AT10205U1 - Befestigungskappe für spielgeräte mit spiralfeder - Google Patents
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Description
2 AT010 205 U1
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungskappe zwischen der Schraubenfeder und dem Tragbalken eines Spielgeräts nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Der Vorschlag findet insbesondere, wenn auch nicht ausschließlich, Anwendung auf dem Gebiet der Ausrüstung von Kinderspielgeräten in Außeneinrichtungen.
Anwendungsgebiet
Bekannt sind Parks oder Gemeindespielplätze. Es handelt sich um Oberflächen, im allgemeinen Gras oder Kies, auf denen Themenbereiche mit Spielgeräten für Kinder im Alter von bis zu zehn/zwölf Jahren installiert sind. Diese Lösungen umfassen zum Beispiel Holz- oder Kunststoffstrukturen, die derart gebaut sind, dass physikalisch-motorische Übungen möglich sind, zum Spielen oder zu psychopädagogischen Zwecken. Daneben werden weithin die konventionellen Spielgeräte mit Schraubenfeder eingesetzt. Es handelt sich um Spielgeräte, deren Aufgabe es ist, ein Schwingen der faszinierenden Figur, auf die sich ein oder mehrere Kinder setzen können, in mehrere Richtungen zu ermöglichen. Das Subjekt besteht aus stilisierten und stilistisch neu interpretierten Tieren, auf denen sich das Kind auf einen oder mehrere Sitze setzen kann, wobei es sich mit den Händen an der Figur festhält und die Füße seitlich davon auf passenden Steigbügeln abstützt, die seitlich hervorragen. Bei anderen Lösungen kann die Figur eine komplexere Struktur haben, wo das Kind, statt breitbeinig oben zu sitzen, innen in einer Art Fahrgastraum sitzt, mit einem passenden Sitz, in welchem Fall auch mehr als ein Kind Aufnahme finden kann.
In all diesen Fällen befinden sich zwischen der Figur, auf/in der das Kind beim Spielen sitzt, und dem Boden eine oder mehrere robuste Schraubenfedern, wobei die Feder einerseits mit einer Basis, die einstückig mit dem Boden ist, und andererseits mit der Figur verbunden ist und die Aufgabe hat, eine kontrollierte Schwingung der Figur in mehrere Richtungen zu ermöglichen.
Stand der Technik
Vom Bau her erfordert es die Verankerung der Schraubenfeder, dass das untere Ende an einer Bodenplatte befestigt ist, im Allgemeinen aus Beton, gegossen oder im Boden versenkt. Als Alternative ist das untere Ende der Feder an einer Platte, zumeist aus Metall, mit breitem Grundriss, befestigt, oder am Boden verankert, falls es sich um eine Fläche mit anderer Konsistenz handelt. Die Verbindung zwischen der Feder und der Basis oder Platte erfolgt normalerweise mittels Hakenschraubenflanschen, die mit Schrauben festgezogen werden, sodass das oben genannte Spielgerät, falls nötig, bequem zu entfernen ist. Das obere Ende der Feder dagegen dient zur Abstützung des Motivaufbaus des Spielgeräts und ist mit verschiedenartigen Befestigungssystemen ausgestattet.
In all diesen letztgenannten Lösungen benutzt man eine Befestigungskappe, zumeist aus Metall, mit U-förmigem Querschnitt in Längsrichtung projiziert gemäß der Achse oder dem Tragbalken mit dem Motivaufbau des Spielgeräts, auf dem der Benutzer sitzt. In die U-förmige Befestigungskappe ist der Tragbalken des Motivaufbaus des Spielgeräts eingeführt und dort mittels zweier oder mehrerer quer zu den Wänden der U-förmigen Befestigungskappe durchgehender Zapfen befestigt. Der Unterteil der U-förmigen Befestigungskappe fungiert als Basis, gegen die das obere Ende der Feder drückt, und er ist mit üblichen Befestigungsmitteln befestigt. Üblicherweise sind die Federn von großem Durchmesser, während die U-förmigen Kappen in der Größe nie die Maße der Federn überschreiten und sich darauf beschränken, sie diametral in einem Bereich zu überspannen, der etwa die Hälfte des Durchmessers der Feder breit ist. Es leuchtet daher ein, dass die U-förmige Befestigungskappe, da sie in der Mitte positioniert ist, es der Feder gestattet, die Kappe seitlich mit der ersten und den folgenden Windungen zu überragen, sodass ein Zwischenraum zwischen der Windung der Feder und dem unteren Rand der U-förmigen Befestigungskappe entsteht. 3 AT 010 205 U1
Nachteile
Die oben beschriebenen Lösungen weisen einige Nachteile auf.
