AT127190B - Schaftmaschine mit endloser Papier-Musterkarte. - Google Patents

Schaftmaschine mit endloser Papier-Musterkarte.

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AT127190B
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Staeubli Geb & Co
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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description


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  Schaftmaschine mit endloser Papier-Musterkarte. 



   Die Erfindung betrifft eine Schaftmaschine mit endloser Papier-Musterkarte. Sie bezweckt, die Anzahl der zwischen den Ablesenadeln und den Platinenhaken für das Einstellen der letzteren erforderliehen Teile auf ein Mindestmass zu bringen, dadurch eine Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit zu ermöglichen und gleichzeitig den Druck, den die Ablesenadeln auf die Musterkarte beim Ablesen ausüben, sofern sie dort kein Schussloch finden, so gering zu gestalten, dass für die Musterkarte Verdolpapier oder ein ähnlich dünnes Material benutzt werden kann, was von ganz besonderem Vorteil ist. Dabei soll eine erfindungsgemäss gebaute Maschine beim   Rückwärtsdrehen   ein richtiges Öffnen der Schüsse ergeben. 



   Zu diesem Zwecke werden an der vorliegenden Maschine Stützvorrichtungen verwendet, welche die Platinenhaken während gewisser Zeitabschnitte stützen und so   ausschwingbar   gelagert sind und hinsichtlich ihrer Schwinglage so unter der Einwirkung der Ablesenadeln stehen, dass durch ihre Vermittlung, je nachdem die Ablesenadeln in ein Loch der Musterkarte eintreten oder nicht, die zugehörigen Platinenhaken beim nächsten Vorwärtsgang des Hubmessers in oder ausser Bereich des letzteren liegen. 



   Crompton-Schaftmaschinen mit ähnliehen Stützvorrichtungen der beschriebenen Art sind bekannt. 



  Diese Vorrichtungen sind aber so beschaffen und mit den Ablesenadeln in Beziehung gebracht, dass sie von nicht in ein Loch der Musterkarte eingetretenen Ablesenadeln betätigt werden müssen, und der Druck, der von den Ablesenadeln und auf diese von der Musterkarte zu ihrer Betätigung ausgeübt werden muss, viel zu gross ist, als dass er auch nur kurze Zeit von Verdolpapier ausgehalten werden könnte. Demgemäss müssen diese bekannten Maschinen mit Pappkarten oder sonst starken Musterkarten arbeiten. Damit ermangeln sie der grossen Vorteile, welche die Verwendung von Verdolpapierkarten mit sich bringt. Dabei arbeiten jene bekannten Maschinen mit schwingendem Musterkartenzylinder. Man erhält mit ihnen also kein so rasches Arbeiten, als es heute gefordert wird.

   Andere Crompton-Maschinen erlauben zwar die Verwendung von Papier-Musterkarten, nicht aber ein   Rückwärtsdrehen   des Kartenzylinders von jeder beliebigen Stelle aus. Dies bedeutet einen wesentlichen Mangel, der bei der vorliegenden Maschine durch die besondere Bauart des Vornadelsystems beseitigt ist. Diese Maschine wird vorzugsweise als Doppelhubmaschine gebaut, kann aber auch als Einhubmaschine ausgebildet werden. 



   Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes durch Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt einen Teil der letzteren in grösserem Massstabe. Fig. 4 ist die Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispieles. Die Fig. 5 und 6,7 und 8 veranschaulichen je in teilweiser Vorderansicht und in Seitenansicht zwei weitere Ausführungsbeispiele. 



   Mit 1 sind die unteren Platinenhaken bezeichnet, welche, wenn sie sich in der aus Fig. 2 und aus Fig. 4 in vollen Linien ersichtlichen Tieflage befinden, von dem sich vorwärtsbewegenden Hubmesser 2 in bekannter Weise mitgezogen werden. Beim ersten Ausführungsbeispiele stützt sich jeder Platinenhaken 1 auf eine lotrecht stehende   Stütznadel 5. Ahnliche, nur entsprechend   längere Stütznadeln 4 sind zum Stützen der (nicht gezeichneten) oberen Platinenhaken vorgesehen. Diese Stütznadeln 3 und 4 stehen exzentrisch auf den oberen Flächen von halbkugeligen Köpfen 7 von untern Stütznadeln 5,6, die in Schienen   8,   9 so gelagert sind, dass sie nach vorn und hinten ausschwingen können.

