Flachfilter-Filterelement mit wenigstens zwei Filtermediumkörpern, Filtersystem und Verwendung eines Flachfilter-Filterelements
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Flachfilter-Filterelement zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, für ein Filtersystem, insbesondere für ein Luftfiltersystem eines Brennstoffzellensystems, sowie ein Filtersystem zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, insbesondere eines Brennstoffzellensystems, mit einem solchen Flachfilter-Filterelement und eine Verwendung eines Flach- Filterelements in einem Filtersystem.
Stand der Technik
Brennstoffzellensysteme benötigen häufig einen Partikelfilter und einen Adsorptionsfilter, um sowohl Partikel als auch Schadgase aus der Ansaugluft zu filtern. Die Filterelemente sind beispielsweise häufig als Flachfilter ausgebildet, jedoch kommen auch andere Filterelementformen vor.
Die DE 102009 016 739 A1 offenbart ein Gehäuse zur Filterung der Zuluft einer Brennstoffzelle, umfassend ein Gehäuseunterteil und ein Gehäuseoberteil, welche gemeinsam einen Raum begrenzen. Der Raum ist durch mindestens ein Filterelement in einen Rohluftraum und einen Reinluftraum unterteilt. Sowohl dem Gehäuseunterteil als auch dem Gehäuseoberteil ist jeweils ein Luftdurchlassstutzen zur Führung von Zuluft in den Raum oder aus dem Raum zugeordnet. Dabei ist das Filterelement zumindest teilweise in eine Dichtmasse eingebettet.
Die DE 10 201 1 017 444 A1 offenbart ein Wechselfiltermodul zum Anflanschen an eine Wand eines Gehäuses, welches eine Brennstoffzelle aufnimmt. Das Wechselfiltermodul umfasst ein Filterelement mit einem Filtermedium. Das Filterelement weist eine Dichtung auf, welche nach Art einer Schlüssel-Schloss- Verbindung mit dem Gehäuse zusammenwirkt.
Die EP 3 520 878 B1 offenbart ein Filterelement zum Filtern von Innenraumluft mit mindestens drei Filterlagen, wobei die Filterlagen in einem Rahmen angeordnet sind, und der Rahmen aus extrudierten Profilleisten zusammengesetzt ist. Dabei ist die erste Filterlage als Vorfilter, die zweite Filterlage als Feinfilter und die dritte Filterlage als Adsorptionsfilter ausgebildet. Für jede Filterlage ist in dem Rahmen ein Bereich vorgesehen. Weiter weist jede Profilleiste zwischen zweiter Filterlage und dritter Filterlage einen hervorstehenden Absatz auf, der zur Trennung der zweiten Filterlage von der dritten Filterlage im Bereich des Rahmens dient.
Die US 2015273985 A1 offenbart ein Innenraumluftfilterelement, welches als austauschbares Filterelement für einen Innenraumluftfilter für eine Fahrerkabine von Land- und Arbeitsmaschinen, insbesondere mit Spritz- oder Sprühvorrichtungen für Pflanzenschutz oder Düngemittel in ein fahrzeugfestes Filtergehäuse einbaubar ist. Das Innenraumluftfilterelement umfasst eine Vorfilterlage, eine Adsorptionsfilterlage, eine Feinfilterlage insbesondere zur Abscheidung von Aerosolen sowie einen Filterelementrahmen. Der
Filterelementrahmen legt durch seine Geometrie eine Strömungsrichtung fest, entlang derer die angesaugte Luft die genannten Filterlagen durchströmt. Der Filterelementrahmen weist zwei Bereiche auf. In dem ersten Bereich des Filterelementrahmens ist eine erste effektive Querschnittsfläche hinsichtlich der Durchströmung der angesaugten Luft durch die Filterlagen vorgesehen. In dem zweiten Bereich ist eine entsprechende zweite effektive Querschnittsfläche vorgesehen. Der erste Bereich und der zweite Bereich sind durch eine umlaufende Dichtung separiert. Die umlaufende Dichtung dient zur Trennung der Rohseite des Innenraumluftfilterelements von der Reinseite, wenn das Innenraumluftfilterelement im Filtergehäuse des Innenraumluftfilters eingebaut ist. Der erste Bereich ist bezüglich der Dichtung stromaufwärts angeordnet, der zweite Bereich ist hinsichtlich der Dichtung stromabwärts angeordnet. Die zweite effektive Querschnittsfläche beträgt dabei lediglich einen Bruchteil der ersten effektiven Querschnittsfläche. Die Filterlagen sind mittels Klebestellen in dem Filterelementrahmen befestigt.
