AT120417B - Verfahren zur Darstellung von S-Alkylisothioharnstoffäthern. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von S-Alkylisothioharnstoffäthern.

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AT120417B
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  Verfahren zur Darstellung von S-Alkylisothioharnstoffäthern. 



   Bisher war nur eine brauchbare Methode zur Darstellung von Isothioharnstoffäthern bekannt, die von Thioharnstoffen ausgeht. Werden diese mit Halogenalkyl, alicyklischen Halogeniden oder Methylsulfat behandelt, gehen sie in die Äther der Iso-oder Pseudoform über (Beilstein, IV. Aufl., 1921,   III.     Bd.,   S. 192). Da die Isothioharnstoffäther für Guanidinsynthesen grosse Bedeutung besitzen, ist jede Methode, die zu dieser Körperklasse führt, wichtig. Es ist bereits bekannt, dass Cyanamid bzw. Calciumcyanamid mit Schwefelwasserstoff Thioharnstoff bildet (deutsche Patentschriften Nr. 260061, 266404, 408662), ebenso dass sich Alkohol unter gewissen Bedingungen an Cyanamid unter Bildung von   O-Äthylisoharnstoff   anlagert (Beilstein,   IV.     AufL,     1921, III.

   Bd., S. 74).   



   Es wurde nun gefunden, dass Cyanamide Mercaptane addieren und Isothioharnstoffäther geben ; man arbeitet dabei in saurem Medium, um die gebildeten Harnstoffderivate zu stabilisieren, da ein Gleichgewicht besteht, das sich je nach der Wasserstoffionenkonzentration verschiebt. 
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   Die Reaktion verläuft in wässerigem oder alkoholischem Medium sehr glatt, wenn man molekulare Mengen der Komponenten in Gegenwart von Säuren   zusammenbringt.   So lässt sich aus Äthylmereaptan, Cyanamid und Bromwasserstoff der bekannte   S-Äthylisothioharnstoff   als Bromhydrat, aus Äthyleyanamid und Methylmereaptan der bekannte N-Äthyl-S-methylisothioharnstoff herstellen. Bei disubstituierten   Cyanamiden   verläuft die Reaktion in der Kälte zu langsam, aber bei   1000 rasch,   So wurde aus Dimethylcyanamid und Methylmereaptan in Gegenwart von Salzsäure der N. N'-Dimethyl-S-methylisothioharnstoff als Chlorhydrat erhalten, aus dem   Diäthylcyanamid   das entsprechende Homologe. 



   Beispiel 1 : 420 g Cyanamid werden in 1200   cm3   Wasser oder besser   50% igem   Alkohol gelöst, mit 620   g   Äthylmereaptan versetzt und unter gutem Rühren 82 g Bromwasserstoff als ungefähr 30% ige 
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 bromhydrat, das mit wenig Dicyandiamid verunreinigt ist. Für die üblichen Zwecke ist das Präparat genügend rein ; durch Lösen in Alkohol, Filtrieren und Abdampfen des Lösungsmittels kann das Harnstoffderivat rein erhalten werden. Die Ausbeute beträgt 85-95% der Theorie, berechnet auf Cyanamid. 



  Etwas unverdünntes Mercaptan geht in das Destillat und findet bei einem weiteren Ansatz Verwendung. 



   Beispiel 2 : In eine etwa 40-50  C warme wässerige Lösung von Athylcyanamid (ungefähr 
 EMI1.3 
 grosse Mengen Mercaptan anfallen. Dieses Mercaptan lässt sich nach vorliegender Erfindung durch Einleiten in eine   Cyanamidlösung   oder   angesäuerte Caiciumcyanamidlösung   als Isothioharnstoffäther binden, so dass einerseits das   Mereaptan   in den Prozess zurückkehrt, anderseits der ilble Geruch dieses Schwefel- 
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   PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Darstellung von   S-Alkylisothioharnstoffäthern,   dadurch gekennzeichnet, dass 
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 falls unter Erwärmung, umsetzt. 

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Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die zur Umsetzung gelangenden Mercaptane, insbesondere dann wenn deren Siedepunkt unter der Reaktionstemperatur liegt, in dampfförmigem Zustand in das Reaktionsgemisch mit oder ohne Anwendung von Druck einleitet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT120417D 1927-09-09 1928-07-30 Verfahren zur Darstellung von S-Alkylisothioharnstoffäthern. AT120417B (de)

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