CH161995A - Einrichtung zur Mehrfachfernübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfernmesssystem. - Google Patents
Einrichtung zur Mehrfachfernübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfernmesssystem.Info
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Description
Einrichtung zur Mehrfachfernübertragang von Messwerten nach dem Zeitimpulsfernmesssystem. Zur Mehrfachfernübertragung ist eine nach dem Zeitimpulsfernmesssystem arbei tende Einrichtung bekannt geworden, bei welcher die Übertragung der verschiedenen Messgrössen nacheinander erfolgt, das heisst in zyklischer Reihenfolge.
Die Häufigkeit der Übertragung des einzelnen Messwertes ist also um so kleiner, je mehr Messwerte in dem Übertragungszyklus gemeldet werden müs- #en. Dies bringt den Nachteil mit sich, dass während der Übertragungspause ein Mess- wert Schwankungen ausführen kann, welche durch die Fernübertragung nicht erfasst wer den.
Bei der Einrichtung zur Mehrfachüber tragung von Messwerten nach dem Zeit impulssystem gemäss der Erfindung sind synchron und phasengleich laufende Ver teilerschalter vorgesehen, vermittelst wel chen zur Zeit des Durchganges von gleich- phasig sich bewegenden Abtastzeigern durch den Festpunkt auf der Skala bei jedem Instrument, als auch zur Zeit des Durch ganges durch den Ort des Messzeigers Strom impulse erzeugt werden, die in der Emp fangsstelle getrennten Empfangsorganen zu geführt werden.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Ab bildung schematisch dargestellt. Auf der Senderstelle befindet sich ein rotierender Umschalter 1, dessen feststehende Kontakte zu den einzelnen Senderinstrumenten ge hören, von denen nur zwei in der Zeichnung enthalten und mit 2 und 3 bezeichnet sind. Auf der Empfängerstelle befindet sich ein mit dem Umschalter 1 synchron- und phasen gleich rotierender Umschalter 4, dessen Kon takte zu den Empfangseinrichtungen führen.
Die Zeitimpulsgeber bestehen in an sich be kannter Weise aus den Messzeigern 5 und 6, den Abtastzeigern 7 und 8, die über elektro magnetisch betätigte Kupplungen 9 und 10 mit den Antriebsmotoren 11 und 12 gekup pelt werden. Im einzelnen arbeitet die Einrichtung folgendermassen: Die Schaltarme 13 und 14 der Umschal ter 1 und 4, denen über die Schleifringe 15 und 16 der Strom zugeführt wird, rotieren mit derartiger Geschwindigkeit, dass ihre Umlaufzeit gleich oder kleiner ist, als der für dio Übertragung eines Messwertes zugelas sene Zeitfehler.
Wenn also beispielsweise eine Übertragungsgenauigkeit von 2/o vor geschrieben ist, so muss bei einer maximalen Zeitimpulsdauer von vier Sekunden die Um laufzeit der Verteiler 0,08 Sekunden oder weniger betragen. Die Schaltuhr 17 schliesst ihren Kontakt 20 und erregt gleichzeitig die Relais 18 und 19. Das Relais 18 schliesst seine beiden Arbeitskontakte 18a und 18h und die Selbsthaltekontakte 18e und 18d, wo durch die Kupplungsmagnete für die Kup plungen 9 und 10 erregt werden. Die Ab tastzeiger 7 und 8 beginnen hierdurch gleich zeitig sich zu bewegen.
Durch Erregung des Relais 19 wird der Arbeitskontakt 19a ge schlossen, so dass der Schaltarm 13 beim nächsten Überstreichen des entsprechenden Kontaktes am Umschalter 1, also nach dem Obengesagten spätestens nach 0,08 Sekunden, einen Stromkreis schliesst, der vom Pluspol über den Arbeitskontakt 19a, die Fern leitung, den Schleifring 1-6, den Schaltarm 14, das polarisierte Relais 21, den Um schaltekontakt 2,2u zum Minuspol verläuft. Auf der Empfangsstelle schliesst infolge dessen das polarisierte Relais 21 den Kon takt 21a, wodurch der Stromkreis für die Empfängerinstrumente 25, 2,6, 27 gebildet wird.
