AT124611B - Fliehkraftregler. - Google Patents

Fliehkraftregler.

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AT124611B
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shaft
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Ford Motor Co
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description


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    Fliehkraftregler.   



   Der Fliehkraftregler nach der Erfindung ist eine besondere Bauart jener Regler, bei welchen durch die Wirkung der Reglergewiehte die Bewegung eines Gliedes axial in der Richtung der Antriebswelle bewirkt wird, durch welch letztere Bewegung ein Regulierorgan, z. B. ein Ventil, betätigt wird. Diese besondere Bauart ist eine äusserst einfache und kann deshalb der Regler, und da er am vorderen Ende der Antriebswelle angeordnet werden kann, von aussen leicht eingestellt werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 die Seitenansicht eines mit dem erfindungsgemässen Regler ausgestatteten Lastkraftwagens, ein Teil des Vorderrades ist der Deutlichkeit halber fortgelassen. Fig. 2 veranschaulicht den Regler im lotrechten Schnitt. Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 3 mit den Reglergewichten in der   Aussenstellung.   Fig. 5 ist ein Schnitt nach Linie 5-5 der Fig. 4. 



   10 bezeichnet den Motor, 11 den Kühler,   1 : ?   den Brennstoffbehälter und 13 die Vorderräder eines Lastkraftwagens, 14 ist das mit dem Abzweigrohr versehene Auspuffrohr, 15 das Ansaugrohr und 16 ein Luftzufuhrrohr, welches die Verbindung zwischen dem Ansaugrohr 1. 5 und einen Luftreiniger 17 herstellt. 



   Das Auspuffabzweigrohr 14 ist mit einem Brennstoffverdampfer 18 versehen, von dem ein Gasrohr 19 zum Ansaugrohr abzweigt, wo die Vergasung des Brennstoffes stattfindet. Die der   Mündungs-   stelle des Gasrohres 19 benachbarte Stelle des Ansaugrohres wird als Vergaser 20 bezeichnet und ist mit einer Drosselklappe bekannter Bauart ausgestattet. Letztere ist nicht dargestellt und steht unter der Einwirkung eines Handhebels   21,   der zum Regeln der Gaszufuhr zum Motor dient. 



   Mit der Drosselklappe ist ein zweiter   Betätigungshebel 22   in solcher Weise verbunden, dass die Verdrehung des   Hebels : Z1 immer   von dem   Betätigungshebel 22   abhängt. Wird der letztere in die sogenannte Offenstellung verdreht, so kann der Hebel 21 von Hand aus verdreht und hiedurch die Drosselklappe verschwenkt und derart die Gaszufuhr zum Ansaugrohr 15 geregelt werden. Wird der Hebel 22 in seine 
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 die Gaszufuhr zum Motor unabhängig von dem Handhebel 21. Der Hebel 22 wird von dem erfindunggemässen Regler, der Hebel 21 hingegen von einem am oder in der Nähe des Steuerrades des Lastkraftwagens angeordneten Hebel betätigt. 



   Am vorderen Ende des Motors 10 sitzt eine mit Fortsätzen 24 versehene Scheibe 23. Auf den Fortsätzen sind die Vorderwelle und der Kühler 11 angeordnet. Der Motor ist auch mit einem in der Scheibe 23 liegenden Zahnrad 25 zum Antrieb des Magneten und Reglers versehen. 



   Die Welle 26 des Zahnrades 25 ruht in einem Lager 27 des Motors 10 und trägt an ihrem Ende eine zum Antrieb des Magneten oder Verteilers dienende Kupplungsscheibe 28. 



   An der Vorderseite des Zahnrades 25 ist mittels eines   Flansches. 30   und Schrauben 31 eine den Regler antreibende Welle 29 befestigt. Letztere ragt durch eine Öffnung der Scheibe 23 nach vorwärts. 



  An dem Zahnrad 25 ist mittels der Schrauben 31 auch eine Sehutzschale 32 befestigt, die sich nach vorwärts erstreckt und die Reglergewichte teilweise   umschliesst.   Am Rand der Sehutzsehale 32 sind zwei Ölsehöpfer 61 ausgebildet, so dass bei Umdrehung der Schutzschale die letzteren das Öl anheben und auf diese Weise die beweglichen Teile der Vorrichtung sehmieren. 



   Im Aussenende der Welle 29 ist eine Axialbohrnng 33 vorgesehen und ein Antriebszapfen M durch setzt diese Welle quer zur Bohrung 33. 

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   Zwei   Reglergewiehte   35 sind mittels der Lageraugen 36 drehbar auf dem Antriebzapfen 34 gelagert. 



  Die der Welle 29 zugekehrten Innenseiten der Gewichte 35 sind bei 37 geschlitzt oder ausgenommen, damit die Reglergewiehte in ihrer   Schliessstellung   die Welle 29 umfassen. 



   Wird das Zahnrad 25 in Umdrehung versetzt, so nehmen an derselben die Welle 29. der Zapfen 34 und durch Vermittlung der Lageraugen 36 auch die Reglergewichte 35 teil. Letztere werden infolge der Fliehkraft nach auswärts geschleudert, wobei der Zapfen 34 als Drehpunkt dient. Die   Sehutzschale   32 
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 der Reglergewichte 35 ein Ziel setzt. Die Einschnürung oder Rippe 38 ist wichtig, da sonst die Reglergewiehte 35 sich derart fest an die Innenwand der   Lagersehale   32 anlegen könnten, dass sie nicht in die   Schliessstellung zurückkehren   können. 



