliegenden Glasbehälter (1) wirkt. Bei gleicher Sturzhöhe kann so durch die Ummantelung mit stoßdämpfenden, elastischen Material (4) die Flächenbelastung auf den innenliegenden Glasbehälter (1) signifikant verringert und somit ein Glasbruch vermieden werden. Behältnisse nach dem Stand der Technik, welche einen innenliegenden Glasbehälter über starre und unelastische Verbindungen fixieren, besitzen dagegen einen viel zu geringen Bremsweg, um einen Glasbruch verhindern zu können. Die von außen einwirkenden Kräfte werden bei diesen Behältnissen nahezu ungedämpft auf den innenliegenden Glasbehälter übertragen.
Weiterhin soll der innenliegende Glasbehälter (1) vor Stößen geschützt werden. Man unterscheidet dabei zwei Fälle. Zum einen kann sich das gesamte Behältnis in Bewegung befinden und durch einen unelastischen, ruhenden Körper abgebremst werden. Ein Beispiel hierfür kann eine Flasche in einem Schulrucksack sein, der in die Ecke geworfen wird. Dieser Fall verhält sich analog zu dem eben beschriebenen Sachverhalt des Sturzes. Dagegen kann sich andererseits das transportable Behältnis in Ruhe befinden und die Einwirkung eines unelastischen, sich bewegenden Gegenstandes erfahren. Ein Beispiel ist eine im Kofferraum liegende Flasche, auf die unbeabsichtigt ein harter Gegenstand geworfen wird. Bei einem derartigen Stoß bietet die in Ruhe befindliche Flasche auf Grund ihrer Trägheit einen
Widerstand entgegen der Bewegung des eintreffenden Körpers. Ein solcher Stoß kann einerseits auf die Flächen des äußeren Behälters (2) wirken, unter denen der darunter liegende Zwischenraum (3) mit stoßdämpfenden, elastischen Material (4) ausgefüllt ist. Andererseits ist es möglich, dass der Stoß ebenso auf eine hohl liegende Fläche des äußeren Behälters (2) wirkt, unter der sich kein stoßdämpfendes, elastisches Material (4) in dem Zwischenraum (3) befindet. Im ersten Fall nimmt das stoßdämpfende, elastische Material (4) wiederum einen Großteil der Energie auf. Dadurch wird die Kraft, und damit die Flächenbelastung, welche auf den innenliegenden Glasbehälter (1) wirkt, erheblich verringert und ein Glasbruch vermieden.
Dagegen führt ein Stoß in dem zweiten Fall zu einer Verbiegung der hohl liegenden Wand des äußeren Behälters (2). Durch den gegebenen Zwischenraum (3) kann die hohl liegende Wand des äußeren Behälters (2) einen ausreichenden Bremsweg bezwecken. Dabei wird die Energie über die Ränder der hohl liegenden Fläche auf das unter den Rändern befindliche
stoßdämpfende, elastische Material (4) des Zwischenraums (3) übertragen. Hierbei wirkt auf den innenliegenden Glasbehälter (1) eine deutlich verminderte Flächenbelastung. Die dabei auftretende Kraftverlaufskurve besitzt einen viel geringeren Anstieg im Vergleich zu
Behältnissen mit unelastischen Verbindungen zwischen dem äußeren Behälter und dem innenliegenden Glasbehälter. In den Ausführungsformen, bei denen sich das stoßdämpfende, elastische Material (4) überwiegend im oberen (32) und im unteren Bereich (34) befindet, kann optional ein
Verstärkungsring (29) im mittleren Bereich (33) die Verbiegung der hohl liegenden Wand verringern. Dieser verstärkt den äußeren Behälter (2) und bietet mit seiner Ring-Federwirkung zusätzlich einen erhöhten und dennoch elastischen Widerstand für seitliche Krafteinwirkungen.
Weiterhin wird in den bevorzugten Ausführungsformen Wert darauf gelegt, dass der Boden des innenliegenden Glasbehälters (1) annähernd halbkugelförmig ausgebildet ist, um die bei einem Sturz einwirkenden Kräfte umzuleiten und optimal zu verteilen. Konventionelle transportable Behältnisse, mit einem innenliegenden Glasbehälter, schützen den Konsumenten einzig vor den Folgen des Glasbruches, versuchen aber nicht aktiv einen solchen Glasbruch zu verhindern. Hingegen bewirkt die Erfindung, unter Zusammenwirken aller Aspekte, den Vorteil, dass ein Glasbruch bei einem Sturz aus gebrauchsüblichen Höhen von bis zu eineinhalb Metern, vermieden wird. Mit dieser erfindungsgemäßen Konstruktion werden an den Problemursachen von Glasbrüchen bei transportablen Behältnissen geeignete, physikalisch sinnvolle Lösungen dargeboten und der Stand der Technik überwunden. Neben dem vermiedenen Glasbruch des innenliegenden Glasbehälters (1) ergibt sich durch die stoßdämpfende Konstruktion ebenso eine verringerte Belastung für die Wand des äußeren Behälters (2). Bei einem befüllten, konventionellen Behältnis, ohne stoßdämpfendes Material, berührt der Inhalt direkt die Außenwand des Behältnis. Bei äußeren Krafteinwirkungen existiert somit wiederum nur ein geringer Bremsweg, der lediglich aus dem Weg der Komprimierung des Materials der Wand, sowie dem Weg der Komprimierung des Inhaltes besteht. Dadurch wirkt eine augenblickliche Belastung auf die Wand des äußeren Behälters, welche den vollen Betrag
der Trägheitskraft der innenliegenden Masse besitzt. Hingegen ergibt sich bei der Erfindung eine allmähliche Belastung der Wand des äußeren Behälters (2). Hierbei vergrößert das stoßdämpfende, elastische Material (4) den Bremsweg des Inhaltes (30) deutlich. In Folge dessen ist der Maximalbetrag der einwirkenden Kraft, welche auf die Wand des äußeren Behälters (2) wirkt, um ein Vielfaches geringer. Dieser Sachverhalt wird ebenso ersichtlich, wenn die auf die Wand des äußeren Behälters (2) wirkende Kraft als Gegenkraft zu der auf den innenliegenden Glasbehälter (1) wirkenden Kraft verstanden wird. Da durch die stoßdämpfende Konstruktion die eine Kraft vermindert ist, ist auch ihre Gegenkraft vermindert. Somit wird bei einem Sturz auch der äußere Behälter (2) entscheidend weniger belastet. In den meisten Ausführungsformen ist es außerdem notwendig, dass zur Aufnahme der optionalen Schutzummantellungen (28) das Abdeckmittel (13) entsprechend angepasst ist. Hierfür sind bei diesen Ausführungsformen auf der Außenseite des Abdeckmittels (13) umlaufende Erhebungen (27) angebracht. Diese erhöhten Oberflächenmerkmale dienen zum einen der besseren Griffigkeit des Abdeckmittels (13) bei der Benutzung ohne optionaler Schutzummantelungen (28). Zum anderen ermöglichen diese Erhebungen (27), bei der Benutzung mit einer Schutzummantelung (28), die direkte Übertragung der angewandten Drehmomente auf das Abdeckmittel (13), ähnlich einem Torsionsschutz.
Im Folgenden werden verschiedene Ausführungsformen vorgestellt, welche die Vielseitigkeit der Konstruktionsmöglichkeiten repräsentieren. Sie sind als Beispiele zu verstehen. Ebenso können die verschiedenen Merkmale aller Ausführungsformen sowie aller Abdeckmittel miteinander zu neuen Konstruktionen und damit weiteren Ausführungsformen kombiniert werden. Die Ausführungsformen werden in einer Reihenfolge vorgestellt, sodass nachfolgende
Ausführungen Merkmale vorangehender Ausführungsformen aufweisen können.
[AUSFÜHRUNGSFORMEN DER ERFINDUNG NACH ANSPRUCH 1]
FLASCHE, Figur 1 bis 9 In einer Ausführungsform führen beide Behälter in Richtung der Öffnungen (7; 8)
flaschenhalsförmig zusammen und bilden ein Behältnis in Form einer Flasche. Die
flaschenförmige Ausgestaltung ermöglicht vor allem eine optimale Stoßdämpfung im Bereich der Offnungen (32) und im Bereich des einzigen Verschlusses (13). Durch die Flaschenform ergibt sich weiterhin der Vorteil, dass das Mundstück (38) einen zum Trinken angemessenen Durchmesser, vorzugsweise von zirka drei Zentimeter, erhält. Diese vergleichsweise große Öffnung gestattet außerdem eine vereinfachte Reinigung des
innenliegenden Glasbehälters (1). Für diese Ausführungsform ist das Abdeckmittel nach Anspruch 5 (Nebenanspruch 1) vorgesehen. Dieses weist einen innenliegenden Deckel (16) und einen äußeren Deckel (17) auf, wobei jeder ein zu seinem Behälter (1 ; 2) passenden Schraubverschluss (22; 26) besitzt. Kernmerkmal des Abdeckmittels (13) ist, dass beide Deckel (16; 17) im verschlossenen
Zustand lediglich über elastisches Material (4; 18) in Verbindung stehen und somit das Prinzip des vollkommen elastisch gelagerten innenliegenden Glasbehälters (1) erhalten bleibt.
Dagegen besteht abseits des verschlossenen Zustandes eine unelastische, kraftschlüssige Verbindung zwischen beiden Deckeln (16; 17). Zum öffnen und Verschließen des innenliegenden Glasbehälters (1) bedarf es bei dieser Ausführungsform einen Torsionsschutz. Dieser verhindert ein Mitdrehen des innenliegenden Glasbehälters (1) bei auf den innenliegenden Deckel (16) wirkenden Drehmomenten. Oberhalb des Torsionsschutzes befindet sich ein Dichtmittel (35), dass zwischen, und teils auf, der Öffnung des äußeren Behälters (8) und dem Flaschenhals des innenliegenden
Glasbehälters (1) positioniert ist. Dieses schützt den Zwischenraum (3) vor eindringenden Schmutz und Feuchtigkeit, welche insbesondere bei der Reinigung auftreten. Hierdurch ist auch die technische Reinigung mittels einer Spülmaschine möglich. Weiterhin dient dieses Dichtmittel (35) der vertikalen Fixierung des innenliegenden Glasbehälters (1), wenn der ablösbare Boden (6), zum Beispiel zur Ausgestaltung des Zwischenraums (3), entfernt wird.
Diese Ausführungsform weist eine einfache Wandung des äußeren Behälters (2) und eine einfachen Wandung des innenliegenden Glasbehälters (1) auf. Besonders bevorzugt werden Ausführungsformen, bei denen mindestens der obere Teil (5) des äußeren Behälters (2) vollkommen aus einem transparenten Kunststoff besteht, sodass rundum eine Einsicht auf den innenliegenden Glasbehälter (1) gewährt ist. Der Glasbehälter (1) besteht aus transparenten, farblosen Glas. In dieser Ausführungsform [Figur 1] wird insbesondere Wert darauf gelegt, dass sowohl der innenliegende Glasbehälter (1) als auch der äußere Behälter (2) über einen jeweils eigenen, hermetisch verschließenden, aufzuschraubenden Deckel (16; 17) verfügen. Dadurch wird ein doppeltes hermetisches Verschließen des eingeschlossenen Inhaltes (30) möglich. Darüber hinaus weist der äußere Behälter (2) im unteren Bereich (34) einen Schraubverschluss (12) auf, wodurch sich der äußere Behälter (2) in zwei Teile, den ablösbaren Boden (6) und den oberen Teil des äußeren Behälters (5), teilen lässt. Hierdurch wird das Austauschen des innenliegenden Glasbehälters (1 ), sowie eine dekorative Ausgestaltung des freien
Zwischenraums (3) ermöglicht. Zudem ist der Boden des innenliegenden Glasbehälters (1) nach unten ausgewölbt. Hierdurch werden mögliche, von außen bei einem Sturz einwirkende Kräfte, trotz des großen Volumens des innenliegenden Glasbehälters (1), optimal abgeleitet und das Risiko eines Glasbruchs verringert.
BECHER, Figur 10 und 11 Eine weitere Ausführungsform stellt einen Becher dar, der insbesondere für Heißgetränke wie Kaffee, Cappuccino und Tee konzipiert ist. Dieser Becher weist eine einfache Wandung des äußeren Behälters (2) und eine doppelte, evakuierte Wandung (42; 44) des innenliegenden Glasbehälters (1) auf. Dadurch ergibt sich der zusätzliche Vorteil einer thermischen Isolation. Für diese Ausführungsform ist das Abdeckmittel (13) nach Anspruch 7 (Nebenanspruch 2) vorgesehen. Dieses weist einen innenliegenden Deckel (16) und einen äußeren Deckel (17) auf, wobei nur der äußere Deckel (17) ein zu dem äußeren Behälter (2) passenden
Schraubverschluss (26) besitzt. Der innenliegende Deckel (16) verschließt dagegen den innenliegenden Behälter (1) durch Anpressen. Ein weiteres Kernmerkmal dieses Abdeckmittels (13) ist, dass der innenliegende Deckel (16) in einem elastischen Material (47), vorzugsweise Kork eingefasst ist, welches sich innerhalb des äußeren Deckels (2) befindet. Hierdurch sind die Deckel (16; 17) zueinander elastisch gelagert, sodass das Prinzip des vollkommen elastisch gelagerten innenliegenden Glasbehälters (1) erhalten bleibt. Zudem wird dadurch gleichzeitig der innenliegende Deckel (16) innerhalb des äußeren Deckels (17) fixiert, sodass das
Abdeckmittel (13) auch im abgelösten Zustand nur ein Teil, einen einzigen Verschluss (13), bildet. Die äußere Glaswand (44) des innenliegenden Glasbehälters (1) ist dünn ausgeführt, da diese bei Stößen und Stürzen nahezu keine Kräfte aufzunehmen hat. Sie trägt lediglich dafür Sorge, dass der evakuierter Raum (43), und damit die thermisch isolierende Wirkung, bestehen bleibt. Diese Ausführung hat den Vorteil eines geringeren Gewichtes. Bei einem Sturz wird besonders die innere Glaswand (42) belastet, da die Trägheitskräfte des Inhaltes (30) von innen gegen die Wand (42) des innenliegenden Glasbehälters (1 ) wirken. Um die Stabilität zu bewahren, ist deshalb die innere Glaswand (42) des innenliegenden Glasbehälters (1) verstärkt ausgeführt. Wäre der innenliegende Glasbehälter (1) analog zu herkömmlichen, thermisch isolierenden, doppelwandigen Glasbehälter aufgebaut, so würde lediglich an dem Mundstück (38) eine Verbindung zwischen der inneren Glaswand (42) und der äußeren Glaswand (44) bestehen. Hierbei würde es bei einem Sturz, aufgrund der großen Trägheitskräfte des Inhaltes (30), zu einem Bruch des Glases an der Verbindungsstelle kommen. Aus diesem Grund besitzt die innere Glaswand (42) dieser Ausführungsformen mehrere Berührungspunkte, in Form von Verstärkungen (38; 45; 46), zur äußeren Glaswand (44), um die Trägheitskräfte des Inhaltes (30) an das stoßdämpfende, elastische Material (4) des Zwischenraums (3) abzuleiten. Diese
Berührungspunkte (38; 45; 46) befinden sich im Bereich des Bodens (34) und im Bereich der Öffnung (32) des äußeren Behälters (2), sowie direkt am Mundstück (38). Der äußere Behälter (2) weist im Bereich des Bodens (34) ein Schraubgewinde (12) auf. Durch dieses kann der ablösbare Boden (6), sowie das in diesem Bereich befindliche stoßdämpfende, elastische Material (4) ausgetauscht und der freie Zwischenraum (3) individuell ausgestaltet werden. Darüber hinaus ermöglicht der ablösbare Boden (6) bei Bedarf ein Absenken des innenliegenden Glasbehälters (1), sodass der Zwischenraum (3) gereinigt oder das
stoßdämpfende, elastische Dichtmittel (49) ausgetauscht werden kann. Dieses Dichtmittel (49) dient einerseits zum Abdichten des Zwischenraums (3), sodass beim Reinigen des Bechers keine Feuchtigkeit in den Zwischenraum (3) eindringen kann. Andererseits schützt das
Dichtmittel (49) den innenliegenden Glasbehälter (1) bei Stößen und bei Stürzen, in dem einwirkende Kräfte gedämpft werden. Es kann aus dem gleichen Material wie das
stoßdämpfende, elastische Material (4), welches sich im Bereich des Bodens (34) befindet, oder aus einem anderen stoßdämpfenden, elastischen Material, das zugleich als Dichtmittel geeignet ist, wie zum Beispiel Kautschuk, bestehen. Darüber hinaus dient das Dichtmittel (49) zur horizontalen und vertikalen Fixierung des innenliegenden Glasbehälters (1). Dabei wird die vertikale Fixierung durch eine zusätzliche Erhebung (50) an der äußeren Glaswand des innenliegenden Glasbehälters (1), die in Richtung des ablösbaren Bodens (6) abgeschrägt ist, unterstützt. Diese verhindert das Herausfallen des innenliegenden Glasbehälters (1), wenn der Becher über Kopf gedreht wird. Zum Reinigen des Zwischenraums (3) oder zum Tauschen des Dichtmittels (49) wird der ablösbare Boden (6) des Bechers abgeschraubt und der innenliegende Glasbehälter (1) nach unten gedrückt. Durch die Schrägen der Erhebung (50) gelingt dies mit einem geringen Kraftaufwand. Anschließend befindet sich die Oberkante des innenliegenden Glasbehälters (1) einige Zentimeter unterhalb des Dichtmittels (49). Durch den gewonnen Raum kann das Dichtmittel (49) einfach entfernt werden. Anschließend wird der innenliegende Glasbehälter (1) entnommen, der Zwischenraum (3) gereinigt und das alte, oder ein neues Dichtmittel (49) wieder eingesetzt. Danach kann der innenliegende Glasbehälter (1) wieder eingesetzt und seine Erhebung (50) mittels einer geringen Kraft in die Nut des Dichtmittels (49) gedrückt werden. Abschließend wird der ablösbare Boden (6) festgeschraubt, sodass der innenliegende Glasbehälter (1) in alle
Raumdimensionen stoßdämpfend, elastisch fixiert ist.
