CH276401A - Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung von Nahrungsmitteln. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung von Nahrungsmitteln.

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CH276401A
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CH
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Inventor
M Viehverwertungsgesellschaft
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Oesterreichische Viehverwertun
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/06Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products
    • B65B25/065Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of meat
    • B65B25/067Packaging slices or specially-shaped pieces of meat, cheese, or other plastic or tacky products of meat combined with its conservation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung von Nahrungsmitteln.



   Die Herstellung von Stangenwürsten mit   künstlicher Hülle erfolgte    bisher in analoger Weise wie die von Würsten mit natürlicher Haut, indem die Wurstmasse in einen durch Klebung, Naht oder dergleichen geschlossenen Schlauch aus Pergamentpapier, mit   Imprä-      gnierungsmitteln,    wie Gelatine,   imprägniertem    Papier oder dergleichen, eingefüllt wurde und nach dem Abbinden, AbnÏhen oder auf andere Art bewirkten Abschluss der Schlauchenden gekoeht oder geräuehert wurde.

   Diese Art der   Herstellnng    von Würsten hat   versehiedene    Nachteile ; sie ist vor allem   nmständlieh,    da vorerst der   Schlaueh    hergestellt werden muss ; sie ist auch wenig betriebssicher, da sowohl beim Füllen als auch beim Kochen oder RÏuchern der Würste ein Platzen der Hülle eintreten kann, und sie ist schliesslich auch un  wirtsehaftlieh,    da sie Zipfelabfälle ergibt.

   Bei der Herstellung von   geräuchertem      Rohkäse,    insbesondere Sehaf-nnd   Ziegenkäse,    oder von   geränchertem      Schmelzkäse,    haben sieh   künst-    liche Hüllen bisher als unbrauchbar erwiesen, so dass man an der Verwendung der häufig schwer besehaffbaren natürlichen DÏrme festhalten musste.



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Konservierung von   Nahrungsmit-    teln, wie Wurst-oder Käsemassen, das die aufgezeichneten Nachteile vermeidet. Erfindungsgemäss wird dabei so vorgegangen, dass das Nahrungsmittel in Breiform in eine durch Papierblätter ausgekleidete,   dureh-    brochene, beiderends abschlie¯bare,   rohrför-    mige Hohlform eingebracht und in dieser Hohlform einer Behandlung zur Abtötung von Bakterien und Keimen unterworfen wird, wonach das Nahrungsmittel samt der Papierhülle, die sich bei dieser Behandlung   geschlos-    sen hat, der Hohlform entnommen wird. Zur Auskleidung des Innenraumes der Hohlform werden zweckmässig eine gerollte Papierlage und   Papierscheiben    verwendet.

   Die Behandlung der in die Hohlform eingebrachten Nah  rungsmittelmasse    zum Zwecke der Abtötung von Bakterien und Keimen kann vorzugsweise in einem   Räucherprozess    oder in einem Kochprozess bestehen.



   Ein besonderer Vorzug des erfindungsgemässen Verfahrens liegt darin, dass die zu seiner Durchführung notwendige Vorrichtung einfacher Art sein kann und immer wieder verwendbar ist. Die Wandungen der Hohlform können aus   gelochtem    Bleeh oder Drahtgitter bestehen. Die Entfernung des Nahrungsmittels aus der Hohlform nach der Behandlung kann dadurch erleichtert werden, dass eine   längsgeschlitzte    Hohlform verwendet wird.



   Die Zeichnung zeigt eine zur   Durchfüh-    rung des Verfahrens geeignete Vorrichtung.



  Diese Vorrichtung ist in Fig.   1    in einem Längsschnitt und in Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt. In Fig. 3 ist ein   Quer-    sehnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 bei geschlossener Mantelwand und in Fig. 4 der gleiche Querschnitt bei geöffneter Mantelwand dargestellt. 



   Die Vorrichtung weist eine Hülse   1    aus   geloehtem    Blech und Deckel 2, 3 auf, die auf die stirnseitigen Enden der Hülse aufliegen und daselbst durch je eine Verriegelungsstange 4 bzw. 5 befestigt werden können, die in Haken 6 bzw. 7 einhängbar sind. Die Deckel   2,    3 weisen gleichfalls Durchbrechungen, z. B. runde Locher, auf.   Zwisehen    jeder Verriegelungsstange und den zugehörigen Deekeln ist je eine Feder 8 bzw. 9 vorgesehen ; diese Federn   drüeken    die Deckel bei verriegelter Stange federnd an die Hülsenränder an. Der untere Deckel   2    trÏgt Füsse 10 zum Aufstellen der Vorrichtung.



   Die Hülse   1    ist längsgesehlitzt und weist gegenseitig sich überlappende Ränder   1',      1"    auf. An den Hülsenrändern sind wechselseitig Bänder 11, 12, 13 befestigt, die einem aus   Rundeisen    bestehenden Exzenterhebel   14    als Lager dienen. 15 ist ein aus dem Material des Exzenterhebels gebildeter Handgriff. In der in den Fig. 2 und 3 dargestellten Lage des   Exzenterhebels    ist die Hülse   1    geschlossen ; in der   Exzenterhebellage    gemäss der Fig. 4 ist die Hülse geöffnet. Es ist also zum Schliessen und öffnen der Mantelwand der Hohlform nur eine Verschwenkung des   Exzenterhebels    in den einen oder andern Drehsinn erforderlieh.