   Jedes   Reglergewicht   35 durchsetzt ein auf dessen beiden Seiten herausragender Zapfen 39. Diese Zapfen liegen hinter den Lageraugen 36 und vor dem Schwerpunkt jedes   Reglergewichtes.   Die Zapfenenden sind durch zwei Zugfedern 40 derart miteinander verbunden, dass die Reglergewiehte 35 unter ziemlicher Federspannung in der Sehliessstellung oder unwirksamen Stellen gesichert sind. 



   In der Bohrung 33 der Welle 29 ist eine zweite   Welle 41   gelagert, deren inneres Ende bei 42 geschlitzt ist, so dass der Zapfen 34 durch den Schlitz 42 ragt. Infolge dieser Ausbildung wird die Welle   11   immer in Umdrehung versetzt, kann sich jedoch frei in der   Längsrichtung   verschieben. 



   An   demvorderenEnde der Welle44 ist ein Bügel 43befestigt, dessen nach rückwärts sich erstreckende   Arme mit zwei am vorderen Ende der   Reglergewichte 35 angeordnete Fortsätzen 44 zusammenwirken.   



  In einer Ausnehmung am vorderen Ende der Welle   41   ist eine Kugel 45 gelagert, die jeden von der Welle 41 erzeugten Schub aufnimmt. 



   Das Gehäuse 46 ist mittels seines Flansches 47 und der Schrauben 48 am vorderen Ende der Scheibe 23 befestigt. Im oberen Teil des Gehäuses 46 ist eine Querwelle 49 drehbar gelagert, an welcher mittels eines Zapfens 51 ein Winkelhebel 50 befestigt ist. Einer der Arme 51 des Winkelhebels 50 wirkt mit der Lagerkugel 45 zusammen, während dessen anderer Arm   53,   unter der Einwirkung einer Druckfeder 54 stehend, das Bestreben hat, die Welle 49 zu verdrehen. 



   Die Feder 54 ist lotrecht im Gehäuse 46 angeordnet und steht unter der Einwirkung einer in letzterem verschraubten, durch eine Mutter 56 in ihrer Stellung gesicherten Stellschraube 55. An den Enden der Feder 54 sind Beilagscheiben 57 angeordnet, welche die richtige Lage zwischen der Feder und der Stellschraube 55 bzw. dem Hebelarm   53   sicherstellen. Am Ende der Welle 49, ausserhalb des Gehäuses 46, ist ein Hebel 60 befestigt, der mittels eines Lenkers 58 mit einem am vorderen Ende des Betätigungshebels 22 ausgebildeten Kurbelarm 59 verbunden ist. 



   Der Regler wirkt in folgender Weise :
Durch das vom   Motor-M   mit Kurbelwellengeschwindigkeit angetriebene Zahnrad 25 werden die Welle   29,   die   Reglergewiehte   35, die Welle 41, die Scheibe 43 und die Lagerkugel   in Umdrehung versetzt.   



  Die Federn 40 sind gespannt, selbst wenn sich die Reglergewichte 35 in der unwirksamen Lage befinden, und haben das Bestreben, die letzteren, entgegen der auftretenden Fliehkraft, gegeneinander zu drängen. 



  Bei einer gewissen Umdrehgeschwindigkeit der Gewichte 35 wird die in den letzteren   aufgespeicherte   Fliehkraft den Widerstand der Federn 40 überwinden, und nun kann die   Auswärtsbewegung   der Gewichte erfolgen, wobei ein   gleichzeitiges Vorwärtsbewegen   der Scheibe 43 und der Welle 41 stattfindet. Die in der Welle   41   angeordnete Kugel 45 verdreht den Winkelhebel 50 und die Welle   49, wodurch   der Hebel   22   mittels des Hebels 60 des Lenkers 58 und des Kurbelarmes 59 verdreht wird. 



   Die Reglergewichte   35   werden bis zu einer vorher bestimmten Umdrehungszahl immer in der Schliessstellung gehalten und bei geringster   Überschreitung dieser Geschwindigkeit   in ihre äusserste Lage geschleudert, wodurch die Drosselklappe durch einen sehr   geringen Überschuss   an   Geschwindigkeit betätigt   wird. Dies ist von grösster Wichtigkeit, da es bei allmählichem Öffnen der   Reglergewichte unmöglielh   wäre, das vollständige Öffnen der Drosselklappe sicherzustellen, wenn der Lastkraftwagen bei vollbelastetem niederem Gang arbeitet. Dieses wünschenswerte Ergebnis hängt von der Stellung der Federn 40 zum Antriebszapfen 34 ab. 



   Während der Auswärtsbewegung der   Reglergewiehte   35 werden die Federn 40 gespannt. Dieser grösseren Federspannung wirkt jedoch die in den Reglergewichten aufgespeicherte,   verhältnismässig   stärkere Fliehkraft entgegen, da diese Gewichte infolge des grösseren Durchmessers mit erhöhter Geschwindigkeitumlaufen. Die Zapfen 39 liegen vor dem Schwerpunkt der Gewichte   35   und beeinflussen die Ausdehnung der Federn 40 in solcher Weise, dass die in den Reglergewichten aufgespeicherte Fliehkraft, 
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 kraft der Federn 40. 



   Durch diese Art der Ausbildung kann der Motor bei voller Drosselung bis zu einer bestimmten Umdrehungszahl arbeiten, wodurch bei allen Geschwindigkeiten bis zur erlaubten   Höchstgeschwindigkeit   die höchste Leistung herausgeholt werden kann. 
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AT124611D 1929-04-18 1930-04-01 Fliehkraftregler. AT124611B (de)

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DE569814C (de) 1933-02-08
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