   Die Schiene 8 wird von zwei Armen 10 getragen, die je mittels einer Rolle 11 auf einer Hubscheibe. 12 abgestützt sind, welche auf einer Welle 13 sitzt, an welcher die Arme 10 mit ihrem gabeligen unteren Ende geführt sind. 



  Die Schiene 9 wird von zwei   Armen 14   gehalten, die mittels ihrer gegabelten Enden ebenfalls auf der 

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 aus wird mittels eines Hubnockens 17 das   Schaltrad. M   des Papierkartenzylinders 19 angetrieben. 



   Befinden sich die Schienen 8 und 9 in ihrer höchsten Stellung, so liegen die unteren Enden der Stütznadeln 5, 6 wenig oberhalb der waagrechten Schenkel von im Querschnitt winkelförmigen Schienen 20 und lehnen sich unter dem exzentrisch wirkenden Druck der oberen Stütznadeln 3, 4 an die stehenden Schenkel dieser Schienen. Die Nadeln 5, 6 werden lose von den ösenförmigen oberen Enden von Drähten 21, 22 umfasst, welche die einen Arme von Winkelhebeln bilden, die lose auf einer Achse 25 sitzen und mit den andern Armen Drähte 23, 24 halten, an denen die Ablesenadeln 26 hängen. Die Achse 25 erhält bei jeder vollen Umdrehung der Welle 13 von dieser aus eine Winkeldrehung mittels einer Hubscheibe 28   und   eines an dieser anliegenden, auf der Achse 25 festsitzenden Hebelarmes 29.

   Die Achse 25 trägt fest ausserdem   einen Bügel 30,   der mit einemMittelteil unter allen Drähten 23, 24 durchgeht, um die Ablesenadeln 26 zu gegebener Zeit aus dem Papierkartenzylinder 19 herauszuheben. 



   Die Arbeitsweise der beschriebenen Maschine ist folgende, von der auf der Zeichnung angegebenen Stellung der Teile ausgegangen, u. zw. zunächst für den Fall, dass eine Ablesenadel nicht in ein Loch der Papiermusterkarte einfallen konnte, was für die von dem Drahte 24 getragene Ablesenadel zutrifft. 



   Die Schiene 9 und die   Stütznadel 4   befinden sich in ihrer obersten Stellung ; die   Stütznadel 4 drückt   exzentrisch auf den Kopf 7 der darunter befindlichen Stütznadel 6 und hält dadurch das untere Ende der letzteren im Anschlage an dem stehenden Schenkel der Schiene 20. Wenn also in der Folge die Schiene 9 sich senkt, indem der Hubnocken der Hubscheibe 16 unter der Rolle 15 weggleitet, so kann die Nadel 6 nur so weit mitgehen, bis sie auf dem liegenden Schenkel der Schiene 20 aufsteht. Der über der zugehörigen Stütznadel 4 befindliche Platinenhaken kann sich also nicht so weit senken, dass er vom Hubmesser ausgezogen werden könnte. 



   Fällt dagegen eine Ablesenadel 26 in ein Loch der Papier-Musterkarte ein, so schwingt unter dem   übergewicht   des sie tragenden Hebelarmes der zugehörige Draht 21 aus und nimmt dabei mit seiner   Endöse   die Stütznadel 5 mit. Das untere Ende der letzteren kommt daher vor die darunter befindliche Schiene 20 zu liegen. Wenn sich dann die Schiene 8 senkt, so folgt ihr also die Nadel 5 bis in die unterste Stellung (s. Fig. 3 rechts). Im gleichen Masse senkt sich die   Stütznadel.   3, so dass der Platinenhaken 1 sich so weit senkt, dass er vom Hubmesser 2 beim folgenden Vorwärtsgange mitgenommen wird (Fig. 2). 