Im Bereich dieses Dichtmittels (49) befinden sich auf der Außenseite des äußeren Behälters (2) ein Schraubgewinde (26), das zur Aufnahme des Abdeckmittels (13) dient, sowie ein weiteres Dichtmittel (15). Hier ist der äußere Behälter (2) verstärkt gefertigt, um einen zusätzlichen stabilisierenden Ring auszubilden, der eine Verformung des äußeren Behälters (2), bei Stößen und Stürzen, reduziert. Dank der breiten Öffnung des innenliegenden Glasbehälters (7) kann der Becher außer Heißgetränken ebenso heiße Speisen, wie beispielsweise Suppen, aufnehmen, diese sicher transportieren, sowie einen leichten Zugang und einen gesundheitlich unbedenklichen Konsum garantieren. Darüber hinaus eignet sich der Becher zudem für Eiswürfel, kalte Speisen und kalte Getränke die lebensmittelecht gelagert und transportiert sowie gegen zu schnelles Erwärmen geschützt werden sollen Bisherige einsichtige und stoßfeste Becher für Heißgetränke bestehen ausschließlich aus Kunststoffen. Insbesondere dieser Umstand ist bedenklich, da sich Weichmacher bei Wärme besonders stark herauslösen und in die Flüssigkeit übergehen. Fetthaltige Flüssigkeiten, wie Milch, Kakao und Cappuccino begünstigen dies zusätzlich. Hierbei wird in Kauf genommen, dass der Konsument gesundheitlich bedenkliche Stoffe zu sich nimmt. Mit der erfindungsgemäßen Konstruktion eines schlag-, stoß- und sturzfesten, thermisch isolierenden Bechers, welcher den Inhalt (30) in einem Glasbehälter (1) aufnimmt, ihn gesundheitlich unbedenklich umhüllt und zudem Einsicht auf den Inhalt (30) gewährt, wird der Stand der Technik deutlich überwunden. Zusätzlich eröffnet, insbesondere der freie
Zwischenraum (3), zahlreiche Möglichkeiten der kreativen und künstlerischen Ausgestaltung, die im Bereich der Heißgetränke-Becher neue Perspektiven darstellen.
FAHRRADFLASCHE, Figur 12 bis 15 In der Ausführungsform als Fahrradflasche ist es notwendig, dass das Behältnis in
handelsübliche Fahrradflaschenhalterungen passt und in diesen einen festen Halt hat. Hierfür muss die Seitenlinie des äußeren Behälters (2) eben und parallel verlaufen, und darf keine Auswölbungen im unteren Bereich (34), in dem die Fahrradflaschenhalterung greift, besitzen. Aus diesem Grund wird die Modularität und die vertikale Fixierung des innenliegenden
Glasbehälters (1) über eine ablösbare Öffnung (51) des äußeren Behälters (2) gewährleistet,
welche im oberen Bereich (32) den innenliegenden Glasbehälter (1) mithilfe von stoßdämpfenden, elastischen Material (4) einspannt. Der untere Teil der ablösbaren Öffnung (51) des äußeren Behälters (2), welcher ein Schraubgewinde aufweist, ist bevorzugt
dünnwandig ausgeführt, wodurch dieser biegsam wird. So ist es über eine leichte Verjüngung des Schraubgewindes möglich, das stoßdämpfende, elastische Material (4) fest an den innenliegenden Glasbehälter (1) anzupressen. Für die vertikale Fixierung ist zusätzlich eine Erhebung (50) an der äußeren Glaswand des innenliegenden Glasbehälters (1) angebracht, die in Richtung Boden abgeschrägt ist. Durch diese Bauweise lässt sich ein Behältnis konstruieren, bei dem der äußere Behälter (2) im Bereich des Bodens (34) eben und ohne Schraubgewinde ausgestaltet ist und dadurch eine gerade Seitenlinie aufweist. Für die Entnahme des unteren stoßdämpfenden, elastischen Materials (4) besitzt dieses in der Mitte eine lochförmige Aussparung (53), welche konisch verläuft. Durch diese Aussparung (53) ist im Bedarfsfall ein einfaches Greifen und Auswechseln des stoßdämpfenden, elastischen Materials (4) möglich. Da der Nutzen, und damit der Marktwert, einer Fahrradflasche von der Zugriffszeit auf den Inhalt (30) abhängig ist, wurde der Anspruch gestellt, einen Schnelltrinkverschluss zu erfinden. Diese Erfindung fällt in den Geltungsbereich von Anspruch 7 (Nebenanspruch 2) - Abdeckmittel mit Flüssigkeitsauslauf und wird dort beschrieben (Seite 91). Hierbei handelt es sich um ein Abdeckmittel (13) mit Trinkrohr (64) aus Edelstahl. Mittels eines Kugelventils (57) kann das Trinkrohr (64) abgeknickt werden, und somit ein hermetisches Verschließen bezweckt werden. Darüber hinaus verschließt ein innenliegender Glaskörper (23) den innenliegenden
Glasbehälter (1), sodass die Kontaktfläche des Verschlusses (13) zum Inhalt (30) kunststofffrei ist. Der Stand der Technik wird dadurch maßgeblich überwunden, dass eine sturzsichere
Fahrradflasche aus Glas geschaffen wurde, die einen kunststofffreien Konsum des Inhaltes (30) ermöglicht und zudem einen Schnellverschluss besitzt.
KLEINKINDFLASCHE, Figur 16 Die Erfindung aus Anspruch 10 (Nebenanspruch 3) betrifft ein Abdeckmittel (13) mit Saugmittel für Kleinkinder für Behältnisse nach der in Anspruch 10 genannten Gattung. Hierbei handelt es sich um Behältnisse, welche aus zwei zueinander vollkommen elastisch gelagerten Behältern besteht. Diese Gattung ist weiter gefasst als die Gattung nach Anspruch 1 , da letztere innenliegend sich auf Glasbehälter beschränkt. Zusammengenommen mit der Erfindung aus Anspruch 1 kann mit dem Abdeckmittel eine Kleinkindflasche mit Saugmittel (68) konstruiert werden, bei der eine Einsicht auf die Flüssigkeit (30) möglich ist. Weil in dieser Ausführungsform nur kleine Flüssigkeitsmengen Verwendung finden, ist sowohl der Boden des innenliegenden Glasbehälters (1) als auch der Boden des äußeren Behälters (2) abgeflacht bzw. die Rundungen verlaufen unter einem deutlich kleineren Radius, ohne dass sich dadurch ein relevanter Einfluss auf die Sturzfestigkeit ergibt. Aufgrund des geringeren Volumens und dem damit verbundenen geringeren Gewicht sind bei selbigen Sturzhöhen geringere Energien abzufangen, was eine kompaktere Bauweise ermöglicht. In dieser Ausführungsform besteht das Abdeckmittel (13) wiederum aus einem einzigen
Verschluss. Das Kennzeichnende dieser Ausführungsform ist, dass das aus elastischem Material bestehende Saugmittel (68) gleichzeitig als Dichtmittel für den äußeren Behälter (2) und den innenliegenden Behälter (1) fungiert. Über einen Anpressring (67) und mittels eines Endlosgewindes (26) am äußeren Behälter (2), wird das Saugmittel (68), an zwei voneinander räumlich getrennten Stellen, nacheinander fest auf die zu verschließenden Behälter (1 ; 2) gepresst. Vorzugsweise presst sich dabei das Saugmittel (68) zunächst auf den innenliegenden Glasbehälter (1). Dadurch ist sichergestellt, dass dieser mit dem Saugmittel (68) fest verschlossen ist.
Da das Saugmittel (68) aus stoßdämpfendem, elastischen Material besteht und gleichzeitig im Bereich der Berührungspunkte mit den Öffnungen (7; 8) der Behälter (1 ; 2) verdickt ausgeführt ist, wird das Prinzip des völlig stoßdämpfend gelagerten, innenliegenden Glasbehälter (1 ) beibehalten. Ein äußerer Deckel (17) kann über das Saugmittel (68) gestülpt und mittels eines
Schraubgewindes (69) an der Oberseite des Anpressrings (67) befestigt werden. Ein Dichtmittel (15) sorgt dafür, dass der Behälter auch an dieser Stelle dicht verschlossen wird. Dadurch versiegelt der äußere Behälter (2), zusammen mit den Dichtmitteln (15; 68), dem Anpressring (67) und dem äußeren Deckel (17), den äußeren Behälter (2) hermetisch. Selbst nach einem
Glasbruch besteht somit weiterhin eine geschlossene Außenschutzhülle, welche den Inhalt (30) und die Scherben sicher bis zur Entleerung verwahrt. Oer äußere Deckel (17) beinhaltet an seiner Oberseite zwei zueinander parallel stehende Flächen, die sich beim Aufstülpen des äußeren Deckels (17) um die Spitzen des Saugmittels (68) legen. Um dies zu garantieren, umfassen sowohl das Saugmittel (68) und der Anpressring (67), als auch der äußere Deckel (17) und der Anpressring (67) über Nut und Feder. Durch das Aufdrehen des äußeren Deckels (17) verdreht sich die Spitze des Saugmittels (68), während der untere Teil des Saugmittels (68) angepresst zwischen dem Anpressring (67) und den Behältern (1 ; 2) verweilt. Aufgrund der Elastizität des Saugmittels (68) verdreht sich dieses derart, dass sich die obige Öffnung verengt und schlussendlich verschließt. Auf diese Weise wird verhindert, dass bei Schräglage des Behältnis die Flüssigkeit aus dem innenliegenden Glasbehälter (1) in den freien Raum zwischen dem Saugmittel (68) und dem äußeren Deckel (17) dringt und diesen ungewollt benetzt. Somit wird auch der innenliegende Glasbehälter (1 ) hermetisch verschlossen. Darüber hinaus kann die Trinkflasche für Kleinkinder Henkel am äußeren Behälter (2) oder am Anpressring (67), dem Teil des äußeren Deckels (17), aufweisen, sodass sie als
Trinklernflasche dienen kann. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, eine Kleinkindflasche für ältere Kinder ohne Saugmittel (68) auszugestalten und anstatt einen Flüssigkeitsauslauf zu verwenden. Für diesen Fall kann, zusammen mit Anspruch 7 (Nebenanspruch 2) ein Abdeckmittel (13) mit Flüssigkeitsauslauf auf ein einsichtiges, sturzfestes Behältnis nach Anspruch 1 montiert werden.
In der Ausführungsform der Erfindung als Kleinkindflasche ist es in Bezug auf das Merkmal einer kraftschlüssig schließenden Außenschutzhülle hinreichend, wenn der äußere Deckel (17) oder der Anpressring (67) den innenliegenden Glasbehälter (1) derart umhüllen, dass der Glasbehälter (1) von außen, bei einem Sturz auf eine Fläche, keine direkten Krafteinwirkungen erfährt. Die Öffnung, bei dem das Saugmittel durch den äußeren Deckel (17) bzw. dem
Anpressring (67) hinausgeführt wird, wird demnach nicht als Verletzung der soliden
Außenschutzhülle angesehen, insofern der Glasbehälter (1) bei einem Sturz auf den
Flaschenkopf elastisch gelagert und damit geschützt bleibt.
INDUSTRIEBEHÄLTER, Figur 17 und 18 Eine weitere Ausführungsform kann beispielsweise in der verarbeitenden und in der chemischen Industrie, sowie für Ärzte, Schulen und Forschung eingesetzt werden. Auch für die Mikrobiologie und Medizin kann ein solches Behältnis interessant sein. Ausführungsformen mit einer thermisch isolierenden Doppelglaswand bieten weitere attraktive Einsatzfelder. Die Vorteile erwachsen zum einen aus der erhöhten Sicherheit bei Transport und Lagerung, und zum anderen aus der zusätzlichen, hermetisch versiegelten Außenschutzhülle (2 + 17), welche bei einem Glasbruch den Inhalt (30) weiterhin umschließt. Durch die gewährte Einsicht auf den Inhalt (30) bieten sich hier eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten an.
Gesundheitlich bedenkliche Substanzen und Flüssigkeiten können besser als bisher geschützt und verwahrt werden. Ebenso kann die chemisch hochresistente Borosilikatglaswand des innenliegenden Glasbehälters (1) hochreine Substanzen vor einer Verunreinigung schützen und dabei gleichzeitig eine Einsicht und einen hohen Schutz gewähren. Durch Anpassung der Materialstärken des innenliegenden Glasbehälters (1), des äußeren Behälters (2), des stoßdämpfenden, elastischen Materials (4) sowie der optionalen
Schutzummantelungen (28), kann die Bruchsicherheit maßgeblich erhöht und an die geforderten Bedingungen angepasst werden. So sind auch transportable Behältnisse denkbar, die für kleine Volumina bis 0,5 Liter bedenkenlos Sturzhöhen von mehreren Metern standhalten können. Ferner stellt der spezielle, zweifach hermetisch verschließende Doppel-Schraubverschluss aus Anspruch 5 (Nebenanspruch 1) eine Neuerung da. Erstmals ist es möglich, den die Substanz tragenden, innenliegenden Glasbehälter (1) und den, eine hermetische Schutzhülle bildenden, äußeren Behälter (2), gleichzeitig mit einem einzigen Verschluss (13) zu verschließen. Dies vereinfacht den täglichen und gelegentlichen Gebrauch. Der tägliche Gebrauch ist in diesem Kontext auch derart zu verstehen, dass es beispielsweise in einem Labor den Alltag erleichtert, indem hauptsächlich Behältnisse dieser Art verwendet werden. Täglich müssen hier eine Vielzahl von Behältnissen geöffnet und verschlossen werden. Im Mittel ergeben sich somit im Labor Vorteile bei dem Gebrauch von vielen Behältnissen mit dieser Verschlussart. Eine Füllstandsanzeige, vorzugsweise in Kombination mit einer schrägen Füllstandsanzeige nach Anspruch 1 (Nebenanspruch 4) komplettiert die Innovation. So kann durch die transparente Außenschutzhülle hindurch nicht nur der Inhalt (30) sowie dessen Zustand, sondern auch der Füllstand erkannt und unterschieden werden.
Thermisch isolierende Behältnisse mit einem in der Glasdoppelwand integriertem Thermometer können für die Medizin von hoher Bedeutung sein. Durch die Transparenz des äußeren
Behälters (2) kann die Temperatur des Inhaltes (30) beobachtet und gleichzeitig der Zustand kontrolliert werden. Weiterhin bietet eine bevorzugte Ausführungsform durch ihre Weithalsöffnung einen
bestmöglichen Zugriff auf den Inhalt (30). Gleichzeitig wird durch den innen mit Glas ausgekleideten innenliegenden Deckel (16) der geringst mögliche Kontakt mit Fremdmaterialien zu der Substanz hergestellt. In Kombination mit einer chemisch hochresistenten Dichtung (14) ist hiermit ein einzigartiges Behältnis geschaffen wurden, welches die Vorteile eines Glasbehälters kompromisslos mit den vorteilhaften
Eigenschaften von transparenten Kunststoffen und stoßdämpfenden, elastischem Material vereint. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform besteht der äußere Behälter (2) aus hochtransparentem Kunststoff. Weiterhin sorgen Schutzummantelungen aus Silikon (28) am Boden und am Verschluss für eine erhöhte Sicherheit. Diese sind zusätzlich derart mit Nut und Feder ausgestaltet, dass sich die Behältnisse vertikal übereinander stapeln lassen und dabei nicht verrutschen. Hierbei ist die Anordnung von Nut und Feder beliebig, solange die Behältnisse stapelbar bleiben. Ein Mundstück (38) aus Glas ist bei dieser Ausführungsform ebenso vorteilhaft, da so auch beim Ein- und Ausfüllen von Substanzen und Stoffen der Kontakt mit Kunststoffen und anderen Substanzen vermieden wird.
Der innenliegende Glasbehälter (1 ) besitzt an der Außenseite seiner Wand, im Bereich der Offnungen (32), eine teilweise oder vollständig umlaufende Erhebung (50). Diese fixiert den innenliegenden Glasbehälter (1) über stoßdämpfendes, elastisches Material (4) in alle
Raumdimensionen.
Die, über ein Schraubgewinde (12) befestigte, ablösbare Öffnung (51) des äußeren Behälters (2) presst einen Teil des stoßdämpfenden, elastischen Materials (4) auf die umlaufende
Erhebung (50) des innenliegenden Glasbehälter (1). Dadurch wird der innenliegende
Glasbehälter (1), sowohl vertikal als auch horizontal, innerhalb des äußeren Behälters (2) vollkommen stoßdämpfend fixiert und kann auch bei Überkopf drehen diesen nicht verlassen. In diesem Bereich ist ebenso ein Torsionsschutz angebracht. Hierbei reichen sowohl
Haltenasen (10) auf der Außenseite des innenliegenden Glasbehälters (1) als auch Haltenasen (9) auf der Innenseite des äußeren Behälters (2) in das elastische Material hinein. Dieses sorgt dafür, dass sich die Behälter (1 ; 2) zueinander nicht verdrehen und gewährleistet gleichzeitig Relativbewegungen des innenliegenden Glasbehälters (1) in Relation zu dem äußeren Behälter (2). Weiterhin sorgt eine Verdickung der Glaswand des innenliegenden Glasbehälters (1), an den Berührungspunkten mit dem stoßdämpfenden Material (4), für eine bessere Kraftableitung. Für die Entnahme des unteren stoßdämpfenden, elastischen Materials (4) besitzt dies in der Mitte eine Aussparung (53), welche konisch verläuft. Durch diese Aussparung (53) ist im Bedarfsfall ein einfaches Greifen und Auswechseln des stoßdämpfenden, elastischen Materials (4) möglich.