Die US 2021276401 A1 offenbart ein Fahrzeuginnenraum-Filtersystem, welches ein Filtermodul umfasst und ein weiteres Filtermodul, das stromabwärts des Filtermoduls angeordnet ist. Jedes Filtermodul umfasst ein oder mehrere Filterelemente. Die Filterelemente des Filtermoduls sind mit einem ersten Faltenabstand gefaltet und umfassen ein Gasfilterelement. Die Filterelemente des weiteren Filtermoduls sind mit einem zweiten Faltenabstand gefaltet und umfassen ein Partikelfilterelement. Der zweite Faltenabstand ist dabei kleiner als der erste Faltenabstand. Die Filterelemente eines Filtermoduls sind jeweils in einem Rahmen angeordnet. Der Rahmen ist mit einer Dichtung gegen ein Modulgehäuse, in welchem das Filtermodul angeordnet ist, gedichtet. Das Modulgehäuse ist bei Einbau in ein Filtergehäuse mit einer stirnseitigen Dichtung gegen das Filtergehäuse gedichtet.
Offenbarung der Erfindung
Eine Aufgabe der Erfindung ist es, ein servicefreundliches und kostengünstiges Flachfilter-Filterelement mit wenigstens zwei Filtermediumkörpern zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, für ein Filtersystem, insbesondere für ein Luftfiltersystem eines Brennstoffzellensystems, zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe ist es, ein Filtersystem zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, insbesondere eines Brennstoffzellensystems, mit einem solchen servicefreundlichen und kostengünstigen Filterelement zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe ist es, eine Verwendung eines solchen Flachfilter-Filterelements in einem Filtersystem anzugeben.
Die vorgenannte Aufgabe wird nach einem Aspekt der Erfindung gelöst von einem Flachfilter-Filterelement zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, für ein Filtersystem, insbesondere für ein Luftfiltersystem eines Brennstoffzellensystems, mit einer Anordnung von wenigstens zwei flächigen, in einer axialen Richtung benachbart zueinander angeordneten Filtermediumkörpern, die in der axialen Richtung von dem Fluid nacheinander durchströmbar angeordnet sind, wobei die Filtermediumkörper an ihrem jeweiligen Außenumfang mit einem gemeinsamen umlaufenden Seitenband eingefasst sind, wobei
sich das gemeinsame Seitenband von dem stromabwärtigen Filtermediumkörper in axialer Richtung mit einem Überstandsabschnitt zu dem stromaufwärtigen Filtermediumkörper erstreckt, und wobei das gemeinsame Seitenband am äußersten stromaufwärtigen Filtermediumkörper zumindest teilweise in einem umlaufenden Gusselement eingebettet ist.
Die weitere Aufgabe wird gelöst von einem Filtersystem zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, insbesondere eines Brennstoffzellensystems, mit einem Filtergehäuse mit einem Fluideinlass und einem Fluidauslass, und mit wenigstens einem Flachfilter-Filterelement, welches zwischen dem Fluideinlass und dem Fluidauslass angeordnet ist, wobei eine Dichtfläche eines ersten Gehäuseteils des Filtergehäuses an dem Gusselement des Flachfilter-Filterelements anliegt und wobei eine Gehäusewand eines zweiten Gehäuseteils des Filtergehäuses an einer gegenüberliegenden Seite der Dichtfläche dichtend gegen das Gusselement gepresst ist.
Die weitere Aufgabe wird gelöst von einer Verwendung eines Flachfilter-Filterelements in einem Filtersystem, zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, insbesondere für ein Luftfiltersystem eines Brennstoffzellensystems.
Günstige Ausgestaltungen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung.
Es wird nach einem Aspekt der Erfindung ein Flachfilter-Filterelement zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, für ein Filtersystem, insbesondere für ein Luftfiltersystem eines Brennstoffzellensystems, vorgeschlagen, mit einer Anordnung von wenigstens zwei flächigen, in einer axialen Richtung benachbart zueinander angeordneten Filtermediumkörpern, die in der axialen Richtung von dem Fluid nacheinander durchströmbar angeordnet sind. Die Filtermediumkörper sind an ihrem jeweiligen Außenumfang mit einem gemeinsamen umlaufenden Seitenband eingefasst. Das gemeinsame Seitenband erstreckt sich von dem stromabwärtigen Filtermediumkörper in axialer Richtung mit einem Überstandsabschnitt zu dem stromaufwärtigen Filtermediumkörper. Dabei ist das gemeinsame Seitenband am äußersten stromaufwärtigen Filtermediumkörper zumindest teilweise in einem umlaufenden Gusselement eingebettet.
