AT118064B - Quecksilberschaltröhre mit Quarzeinlage. - Google Patents

Quecksilberschaltröhre mit Quarzeinlage.

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AT118064B
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Charles Hatay
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Dr Paul Meyer Ag
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    Quecksilberschaltröhre   mit   Qnarzeinlage.   



   Bei   Quecksilberschaltröhren   verursacht der beim Schalten auftretende Lichtbogen allmählich Allfressungen der Glaswand, so dass schliesslich Sprünge und Undichtheiten auftreten, die zur völligen Zerstörung der Röhre führen. Aber auch schon vor diesem Endzustand treten durch abgesprengte Glasteilchen, die auf der   Quecksilberoberfläche   schwimmen, unerwünschte Störungen beim Schalten ein. 



   Es wurde versucht, diese Nachteile durch Verwendung von Quarz als Röhrenmaterial zu beseitigen. Die allgemeine Anwendung solcher Röhren scheiterte aber darin, dass sie viel zu teuer sind. 



   Daher hat man ferner bereits vorgeschlagen, die Glaswände durch Einlagen aus widerstandsfähigem Material gegen den Lichtbogen zu   schützen0   Mit den bisher bekanntgewordenen Einlagen wird aber dieser Zweck nicht vollständig erfüllt, da sie die Glaswand nur teilweise gegen den Lichtbogen abschirmen. 



   Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, dass die Wände einer Einlage aus widerstandsfähigem Material die Wände des Aussenrohres an den Stellen, wo   Liehtbogenbildung möglich     ist, d. h. an der Unterbrechungsstelle, vollkommen umgeben. 



  Zur Sicherung, dass bei dem betriebsmässig vorkommenden Kippen der Schaltrohre die in der   Einlage liegende Elektrode vom Quecksilber bedeckt bleibt, ist zweckmässig eine rund um die Einlage herumlaufende Einschnürung in der Röhrenwand vorgesehen. 



   Gemäss einem andern vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Einlage einseitig geschlossen und an ihrem offenen Ende mit einer   Einstülpung   versehen, derart, dass auch bei sehr starker Neigung der Röhre die Elektrode in der Einlage noch vom Quecksilber bedeckt bleibt. 



   In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung bedeutet 1 die Sehaltröhre aus   gewöhnlichem Glase,   2 die Einlage aus einem sehr hochwertigen Glase oder Quarz, 3 und 4 sind die beiden Elektroden, die so gebogen sind, dass sie die Einlage in der gezeichneten Lage festhalten. 



   Bei dieser Anordnung wäre es immerhin möglich, dass bei zu starkem Kippen der Röhre das gesamte Quecksilber aus der Einlage   herausläuft.   Dann würde ein Lichtbogen zwischen der Elektrode 4 und dem Quecksilber auftreten, der zur Auflösung des Elektrodenmaterials und dadurch mit der Zeit zur Verschlechterung der   Scha1tleistung   der Röhre führen kann. Es ist daher weiter Gegenstand der Erfindung, die Einlage so auszubilden, dass auch bei starker Neigung der Schaltröhre die innere Elektrode stets vom Quecksilber bedeckt bleibt. Ein Ausführungsbeispiel zeigt Fig. 2, welche nur die Einlage'darstellt. Diese Einlage hat zwischen den beiden Elektroden   : J   und 4 eine Einschnürung   5,   welche auch bei starker Neigung der Röhre Quecksilber hinter sich festhält. 



   Eine weitere   Ausführungsform   ist in Fig. 3 dargestellt, bei welcher statt der   ringsumlaufenden     Einschnürung   nur eine einseitige Einkerbung der Einlage vorgesehen ist. Diese Form der Einlage lässt sich billiger herstellen, hat aber im übrigen dieselbe Wirkung wie die nach Fig. 2. Bei dieser Form muss allerdings die Einlage in der Röhre gegen Drehung gesichert sein, während die Ausführung nach Fig. 2 eine beliebige Verdrehung der Einlage gestattet. 



   Eine weitere Ausführungsform der Röhre, bei welcher noch eine grössere Sicherheit gegen Austauschen der inneren Elektroden aus dem Quecksilber besteht, ist in Fig. 4 dargestellt. Nach dieser Ausführung ist die Einlage am offenen Ende   eingestülpt0   Die Elektrode liegt hinter dieser   Einstülpung.   



  Bei dieser   Ausführungsform   kann die Röhre beliebig stark geneigt werden. Das Ende der inneren Elektrode wird immer vom Quecksilber bedeckt bleiben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : L Quecksilberschaltröhre mit einer Einlage aus widerstandsfähigem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände der Einlage die Wände des Aussenrohres an den Stellen, wo Lichtbogenbildung möglich ist, d. h. an der Unterbrechungsstelle, vollkommen umgeben.
    2. Einlage für Quecksilberschaltröhren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine rund um die Einlage herumlaufende Einschnürung in der Röhrenwand0 3. Einlage für Quecksilberschaltröhren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlage einseitig geschlossen ist und an ihrem offenen Ende eine Einstülpung besitzt zum Zwecke, auch bei sehr starker Neigung der Röhre eine zur Bedeckung des Elektrodenendes ausreichende Queeksilbermenge festzuhalten.. EMI2.1
AT118064D 1928-05-07 1929-05-06 Quecksilberschaltröhre mit Quarzeinlage. AT118064B (de)

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