AUSFÜHRUNGSFORM MIT DOMFÖRMIGER KUPPELLAGERUNG, Figur 19 und 20 Eine weitere Ausführungsform eignet sich besonders für kleine Flüssigkeitsmengen bis beispielsweise 200ml. Durch eine Verlagerung des unteren stoßdämpfenden elastischen Materials (4) in eine domförmige Kuppel in der Mitte des Bodens, kann die Substanz und ihr Füllstand am Rand restlos bis zum letzten Tropfen eingesehen werden. Dies ist gerade bei wertvollen Substanzen oder Gefahrenstoffen ein großer Vorteil. Eine vertikale Füllstandsanzeige mit horizontalen Füllstandmarkierungen, die sich über die gesamte Höhe des Behältnisses erstreckt, lässt Rückschlüsse auf den Füllstand zu. Aufgrund des Verdrängungsvolumens der domförmigen Kuppel nimmt der Füllstand im unteren Bereich (34) unlinear ab und verläuft in größeren Schritten. Dies ermöglicht ein genaueres Abmessen der letzten Milliliter. Um noch genauer den letzten Teil der letzten Milliliter bestimmen zu können, ist weiterhin im unteren Bereich eine innovative 45 Grad Füllstandsanzeige angebracht [Figur 20]. Diese Füllstandanzeige, Erfindung nach Anspruch 11 (Nebenanspruch 4), besitzt eine oder mehrere
Füllstandmarkierungen (87), wobei jede Füllstandmarkierung (87) in einer eigenen Ebene liegt, welche jeweils mit der Ebene der Standfläche (86) des äußeren Behälters einen Schnittwinkel von 45 Grad besitzt. Weiterhin wird in dieser Ausführungsform eine minimalistische Bauweise aufgezeigt. Das Abdeckmittel (13) besteht aus zwei sich nicht berührenden Deckeln (16; 17) und damit aus zwei einzelnen Verschlüssen. Des Weiteren liegt nur ein einziger Ring aus stoßdämpfenden, elastischen Material (4) vor, der sich im Bereich der Öffnung (32) befindet und zum einen der horizontalen und vertikalen elastischen Fixierung dient. Zum anderen dient das stoßdämpfende, elastische Material (4) gleichzeitig dazu, mittels entsprechender Aussparungen einen
Torsionsschutz zu bilden. Dieser bezweckt mithilfe der Haltenasen (9) auf der Innenseite des äußeren Behälters (2) und den Haltenasen (10) auf der Außenseite des innenliegenden
Behälters (1), dass beim öffnen und Verschließen des innenliegenden Glasbehälters (1), die Behälter (1 ; 2) zueinander keine verdrehende Relativbewegung ausüben können. Eine weitere Komponente bildet die ablösbare Öffnung (51) des äußeren Behälters (2). Diese presst das stoßdämpfende elastische Material (4) fest gegen den äußeren Behälter(2). Wenn das Behältnis kopfüber gehalten wird, verhindert diese ablösbare Öffnung (51), das
Herausfallen des innenliegende Glasbehälters (1) und des stoßdämpfenden, elastischen Materials (4). Die überragenden Vorteile dieser Bauweise stellen die größtmögliche Einsicht bis zum letzten Tropfen und eine 45 Grad Füllstandsanzeige (87) dar.
ESSENSBEHÄLTER, Figur 21 Diese Ausführungsform zeigt einen vollkommen stoßdämpfend, elastisch gelagerten
innenliegenden Glasbehälter (1), bei dem sein größter äußerer Durchmesser (107) mehr als 100% seiner größten, äußeren Höhe (108) entspricht. Eine solche Ausgestaltung hat den Vorteil, eine größere Öffnung (7) und damit gleichzeitig eine geringe Zugriffshöhe auf Inhalte (30), die sich am Boden des innenliegenden Glasbehälters (1) befinden, zu bieten.
Derartige Behältnisse eigenen sich optimal für nicht fluide Inhalte (30). Festere Lebensmittel und Mischkomponenten, wie beispielsweise ein Reis Risotto, Cremen und Kräuterquark etc. können so mithilfe von Besteck direkt aus dem innenliegenden Glasbehälter (1) heraus konsumiert werden. Daher benötigen derartige Behältnisse auch kein nennenswertes
Mundstück und können aus Gründen der kompakten Bauweise einen flachen Aufbau des Abdeckmittels (13) aufweisen. Besonders bevorzugt wird, dass der innenliegende Glasbehälter (1) sowie der innenliegende Deckel (16) aus hochtransparentem Glas und der äußere Behälter (2) einschließlich des äußeren Deckels (17) aus hochtransparentem Kunststoff ausgeführt sind. So ist rundherum eine größtmögliche Einsicht auf den Inhalt (30) möglich. Weiterhin kann der mit einem Glaskörper (23) großflächig ausgekleidete innenliegende Deckel (16) gleichzeitig als Teller genutzt werden. Hierfür sind die an seiner Seite zu einer Wölbung gehobenen Enden des Glases ebenfalls sehr dienlich.
Auf der äußeren Oberseite des äußeren Deckels (17) besitzt dieser kreisrund mehrere
Erhebungen (88).
Die Erhebungen (88) dienen gleichzeitig der erhöhten Stabilität bei einem Sturz des
Behältnisses, kopfüber auf einen harten Untergrund. Sie berühren im Regelfall zu allererst das Hindernis und leiten, aufgrund ihrer räumlichen Nähe zum Befestigungsmittel (26), die einwirkenden Kräfte direkter auf den äußeren Behälter (2) ab. Dadurch wird, bei äußeren Krafteinwirkungen, eine starke Einwölbung des äußeren Deckels (17) in seinem mittleren Teil, vermieden.
Weiterhin sind diese Erhebungen (88) derart bemessen, dass sie bei der Benutzung des Abdeckmittels (13) als Teller, für diesen eine große, ebene Standfläche bilden, sodass dieser Teller stabil auf einem Untergrund stehen kann. Zusätzlich können die genannten Erhebungen (88) auf der Oberseite des äußeren Deckels (17) nicht als eine umlaufende Erhebung verlaufen, sondern mit Aussparungen versehen sein. So kann sich zum Beispiel kreisrund alle 20 Grad eine Erhebung mit einer Aussparung
abwechseln. Dies ermöglicht, vor allem Personen mit kleinen Händen, das Abdeckmittel (13), trotz des großen Durchmessers, fest auf den äußeren Behälter (2) und den innenliegenden Glasbehälter (1) aufzuschrauben, indem sie ihre Finger in den Aussparungen platzieren und über diese ein Drehmoment bewirken. Bei diesen Ausführungsformen, als Essensbehälter, werden aufgrund der hohen Durchmesser schnell Volumen von 2 Liter erreicht. Für ein sturzfestes Behältnis, welches auch Stürze aus einem Meter Höhe unbeschadet überstehen soll, erscheinen Fassungsvolumen bis 1 ,5 Liter denkbar und werden bevorzugt. Für eine größere Sturzfestigkeit sollte ein Behältnis, insofern es randvoll gefüllt ist, nicht mehr als einen Liter Fassungsvolumen aufweisen.
Eine große Ausführungsform eines solchen Behältnis umfasst beispielsweise einen innenliegenden Glasbehälter (1) größten äußeren Durchmesser (107) von 16 Zentimetern und einer größten äußeren Höhe (108) von 8 Zentimetern. Hierbei ergibt sich für das umlaufend vorliegende stoßdämpfende, elastische Material (4), sowohl oben wie unten, ein Kreisumfang von fast fünfzig Zentimetern. Daher wird dieses stoßdämpfende, elastische Material (4) aus Gewichtsgründen bevorzugt aus Kork ausgeführt. Gleiches gilt für das stoßdämpfende, elastische Material (47) des Abdeckmittels (13). Um dennoch den Zwischenraum (3), beziehungsweise den Kork, im Bereich der Öffnungen (32), vor unansehlichen Verunreinigungen und Schmutz zu bewahren, ist an der Öffnung zum Zwischenraum (3) ein Dichtmittel (35) aus Silikon oder Naturkautschuk eingefasst, welches mittels einer umlaufenden Erhebung (50) der Glaswand des innenliegenden Glasbehälters (1) dicht verschließt.
Damit im Bereich des Bodens (34) des innenliegenden Glasbehälters (1), trotz der relativ großen Deckfläche, für mehr Stabilität gesorgt ist, ist der Boden nach innen leicht eingewölbt. Analog dazu ist der innenliegenden Deckel in seiner Mitte leicht nach oben gewölbt. Der innenliegende Deckel (16), welcher überwiegend aus dem Glaskörper (23) besteht, ist in das stoßdämpfende, elastische Material (47) mittels einer Klemmvorrichtung eingespannt. Der innenliegende Deckel (16) und das stoßdämpfende, elastische Material (47) werden ebenfalls mittels einer Klemmvorrichtung in den äußeren Deckel (17) hinein gedrückt und dort fixiert. Damit die Komponenten des Abdeckmittels (13) ebenfalls leicht wieder getrennt werden können, ist in der umlaufenden Klemmvorrichtung des äußeren Deckels (17), an einer Stelle, eine angemessen große Aussparung des Materials vorgesehen, an der mit einem Finger oder mittels Hebeln mit einem Messer, die eingefassten Komponenten wieder aus der
Klemmvorrichtung heraus gelöst werden können. Weiterhin kann der innenliegende Glasbehälter (1) sowohl einwandig, als auch doppelwandig und evakuiert ausgeführt sein.
Erstere Ausführungsform ermöglicht ein leichtes Behältnis, bei dem der eingeschlossene Inhalt (30) vollkommen kunststofffrei und damit gesundheitlich unbedenklich verwahrt und
transportiert werden kann. Bisherige Ausführungsformen nach dem Stand der Technik sind entweder, aufgrund ihres Gewichtes, nicht transportabel oder weisen einen innenliegenden Deckel (16) mit einer zum Inhalt gerichteten Oberfläche aus Kunststoff auf. Weiterhin existiert nach dem Stand der Technik kein einziger Glasbehälter für die Aufbewahrung von
Lebensmitteln, der gezielt für Stürze, selbst aus einem Meter Höhe auf Beton, konzipiert wurde, und zudem eine Einsicht auf den Inhalt (30) gewährt. Durch die spezielle Konstruktion des innenliegenden Deckels (16), der aus einem Glaskörper (23) besteht, wird der eingeschlossene Inhalt (30) größtmöglich mit Glas umhüllt. Dies ist gerade bei warmen und oder fetthaltigen Speisen wichtig, welche einen hohen
Feuchtigkeitswert besitzen und damit besonders in Austausch mit der Behälterwand treten. Gerade für die zunehmend größer werdende Personengruppe der gesundheitsbewussten Menschen, die bedacht Lebensmittel konsumieren und aufbewahren, kann das konzipierte Behältnis von großem Vorteil sein. Ebenso stellt dieser für Vegetarier und Veganer einen großen Fortschritt in ihrer Lebenskultur dar. Gerade diese Personenkreise bereiten viele Speisen, in Form von Mischkomponenten aus festen und flüssigen Lebensmitteln zu, welche einen hohen Feuchtigkeitswert besitzen, warm abgefüllt und mitgenommen werden. Durch die erfindungsgemäße Konstruktion ist erstmals ein schlag-, stoß- und sturzfester, transportabler Glasbehälter geschaffen wurde, welcher eine Einsicht auf seinen Inhalt (30) bietet und diesen Inhalt gleichzeitig gesundheitlich unbedenklich, frei von Kunststoffen und zu über 99% mit Glas umhüllt, aufbewahrt. Eine zusätzliche Innovation im Bereich der transportablen Essensbehälter stellt die äußerst effiziente thermische Isolation dar, welche durch die Verwendung einer evakuierten
Glasdoppelwand (42; 43; 44) ermöglicht wird. Nach dem Stand der Technik existiert kein thermisch effektiv isolierender, schlag-, stoß- und sturzfester, transportabler Glasbehälter, der eine Einsicht auf seinen Inhalt (30) ermöglicht und diesen zudem vollkommen frei von
Kunststoffen aufbewahrt. Mit der erfindungsgemäßen Konstruktion wird auch in diesem
Lebensbereich der Stand der Technik deutlich überwunden.
METALLBEHÄLTER MIT SICHTFENSTER, Figur 22 Diese Ausführungsform zeigt, wie ein undurchsichtiger, äußerer Behälter (2), beispielsweise aus Aluminium, mittels eines Sichtfensters (101), Einsicht auf seinen Inhalt (30) gewähren kann. Hierbei handelt es sich um eine vollständige Materialaussparung (100) in der Aluminiumwand, hinter die ein transparenter Kunststoff eingefasst ist. In der Figur 22 ist auf der linken Seite ein schmales und langes Sichtfenster (101) dargestellt. Auf der rechten Seite wird hingegen aufgezeigt, wie mehrere kleinere Sichtfenster (101) ebenso eine Einsicht auf den Inhalt (30) zulassen, wobei sich die Teilflächen der Sichtfenster (101) aufsummieren.
ABDECKMITTEL MIT ZWEI VERSCHLÜSSEN, Figur 23 Diese Ausführungsform des Abdeckmittels zeigt auf, dass ein solches auch aus zwei sich nicht berührenden Deckeln (16; 17) gebildet werden kann, wobei es sich der Definition nach um zwei Verschlüsse handelt. Hierbei fungiert der äußere Deckel (17) weiterhin als bedingender Teil der hermetisch verschließbaren Außenschutzhülle (2 + 17), kann aber mit seiner Becherform gleichzeitig im geöffneten Zustand als Getränkebecher genutzt werden. Der innenliegende Deckel (16) erhält zusätzlich eine dicke Umhüllung aus stoßdämpfenden, elastischen Material (47). Besonders bevorzugt wird Kork aufgrund seines vernachlässigbaren Gewichtes. Dies dient dem zusätzlichen Schutz bei Stößen und Stürzen für den Fall, dass der äußere Deckel (17) nicht verwendet wird. Auf diese Weise liegt auch ohne eine geschlossene Außenschutzhülle ein höherer Schutz vor, als mit unelastischen Oberflächen des
innenliegenden Deckels (16). Damit Drehmomente, welche auf das stoßdämpfende, elastische Material übertragen werden, mit dem Zweck, den innenliegenden Deckel (16) zu öffnen oder zu schließen, auch wirklich übertragen werden, liegt hier ein Torsionsschutz vor. Das stoßdämpfende, elastische Material (47) weist hierfür Aussparungen parallel zu den in der Seitenwand des innenliegenden Deckels (16) befindlichen Rillen auf.
ABDECKMITTEL MIT TRINKBECHER, Figur 24 und 25 In einer weiteren Ausführungsform wird der schon ausführlich in seinem Aufbau und seiner Funktionsweise dargestellte, hermetisch zweifach verschließende Doppelschraubverschluss, siehe Ausführungsform Flasche, beispielhaft um einen Trinkbecher aus Metall (81) erweitert. Hierfür besitzt der Verschluss an seiner umlaufenden Erhebung halbkugelförmige Mulden (83). Passend hierzu liegen an der Unterseite des Trinkbechers (81) Auswölbungen (84) vor. Diese rasten beim Aufschieben des Trinkbechers (81) auf den Verschluss, aufgrund der
materialinternen Spannung des Metalls, in die Mulden (83) des Verschlusses ein. Somit liegt der Trinkbecher fest auf.
Damit der Trinkbecher (81) neben seiner eigentlichen Funktion noch eine weitere Funktion erfüllt, dient er gleichzeitig als Deckelschutzhülle aus Edelstahl. Um hierbei sehr effektiv wirken zu können, ist er im oberen Bereich großflächig mit einer Golfball-ähnlichen Oberflächenstruktur (85) versehen. Diese sorgt für wesentlich mehr Stabilität und lässt durch diese besondere Oberflächenbeschaffenheit denselben Zweck bewirken, als wenn die Materialdicke verdreifacht oder vervierfacht wird. Dabei sind die Auswölbungen der Golfball-ähnlichen Struktur derart bemessen, dass sie nahezu kraftschlüssig an der Deckeloberseite anliegen. Hierbei ist es innovativ, eine aus dünnem Metall bestehende Deckelschutzhülle zu verwenden, die eine Golfball-ähnliche Oberflächenbeschaffenheit aufweist, dadurch außerordentlich stabil ist, und hierbei gleichzeitig einen Trinkbecher (81) darstellt. Bevorzugt wird aus Gründen des gesundheitlich unbedenklichen Konsums Edelstahl oder ein Becher mit Silberbeschichtung. Ganz besonders bevorzugt wird aus ökonomischen Gründen Edelstahl.
Mittels der Verwendung von Edelstahl ist es möglich, einerseits ein sehr stabiles Material für die Deckelschutzhülle zu nutzen und andererseits bei der Nutzung als Trinkbecher auch den Konsum der Flüssigkeit kunststofffrei zu gestalten. Transportable Trinkbecher nach dem Stand der Technik, welche von einem Trinkbehältnis mitgeführt werden, sind innen mit Kunststoffen ausgekleidet und besitzen außen nur eine Dekorationshülle von Bruchteilen eines Millimeters dünnen Edelstahl. Somit findet ein Konsum aus einem vollkommen mit Kunststoff ausgekleideten Trinkbecher statt. Gerade bei
Heißgetränken ist das bedenklich.
Bei der Ausführungsform der doppelfunktionalen Außenschutzhülle aus Metall mit integrierten Trinkbecher ist es hingegen möglich, aufgrund der gegebenen Stabilität durch die spezielle Oberflächenstruktur, den Trinkbecher innen nicht mit einem Trägermaterial aus Kunststoffen versehen zu müssen. Die Außenschutzhülle ist durch die Golfball-ähnliche Oberfläche (85) stabil genug, um auch trotz des dünnwandigen Metalls als Trinkbecher zu fungieren. Damit der Trinkbecher (81) auch bei dem öffnen und Schließen des Behältnis nicht immer abgenommen werden muss, liegt ein Torsionsschutz vor, welcher die auf die Deckelschutzhülle angewandten Drehmomente direkt auf den äußeren Deckel überträgt. Hierfür sind die
Auswölbungen der Golfball-ähnlichen Struktur (85) des Trinkbechers (81 ) derart angeordnet, dass sie sich entlang einer Erhöhung der Deckelaußenseite (82) aufreihen. Dadurch wird eine direkte Übertragung von Drehmomenten möglich.
