AT117045B - Verfahren zum Arsenieren carbo- oder heterocyclischer Verbindungen. - Google Patents

Verfahren zum Arsenieren carbo- oder heterocyclischer Verbindungen.

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AT117045B
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  Verfahren zum   Arseniereu   carbo-oder heterocyclischer Verbindungen. 



   Nach der Erfindung gelangt man dadurch zu   Arsiasäuren   earbo-oder heterocyclischer Natur, dass man durch Aufeinanderwirken von Diazoverbindungen vom Typus   R.   N = N. Cl und von Arsentrichlorid Additionsverbindungen erzeugt und aus letzteren dann durch Zersetzten derselben die Arsinsäuren gewinnt. 



   Der Reaktionsverlauf ist dabei folgender : 
 EMI1.1 
 Das erhaltene Additionsprodukt wird in der weiteren Phase des Prozesses mit Wasser nach folgendem Schema zerlegt : 
 EMI1.2 
 
Die Reaktion kann bei An-oder Abwesenheit von Wasser ausgeführt werden ; wird in Gegenwart von Wasser gearbeitet, so empfiehlt sich Beschränkung der Wassermenge. Weiterhin hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Reaktion durch Mitwirkung eines   Katalysators-Kupferchlorür-zu begünstigen.   



   In Ausübung der Erfindung kann man z. B. derart verfahren, dass man eine Aminoverbindung earbo-oder heterocyclischer Natur unter Beachtung der vorstehend genannten Massregeln diazotiert. 



  Das Diazotieren kann z. B. zwecks möglichsten Ausschlusses von Wasser in konzentrierter Essigsäure mittels Amylnitrit oder festem Natriumnitrit oder einer gesättigten, wässerigen Nitritlösung vorgenommen werden. Zu der wasserfreien oder nur verhältnismässig wenig Wasser enthaltenden Diazolösung wird nun die erforderliche Menge Arsentrichlorid gegeben und zwecks Durchführung der Reaktion erwärmt oder einige Zeit bei gewöhnlicher oder erniedrigter Temperatur stehen gelassen. Die Zersetzung der Additionsverbindung kann in einfachster Weise durch Zugabe einer genügenden Menge Wasser erfolgen ; hiebei wird Salzsäure gebildet, der Stickstoff entweicht gasförmig und es verbleibt als Rückstand die erstrebte Arsinsäure. Die Gewinnung der reinen Arsinsäure aus dem Rückstand kann je nach den Eigenschaften dieser z.

   B. durch Extraktion mittels Wasser oder mittels Alkali oder mittels eines organischen Lösungsmittels usw. erfolgen. 



   Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird das Diazotieren der als Ausgangsstoff dienenden Aminoverbindung in Gegenwart des zur Bildung der Doppelverbindung erforderlichen Arsenhalogenids 
 EMI1.3 
 und fällt mit Natriumhydrosulfit die Arsenoverbindung aus. Diese wird abgesaugt, gewaschen, unter Zusatz von Wasserstoffsuperoxyd gelöst, mit Natriumbicarbonat neutralisiert, filtriert und im Vakuum stark eingeengt. Man fällt dann mit konzentrierter Salzsäure die rohe Arsinsäure aus und erhält durch Umlösen mit Natriumbicarbonat die reine   a-Oxy-ss'- pyridinarsinsäure   in Form schneeweisser   Kriställchen.   



   Beispiel 2 : 69 g p-Nitranilin werden in die zehnfache Menge Eisessig eingetragen und 180 g   AsCl3 und   5 g   CuCl   zugegeben. Man diazotiert in der üblichen Weise mit einer Lösung von 35 g   NaN02   in 50 cm3 Wasser und lässt die Mischung bis zum Verschwinden der Diazoreaktion stehen. Es wird nun das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert, der Rückstand in bereits geschilderter Weise mit Wasser zersetzt. Aus dem so gewonnenen Rohprodukt erhält man durch Umlösen mit Natriumbiearbonat die reine 
 EMI1.4 
 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Arsenieren earbo-oder heterocyclischer Verbindungen, dadurch gekennzeichnetdass primäre Amine der angegebenen Art bei Gegenwart von Kupferchlorür unter Zusatz von Arsentrichlorid und unter Anwendung geringer Wassermengen diazotiert und die entstandenen Reaktion produkte mit Wasser zersetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT117045D 1924-11-15 1925-11-09 Verfahren zum Arsenieren carbo- oder heterocyclischer Verbindungen. AT117045B (de)

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