   Aus Fig. 2 ist ersichtlich, dass auf je eine Schaltung des Papierkartenzylinders zwei   Schussablesungen   kommen. Von der dort angegebenen Stellung der Teile aus spielen sich die Vorgänge in folgender Weise ab : Drehung der Welle 13 in der Uhrzeigerrichtung angenommen : Der exzentrische Teil der Hubscheibe 28 beginnt auf den Hebelarm 29 einzuwirken und die Welle 25 entgegen der Uhrzeigerrichtung zu drehen. 



  Infolgedessen hebt   der Bügel 30 die   Drähte 23, 24 hoch, so dass eingefallene Ablesenadeln 26 ausser Bereich des Musterkartenzylinders 19 gelangen. Gleich nachdem dies geschehen, schaltet der Hubnoeken 17 das Schaltrad 18 und damit den Zylinder 19 um einenZahn weiter. Nachher gleitet der exzentrische Teil der Hubscheibe 28 vom Hebelarm 29 ab, so dass   der Bügel 30 sich   wieder senkt und die Ablesenadeln 26 zum Ablesen der kommenden zwei Schüsse frei werden. Die Schienen 8 und 9 werden durch die Hubseheiben 12 und 16 nacheinander je zunächst gehoben, um die Stütznadeln 3,4 in die Bereitschaftsstellung zu bringen, worauf sich dann in der Zeit bis zur nächsten Zylinderschaltung auch für beide Gruppen von Schienen und Nadeln die oben beschriebenen Vorgänge abspielen.

   Dabei ist zu beachten, dass solche Drähte 21, 22, die beim vorhergehenden Schusse ausgeschwungen waren, in ihre Grundstellung   zurück-   kehren, bevor die Schienen   8,   9 gehoben werden, so dass die Stütznadeln   5,   6 bei diesem Heben sofort wieder in ihre Grundstellung zurückschwingen können, ohne von den Drähten 21, 22 aufgehalten oder gestossen zu werden. Das Ablesen der Papier-Musterkarte geschieht in dem Augenblicke, da sich die beiden Hubmesser kreuzen. 



   Die Zylinderschaltung kann von der Welle 13 entkuppelt werden, so dass sich der Zylinder betätigen lässt, ohne gleichzeitige Betätigung der beschriebenen Schienen. 



   Dank dem Umstande, dass jedem Hubmesser eine Hubschiene   8,   9 zugeteilt ist, kann die beschriebene Maschine zwangsläufig, d. h. rückwärts mit richtigem Auflösen der Schüsse arbeiten, sobald vorgängig dem Rückwärtslaufen der ganzen Maschine der Kartenzylinder 19 auf die zwei vorangegangenen   Schüsse   eingestellt wird und beim Wiederanweben die zwei kommenden Schüsse wieder vorgängig dem Vorwärtsgange der Maschine zum Ablesen gebracht werden.

   Dieses besondere Schalten des Kartenzylinders ist nicht nötig, wenn das Anheben der Ablesenadeln, das darauffolgende Schalten des Kartenzylinders, das Ablesen der Musterkarte und das damit verbundene Bereitstellen der pendelnden Stütznadeln, das bei der beschriebenen Ausführungsform während des Kreuzen der Hubmesser stattfindet, in die Zeit des toten Ganges der letzteren verlegt wird, ebenso das auf die genannten Vorgänge folgende Arbeiten der dem betreffenden Messer zugeordneten Hubschienen 8 oder 9. Die Zeitdauer des genannten toten Ganges wird in diesem Falle etwas verlängert, was bei Exzentermaschinen, d. h. bei Maschinen, deren die Hubmesser tragende Hebel durch Exzenter betätigt werden, leicht möglich ist. 