[DETAILS DES ABDECKMITTELS NACH ANSPRUCH 5] Abdeckmittel mit ZWEI verschließenden BEFESTIGUNGSMITTELN, siehe Ausführungsform FLASCHE (Seite 57) [Figur 1 und 4 bis 9], sowie INDUSTRIEBEHÄLTER (Seite 65) [Figur 17 und 18] Es gelten unter anderem dieselben Definitionen der Begriffe "Abdeckmittel", "Verschluss", "Deckel", "elastisches Material", "unverschlossener Zustand", "teilverschlossener Zustand" und "verschlossener Zustand"; welche am Anfang der BESCHREIBUNG (ab Seite 25) ausgeführt wurden. Die Erfindung betrifft ein Abdeckmittel (13) für ein zweifach zu verschließendes Behältnis, vorzugsweise nach Anspruch 1 , das zwei oder mehrere ineinander geschachtelte Behälter (1 ;2) umfasst. Dabei sind mindestens zwei Behälter (1 ;2) zueinander so gelagert, dass sich diese beiden in keinem Punkt unelastisch bzw. direkt berühren. Somit bildet sich zwischen diesen beiden Behältern (1 ; 2) ein Zwischenraum (3) aus, welcher teilweise mit elastischem Material (4) gefüllt ist. Hierdurch ist sind diese Behälter (1 ; 2) zueinander stoßdämpfend elastisch gelagert. Zur besseren Unterscheidung wird der äußerste Behälter dieses mehrfach zu verschließenden Behältnisses, fortan äußerer Behälter (2) genannt. Die in ihm enthaltenen und möglicherweise ineinander geschachtelten Behälter werden fortan innenliegende Behälter (1) genannt. Weiterhin ist das Behältnis dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Behälter (2) zusammen mit dem Abdeckmittel (13), im verschlossenen Zustand, den innenliegenden Behälter (1 ) vollständig umhüllt. Das Abdeckmittel (13) ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem einzigen Verschluss, mit mindestens zwei Deckeln (16; 17), besteht, welche den äußeren Behälter (2) über ein eigenes Befestigungsmittel (26) und zudem einen der innenliegenden Behälter (1) über ein weiteres Befestigungsmittel (22) verschließen (siehe Definition„Verschluss" Seite 25).
Dabei weist der verschließende Deckel (17) des äußeren Behälters (2) ein zum äußeren Behälter (2) passendes Befestigungsmittel (26) und der verschließende Deckel (16) eines innenliegenden Behälters (1) ein zu diesem innenliegenden Behälter (1) passendes
Befestigungsmittel (22), vorzugsweise jeweils Schraub- oder Bajonettverschluss, auf. Als verschließender Deckel wird jener Deckel bezeichnet, der im überwiegenden Maß die
Verschließung eines Behälters ermöglicht. Darüber hinaus bleibt es gestattet, dass das
Abdeckmittel (13) weitere Befestigungsmittel (25) zum Anbringen von Komponenten besitzen kann, die nicht für das Verschließen relevant sind.
Werden nicht alle innenliegenden Behälter über jeweils ein Befestigungsmittel verschlossen, so kann der einzige Verschluss (13) zusätzlich Dichtmittel umfassen, welche die übrigen innenliegenden Behälter, durch das Anpressen dieser Dichtmittel, verschließen.
Für eine unkomplizierte Konstruktion und Handhabung des Abdeckmittels (13) wird besonders bevorzugt, dass das Befestigungsmittel (26), welches den äußeren Behälter (2) verschließt und mindestens ein weiteres Befestigungsmittel (22), das zum Verschließen eines innenliegenden Behälters dient, Schraub- oder Bajonettverschlüsse sind. Ein weiteres Merkmal des Abdeckmittels (13) ist, dass der verschließende Deckel (16) des innenliegenden Behälters (1) innerhalb des verschließenden Deckels (17) des äußeren Behälters (2), im abgelösten Zustand des Abdeckmittels (13), fixiert oder festgehalten wird. In den besonders bevorzugten Ausführungsformen wird dies durch den Sicherungsring (24) realisiert. In den bevorzugten Ausführungsformen können mindestens zwei Deckel (16; 17) zueinander, im verschlossenen Zustand, eine oder mehrere Relativbewegungen ausführen. Durch diese Relativbewegungen kann beispielsweise der, die Relativbewegung ausführende Deckel (16) einen Behälter (1) verschließen, der stoßdämpfend, elastisch zu einem anderen Behälter (2) und dessen Deckel (17) gelagert ist. Für ein breites Anwendungsgebiet des Abdeckmittels wird bevorzugt, dass mindestens ein Deckel (16), in Relation zu einem ihn umgebenden Deckel (17), Relativbewegungen in Form von Drehbewegungen, vertikalen Relativbewegungen, horizontalen Relativbewegungen und Mischformen dieser, vollziehen kann. Diese Festlegungen gelten erst dann, wenn die entsprechende Bewegung mindestens einen Millimeter bzw. drei Grad beträgt. In den besonders bevorzugten Ausführungsformen lässt sich unter anderem mindestens ein Deckel (16), in Relation zu einem anderen Deckel (17), vorzugsweise mehrfach oder unendlichfach, um seine Hochachse drehen. Demnach besitzt mindestens ein Deckel (16) keine feste Position bzw. Relation zu einem anderen Deckel (17). Die vertikalen Relativbewegungen werden bevorzugt durch die Komprimierung eines elastischen Materials (18) ermöglicht. Hingegen werden die horizontalen Relativbewegungen bevorzugt auch ohne die Komprimierung eines elastischen Materials zugelassen. Die relativen
Drehbewegungen sind vorzugsweise ungehindert möglich und erfolgen höchsten entgegen des Widerstandes von Reibungskräften.
Darüber hinaus ist das Abdeckmittel (13) in den bevorzugten Ausführungsformen dadurch gekennzeichnet, dass der einzige Verschluss des Abdeckmittels (13) zwei verschließende Deckel (16; 17) umfasst, wobei zwischen den festen Komponenten eines den äußeren Behälter (2) verschließenden Deckels (17) und den festen Komponenten eines einen innenliegenden Behälter (1) verschließenden Deckels (16), eine stoßdämpfende, elastische Verbindung (18), auch über andere feste Komponenten hinaus, existiert. Die stoßdämpfende Verbindung (18) zwischen den festen Komponenten der verschließenden Deckel (16; 17) bedeutet hierbei, dass beispielsweise ein auf einen Deckel (17) einwirkender Kraftstoß in seinem Betrag vermindert auf den anderen Deckel übertragen (16) wird. Besonders bevorzugt werden Ausführungsformen, bei denen das Abdeckmittel aus zwei verschließenden Deckeln (16; 17) besteht, zwischen denen eine stoßdämpfende, elastische Verbindung (18) existiert. Weiterhin ist in den bevorzugten Ausführungsformen charakteristisch, dass das Abdeckmittel (13) mindestens den äußeren Behälter (2) oder einen innenliegenden (1), über ein oder mehrere Dichtmittel (14,15), jeweils für sich einzeln, hermetisch verschließt. Damit der äußere Behälter (2) eine sichere hermetische Außenschutzhülle bilden kann, wird besonders bevorzugt, dass das Abdeckmittel (13) mindestens den äußeren Behälter (2) und den, den Inhalt (30) aufnehmenden Behälter (1), über ein oder mehrere Dichtmittel, jeweils einzeln hermetisch verschließt.
Jedoch sind diese Merkmale daran geknüpft, dass jeweils der zu verschließende Behälter eine geschlossene innerer Materialoberfläche aufweist, sodass außerhalb deren Offnungen (7; 8) keine Flüssigkeiten oder Gase den Behälter verlassen können.
BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORM - FIGUR 4 bis 9 In der bevorzugten Ausführungsform [Figur 4 bis 9] umfasst das Abdeckmittel folgende
Merkmale A, B und C: A: Einen innenliegenden Deckel (16), welcher ein zu dem, den Inhalt (30) aufnehmenden Behälter (1) passendes Befestigungsmittel (22), vorzugsweise einen Schraubverschluss, umfasst. Zudem umfasst der innenliegende Deckel (16) eine oder mehrere Erhebungen (19) auf seiner äußeren Oberfläche, vorzugsweise radial angebrachte Nasen (19), welche im
unverschlossenen Zustand in eine oder mehrere passende Erhebungen, vorzugsweise regelmäßige Aussparungen (20), auf der inneren Oberfläche des äußeren Deckels (17) greifen und somit eine kraftschlüssige Verbindung zwischen den Deckeln (16, 17) herstellen. Im verschlossenen Zustand greifen diese Erhebungen (19, 20) nicht ineinander. Weiterhin umfasst der innenliegende Deckel (16) ein oder mehrere Dichtmittel (14) zum hermetischen
Verschließen des zugehörigen Behälters (1). Darüber hinaus kann der innenliegende Deckel (16) optional eine Federaufnahme (21) besitzen. Zusätzlich kann der innenliegende Deckel (16) einen Glaskörper (23) aufweisen, der mittels des Dichtmittels (14), vorzugsweise aus
Naturkautschuk oder Kork, den zugehörigen Behälter (1) hermetisch verschließt. Somit kann der Inhalt (30), im Falle eines innenliegenden Glasbehälters (1), vollkommen kunststofffrei verschlossen werden. B: Einen den innenliegenden Deckel (16) einhüllenden äußeren Deckel (17), welcher ein zu dem äußeren Behälter (2) passendes Befestigungsmittel (26), vorzugsweise ein Schraub- oder Bajonettverschluss, umfasst. Zudem umfasst der äußere Deckel (17) eine oder mehrere Erhebungen (20) auf seiner inneren Oberfläche, vorzugsweise radial angebrachte Nasen (20), welche im unverschlossenen Zustand in eine oder mehrere passende Erhebungen (39) auf der äußeren Oberfläche des innenliegenden Deckels (16) greifen und somit eine kraftschlüssige Verbindung herstellen. Im verschlossenen Zustand greifen diese Erhebungen (19, 20) nicht ineinander. Weiterhin umfasst der äußere Deckel (17) ein oder mehrere Dichtmittel (14) zum hermetischen Verschließen des äußeren Behälters (2). Darüber hinaus umfasst der äußere Deckel (17) eine Vorrichtung (24), welche das Herausfallen des innenliegenden Deckels verhindert, sodass der innenliegende Deckel (16) auch im unverschlossenen Zustand weitestgehend innerhalb des äußeren Deckels (17) fixiert und somit durch den äußeren Deckel (17) mit abgenommen wird. In den besonders bevorzugten Ausführungsformen dient hierzu ein Sicherungsring (24) unterhalb der Aussparungen bzw. Erhebungen (20) auf der inneren Oberfläche des äußeren Behälters (2).
C: Einen Aufbau, bei dem die Erhebungen (19) des innenliegenden Deckels (16) im verschlossenen Zustand, in einem Hohlraum (39) lagern, sodass zwischen beiden Deckeln (16; 17) eine allseitige Relativbewegung, größer als einem Millimeter, stattfinden kann.
In der bevorzugten Ausführungsform sind der innenliegende Deckel (16) und der äußere Deckel (17) so gelagert, dass sie horizontale und vertikale Relativbewegungen, sowie relative
Drehbewegungen, um ihre Hochachse, zueinander ausführen können. Zudem sind sie elastisch, vorzugsweise über eine Spiralfeder (18), miteinander verbunden. Der Behälter nach Anspruch 1 sollte den Stand der Technik auch diesbezüglich überwinden, dass sowohl der innenliegende Deckel (16) als auch der äußere Deckel (17) mit einem einzigen Verschluss (13) verschlossen werden. Hierfür muss der innenliegende Deckel (16) im gleichen Arbeitsgang wie der äußere Deckel (17) aufgeschraubt werden. Das Problem hierbei bestand darin, dass im verschlossenen Zustand des Behältnisses keine unelastische Verbindung zwischen beiden Deckeln (16; 17)bestehen darf. Im teilverschlossenen und offenen Zustand müssen jedoch Drehmomente vom äußeren Deckel (17) auf den innenliegenden Deckel (16) übertragen werden. Als einzige Lösung kommt für die Problematik eine temporär kraftschlüssige Verbindung in Frage, welche nur im offenen und teilverschlossenen Zustand vorliegt. Im verschlossenen Zustand hingegen sind beide Behälter (1 ; 2), einschließlich ihrer Deckel (16; 17), vollständig elastisch zueinander gelagert, und es existiert keine kraftschlüssige Verbindung mehr [Figur 4]. In der besonders bevorzugten Ausführungsform verfügt der innenliegende Deckel (16) daher an seiner Außenseite über sternförmig radial angebrachte Nasen (19). Passend hierzu besitzt der äußere Deckel (17) an seiner Innenseite regelmäßige Aussparungen (20), in welche die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) im unverschlossenen Zustand greifen [Figur 6 und 7]. Diese Anordnung kann beliebig variiert werden, solange eine sinnvolle Verzahnungen von Strukturen des äußeren Deckels (17) mit Strukturen des innenliegenden Deckels (16) temporär möglich sind. An der Oberseite des innenliegenden Deckels (16) ist vorzugsweise eine Aufnahme für elastisches Material, besonders bevorzugt eine Federaufnahme (21) angebracht. In dieser ist eine Feder (18), vorzugsweise eine Spiralfeder, befestigt. Der innenliegende Deckel (16), mit der Feder (18) an seiner Oberseite, ist derart in dem äußeren Deckel (17) platziert, dass seine
nach außen führenden Nasen (19) in die regelmäßigen Aussparungen (20) des äußeren Deckels (17) greifen [Figur 6 und 7]. Ein Sicherungsring (24), der zur verbesserten Griffigkeit Erhebungen auf seiner Unterseite besitzen kann, ist über ein Befestigungsmittel (25) an der Innenseite des äußeren Deckels (17) angebracht. Er gewährleistet die Federvorspannung und fixiert diesen Zustand. Dadurch lagern die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) in den Aussparungen (20) des äußeren Deckels (17) und können sich nicht aus diesen hinaus, in Richtung Boden, bewegen. Somit besteht zwischen beiden Deckeln (16; 17) eine temporäre, kraftschlüssige Verbindung. In diesem Zustand kann der einzige Verschluss (13) zum Verschließen der Flasche auf die Öffnung (7) des innenliegenden Glasbehälters (1) aufgesetzt werden. Wird zum öffnen oder Verschließen der Flasche ein Drehmoment auf den äußeren Deckel (17) ausgeübt, dann überträgt sich dieses direkt über seine regelmäßigen Aussparungen (20) auf die radial angebrachten Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) und versetzt diesen ebenso in eine Drehbewegung mit gleichem Drehsinn. Mithilfe dieser Konstruktion werden der Drehwinkel und das Drehmoment des äußeren Deckels (17) direkt und verlustfrei auf den innenliegende Deckel (16) übertragen. Hierdurch ist es möglich, den innenliegenden Deckel (16) fest auf den innenliegenden Glasbehälter (1) aufzuschrauben. Nachdem dieser Vorgang beendet ist, liegt ein teilverschlossener Zustand vor [Figur 5], bei dem zunächst nur der innenliegende Deckel (16) den innenliegende Glasbehälter (1), unter
Zuhilfenahme eines Dichtmittels (14), hermetisch verschließt. Der äußere Deckel (17) hingegen berührt den äußeren Behälter (2) noch in keinem Punkt. Damit sich der innenliegende Deckel (16) im Falle eines Stoßes oder Sturzes relativ zum äußeren Deckel (17) bewegen kann, ist es notwendig, dass die temporär gebildeten
Kraftverbindungen, zwischen den Aussparungen (20) des äußeren Deckels (17) und den Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16), aufgelöst sind. Deshalb wird in einem weiteren Schritt der Verschluss (13) nach unten auf den äußeren Behälter (2) gedrückt, wobei die Feder (18) einen angemessenen Gegendruck bietet. Dadurch nähert sich das Befestigungsmittel (26) des äußeren Deckels (17), vorzugsweise ein
Schraubverschluss, seinem passenden Gegenstück am äußeren Behälter (2) an. Gleichzeitig verlassen dabei die Aussparungen (20) des äußeren Deckels (17) die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16), und lassen diese in einem Hohlraum (39) zurück [Figur 4 und 8]. Dieser Hohlraum (39) ist derart bemessen, dass der innenliegende Deckel (16), selbst bei einer
starken Relativbewegung des innenliegenden Glasbehälters (1) im verschlossenen Zustand, unabhängig von der räumlichen Dimension der Bewegung, den äußeren Deckel (17) nicht berührt. Anschließend kann der äußere Deckel (17) durch das Befestigungsmittel (26) mit dem äußeren Behälter (2) fest verbunden werden. Zusammen mit einem passenden Dichtmittel (15) wird dabei der äußere Behälter (2) hermetisch versiegelt. Somit können selbst bei Bruch des innenliegenden Glasbehälters (1 ) dessen Inhalt (30) und dessen Glassplitter nicht nach außen gelangen. Im verschlossenen Zustand bildet der innenliegende Deckel (16) eine hermetisch
verschlossene, kraftschlüssige Einheit mit dem innenliegenden Glasbehälter (1). Vollkommen unabhängig davon bildet der äußere Deckel (17) eine hermetisch verschlossene,
kraftschlüssige Einheit mit dem äußeren Behälter (2). Beide Deckel (16; 17) berühren einander nicht und sind alleinig über die Feder (18) miteinander verbunden. Somit ist der hermetisch verschlossene, innenliegende Glasbehälter (1) vollkommen von elastischem und eine
Relativbewegung zulassendem Material umhüllt und lagert in einer hermetisch verschlossenen, soliden Außenschutzhülle. Demzufolge verschließt der zweifach hermetisch verschließende Doppelschraubverschluss den innenliegenden Glasbehälter (1) und den äußeren Behälter (2) getrennt voneinander, jeweils hermetisch. Diese besondere Deckelkonstruktion weist den außerordentlichen Vorteil auf, dass die bei einem Sturz auf den Verschluss (13) wirkenden Kräfte optimal an den äußeren Behälter (2) abgeleitet werden und der innenliegende Deckel (16), und damit auch der innenliegende Glasbehälter (1), von direkten Krafteinwirkungen unberührt bleiben. Betrachtet man einen senkrechten Sturz, kopfüber auf den Verschluss (13) der Flasche, dann berührt der äußere Deckel (17) den Untergrund, auf den die Flasche stürzt, zuerst. Da der äußere Deckel (17) fest mit dem äußeren Behälter (2) verbunden ist, werden die Kräfte des Sturzes vollständig auf den äußeren Behälter (2) abgeleitet. In dem Augenblick, in dem der äußere Behälter (2) das Hindernis berührt, sind die auf ihn wirkenden Kräfte vergleichbar mit den Kräften, die wirken, wenn der äußere Behälter (2) leer fallen würde. Dies liegt darin begründet, dass der innenliegende Glasbehälter (1), zusammen mit seinem Inhalt (30), sich, auf Grund seiner Trägheit und des stoßdämpfenden, elastischen
Materials (4) des Zwischenraums (3), weiterhin auf das Hindernis zu bewegt. Es entsteht eine Relativbewegung zwischen dem innenliegenden Glasbehälter (1) und dem äußeren Behälter (2). Dabei werden das stoßdämpfende, elastische Material (4) im oberen Bereich (32) und die Feder (18) zwischen beiden Deckeln (16; 17) allmählich zusammen gedrückt. Aufgrund deren hohen Elastizität wird die Bewegung des innenliegenden Glasbehälters (1), einschließlich seines Inhaltes (30), über einen deutlich größeren Weg abgebremst, als ohne stoßdämpfendes, elastisches Material (4). Die auf den innenliegenden Glasbehälter (1) wirkende Kraft und somit auch die auf den äußeren Behälter (2) wirkende Gegenkraft, reduzieren sich durch diese Konstruktionsweise um ein Vielfaches. Für die Verhinderung eines Glasbruches ist dies von außerordentlicher Bedeutung. Bei einer konventionellen Glasflasche wirken, bei einem direkten Sturz auf den Flaschenkopf, sämtliche Kräfte auf die kleine Querschnittsfläche des Flaschenhalses. Dadurch ergibt sich hier für das Glas eine enorme Flächenbelastung, sodass es zu einem Glasbruch kommen kann. Die Erfindung leitet hingegen die Kräfte über den äußeren Deckel (17) auf den äußeren Behälter (2) ab. Im Bereich der Verjüngung (37) werden diese Kräfte über eine erheblich größere Fläche auf den innenliegenden Glasbehälter (1) übertragen, wobei das stoßdämpfende, elastische Material (4) in diesem Bereich, zusätzlich einen wesentlichen Beitrag zur Verminderung der Kraft leistet. Der Flaschenhals erfährt dabei nahezu keine Druckbelastungen. Alleinig die Trägheitskraft der Flüssigkeitssäule bzw. des Inhaltes (30), welche sich im Falle eines vertikalen Sturzes auf den Verschluss (13) über dem innenliegenden Deckel (16) befindet, wirkt von innen auf den innenliegenden Deckel (16) und sorgt für eine minimale Zugbelastung des Flaschenhalses, welche durch die Feder (18) zwischen den beiden Deckeln (16; 17) zu Teilen kompensiert wird. Eine derartige Kräfteverteilung ist ungewöhnlich und neuartig. Üblicherweise wird ein
Flaschenhals, bei einem Sturz auf das Abdeckmittel (13), mit 100% der einwirkenden
Gesamtkraft auf Druck belastet. Bei der Erfindung hingegen wird der Flaschenhals vollkommen druckentlastet und erfährt lediglich eine minimale Zugbelastung von beispielsweise -5% der einwirkenden Gesamtkraft. Dank der speziellen Konstruktion des transportablen Behältnisses wirkt der Sturz auf den innenliegenden Glasbehälter (1) und dessen Deckel (16) wie ein Sturz in ein Loch mit weicher Umrandung. Durch diese einzigartige Konstruktionsweise wird auch hier der Stand der Technik überwunden. Zum öffnen des einzigen Verschlusses (13) wird das Befestigungsmittel (26) des äußeren Deckels (17) gelöst. Aufgrund der Federspannung springt der äußere Deckel (2) einige
Millimeter nach oben. Mit Hilfe der Führungskante (40) des äußeren Deckels (17) und der Führungskante (41) des Sicherungsringes (24) wird der äußere Deckel (17) dabei zentral positioniert. Die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) rasten in den Aussparungen (20)
des äußeren Deckels (17) ein. Infolgedessen ist wieder eine kraftschlüssige Verbindung zwischen beiden Deckeln (16; 17) hergestellt. Ein von außen wirkendes Drehmoment wird nun wieder direkt auf den innenliegenden Deckel (16) übertragen. Dadurch lässt sich der innenliegende Deckel (16) lösen und der Verschluss (13) entfernen.
