AT1052U1 - Vorrichtung zur behandlung einer flüssigkeit - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung einer Flüssigkeit und insbesonders zum Trocknen von Honig und dgl. Bienenhonig kann nach dem Schleudern einen Wassergehalt aufweisen, der zu gross ist, so dass eine gewünschte Haltbarkeit nicht erreicht werden kann. Auch bei der Verwendung ist in vielen Fällen ein dünnflüssiger Honig unerwünscht. Daher ist es fallweise erforderlich, Wasser aus dem Honig zu entfernen, d. h. den Honig zu trocknen. Dies kann grundsätzlich dadurch erfolgen, dass der Honig in einem offenen Behälter erwärmt wird. Dem sind jedoch dadurch Grenzen gesetzt, dass der Honig nicht über eine bestimmte Temperatur erwärmt werden soll, um die Qualität nicht zu beeinträchtigen. Dadurch benötigt der Trocknungsvorgang eine relativ lange Zeit, was das entsprechende Verfahren aufwendig und unproduktiv macht. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, bei der die oben beschriebenen Nachteile vermieden werden können, und die es insbesonders ermöglicht, den Trocknungsvorgang schonend und rasch durchzuführen. Erfindungsgemäss wird dies durch eine Vorrichtung erreicht, die aus folgenden Bauteilen aufgebaut ist : einem thermisch isolierten Schrank ; einem in diesen Schrank einführbaren Behälter zur Aufnahme der Flüssigkeit, der nach oben hin offen ist ; einer Einrichtung zur Erwärmung der Flüssigkeit ; und einer Kühleinrichtung zur Kühlung des Innenraums des Schrankes. Obgleich die vorliegende Erfindung primär im Hinblick auf die Trocknung von Honig entwickelt worden ist, können auch andere Flüssigkeiten von Wasser befreit werden, oder es können Flüssigkeiten in einer anderen Weise behandelt werden, indem beispielsweise gelöste Gase aus diesen Flüssigkeiten entfernt werden. Durch die Kühleinrichtung wird das aus dem Honig entfernte Wasser sofort abgeführt und kondensiert. Auf diese Weise wird <Desc/Clms Page number 2> die Geschwindigkeit der Trocknung auch bei relativ niederen Temperaturen erhöht. Vorzugsweise ist die Einrichtung zur Erwärmung der Flüssigkeit mit dem Behälter verbunden. Um eine Überhitzung des Honigs zu vermeiden kann dabei ein Abstand zwischen der Einrichtung und dem eigentlichen Behälter vorgesehen sein. Eine wesentliche Steigerung der Trocknungsgeschwindigkeit kann dadurch erreicht werden, dass eine Einrichtung zur Vergrösserung der Flüssigkeitsoberfläche vorgesehen ist. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung ist die Einrichtung zur Vergrösserung der Flüssigkeitsoberfläche als ein Tauchkörper ausgebildet, der durch einen Motor angetrieben ist, wodurch Abschnitte des Tauchkörpers in die Flüssigkeit abwechselnd eingetaucht und herausgezogen werden können. Dabei kann der Tauchkörper aus einer oder mehreren Scheiben bestehen. Auf diese Weise wird nicht nur die Oberfläche, an der das Wasser verdampfen kann, vergrössert, sondern es wird auch eine ständige Erneuerung der Oberfläche durchgeführt. Gleichwohl ist die Bewegung der Scheiben so langsam, dass die Flüssigkeit im Behälter nur sehr wenig bewegt wird. Es ist vorteilhaft, wenn der Tauchkörper aus einer oder mehreren kreisförmigen, drehbaren Scheiben besteht, die koaxial auf einer Antriebswelle befestigt sind. Die Scheiben sollen dabei etwa zur Hälfte in die Flüssigkeit eintauchen. Es hat sich herausgestellt, dass unter diesen Umständen eine besonders günstige Trocknung erreicht werden kann. Die Handhabung der Vorrichtung wird wesentlich erleichtert, wenn die Einrichtung zur Vergrösserung der Flüssigkeitsoberfläche auf den Behälter zur Aufnahme des Flüssigkeit aufsetzbar ist. Eine leichte Anpassung der Kapazität der Vorrichtung an unterschiedliche Mengen der zu trocknenden Flüssigkeit kann dadurch erreicht werden, dass mindestens ein weiterer Behälter vorgesehen ist, der in den Behälter zur Aufnahme des Flüssigkeit eingesetzt werden kann. Auf diese Weise kann die Höhe des Flüssigkeitsspiegels stets im optimalen Bereich gehalten werden. Die Kapazität der Vorrichtung kann in einfacher Weise gesteigert werden, indem die Kühleinrichtung mit einer automatischen Abtauvorrichtung ausgestattet ist. Diese Abtauvorrichtung arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die von handelsüblichen <Desc/Clms Page number 3> Kühlschränken. In bestimmten Zeitintervallen wird der Kühlkörper erwärmt, um die Vereisung zu entfernen. In der Folge wird die Erfindung anhand des in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die Figuren zeigen : Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung von vorne mit abgenommener Türe ; Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II - II in Fig. 1. Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus einem Schrank 1, der thermisch isolierte Aussenwände 2 aufweist. In diesen Schrank 1 ist ein oben offener Behälter 3 eingeführt, der zur Aufnahme des zu trocknenden Honigs oder der zu behandelnden Flüssigkeit 4 bestimmt ist. An der Unterseite des Behälters 3 ist eine Heizung 5 zur Erwärmung der Flüssigkeit 4 vorgesehen. Diese Heizung 5 kann regelbar oder nicht regelbar ausgeführt sein. An der Oberseite des Behälters 3 ist ein Tauchkörper 6 vorgesehen, der aus mehreren konzentrisch auf einer Antriebswelle 7 angebrachten Scheiben 8 besteht. Die Scheiben 8 sind aus einem Material hergestellt, das mit der Flüssigkeit 4 nicht reagiert und das geeignete Benetzungseigenschaften aufweist. Dies kann etwa Nirosta oder ein geeigneter Kunststoff sein. Ein Motor 9 treibt die Antriebswelle 7 an. An einer Wand des Schranks 1 ist ein Kühlkörper 10 einer nicht weiter dargestellten Kühleinrichtung zur Kühlung des Innenraums des Schranks 1 vorgesehen. Um auch bei unterschiedlichen Flüssigkeitsmengen den Flüssigkeitsspiegel stets in dem optimalen Bereich halten zu können, ist ein in den Behälter 3 einsetzbarer weiterer Behälter 13 vorgesehen, der einen kleineren Fassungsraum aufweist. Je nach Bedarf können solche weiteren Behälter 13 in verschiedenen Grössen vorgesehen sein. Es können diese weiteren Behälter 13 auch alle ineinander einsetzbar sein. Die vorliegende Erfindung ermöglicht das Trocknen von Honig, bzw. allgemein die Behandlung von Flüssigkeiten, unter besonders schonenden Bedingungen in einer ausreichend kurzen Zeit. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist einfach aufgebaut und kostengünstig herstellbar.
Claims (9)
- Ansprüche 1. Vorrichtung zur Behandlung einer Flüssigkeit und insbesonders zum Trocknen von Honig und dgl., bestehend aus : einem thermisch isolierten Schrank (l) ; einem in diesen Schrank (1) einführbaren Behälter (3) zur Aufnahme der Flüssigkeit (4), der nach oben hin offen ist ; und einer Kühleinrichtung zur Kühlung des Innenraums des Schrankes (l) ; dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (5) zur Erwärmung der Flüssigkeit (4) vorgesehen ist, die mit dem Behälter (3) verbunden ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise eine Einrichtung zur Vergrösserung der Flüssigkeitsoberfläche vorgesehen ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Vergrösserung der Flüssigkeitsoberfläche als ein Tauchkörper (6) ausgebildet ist, der durch einen Motor (9) angetrieben ist, wodurch Abschnitte des Tauchkörpers (6) in die Flüssigkeit (4) abwechselnd eingetaucht und herausgezogen werden können.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchkörper (6) aus einer oder aus mehreren Scheiben (8) besteht.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Tauchkörper (6) aus einer oder mehreren kreisförmigen, drehbaren Scheiben (8) besteht, die koaxial auf einer Antriebswelle (7) befestigt sind.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (8) dazu vorgesehen sind, etwa zur Hälfte in die Flüssigkeit (4) einzutauchen.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zur Vergrösserung der Flüssig- <Desc/Clms Page number 5> keitsoberfläche auf den Behälter (3) zur Aufnahme des Flüssigkeit (4) aufsetzbar ist.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiterer Behälter (13) vorgese- EMI5.1 (4) eingesetzt werden kann.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühleinrichtung mit einer automatischen Abtauvorrichtung ausgestattet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0056195U AT1052U1 (de) | 1995-10-13 | 1995-10-13 | Vorrichtung zur behandlung einer flüssigkeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0056195U AT1052U1 (de) | 1995-10-13 | 1995-10-13 | Vorrichtung zur behandlung einer flüssigkeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT1052U1 true AT1052U1 (de) | 1996-10-25 |
Family
ID=3493870
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT0056195U AT1052U1 (de) | 1995-10-13 | 1995-10-13 | Vorrichtung zur behandlung einer flüssigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4472450A (en) * | 1983-01-06 | 1984-09-18 | Chevron Research Company | Removing water from honey at ambient pressure |
| FR2668037A1 (fr) * | 1991-01-21 | 1992-04-24 | Lega Giuseppe | Appareil pour diminuer la teneur en eau du miel. |
-
1995
- 1995-10-13 AT AT0056195U patent/AT1052U1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4472450A (en) * | 1983-01-06 | 1984-09-18 | Chevron Research Company | Removing water from honey at ambient pressure |
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