Bei den bekannten Heuwendern mit Wendetrommel hinter den Laufrädern ist die Wendetrommel in dem Hauptrahmen der Maschine gelagert. Bei der Lagerung solcher Maschinen, sowohl beim Landwirt während der Zeit des Nichtgebrauches als auch beim Händler und während des Transportes, nimmt die Maschine in zusammengesetztem Zustande einen ungewöhnlich grossen Raum in Anspruch. Dieser Nachteil wird nur unwesentlich dadurch gebessert, dass die Trommel aus dem Rahmen entfernt werden kann.
Nach der vorliegenden Erfindung bildet der Trommelrahmen einen besonderen, in sich geschlossenen Konstruktionsteil, der an dem Hauptrahmen abnehmbar befestigt ist, so dass einerseits durch das Abnehmen des Trommelrahmens vom Hauptrahmen bei der Aufbewahrung eine erheblich bessere Raumausnutzung möglich ist, anderseits das Zusammensetzen und Lösen mit Hilfe weniger Schrauben ermöglicht ist, ohne dass die Trommel aus dem Rahmen entfernt zu werden braucht.
Bei Heuwendern mit verschwenkbarer Trommel ist es allerdings bekannt, den Trommelrahmen gesondert vom Hauptrahmen herzustellen und die beiden Rahmen beweglich miteinander zu verbinden.
Diese Konstruktion ergibt sich aber bei dieser Maschine notwendig aus dem Erfordernis der gegenseitigen Beweglichkeit zwischen Trommel-und Hauptrahmen. Bei Heuwendern mit fester gegenseitiger Lage zwischen Trommel und Hauptrahmen hat man aber bisher die Vorteile eines gesonderten und lösbar am Hauptrahmen befestigten Trommelrahmens nicht erkannt und diese Anordnung nicht angewendet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Heuwenders nach der Erfindung dargestellt :
Fig. 1 zeigt eine Oberansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht.
Der Hauptrahmen 3 des Wagens ruht in bekannter Weise auf der Achse 1 der Laufräder 2. Der Trommelrahmen ¯12 bildet einen in sich geschlossenen, vom Hauptrahmen 3 gesonderten Körper. Er ist an. drei Stellen mit dem Hauptrahmen 3 lösbar verbunden. Der lange Seitenschenkel 8 des Hauptrahmens 3 ist durch eine Schraube 10 mit einem Seitensehenkel des Trommelrahmens 12 verbunden.
Ferner ist am Schenkel 9 des Hauptrahmens. 3 eine Stütze 11 befestigt, die die Bügelstrebe 1. 3 des Trommelrahmens trägt. Die Stütze 11 ist durch eine Schraube am Schenkel 9 des Hauptrahmens befestigt. Das vordere Ende der Bügelstrebe jist mittels einer Schraube 14 am Vorderschenkel des Rahmens 3 angeschlossen.
Der Antrieb der Zinkentrommel16 wird in bekannter Weise durch einen Kettenantrieb 23 bewirkt.
Hoch-und Tiefstellung der Trommel erfolgt ebenfalls in bekannter Weise durch die Hebel 18 und 19 mittels der Gestänge 20 und 21 von der Stellvorrichtung 22 aus.
Der Trommelrahmen, welcher auf der Zeichnung im Gegensatz zum Hauptrahmen schraffiert dargestellt ist, kann durch Lösung der drei Schrauben 7, 10 und 14 ohne Mühe vom Hauptrahmen abgetrennt und gesondert gelagert bzw. transportiert werden. Die Stange 21 der Stellvorrichtung kann dabei ohne weiteres von der Stange 20 losgehakt werden. Das Wiederzusammensetzen ist ohne Mühe durch Einsetzen der drei Schrauben möglich. Der zusammengesetzte Rahmen ist dann ebenso widerstandsfähig wie ein zusammenhängender Rahmen bekannter Art.
PATENT-ANSPRUCH :
Heuwender mit Wendetrommel, die hinter den Rädern in einem die Lagerungen der Trommel miteinander verstrebenden Rahmen gelagert ist, an welchem Stützrollen angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Trommelrahmen als besonderer Körper mit dem Hauptrahmen starr aber lösbar
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verbunden ist, indem ein Seitenschenkel des Trommelrahmens an einem Seitenschenkel des Hauptrahmens angeschraubt ist und eine schräg nach hinten verlaufende Bügelstrebe des Trommelrahmens am andern Seitenschenkel des Hauptrahmens und am Vorderschenkel des Hauptrahmens angeschraubt ist.
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