AT121144B - Vorrichtung zur Verhinderung des Abreißens von Papierstoffbahnen. - Google Patents

Vorrichtung zur Verhinderung des Abreißens von Papierstoffbahnen.

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AT121144B
AT121144B AT121144DA AT121144B AT 121144 B AT121144 B AT 121144B AT 121144D A AT121144D A AT 121144DA AT 121144 B AT121144 B AT 121144B
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Hugo Koenig
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Hugo Koenig
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Vorlichtung zur VerhiMdernng   des Abreissens von Papierstoffbahnen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Verhinderung des Abreissens von Papierstoffbahnen, bei welcher diese Bahnen im normalen Lauf an Steuerorganen vorübergeführt werden. die bei Vorübergang eines   Einrisses   in der Stoffbahn in der Laufrichtung derselbea vorbergelegene Trenn- 
 EMI1.1 
 zerrissen wird. 



   Zweck der Erfindung ist es, um im Gegensatz zu diesen bekannten Einrichtungen ein rasches Ansprechen bei Auftreten eines Einrisses in der Papierstoffbahn zu gewährleisten, die Vorrichtung so auszubilden, dass sie in jede   gebräuchliche Papiermaschine   eingebaut werden kann und ausserdem voll- ständig selbsttätig arbeitet. Als besonderer Vorteil tritt noch hinzu, dass bei Auftreten eines Risses dieser
Riss begrenzt wird und der Papierstoffstreifen nicht vollständig abgetrennt wird, so dass das neuerliehe
Aufführen der Papierstoffbahn nach Ausscheidung eines gerissenen Teiles nicht notwendig wird. Der
Abfall wird somit auf ein Minimum begrenzt.

   Auch ist die Einrichtung gemäss der Erfindung   vollständig   unabhängig von dem Stoff der zur   Papierbildung verwendet wird. also unabhängis : von   dessen Feuch- tigkeitsgehalt, Gewicht und Dicke. 



   Erfindungsgemäss sind zu diesem Zweck die eingangs   erwähnten   Steuerorgane unmittelbar hinter der   Gautsch-oder   einer   anclern     Nasspresse   angeordnet und   betätigen eine Mehrzahl   von   Trennorganen,   die die unverletzte Papierstoffbahn gegebenenfalls entsprechend der Länge des Einrisses in mehrere parallele
Streifen zerlegen. 



   In der Zeichnung sind einige beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar- gestellt. Fig. 1 zeigt die wesentlichen Teile einer Papiermaschine mit einer elektrisch betriebenen Vor- richtung gemäss der Erfindung. Fig. 2 zeigt eine Draufsicht von   Fig. 1. Fig.   3 zeigt die Kontaktwalze der Einrichtung gemäss Fig. 1. Fig. 4 zeigt eine Papiermaschine mit   thermoelektrischer   Steuerung gemäss der Erfindung in schematischer Darstellung. Fig. 5 zeigt eine Spritzdüse mit Ventil. 



   1 ist das Sieb, über welches der   Papierstoffbrei   (das Vlies) der   Gautschpresse, bestehend aus der   oberen Walze 2 und der unteren Walze   J zugeführt   wird. Von der Gautschpresse läuft die schon ver- dichtete Papierstoffbahn zu den weiteren Pressen 4. Zwischen der   Gautschpresse   und den weiteren
Pressen ist nun gemäss der Erfindung eine Kontaktwalze 5 (Fig. 3) angeordnet, deren Länge gleich ist der Gesamtbreite der Papierstoffbahn. Die Kontaktwalze besteht aus einem Grundkörper   C   aus elek- trisch isolierendem Material, auf welchem Kontaktringe 7 aus elektrisch leitendem Material unter Bei- behaltung eines kleinen Abstandes dicht nebeneinander angeordnet sind.

   Von den kontaktringen der
Kontaktwalze führt eine elektrische Leitung zu einer Stromquelle 8, während die zweite Leitung zu der
Wicklung eines an der Spritzdüse angeordneten Magneten 9 führt. Das andere Ende der Magnetwicklung ist mit dem zweiten Pol der Stromquelle 8 verbunden. Die Spritzdüsen      sind in der Laufrichtung der
Papierstoffbahn vor der'Kontaktwalze und bei der dargestellten Ausführungsform vor der Gautschpresse angeordnet. Jede der Spritzdüsen, die als   Gautschknecht   wirken, ist mit einer   Druckwasserleitung- 11   verbunden, welche Verbindung durch ein Ventil   12,   das durch den Magneten 9   s'esteuert wird, geöffnet   
 EMI1.2 
 aus welchem das aus der Druckwasserleitung durchsickernde Wasser abgeführt werden kann.

   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist nun folgende : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Wenn die feuchte Papierstoffbahn   iiber   die   Kontaktwalze     5     hinwegläuft. so wird, vorausgesetzt,   dass die Papierstoffbahn unverletzt ist, ein Stromkreis über Kontaktwalze 5. Stromquelle 8 und Magnet 9 der   Spritzdüse geschlossen.   Das den Druckwasserzufluss zur Spritzdüse regelnde   Ventil 1s   ist hiebei ebenfalls in geschlossener Stellung. Sobald nun irgendein Riss in der aus der   Gautschpresse   austretenden Papierstoffbahn au der Kontaktwalze   vorüberläuft (s.