Das vorgeschlagene Filterelement kann vorteilhaft für die Ansaugluft von Brennstoffzellen eingesetzt werden. Eine Adsorption von Schadstoffen und eine Partikelfiltration kann günstigerweise jeweils in unterschiedlichen Filtermediumkörpern erfolgen. Die beiden Filtermediumkörper sind über das gemeinsame Seitenband miteinander verbunden. Das gemeinsame Seitenband erstreckt sich von dem stromabwärtigen Filtermediumkörper in axialer Richtung mit einem Überstandsabschnitt zu dem stromaufwärtigen Filtermediumkörper. Dabei überlappt der Überstandsabschnitt einen Außenumfang des stromaufwärtigen Filtermediumkörpers zumindest teilweise. Das Seitenband kann beispielsweise mittels Schmelzkleber mit den Filtermediumkörpern verbunden werden.
Das Seitenband kann z. B. aus einem Vliesmaterial, insbesondere einem Filtervlies, Filtergewebe oder Filtergelege gebildet sein. Das Vliesmaterial des Seitenbands kann insbesondere eine geringere Luftdurchlässigkeit als ein Filtermedium des Filtermediumkörpers aufweisen und/oder eine höhere Biegesteifigkeit als ein Filtermedium des Filtermediumkörpers aufweisen.
Insbesondere bei kleineren Filtermediumkörpern reicht die Verbindung über das Seitenband aus, um einen stabilen Verbund des Filterelements zu gewährleisten, der auch robust genug für die Handhabung beim Einbau und Wechsel des Filterelements ausgebildet ist.
Die stromaufwärtige Außenkante des äußersten stromaufwärtigen Filtermediumkörpers ist mit dem Seitenband in Form eines umlaufenden Gusselements umspritzt, welches die Verbindung von Filtermediumkörpern und Seitenband fixiert und außerdem als Dichtelement zum Abdichten zwischen Rohseite und Reinseite, sowie zum Abdichten zu den Gehäuseteilen des Filtergehäuses ausgebildet ist.
Der stromaufwärtige Filtermediumkörper ist näher an der Anströmseite des Filterelements als der stromabwärtige Filtermediumkörper, der näher an der Abströmseite des Filterelements angeordnet ist.
Das Gusselement kann mittels eines Kunststoff-Gießprozesses oder Kunststoff-Schäumprozesses, beispielsweise aus dem Gießmaterial Polyurethan (PUR), in einer geeigneten Gießform hergestellt werden. Das Gießmaterial kann als Hartschaum oder Weichschaum ausgebildet sein.
Vorteilhaft reichen ein Schäumprozess und ein Gießwerkzeug, um das Gusselement und damit das Filterelement herzustellen.
Das als Dichtelement ausgebildete Gusselement kann so gestaltet sein, dass eine Gegenkraft der Gehäuseteile für die Abdichtung sorgt. Das Gusselement kann dann zwischen den Gehäuseteilen verpresst werden.
Bei dem vorgeschlagenen Flachfilter-Filterelement sind beide Filtermediumkörper für die zwei Filtrationsstufen in Form von flachen Filtermediumkörpern in Strömungsrichtung hintereinander angeordnet.
Die beiden Filtermediumkörper können als gefalteter Balg, Wickelkörper, Schüttung (vor allem zur Adsorption von Schadgasen), beschichteter Wabenkörper (vor allem zur Adsorption von Schadgasen) oder aus Kombinationen daraus ausgebildet sein. Die Höhe der Filtermediumkörper in axialer Richtung kann unterschiedlich ausgeführt sein. Die Durchströmung des Filterelements ist derart, dass der als Partikelfilter ausgebildete Filtermediumkörper immer zuerst durchströmt wird. Eine Abdichtung des Filterelements zum Filtergehäuse kann vorteilhaft in axialer Richtung erfolgen.
Vorteilhaft können so beispielsweise in Brennstoffzellensystemen Partikel als auch Schadgase aus der Ansaugluft gefiltert werden.
Der zur Verfügung stehende Bauraum kann so besser ausgenutzt werden. Daraus ergeben sich Vorteile in Bezug auf Adsorptionsvermögen, Staubkapazität, Abscheidegrad, und Druckverlust des Filterelements.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann sich das gemeinsame Seitenband bis zu einem stromaufwärtigen Ende des stromaufwärtigen Filtermediumkörpers erstrecken und dort in das Gusselement eingebettet sein. Auf diese Weise sind die Filtermediumkörper stabil fest verbunden und über das Seitenband zusätzlich vorteilhaft an das Gusselement angebunden.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann der stromaufwärtige Filtermediumkörper an seinem stromaufwärtigen Ende mit in das Gusselement eingebettet sein. Vorteilhaft kann so eine feste Verbindung zwischen Filtermediumkörper und Gusselement erreicht werden.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements können wenigstens der äußerste stromabwärtig angeordnete der Filtermediumkörper und wenigstens der äußerste stromaufwärtig angeordnete der Filtermediumkörper wenigstens bereichsweise in axialer Richtung radial innerhalb eines umlaufenden Rahmenelements angeordnet sein.
