AT129989B - Quotientenrelais. - Google Patents

Quotientenrelais.

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AT129989B
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Walther Dipl Ing Koch
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Siemens Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Quotientenrelais.   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 je näher der Fehler liegt. Auf diese Weise gelingt es, die Auslösezeit in eindeutige Abhängigkeit von der Entfernung des Fehlers zu bringen. 



   Diese Eindeutigkeit wird nun in Frage gestellt, sobald im Strommagneten 8 Sättigungserscheinungen auftreten. Um diesen störenden Einfluss zu beseitigen, ist gemäss der Erfindung die Windungszahl des Spannungsmagneten 7 in Abhängigkeit vom Strom gebracht, u. zw. mit Hilfe eines Kontakthebels 10, der unter dem Einfluss eines zweiten Strommagneten   9   steht. Diese Stromspule ist so bemessen, dass sie bei grösseren Strömen einige Windungen des Spannungsmagneten vermittels des Kontakthebels 10 ausschaltet, wodurch die Sättigungerscheinungen im Strommagneten 8   berücksichtigt   werden und eventuell darüber hinaus die Auslösezeit verkürzt wird.

   Es ist hiebei vorausgesetzt, dass ein in der Zeichnung nicht dargestellter Widerstand mit der Relaisspule 7 in Reihe liegt, dessen Widerstandswert zweckmässig so gross ist, dass die Stärke des Stromes bei einer gegebenen Spannung in der Hauptsache durch diesen Vorschaltwiderstand bestimmt ist. 



   Bei einer Vorrichtung nach Fig. 1 hängt das Mass, um welches das Spannungsglied geschwächt werden muss, von der Wirkung der Sättigung des Stromgliedes ab. Die Anzahl der abzuschaltenden Windungen der Spannungsspule muss rechnerisch nach der Sättigungskurve oder empirisch bestimmt werden. Trotsdem arbeitet die Vorrichtung nicht immer richtig, da die Sättigung des   Strommagnetn nicht nur   von der   Grösse   des Fehlerstromes, sondern auch von der Anzahl der jeweilig eingeschalteten Windungen des   Strommagneten   abhängt. Alle diese Schwierigkeiten werden bei einer   Ausführungsform   der. Erfindung nach Fig. 2 vermieden. 



   Die Wirkungsweise des Relais nach Fig. 2 ist in der Hauptsache dieselbe, wie in der Fig. 1 beschrieben. An Stelle einer Verstärkung des Einflusses des Stromgliedes 8 auf den Hebelarm 5 tritt diesmal eine Schwächung des Einflusses des Spannungsgliedes 7 durch Vorschalten der Widerstände 19 mittels des Kontakthebels 6. Die Anregung des Relais kann auf verschiedene Arten geschehen. Es ist hier beispielsweise eine andere Anregung als in Fig. 1 gewählt worden. Tritt ein Fehler in der Leitung 1 ein, so wird durch den Fehlerstrom der Elektromagnet 14 angezogen und der Schalter 16a geschlossen. Durch das Sinken der Spannung fällt der Anker des Elektromagneten 15 ab und schliesst den Schalter   16b.   Damit ist der Stromkreis des Elektromagneten 12 geschlossen und die Sperrung des Uhrwerks 11 ist aufgehoben.

   Das Uhrwerk 11 schaltet. mittels des Kontakthebels 6 mit bemessener Geschwindigkeit Widerstände vor das Spannungsglied 7 und schwächt damit dessen Einfluss. Sobald der Einfluss des Stromgliedes 8 den des Spannungsgliedes 7 überwiegt, kippt der Hebelarm 5 ab und schliesst den Kontakt 4, wodurch die Leitung abgeschaltet wird. 



   Auch hier wird bei hohen Fehlerströmen die eindeutige Abhängigkeit der Auslösezeit von der Entfernung der Fehlerstelle durch die   Sättigungserscheinungen   gestört. Gemäss der Erfindung schaltet der Elektromagnet 9 bei einer bestimmten Stromstärke den Schalter 10 um, wodurch die Windungszahl sowohl des Stromgliedes 8 als auch des Spannungsgliedes 7 in gleichem Verhältnis so weitgehend herabgesetzt werden, dass die Stromspule mit Sicherheit aus dem Gebiete der Sättigung herausgebracht wird. Die eindeutige Abhängigkeit der Auslösezeit des Relais 6 von der Entfernung des Fehlerortes wird dann nicht gestört. Es kann auch hier die Einrichtung so getroffen werden, dass das Spannungsglied stärker als das Strom glied geschwächt wird, damit bei besonders hohen Fehlerströmen noch eine Verkürzung der Auslösezeit eintritt. 



   An Stelle des Schalters 10 kann auch ein Stufenschalter treten, der die Windungen in Abhängigkeit von der Grösse des Fehlerstromes in mehreren Stufen abschaltet. Es können auch Widerstände parallel zu den Stromspulen oder in Reihe mit den Spannungsspulen eingeschaltet werden. 
 EMI2.1 
 
1. Einrichtung zum Abschalten fehlerhafter Leitungen in Abhängigkeit von dem Verhältnis aus Strom und Spannung des Fehlerkreises, bei welcher das Verhältnis der   Einflüsse von   Strom und Spannung auf ein Quotientenrelais bis zum Ansprechen des Relais geändert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss des Spannungsgliedes mit wachsender Stromstärke geschwächt wird.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss des Spannungs- gliedes über das durch Sättigungserscheinungen im Stromgliede geboten Mass hinaus geschwächt wird, um eine stärkere Verkürzung der Auslösezeit bei besonders hohen Fehlerströmen herbeizuführen.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss des Spannungsgliedes von der Grösse des Fehlerstromes, der Einfluss des Stromgliedes von der Zeit abhängig ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Einfluss des Spannungsgliedes, wie der Einfluss des Stromgliedes in Abhängigkeit von der Grösse des Fehler- <Desc/Clms Page number 3> Stromes geschwächt wird, um das Stromglied dadurch aus dem Gebiet der magnetischen Sättigung herauszubringen.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss des Spannunggliedes stärker als der des Stromgliedes geschwächt wird, um eine Verkürzung der Auslösezeit zu erreichen.
    6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss des Spannungsgliedes vom Fehlerstrom, der Einfluss des Stromgliedes von der Zeit und vom Fehlerstrom abhängig ist.
    7. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Einfluss des Stromgliedes vom Fehlerstrom, der Einfluss des Spannungsgliedes vom Fehlerstrom und von der Zeit abhängig ist. EMI3.1
AT129989D 1929-07-28 1930-07-26 Quotientenrelais. AT129989B (de)

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