DETAILS ZUM ABDECKMITTEL DOPPELSCHRAUBVERSCHLUSS Hinsichtlich der Relativbewegungen zweier Deckel zueinander wird bevorzugt, dass die größtmögliche vertikale Relativbewegung größer, als die größtmögliche horizontale
Relativbewegung ist. Zur ersten Realisierung einer zweckmäßigen Relativbewegung wird besonders bevorzugt, dass die größtmögliche vertikale Relativbewegung mindestens 1 ,5 fach so groß, wie die größtmögliche horizontale Relativbewegung ist. Für optimale Konstruktionen eines Abdeckmittels (13) mit einem einzigen Verschluss, welche mindestens zwei
Befestigungsmittel (22; 26) aufweist, wird ganz besonders bevorzugt, dass die größtmögliche vertikale Relativbewegung mindestens das 2,5 fache der größtmöglichen horizontalen
Relativbewegung ist. Für das elastische Material (18) kommen, gemäß der obigen Definition (Seite 25), alle typischen elastischen Materialien und alle elastisch wirkenden Konstruktionen bzw. Aufbauten aus unelastischen und oder elastischen Komponenten, wie beispielsweise Spiral- und Blattfedern, in Frage. Aufgrund des zu realisierenden Weges der Komprimierung des elastischen Materials werden elastisch wirkende Konstruktionen bzw. Aufbauten bevorzugt. Für eine kompakte Bauweise werden Spiralfedern (18) besonders bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt werden Spiralfedern aus Metall, da diese, beispielsweise im Vergleich zu Spiralfedern aus Kunststoff, geeignetere Federkonstanten aufweisen können. Darüber hinaus ist es zweckmäßig, die Ausmaße des Abdeckmittels (13) festzulegen.
Im Folgenden wird von einem annähernd zylindrisch geformten Abdeckmittel ausgegangen, und daher meist Bezug auf den Durchmesser genommen. Sollte dagegen die horizontale
Querschnittsfläche des Abdeckmittels (13) von einem Kreis abweichen, dann gelten folgende genannten Werte als größte Ausdehnung aller möglichen horizontalen Querschnittsflächen des Abdeckmittels. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit soll der größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels (13) mehr als 2cm groß sein. Bevorzugt werden Abdeckmittel (13) deren größter äußerer
Durchmesser mindestens 3cm beträgt, da sich diese bereits eignen um gebrauchsübliche Behältnisse für Flüssigkeiten zu verschließen. Ebenso ist es zweckmäßig, dass die größtmögliche vertikale Relativbewegung maximal das 20 fache der größtmöglichen horizontalen Relativbewegung beträgt. Aus Gründen der räumlichen ökonomisierung wird ganz besonders bevorzugt, dass die größtmögliche vertikale
Relativbewegung maximal das 15 fache der größtmöglichen horizontalen Relativbewegung ist. Darüber hinaus ist es, insbesondere für transportable Behältnisse, zweckmäßig, dass der größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels eine Größe von 25cm nicht übersteigt. Aus Gründen der Handlichkeit werden, unter Berücksichtigung industrieller Verwendungszwecke, größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels bevorzugt, die kleiner als 20cm sind. Für vielfältigere Verwendungsmöglichkeiten im alltäglichen Gebrauch, werden größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels, die kleiner als 15cm sind, besonders bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt werden, insbesondere für Getränkeflaschen und -behälter, größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels, die kleiner als 10 cm sind.
Analog verhält es sich mit der größten Höhe des Abdeckmittels (13), welche folgend im verschlossenen Zustand des Abdeckmittels bemessen werden. Aus Gründen der Handlichkeit soll die größte Höhe des Abdeckmittels kleiner als 20 cm sein. Bevorzugt werden Höhen des Abdeckmittels, die kleiner als 15 cm sind. Für gebrauchsübliche Behältnisse zur Aufnahme von flüssigen Lebensmitteln werden größte Höhen des Abdeckmittels, die kleiner als 10 cm sind besonders bevorzugt. Dagegen muss das Abdeckmittel, aufgrund seines komplexen Aufbaus, eine größte Höhe von mindestens 1cm besitzen. Bevorzugt wird, zur Realisierung einer ausreichenden Relativbewegung, eine größte Höhe des Abdeckmittels von mindestens 1 ,6cm. Um das Abdeckmittel für größere Behältnisse verwenden zu können, muss dessen
Durchmesser angepasst werden, wodurch, funktional bedingt, auch dessen Mindesthöhe ansteigt. Aus diesem Grund wird eine Höhe des Abdeckmittels von 2,3cm besonders bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt wird, für eine optimale Konstruktion des Abdeckmittels, eine Höhe des Abdeckmittels von mindestens 3cm. Weiterhin wird bevorzugt, dass die größte Höhe des Abdeckmittels (13) maximal 250% des größten Durchmessers des Abdeckmittels beträgt. Für handlichere Ausführungsformen wird besonders bevorzugt, dass die größte Höhe des Abdeckmittels maximal 200% des größten Durchmessers beträgt. Ganz besonders bevorzugt wird, dass die größte Höhe des
Abdeckmittels maximal 150% des größten Durchmessers beträgt um das Abdeckmittel möglichst klein zu halten.
Das Abdeckmittel (13) ist insbesondere für äußere Behälter (2) mit einem Fassungsvolumen von 0,05 bis 50 Liter gedacht. Aus Gründen der räumlichen Dimensionen wird bevorzugt, dass das Abdeckmittel für äußere Behälter (2) mit einem Fassungsvolumen von 100 Milliliter bis 20 Liter verwendet wird. Besonders bevorzugt wird die Verwendungsmöglichkeit für
gebrauchstypische Behälter mit einem Fassungsvolumen von 200 Milliliter bis 10 Liter.
Darüber hinaus ist das Abdeckmittel (13) dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche oder die Flächen des Abdeckmittels, welche mit dem aufgenommenen, zu lagernden und oder zu transportierenden, Inhalt (30) des mehrfach zu verschließenden Behältnis in Kontakt treten können, zu maximal 70% aus Kunststoff oder einer Kunststoffbeschichtung bestehen.
Für eine überwiegend kunststofffreie Kontaktfläche wird bevorzugt, dass die Fläche oder die Flächen des Abdeckmittels, welche mit dem aufgenommenen Inhalt (30) in Kontakt treten können, zu weniger als 50% aus Kunststoff oder einer Kunststoffbeschichtung bestehen. Für einen nahezu kunststofffreie Lagerung des Inhaltes wird besonders bevorzugt, dass die Fläche oder die Flächen des Abdeckmittels, welche mit dem Inhalt (30) in Kontakt treten können, zu maximal 30% aus Kunststoff oder einer Kunststoffbeschichtung bestehen. Für innenliegende Behälter, die selbst nur kunststofffreie Kontaktflächen zu ihrem
eingeschlossenen Inhalt (30) bieten, muss, für ein schlüssiges Gesamtkonzept, auch das Abdeckmittel selbst kunststofffreie Kontaktflächen besitzen. Daher wird ganz besonders bevorzugt, dass die Fläche oder die Flächen des Abdeckmittels, welche mit dem Inhalt (30) in Kontakt treten können, völlig frei von Kunststoffen oder Kunststoffbeschichtungen sind, und sie demnach zu 0% aus Kunststoffen oder Kunststoffbeschichtungen bestehen. Statt der Verwendung von Kunststoff werden zur Auskleidung dieser, mit dem Inhalt (30) möglicherweise in Kontakt tretenden, Fläche oder Flächen des Abdeckmittels (13),
gesundheitliche unbedenkliche Materialien, wie Kork, Naturkautschuk, Keramik, Ton, Glas, Edelstahl, Silber, Gold, Platin und Titan verwendet.
Auf Grund ihrer positiven und zweckmäßigen Eigenschaften werden die Materialien Kork, Glas, Naturkautschuk, Edelstahl, Silber bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt werden Glas, Kork und Naturkautschuk, da diese Materialien gesundheitlich unbedenklich sind und Glas zudem den gleichen Längenausdehnungskoeffizienten wie ein möglicher einsichtiger innenliegender Glasbehälter (1) aufweist.
[VERWENDUNGSBEREICH] Auf Grund der besonderen Eigenschaft des Abdeckmittels (13), dass dieses eine
Relativbewegung zwischen mindestens zwei Befestigungsmitteln (22; 26) zulässt, eignet sich das Abdeckmittel außerordentlich gut für Behältnisse, bei denen Relativbewegungen zwischen den Öffnungen (7; 8) der Behälter (1 ; 2) notwendig sind. Aus diesem Grund wird bevorzugt, das Abdeckmittel (13) für einen mehrfach zu verschließendes Behältnis zu verwenden, das im Inneren aus einem den Inhalt (30) aufnehmenden innenliegenden Behälter (1) besteht, welcher vollkommen stoßdämpfend elastisch zu einem ihn einhüllenden, äußeren Behälter (2) lagert, wobei der Raum (3) zwischen dem innenliegenden Behälter (1) und dem äußeren Behälter (2) zu Teilen oder vollständig durch stoßdämpfendes, elastisches Material (4) ausgefüllt ist und der äußere Behälter (2) vorzugsweise eine Einsicht auf seinen Inhalt zulässt [Figur 1]. Das Abdeckmittel (13) soll ganz besonders bevorzugt für einen mehrfach zu verschließenden Behältnis verwendet werden, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es im Inneren einen den Inhalt (30) aufnehmenden innenliegenden Glasbehälter (1) umfasst, welcher vollkommen stoßdämpfend elastisch zu einem ihn einhüllenden, äußeren Behälter (2) lagert, wobei der Raum (3) zwischen dem innenliegenden Glasbehälter (1) und dem äußeren Behälter (2) zu Teilen oder vollständig durch stoßdämpfendes, elastisches Material (4) ausgefüllt ist und der äußere Behälter (2) vorzugsweise eine Einsicht auf seinen Inhalt ermöglicht. Daraus ergibt sich der außerordentliche Vorteil, dass in Verbindung mit dem Abdeckmittel (13) erstmals hermetisch geschlossene Behältnisse möglich werden, die einen Glasbehälter (1) in sich vollkommen elastisch gelagert und schützend aufnehmen und zudem noch eine Einsicht gewähren können. [Figur 1] Hiermit wird der Stand der Technik deutlich überwunden.
[DETAILS DES ABDECKMITTELS NACH ANSPRUCH 7] Abdeckmittel mit EINEM verschließenden BEFESTIGUNGSMITTEL, siehe Ausführungsform BECHER (Seite 59) [Figur 10 und 11], sowie FAHRRADFLASCHE (Seite 61) [Figur 12 bis 15] und ESSENSBEHÄLTER (Seite 68) [Figur 21 ]
Es gelten unter anderem dieselben Definitionen der Begriffe "Abdeckmittel", "Verschluss", "Deckel", "elastisches Material", "unverschlossener Zustand", "teilverschlossener Zustand" und "verschlossener Zustand"; welche am Anfang der BESCHREIBUNG (ab Seite 25) ausgeführt wurden. Gattung:
Die Erfindung betrifft ein Abdeckmittel (13) für ein zweifach zu verschließendes Behältnis, vorzugsweise nach Anspruch 1 , das mindestens einen äußeren Behälter (2) und einen innenliegenden Glasbehälter (1 ; 2) umfasst. Dabei sind diese beiden Behälter (1 ; 2) zueinander so gelagert, dass sie sich in keinem Punkt unelastisch bzw. direkt berühren. Somit bildet sich zwischen diesen beiden Behältern (1 ; 2) ein Zwischenraum (3) aus, welcher teilweise mit elastischem Material (4) gefüllt ist. Hierdurch sind diese Behälter (1 ; 2) zueinander
stoßdämpfend elastisch gelagert. Weiterhin ist das Behältnis dadurch gekennzeichnet, dass der äußere Behälter (2) zusammen mit dem Abdeckmittel (13), im verschlossenen Zustand, den innenliegenden Glasbehälter (1) vollständig umhüllt. Neuheit:
Das Abdeckmittel (13) ist dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem einzigen Verschluss (Seite 25), mit mindestens zwei verschließenden Deckeln (16; 17), besteht. Dabei weist nur einer der verschließenden Deckel (16 / 17) ein zu seinem Behälter (1 ; 2) passendes
Befestigungsmittel (22 / 26), vorzugsweise einen Schraub- oder Bajonettverschluss, auf. Als verschließender Deckel wird hierbei jener Deckel bezeichnet, der im überwiegenden Maße die Verschließung eines Behälters ermöglicht. Darüber hinaus bleibt es gestattet, dass das Abdeckmittel (13) weitere Befestigungsmittel (25) zum Anbringen von Komponenten besitzen kann, die nicht zum Verschließen relevant sind. Zur Vereinfachung wird fortan der den äußeren Behälter (2) verschließende Deckel als äußerer Deckel (17) und der den innenliegenden Behälter (1) verschließende Deckel als innenliegender Deckel (16) bezeichnet. Ein weiteres Merkmal des Abdeckmittels (13) ist, dass der innenliegende Deckel (16) innerhalb des äußeren Deckels (17), im abgelösten Zustand des Abdeckmittels (13), fixiert oder
festgehalten wird. In den besonders bevorzugten Ausführungsformen wird dies durch den Sicherungsring (24) realisiert.
