AT120878B - Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, nicht gelatinierenden Seife. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, nicht gelatinierenden Seife.

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  Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, nicht gelatinierenden Seife. 
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 zugibt. Die so hergestellten flüssigen Seifen haben jedoch den Nachteil, dass sie im Laufe der Zeit nachdunkeln und bisweilen dazu neigen, eine rötliche bis   rötlich braune   Färbung anzunehmen. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass man die   Verhütung   des Gelatinierens   unter gleichzeitiger Vermeidung   der angegebenen Mängel durch den Zusatz von Kaliumsalzen der Essigsäure oder der   Milchsäure   erreichen kann. Diese Salze können der Seife entweder in fester Form oder in Lösung zugesetzt werden. Man kann aber auch z. B. so verfahren, dass man der Seife einen Überschuss an alkalisch reagierenden Kalium- 
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 gestellten Seifen dunkeln nicht nach, sondern behalten vielmehr dauernd ihre wasserklare   Färbung'.   



   Die nach diesem Verfahren hergestellten flüssigen Seifen sind ohne jeden weiteren Zusatz von
Glyeerin, Alkohol, Zucker oder Pottasche bis zu -8  C leicht flüssig. Sie sind von klarem Ausgehen und hervorragend guter Sehaumkraft ; sie sind ferner   lagerbeständig, dicken   im Laufe der Zeit nieht ein und lassen sich ohne zu gelatinieren auf jeden gewünschten Fettsäuregehalt verdünnen. Unterhalb einer Temperatur   von -30 werden   sie ein wenig trübe, sind aber dabei doch noch so leichtflüssig, dass sie durch die Öffnung der Seifenspender leicht hindurchgehen. Bei   @3 C   werden sie wieder vollkommen klar im Gegensatz zu andern flüssigen Seifen des Handels, bei denen dieses Klarwerden erst bei etwa   130 ('   wieder eintritt.

   Die nach dem Verfahren hergestellten flüssigen Seifen kleben nicht und haben den Vorzug der Billigkeit vor den bisherigen   handelsüblichen   flüssigen Seifen. 



   Für besondere Zwecke lassen sich die unter Zusatz von Kaliumsalzen der Essigsäure und Milchsäure hergestellten Seifen natürlich auch mit weiteren Zusätzen verschiedener, gegen die genannten Salze indifferenter Stoffe, so z. B. Glycerin, Glykol, Desinfektionsmitteln, Parfüms, Lösungsmitteln und   ; ihn-   lichen herstellen. 



   Beispiele : 
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   Kaliumacetatlösung   zugegeben. Man lässt dann erkalten und filtriert von etwaigen Verunreinigungen. 



   2.500 kg Kokosöl und 65   ky     Olein   werden halbwarm mit 400   leg     Kalilauge (40'Be)   unter Zusatz von 1600 l Wasser verseift. Die Seife versetzt man dann mit 155 kg einer 50%igen Lösung von Kaliumacetat. 
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