Erstens kommt es vor, dass zwischen dem oberen Ende der Feder und der herkömmlichen U-förmigen Befestigungskappe sich Wasser staut, da, wenn es regnet, das Wasser dazu neigt, in den von der Windung begrenzten Bereich zu fließen, der in Kontakt mit der unteren Vorderseite der besagten U-förmigen Kappe steht. Dieser Zustand führt, da es sich, um Spielgeräte im Freien handelt, in kurzer Zeit zu Rost, der, noch verschlimmert durch die Kräfte, die die Kontaktflächen beanspruchen, den Bruch oder Zerfall der Hakenschrauben-Verbindungsmittel bewirken und damit das mehr oder weniger plötzliche Abfallen des Verbindungsstücks. In diesem Zustand liegt es nahe, dass das Kind sich wehtun kann.
Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, dass in dem Raum zwischen dem Rand der herkömmlichen U-förmigen Kappe und dem Profil der oberen Windung ein leerer Bereich entsteht, in den das Kind leicht freiwillig oder unfreiwillig die Finger der Hand einführen und sich somit ebenfalls versehentlich wegen der nicht kontrollierbaren Bewegungen wehtun kann.
Daher ist es für die Unternehmen notwendig, Alternativlösungen aufzufinden, die wirksamer sind als die bisherigen Lösungen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es auch, den beschriebenen Nachteilen abzuhelfen.
Kurze Beschreibung der Erfindung
Dieses und andere Ziele werden gemäß der vorliegenden Erfindung durch die aus den anhängenden Ansprüchen hervorgehenden Merkmale gelöst, nämlich durch eine Befestigungskappe zwischen dem oberen Ende einer bodenfesten Schraubenfeder und dem Tragbalken für einen Motivaufbau eines Spielgeräts, wobei die Befestigungskappe eine Basis als Längsauflager für den Tragbalken und seitlich dieser Basis zwei die Basis längsseitig begrenzende parallele und zueinander symmetrisch gegenüberliegende Wände mit Bohrungen zur Befestigung des Tragbalkens aufweist, sodass die Befestigungskappe im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, wobei erfindungsgemäß jede Wand eine Halbkalotte aufweist, die die Wand zur Seite hin überragt, wobei ein Hohlraum zur Basis hin ausgebildet ist und die Halbkalotten am unteren Rand einen mindestens halbkreisförmigen Rand bilden, der über einen Wulst als ringförmige Aufnahme verfügt und das obere Ende der Schraubenfeder begrenzt.
Vorzugsweise ist zwischen dem Wulst, der als ringförmige Aufnahme das obere Ende der Schraubenfeder begrenzt, und der Basis auf beiden Seiten derselben eine entsprechende Öffnung ausgebildet, wobei die ringförmige Aufnahme für das obere Ende der Schraubenfeder zweckmäßiger weise tiefer als die Basis liegt.
Ziele
Auf diese Weise und durch den bemerkenswerten kreativen Beitrag, dessen Wirkung zu einem bedeutenden technischen Fortschritt geführt hat, werden einige Ziele und Vorteile erlangt.
Ein erstes Ziel war es, eine Befestigungskappe für Spielgeräte mit Schraubenfeder zu erhalten, die geeignet ist, eine einstückige Verbindung zwischen dem Ende der Feder und dem Tragbalken des Motivaufbaus des Spielgeräts zu bilden.
Die vorgesehene Verbindungsfunktion zwischen dem Ende der Feder und dem Tragbalken des Motivaufbaus des Spielgeräts hat auch den speziellen Zweck, den Verbleib des Wassers an den beiden vereinigten Elementen zu verhindern. 4 AT010 205 U1
Ein zweites Ziel ist darin zu sehen, dass die Kappe mit einer Sicherheitsfunktion ausgestattet ist, wobei der obere Abschnitt der Schraubenfeder, der bei den konventionellen Lösungen seitlich vom Tragbalken des Spielgeräts herausragt, im Innern der Kappe untergebracht ist.
Ein drittes Ziel war die Erlangung einer robusteren Befestigungskappe.
Ein weiteres Ziel war es, die Wartung zu erleichtern und zu verringern.
Definitiv ist es auch möglich geworden, eine integriertere und kompaktere Kappe zu erhalten, mit gutem technologischem Inhalt und preisgünstig.
Diese und andere Vorteile gehen aus der folgenden detaillierten Beschreibung einer bevorzugten Lösung mit Hilfe der beigefügten schematischen Zeichnungen hervor, deren Ausführungsdetails nicht als einschränkend zu verstehen sind, sondern nur als Beispiele.