Zudem besteht zwischen den festen Komponenten der verschließenden Deckel (16; 17) lediglich eine stoßdämpfende, elastische Verbindung (47), welche beispielsweise einen auf einen Deckel (17) einwirkenden Kraftstoß in seinem Betrag vermindert auf den anderen Deckel überträgt (16). Durch die stoßdämpfende Verbindung (47) können mindestens zwei Deckel (16; 17) zueinander, im verschlossenen Zustand, eine oder mehrere Relativbewegungen ausführen. Dank der Relativbewegungen kann beispielsweise der, die Relativbewegung ausführende Deckel (16), einen Behälter (1) verschließen, der stoßdämpfend, elastisch zu einem anderen Behälter (2) gelagert ist. In den bevorzugten Ausführungsformen werden diese
Relativbewegungen alleinig durch die Komprimierung von stoßdämpfenden, elastischen Material realisiert. In der bevorzugten Ausführungsform verschließt der äußere Deckel (17) den äußeren Behälter (2) über ein Schraubgewinde (26). Der innenliegende Deckel (16) verschließt hingegen den innenliegenden Glasbehälter (1) durch Anpressen. Dieses Anpressen wird dadurch realisiert, dass der innenliegende Deckel (16) in elastischem Material (47), vorzugsweise Kork, eingefasst ist, welches sich innerhalb des äußeren Deckels (17) befindet. Dieses elastische Material 47) ermöglicht, dass zwischen beiden Deckel (16; 17) lediglich eine stoßdämpfende, elastische Verbindung existiert und somit das Prinzip des vollkommen elastisch gelagerten innenliegenden Glasbehälters (1) erhalten bleibt. Gleichzeitig sorgt das elastische Material (47) dafür, dass der innenliegende Deckel (16) innerhalb des äußeren Deckels (17), im abgelösten Zustand des Abdeckmittels (13), festgehalten wird. Das stoßdämpfende, elastische Material (47) wird durch einen Sicherungsring (24) innerhalb des äußeren Deckels festgehalten. An der Unterseite des Sicherungsringes (24) befinden sich Erhebungen (48), welche die Griffigkeit, für das Ein- und Ausschrauben, erhöhen. Weiterhin ist das Abdeckmittel dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckmittel (13) den äußeren Behälter (2) oder den innenliegenden Glasbehälter (1), über ein oder mehrere
Dichtmittel (14; 15) hermetisch verschließt. Jedoch ist dieses Merkmal daran geknüpft, dass der zu verschließende Behälter eine geschlossene Oberfläche aufweist, sodass außerhalb der Öffnungen keine Flüssigkeiten oder Gase den Behälter verlassen können.
Damit der äußere Behälter (2) zudem eine hermetische Außenschutzhülle bilden kann, wird bevorzugt, dass das Abdeckmittel (13) den äußeren Behälter (2) und den innenliegenden
Glasbehälter (1), über ein oder mehrere Dichtmittel (14; 15), jeweils für sich einzeln, hermetisch verschließt. Dieses Merkmal ist ebenso an die soeben erwähnte Bedingung geknüpft.
DETAILS
Darüber hinaus ist das Abdeckmittel (13) dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche oder die Flächen des Abdeckmittels (13), welche mit dem Inhalt (30) in Kontakt treten können, zu maximal 70% aus Kunststoff oder einer Kunststoffbeschichtung bestehen.
Für eine überwiegend kunststofffreie Kontaktfläche wird bevorzugt, dass die Fläche oder die Flächen des Abdeckmittels (13), welche mit dem Inhalt (30) in Kontakt treten können, zu weniger als 50% aus Kunststoff oder einer Kunststoffbeschichtung bestehen. Für einen nahezu kunststofffreie Lagerung des Inhaltes wird besonders bevorzugt, dass die Fläche oder die Flächen des Abdeckmittels, welche mit dem Inhalt (30) in Kontakt treten können, zu maximal 30% aus Kunststoff oder einer Kunststoffbeschichtung bestehen. Für innenliegende Behälter (1), die selbst nur kunststofffreie Kontaktflächen zu ihrem
eingeschlossenen Inhalt (30) bieten, muss, für ein schlüssiges Gesamtkonzept, auch das Abdeckmittel (13) selbst kunststofffreie Kontaktflächen besitzen. Daher wird ganz besonders bevorzugt, dass die Fläche oder die Flächen des Abdeckmittels (13), welche mit dem Inhalt (30) in Kontakt treten können, völlig frei von Kunststoffen oder Kunststoffbeschichtungen sind, und sie demnach zu 0% aus Kunststoffen oder Kunststoffbeschichtungen bestehen. Statt der Verwendung von Kunststoff werden zur Auskleidung dieser, mit dem Inhalt (30) möglicherweise in Kontakt tretenden, Fläche oder Flächen des Abdeckmittels (13),
gesundheitliche unbedenkliche Materialien, wie Kork, Naturkautschuk, Keramik, Ton, Glas, Edelstahl, Silber, Gold, Platin und Titan verwendet.
Auf Grund ihrer positiven und zweckmäßigen Eigenschaften werden die Materialien Kork, Glas, Naturkautschuk, Edelstahl, Silber bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt werden Glas, Kork und Naturkautschuk, da die Materialien gesundheitlich unbedenklich sind und Glas zudem den gleichen Längenausdehnungskoeffizienten wie ein möglicher einsichtiger innenliegender Glasbehälter aufweist. Dabei kann der Glaskörper (23) nicht nur ein Teil eines Deckels sein, sondern ebenso selbst einen Deckel bilden.
Darüber hinaus ist es zweckmäßig, die Ausmaße des Abdeckmittels (13) festzulegen.
Im Folgenden wird von einem zylindrisch geformten Abdeckmittel ausgegangen, und daher meist Bezug auf den Durchmesser genommen. Sollte dagegen die horizontale
Querschnittsfläche des Abdeckmittels (13) von einem Kreis abweichen, dann gelten folgende genannten Werte als größte Ausdehnung aller möglichen horizontalen Querschnittsflächen des Abdeckmittels. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit soll der größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels (13) mehr als 2cm groß sein. Bevorzugt werden Abdeckmittel (13) deren größter äußerer
Durchmesser mindestens 3cm beträgt, da sich diese bereits eignen, um gebrauchsübliche Behältnisse für Flüssigkeiten zu verschließen.
Darüber hinaus ist es, insbesondere für transportable Behältnisse, zweckmäßig, dass der größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels eine Größe von 25cm nicht übersteigt. Aus Gründen der Handlichkeit werden, unter Berücksichtigung industrieller Verwendungszwecke, größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels bevorzugt, die kleiner als 20cm sind. Für vielfältigere Verwendungsmöglichkeiten im alltäglichen Gebrauch, werden größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels, die kleiner als 15cm sind, besonders bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt werden, insbesondere für Getränkeflaschen und -behälter, größte äußere Durchmesser des Abdeckmittels, die kleiner als 12 cm sind.
Analog verhält es sich mit der größten Höhe des Abdeckmittels (13), welche folgend im verschlossenen Zustand des Abdeckmittels bemessen werden. Aus Gründen der Handlichkeit soll die größte Höhe des Abdeckmittels kleiner als 20 cm sein. Bevorzugt werden Höhen des Abdeckmittels, die kleiner als 15 cm sind. Für gebrauchsübliche Behältnisse zur Aufnahme von flüssigen Lebensmitteln werden größte Höhen des Abdeckmittels, die kleiner als 10 cm sind besonders bevorzugt. Dagegen muss das Abdeckmittel, aufgrund seines Aufbaus, eine größte Höhe von mindestens 0,5cm besitzen. Bevorzugt wird, zur Realisierung einer ausreichenden Relativbewegung, eine größte Höhe des Abdeckmittels von mindestens 1cm. Um das
Abdeckmittel für größere Behältnisse verwenden zu können, muss dessen Durchmesser angepasst werden, wodurch, funktional bedingt, auch dessen Mindesthöhe ansteigt. Aus diesem Grund wird eine Höhe des Abdeckmittels von 1 ,5cm besonders bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt wird, für eine optimale Konstruktion des Abdeckmittels, eine Höhe des Abdeckmittels von mindestens 3cm. Weiterhin wird bevorzugt, dass die größte Höhe des Abdeckmittels (13) maximal 250% des größten Durchmessers des Abdeckmittels beträgt. Für handlichere Ausführungsformen wird besonders bevorzugt, dass die größte Höhe des Abdeckmittels maximal 200% des größten Durchmessers beträgt. Ganz besonders bevorzugt wird, dass die größte Höhe des
Abdeckmittels maximal 150% des größten Durchmessers beträgt um das Abdeckmittel möglichst klein zu halten. Das Abdeckmittel (13) ist insbesondere für äußere Behälter (2) mit einem Fassungsvolumen von 0,05 bis 50 Liter gedacht. Aus Gründen der räumlichen Dimensionen wird bevorzugt, dass das Abdeckmittel für äußere Behälter (2) mit einem Fassungsvolumen von 100 Milliliter bis 20 Liter verwendet wird. Besonders bevorzugt wird die Verwendungsmöglichkeit für
gebrauchstypische Behältnisse mit einem Fassungsvolumen von 200 Milliliter bis 10 Liter. Auf Grund der besonderen Eigenschaft des Abdeckmittels (13), dass dieses eine
Relativbewegung zwischen mindestens zwei Deckeln (16; 17) zulässt, eignet sich das
Abdeckmittel außerordentlich gut für Behältnisse, bei denen Relativbewegungen zwischen den Öffnungen (7; 8) der Behälter notwendig sind. Aus diesem Grund wird besonders bevorzugt, das Abdeckmittel für einen mehrfach zu verschließenden Behälter zu verwenden, der im Inneren aus einem den Inhalt (30) aufnehmenden innenliegenden Behälter (1) besteht, welcher vollkommen stoßdämpfend elastisch zu einem ihn einhüllenden, äußeren Behälter (2) lagert, wobei der Raum (3) zwischen dem innenliegenden Behälter (1) und dem äußeren Behälter (2) zu Teilen oder vollständig durch stoßdämpfendes, elastisches Material (4) ausgefüllt ist und der äußere Behälter (2) bevorzugt eine Einsicht auf seinen Inhalt zulässt. Daraus ergibt sich der außerordentliche Vorteil, dass in Verbindung mit dem Abdeckmittel (13) erstmals hermetisch geschlossene Behältnisse möglich werden, die einen Glasbehälter in sich vollkommen elastisch gelagert und schützend aufnehmen und zudem noch eine Einsicht gewähren können. Dieses Abdeckmittel wird, in seiner Grundstruktur, in der vorangegangenen Ausführungsform als Bechers verwendet, [vgl. Figur 10 und 11]
AUSFÜHRUNGSFORM MIT FLÜSSIGKEITSAUSLAUF Eine weitere Ausführungsform [Figur 12 - 15] zu dem Abdeckmittel nach Anspruch 7 zeigt auf, dass dieses Abdeckmittel ebenso einen Flüssigkeitsauslauf aufweisen kann. Hierbei wird das oben erwähnte Merkmal der hermetisch verschlossenen Behälter, abseits des
Flüssigkeitsauslaufes, beibehalten. Dieser Flüssigkeitsauslauf kann aus einer Materialaussparung eines oder mehrerer Deckel (16; 17), einem Auslaufstutzen, vorzugsweise bei einer Trinklernflasche für Kinder, oder aus einem Trinkrohr (64), vorzugsweise bei einer Fahrradflasche, bestehen. In der besonders bevorzugten Ausführungsform besteht der Flüssigkeitsauslauf aus einem Auslaufstutzen, oder aus einem Trinkrohr (64). Für das direkte Konsumieren von Flüssigkeiten unterwegs wird ganz besonders bevorzugt ein Trinkrohr (64) verwendet. Dieses Trinkrohr (64) ist in den bevorzugten Ausführungsformen elastisch zu den festen Komponenten des verschließenden Deckels (16) gelagert. Darüber hinaus ist das Trinkrohr (64) bevorzugt aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien und ganz besonders bevorzugt aus Edelstahl, gefertigt. Weiterhin wird bevorzugt, dass sich das Trinkrohr (64) selbst hermetisch verschließen kann. In einer Ausführungsform weist eine spezielle Verschlusskonstruktion des Trinkrohrs (64) ein Kugelventil (57) aus Edelstahl auf. Hierdurch wird ein schneller Zugang auf den flüssigen Inhalt (30) des innenliegenden Glasbehälter (1) gewährt, ohne dass der Verschluss (13) entfernt werden muss. Dieses Kugelventil (57) dichtet selbst mittels eines Dichtmittels (59) hermetisch ab. In der Explosionszeichnung [Figur 14] werden die einzelnen Komponenten des Verschlusses dargestellt. Der innenliegende Deckel (16) umfasst einen Glas- oder Keramikkörper, bevorzugt einen Glaskörper (23), welcher ein ringförmiges Dichtmittel (14), beispielsweise aus Kork, ebenso wie in den anderen Ausführungsformen beschrieben, einspannt. In der Mitte erhebt sich dieser Glasköper (23) zu einem hohen Rand und bildet dadurch eine Öffnung mit einer
Glaswulst (63). Über diesen Rand wird ein speziell geformtes Dichtmittel (61) gestülpt, welches zur vollkommenen Dichtheit zusätzlich kleine Dichtringe auf der Oberfläche besitzt. Der äußere Deckel (17) wird aus einem kuppeiförmigen Gehäuse gebildet, an dessen Unterseite sich ein Schraubgewinde befindet. Über dieses Schraubgewinde bildet der äußere Deckel (17), zusammen mit dem äußeren Behälter (2), eine kraftschlüssige Einheit und damit eine kraftschlüssige Außenschutzhülle um den innenliegenden Glasbehälter (1). Auf etwa mittiger
Höhe des äußeren Deckels (17) ist an seiner Innenseite ein Schraubgewinde (25) für den Sicherungsring (24) angebracht. Bei dem Zusammenbau des Abdeckmittels (13) wird der innenliegende Deckel (16),
einschließlich seiner Dichtmittel (14; 61 ), in ein speziell geformtes und stoßdämpfendes, elastisches Material (47) eingefügt und in diesem fest eingeklemmt. Zusammen mit dem innenliegenden Deckel (16), wird dieses stoßdämpfende, elastische Material (47) in den äußeren Deckel (17) eingeschoben und durch den Sicherungsring (24) in diesem Zustand fixiert. Von oben kann anschließend der Einlaufstutzen (62) des Trinkrohrs (64), welcher unterhalb des Kugelventils (57) liegt, in die zwei Deckel (16; 17) hinein geschoben werden. Das hier befindliche Dichtmittel (61) des innenliegenden Deckels (16), welches auf der Glaswulst (63) aufliegt, presst sich dabei von außen dicht an den Einlaufstutzen (62) des Trinkrohrs (64) und dichtet den innenliegenden Deckel (16) vollständig ab. Anschließend wird über das senkrecht aufgerichtete Trinkrohr (64) eine halbkugelförmige Kuppel (58) gestülpt. Diese besitzt, ähnlich dem Dach einer Sternenwarte, in der Mitte, von 0° bis 90°, eine Aussparung für die Bewegung des Trinkrohrs (64). Über ein Schraubgewinde (60), das sich auf der
innenliegenden Unterseite der Kuppel (58) befindet, wird diese an dem äußeren Deckel (17) befestigt. Dabei sorgt die Kuppel (58) für einen sicheren Halt des Trinkrohrs (64) und leitet mögliche einwirkende Kräfte auf den äußeren Deckel (17) ab. Das Trinkrohr (64) umfasst neben dem Einlaufstutzen (62) ein Kugelventil (57), wodurch sich das Trinkrohr (64) im abgeknickten Zustand selbst hermetisch verschließt. Durch ein Aufrichten des Trinkrohrs (64) wird für die Flüssigkeit ein Kanal geschaffen. Selbst bei einem Sturz auf das aufgerichtete Trinkrohr (64) wird die hermetisch verschlossene Hülle des innenliegenden Glasbehälters (1) nicht verletzt, da das Trinkrohr (64) Relativbewegungen zu dem innenliegenden Deckel (16) ausführen kann. Damit die Flüssigkeit in keinem Kontakt zu Kunststoffen steht und vollkommen gesundheitlich unbedenklich konsumiert werden kann, besteht das gesamte Trinkrohr (64) in den bevorzugten Ausführungsformen aus Edelstahl. Zudem verhindert ein Torsionsschutz, dass sich die Kuppel (58) und das darunter liegende Trinkrohr (64), auf Grund von Reibungskräften im Bereich des Dichtmittels (61) der Glaswulst (63), von dem äußeren Deckel (17) löst. Hierzu führen Haltenasen (54) an der Außenseite des innenliegenden Deckels (16) in Aussparungen des stoßdämpfenden, elastischen, Materials (47) hinein. Ebenso besitzt der äußere Deckel (17) Nasen (55) auf seiner Innenseite, die in das stoßdämpfende, elastische Material (47) hinein reichen. Über die Anordnung wird eine
Verbindung hergestellt, sodass keine relativen Drehbewegungen zwischen dem äußeren Deckel (17) und dem innenliegenden Deckel (16) möglich sind.
[DETAILS DES ABDECKMITTELS NACH ANSPRUCH 10] Abdeckmittel mit einem SAUGMITTEL, siehe Ausführungsform KLEINKINDFLASCHE
(Seite 63) [Figur 16] Die Erfindung betrifft ein Abdeckmittel (13) für ein Behältnis, bei dem ein innenliegender Glasbehälter (1) vollkommen elastisch zu einem ihn einhüllenden, äußeren Behälter (2) lagert. Das Abdeckmittel (13) ist dadurch gekennzeichnet, dass es ein Saugmittel (68) als
Flüssigkeitsauslauf, vorzugsweise aus Silikon oder Kautschuk, aufweist. Dieses Abdeckmittel (13) mit Saugmittel (68) ist bevorzugt für Kleinkinder gedacht. Das Abdeckmittel ist sowohl für Behältnisse nach dem Stand der Technik, als auch für
Behältnisse nach Anspruch 1 vorgesehen. Bevorzugt wird es für Behältnisse verwendet, bei denen der äußere Behälter (2) aus Kunststoff besteht. Damit eine Einsicht auf den Inhalt (30) des innenliegenden Glasbehälters (1) möglich ist, wird das Abdeckmittel (13) besonders bevorzugt für Behältnisse nach Anspruch 1 verwendet. In den bevorzugten Ausführungsformen weist das Abdeckmittel (13) die Besonderheit auf, dass das Saugmittel (68) einen breiten Flansch besitzt. In den besonders bevorzugten
Ausführungsformen wird der breite Flansch des Saugmittels (68) mittels eines Anpressrings (67) auf die Öffnungen beider Behälter (1 ; 2) gepresst und verschließt diese. Er fungiert auf diese Weise gleichzeitig als Dichtmittel. Das Dichtmittel wird für Behältnisse verwendet, bei welchen der äußere Behälter (2) ein Befestigungsmittel (26) passend zu dem Abdeckmittel bzw. dem Anpressring besitzt. Oberhalb des Anpressrings (67), welcher Teil des äußeren Deckels (17) ist, kann sich eine äußere Kappe (17) befinden, welcher über das Saugmittel (68) gestülpt wird und dieses vor Schmutz und äußeren Einflüssen schützend aufbewahrt. Des Weiteren kann diese äußere Kappe (17), zusammen mit einem weiteren Dichtmittel (15) und einem Befestigungsmittel (69), sowie einem Befestigungsmittel (26) des Anpressrings (67) zum Verschließen des Inhaltes (30) in einer hermetisch verschlossenen Außenschutzhülle sorgen, sodass, selbst nach einem Glasbruch, der Inhalt (30) nicht nach außen dringen kann.
