AT124888B - Elektrische Bildübertragung, bei der das Bild mit leitender Tinte auf ein Formular geschrieben wird. - Google Patents

Elektrische Bildübertragung, bei der das Bild mit leitender Tinte auf ein Formular geschrieben wird.

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AT124888B
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  Elektrische   Bildilbertragung,   bei der das Bild mit leitender Tinte auf ein   Formular   geschrieben wird. 



   Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Bildübertragung, bei der das Papier mit leitender Tinte auf ein Formular geschrieben wird, von dem es dann zwecks Sendens., aufgenommen" wird. 



   Das Formular gemäss der Erfindung besteht aus isolierendem Stoff, wie Papier, das etwas die leitende Tinte, mit der das Bild geschrieben wird, absorbiert und auf einer Seite mit einem leitenden oder halbleitenden Stoff bekleidet ist. Dieses Formular wird auf der   unbekleideten   Seite beschrieben, und es zieht die Tinte durch das Formular ein und bildet einen hohen oder halbhohen Widerstandsweg für die leitende Lage an den Stellen, an denen das Beschreiben erfolgt ist. Der Widerstand wechselt naturgemäss entsprechend den Umständen, liegt aber in der Praxis im allgemeinen zwischen 1000 Ohm und 2 oder 3 Megohm. 



   Das Sendeformular kann beispielsweise aus gewöhnlichem Papier bestehen, das auf einer Seite mit Indiantinten oder einem Stoff belegt ist. der als   Aquaday   bekannt ist. Man kann auch mit Metall bekleidetes Papier verwenden, das unter dem Namen Mansbridge-Papier bekannt ist. Das Papier muss natürlich genügend saugfähig sein, darf aber anderseits nicht zu saugfähig sein. 



   Das Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung spielt sich folgendermassen ab : Das Formular wird um einen Metallzylinder mit der leitenden Schicht gegen diesen Zylinder herumgewickelt und durch einen Metallgriffel abgetastet, der über einen Widerstand von etwa 10.000 Ohm mit dem Gitter einer Röhre verbunden ist. Die Kathode dieser Röhre ist über eine Batterie mit dem Metallzylinder und über eine Vorspannungsbatterie und einen Widerstand von etwa 5   megaohm   mit dem Gitter verbunden. Die verschiedenen Batterien und   Widerstände   sind so bemessen, dass, wenn   der Metallgriffel   nicht mit einem beschriebenen Teil des Formulares in Berührung ist. in der Röhre kein Anodenstrom fliesst.

   Wenn dagegen der Griffel mit einem beschriebenen Teil in Berührung kommt, so liefert die Batterie zwischen der Kathode und dem Zylinder dem Gitter über dem Tintenstrich positive Spannung, so dass der Anodenstrom fliesst. 



  Bei der vorliegenden Anordnung enthält der Ausgang intermittierenden Strom einer Richtung, jedoch 
 EMI1.1 
 Oscillator zwischengeschaltet werden. 



   Eine besonders zweckmässige Ausführungsform des Formulares besteht in sehr dünnem MansbridgePapier, das mit seiner bekleideten Seite   auf gewöhnliehes, gutes Schreibpapier   gelegt wird, das dazu dient, der Schreibfläche die genügende Steifheit zu geben. Die Verbindung der beiden Papiere kann beispielsweise durch Gummi erfolgen. Eine Kante des Mansbridge-Papiers lässt man überstehen und faltet sie herum, sodass sich ein Rand bildet, durch den der Kontakt mit dem Zylinder bewirkt wird. Als Tinte hat sich eine dicke Lösung von Aquaday als zweckmässig erwiesen. 



   Ein Schaltbild der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt. Die dargestellte Anordnung hat den Vorteil, dass sie derart arbeitet, dass sie unabhängig von einer Änderung des Widerstandes und der Schrift auf dem Formular ist. 



   1 ist der Zylinder, um den das Formular gelegt wird und der so bewegt wird, dass das Bild durch den Griffel 2 abgetastet wird. In Reihe mit dem Zylinder und dem Griffel liegen eine Batterie 3, ein Widerstand 4 von etwa 5 Megohm und eine   Yorspannungsbatterie 6,   wobei   4 und 6 zwischen   Gitter und Kathode der Röhre 6 liegen. Die Anodenspannung von etwa 100 Volt wird über einen Widerstand 7 von etwa 50.000 Ohm geliefert, und es ist die Anode über zwei Widerstände   8,   9 von etwa je 1 Megohm 

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 mit einer negativen Spannungsquelle verbunden, die die Gittervorspannung für die folgenden Röhrenliefert. 



