<Desc/Clms Page number 1>
Drehfederka, rdangelenk.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein aus gewundenen Drehungsfedern bestehendes Kardangelenk, wie es z. B. zur Aufnahme der Winkelbewegungen bei Antriebswellen von Kraftfahrzeugen verwendet wird.
Ein solches Kardangelenk muss. um allen Ansprüchen zu genügen, mit ausreichender V Verlrehungsfestigkeit grossen Widerstand gegen seitliche Verschiebung verbinden, jedoch kleinere Winkel- und Längsbewegungen der Wellen ohne grossen Kraftanfwand zulassen, geräuschlos arbeiten und sich möglichst wenig abnutzen.
Kardaugelenke. bestehend aus Drehungsfedern mit rechteckigem Querschnitt, sind bekannt. Bei diesen ist man jedoch auf eine Schwierigkeit gestossen : wählt man den Federquerschnitt so stark, dass er ausreichenden Widerstand gegen das zu übertragende Dreh-
EMI1.1
Windungen vorsehen, erhält dann-aber wieder Federn, die durchhängen und so die Welle nicht zentrisch halten ; ordnet man nur eine Windung mit ausreichender Nachgiebigkeit gegen Winkel-und Längsbewegnngen an, so ist der Widerstand gegen das Drehmoment unzureichend.
Die nachfolgend beschriebene Erfindung vermeidet diese Schwierigkeiten durch Verwendung von Federquerschnitten, die grosse Hiegungssteifigkeit zur Aufnahme des Drehmomentes mit geringer Verdrehungssteifigkeit gegenüber Winkel- und Längsbewegungen verbinden.
Die Fig. 1-4 der Zeichnung zeigen den Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch.
Fig. 1 zeigt die Befestigung der an sich bekannten Flachfedcrn. An den durch das Kardangelenk zu verbindenden Wellenenden sind in geeigneter Weise die beiden Ringe a befestigt. Mit ihnen durch Niete C verbunden sind die Enden der Federn b von je am besten etwa einer vollen Windung federnder Länge, wobei sich die Befestigungsstellen an jedem Ring diametral gegenüberliegen.
Gemäss vorliegender Erfindung werden an Stelle der Flachfedern solche aus beliebigem Profilmaterial. z. B. und am zweckmässigsten von z-förmigem Querschnitt, verwendet.
Wickelte man solche Profilfedern zylindrisch, mit gleichbleibendem Durchmesser, so ergäbe sieh-gleichviel welches Profil der Querschnitt besitzt und wie er zur Federachse steht-ein grösserer Windungsabstand als bei Flachfedel'l1. also ein grösserer Hebelarm und stärkere Verwindung durch das Drehmoment. Um das zu vermeiden, sind die Federn d nach Fig. 2 und 3 spiralig gewunden, so dass ihre Schenkel mit genügendem Spielraum ineinander liegen und der Windungsabstand nicht grösser wird als bei Flachfedern gleicher Materialstärke. Die Federn d sind durch Niete e an den Ringen l'und ! I befestigt.
Die Verwindungssteifigkeit solcher Federn lässt sich ohne Vergrösserung der Höhe weiter dadurch steigern. dass man die Schenkel des Z-Protils stärker als den Steg macht oder sie nach Fig. 4 doppelt oder öfter faltet.
EMI1.2
<Desc/Clms Page number 2>
Befestigungsstellen 120 , 90 usw. auseinander. Es können auch anstatt vier, sechs usw.
Federn zwei Bündel von je zwei, drei und mehr Federn angeordnet sein. die dann. wie in
Fig. 2 und 3 um 1800 versetzt, befestigt sjnd.
PATENT-ANSPRUCHE :
1. Drehfederkardan, bestehend aus einer oder mehreren zwischen den Wellenenden befestigten Drehungsfedern. dadurch gekennzeichnet, dass die Federn (d) aus Profilmaterial gewunden sind.