CH153910A - Zentrifugal-Regulator an Fahrzeug-Verbrennungsmotoren mit Drosselregulierung. - Google Patents

Zentrifugal-Regulator an Fahrzeug-Verbrennungsmotoren mit Drosselregulierung.

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CH153910A
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CH
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centrifugal
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shaft
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Inventor
Limited Ford Motor Company
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Ford Motor Co
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power

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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description


      Zentrifugal-ätegulator    an     Fahrzeug-Verbrennungsmotoren    mit Drosselregulierung.    Gegenstand der Erfindung ist ein     Zentri-          fugalregulator    an     Fahrzeug-Verbrennungs-          motoren    mit Drosselorgan, bei welchem die       Zentrifugalwirkung    von     Schwunggewichten     eine     axiale    Bewegung eines Organes     relativ     zur     Regulator-Antriebswelle        erzeugt,    welche  Bewegung die Betätigung der Drosselklappe  des Motors bewirkt.  



  Der     Zentrifugalregulator    obiger Art ist  gemäss der Erfindung dadurch gekennzeich  net, dass die     Zentrifugalgewichte        sdhwing-          bar    auf einem Stift sitzen, welcher eine  Treibverbindung zwischen der     Regulator-          Antriebswelle    und dem axial beweglichen  Organ bildet.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist eine Seitenansicht des Vorder  teils eines mit dem verbesserten Regulator  versehenen Traktors;       Fig.    2 ist ein     Vertikal-Mittelschnitt    durch  den Regulator in grösserem     Massstabe;            Fig.3    und 4 sind Vertikalschnitte nach  den     Linien    3-3 und 4-4 in     Fig.    2     bezw.     3, wobei in     Fig.    4 die     Regulatorgewichte    in  ihren äussern Stellungen gezeichnet sind;       Fig.    5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5  in     Fig.    4.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 10 die     Motoranlage,     11 den Kühler, 12 den Brennstoffbehälter,  13 die Vorderräder, 14 die Abgasleitung, 15  die     Motorsaugleitung    und 17 einen Luft  reiniger eines Traktors.  



  Die     Abgasleitung    14 bekannter Art ist  mit einem Brennstoffvergaser 18 versehen,  von welchem eine Gasröhre 19 nach der  Saugleitung führt, wo die Vergasung des  Brennstoffes stattfindet. Eine     Handregulier-          stange    21 ist mit einer in der     Saugleitung     angeordneten Drosselklappe verbunden, um  den     Gaszufluss    nach dem Motor von Hand  regeln zu können.  



  Eine zweite Regulierstange 22 ist eben  falls mit der Drosselklappe derart verbun  den, dass die Drehung der Stange 21 stets      von der Stange 22 abhängig ist. Wenn die  Stange 212 auf     "Offenstellung"    gedreht ist,  kann die Stange 21 von Hand gedreht wer  den, um die Klappe zu drehen und den Gas  zufluss zur Saugleitung zu regeln. Wenn  jedoch die Stange 22 auf     "Schliessstellung"     gedreht wird, so schliesst sie die Klappe un  abhängig von der Stange 21, um den Gas  zufluss zum Motor unabhängig von der       Handregulierstange    21 zu regeln. Die  Stange 22 wird durch den nachstehend be  schriebenen Regulator gedreht, während die  Stange 21 durch einen nahe am Steuerrad  des Traktors angeordneten Hebel gedreht  werden kann.  



  Das vordere Ende des Motors 10 ist mit  einer     Platte    23 mit Ansatz 24 versehen, an  welchem die Vorderachse befestigt und auf  welchem der Kühler montiert ist. Der Motor  ist. ferner mit einem von der     Vorderplatte     23 eingeschlossenen Treibrad     25    für einen  Zündmagnet und den Regulator versehen.  Das Rad 25 treibt eine Welle 26, welche in  einem Lager 27 des Motors 10 gelagert ist  und eine Kupplung 28 für den Antrieb des  Zündmagnetes für den Traktor trägt.  



  Mittelst eines Flansches 30 und Schrau  ben 31 ist die     Regulator-Antriebswelle    29  mit der Vorderseite des Rades     2;5    verbunden,  welche Welle durch eine Öffnung in der  Vorderplatte 23 reicht. Mittelst der Schrau  ben 31 ist ferner eine schüsselförmige  Schutzhaube 32 am Rad 2,5 befestigt, welche  die     Regulatorgewichte    35 teilweise ein  schliesst. In der     Schutzhaube    $2 ist ein Paar  Schöpfschaufeln 61 teilweise ausgepresst,  welche bei der Drehung der Haube 01 zur  Schmierung der arbeitenden Teile des     Regu-          lators        aufschöpfen.     



  Die Welle 29 besitzt eine axiale Bohrung  33 am äussern Teil und ist nähe ihrem Ende  von einem     Stift    34 durchquert. Auf diesem  Stift 34 ist ein Paar mit Augen 36     ver-          sehener        Regulatorgewichte    35 lose gelagert,  von denen jedes eine Aussparung 37 besitzt,  um zusammen das vollständige Umschliessen  der Welle 29 zu ermöglichen.