  Der Verbindungspunkt der beiden Widerstände   8,   9 ist mit dem Mittelpunkt der Sekundärwicklung eines Transformators 10 verbunden, die mit den Gittern der beiden in Gegentakt geschalteten   Rohren n,   verbunden ist. Der   Primärwicklung   des Transformators 10 wird an den Klemmen 13 Kiederfrequenz zugeführt, sodass die   Röhren 11, 12 bezÜglich   dieser Niederfrequenz in Gegentaktschaltung liegen. Die Anoden der Röhren 11, 12 sind miteinander durch eine   Primärwicklung   des Transformators 14 verbunden, deren Mittelpunkt zu einer Anodenspannungsquelle von etwa 150 Volt führt. Die Klemmen der   Sekundär-   wicklung des Transformators 14 dienen als Ausgangsklemmen der ganzen   Voniehtung.   



   Wenn der Griffel über einen Teil des Formulars geführt wird, auf dem sich keine Schrift befindet, d. h., wenn dort der Kreis zwischen Griffel 2 und Zylinder 1 geöffnet ist, ist die Röhre 6 leitend. u.   zw.   durch die Gittervorspannung, die von der Batterie 5 über den Widerstand   4   geliefert wird. Wenn durch die Schrift hindurch Kontakt zwischen dem Griffel2 und dem Zylinder 1 hergestellt ist, wird   die Rohre S   gesperrt und damit ihre Anode sowie auch die Gittervorspannung   der Rohren H, j ? 2 mehr positiv   und der niederfrequente Ton kann hindurchgehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische   Bild-bzw. Faksimileübertragung,   bei welcher die zu übertragende Nachricht bzw. das Bild mit leitender Substanz auf einem isolierenden Formular (Papier) geschrieben und vermittels Tastelektroden, zwischen denen die leitende Substanz eine Strombrücke bildet, abgetastet wird.   dadurch   gekennzeichnet, dass die leitende Brücke zwischen einem über die Oberfläche des Formulars gleitenden Taststift und einer rückseitigen Gegenelektrode durch das   Schreibformular   hindurch von der Schreibsubstanz gebildet wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektrische Bildübertragung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sehreibpapier EMI2.1 durchtritt.
    3. Sehreibformular für eine Bildübertragung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Schreibpapier selbst auf einer Seite eine leitende Gegenelektrode in Form eines leitenden Belages trägt, welcher den Stromübergang zu einem metallischen Apparatteil (Bildtronmel) vermittelt.
    4. Schreibformular nach Anspruch 3, bestehend aus dünnem Papier, das auf einer Seite mit einer dünnen Metallauflage versehen ist.
    5. Schreibformular nach Anspruch 3, bestehend aus Detailpapier, das auf einer Seite mit einem aus Indiantinte oder Aquaday"hergestellten leitenden Belag versehen ist.
    6. Sehreibformular nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es mit Schreibpapier oder einer ähnlichen Unterlage zwecks Versteifung verbunden ist, wobei ein überstehender Rand so um die versteifende Unterlage umgefaltet ist, dass dieser den Kontakt mit der Bildtrommel berstellt.
    7. Schaltung für eine Bildübertragung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass durch die durch die Schrift hindurch vermittelten Kontaktsehliessungen Spannungen an das Gitter einer Röhre übertragen werden, wodurch infolge Sperrung oder Aufhebung der Sperrung dieser Röhre EMI2.2 EMI2.3
AT124888D 1929-06-28 1930-05-17 Elektrische Bildübertragung, bei der das Bild mit leitender Tinte auf ein Formular geschrieben wird. AT124888B (de)

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GB124888X 1929-06-28

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ID=10005531

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AT124888D AT124888B (de) 1929-06-28 1930-05-17 Elektrische Bildübertragung, bei der das Bild mit leitender Tinte auf ein Formular geschrieben wird.

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