AT110955B - Triebwerk für Zahnradlokomotiven mit Brennkraftmaschinenantrieb. - Google Patents

Triebwerk für Zahnradlokomotiven mit Brennkraftmaschinenantrieb.

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AT110955B
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  Triebwerk für Zahnradlokomotiven mit   Brennkraftmaschinenantrieb.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine besonders   zweckmässige   Anordnung des Triebwerkes von gemischten Reibungs-und Zahnradlokomotiven, die durch Brennkraftmaschinen angetrieben werden. 



  Erfindungsgemäss wird das Reibungstriebwerk mit Druckluft betätigt, die in an sich bekannter Weise in einem von einer Brennkraftmaschine angetriebenen Luftverdichter erzeugt und in besonderen Arbeit- zylindern entspannt wird, während das Zahntriebwerk unmittelbar, also ohne Zwischenschaltung besonderer Übertragungsmittel, von einer zweiten Brennkraftmaschine angetrieben wird. Dabei wird als letztere zweckmässig eine liegende Zweitaktmaschine verwendet, da diese hinsichtlich der Gleichförmigkeit des Ganges und des Raumbedarfes bei gleicher Leistung der Viertaktmaschine überlegen ist. 



  Die sonst hiefür erforderlichen Spülluftpumpen können hiebei in Wegfall kommen, da als Spülluft die Abluft der Luftexpansionszylinder verwendet werden kann, die   zweckmässig,   um eine zu weitgehende Abkühlung der Zweitaktzylinder zu vermeiden, vorher durch die Abgase der Brennkraftmaschine vorgewärmt wird. 



   Die neue Anordnung bietet die Möglichkeit, den Raum-und Gewichtsbedarf des Zahntriebwerkes auf ein sehr geringes Mass zu beschränken ; sie gestaltet ferner den Betrieb beim Übergang von der Reibungsin die Zahnstangenstrecke sehr einfach. Ein Anlassen der Zahntriebmaschine mit Druckluft, wie es sonst bei Dieselmaschinen erforderlich ist, ist hier entbehrlich, da das Zahntriebwerk mit dem Übergang auf die Zahnstange von letzterer aus über das Zahnrad selbsttätig in Betrieb gesetzt wird. 



   Die Abbildungen zeigen schematisch ein Ausführungsbeispiel eines derartigen Lokomotivantriebes. 



  Die Reibungstriebachsen 1 werden   in üblicher   Weise von den beiden Luftexpansionszylindern 2 aus angetrieben, denen die erforderliche Druckluft von einer nicht dargestellten, durch eine Brennkraftmaschine angetriebenen Luftverdichtungsanlage zugeführt wird. Unabhängig von dem Reibungstriebwerk arbeitet ein aus zwei liegenden Zylindern 3 bestehender Zweitaktdieselmotor unmittelbar über Kreuzkopf und Pleuelstange auf die Zwischenwelle   4,   von welcher aus mittels Zahnradübersetzung das Treibzahnrad 5 angetrieben wird. Der Zweitaktmotor kann in einfachster Weise nach Bedarf einund ausgeschaltet werden. 



   Wie die Abbildungen erkennen lassen, ist es bei diesem Antrieb möglich, die Anordnung des Triebwerkes vollständig übereinstimmend mit den bisher bei Dampfantrieb bewährten Anordnung des Reibungund Zahntriebwerkes zu gestalten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Triebwerk für Zahnradlokomotiven mit Brennkraftmaschinenantrieb, dadurch gekennzeichnet, dass das Reibungstriebwerk in an sich bekannter Weise mit Druckluft betrieben wird, die in einem von einer   Brennkraftmasehine   angetriebenen Luftverdichter erzeugt wird, während das Zahntriebwerk unmittelbar von einer Brennkraftmaschine angetrieben wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Triebwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Triebmaschine für das Zahntriebwerk eine liegende Zweitaktmasehine verwendet wird.
    3. Triebwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abluft der Luftexpansionszylinder zum Spülen der Zweitaktzylinder verwendet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT110955D 1926-10-28 1927-10-14 Triebwerk für Zahnradlokomotiven mit Brennkraftmaschinenantrieb. AT110955B (de)

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