Das Filterelement kann so vorteilhaft ein Rahmenelement als Träger für die beiden Filtermediumkörper aufweisen. Die beiden über das gemeinsame Seitenband verbundenen Filtermediumkörper können dabei über das Gusselement mit dem Rahmenelement fest verbunden sein. Das Rahmenelement bietet zusätzliche Stabilität insbesondere für größere Filterelemente.
Das Rahmenelement kann vorteilhaft mittels eines üblichen Kunststoff-Spritzgussprozesses hergestellt werden, bei dem verflüssigtes Kunststoffmaterial unter Druck in eine Werkzeugform gespritzt und ausgehärtet wird.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann der äußerste stromaufwärtige Filtermediumkörper an einer seiner Außenkanten, insbesondere seiner stromaufwärtigen Außenkante, mittels des umlaufenden Gusselements mit dem Rahmenelement verbunden sein. Dadurch kann eine feste Verbindung mit dem Rahmenelement erfolgen, die zugleich als Dichtelement zur Abdichtung in dem Filtergehäuse ausgebildet sein kann.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann das Rahmenelement an seinem stromaufwärtigen Ende einen nach außen umgelegten Kragen aufweisen. Insbesondere kann dabei der Kragen in das Gusselement eingebettet sein. Dadurch ergibt sich eine feste Verzahnung des Gusselements mit dem Rahmenelement. Auch Filtermediumkörper mit höherem Gewicht und größerer Ausdehnung erhalten so genügend Stabilität zur Montage im Filtergehäuse.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann das Rahmenelement topfartig ausgebildet sein und an seinem stromabwärtigen Ende ein Versteifungselement in Form eines Versteifungsgitters einen Boden des topfartigen Rahmenelements bilden. Insbesondere können das Rahmenelement und das Versteifungselement einstückig ausgebildet sein. Das Versteifungelement kann gerade bei sehr großen flächig ausgedehnten Filterelementen zur Versteifung des gesamten Filterelements beitragen. Außerdem können so die beiden Filtermediumkörper gegen den Strömungsdruck des zu filternden Fluids abgestützt werden.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann das Rahmenelement in seinem Umfang zumindest im Bereich des Gusselements Unterbrechungen zur Verzahnung mit dem Gusselement aufweisen. Durch die Unterbrechungen zur Verzahnung mit dem Gießmaterial des Gusselements kann eine zuverlässige und dauerhafte Verbindung zwischen den Gusselementen und dem Rahmenelement eingegangen werden.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann der äußerste stromabwärtige Filtermediumkörper auf seiner Abströmseite eine zusätzliche Filterlage aufweisen. Dadurch kann insbesondere ein Austrag von Adsorptionspartikeln aus dem stromabwärtigen Filtermediumkörper durch den Fluidstrom verhindert werden. Als bevorzugte Ausführungen für die zusätzliche Filterlage ergeben sich Filtermedien auf Basis von Zellulose- und/oder Synthetikfasern, insbesondere Vliesmaterialien, und/oder Filtermembranen.
Vorteilhaft können die Filtermediumkörper als gefalteter Filterbalg, und/oder als Wickelkörper und/oder als Schüttung, und/oder als beschichteter Wabenkörper ausgebildet sein.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann der äußerste stromaufwärtige Filtermediumkörper als Partikelfilter ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich kann der äußerste stromabwärtige Filtermediumkörper als Adsorptionsfilter ausgebildet sein. Der Partikelfilter kann dabei beispielsweise aus Zellulose ausgebildet sein. Der Adsorptionsfilter kann vorteilhaft als Aktivkohlefilter und/oder als lonentauscher ausgebildet sein.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann das Gusselement als Dichtelement zur Abdichtung, insbesondere in axialer Richtung, zwischen einer Rohseite und einer Reinseite bei bestimmungsgemäßem Einbau des Filterelements in einem Filtergehäuse des Filtersystems ausgebildet sein. Insbesondere kann das Gusselement radial außerhalb der wenigstens zwei Filtermediumkörper angeordnet sein und zur Abdichtung zwischen einem ersten Gehäuseteil und einem zweiten Gehäuseteil des Filtergehäuses des Filtersystems ausgebildet sein. Auf diese Weise kann das Gusselement mehrere Funktionen erfüllen und sowohl für die Anbindung der beiden Filtermediumkörper als auch für die Abdichtung des Filterelements zum Filtergehäuse ausgebildet sein. Durch die Anordnung außerhalb der beiden Filtermediumkörper kann das Gusselement wirksam zwischen den beiden Gehäuseteilen verpresst
werden und so sowohl die Abdichtung zwischen Rohseite und Reinseite des Filtersystems als auch die Abdichtung zur Umgebung gewährleisten.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filterelements kann wenigstens einer der beiden Filtermediumkörper als gefalteter Filterbalg ausgebildet sein, wobei Stirnkanten von Falten des wenigstens einen der beiden Filtermediumkörper mit einer Stirnkantenverleimung abgedichtet sind. Dabei kann die Stirnkantenverleimung in das Gusselement zumindest teilweise eingebettet sein. Auf diese Weise ist eine sichere seitliche Abdichtung des Filtermediumkörpers über die Stirnkantenverleimung und Anbindung an das Gusselement gewährleistet.