Inhalt der Zeichnungen
Figur 1 ist eine Gesamt- und Seitenansicht des Tragrahmens des Motivaufbaus des Spielgeräts, die den Einsatz von mindestens einer erfindungsgemäßen Befestigungskappe vorsieht.
Figur 2 ist eine Gesamtansicht im Grundriss des Tragrahmens des Motivaufbaus des Spielgeräts, die den Einsatz von mindestens einer erfindungsgemäßen Befestigungskappe vorsieht.
Figur 3 ist eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Befestigungskappe.
Figur 4 ist eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen Befestigungskappe.
Figur 5 ist ein Querschnitt der erfindungsgemäßen Befestigungskappe entlang der Linie A-A von Figur 3.
Figur 6 ist eine Ansicht von schräg oben der erfindungsgemäßen Befestigungskappe.
Figur 7 ist eine Ansicht von schräg unten der erfindungsgemäßen Befestigungskappe. Schließlich ist Figur 8 ein Grundriss der erfindungsgemäßen Befestigungskappe. Ausführungsbeispiel der Erfindung
Ein Spielgerät mit Schraubenfeder besteht aus einem Motivaufbau des Spielgeräts, das mit einem Tragbalken 10 verbunden ist, der mittels einer Befestigungskappe 20 an einer am Boden verankerten Schraubenfeder 30 befestigt ist.
Die Befestigungskappe 20 für Spielgeräte mit Schraubenfeder liegt zwischen dem oberen Ende der Schraubenfeder 30 und dem Tragbalken 10 zum Tragen des Motivaufbaus des Spielgeräts. Die Befestigungskappe 20 besteht aus einem einteiligen Körper, mit einer Ausbildung, die eine ebene Basis 200 vorsieht, als Längsauflager und zur Befestigung des Tragbalkens 10 zum Tragen des Spielgeräts. Seitlich dieser Basis 200 sind zwei die Basis 200 längsseitig begrenzende, parallele und einander symmetrisch gegenüberliegende Wände 202 vorgesehen. In diesen sind durchgehende Bohrungen 201 zur Befestigung des Tragbalkens 10 vorgesehen. Der Querschnitt der Befestigungskappe 20 weist eine U-förmige Ausbildung auf. Jede Wand 202 weist eine Halbkalotte 203 auf, die die Wand 202 zur Seite hin überragt, wobei ein Hohlraum zur Basis 200 hin ausgebildet ist. Jede Halbkalotte 203 bildet unten einen mindestens halbkreisförmigen unteren Rand, der über einen Wulst 204 als ringförmige Aufnahme 205 verfügt und das obere Ende der Schraubenfeder 30 begrenzt. Zwischen dem Wulst 204, der als ringförmige Aufnahme 205 das obere Ende der Schraubenfeder 30 begrenzt, und der Basis 200
Claims (3)
- 5 AT010 205U1 ist auf beiden Seiten derselben eine entsprechende Öffnung 206 ausgebildet. Des Weiteren zeigt sich, dass in der Befestigungskappe 20 die ringförmige Aufnahme 205 für das obere Ende der Schraubenfeder 30 tiefer als die Basis 200 liegt. Ansprüche: 1. Befestigungskappe zwischen dem oberen Ende einer bodenfesten Schraubenfeder (30) und einem Tragbalken (10) für einen Motivaufbau eines Spielgerätes, wobei die Befestigungskappe (20) eine ebene Basis (200) als Längsauflager für den Tragbalken (10) und seitlich dieser Basis zwei die Basis (200) längsseitig begrenzende parallele und zueinander symmetrisch gegenüberliegende Wände (202) mit Bohrungen (201) zur Befestigung des Tragbalkens (10) aufweist, sodass die Befestigungskappe (20) im Querschnitt U-förmig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass jede Wand (202) eine Halbkalotte (203) aufweist, die die Wand (202) zur Seite hin überragt, wobei ein Hohlraum zur Basis (200) hin ausgebildet ist und die Halbkalotten (203) am unteren Rand einen mindestens halbkreisförmigen Rand bilden, der über einen Wulst (204) als ringförmige Aufnahme (205) verfügt und das obere Ende der Schraubenfeder (30) begrenzt.
- 2. Befestigungskappe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Wulst (204), der als ringförmige Aufnahme (205) das obere Ende der Schraubenfeder (30) begrenzt, und der Basis (200) auf beiden Seiten derselben eine entsprechende Öffnung (206) ausgebildet ist.
- 3. Befestigungskappe nach den Ansprüchen 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass die rinqförmige Aufnahme (205) für das obere Ende der Schraubenfeder (30) tiefer als die Basis (200) liegt. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen
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