   Beim Gebrauch der Vorrichtung wird zweckmässig wie folgt vorgegangen : In die in der Schlie¯stellung befindliche Hülse (Fig. l bis 3) wird ein gerolltes rechteckiges Papierblatt 20 eingelegt, derart, dass sich die   Ränder 20', 20"lose iibergreifen    (Fig. 3).



  Das Papierblatt legt sieh zufolge seiner eigenen Federung an die Innenfläehe der Hülse   1    an. Vor dem Aufbringen des untern Deckels 2 wird auf das untere Ende der Papierrolle   20    eine   Papierseheibe      21    aufgelegt und sodann der untere Deckel aufgesetzt und verriegelt.



  Nunmehr wird die   breiförmige    Masse aus Fleisch, Fisch, Käse oder dergleichen am obern offenen Ende eingefüllt, bis sie den durch die Papierblätter 20, 21 ausgekleideten Innenraum der Vorrichtung zur GÏnze f llt.



  Nach dem   Abstreichen    des Stranges der Füllung wird auf diesen eine zweite Papierscheibe 22 aufgelegt, der obere Deckel 3 aufgesetzt und dann verriegelt. Nach dem Verschliessen der Hohlform wird der Inhalt geräuchert. Bei dieser Behandlung erfolgt ein Sehliessen der Papierhülle an den RÏndern 2', 20" und eine Verbindung der stirnseitigen Ränder der Papierhülle 20 mit den Papier  seheiben 21 und 22 ; denn    die Papierzuschnitte werden bei den   erwähnten Behandlungspro-    zessen   feueht    und aufgeweicht und verbinden sieh an den   RÏnd@rn    teils dureli Klebung, teils durch Verfilzung, zumal sie nicht nach aussen ausweichen können und durch den Ausdehnungsdruek der F llung gegeneinandergedrüekt werden.

   Nach der Behandlung und nachfolgenden Kühlung wird die Hohlform durch Abnehmen der Deekel und   Verschwen-    ken des   Exzenterhebels    14, 15 geöffnet, so dass der vollständig von der H lle umschlossene Inhalt in Form einer Stange von   AVurst,    Käse usw. aus der Vorrichtung leicht entfernt werden kann.



   F r die Hülle wird   zweekmässig    eine Papiersorte verwendet, welche f r die Räucherdämpfe und Gase gut durchlässig ist.



   Beim erfindungsgemässen Verfahren bildet sich somit beim Räuchern oder Koehen der Wurst- oder KÏsemasse usw. in der mit Pa  pierblättern    (die einfache geometrische Formen aufweisen können und sich daher leicht herstellen lassen) ausgekleideten Hohlform selbsttätig eine   gesehlossene    H lle. Es sind weder vorbereitete   Schläuche noch Bindfäden    oder dergleichen erforderlich. Zudem sind die   Hüllenteile    sowohl wÏhrend des Füllens als   ranch    wÏhrend der weiteren Behandlung der Masse von der festen Form   umsehlossen    und in dieser sicher gehalten, so dass   das gefüreh-    tete Rei¯en oder Platzen der H lle beim F llen oder Kochen vermieden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Konservierung von Nahrungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass ein Nahrungsmittel in Breiform in eine durch Papierblätter ausgekleidete, durchbrochene, beiderends absehliessbare, rohrförmige Hohlform eingebracht und in dieser Hohlform einer Behandlung zur Abtötung von Bakterien und Keimen unterworfen wird, wonach das Nahrungsmittel samt der H lle, die sich bei dieser Behandlung geschlossen hat, der Hohlform entnommen wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer rohrförmi- gen Hohlform mit durchbrochenen Wandungen besteht, die beiderends mit Versehluss- deckeln ausgestattet ist.
    UNTERANSPRVCHE : 1. Verfahren gemäl3 dem Patentansprueh I, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung zur Abtötung von Bakterien und Keimen in einem Räucherprozess besteht.
    2. Verfahren gemäss dem Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Behandlung zur Abtötung von Bakterien und Keimen in einem Kochprozess besteht.
    3. Verfahren gemäss dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wurstmasse der Behandlung in der Hohlform unterworfen wird.
    4. Verfahren gemäss dem Patentanspruch I, da gekennzeichnet, dass eine KÏsemasse der Behandlung in der Hohlform unterworfen wird.
    5. Verfahren gemäss dem Patentanspruch I, dadurch gekennzeiehnet, dass in die Hohl- form. eine gerollte Papierlage eingelegt wird, deren eine Stirnseite vor der Füllung und deren andere Stirnseite nach der Füllung mit der zu behandelnden Nahrungsmittelmasse durch Papierseheiben abgedeekt wird.
    6. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlform aus einer längsgeschlitzten Hülse mit sich überlappenden Rändern besteht, wobei an den Hülsenrändern wechselseitig Bänder befestigt sind, die einem Exzenterhebel als Lager dienen.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlu¯deckel mit Verriegelungsstangen ausgestattet sind, welche in an der Hülse befestigten Haken einhängbar sind, wobei zwischen jeder Verriegelungsstange und dem zugehörigen Verschlussdeckel Federn vorgesehen sind, we]che die Deckel bei verriegelter Stange federnd an die Hülsenränder pressen.
    8. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadureh gekennzeichnet, dass die Hohlform aus einem Drahtnetz besteht.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlform aus gelochtem Blech besteht.
CH276401D 1949-01-31 1949-01-31 Verfahren und Vorrichtung zur Konservierung von Nahrungsmitteln. CH276401A (de)

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