Es wird nach einem weiteren Aspekt der Erfindung ein Filtersystem zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, insbesondere eines Brennstoffzellensystems, vorgeschlagen, mit einem Filtergehäuse mit einem Fluideinlass und einem Fluidauslass, und mit wenigstens einem Flachfilter-Filterelement, welches zwischen dem Fluideinlass und dem Fluidauslass angeordnet ist. Dabei liegt eine Dichtfläche eines ersten Gehäuseteils des Filtergehäuses an dem Gusselement des Flachfilter-Filterelements an und eine Gehäusewand eines zweiten Gehäuseteils des Filtergehäuses ist an einer gegenüberliegenden Seite der Dichtfläche dichtend gegen das Gusselement gepresst.
Das vorgeschlagene Filtersystem kann vorteilhaft für die Ansaugluft von Brennstoffzellen eingesetzt werden. Die Adsorption und Partikelfiltration kann günstigerweise in unterschiedlichen Filtermediumkörpern erfolgen. Die beiden Filtermediumkörper des Filterelements sind über ein gemeinsames Seitenband miteinander verbunden. Das gemeinsame Seitenband erstreckt sich von dem stromabwärtigen Filtermediumkörper in axialer Richtung mit einem Überstandsabschnitt zu dem stromaufwärtigen Filtermediumkörper. Dabei überlappt der Überstandsabschnitt einen Außenumfang des stromaufwärtigen Filtermediumkörpers zumindest teilweise.
Die stromaufwärtige Außenkante des äußersten stromaufwärtigen Filtermediumkörpers ist mit dem Seitenband in Form eines umlaufenden Gusselements umspritzt, welches die Verbindung von Filtermediumkörpern und Seitenband fixiert und außerdem als Dichtelement zum Abdichten zwischen Rohseite und Reinseite des Filtersystems, sowie zum Abdichten zu den Gehäuseteilen des Filtergehäuses ausgebildet ist.
Das Gusselement kann mittels eines Kunststoff-Gießprozesses oder Kunststoff-Schäumprozesses, beispielsweise aus dem Gießmaterial Polyurethan (PUR), in einer geeigneten Gießform hergestellt werden. Das Gießmaterial kann als Hartschaum oder Weichschaum ausgebildet sein.
Das als Dichtelement ausgebildete Gusselement kann so gestaltet sein, dass eine Gegenkraft der Gehäuseteile für die Abdichtung sorgt. Das Gusselement kann dann zwischen den Gehäuseteilen verpresst werden.
Die beiden Filtermediumkörper können als gefalteter Balg, Wickelkörper, Schüttung (vor allem zur Adsorption von Schadgasen), beschichteter Wabenkörper (vor allem zur Adsorption von Schadgasen) oder aus Kombinationen daraus ausgebildet sein. Die Höhe der Filtermediumkörper in axialer Richtung kann unterschiedlich ausgeführt sein. Die Durchströmung des Filterelements ist derart, dass der als Partikelfilter ausgebildete Filtermediumkörper immer zuerst durchströmt wird. Eine Abdichtung des Filterelements zum Filtergehäuse kann vorteilhaft in axialer Richtung erfolgen.
Vorteilhaft können so beispielsweise in Brennstoffzellensystemen Partikel als auch Schadgase aus der Ansaugluft gefiltert werden.
Der zur Verfügung stehende Bauraum kann so besser ausgenutzt werden. Daraus ergeben sich Vorteile in Bezug auf Adsorptionsvermögen, Staubkapazität, Abscheidegrad, und Druckverlust des Filtersystems.
Gemäß einer günstigen Ausgestaltung des Filtersystems kann das Filterelement ein umlaufendes Rahmenelement mit einem in einer lateralen Richtung verlaufenden Kragen aufweisen, der in das Gusselement eingebettet ist. Dabei kann der Kragen mit dem Gusselement zwischen der Dichtfläche und dem Abschluss der Gehäusewand verpresst sein.
