CH147802A - Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, in der Kälte nicht gelatierenden Kaliseife. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, in der Kälte nicht gelatierenden Kaliseife.

Info

Publication number
CH147802A
CH147802A CH147802DA CH147802A CH 147802 A CH147802 A CH 147802A CH 147802D A CH147802D A CH 147802DA CH 147802 A CH147802 A CH 147802A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
production
liquid
soap
cold
gel
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Cie G M B H Henkel
Original Assignee
Henkel & Cie Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel & Cie Gmbh filed Critical Henkel & Cie Gmbh
Publication of CH147802A publication Critical patent/CH147802A/de

Links

Landscapes

  • Cosmetics (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung einer     flüssigen,    in der Kälte nicht gelatinierenden  Kaliseife.    Zur Herstellung von flüssigen Seifen, wie  sie zum Beispiel zur Füllung von Seifen  spendern dienen, wurde     bisher.        eine    Kali  seife benutzt, die man zur Verhinderung des  G     elatinierens    mit entsprechenden Mengen  Glyzerin, Alkohol, Zucker und Pottasche  lösung versetzte. Diese Zusatzstoffe erhöhen  die Kosten der flüssigen Seife wesentlich  und sind auch nicht für alle Verwendungs  zwecke dieser Seifen brauchbar.  



  Die     vorliegende.    Erfindung betrifft ein  Verfahren zur Herstellung einer flüssigen,  in der Kälte nicht gelatinierenden Kaliseife,  dadurch gekennzeichnet, dass man einer flüs  sigen Kaliseife essigsaures Kalium zusetzt.  



  Die so hergestellten flüssigen -     Seifen     dunkeln nicht nach, sondern behalten viel  mehr dauernd ihre wasserklare Färbung. Sie  sind ohne jeden weiteren Zusatz von Gly  zerin, Alkohol, Zucker oder     Pottasche    bis zu  -8   C leichtflüssig. Sie sind ferner von  klarem Aussehen und hervorragend guter    Schaumkraft und lagerbeständig, dicken im  Laufe der Zeit nicht ein und lassen sich  ohne zu gelatinieren auf jeden gewünschten  Fettsäuregehalt verdünnen. Unterhalb einer  Temperatur von -3   C werden sie einwenig  trübe, sind aber dabei auch noch so leicht  flüssig, dass sie durch die Öffnungen der       Seifenspender    leicht hindurchgehen.

   Bei       -f-3      C werden sie wieder vollkommen klar  im Gegensatz zu andern flüssigen Seifen des  Handels, bei denen dieses Klarwerden erst  bei etwa 13   C wieder eintritt. Die nach  dem Verfahren hergestellten flüssigen Sei  fen kleben nicht und haben den Vorzug der  Billigkeit vor den bisherigen handelsüblichen  flüssigen Seifen.  



  Für besondere Zwecke lassen sich die mit  dem Zusatz von essigsaurem Kali herge  stellten Seifen natürlich auch mit weiteren  Zusätzen verschiedener, gegen die genannten  Salze indifferenter Stoffe, so zum Beispiel  Glyzerin, Glykol, Desinfektionsmittel, Par-           füms,    Lösungsmittel und ähnlichen, her  stellen.  



  <I>Beispiele:</I>  1. 8 kg     Kokosöl,    2     lig    Talg und 1,3 kg       Olein    werden mit 7,2 kg     Ätzkalilauge     (40'     Be)    unter Zusatz von 15 Liter Wasser  halbwarm verseift. Kurz nach der Versei  fung werden der Seife 3,2 kg einer 50 %     igen          Kaliumacetatlösung    zugegeben. Man lässt  dann erkalten und filtriert von etwaigen  Verunreinigungen.  



