AT114032B - Verfahren zur Darstellung von di-w-halogenacylierten Diphenyläthern. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von di-w-halogenacylierten Diphenyläthern.

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AT114032B
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  Verfahren zur Darstellung von   di-#-halogenacylierten Diphenyläthern.   



   Es ist bekannt, dass bei Einwirkung von   Acetylchlorid   oder   Benzoyclorid   auf Diphenyläther [B. 38 III (1905] 2490) Phenoxyaeetophenon bzw. Phenoxybenzophenon entsteht. Es wurde nunmehr gefunden, dass unter besonderen Bedingungen sich   überraschenderweise   auch die o-halogenierten Phenoxyacetophenone bzw. ihre   Substitutionsprodukte durch   Einwirkung von halogenierten Aeylhalogeniden darstellen lassen. Die Entstehung dieser Verbindungen ist um so überraschender, als nach der zitierten Literaturstelle sich z.

   B. aus Acetylchlorid und Diphenyläther nur das Phenoxyacetophenon darstellen lässt, während bei Anwendung von halogenierten   Acylchloriden   sich vorzugsweise diacylierte Diphenyläther bilden und nur bei Einhaltung von ganz besonderen Bedingungen die monoacylierten Verbindungen entstehen. Die Verbindungen sind gut kristallinisch und bilden Zwischenprodukte für therapeutisch hochwirksame Substanzen, die man erhält, wenn man die leicht ersetzbaren   M-Halogen-   atome z. B. gegen   NH3   oder Amine austauscht. 



   Beispiel 1 : Man lässt zu 23 g fein gepulvertem Aluminiumehlorid ein Gemisch von 10 g Diphenyl- äther und 10 g   Chloracetylchlorid   bei Zimmertemperatur zutropfen. Die entstandene Aluminiumchlorid-Doppelverbndung wird mit Eis zerlegt und das ausfallende Harz aus Alkohol umkristallisiert. 



  Die neue Verbindung ist ein dichloracetylierter   Diphenyläther   vom   Schmelzpunkt 102  folgender   Zusammensetzung : 
 EMI1.1 
 Beispiel 2 : Zu 23 g fein gepulvertem Aluminiumbromid lässt man ein Gemisch von 10   g   Di- 
 EMI1.2 
 produkt mit Eis und kristallisiert das ausfallende Harz aus Alkohol um. Die Verbindung ist ein dibromacetylierter Diphenyläther und stellt ein graues Kristallpulver vom Schmelzpunkt   121'dar.'  
Beispiel 3 : 10 g o-Methoxydiphenyläther werden mit 10 g Aluminiumchlorid gemischt und bei Zimmertemperatur 8-5   5 g Chloracetylchlorid   eingetragen.

   Die   Aluminiumchlorid-Doppel-   verbindung wird wie oben zerlegt und der erhaltene   dicloracetylierte   o-Methoxydiphenyläther der Strukturformel 
 EMI1.3 
 (Schmelzpunkt 148 ) durch Verseifen mit Aluminiumchlorid in einem indifferenten Lösungsmittel, sodann durch Zerlegen des Reaktionsproduktes mit Eis und Umkristallisieren aus verdünntem Alkohol in den dichloracetylierten o-Oxydiphenyläther umgewandelt, der weisse Nädelehen vom Schmelzpunkt   1580 bildet.   Lässt man auf diese Verbindung Methylamin einwirken, so entsteht das entsprechende Amin, dessen Chlorhydrat ein farbloses, in Wasser leicht   lösliches   kristallinisches Pulver bildet. 



   Beispiel 4 : Zu 20 g feingepulvertem Aluminiumchlorid lässt man ein Gemisch von 10 g p-Methoxydiphenyläther und 9 g Chloracetylchlorid bei Zimmertemperatur zutropfen, zerlegt das Reaktionsprodukt mit Eis, kristallisiert das ausfallende Harz aus Alkohol um. Man erhält weisse   Nädelchen   vom Schmelzpunkt 155 , die den Di-(chloracetyl)-p-oxydiphenyläther darstellen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Darstellung von di-#-halogenacylierten Diphenyläthern, dadurch gekennzeichnet, dass man Chlor- bzw. Bromacetylchlorid auf Diphenyläther und dessen Substitutionsprodukte ein- wirken lässt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114032D 1927-03-09 1928-02-01 Verfahren zur Darstellung von di-w-halogenacylierten Diphenyläthern. AT114032B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3150187A (en) * 1960-02-10 1964-09-22 Francesco Vismra S P A Aryl dihalogenacetyl derivatives

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