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Vorrichtung zur Wiedergabe von Phonogrammen in reflektiertem Licht.
Bei Wiedergabe von Tonaufzeichnungen von undurchsichtigen Phonogrammträgern, beispielsweise aus Papier, ist es notwendig, einen möglichst grossen Wirkungsgrad in der Ausnutzung der vom Tonstreifen reflektierten Lichtstrahlen zu erzielen. Zu diesem Zweck werden beim Erfindungsgegenstand die zum Auffangen der Lichteindrucke benutzten lichtempfindlichen Organe so angeordnet, dass ein
Grossteil der rückgestrahlten Liehtmenge ausgenutzt wird. Man muss genau unterscheiden zwischen zwei Arten der Abtastung, einerseits ist eine Beleuchtung der abzutastenden Stelle mit möglichst intensivem Licht möglich, von der nachher z. B. durch eine Optik ein Bild entworfen wird, aus dem man dann den gewünschten, bei Tonaufzeichnungen z.
B. linienförmigen Teil ausblendet, oder man kann auf das Phonogramm gleich ein entsprechendes linienförmiges Lichtbündel werfen, dessen Reflexion möglichst vollständig erfasst werden muss.
Die Reflexion selbst kann nach zwei Gesichtspunkten ausgenutzt werden, bekanntlich besteht neben der reinen, direkten Reflexion an spiegelnden Flächen noch die diffuse Reflexion an matten Ober- flächen. Eine scharfe Trennung dieser beiden Arten ist schwer möglich ; jede nicht spiegelnde Oberfläche zeigt neben der Lichtzertrennung auch noch einen, z. B. je nach dem Material wechselnden Anteil an direkter Reflexion, der bei den bis jetzt bekannten Arten der Abtastung meistens'nicht erfasst wird. Bekannt ist z.
B. die Verwendung von Photozellen mit einer zentralen Öffnung, durch die ein Lichtbündel senkrecht auf die abzutastende Fläche fällt ; derartige, hauptsächlich für Bildtelegraphie verwendete Zellen nutzen den direkt reflektierten Anteil der Rückstrahlung nicht aus.
Beim Erfindungsgegenstand wird auch der in der Richtung des Reflexionswinkels liegende Teil der Lichtstrahlung ausgenutzt, indem die zur Abtastung verwendeten lichtempfindlichen Organe so angeordnet sind, dass durch eine zur Abtastfläche nicht senkrechte Richtung des Einfallstrahles eine Reflexionshauptrichtung erreicht wird, die voll durch das lichtelektrische Organ erfasst werden kann.
Bei dieser Art der Ausbildung der lichtelektrischen Organe können diese selbst, besonders bei Verwendung der früher beschriebenen Art der Abtastung durch eine direkt auf den Phonogrammträger abgebildete Lichtlinie, dazu benutzt werden, gleich eine spaltförmige Blende für das einfallende Liehtbündel zu bilden.
Die Vorrichtungen, die zur Wiedergabe der Phonogrammträger im reflektierten Licht in Verbindung mit den beschriebenen Formen der lichtelektrischen Abtastorgane zur bestmöglichen Ausnutzung der Lichtenergie verwendet werden, müssen, da billige, z. B. bandförmige Phonogrammträger aus Papier zur Anwendung gelangen, auch in ihrer Konstruktion möglichst einfach und billig sein.
Eine erfindungsgemässe Ausführungsform der lichtempfindlichen Organe zur möglichst guten Ausnutzung des vom Phonogrammträger reflektierten Lichtes zeigt beispielsweise Fig. 1 für eine Photozelle und Fig. 2 für eine Selenzelle. Die Photozelle soll beispielsweise für eine Abtastung geeignet sein, die ein auf die Tonaufzeichnung entworfenes keilförmiges Lichtbündel zur Wiedergabe der Tonstreifen benutzt, wobei durch symmetrische Ausbildung ohne weiteres erreicht werden kann, auch zwei bzw. mehrere Lichtquellen zur Beleuchtung zwecks Erzielung des erfindungsgemässen Effektes zu verwenden. An einem Glaskörper G wird der Phonogrammträger F', z. B. ein Papierband, mit der Schallaufzeichnung vorbeigeführt.
Im Punkte P wird die Tonaufzeichnung durch einen in der Richtung e einfallenden Lichtstrahl beleuchtet bzw. es wird durch ein Lichtbündel, welches durch das Fenster 11 einfällt, eine Lichtlinie in P abgebildet. Der Glaskörper G trägt in seinem Innern die lichtempfindliche Schicht 7v, z. B.
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einen Kaliumbelag, und es wird nur eine Öffnung A1 zum Eintritt der Lichtstrahlen freigelasseli l weiters der eingebauchte Teil K des Glaskörpers, der den Zweck hat, die von P nach allen Seiten reflektierten Lichtstrahlen möglichst ungehindert in den Hohlraum des Glaskörpers eintreten zu lassen, zu welchem Zweck er bei linienförmigen Abtastlichtstrahl einen mit einer in P senkrecht zur Papierebene stehenden, geraden Linie gleichachsigen Halbzylinder (bei punktförmiger Abtastung eine Halbkugel) bildet, so dass der Durchtritt der reflektierten Lichtstrahlen senkrecht zur Glasoberfläche erfolgt. In ähnlicher Weise wird der Punkt Al abgeplattet, so dass der einfallende Lichtstrahl senkrecht die Glaswand durchsetzt.
Der Grossteil der unter dem Winkel K einfallenden Lichtstrahlen e gruppiert sich nach der Reflexion um den im Winkel a. reflektierten Zentralstrahl 1", der voll auf eine mit lichtempfindlicher Schichte bedeckte Stelle der Glaswand trifft. Die übrigen reflektierten Strahlen treffen ebenfalls alle auf den Belag L, so dass fast der ganze Raumwinkel von 180 , der zur Verfügung steht, ausgenutzt wird.
Die zweite Elektrode der Photozelle kann z. B. als ein Ring E, der in der Fig. 1 ebenso wie der Glaskörper im Schnitt dargestellt ist, ausgebildet werden.
Soll eine Selenzelle in gleicher Weise verwendet werden, so kann sie gemäss dem Erfindung* gedanken nach der schematischen Fig. 2 ausgeführt werden. Der Phonogrammträger F'wird im Abstande d von der Selenzelle , die z. B. nach dem Kondensatortypus ausgebildet ist, vorbeibewegt.
Durch eine Öffnung A2, die bei der Wiedergabe von Tonaufzeichnungen vorteilhafterweise spaltförmig ausgebildet ist, gelangt der einfallende Lichtstrahl c auf das Tonband F'im Punkte P. Wie im Falle der Photozelle wird auch bei der Selenzelle der Hauptanteil des reflektierten Lichtes in der Richtung-)' auf den lichtempfindlichen Belag L treffen, während der übrige Teil mit geringer Intensität den Selenbelag trifft. Der vom Punkt P reflektierte Lichtstrom wird um so vollständiger erfasst, je kleiner der Abstand d ist. Weil dieser Abstand möglichst klein gemacht wird, kann man vorteilhafterweise die Öffnung A2 im Körper der Zelle gleichzeitig als Spaltblende ausbilden, indem für entsprechende Begrenzung, Zusehärfung usw. der Ränder Sorge getragen wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Wiedergabe von Phonogrammen in reflektiertem Licht unter Verwendung einer Photozelle, die im Wege der einfallenden Lichtstrahlen liegt, dadurch gekennzeichnet, dass der
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