[DETAILS DER ERFINDUNG NACH ANSPRUCH 11] FÜLLSTANDANZEIGE an einem Gefäß, siehe Ausführungsform mit DOMFÖRMIGER
KUPPELLAGERUNG (Seite 67) [Figur 20] Die Erfindung betrifft eine auf einer Behälterwand schräg aufgebrachten Füllstandsanzeige. Nach dem Stand der Technik sind Füllstandanzeigen für Gefäße bekannt, welche parallel zur Ebene der Standfläche (89) des Gefäßes angebracht sind. Diese weisen den Nachteil auf, dass sie für die letzten Milliliter einer Flüssigkeit oder Kubikzentimeters eines Pulvers, welches sich auf dem Boden des Gefäßes verteilen, schlecht einzusehen sind. Oft ist dies, z.B. bei einem Becherglas, auch den Rundungen am Gefäßboden geschuldet. Um die Genauigkeit zu erhöhen, muss die Flüssigkeit derart im Gefäß verteilt werden, dass die Füllmenge auf einer Skala deutlich abzulesen ist. Dies gelingt durch das Anbringen einer schrägen Füllstandanzeige, vorzugsweise im 45 Grad Winkel, im unteren Bereich des Gefäßes. Durch ein Kippen des Gefäßes, um selbigen Winkel der Füllstandanzeige, kann der Flüssigkeitsspiegel parallel zu den Füllstandmarkierungen (87) gebracht und abgelesen werden. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen, horizontal zur Standfläche angebrachten
Füllstandmarkierungen ergibt sich aus der Geometrie des Gefäßes. Bei einem Rundkolben ist die Lage bzw. der Winkel der Füllstandmarkierung beliebig. Dem hingegen ergibt sich bei Gefäßen mit zylindrischer Form, beispielsweise einem
Becherglas, ein Vorteil. Durch das Kippen begibt sich die Flüssigkeit an die tiefste Stelle. Da die Grundfläche hier wesentlich geringer als die Grundfläche eines eben stehenden Becherglases ist, schichtet sich die Flüssigkeit zu einer höheren Säule auf. Mit einer passend zum Volumen abgestimmten Füllstandmarkierung (87) kann das Volumen genauer abgelesen werden. Ein noch größerer Vorteil ergibt sich für alle Gefäße, bei denen die Seitenwände konisch nach innen aufeinander zu laufen, z.B. bei einem Erlenmeyerkolben. Durch den spitzen Winkel, kleiner 90 Grad, zwischen der Ebene der Standfläche und der Ebene der Seitenwand, ergibt sich beim Kippen des Gefäßes um 45 Grad eine sehr kleine Grundfläche, über welche sich die Flüssigkeit aufschichtet. Die letzten Milliliter der Flüssigkeit können auf diese Weise viel genauer abgelesen werden, als wenn sich die Flüssigkeit flach auf der großen Grundfläche des stehenden Erlenmeyerkolbens verteilt.
Es kann also neben den herkömmlichen Füllstandanzeigen auch eine schräge Füllstandanzeige an der Gefäßwand angebracht sein. Diese Füllstandsanzeige besitzt eine oder mehrere
Füllstandmarkierungen (87), wobei jede Füllstandmarkierung (87) in einer eigenen Ebene liegt, welche jeweils mit der Ebene der Standfläche (86) des Behälters bzw. des Gefäßes einen kleinsten Schnittwinkel von mindestens 20 Grad bis maximal 70 Grad, vorzugsweise 46 Grad, besitzt. Hierbei wird bevorzugt, dass alle Ebenen aller Füllstandmarkierung (87) eines Behälters den gleichen Schnittwinkel mit der Ebene der Standfläche des Behälters (86) bzw. des Gefäßes aufweisen. Dies erleichtert wesentlich das Ablesen des Füllstandes der letzten Milliliter bei Flüssigkeiten und der letzten Kubikzentimeter bei pulverförmigen Substanzen. Hierbei sind die Füllstandmarkierungen (87) vorzugsweise umlaufend um den halben Behälter geführt und bilden, bei frontaler und mittiger Betrachtung des stehenden Behälters, nach unten geöffnete Parabeln um den Behälter. Betrachtet man die Füllstandmarkierungen (87) von der Seite, so scheinen sie, gleichwohl wie der Flüssigkeitsspiegel eines um 45 Grad seitlich gekippten Behälters, im 45 Grad Winkel zu verlaufen. Bei dieser seitlichen Betrachtung lässt sich die Parabelform nur erahnen. Man erkennt eine Linie auf der Vorderseite und das Ende der selbigen auf der Rückseite des Behälters. Durch schräges Halten des Behälters, zum Beispiel im 45 Grad Winkel, passt sich die
Oberfläche der Flüssigkeit oder des Pulvers, durch Schütteln, aufgrund der Schwerkraft, der Neigung an und legt sich eben zum Bezugssystem Erde. Hierbei wird der Behälter, den 45 Grad Winkel beibehaltend, derart gedreht, dass eine der mehreren halb um den Behälter umlaufenden Füllstandmarkierungen (87) überall auf gleicher Höhe mit dem Flüssigkeits- bzw. Pulver-Spiegel steht. Für ein besseres Ablesen wird bevorzugt, dass die Linien bzw. die Füllstandmarkierungen (87) abwechselnd dicker und dünner, oder gestrichelt und ungestrichelt, oder verschiedenfarbig ausgeführt sind. Ebenso können sie gut ablesbare Zahlen enthalten. Hierbei ist es von Vorteil, wenn bei der seitlichen Betrachtung an jeder Markierungslinie auf der vorderen Gefäßwand am unteren Parabelast die entsprechende Füllstands-Zahl abzulesen ist, und an derselben Linie, durch den Behälter hindurch, am anderen Parabelast die gleiche Zahl zu erkennen ist. Hierbei muss die hintere Zahl spiegelverkehrt und invertiert aufgetragen sein, so dass sie mittels Betrachtung durch den Behälter hindurch lesbar erscheint. Weiterhin sollten die Zahlen möglichst über der zu bezeichnenden Linie stehen und möglichst groß ausgeführt sein, damit
auch bei intransparenten Flüssigkeiten, durch den Behälter hindurch, die Zahl erkannt werden kann. Die schräge Füllstandsanzeige eignet sich besonders hervorragend für breite Behälter oder Gefäße, welche im Bereich der letzten Kubikzentimeter ihres unteren Volumens breit ausgeführt sind. Hierbei verteilt sich das Volumen der Flüssigkeit bzw. des Pulvers auf einer breiten Bodenfläche und wird mit einer gewöhnlichen Füllstandsanzeige, welche ausschließlich mit horizontalen Füllstandmarkierungen versehen ist, schlecht ablesbar. Durch das schräge Halten schichtet sich die Flüssigkeit oder das Pulver, bedingt durch die Eckausbildung, zu einer höheren Füllstandsäule auf. Dadurch kann klarer der Füllstand bis zum letzten Bruchteil des letzten Kubikzentimeters der Flüssigkeit oder des Pulvers unterschieden werden. Dieser Sachverhalt kann schnell und einleuchtend anhand des Beispiels von Kirschsaft oder einer ähnlich farbigen Flüssigkeit in einem normalen Trinkglas veranschaulicht werden, welches soeben geleert wurde. Meist erscheint es, als sei das Glas restlos geleert. Dennoch bleibt an der Glaswand ein dünner Flüssigkeitsfilm zurück, welcher sich allmählich, aufgrund der
Schwerkraft, unten auf der Bodenfläche des Glases sammelt. Dadurch, dass es sich oft lediglich um einen Bruchteil eines Milliliters handelt, welcher sich auf einer breiten Bodenfläche verteilt, erscheint es, als wäre das Glas vollkommen geleert. Wird das Glas jedoch 45 Grad zur Seite gekippt, so schichtet sich diese restliche Flüssigkeitsmenge, aufgrund der nun geringeren Bodenfläche, zu einer Höhe von über einen halben Zentimeter und mehr auf. Dieses Beispiel lässt erkennen, dass eine schräge Füllstandsanzeige gerade für das Ablesen der letzten Milliliter bis hin zum letzten Bruchteil des letzten Milliliters einer Flüssigkeit oder eines Pulvers in einem Bechergefäß sehr sinnvoll sein kann. In einem Freihandexperiment kann eine solche 45 Grad Füllstandsanzeige improvisierend an einem Becherglas aufgetragen werden, indem, stets unter garantierter 45 Grad Neigung des Becherglases, der Füllstand einer in dem Becherglas befindlichen Flüssigkeit stufenweise verringert und dabei die parabelförmigen Linien der Oberfläche der Flüssigkeit um das halbe Becherglas von Parabelast zu Parabelast nachgezeichnet wird. Das Anbringen einer derartigen schrägen Füllstandanzeige, zusätzlich zu einer horizontalen Füllstandsanzeige, ist heutzutage im großindustriellen Bereich kein nennenswerter Aufwand. Schräge Füllstandanzeigen können insbesondere für Labore, Forschung, Medizin und in den Bereichen der verarbeitenden und chemischen Industrie von Vorteil sein.
[DETAILS DER ERFINDUNG NACH ANSPRUCH 15] GLASKÖRPER im Inneren des innenliegenden Deckels (1) als kunststofffreie Kontaktfläche zum Inhalt (30); Kommt in allen Ausführungsformen vor, außer bei der Kleinkindflasche, Bezugszeichen 23 Die Zielstellung der Konstruktion eines geschützten Glasbehälters ergab sich aus der gesundheitlichen Bedenklichkeit des Konsums von Flüssigkeiten aus Kunststoffbehältern oder Metallbehältern mit innenliegender Kunststoffbeschichtung, da bei diesen Weichmacher in die Flüssigkeit übergehen und ungewollt mit konsumiert werden. Aus diesen Gründen werden heutzutage vor allem für hochwertige und im Geschmack sensible Lebensmittel und
Flüssigkeiten Glasbehälter verwendet. Jedoch weisen auch viele dieser Glasbehälter im Bereich des Deckels einen Kontakt zu Kunststoffen auf. Entweder ist der Deckel vollkommen aus Kunststoffen gefertigt, oder er besteht aus Metall, welches innen zu Dicht- und
Korrosionsschutzzwecken mit einer dünnen Kunststoffbeschichtung überzogen ist. Hier finden ebenso Übergänge von Weichmachern aus den Kunststoffen zu dem Inhalt (30) des
Glasbehälters (1) statt. Insbesondere bei Schieflagen und Erschütterungen des Behältnisses tritt die Flüssigkeit häufig in direkten Kontakt mit der Innenseite des Deckels (16). Diese Problematik soll ebenso durch die Erfindung überwunden werden. Bei der Erfindung wurde daher der Anspruch gestellt, dass die mit der Flüssigkeit in Kontakt tretende Fläche des Abdeckmittels (13), einschließlich der Dichtmittel (14; 61 ; 68), möglichst vollständig aus gesundheitlich unbedenklichen Materialien besteht. Deshalb wird bevorzugt, dass das Behältnis ein Abdeckmittel (13) besitzt, dessen Fläche, welche mit dem Inhalt (30) des innenliegenden Glasbehälters (1) in Kontakt treten kann, zu maximal 70% aus Kunststoff oder einer Kunststoffbeschichtung besteht. Besonders bevorzugt wird, insbesondere für heiße Inhalte (30), dass die Fläche des Abdeckmittels (13), welche mit dem Inhalt (30) des innenliegenden Glasbehälters (1) in Kontakt treten kann, zu maximal 40% aus Kunststoff oder einer Kunststoffbeschichtung besteht. Ganz besonders bevorzugt wird eine vollkommene Kunststofffreiheit, sodass demnach 0% der Fläche des Abdeckmittels (13), welche mit dem Inhalt (30) des innenliegenden Glasbehälters (1) in Kontakt treten kann, aus Kunststoff besteht. Daher kommen bevorzugt Materialien wie Kork, Naturkautschuk, Glas, Keramik, Edelstahl, Silber, Ton und Kombinationen aus diesen, für diese Fläche des Abdeckmittels (13) und Dichtmittels in Frage.
Wie allerdings allgemein von Weinflaschen bekannt ist, lösen sich ebenso Stoffe aus Kork heraus. Obwohl diese Stoffe bei naturbelassenem Kork nur natürliche Substanzen sind, verändern sie den Geschmack des Inhaltes und sind somit unerwünscht. Ebenso verhält es sich mit Naturkautschuk. Deswegen ist bei den besonders bevorzugten Ausführungsformen die mit der Flüssigkeit in Kontakt tretende Innenseite des innenliegenden Deckels (16) mit Glas, Silber, Ton, Keramik oder Edelstahl ausgekleidet und verwendet nur im notwendigsten Maß Kork oder Naturkautschuk als Dichtmittel. In den ganz besonders bevorzugten Ausführungsformen wurde der besondere und für den konventionellen Gebrauch ungewöhnliche Anspruch gestellt, dass die mit der Flüssigkeit in Kontakt tretende Innenseite des innenliegenden Deckels (16) aus Glas bestehen soll. Um den Kontakt der Flüssigkeit mit dem Dichtmittel (14) so gering wie möglich zu halten, wurde für diese Ausführungsformen ein spezieller Glaskörper (23) konzipiert, der gleichzeitig die
Innenseite des innenliegenden Deckels (16), und in manchen Ausführungsformen ihn selbst, bildet. Dieser Glaskörper (23) ist nach Innen in die Öffnung (7) des innenliegenden
Glasbehälters (1) hinein geformt. Dabei schließt er so dicht wie möglich an der Glaswand des innenliegenden Glasbehälters (1) an. Der Glaskörper (23) umfasst einen eben verlaufenden Glasring, der das Anpressen des Dichtmittels (14) auf das Mundstück (38) des innenliegenden Glasbehälters (1) bezweckt. Mittels einer darunter befindlichen Aussparung entsteht eine Klemmvorrichtung, die das Dichtmittel (14), beispielsweise aus Kork oder Naturkautschuk, einspannt. In einem sehr geringen Abstand zur Innenseite des innenliegenden Glasbehälters (1) verläuft der Glaskörper (23) parallel zur inneren Wand in das Innere des innenliegenden Glasbehälters (1). Durch eine leichte Anschrägung des Glaskörpers (23) nach innen, wird das Aufsetzen des Abdeckmittels (13) erleichtert. Mittig folgt eine kuppeiförmige Auswölbung, welche zur Stabilität bei gleichzeitiger Gewichtsreduzierung dient. Durch das geringe Spaltmaß zwischen dem Mundstück (38) und dem Glaskörper (23) des innenliegenden Deckels (16) können ausschließlich in diesem Bereich Moleküle des Inhaltes (30) mit dem Dichtmittel (14) in Kontakt treten. Je dünner dieser Spalt gefertigt ist, desto weniger Kontakt ist möglich. Um den Spalt und damit den Austausch der Moleküle mit der Dichtung (14) sehr gering zu halten, wird der Glaskörper (23) derart exakt an den Durchmesser des Mundstückes (38) angepasst, dass einzig die Fertigungstolleranzen bei der Herstellung der beiden Komponenten den Spalt bilden. Diese liegen unterhalb eines Millimeters. Dadurch ist ein hermetisch verschließender innenliegender Glasbehälter (1 ) möglich, bei dem beispielsweise bis zu 99,9% der den Inhalt (30) einschließende Fläche aus Glas besteht. Die übrige
Kontaktfläche von 0, 1%, also einem Tausendstel, wird durch ein gesundheitlich unbedenkliches Naturmaterial wie Kork oder Naturkautschuk gebildet. Dadurch ist es möglich, einen zu 100% gesundheitlich unbedenkliches und geschmacksneutrales Behältnis für Flüssigkeiten zu konstruieren. Weil für den Glaskörper (23) auf der Innenseite des innenliegenden Deckels (16) dasselbe Material wie für den innenliegenden Glasbehälter (1 ) und dessen Mundstück (38), in das er hineinreicht, verwendet wird, besitzen beide Körper auch dieselben
Längenausdehnungskoeffizienten. Damit ändern beide Glaskörper bei einer
Temperaturänderung ihre Längenverhältnisse gleichermaßen. Erst dies ermöglicht einen minimalsten Spaltabstand und damit die größtmöglich Auskleidung, der mit dem Inhalt (30) in Kontakt tretenden Flächen, mit Glas. Würde für die Auskleidung der Deckelinnenseite anstatt dem Glas ein anderes Material wie Edelstahl verwendet werden, dann müsste auf Grund der unterschiedlichen Längenausdehnung der Spalt größer gestaltet sein, um ein Zersprengen des Mundstückes (38) zu vermeiden. In Folge des größeren Spaltmaßes würde eine größere Fläche des Dichtmittels (14) mit dem Inhalt (30) in Kontakt stehen. Erst die Verwendung von Glas für die Kontaktfläche, sowie die spezielle Form des Glaskörpers (23), ermöglichen einen geringst möglichen Kontakt des Inhaltes (30) mit dem Dichtmittel (14). Dieser innovative Schritt ist nur möglich, weil erfindungsgemäß der innenliegende Glasbehälter (1) vollkommen elastisch zum äußeren Behälter (2) und dessen äußeren Deckel (17) gelagert ist. Dadurch wird der innenliegende Deckel (16) bei einem Stoß, Schlag oder Sturz vor direkten Krafteinwirkungen geschützt. Dank dieser Konstruktion ist es erst möglich, auch den
innenliegenden Deckel (16) mit einem vergleichsweise spröden Material wie Glas auszukleiden. Der Stand der Technik bietet hierzu keine vergleichbare Lösung. Daher ist die
Konstruktionsweise im Bereich transportabler Behältnisse einmalig und innovativ. Hierdurch kann der Stand der Technik nochmals überwunden werden.
