AT121993B - Gerbverfahren zur Herstellung von Chromleder. - Google Patents

Gerbverfahren zur Herstellung von Chromleder.

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AT121993B
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leather
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chrome
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Paul Raksanyi
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Paul Raksanyi
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



     Gerbverfahren   znr Herstellung von Chromleder. 
Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf ein Gerbverfahren, mittels welchem chromgegerbtes Leder glitschtest und nagelfähig gemacht werden soll, was hisher nicht der Fall war. 



   Dieses Verfahren besteht in einer   Mehrbadgerbung. u. zw. wird   die Blösse in 3   Bädern   
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Bad <SEP> : <SEP> Wasserglas <SEP> und <SEP> Leinöl <SEP> ;
<tb> 2. <SEP> Bad <SEP> : <SEP> Ctorkalzium <SEP> und <SEP> Übermangansaures <SEP> Kali <SEP> ;
<tb> 3. <SEP> Bad <SEP> : <SEP> Chromalaun <SEP> und <SEP> Eisenvitriol.
<tb> 
 
Die Zusammensetzung der Bäder richtet sich nach der Stärke der Häute und ist im normalen Falle z.

   B. folgende : 
 EMI1.3 
 
<tb> 
<tb> 1. <SEP> Bad <SEP> : <SEP> 25% <SEP> Wasserglas <SEP> und <SEP> 2% <SEP> Leinöl;
<tb> 2. <SEP> Bad <SEP> : <SEP> 10% <SEP> Kalziumchlorid <SEP> und <SEP> 1% <SEP> Übermangansaures <SEP> Kali:
<tb> 3. <SEP> Bad <SEP> : <SEP> 20% <SEP> Chromalaun <SEP> und <SEP> 2% <SEP> Eisenvitriol.
<tb> 
 
 EMI1.4 
 Wasserglas und Leinöl voll gesättigt sind. Auf 1 kg Blösse wird ein Liter Lösung gerechnet. Darauf folgt die Behandlung mit Bad 2. in welchem durch Einwirkung des   Kalziumchlorides   oder chemisch ähnlich wirkender Salze und des Permanganates ein Linosein und Silikat gebildet wird, wodurch dann   beim darauffolgendeni Gerben das   Leder auch im nassen Zustande eine nicht glitschige Oberfläche erhält.

   An Stelle des Kaliumpermanganates können auch andere   ähnlich     wirkende Oxydationsmittel verwendet   werden. 



   Die Behandlung mit Kalziumchlorid und Permanganat bezweckt, das Leder   nagelbar zu   
 EMI1.5 
 wird, dass sich bei Eintreiben eines Bohrers in das Leder   nicht, wie bei sämtlichen bisher   bekannten Verfahren. das Bohrloch nach Herausziehen des Bohrers sofort wieder schliesst. sondern ein offenes Loch bestehen bleibt, so dass das Leder gut nagel ar geworden ist. Ein solches Leder ist bis jetzt nicht bekannt und bedeutet das vorliegende Verfahren einen grossen Fortschritt in der Erzeugung von Chromlederfabrikaten. 



   Das dritte Bad mit Chromalaun und Eisenvitriol, das an sich bekannt ist. bezweckt in Verbindung mit dem vorausgegangenen Verfahren die Festigung zu bewirken. 



   Nach dem Gerben wird das Leder gegebenenfalls mit Borax neutralisiert. An den   germ-   prozess schliessen sich die eigentlichen   Zurichtarbeiten.   Im folgenden wird nur beispielsweise eine Fertigstellung des Leders beschrieben : Das Leder wird auf der Narbe mit   Leinöl     abgeteilt.   auf Rahmen gespannt und getrocknet abgenommen und eventuell mit einer Lösung von Gelatine- 
 EMI1.6 
 
Das so hergestellte Leder glitscht auch in nassem Zustande nicht und hat nach dieser Behandlung seinen gummiartigen Charakter vollständig verloren. Weiter ist es durch das angeführte Verfahren möglich, das Leder auch holznagelfähig zu machen, was gegenüber den bekannten Verfahren einen grossen Fortschritt bedeutet. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Chromleder mit Hilfe von Wasserglas und Chromalaun sowie Eisensalzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Blösse zunächst mit einer Lösung von Wasserglas und Leinöl, anschliessend daran in einem zweiten Bad mit Kalziumchlorid oder chemisch gleichwertigen Salzen und Permanganat behandelt und schliesslich in einem dritten EMI1.7 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT121993D 1930-03-03 1930-03-03 Gerbverfahren zur Herstellung von Chromleder. AT121993B (de)

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