AT127523B - Verfahren zur Herstellung von Schnürbändern mit weicher Gummispitze. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Schnürbändern mit weicher Gummispitze.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Schnürbändern mit weicher Gummispitze. Es ist bereits vorgeschlagen worden, Schnürbänder mit weicher Gummispitze dadurch herzustellen, dass man das Schnürbandende in eine Gummilosung eintaucht und gegebenenfalls auch noch nachträglich einem Vulkanisationsprozess unterwirft. Infolge des geringen Gehaltes an Gummi in den üblichen Gummilösungen lässt sich auf diese Weise jedoch keine brauchbare Nadel erzeugen, zumal die Gummilösung auch schlecht am Schnürband haftet. Gemäss vorliegender Erfindung werden diese Mängel im wesentlichen dadurch vermieden, dass ein Gemisch von konzentriertem Latex und Schwefel, gegebenenfalls mit weiteren Zusätzen, am Ende des hohlen Schnürbandes angebracht und dann letzteres in einem erhitzten Gesenk in die Form einer Nadel gepresst wird, wobei die angebrachte Mischung koaguliert bzw. vulkanisiert und in Weichgummi umgewandelt wird. Auf diese Weise lässt sich eine schöne glatte und doch elastisch biegsame Nadel herstellen, welche im Schuh keinen unangenehmen Druck erzeugt und wegen ihrer starken Gummiauflage zwischen Schuh und Strumpf sicher gehalten wird, ohne dass ein Herausrutschen zu befürchten ist. Bei der praktischen Ausführung des Verfahrens empfehlen sich Zusätze von Metallsalzen bzw. deren Oxyden in alkalischer Lösung. Als Füllmittel kommen Tannin, Gerbsäure, auch Phenole wie z. B. Naphthol usw. in Frage. Ebenso Russ und Deckfarben, wie Ocker usw., wodurch die Nadel die Farbe des Schnürbandes erhält. Zwecks Anbringung der Nadel kann man die beschriebene Masse in mehr oder weniger flüssigem Zustande entweder in das Schnürband einführen oder auf dieses aufstreichen, dann zunächst trocknen lassen und nun erst durch Pressen formen. Oder man kann die Masse zunächst auf einer glatten Fläche zum Trocknen ausbreiten. Die so nach dem Eintrocknen erzielte Platte wird alsdann in kleine Streichen oder Stäbchen geschnitten, welche in bekannter Weise in das Schnürbandende eingeführt oder um dieses herumgelegt und dann unter Erhitzen gepresst werden. Durch die Erhitzung solcher Massen zwischen den heissen Pressstempeln bei der Bildung der Schnürriemenspitze tritt augenblicklich Koagulation bzw. bei Zusätzen von Schwefel usw. gleichzeitig auch Vulkanisation ein. Durch diesen Prozess wird eine hochelastisch, konsistente Masse erzeugt. Die Durchführung des Verfahrens kann beispielsweise wie folgt geschehen : konzentriertes Latex 60 Gemischteile, Mangansulfat 5 Gemischteile, welches mit einem Überschuss an wässerigem Ammoniak versetzt wird, Schwefel 15 Gemischteile, Tannin 4 Gemischteile, Russ 10 Gemischteile werden aufs feinste verrieben und miteinander gemischt. Von dieser Mischung wird ein kleines Quantum in das Schnürbandende eingeführt und nun in einem erhitzten Gesenk mit dem Schnürband zusammengepresst. Die durch die Hitze veränderte Masse verklebt sich eng mit dem Schnürband und bildet nun ein sehr elastisches und widerstandsfähiges Endstück. An Stelle der unmittelbaren Vereinigung der Mischung mit dem Schnürband kann man auch zweckmässig die Mischung zunächst mit einer selbständigen Faserschicht vereinigen, beispielsweise indem man die Mischung auf eine Papier-oder Watteschicht aufwalzt und das Erzeugnis trocknen lässt, wonach die so erhaltene Platte in Streifen oder Stäbchen zerschnitten wird. Die Stäbchen werden dann in das Schnürbandende eingeführt und im heissen Pressgesenk mit diesem vereinigt. Hat man dagegen die Platte in Streifen geschnitten, so werden diese <Desc/Clms Page number 2> von aussen um das Schnürbandende herumgelegt und dann ebenfalls im heissen Pressgesenk mit dem Schnürband verbunden. Die Verwendung eines solchen Zwischenträgers für das LatexSchwefelgemiseh bei seiner Verbindung mit dem Sclmürband hat einerseits den Vorteil, dass wesentlich am teueren Latex gespart werden kann und man mit wenig Material eine gute und volle Schnürbandspitze erhält, anderseits hat dieses Verfahren aber auch den weiteren Vorzug, dass die so gebildeten streifen-oder stäbchenförmigen Stücke auf den bisher üblichen (zur Anbringung von Blech-oder Zelluloidnadeln dienenden) automatischen Anschlagpressen verarbeitet werden können und dadurch eine besonders wirtschaftliche Herstellung der Schnürbandspitzen ermöglichen. Natürlich ist die Erfindung nicht auf das beschriebene Beispiel beschränkt, sondern es sind auch andere Ausführungsformen möglich, insbesondere könnte an Stelle der LatexSchwefelmischung gegebenenfalls auch eine andere geeignete Mischung benutzt werden, welche die gleiche Wirkung herbeiführt. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung von Schnürbändern mit weicher Gummispitze, dadurch gekennzeichnet, dass ein flüssiges Gemisch von konzentriertem Latex und Schwefel, gegebenenfalls mit weiteren Zusätzen. in das hohle Ende des Schnürbandes eingespritzt und dann letzteres in einem erhitzten Gesenk in die Form einer Nadel gepresst wird, wobei die angebrachte Mischung koaguliert bzw. vulkanisiert wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung zunächst mit einem besonderen als Träger für die Mischung dienenden Faserstoff vereinigt und dann zusammen mit diesem Faserstoff am Schnürbandende angebracht wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das Gemisch zunächst auf eine Faserschicht aufwalzt und trocknen lässt, worauf die so erhaltene Platte in Streifen oder Stäbchen zerschnitten wird, die um das Schnürbandende herumgelegt bzw. in dieses eingesteckt und durch heisse Pressgesenke mit dem Schnürband fest verbunden werden.
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