   Fig. 2),   wird der Stromkreis, in dem die Spritz-   düsenmagnete   liegen, unterbrochen, die Schlusskraft des Magneten 9 wird Null und das den Druckwasserzufluss zur Spritzdüse steuernde Ventil fällt ab, so dass das Druckwasser an der Mündung der Spritzdüse austreten kann. Der Unterdruckauf das Vlies auftreffende Wasserstrahl teilt dasselbe in mehrere parallele Streifen.

   Da nun die   Umlaufgeschwindigkeit   des Siebes und damit des Vlieses wesentlich   grosser ist   als die Geschwindigkeit, mit   welcher sich der Riss verbreitet, kann   niemals ein   Durchreissen   der ganzen Papierstoffbahn erfolgen, da der Riss an den durch die Spritzdüsen gebildeten benachbarten Schlitzen sein Ende findet.   Das Schliessen   der   eingerissenen Papierstoffbahn erfolgt in gleicher Weise   wie die   Bildung'des   Spitzes der Stoffbahn bei in Betriebsetzung der Maschine, nümlich durch allmähliches Ver- 
 EMI2.1 
 



   Die in Fig. 4 dargestellte   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes wirkt in ähnlicher Weise. nur mit dem Unterschied, dass Magnete 9 und Spritzdüsen nicht durch unmittelbare Kontaktunterbrechung an einer Kontaktwalze bei Auftreten eines Risses getätigt werden, sondern dadurch, dass an Stelle der 
 EMI2.2 
 sind, die bei Vorlibergang eines Risses einen oberhalb der Papierstoffbahn   angeordneten Thermostaten   derart beeinflussen, dass dieser in der vorgeschriebenen Weise auf elektrischem Wege die Spritzdüsenventile steuert. 



   Selbstverständlich kann man an Stelle der Beschriebenen Steuerorgane (Kontaktwalze und Thermostaten mit   Warmluftquellen)   auch   pneumatische   oder mechanische Fühlorgane vorselen, die dann in beliebiger Weise (elektrisch oder   pneumatisch)   die Spritzdüsen   betätigen können. In gleicher Weise   kann die Anordnung und Schaltung auch so getroffen werden, dass bei Auftreten eines   Risses immer nur   eine bestimmte Anzahl von Spritzdüsen. beispielsweise die benachbarten, in   Tätigkeit gesetzt werden,   oder es können alle Spritzdüsen auf einer gemeinsamen Steuerstange angeordnet werden. 



   PATENT-ANSPRUCHE :
1. Vorrichtung zur Verhinderung des   Abreissens   von   Papierstoffbahnen,   bei welcher diese im normalen Lauf an Steuerorganen   vorübergeführt   werden, die bei   Vorübergang eines Einrisses   in der Stoffbahn in der Laufrichtung derselben vorhergelegene   Trennorgane   betätigen.   dadurch gekennzeichnet,   dass die Steuerorgane unmittelbar hinter der   Gautsch-oder   einer   ändern Nasspresse   angeordnet sind und eine Mehrzahl von Trennorganen betätigen, die die unverletzte Papierstoffbahn, gegebenenfalls entsprechend der Länge des Einrisses, in   mehrere   parallele   Längsstreifen zerlegen.  

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerorgane aus einer mit leitenden und nichtleitenden Feldern versehenen Kontaktwalze bestehen, die in einem die Trennorgane EMI2.3 geschlossen wird.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Kontaktwalze eine Wärmequelle vorgesehen ist und über dieser und der Papierstoffbahn ein im Stromkreis der Trennorgane liegendes und diese Trennorgane steuerndes Thermoelement (Thermostat) vorgesehen ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerorgane aus pneumatischen oder elektropneumatischen Tastfingern bestehen. EMI2.4 die Papierstoffbahn aus elektromagnetisch betätigten Spritzdüsen bestehen, deren Magnetstromkreis unmittelbar durch die Steuerorgane gesteuert wird.
AT121144D 1929-02-19 1929-02-19 Vorrichtung zur Verhinderung des Abreißens von Papierstoffbahnen. AT121144B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935406C (de) * 1952-06-23 1955-11-17 Millspaugh Ltd Vorrichtung fuer Langsiebpapiermaschinen zur UEberfuehrung der Papierbahn vom Sieb auf den zu ihrer Weiterleitung dienenden Filz
DE942776C (de) * 1952-01-12 1956-05-09 Millspaugh Ltd Langsiebpapiermaschine
US3096233A (en) * 1956-08-28 1963-07-02 Rappaport Maximiliano Method and equipment for restoring paper paste web in paper making machinery and similar foils in other machines

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DE935406C (de) * 1952-06-23 1955-11-17 Millspaugh Ltd Vorrichtung fuer Langsiebpapiermaschinen zur UEberfuehrung der Papierbahn vom Sieb auf den zu ihrer Weiterleitung dienenden Filz
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