AT124729B - Verfahren zur Herstellung von Estern natürlicher oder künstlicher Harzsäuren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Estern natürlicher oder künstlicher Harzsäuren.Info
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- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09F—NATURAL RESINS; FRENCH POLISH; DRYING-OILS; OIL DRYING AGENTS, i.e. SICCATIVES; TURPENTINE
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Estern natürlicher oder künstlicher Harzsätiren.
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bisher nur die Ester gewonnen, die aus Kolophonium oder Kopalen mit Hilfe von Glykol oder Glycerin dargestellt wurden. Während die Veresterung der Harzsäuren des Kolophoniums ohne Schwierigkeiten vor sieh geht, traten bei der Veresterung der Kopalsäuren häufig sehr störende Gelatinierungen auf. Es ist zwar gelungen, durch Anwendung ganz bestimmter Verfahren diese Gelatinierungsgefahr mehr
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können.
Es wurde nun gefunden. dass man alle Arten Harzsäuren, insbesondere aber die sonst schwer zu veresternden Harzsäuren, wie z. B. die des Kongokopals, in der einfachsten Weise in Ester überführen kann, wenn man sie mit Glykolderivaten verestert. die aus Glykol durch teilweise Veresterung oder
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Glykolderivat auf Temperaturen über 180 bei gewöhnlichem, erhöhtem oder vermindertem Druck.
Die Reaktion kann in bekannter Weise durch Zugabe von Katalysatoren, wie Metalloxyden, wasserentziehenden Säuren und Salzen usw.. beschleunigt werden. Die Veresterung kann entweder unter Rückflusskühlung oder unter gleichzeitigem Abdestillieren des entstellenden Wassers ausgeführt werden.
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solche, kommen insbesondere die Glykolmonoester. wie z. B. Glykolmonoaeetat, Glykolmonobenzoat. monoleinölsaures Glykol, monoabietinsaures Glykol u. a., die alle genügend hoch sieden. in Betracht.
Die nach vorliegendem Verfahren hergestellten Ester zeichnen sich durch besondere Wetterfestigkeit und gute Löslichkeit aus.
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aus Phenol : Aceton und Formaldehyd in folgender Weise hergestellt :
1250 g Phenol und 260 g Aceton werden unter Zugabe von 125 y konzentrierter Salzsäure 24 Stunden bei Temperaturen bis zu 80 stehengelassen. Die abgeschiedenen Kristalle werden abgesaugt, getrocknet und gereinigt ; Ausbeute 826 g.
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Das so erhaltene 4. 4'-Dioxydiphenyldimethylmethan wird in der äquimolekularen Menge 1%iger wässeriger Natronlauge gelöst, nach Zusatz von 4 Mol 30%iger wässeriger Formaldehydlösung 24 bis
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freies Harz erhalten.
100 Teile des so erhaltenen Produktes werden vorsichtig und in kleinen Portionen allmählich
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Anteilen zu, erhitzt nochmals auf 2600 und erhält etwa 12 Stunden auf dieser Temperatur, bis die Säurezahl des Produktes unter 20 ist. Statt Glyeerin lässt sich auch jeder andere hochsiedende Alkohol verwenden ; das so erhaltene Kunstharz zeigt eine Säurezahl von 15#5.
Anderseits wird aus abietiusaurem Natrium durch Umsetzung mit Glykolchlorhydrin ein Glykol-
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Glykolehlorhydrin 278 g Ester mit der Säurezahl 21#3.
53 g dieses Glykolmonoesters werden mit my des oben beschriebenen sauren Harzes durch 13stündiges Erhitzen bei 2500 in einer Kohlensäureatmosphäre verestert. Man erhält hiebei 116 g eines
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verestert. Nach 62stündigem Erhitzen und Abblasen des überschüssigen Veresterungsmittels mittels Kohlensäure bei 2500 erhält man 408 g eines zähflüssigen Esters mit der Säurezahl 20#7. Der Ester löst sich in Alkohol bis 1: 4, in Butylalkohol bei beliebiger Verdünnung klar, während ein gleichartig mit Glycerin hergestellter Ester in beiden Lösungsmitteln so gut wie unlöslich ist. Der erhaltene Ester ist
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Beispiel 4: 300 g des im Beispiel 2 bereits näher beschriebenen sauren Harzes aus Kolophonium und einem Kondensationsprodukt von Phenol mit Aeeton und Formaldehyd werden mit 111'7 g Diäthylen-
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Man bläst bei 2500 mit Kohlensäure die flüchtigen Bestandteile ab und erhält 371 g eines Harzesters vom Schmelzpunkt 66-77 und der Säurezahl 19-8.
Auch bei diesem Produkt ist die Löslichkeit stark von der eines Glyeerinesters verschieden. Während
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Estern natürlicher oder künstlicher Harzsäuren durch Erhitzen der letzteren mit mehrwertigen Alkoholen auf über 1800 mit oder ohne Zusatz von Katalysatoren bei
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unter Durchleiten eines inerten Gases, oder unter vermindertem Druck und Abtreiben des überschüssigen Alkohols nach Beendigung der Reaktion, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Alkollole Monoester
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verwendet werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass über 180 siedende Derivate des Glykols in Anwendung kommen. EMI2.11
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC41875D DE509368C (de) | 1928-08-28 | 1928-08-28 | Verfahren zur Herstellung von Estern natuerlicher oder kuenstlicher Harzsaeuren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT124729B true AT124729B (de) | 1931-10-10 |
Family
ID=7024741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT124729D AT124729B (de) | 1928-08-28 | 1929-05-13 | Verfahren zur Herstellung von Estern natürlicher oder künstlicher Harzsäuren. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT124729B (de) |
| DE (1) | DE509368C (de) |
-
1928
- 1928-08-28 DE DEC41875D patent/DE509368C/de not_active Expired
-
1929
- 1929-05-13 AT AT124729D patent/AT124729B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE509368C (de) | 1930-10-07 |
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