Das Filterelement kann so vorteilhaft ein Rahmenelement als Träger für die beiden Filtermediumkörper aufweisen. Die beiden über das gemeinsame Seitenband verbundenen Filtermediumkörper können dabei über das Gusselement mit dem Rahmenelement fest verbunden sein. Das Rahmenelement bietet zusätzliche Stabilität insbesondere für größere Filterelemente.
Das Gusselement kann so gestaltet sein, dass eine Gegenkraft der Gehäuseteile für die Abdichtung sorgt. Die Dichtung kann dann zwischen Rahmenelement und den Gehäuseteilen verpresst werden. Durch die Einbettung des Kragens des Rahmenelements weist das Gusselement eine erhöhte Steifigkeit auf und das Filterelement wird auf stabile Weise in dem Filtergehäuse fixiert.
Es wird nach einem weiteren Aspekt der Erfindung eine Verwendung eines Flachfilter-Filterelements in einem Filtersystem, zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, insbesondere für ein Luftfiltersystem eines Brennstoffzellensystems, vorgeschlagen.
Günstigerweise kann das Filterelement als Partikelfilter und/oder als Adsorptionsfilter, insbesondere als Aktivkohlefilter und/oder als lonentauscher, ausgebildet sein. Vorteilhaft können so beispielsweise in Brennstoffzellensystemen Partikel als auch Schadgase aus der Ansaugluft gefiltert werden.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen beispielhaft:
Fig. 1 eine isometrische Ansicht eines Filtersystems zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum
Filtern von Luft, insbesondere eines Brennstoffzellensystems, nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 2 eine isometrische Explosionsdarstellung des Filtersystems nach Figur 1 ;
Fig. 3 eine isometrische Ansicht eines Filterelements nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 4 einen Längsschnitt eines Filterelements nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der
Erfindung mit einem markierten Ausschnitt V;
Fig. 5 den vergrößerten Ausschnitt V nach Figur 4; und
Fig. 6 einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Schnittansicht eines Filterelements nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Ausführungsformen der Erfindung
In den Figuren sind gleiche oder gleichartige Komponenten mit gleichen Bezugszeichen beziffert. Die Figuren zeigen lediglich Beispiele und sind nicht beschränkend zu verstehen.
Im Folgenden verwendete Richtungsterminologie mit Begriffen wie „links“, „rechts“, „oben“, „unten“, „davor“ „dahinter“, „danach“ und dergleichen dient lediglich dem besseren Verständnis der Figuren und soll in keinem Fall eine Beschränkung der Allgemeinheit darstellen. Die dargestellten Komponenten und Elemente, deren Auslegung und Verwendung können im Sinne der Überlegungen eines Fachmanns variieren und an die jeweiligen Anwendungen angepasst werden.
Figur 1 zeigt eine isometrische Ansicht eines Filtersystems 100 zum Filtern eines Fluids, insbesondere zum Filtern von Luft, insbesondere eines Brennstoffzellensystems, nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung. Figur 2 zeigt eine isometrische Explosionsdarstellung des Filtersystems 100.
Das Filtersystem 100 weist ein Filtergehäuse 1 10 mit einem Fluideinlass 102 und einem Fluidauslass 104, und mit wenigstens einem Flachfilter-Filterelement 10 auf, welches zwischen dem Fluideinlass 102 und dem Fluidauslass 104 angeordnet ist. Der Fluideinlass 102 ist in einem ersten Gehäuseteil 1 12 angeordnet und der Fluidauslass 104 in einem zweiten Gehäuseteil 1 14.
Das Filterelement 10 der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele weist jeweils ein umlaufendes Rahmenelement 50 mit einem als axiales Dichtelement ausgebildeten umlaufenden Gusselement 20 auf. In einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel kann das Filterelement 10 jedoch auch ohne Rahmenelement 50, nur mit dem Gusselement 20 ausgebildet sein.
Das Gusselement 20 dichtet bei bestimmungsgemäßer Anordnung des Filterelements 10 in dem zweiten Gehäuseteil 1 14 und über das erste Gehäuseteil 1 12 geschlossenem Filtergehäuse 1 10 das Innere des Filtergehäuses 1 10 gegen die Umgebung ab. Zugleich dichtet das Gusselement 20 eine Rohseite 60 im Inneren des Filtergehäuses 1 10 gegen eine Reinseite 62 ab (Figur 5).
Die Anströmseite 29 des Filterelements 10 ist in Richtung des Fluideinlasses 102 zum ersten Gehäuseteil 1 12 hin gerichtet. Das Fluid tritt von der Anströmseite 29 her in das Filterelement 10 ein und an der Abströmseite 44 (Figur 4) aus dem Filterelement 10 aus.