   Bei der eben beschriebenen Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes haben die Schienen 8 und 9 während eines bestimmten Teiles des Arbeitszyklus alle Platinenhaken 1 zu tragen und diejenigen 

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 dieser Haken, die zu eingefallenen Ablesenadeln gehören, werden unter Belastung der Stütznadeln und der diese tragenden Schiene auf das Hubmesser niedergelassen. Der Arbeitszyklus beginnt gleichsam dort, wo alle Platinenhaken durch die   Stütznadelii'),   4 hochgehalten sind. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 dagegen ist die Tätigkeit der Stütznadeln auf Heben der Platinenhaken gerichtet. Sie beginnt in dem Zeitpunkte, da alle Platinenhaken auf den   Hubmessern   liegen.

   Es werden dann in der Folge aber nur diejenigen Stütznadeln belastet, die zu nicht in   ein Loch der Musterkarte   eingefallenen Ablesenadeln gehören, die also den zugehörigen Platinenhaken ausser den Bereich des Hubmessers zu heben haben. Auf diese Weise wird hier der ersten Ausführungsform gegenüber eine wesentliche Kraftersparnis erzielt. 



   Die Stütznadeln für die unteren Platinenhaken 1 sind in Fig. 4 mit   31,   die für die oberen, nicht   gezeichneten Platinenhaken,   mit 32 bezeichnet. Alle Stütznadeln sind an ihrem oberen Ende bügelförmig ausgebildet und lose über Stangen gehängt, so dass sie frei um diese letzteren pendeln können und im unbelasteten Ruhezustande mit ihrem unteren Ende durch Übergewichtswirkung an dem stehenden Schenkel der zugehörigen, winkelförmigen Schiene 20 anliegen. Die unteren Stütznadeln. 31 hängen an einer Stange. 33, die im Maschinengestell fest gelagert ist und zusammen mit in sie eingesteckten, aufwärts reichenden Stiften 34, zwischen denen   die Platinenhaken 7 geführt   sind, einen Rechen bilden.

   An der Übergangsstelle vom mittleren Bügelteil zum längeren   Bügelschenkel   bildet jede Stütznadel 31 einen nach oben vorstehenden   Nocken 35,   der, wenn der zugehörige Platinenhaken 1 auf dem in der hinteren Grundstellung befindlichen Hubmesser 2 ruht, von der Unterkante des Platinenhakens einen einem Reiben des sich vorwärtsbewegenden Hakens an der Stütznadel vorbeugenden Abstand von etwa 2 mm besitzt, beim Hochgehen der Stütznadel dagegen   als Auf läge für   den Platinenhaken dient. Dank dieser exzentrischen Lagerung des   Platinenhakens   auf der Stütznadel wird das untere Ende des letzteren mit Sicherheit im Anschlag an der Schiene 20 gehalten.

   Die beiden Schienen 20 werden mittels Hubscheibe 36 in ähnlicher Weise gehoben und gesenkt wie bei der ersten Ausführungsform die Schienen 8 und 9. Die unteren Enden der Stütznadeln 31, 32 werden von den   ösenförmigen Enden 21,   22 von Winkelhebeln umfasst, welche, wie bei der ersten Ausführungsform, drehbar auf einer Achse 25 sitzen und mit den andern Armen 23,24 lose die Ablesenadeln 26 tragen. Solange eine solche Nadel nicht in ein Loch der Musterkarte eingefallen ist und die zugehörige Schiene 20 sich in ihrer tiefsten Lage befindet, wie sie für die rechtsseitige Schiene angegeben ist, liegt das untere Ende der zugehörigen Stütznadel 31 vermöge des Übergewichtes des längeren Schenkels der letzteren am stehenden Schenkel der Schiene 20 an, während der waagrechte Bügelteil der Stütznadel auf der Stange   3.)   ruht.

   Beim Hochgehen der Schiene 20 wird diese Stütznadel gehoben und durch sie der zugehörige Platinenhaken 1 in die strichpunktierte Stellung und damit ausser Bereich des sich nachher wieder vorwärtsbewegenden Hubmessers 2 gebracht. Fällt dagegen eine Ablesenadel 26 in ein Loch der Papier-Musterkarte ein, so zieht der zugehörige Winkelhebel 21, 23 die Stütznadel nach rechts, so dass ihr unteres Ende, wie für die Nadel 81 strichpunktiert angedeutet, vor die Schiene 20 zu liegen kommt und die letztere bei ihrem Hochgehen die Stütznadel nicht mitnimmt. 