      Wenn das Rad 25 gedreht wird, werden  auch die Welle 29, der     Stift    34 und durch  die Lappen 316 die     Regulatorgewichte    35 ge  dreht, welche durch die     Zentrifugalkraft          auswärtsschwingen.    Eine in die Schutz  haube 32 gedrückte Anschlagrippe 38 be  grenzt die Auswärtsschwingung der Ge  wichte 35 und verhindert ein Festhaften  der letzteren an der Haube 3:2, wodurch ein  Zurückdrehen der Gewichte in ihre geschlos  sene Stellung verhindert     würde.     



  Jedes Gewicht 35 ist von einem beid  seitig vorstehenden Stift 39 durchsetzt.  Diese Stifte sind hinter den Augen 3.6 und  vor dem Schwerpunkt, das heisst näher der  Drehachse jedes Gewichtes angeordnet, und  die vorspringenden Enden der Stifte sind  durch Federn 40 miteinander verbunden, um  die Gewichte unter erheblicher Federspan  nung in der geschlossenen Stellung zu halten.  



  Eine zweite geschlitzte Welle 41 ist in  der Bohrung 33 der Welle 29     teleskopartig     verschiebbar gelagert, wobei der Stift 314  auch den Schlitz 42 der Welle 41 durch  setzt, so dass letztere in allen axialen Stel  lungen von der Welle 29 in der Drehrich  tung angetrieben wird.  



  Ein Bügel 43 ist als Übertragungsorgan  auf dem vordern Ende der Welle 41 be  festigt und drückt mit seinen Armen auf  Warzen 44 an den Vorderflächen der Ge  wichte     3)5.    In einer Vertiefung im vordern  Ende der Welle 41 ist eine Kugel 45 ge  lagert, so dass     Axialschübe    der Welle 41  durch diese Kugel übertragen werden.  



  Ein Gehäuse 4,6 überdeckt die Öffnung  in der Vorderplatte<B>23</B> und ist     mittelst    der  Flansche 47 und Bolzen 48 an der Platte 23  befestigt. Eine Welle 49 ist im     obern    Teil  des Gehäuses 46 gelagert und trägt mittelst  eines Querstiftes 51 einen Winkelhebel 50,  dessen einer     Arm    52 auf die Kugel 45  drückt und dessen anderer Arm 53 unter  dem Druck einer Feder 54 steht. Durch eine  in das Gehäuse 46 geschraubte Schraube     55     mit Stellmutter 56 kann die Spannung der  Feder 54 von aussen reguliert werden. Die  Enden der Feder     54    sitzen in Tellern 57.

        Ein Hebel 60 ist auf der Welle 49 ausserhalb  des Gehäuses 46 befestigt und durch einen  Lenker 518     mit        einer    Kurbel 59 auf dem     vor-          dern    Ende der Regulierstange 22 für die  Drosselklappe verbunden.  



  Die     Wirkungsweise    des beschriebenen     Re-          gulators    ist folgende: Das Rad 25 wird mit       Kurbelwellengeschwindigkeit    vom Motor 10  gedreht, wodurch die Welle 28, die Gewichte       3'5,    die Welle 41, der Bügel 43 und die Ku  gel 45 gedreht werden. Die selbst in wir  kungslosen Stellungen der Gewichte 35 un  ter erheblicher     Spannung    stehenden Federn  40 ziehen die Gewichte entgegen der Zentri  fugalkraft zusammen.

   Wenn eine gewisse  Drehgeschwindigkeit der Gewichte 35 er  reicht ist, so überwindet die Zentrifugal  kraft der     Gewichte    35 den     Widerstand    der  Federn 40, und die Gewichte     schwingen    aus  wärts, wodurch der Bügel 43 und die Welle       41:    vorwärts bewegt, der Winkelhebel 50, die  Welle 49, der Hebel 60, die Kurbel 59 und  die Regulierwelle     22;    samt der     Regulier-          klappe    gedreht werden.  



  Es ist ersichtlich, dass die Regulator  gewichte bei allen     Motorgeschwindigkeiten     bis zu einer vorbestimmten Grenze in ihrer  geschlossenen Stellung gehalten werden und  dann bei einer sehr kleinen Geschwindig  keitszunahme in ihre äusserste Stellung flie  gen, um die Drosselklappe bei     einer    sehr  kleinen, übermässigen Geschwindigkeit zu be  tätigen. Dies ist von grosser     Wichtigkeit,     weil es unmöglich wäre, die Maximalkraft  oder die volle Öffnung der Regulierklappe  zu sichern, wenn der Traktor     mit    schwacher       Übersetzung    zieht.  



