AT130280B - Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren.Info
- Publication number
- AT130280B AT130280B AT130280DA AT130280B AT 130280 B AT130280 B AT 130280B AT 130280D A AT130280D A AT 130280DA AT 130280 B AT130280 B AT 130280B
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- sausage
- production
- sausage products
- products
- retina
- Prior art date
Links
- 235000013580 sausages Nutrition 0.000 title claims description 25
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 title claims description 4
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 3
- 210000001525 retina Anatomy 0.000 claims description 5
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 4
- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 claims description 3
- 230000002496 gastric effect Effects 0.000 claims description 3
- 210000002784 stomach Anatomy 0.000 claims description 2
- 235000015278 beef Nutrition 0.000 claims 1
- 210000000577 adipose tissue Anatomy 0.000 description 6
- 238000000465 moulding Methods 0.000 description 5
- 210000000936 intestine Anatomy 0.000 description 4
- 150000001875 compounds Chemical class 0.000 description 3
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 3
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 3
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 2
- 210000001519 tissue Anatomy 0.000 description 2
- 229920000298 Cellophane Polymers 0.000 description 1
- 235000019542 Cured Meats Nutrition 0.000 description 1
- 229920000297 Rayon Polymers 0.000 description 1
- 244000052616 bacterial pathogen Species 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 235000013622 meat product Nutrition 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 230000035515 penetration Effects 0.000 description 1
- 230000002335 preservative effect Effects 0.000 description 1
- 239000002964 rayon Substances 0.000 description 1
- 239000000779 smoke Substances 0.000 description 1
Landscapes
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren. Bei den meisten Wurstwaren wird die Wurstmasse in einen tierischen Darm eingefüllt. Obwohl die Reinigung dieser tierischen Därme sehr sorgfältig vorgenommen wird, ist es bei ihrer grossen Länge doch nicht zu vermeiden, dass geringe Unreinigkeiten in den Därmen zurückbleiben, wodurch die Wurst- waren leicht verderben, vor allem aber den Geschmack und Geruch ändern. Man hat daher auch bereits künstliche Därme aus Papier, Zellophan, Kunstseide od. dgl. verwendet, die jedoch der Wurst ein unschönes Aussehen verleihen und des mangelnden Fettgehaltes wegen nur beschränkt verwendbar sind. Beide Arten von Wurstwaren haben meist einen runden Querschnitt, wobei die abgebundenen Enden einen in Grossbetrieben ansehnlichen Abfall bedingen. Die mit Hilfe von Naturdärmen hergestellte Wurst entspricht an Dicke der Weite des Darmes. Da die Weite der Därme mannigfaltig ist, haben diese Wurst- waren daher die verschiedensten Durchmesser, was sich beim Kleinverkauf insofern unangenehm bemerkbar macht, als es hiedurch nicht möglich ist, bestimmte Gewichtsmengen durch Herstellung von Stücken gleicher Länge auf Schneidmaschinen herzustellen. Auch hat die in Därme gefüllte Wurst den weiteren Nachteil, dass sie ausserordentlich leicht anläuft und dann zur menschlichen Ernährung unbrauchbar wird. Gegenstand der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und den Weg zu zeigen, wie es möglich ist, Wurst von beliebig geformtem Querschnitt unter Vermeidung der Einfüllung in Kunst- oder Naturdärme derart herzustellen, dass sie bedeutend länger haltbar ist als bisher und einen bestimmten, stets gleichbleibenden Querschnitt beliebiger Gestalt besitzt, so dass sie zu Stücken bestimmten Gewichtes auf Wurstschneidmaschinen zerschnitten werden kann und beim Aufschneiden einen sehr geringen Abfall bedingt. Statt der erwähnten Kunst-oder Naturdärme wird erfindungsgemäss als äussere Umhüllung der Wurstmasse das von Fett reich durchsetzte Gewebe, welches den tierischen Magen umgibt und gewöhn- lich als Magennetzhaut"bezeichnet wird, benutzt. Dieses Gewebe ist sehr billig und gilt trotz seines Fettgehaltes als minderwertig, da es nur eine geringe Ausbeute von verhältnismässig minderwertigem Fett gibt und deshalb in Grossbetrieben zum Abfall gerechnet wird. Da sich dieses Gewebe aber leicht zu einer dünnen und schmiegsamen Haut verarbeiten lässt, kann es mit Vorteil zur Umhüllung von Wurst- waren verwendet werden. Die Erfahrung zeigt, dass sich für diesen Zweck ganz besonders gut die Magen- netzhaut des Rindes eignet, welche unter der Bezeichnung Rindernetzhaut"bekannt ist. Mit Hilfe dieser Umhüllung ist es nunmehr möglich, der Wurst jede beliebige, geeignete Querschnittsform, beispielsweise kreisförmig, halbkreisförmig, viereckig od. dgl., zu geben. Die Herstellung erfolgt in der Weise, dass eine Pressform mit dem erwähnten Fettgewebe ausgelegt und sodann mit der Füllmasse der Wurst gefüllt wird. Hierauf wird das Gewebe oberhalb der Füllmasse an der Oberseite der Pressform so übereinandergeschlagen, dass eine vollständige Umhüllung der Füllmasse entsteht, worauf das Ganze in einer Pressvorrichtung gepresst wird. Die auf diese Weise hergestellte Wurst besitzt keine abgebundenen Enden und ist völlig von einem Fettmantel umgeben, welcher gleichzeitig das Eindringen von Fäulniskeimen in die Wurst- masse hindert, so dass die Wurst eine grössere Haltbarkeit als bisher besitzt. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass beispielsweise bei der Wahl eines quadratischen Querschnittes der Wurst der Packungsraum von Kisten od. dgl. sehr ausgenutzt werden kann. Infolge der besseren Haltbarkeit der Wurst ist es nicht mehr nötig, das Kühlen oder Räuchern u. dgl. in dem Masse vorzunehmen wie bisher. Das vorgenannte Fettgewebe kann auch zur Umhüllung von gepökelten Fleischwaren verwendet werden. Der hiebei erzeugte Fettmantel wirkt konservierend und verleiht derartigen Fleischwaren einen sehr zarten und guten Geschmack. <Desc/Clms Page number 2> Die dabei zum Pressen verwendete Vorrichtung ist an sich bekannt und ist eine beispielsweise Ausführungsform derselben auf der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt. Die Presse besteht aus der Grundplatte a, den Säulen b und der Traverse c, welche das Gegengewinde zu den mit Handrad d versehenen Pressspinde1n e aufweist. Die Pressform besteht aus einem herausnehmbaren Kasten t von beliebigem Querschnitt und aus dem Deckel g, der mit den Spindeln e in Verbindung steht. In den aus der Presse herausgenommenen Formkasten t wird. das zu einer dünnen Haut ausgedehnte Fettgewebe h derart eingelegt, dass Boden und Seitenwände desselben völlig damit bedeckt sind. Das Fettgewebe muss noch über den oberen Rand des Kastens hinausragen. Nunmehr wird die Wurstmasse i in den Formkasten eingefüllt und die Enden des Fettgewebes werden über der Oberfläche der Masse so übereinander geschlagen, dass diese völlig im Fettgewebe eingehüllt ist. Hierauf wird der Formkasten f in die Presse gestellt und nun mittels des Deckels g ein solcher Druck auf die Masse ausgeübt, dass die auf diese Weise hergestellte Wurst die Gestalt des Formkastens annimmt. Formkasten und Deckel g können hiebei die verschiedensten gewünschten Formen besitzen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren, dadurch gekennzeichnet, dass die Füllmasse der Wurst mit dem den tierischen Magen, insbesondere des Rindes, umgebenden, mit Fett durchsetzten Gewebe, der sogenannten Magennetzhaut (Rindernetzhaut), umhüllt und hierauf in die gewünschte Form gepresst wird. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT130280T | 1931-03-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT130280B true AT130280B (de) | 1932-11-10 |
Family
ID=3636450
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT130280D AT130280B (de) | 1931-03-21 | 1931-03-21 | Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT130280B (de) |
-
1931
- 1931-03-21 AT AT130280D patent/AT130280B/de active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1905336C3 (de) | Geraffte Wursthülle mit verbesserter Abschälbarkeit | |
| DE2364485C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Leberwurst A. Stephan u. Söhne, GmbH & Co, 3250 Hameln | |
| AT130280B (de) | Verfahren zur Herstellung von Wurstwaren. | |
| DE535916C (de) | Verfahren zur Herstellung feiner Wurstwaren | |
| DE102016116602B3 (de) | Verfahren zum Herstellen einer mit pastösem Würzmittel gefüllten Rostbratwurst | |
| DE102014010423B3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Esswurst | |
| DE1692102A1 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Eiproduktes | |
| DE102008033450B4 (de) | Verfahren zur Rekonditionierung von Filets aus lockerem Fischfleisch | |
| DD202842A5 (de) | Elastische schlauchfoermige warenumhuellung und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE3431578A1 (de) | Verwendung einer essbaren kollagen-flachfolie zur herstellung von geraeucherten lebensmitteln, insbesondere fischwaren und schinken | |
| DE3413293A1 (de) | Verfahren zur herstellung von geraeucherten oder luftgetrockneten fleischwaren | |
| DE102007048125B4 (de) | Verfahren zur Herstellung von Rohwurst in geformten Wurstlaiben | |
| DE20004414U1 (de) | Maschengitter-Behälter für die formgebende Behandlung von Fleisch- und Wurstwaren | |
| DE805346C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von gekochten und/oder geraeucherten Lebensmitteln, wie Wuersten oder Kaese | |
| DE863404C (de) | Verfahren zur Herstellung von heisspressbaren Formkoerpern aus zerkleinerten Aminoplasten | |
| EP2211628B1 (de) | Verfahren zur herstellung von geformter rohwurst | |
| DE1492611A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Rauchfleisch,insbesondere von geraeuchertem Schinken | |
| DE102016116946B4 (de) | Lebensmittelprodukt und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE165019C (de) | ||
| DE4431009A1 (de) | Fischfleisch enthaltende Wurst und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| AT299671B (de) | Verfahren zur Herstellung eines Konzentrates zur Aromatisierung von Nahrungsmitteln für Menschen und Tiere und von Schädlingsbekämpfungsmitteln | |
| AT165089B (de) | Verfahren zur Herstellung von Trockenkonserven aus Fleisch von Landsäugetieren | |
| AT166252B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Creme für Konditorwaren | |
| CH555641A (de) | Verfahren zur herstellung von gesalzenem, luftgetrocknetem rind- bzw. kuhfleisch. | |
| CH276401A (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung von Nahrungsmitteln. |