   Beim Heben eines Platinenhakens sichern der von diesem an den Nocken 35 exzentrisch auf die Stütznadel ausgeübte Druck und das Ansteigen der   Stossfläche   der Schiene 20 nach vorn ein Anliegen der Stütznadel am stehenden Schenkel der Schiene. 



   Der bei dieser zweiten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes befolgte Grundsatz, alle Platinenhaken für   gewöhnlich von   den Hubmessern tragen zu lassen und von diesen letzteren nur diejenigen Haken abzuheben, welche zu nicht eingefallenen Ablesenadeln gehören, lässt sieh auch bei der ersten Ausführungsform durchführen, indem man die Schienen 8 und 9 in der unteren der in Fig. 3 angegebenen Stellungen festlegt und die Schienen 20 beweglich anordnet. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 sind die an die Stütznadeln 31, 32 angeschlossenen Schenkel   der Winkelhebelarme 21, 22 je von   einer Schraubenfeder 40 umgeben, welche zwischen einem auf dem Arme   21,   22 festsitzenden Ringe 41 und einem auf dem Arme 21, 22 verschiebbaren Ringe 42 liegt, der durch die Feder gegen die Stütznadel   31 bzw. 32 gedrückt   wird. Die Stütznadeln sind an dieser Stelle in eine zur Federachse senkrecht stehende Fläche plattgedrückt und mit einem Längsschlitz 44 versehen. Dieser ist am oberen Ende kreisförmig erweitert und für den Durchlass eines Kopfes 43, der das Ende des Hebelarmes 21 bzw. 22 bildet.

   Die Feder 40 ist so bemessen, dass sie das untere Ende der Stütznadel nur ganz leicht gegen den stehenden Schenkel der Tragschiene 20 drückt, wenn die zugehörige Ablesenadel die Papier-Musterkarte berührt. Die Federlänge ist auf den kleinsten von der Ablesenadel auf die Papier-Musterkarte ausgeübten Druck zugemessen, so dass eine Verletzung der Karte durch die Ablesenadel nicht stattfinden kann. 



   Die Stütznadeln 31, 32 sind an ihrem oberen Ende gleich ausgebildet und gleich gelagert wie diejenigen nach Fig. 4. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 und   3   tragen die oberen Enden der Winkelhebelarme 21, 22   verschiebbar waagrechte Drähte   45, die eine Öse 46 für die Führung der Stütznadeln 31 oder 32 bilden und in einer Leiste 47 verschiebbar geführt sind. Zwischen den Armen   21,   22 und den Ösen 46 tragen die Drähte 45 Schraubenfedern 40, welche, wie oben mit Bezug auf Fig.   5   und 6 beschrieben, beim Aufstehen der Ablesenadeln auf dem Papier als Sicherung gegen ein Abgleiten der Stütznadeln von den Schienen dienen, in der gezeichneten Stellung aber keinen Druck ausüben. 

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 nadeln, welche nicht pendelnd aufgehängt sind. 



   Die beweglichen Schienen 20 können von Schwinghebeln getragen werden und stossend auf das eine Ende der in diesem Falle durch verschiebbare Nadeln gebildeten Träger der Ablesenadeln wirken, die anderseits an die Platinenhaken angeschlossene Stütznadeln od. dgl. betätigen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schaftmaschine mit einer Musterkarte aus Verdolpapier oder ähnlich dünnem Material und mit einer   Hilfsvorrichtung   zum Betätigen der die Platinenhaken während gewisser Zeitabschnitte stützenden Glieder, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtung für jedes Hubmesser   (2)   ein auf diese Stützglieder   (3/4,   5/6, 31, 32) im Sinne der Betätigung   derPlatinenhaken (1)   wirkendes Organ (8, 9,   20)   besitzt, welches seine für den Eingriff des Platinenhakens amHubmesser massgebende Bewegung im Zeitpunkte des Totganges des zugehörigen Hubmessers erhält. 
 EMI4.2 


Claims (1)