  Wenn sich die     Regulatorgewichte    3,5 in  ihre äussern Stellungen bewegen,     werden    die  Federn 40 gedehnt und ihre     Spannung    er  höht; doch     wirkt    dem eine proportional  grössere     Zentrifugalkraft    in den Gewichten  entgegen, welche durch das Kreisen mit grö  sserer Geschwindigkeit infolge ihres grösseren       Rotationsradius    verursacht     wird.    Da die  Stifte 39 gegenüber dem     Schwerpunkt    der  Gewichte 35 näher der Drehachse derselben    angeordnet sind, überwachen sie die Aus  dehnung der Federn 40 so,

   dass die durch  den grösseren Rotationsradius in den Ge  wichten hervorgebrachte Zentrifugalkraft  etwas schneller zunimmt als die entgegen  wirkende Kraft der Federn 40.  



  Beim beschriebenen Regulator ist der Mo  tor imstande, bis zu einer gewissen Ge  schwindigkeit bei ganz offener Drosselklappe  zu arbeiten, um hierbei bei allen Geschwin  digkeiten eine Maximalkraft zu entwickeln.  



  Durch Einstellung der den Druck der  Feder     5:4    verändernden Schraube 5-5 kann  der Regulator     reguliert    werden. Durch Nie  derschrauben der Schraube 5,5 wird die Fe  der 54 stärker zusammengedrückt und muss  eine grössere Kraft durch die Kugel 45 auf  den Arm     5,21    ausgeübt werden, um die Welle       49,    zu betätigen. Diese Einstellvorrichtung  ist sehr einfach und von der Aussenseite des  Regulators in sehr bequemer Weise     betätig-          bar.     



  Unter den mehrfachen, sich aus der An  wendung des beschriebenen Regulators er  gebenden Vorteilen ist hervorzuheben, dass  er an einem Motor bequem angebracht wer  den kann und alle rotierenden Teile ein  geschlossen sind. Ein weiterer Vorteil er  gibt sich daraus, dass der Regulator auf sei  ner Aussenseite durch einen Schrauben  schlüssel leicht einstellbar ist.  



  Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus dem  Wegfall einer Anzahl empfindlicher, bei       Regulatoren    gewöhnlich vorgesehener Teile.  Die eine Einheit bildenden Organe: Welle  41, Bügel 43 und Kugel 45 stellen eine viel  einfachere Verbindung zwischen den     Regu-          latorgewichten    und der antreibenden Welle  her, als bis anhin vorgesehen war. Ein wei  terer     Vorteil    ergibt sich daraus, dass keine ro  tierenden Lager, Hülsen,     Joche    oder andere,  ständig gleitenden Teile. wie sie gewöhnlich  bei     Regulatoren    vorkommen, vorhanden sind.  Der Punktkontakt der Kugel 4.5 ist der ein  zige ständig arbeitende Teil des Regulators.

    Die Anschlagrippe 3,8, welche ein Festsitzen  der     Regulatorgewichte    in ihren äussersten  Stellungen an der Schutzhaube 32 verhindert,      ist     ein    weiterer Vorteil gegenüber den be  stehenden     Regulatorkonstruktionen.     



  Die Ausbildung des Regulators kann  auch eine andere sein als die dargestellte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII Zentrifugalregulator an Fahrzeug-Ver- brennungsmotoren mit Drosselregulierung, bei welchem die Zentrifugalwirkung von Schwunggewichten eine axiale Bewegung eines Organes relativ - zur Regulatör-An- triebswelle erzeugt, welche Bewegung die Betätigung der Drosselklappe des Motors bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrifugalgewichte (3:5) schwingbar auf einem Stift (34) sitzen, welcher eine Treib verbindung zwischen der Antriebswelle (29) und dem axial beweglichen Organ (41) bil det.
    UNTERANSPRüCHE 1. Zentrifugalregulator nach Patentanspruch, bei welchem die Zentrifugalgewichte mit- telst Federn gegeneinander gezogen wer den, dadurch gekennzeichnet, - dass die Fe dern (40) mit den Zentrifugalgewichten durch Stifte (39) verbunden sind, welche gegenüber dem Schwerpunkt der Gewichte näher der Drehachse derselben angeordnet sind.
    2. Zentrifugalregulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schutz haube (32) auf der Regulator-Antriebs- welle befestigt ist, welche Haube einen Anschlag (3,8) zur Begrenzung der Bewe gung der Zentrifugalgewichte und zur Verhinderung des Festsitzens derselben an der Innenwand der Schutzhaube besitzt. 3. Zentrifugalregulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel klappe mittelst einer in das eine Ende des axial beweglichen Organes (41) gelegten Kugel (4'5) betätigt wird.
    4. Zentrifugälregulator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Über- trägungsorgan (43) in solcher Stellung auf dem axial beweglichen Organ (41) be festigt ist, da,ss es die Schwingbewegung der Zentrifugalgewichte <B>(35)</B> in eine axiale Bewegung des genannten Organes (41) umwandelt, von welcher Bewegung mit- telst Zwischenorganen (50, 49, 60, 58, 59, 2-2) die Betätigung der Drosselklappe ab geleitet wird.
CH153910D 1929-04-18 1930-04-10 Zentrifugal-Regulator an Fahrzeug-Verbrennungsmotoren mit Drosselregulierung. CH153910A (de)

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AT124611B (de) 1931-09-25
US1800612A (en) 1931-04-14

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