Bei eingesetztem Filterelement 10 sind Verschraubungslaschen 58 des Rahmenelements 50 des Filterelements 10 zwischen Schraubdomen 124 und Verschraubungslaschen 120 der Gehäusewand 1 16 des ersten Gehäuseteils 1 12 angeordnet und mittels Schrauben 122, wie in Figur 1 erkennbar, verschraubt.
Figur 3 zeigt eine isometrische Ansicht eines Filterelements 10 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei diesem Filterelement 10 sind auf der Anströmseite 29 quer zu den Falten 22 des stromaufwärtigen Filtermediumkörpers 12 Leimraupen 31 zur Versteifung und Stabilisierung der Falten 22 angeordnet.
Figur 4 zeigt einen Längsschnitt eines Filterelements 10 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem markierten Ausschnitt V. In Figur 5 ist der vergrößerte Ausschnitt V nach Figur 4 dargestellt.
Das Flachfilter-Filterelement 10 weist eine Anordnung von wenigstens zwei flächigen, in einer axialen Richtung 80 benachbart zueinander, hintereinander angeordneten Filtermediumkörpern 12, 32 auf. Die beiden Filtermediumkörper 12, 32 sind in der axialen Richtung 80 von dem Fluid nacheinander durchströmbar angeordnet. Die Strömungsrichtung 90 ist in Figur 4 mit einem Pfeil markiert.
Der stromaufwärtige Filtermediumkörper 12 ist als Partikelfilter ausgebildet, während der stromabwärtige Filtermediumkörper 32 als Adsorptionsfilter ausgebildet ist.
Die Filtermediumkörper 12, 32 können beispielsweise als gefalteter Filterbalg, und/oder als Wickelkörper und/oder als Schüttung, und/oder als beschichteter Wabenkörper ausgebildet sein. Der Partikelfilter kann dabei beispielsweise aus Zellulose ausgebildet sein, der Adsorptionsfilter beispielsweise als Aktivkohlefilter und/oder als lonentauscher. Bei dem in den Figuren 4 und 5 dargestellten Ausführungsbeispiel sind beide Filtermediumkörper 12, 32 als gefaltete Filterbälge ausgebildet.
Die Filtermediumkörper 12, 32 sind an ihrem jeweiligen Außenumfang 26, 46 mit einem gemeinsamen umlaufenden Seitenband 70 eingefasst. Das gemeinsame Seitenband 70 erstreckt sich von dem stromabwärtigen Filtermediumkörper 32 in axialer Richtung 80 mit einem Überstandsabschnitt 72 zu dem
stromaufwärtigen Filtermediumkörper 12. Dabei ist das gemeinsame Seitenband 70 am äußersten stromaufwärtigen Filtermediumkörper 12 in dem umlaufenden Gusselement 20 eingebettet.
Das Seitenband 70 kann z. B. aus einem Vliesmaterial, insbesondere einem Filtervlies, Filtergewebe oder Filtergelege gebildet sein. Das Vliesmaterial des Seitenbands 70 kann insbesondere eine geringere Luftdurchlässigkeit als ein Filtermedium des Filtermediumkörpers 12 aufweisen und/oder eine höhere Biegesteifigkeit als ein Filtermedium des Filtermediumkörpers 12 aufweisen.
Das gemeinsame Seitenband 70 erstreckt sich bis zu einem stromaufwärtigen Ende 13 des stromaufwärtigen Filtermediumkörpers 12 und ist zumindest teilweise in das Gusselement 20 eingebettet.
Der stromaufwärtige Filtermediumkörper 12 ist an seinem stromaufwärtigen Ende 13 mit in das Gusselement 20 eingebettet.
Weiter sind die beiden Filtermediumkörper 12, 32 wenigstens bereichsweise in axialer Richtung 80 radial innerhalb eines umlaufenden Rahmenelements 50 angeordnet. Der stromaufwärtige Filtermediumkörper 12 ist dabei an einer seiner Außenkanten 18, 19, nämlich seiner stromaufwärtigen Außenkante 19, mittels des umlaufenden Gusselements 20 mit dem Rahmenelement 50 verbunden.
Das Rahmenelement 50 weist an seinem stromaufwärtigen Ende der Wandung 52 einen in einer lateralen Richtung 82 verlaufenden, nach außen umgelegten Kragen 51 auf, der in das Gusselement 20 eingebettet ist. Der Kragen 51 mit dem Gusselement 20 ist bei bestimmungsgemäßer Montage des Filterelements 10 in dem Filtergehäuse 100 zwischen einer Dichtfläche 126 des ersten Gehäuseteils 1 12 (Figur 2) und einem Abschluss 128 einer Gehäusewand 1 18 des zweiten Gehäuseteils 1 14 verpresst.