  1. . 31, 32) durch pendelnd gelagerte, unmittelbar unter dem Einflusse der Träger der Ablesenadeln (26) stehende Nadeln gebildet sind und das auf diese Nadeln wirkende Organ (8, 9, 20) aus einer beweglichen Schiene besteht, welche den dem gleichen Hubmesser zugeteilten Stütznadeln in einer bestimmten Stellung der letzteren als Widerlager dient und sowohl beim Vorwärts-als auch beim Rückwärtsgang der Maschine während des toten Ganges des Hubmessers zum Zwecke der Einstellung der Platinenhaken betätigt wird.
    3. Schaftmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablesenadeln (26) EMI4.3 beim Einfallen der Ablesenadel (26) dieser zweite Arm die zugehörige Stütznadel ausschwenkt, so dass der zugehörige Platinenhaken die Lage einnehmen kann, in der er vom vorwärtsgehenden Hubmesser erfasst wird.
    4. Schaftmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aufwärts und abwärts bewegliche Hubschiene (8, 9) in der obersten Stellung während eines bestimmten Teiles des Arbeitsganges der Maschine durch die Stütznadeln alle Platinenhaken vom Hubmesser abgehoben hält, beim Niedergehen EMI4.4 messers auf dieses senken lässt.
    5. Schaftmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Beginn des Totganges eines Hubmessers (2) alle zugehörigen Platinenhaken auf dem Hubmesser liegen und gegen die Stütznadeln etwas Spiel haben und dass in der Folge beim Aufwärtsgange der Hubschiene (20) nur die zu nicht eingefallenen Ablesenadeln (26) gehörenden Stütznadeln durch die zu hebenden Platinenhaken belastet sind.
    6. Schaftmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei hochgestellten Lagersehienen die Stütznadeln derart exzentrisch gegen die Kopfstifte (5, 6) drücken, dass sie die Kopfstifte mit deren unteren Enden über einer feststehenden Schiene halten, durch welche die Kopfstifte, wenn die zugehörigen Ablesenadeln nicht eingefallen sind, beim Niedergehen der Lagerschiene aufgehalten werden, während das Einfallen einer Ablesenadel den zugehörigen Kopfstift so ausschwenkt, dass er an der feststehenden Schiene vorbei sieh senken kann.
    7. Schaftmaschine nach den Ansprüchen 1, 2,3 und 5, gekennzeichnet durch eine derartige Lagerung von unter jedem Platinenhaken in dessen Ebene frei pendelnden Stütznadeln (31, 32), dass diese Stütznadeln, wenn die zugehörige Ablesenadel (26) nicht in ein Loch der Musterkarte eingreift, durch ihr eigenes Übergewicht über dem liegenden Schenkel einer auf und ab bewegbaren Winkelschiene gegen den Vertikalschenkel derselben anliegen und mit ihrem unteren Ende in der Bahn des waagrechten Schenkels dieser Winkelschiene liegen.
    8. Schaftmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütznadeln (31, 32) an ihrem oberen Ende derart ausgebildet sind, dass bei ihrem Hochgehen die auf sie zu liegen kommenden Platinenhaken einen exzentrischen Druck auf sie ausüben, durch den das untere Ende der Stütznadeln (31, 32) an den stehenden Schenkel der Hubschiene (20) gedrückt wird.
    9. Schaftmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass in die Verbindung zwischen dem Träger jeder Ablesenadel und der zugehörigen Stütznadel (31, 32) eine Feder (41) so eingeschaltet ist, dass sie, wenn die Ablesenadel auf der Papiermusterkarte steht, auf die Stütznadel erst dann einen Druck in der Richtung gegen einen Anschlagschenkel der beweglichen Schiene (2) ausübt, wenn diese Stütznadel Neigung zeigt, von diesem Schenkel wegzuschwingen, dass aber, solange die Stütznadel kraft eigenen Übergewichtes an diesem Schenkel anliegt, der Federdruck gleich Null ist.
AT127190D 1929-11-06 1930-03-17 Schaftmaschine mit endloser Papier-Musterkarte. AT127190B (de)

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