  2. 400 kg     Kokosölfettsäure,    100 kg Talg  fettsäure und 65 kg     Olein    verseift man halb  warm mit 400 kg     Kalilange    (40'     B6)    unter  Zusatz von 1600 Liter Wasser. Der so her  gestellten Seife setzt man dann<B>157</B> kg einer  50%igen     Kaliumacetatlösung    zu.

      3. 60 kg     Talgfettsä.ur@.    10 kg     Rizinus-          fettsäure,    10 kg     Olein    und 15 kg     hochsul-          furiertes        Türkischrotöl    werden halbwarm mit  51 kg Kalilauge (45,8 % ) verseift, der 5,5 kg  einer 50 %     igen    Lösung von     Kaliumacetat    und  soviel Wasser zugesetzt ist, dass eine 30 %     ige     flüssige Seife entsteht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Verfahren zur Herstellung einer flüs sigen, in der Kälte nicht gelatinierenden Kaliseife, dadurch gekennzeichnet, dass man einer flüssigen Kaliseife essigsaures Kalium zusetzt.
CH147802D 1929-03-30 1930-02-10 Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, in der Kälte nicht gelatierenden Kaliseife. CH147802A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE147802X 1929-03-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH147802A true CH147802A (de) 1931-06-30

Family

ID=5672243

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH147802D CH147802A (de) 1929-03-30 1930-02-10 Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, in der Kälte nicht gelatierenden Kaliseife.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH147802A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH147802A (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, in der Kälte nicht gelatierenden Kaliseife.
DE541235C (de) Verfahren zur Herstellung einer fluessigen, nicht gelatinierenden Seife
AT120878B (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, nicht gelatinierenden Seife.
AT115652B (de) Flüssige, nicht gelatinierende Seife.
CH156329A (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, in der Kälte nicht gelatinierenden Kaliseife.
CH139813A (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, nicht gelatinierenden Seife.
DE666803C (de) Verfahren zur Herstellung bei gewoehnlicher Temperatur fluessiger, insbesondere fuerdie Seifenherstellung geeigneter Phosphatiderzeugnisse
DE547129C (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnpastengrundlagen
DE647523C (de) Verfahren zur Herstellung eines Trockenreinigungsmittels
DE520090C (de) Verfahren zur Verseifung von Fettsaeureglyceriden mittels Alkalicarbonaten
CH149098A (de) Verfahren zur Herstellung einer flüssigen, nicht gelatinierenden Seife.
DE368109C (de) Verfahren zur Herstellung einer formaldehydhydhaltigen, transparenten, antiseptischen Seife von schmierseifenartiger Beschaffenheit
DE492307C (de) Verfahren zur Herstellung bienenwachsaehnlicher Substanzen aus Montanwachs
DE472440C (de) Verfahren zur Herstellung einer transparenten, hellen und dem Naturbernstein aehnlichen Seife fuer Heilzwecke
DE613224C (de) Verfahren zur Herstellung hochprozentiger, fluessiger Kaliseifen
DE586444C (de) Fester nitrozellulosehaltiger Brennstoff
DE424499C (de) Verfahren zur Herstellung von Schwefelseifen
DE580282C (de) Verfahren zur Herstellung von Harzsaeureverbindungen
AT124723B (de) Verfahren zur teilweisen Verseifung von Acetylcellulose.
AT51806B (de) Verfahren zur Herstellung einer Putzmasse für Parkettfußböden.
DE670549C (de) Verfahren zur Herstellung von Krem fuer Konditoreizwecke
DE367805C (de) Verfahren zur Herstellung von OEle, Fette oder Wachs in unverseiftem Zustande enthaltenden Farbmischungen fuer Zwecke der Chromo-, Bunt-, Glanz- und Glacepapierfabrikatio
DE706050C (de) Verfahren zur Herstellung eines adstringierenden Hautreinigungsmittels in fester Form
DE521725C (de) Verfahren zur Darstellung haltbarer Jodoele
DE584951C (de) Verfahren zur Herstellung von alkoholhaltiger Schokolade