AT112812B - Verfahren zum Erhöhen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergüten eine Erhöhung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen. - Google Patents
Verfahren zum Erhöhen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergüten eine Erhöhung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Erhöhen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergüten EMI1.1 Es ist bekannt, die Streckgrenze bei Stahllegierungen durch Kaltbearbeitung (z. B. Hämmern, Pressen Walzen, Schmieden) zu erhöhen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zum Erhöhen, der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergüten eine Erhöhung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen. Als Ausführungsbeispiel des den Gegenstand der Erfindung bildenden Verfahrens soll beschrieben werden, wie das Verfahren EMI1.2 Wicklungskappen von Turborotoren bestimmt ist, die Streckgrenze zu erhöhen. Zunächst wird ein zur Herstellung einer Wicklungskappe bestimmter Körper aus austenitischem EMI1.3 gedreht, dass ein hohler Rotationskörper entsteht. Daran anschliessend wird der Rotationskörper in einer Schleudergrube mittels einer Schleudervorrichtung auf so hohe Umdrehungszahlen (z. B. auf mehr als 50 je Sekunde) gebracht, dass er eine über die zunächst noch tief liegende Streckgrenze hinausgehende Beanspruchung erfährt. Durch die die Streckgrenze überschreitende Beanspruchung wird der Rotationskörper deformiert, er hat dann-wie Versuche ergeben haben-eine höher liegende Streckgrenze als vorher. Bei dieser Art der Erhöhung der Streckgrenze hat man es in der Gewalt, durch entsprechende Wahl der Schleuderumdrehungszahl die Streckgrenze mit Sicherheit so weit zu erhöhen, dass sie oberhalb der Beanspruchung liegt, welcher die Wicklungskappe bei der Betriebsdrehzahl des Turborotors unterworfen sein wird. Nach dem Schleudervorgang stellt man durch eine entsprechende Prüfung eines aus dem deformierten Rotationskörper genommenen Probestabes die durch das Schleudern erzielte Erhöhung der Streckgrenze fest, um die Gewissheit zu haben, dass sie oberhalb der bei der Betriebsdrehzahl des Turborotors auftretenden Beanspruchung liegt. Schliesslich gibt man dem Rotationskörper durch entsprechend Bearbeitung auf der Drehbank die endgültige Form der Wicklungskappe. Eine besonders grosse Erhöhung der Streckgrenze erzielt man, wenn man im Innern des Rotationskörpers vor dem Schleudern Zusatzgewichte anordnet, die diesen beim Schleudern belasten und so die auf diesen wirkende Beanspruchung steigern. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Erhöhen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergüten eine Erhöhung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen, dadurch gekennzeichnet, dass zuerst die Stahllegierungen durch warme Verarbeitung (z. B. warmes Schmieden oder Walzen) und Drehen in die Form von hohlen Rotationskörpern gebracht und dass dann die Rotationskörper mittels einer Schleudervorrichtung bei so hohen Umdrehungszahlen gedreht werden, dass die dabei auftretende Beanspruchung die ursprüngliche Streckgrenze überschreitet und erhöht. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den zu schleudernden Rotations- körpern Zusatzgewichte angeordnet werden, die die beim Schleudern auftretende Beanspruchung erhöhen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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| AT112812D AT112812B (de) | 1926-12-07 | 1927-10-21 | Verfahren zum Erhöhen der Streckgrenze bei Stahllegierungen, denen durch Vergüten eine Erhöhung der Streckgrenze nicht erteilt werden kann, insbesondere bei austenitischen Stahllegierungen. |
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1927
- 1927-10-21 AT AT112812D patent/AT112812B/de active
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