Das Rahmenelement 50 ist topfartig ausgebildet. An seinem stromabwärtigen axialen Ende 54 bildet ein Versteifungselement 30 in Form eines Versteifungsgitters einen Boden des topfartigen Rahmenelements 50. Die beiden Filtermediumkörper 12, 32 sind so in voller Höhe in dem topfartigen Rahmenelement 50 aufgenommen. Dadurch erreicht das gesamte Filterelement 10 eine ausreichende Steifigkeit, auch bei sehr großflächigen Filtermediumkörpern 12, 32. Insbesondere können das Rahmenelement 50 und das Versteifungselement 30 einstückig ausgebildet sein, wodurch noch größere Stabilität des Filterelements 10 erreicht werden kann.
Das Rahmenelement 50 kann weiter in seinem Umfang zumindest im Bereich des Gusselements 20 Unterbrechungen zur Verzahnung mit dem Gießmaterial des Gusselements 20 aufweisen.
Das Gusselement 20 dient als axiales Dichtelement zur Abdichtung zwischen der Rohseite 60 und der Reinseite 62 bei bestimmungsgemäßem Einbau des Filterelements 10 in dem Filtergehäuse 1 10. Das Gusselement 20 ist radial außerhalb der zwei Filtermediumkörper 12, 32 angeordnet und dichtet zugleich zwischen dem ersten Gehäuseteil 1 12 und dem zweiten Gehäuseteil 1 14 des Filtergehäuses 1 10 ab. Die
Dichtfläche 126 des ersten Gehäuseteils 1 12 (Figur 2) liegt an dem Gusselement 20 an und die Gehäusewand 1 18 des zweiten Gehäuseteils 1 14 ist an einer gegenüberliegenden Seite der Dichtfläche 126 dichtend gegen das Gusselement 20 gepresst. Dadurch kann eine vorteilhafte Abdichtung durch das Gussteil 20 erreicht werden.
Figur 6 zeigt einen vergrößerten Ausschnitt aus einer Schnittansicht eines Filterelements 10 nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Beide Filtermediumkörper 12, 32 sind als gefalteter Filterbalg ausgebildet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind dabei Stirnkanten 23 von Falten 22 (Figur 5) des stromaufwärtigen Filtermediumkörpers 12 mit einer Stirnkantenverleimung 28 abgedichtet. Die einzelnen Falten 22 des Filtermediumkörpers 12 sind in dieser Darstellung nicht zu erkennen, da sie senkrecht zur Bildebene verlaufen. Die Stirnkantenverleimung 28 an der Außenkante 18 des Filtermediumkörpers 12 ist in das stromaufwärtige Gusselement 20 zumindest teilweise eingebettet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel weist der stromabwärtige Filtermediumkörper 32 auf seiner Abströmseite 44 eine zusätzliche Filterlage 56 auf. Dadurch kann insbesondere ein Austrag von Adsorptionspartikeln aus dem stromabwärtigen Filtermediumkörper 32 durch den Fluidstrom verhindert werden. Als bevorzugte Ausführungen für die zusätzliche Filterlage 56 ergeben sich Filtermedien auf Basis von Zellulose- und/oder Synthetikfasern, insbesondere Vliesmaterialien, und/oder Filtermembranen.
Eine zusätzliche Filterlage 56 könnte auch auf einen andersartigen, beispielsweise als Wickelkörper, als Schüttung, oder als beschichteter Wabenkörper ausgebildeten stromabwärtigen Filtermediumkörper 32 aufgebracht sein.
Bezugszeichen
10 Filterelement
12 stromaufwärtiger Filtermediumkörper
13 stromaufwärtiges Ende
18 stromabwärtige Außenkante
19 stromaufwärtige Außenkante
20 Gusselement
22 Falte
23 Stirnkante
26 Außenumfang
28 Stirnkantenverleimung
29 Anströmseite
30 Versteifungsgitter
31 Leimraupe
32 stromabwärtiger Filtermediumkörper
44 Abströmseite
46 Außenumfang
50 Rahmenelement
51 Kragen
52 Wandung
54 axiales Ende
56 Filterlage
58 Verschraubungslasche
60 Rohseite
62 Reinseite
70 gemeinsames Seitenband
72 Überstandsabschnitt
80 axiale Richtung
82 laterale Richtung
90 Strömungsrichtung
100 Filtersystem
102 Fluideinlass
104 Fluidauslass
110 Filtergehäuse
112 erstes Gehäuseteil
114 zweites Gehäuseteil
116 Gehäusewand
118 Gehäusewand
120 Verschraubungslasche
Schraube Schraubdom Dichtfläche Abschluss