AT121729B - Vorrichtung zum anstückeln von gebrannten Elektroden an Restelektroden elektrischer Öfen. - Google Patents

Vorrichtung zum anstückeln von gebrannten Elektroden an Restelektroden elektrischer Öfen.

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  Vorrichtung zum Anstückeln von gebrannten Elektroden an Restelektroden elektrischer Öfen. 



   Mit der Vorrichtung gemäss vorliegender Erfindung wird es ermöglicht, die Elektroden in elektrischen Öfen restlos zu verbrauchen, wodurch die Wirtschaftlichkeit der Öfen auch insofern bedeutend erhöht wird, als dabei die von den Elektroden aufgenommene Wärmeenergie nicht verloren geht. 



   In elektrischen Ofen werden vielfach Elektroden benutzt, welche durch Kopf-oder Stimfassungen mit der Stromquelle verbunden sind. Bei Verwendung   dieser Fassungen muss   der Betrieb nach einer bestimmten Zeit, wenn die Elektroden verbraucht sind, unterbrochen werden, um neue, kalte Elektroden in den Ofen einzuführen, während die mehr oder weniger grossen Reste der abgebrannten Elektroden mit der von ihnen aufgenommenen Wärmeenergie für den Ofenbetrieb verloren gehen. Zur Vermeidung dieser bedeutenden Verluste benutzte man die Elektroden seitlich umschliessende Fassungen und versuchte, die neuen Elektroden an die abgebrannten, heissen Elektrodenreste anzunippeln. Diese Arbeiten gestalten sich aber über dem heissen Ofen recht schwierig, so dass die sachgemässe Ausführung des Annippelns darunter leidet.

   Die Folge davon sind   Elektrodenbrüche   an der Annippelungsstelle. Zur Abhilfe wurden die Elektrodenreste aus dem Ofen herausgenommen und die Annippelung der neuen Elektrode ausserhalb des Ofens bewirkt. Hiebei musste der Ofen ausgeschaltet werden, die aufgenommene Wärmeenergie des Elektrodenrestes ging verloren und dem Ofen wurden erhebliche Wärmemengen zum Anwärmen der kalten Elektroden entzogen. Zur Vermeidung dieser Übelstände ging man dann dazu über, mit Hilfe entsprechender Einrichtungen die Herstellung der Elektroden durch Stampfen über dem Ofen vorzunehmen, um sie darunter in ununterbrochenem Betriebe zu verbrauchen. Die über dem Ofen gestampften Elektroden haben aber eine geringere Dichte und deshalb einen grösseren Abbrand ; auch wird dabei der elektrische Ofenbetrieb mit wesentlichen Nebenarbeiten belastet.

   Ausserdem führen die beim Brennen der grünen Elektroden sich entwickelnden Teerdämpfe zu starken Belästigungen im Betriebe. 



   Alle diese Nachteile werden nach vorliegender Erfindung durch eine besondere Vorrichtung zum Anstückeln von gebrannten Elektroden an Restelektroden vermieden. Damit wird das Verlängern von gebrannten Elektroden über dem Ofen rein mechanisch bewirkt und erreicht, dass die gebrannte Elektrode im Ofen in kontinuierlichem Betriebe restlos verbraucht werden und das   Anstückeln   der neuen gebrannten Elektroden ohne Unterbrechung des Ofenbetriebes und ohne wesentliche   Wärmeverluste   erfolgen kann. Zu diesem Zwecke wird die anzustückelnde gebrannte Elektrode in eine Haltevorrichtung eingesetzt, hierauf genau senkrecht über die im Betriebe befindliche Restelektrode gebracht und mit dieser durch ausserhalb des Ofens angeordnete Bewegungsvorrichtungen auf rein mechanischem Wege verbunden.

   Hiezu ist eine besondere Fassung für die Restelektroden erforderlich, mit der es ermöglicht wird, durch möglichst einfache und schnell wirkende Handgriffe das Festhalten der Elektroden 

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AT121729D 1926-06-26 1927-04-06 Vorrichtung zum anstückeln von gebrannten Elektroden an Restelektroden elektrischer Öfen. AT121729B (de)

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