Sämtliche Empfängerzeiger werden also gleichzeitig mit den Abtastzeigern 7 und 8 der Senderstelle an Spannung gelegt und beginnen zu laufen. Angenommen der im Senderinstrument 2 gemessene Wert sei klei ner als derjenige des Instrumentes 3, so wird zuerst der Abtastzeiger 7 den Messzeiger 5 berühren, so dass das Relais 28 erregt wird. Dieses schliesst seinen Arbeitskontakt 28a in der Zuleitung zu dem zweiten Kontakt segment, so dass auf der Fernleitung auch beim Überstreichen dieses Kontaktsegmantes durch die Schaltarme 13 und 14 Strom fliesst und somit das Relais 2'3 erregt wird.
Dieses Relais 23 öffnet also seinen Arbeits kontakt 23a, das Empfangsinstrument<B>25</B> wird also spätestens 0,08 Sekunden nach der Berührung zwischen Abtastzeiger 7 und Messzeiger 5 abgeschaltet, so dass die Anzeige des Instrumentes 25 bis auf den zugelas senen Fehler derjenigen des Zeigers 5 ent spricht. Wenn später der Abtastzeiger 8 mit dem zugehörigen Messzeiger 6 in Berüh rung kommt, wird auch das Relais 24 erregt und das Empfangsinstrument 26 in der glei chen Weise abgeschaltet.
Die Abtastzeiger 7 und 8 setzen ihre Bewegungen fort bis zur Erreichung der Ruhelage am Anfang des Abtastbereiches. Durch das Relais 29 wird von der Schaltuhr 17, wenn die Abtastzeiger in ihrer Ruhelage angekommen sind, der Selbsthaltestromkreis der Kupplungsmagnete an den Ruhekontakten 29r und 29s unter brochen.
Auf der Empfangsstelle wird durch das Verzögerungsrelais 2-2 das durch die Schliessung des Kontaktes @2la erregt worden war, nach Übertragung sämtlicher Messwerte kurzzeitig der Schalterkontakt 2;2u in die punktiert gezeichnete Lage umgelegt, gleich zeitig die Arbeitskontakte 2-2a, 22b, 22e-, 22d geschlossen, so dass die polarisierten Relais 21, 23, 24 von einem Strome umgekehrter Richtung durchflossen werden, als dem jenigen, durch den die Zeitimpulse in den Instrumenten 25, 26, 27 beendet wurden. Die Anker der polarisierten Relais bewegen sich infolgedessen in die gezeichnete Lage zurück.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Mehrfachübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfern- messsystem, dadurch gekennzeichnet, dass synchron und phasengleich laufende Ver teilerschalter vorgesehen sind, vermittelst welchen zur Zeit des Durchganges von gleichphasig sich bewegenden Abtastzeigern durch den Festpunkt auf der Skala bei jedem Instrument, als auch zur Zeit des Durchganges durch den Ort des Messzeigers. Stromimpulse erzeugt werden, die in der Empfangsstelle getrennten Empfangsorganen zugeführt werden. UNTERANSPRtrCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der dem Fest punkt auf der Skala und der dem Orte des Messzeigers zugeordnete Stromimpuls auf getrennten Kontaktsegmenten der Verteilerschalter übertragen und durch Relais auf der Empfangsstelle in der. Zwischenzeit den Empfangsinstrumenten ein Stromimpuls zugeführt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l., dadurch gekennzeichnet, dass alle dem Festpunkt auf der Skala zugeordneten Stromimpulse auf dem selben Kontaktsegment übertragen wer den. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Empfangs seite polarisierte Relais vorgesehen sind, deren Anker durch die den verschiedenen Orten der bZesszeiger zugeordneten Strom stösse einzeln in die eine Schaltstellung und durch einen von einem Hilfsrelais herrührenden Stromstoss gemeinsam in die andere Schaltstellung gebracht werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE607529T | 1930-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH161995A true CH161995A (de) | 1933-05-31 |
Family
ID=6575669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH161995D CH161995A (de) | 1930-10-13 | 1931-10-12 | Einrichtung zur Mehrfachfernübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfernmesssystem. |
Country Status (4)
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-
1930
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- 1931-10-13 AT AT130920D patent/AT130920B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE607529C (de) | 1934-12-29 |
| FR724265A (fr) | 1932-04-25 |
| AT130920B (de) | 1932-12-27 |
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