[VORTEILE DER ERFINDUNG IN BEZUG ZUM STAND DER TECHNIK] Behältnis mit einem innenliegenden, den Inhalt aufnehmenden Glasbehälter mit folgenden Eigenschaften: - STURZFEST, für Stürze aus gebrauchsübliche Höhen auf Beton
(Stand der Technik: nur schlag- und stoßfest)
- hierbei ist eine EINSICHT auf den Inhalt, sowie dessen Zustand und Füllstand möglich - der innenliegende Glasbehälter wird von einer KRAFTSCHLÜSSIGEN
AUSSENSCHUTZHÜLLE umgeben
- dieser SCHUTZ ist ALLSEITIG, das Behältnis kann auch auf den Kopf fallen
- die Außenschutzhülle ist hermetisch geschlossen, sodass der Inhalt des Glasbehälters ZWEIFACH HERMETISCH umhüllt lagert
- dadurch besteht selbst bei einem Glasbruch absolute Sicherheit, da weder Flüssigkeit noch GLASSPLITTER aus der AUSSENSCHUTZHÜLLE austreten können
- dank eines Glaskörpers im Deckel lagert die Flüssigkeit zu 100% KUNSTSTOFFFREI - komfortable Abdeckmittel, da der Glasbehälter und der ihn einhüllende äußere Behälter durch einen EINZIGEN VERSCHLUSS verschlossen werden
- VOLLKOMMENE INDIVIDUALISIERUNG des Behältnisses dank des frei gestaltbaren, einsichtigen Zwischenraums, welcher sich zwischen beiden Behältern ausbildet.
- ökologisch dank MODULARISIERUNG, erweiterbar und Teile ersetzbar durch Module Die mit der Erfindung erzielten Vorteile überwinden den Stand der Technik deutlich. Durch die Erfindung werden erstmals sturzfeste Glasbehälter möglich, bei denen gleichzeitig eine Einsicht auf den Inhalt gegeben ist. Zusätzlich wird, dank der kraftschlüssigen Außenschutzhülle, der Inhalt des Behältnisses ebenso bei Extrem belastungen zweifach hermetisch dicht verschlossen. So können auch im Extremfall weder Scherben noch Flüssigkeit aus dem Behältnis austreten. Gleichzeitig bietet das Abdeckmittel, dank der Verwendung eines einzigen Verschlusses, ein komfortables öffnen und Schließen des Behältnisses. Aufgrund der Einsicht und der hohen Sicherheit, sowie durch die Möglichkeit der Individualisierung, ist die Erfindung für viele
Menschen besonders attraktiv. Insbesondere Schüler, Lehrer und Sportler können durch die Erfindung endlich auch Glasflaschen in Schulen und Sporthallen verwenden. Ebenso wird der Markt der Säuglingsflaschen revolutioniert. Erstmals ist, dank der Splitterschutzhülle, eine absolut sichere, sturzfeste und einsichtige Kleinkindflasche aus Glas möglich.
[ENDE DER BESCHREIBUNG]
- FIGURENBESCHREIBUNG -
Gestrichelte Linien stellen hinter oder vor der Schnittebene liegende Objekte dar, die für ein Verständnis der Funktion von Bedeutung sind. Anderenfalls markieren sie Schnittebenen.
Figur 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform als Flasche mit dem zusätzlich entwickelten zweifach hermetisch verschließenden Doppelschraubverschluss im verschlossenen Zustand.
Figur 2 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den oberen Bereich (32) der Ausführungsform als Flasche und verdeutlicht das Funktionsprinzip des entwickelten Torsionsschutzes. Zur Vereinfachung wurde der Verschluss nicht dargestellt.
Figur 3 zeigt einen horizontalen Schnitt durch den oberen Bereich der Ausführungsform als Flasche, entlang der Schnittebene 70, die in Figur 2 markiert ist.
Figur 4 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den zweifach hermetisch verschließenden Doppelschraubverschluss und den oberen Bereich (32) der Ausführungsform als Flasche im verschlossenen Zustand. Dabei schließen der äußere Deckel (17) und der innenliegende Deckel (16). Zwischen den Deckeln besteht keine starre oder unelastische Verbindung.
Figur 5 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den zweifach hermetisch verschließenden Doppelschraubverschluss und den oberen Bereich (32) der Ausführungsform als Flasche im teilverschlossenen Zustand. Dabei schließt nur der äußere Deckel (17). Der innenliegende Deckel ist gelöst und durch den Federdruck der Feder (18) nach oben gesprungen. Die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) werden von den Materialaussparungen (20) des äußeren Deckels (17) aufgenommen.
Figur 6 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den zweifach hermetisch verschließenden Doppelschraubverschluss und den oberen Bereich (32) der Ausführungsform als Flasche im unverschlossenen Zustand. Dabei sind beide Deckel vollständig gelöst. Die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) ruhen in den Materialaussparungen (20) des äußeren Deckels (17).
Figur 7 zeigt einen horizontalen Schnitt entlang der Schnittebene 71, die in der Figur 4 markiert ist, durch den zweifach hermetisch verschließenden Doppelschraubverschluss im verschlossenen Zustand. Die Nasen (19) des innenliegenden Deckels (16) befinden sich in dem Hohlraum (39), der zwischen dem innenliegenden Deckel (16) und dem äußeren Deckel (17) besteht. Der innenliegende Deckel (16) berührt den äußeren Deckel (17) in keinem Punkt.
Figur 8 zeigt einen horizontalen Schnitt entlang der Schnittebene 72, die in der Figur 6 markiert ist, durch den zweifach hermetisch verschließenden Doppelschraubverschluss im unverschlossenen Zustand. Die Nasen (19) des innenliegenden Deckeis (16) greifen in die regelmäßigen Materialaussparungen (20) des äußeren Deckels (17), sodass eine
kraftschlüssige Verbindung hergestellt ist.
Figur 9 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den mittels einer Explosionszeichnung dargestellten zweifach hermetisch verschließenden Doppelschraubverschluss.
Figur 10 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform als Becher im
verschlossenen Zustand.
Figur 11 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Ausführungsform als Becher im
unverschlossenen Zustand.
Figur 12 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform als Fahrradtrinkflasche mit Schnelltrinkverschluss im verschlossenen Zustand.
Figur 13 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Ausführungsform als Fahrradtrinkflasche mit Schnelltrinkverschluss im unverschlossenen Zustand.
Figur 14 zeigt eine Explosionszeichnung des Schnelltrinkverschlusses der Fahrradflasche.
Figur 15 zeigt einen vertikalen Schnitt durch das Kugelventil (57), welches für den
Schnelltrinkverschluss in Figur 12 und 13 verwendet wird.
Figur 16 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform als Kleinkindflasche mit Saugmittel im verschlossenen Zustand.
Figur 17 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform als Industriebehälter, im verschlossenen Zustand, bei dem die Ausführungsform der Flasche mit der Ausführungsform des Bechers kombiniert wurde.
Figur 8 zeigt einen vertikalen Schnitt durch den oberen Teil der Ausführungsform als Industriebehälter im unverschlossenen Zustand.
Figur 19 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform mit domförmiger Kuppeilagerung, welche eine Einsicht bis zum letzten Milliliter des Inhaltes ermöglicht.
Figur 20 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Ausführungsform mit domförmiger
Kuppellagerung mit 45° Füllstandsanzeige.
Figur 21 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform als thermisch
isolierenden Essensbehälter.
Figur 22 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Ausführungsform eines Metallbehälters mit Sichtfenstern.
Figur 23 zeigt einen vertikalen Schnitt durch die Ausführungsform eines Abdeckmittels mit zwei separaten Verschlüssen, die nicht miteinander verbunden sind.
Figur 24 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Verschluss mit einer doppelfunktionalen Außenschutzhülle aus Metall mit integriertem Trinkbecher, welcher in der Figur von dem Verschluss abgelöst ist.
Figur 25 zeigt einen vertikalen Schnitt durch einen Verschluss mit einer doppelfunktionalen Außenschutzhülle aus Metall mit integriertem Trinkbecher, welcher in der Figur an dem Verschluss fixiert ist.
Figur 26 veranschaulicht die Definition zu dem größten äußeren Durchmesser (107) des innenliegenden Glasbehälters (1), zu der größten äußeren Höhe (108) des innenliegenden Glasbehälters (1), sowie zu der Differenz der Höhe der Oberkante der Öffnung (111) und des Auflagepunktes (110) des innenliegenden Glasbehälters (1) auf dem stoßdämpfenden, elastischen Material (4), welcher in erster Priorität zur Mittelachse (109) des innenliegenden Glasbehälters (1) der nächste und in zweiter Priorität der unterste Auflagepunkt ist. Die Veranschaulichung erfolgt anhand eines schematisch dargestellten Behälters.
Figur 27 veranschaulicht denselben Sachverhalt, wie die vorangehende Figur, anhand eines weiteren beispielhaften und schematisch dargestellten Behälters.
Figur 28 veranschaulicht die Definition der Begriffe„vollständige Materialaussparungen" (100) und„teilweise Materialaussparungen" (101) anhand eines schematisch dargestellten äußeren Behälters. Eine Auswahl der vielfältigen Anordnungsvarianten von Sichtfenstern die eine Einsicht auf den Inhalt des äußeren Behälters ermöglichen, demonstriert die flexible Anwendbarkeit der Definition.
Figur 29 veranschaulicht denselben Sachverhalt, wie die vorangehende Figur, anhand eines weiteren beispielhaften und schematisch dargestellten äußeren Behälters.
Figur 30 veranschaulicht die Definition des Begriffs der„äußeren Oberfläche" (102) anhand eines schematisch dargestellten äußeren Behälters. Hierbei wird ersichtlich, dass auch sämtliche von außen sichtbaren Flächen der„teilweisen Materialaussparungen" (101) und der„vollständigen Materialaussparungen" (100), unabhängig von ihrer Anordnung, zu der „äußeren Oberfläche" (102) dazu gezählt werden. Aller mit der Nummer 102 beschrifteten Teilflächen gehören zu der„äußeren Oberfläche".
Figur 31 veranschaulicht denselben Sachverhalt, wie die vorangehende Figur, anhand eines weiteren beispielhaften und schematisch dargestellten äußeren Behälters.
Figur 32 veranschaulicht die Definition des Begriffs der„äußeren Materialoberfläche" (103) anhand eines schematisch dargestellten äußeren Behälters. Hierbei wird ersichtlich, dass auch sämtliche von außen sichtbaren Flächen der„teilweisen Materialaussparungen" (101), unabhängig von ihrer Anordnung, zu der„äußeren Materialoberfläche" (103) dazu gezählt werden. Aller mit der Nummer 103 beschrifteten Teilflächen gehören zu der„äußeren Materialoberfläche".
Figur 33 veranschaulicht denselben Sachverhalt, wie die vorangehende Figur, anhand eines weiteren beispielhaften und schematisch dargestellten äußeren Behälters.
Figur 34 veranschaulicht die Definition des Begriffs der„inneren Oberfläche" (104) anhand eines schematisch dargestellten äußeren Behälters. Hierbei wird ersichtlich, dass auch sämtliche von innen sichtbaren Flächen der„teilweisen Materialaussparungen" (101) und der „vollständigen Materialaussparungen" (100), unabhängig von ihrer Anordnung, zu der „inneren Oberfläche" (104) dazu gezählt werden. Aller mit der Nummer 104 beschrifteten Teilflächen gehören zu der„inneren Oberfläche".
Figur 35 veranschaulicht denselben Sachverhalt, wie die vorangehende Figur, anhand eines weiteren beispielhaften und schematisch dargestellten äußeren Behälters.
Figur 36 veranschaulicht die Definition des Begriffs der„inneren Materialoberfläche" (105) anhand eines schematisch dargestellten äußeren Behälters. Hierbei wird ersichtlich, dass auch sämtliche von innen sichtbaren Flächen der„teilweisen Materialaussparungen" (101), unabhängig von ihrer Anordnung, zu der„inneren Materialoberfläche" (105) dazu gezählt werden. Aller mit der Nummer 105 beschrifteten Teilflächen gehören zu der„inneren
Materialoberfläche".
Figur 37 veranschaulicht denselben Sachverhalt, wie die vorangehende Figur, anhand eines weiteren beispielhaften und schematisch dargestellten äußeren Behälters.
- BEZUGSZEICHENLISTE -
[ab Figur 1]
1 ) innenliegender Glasbehälter
2) äußerer Behälter
3) Zwischenraum bzw. Raum zwischen innenliegenden Glasbehälter 1 und äußeren Behälter 2
4) stoßdämpfendes, elastisches Material
5) oberer Teil des äußeren Behälters 2
6) ablösbarer Boden des äußeren Behälters 2
7) Öffnung des innenliegenden Glasbehälters 1
8) Öffnung des äußeren Behälters 2
9) Haltenasen auf der Innenseite des äußeren Behälters 2 ; Torsionsschutz
10) Haltenasen auf der Außenseite des innenliegenden Glasbehälters 1 ; Torsionsschutz
11 ) elastisches Material, evtl. Teil des stoßdämpfenden, elastischen Material 4 bzw. 47;
Torsionsschutz
12) Befestigungsmittel, vorzugsweise Schraubgewinde
13) Abdeckmittel, in den bevorzugten Ausführungsformen der„einzige Verschluss"
14) Dichtmittel des innenliegenden Deckels 16
15) Dichtmittel des äußeren Behälters 2
16) innenliegender Deckel
17) äußerer Deckel
18) elastische Verbindung, vorzugsweise Spiralfeder
19) Erhebungen, vorzugsweise radial angebrachte Nasen
20) Erhebungen, vorzugsweise regelmäßige Aussparungen
21 ) Federaufnahme
22) Befestigungsmittel, vorzugsweise Schraubgewinde
23) Glaskörper
24) Sicherungsring
25) Befestigungsmittel, vorzugsweise Schraubgewinde
26) Befestigungsmittel, vorzugsweise Schraubgewinde
27) außenseitige, umlaufende Erhebungen
28) optionale Schutzummantelung aus elastischem Material
29) Verstärkungsring
30) Inhalt des innenliegenden Glasbehälters
31) Dichtmittel
32) oberer Bereich bzw. Bereich der Öffnungen
33) mittlerer Bereich
34) unterer Bereich bzw. Bereich des Bodens
35) Dichtmittel
36) Trage- und Befestigungsvorrichtung
37) Verjüngung der Behälter zur Flaschenform
38) Mundstück
39) Hohlraum zwischen innenliegenden Deckel 16 und äußeren Deckel 17
40) Führungskante des äußeren Deckels 17
41 ) Führungskante des Sicherungsrings 24
[ab Figur 10 - Ergänzungen ab Ausführungsform Becher]
42) innere Glaswand des innenliegenden Glasbehälters 1
43) evakuierter Zwischenraum zwischen 42 und 44
44) äußere Glaswand des innenliegenden Glasbehälters 1
45) Verstärkung der inneren Glaswand 42 im Bereich der Öffnungen 32
46) Verstärkung der inneren Glaswand 42 im Bereich des Bodens 34
47) stoßdämpfendes, elastisches Material des Abdeckmittels 13
48) Griffmulden bzw. - Erhebungen
49) stoßdämpfendes, elastisches Dichtmittel
50) Erhebung bzw. Auswölbung
[ab Figur 12 - Ergänzungen ab Ausführungsform Fahrradflasche]
51) ablösbare Öffnung des äußeren Behälter 2
52) Hauptkörper des äußeren Behälters 2
53) Aussparung des stoßdämpfenden, elastischen Materials 4
54) Haltenasen auf der Außenseite des inneren Deckels 16; Torsionsschutz
55) Haltenasen auf der Innenseite des äußeren Deckels 17; Torsionsschutz
56) Mundstück des Trinkrohrs
57) Kugelventil des Trinkrohrs
58) Kuppel
59) Dichtmittel des Kugelventils
60) Befestigungsmittel, vorzugsweise Schraubgewinde
61) Dichtmittel
62) Einlaufstutzen des Trinkrohrs
63) Wulst des Glaskörpers 23
64) Trinkrohr
65) äußere, schlitzförmig ausgesparte Hohlkugel mit Einlaufstutzen 62
66) innere, durchbohrte Kugel mit Mundstück 56
[ab Figur 16 - Ergänzungen ab Ausführungsform Kleinkindflasche mit Saugmittel]
67) Anpressring mit Tragevorrichtung, Teil des äußeren Deckels
68) nach oben verjüngendes Dichtmittel bzw. Saugmittel
69) Befestigungsmittel, vorzugsweise Schraubgewinde
[Ergänzungen Schnittebenen]
70) horizontaler Schnitt durch den Torsionsschutz
71) horizontaler Schnitt durch den Verschluss 13 im verschlossenen Zustand
72) horizontaler Schnitt durch den Verschluss 13 im offenen Zustand
[ab Figur 17 - Ergänzungen weiterer Ausführungsformen]
80) Befestigungsdorn für das stoßdämpfende, elastische Material 4
81) Außenschutzhülle aus Metall
82) Erhöhung der Deckelaußenseite
83) halbkugelförmige Mulden
84) Auswölbungen
85) Golfball-ähnliche Oberflächenstruktur
86) Flächennonnale der Oberfläche der Flüssigkeit im ebenen Zustand des Behältnis
87) Füllstandsmarkierung, vorzugsweise Füllstandsmarkierungen
88) Ebene einer Füllstandsmarkierung 87
89) Ebene der Standfläche des Behältnis
[ab Figur 26 - Ergänzungen für Definitionen]
100) vollständige Materialaussparung
101) teilweise Materialaussparung, vorzugsweise Sichtfenster
102) äußere Oberfläche bzw. Teilfläche der äußeren Oberfläche
103) äußere Materialoberfläche bzw. Teilfläche der äußeren Materialoberfläche
104) innere Oberfläche bzw. Teilfläche der inneren Oberfläche
105) innere Materialoberfläche bzw. Teilfläche der inneren Materialoberfläche
106) Öffnung des schematisch dargestellten Behälters
107) größter äußerer Durchmesser des innenliegenden Glasbehälters
108) größte äußere Höhe des innenliegenden Glasbehälters
109) Mittelachse des innenliegenden Glasbehälters 1
110) Auflagepunkt des innenliegenden Glasbehälters 1 auf dem stoßdämpfenden, elastischen Material 4, welcher in erster Priorität zur Mittelachse des innenliegenden Glasbehälters der nächste und in zweiter Priorität der unterste Auflagepunkt ist.
111) Oberkante der Öffnung des äußeren Behälters
1 12) Differenz der Höhe der Oberkante der Öffnung 111 und des Auflagepunktes 110
113) Oberkante der Öffnung des innenliegenden Glasbehälters 1