CH161995A - Einrichtung zur Mehrfachfernübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfernmesssystem. - Google Patents

Einrichtung zur Mehrfachfernübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfernmesssystem.

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CH161995A
CH161995A CH161995DA CH161995A CH 161995 A CH161995 A CH 161995A CH 161995D A CH161995D A CH 161995DA CH 161995 A CH161995 A CH 161995A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/04Arrangements for synchronous operation
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link

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Description


  Einrichtung zur     Mehrfachfernübertragang    von     Messwerten    nach dem       Zeitimpulsfernmesssystem.       Zur Mehrfachfernübertragung ist eine  nach dem     Zeitimpulsfernmesssystem    arbei  tende Einrichtung bekannt geworden, bei  welcher die Übertragung der verschiedenen       Messgrössen    nacheinander erfolgt, das heisst  in zyklischer Reihenfolge.

   Die Häufigkeit  der Übertragung des einzelnen     Messwertes    ist  also um so kleiner, je mehr     Messwerte    in dem  Übertragungszyklus gemeldet werden     müs-          #en.    Dies bringt den Nachteil mit sich, dass  während der Übertragungspause ein     Mess-          wert    Schwankungen ausführen kann, welche  durch die Fernübertragung nicht erfasst wer  den.  



  Bei der Einrichtung zur Mehrfachüber  tragung von     Messwerten    nach dem Zeit  impulssystem gemäss der Erfindung sind  synchron und phasengleich laufende Ver  teilerschalter vorgesehen, vermittelst wel  chen zur Zeit des Durchganges von     gleich-          phasig    sich bewegenden     Abtastzeigern    durch  den Festpunkt auf der Skala bei jedem    Instrument, als auch zur Zeit des Durch  ganges durch den Ort des     Messzeigers    Strom  impulse erzeugt werden, die in der Emp  fangsstelle getrennten Empfangsorganen zu  geführt werden.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in der Ab  bildung schematisch dargestellt. Auf der       Senderstelle    befindet sich ein rotierender  Umschalter 1, dessen feststehende Kontakte  zu den einzelnen     Senderinstrumenten    ge  hören, von denen nur zwei in der Zeichnung  enthalten und mit 2 und 3 bezeichnet sind.  Auf der Empfängerstelle befindet sich ein  mit dem Umschalter 1 synchron- und phasen  gleich rotierender     Umschalter    4, dessen Kon  takte zu den Empfangseinrichtungen führen.

    Die     Zeitimpulsgeber    bestehen in an sich be  kannter Weise aus den     Messzeigern    5 und 6,  den     Abtastzeigern    7 und 8, die über elektro  magnetisch betätigte Kupplungen 9 und 10  mit den Antriebsmotoren 11 und 12 gekup  pelt werden.      Im einzelnen arbeitet die Einrichtung  folgendermassen:  Die Schaltarme 13 und 14 der Umschal  ter 1 und 4, denen über die Schleifringe 15  und 16 der Strom zugeführt wird, rotieren  mit derartiger Geschwindigkeit, dass ihre  Umlaufzeit gleich oder kleiner ist, als der für       dio    Übertragung eines     Messwertes    zugelas  sene Zeitfehler.

   Wenn also beispielsweise  eine Übertragungsgenauigkeit von 2/o vor  geschrieben ist, so muss bei einer maximalen       Zeitimpulsdauer    von     vier    Sekunden die Um  laufzeit der Verteiler 0,08 Sekunden oder  weniger betragen. Die Schaltuhr 17 schliesst  ihren Kontakt 20 und erregt gleichzeitig die  Relais 18 und 19. Das Relais 18 schliesst  seine beiden Arbeitskontakte     18a    und     18h     und die     Selbsthaltekontakte    18e und 18d, wo  durch die Kupplungsmagnete für die Kup  plungen 9 und 10 erregt werden. Die Ab  tastzeiger 7 und 8 beginnen hierdurch gleich  zeitig sich zu bewegen.

   Durch Erregung des  Relais 19 wird der Arbeitskontakt 19a ge  schlossen, so dass der Schaltarm 13 beim  nächsten Überstreichen des entsprechenden       Kontaktes    am Umschalter 1, also nach dem       Obengesagten    spätestens nach 0,08 Sekunden,  einen Stromkreis schliesst, der vom Pluspol  über den Arbeitskontakt 19a, die Fern  leitung, den Schleifring 1-6, den Schaltarm  14, das polarisierte Relais 21, den Um  schaltekontakt     2,2u    zum Minuspol verläuft.  Auf der Empfangsstelle schliesst infolge  dessen das polarisierte Relais 21 den Kon  takt 21a, wodurch der Stromkreis für die  Empfängerinstrumente 25, 2,6, 27 gebildet  wird.

   Sämtliche Empfängerzeiger werden  also gleichzeitig mit den     Abtastzeigern    7 und  8 der     Senderstelle    an Spannung gelegt und  beginnen zu laufen. Angenommen der im       Senderinstrument    2 gemessene Wert sei klei  ner als derjenige des Instrumentes 3, so wird  zuerst der     Abtastzeiger    7 den     Messzeiger    5  berühren, so dass das Relais 28 erregt wird.  Dieses schliesst seinen Arbeitskontakt 28a in  der Zuleitung zu dem zweiten Kontakt  segment, so dass auf der Fernleitung auch  beim Überstreichen dieses     Kontaktsegmantes       durch die Schaltarme 13 und 14 Strom  fliesst und somit das Relais     2'3    erregt wird.

    Dieses Relais 23 öffnet also seinen Arbeits  kontakt 23a, das Empfangsinstrument<B>25</B>  wird also spätestens 0,08 Sekunden nach der  Berührung zwischen     Abtastzeiger    7 und       Messzeiger    5 abgeschaltet, so dass die Anzeige  des Instrumentes 25 bis auf den zugelas  senen Fehler derjenigen des Zeigers 5 ent  spricht. Wenn später der     Abtastzeiger    8  mit dem zugehörigen     Messzeiger    6 in Berüh  rung kommt, wird auch das Relais 24 erregt  und das Empfangsinstrument 26 in der glei  chen Weise abgeschaltet.

   Die     Abtastzeiger    7  und 8 setzen ihre Bewegungen fort bis zur  Erreichung der Ruhelage am Anfang des       Abtastbereiches.    Durch das Relais 29 wird  von der Schaltuhr 17, wenn die     Abtastzeiger     in ihrer Ruhelage angekommen sind, der       Selbsthaltestromkreis    der Kupplungsmagnete  an den Ruhekontakten     29r    und 29s unter  brochen.

   Auf der Empfangsstelle wird durch  das Verzögerungsrelais 2-2 das durch die  Schliessung des Kontaktes     @2la    erregt worden  war, nach Übertragung sämtlicher     Messwerte     kurzzeitig der Schalterkontakt     2;2u    in die  punktiert gezeichnete Lage umgelegt, gleich  zeitig die Arbeitskontakte     2-2a,    22b,     22e-,    22d  geschlossen, so dass die polarisierten Relais  21, 23, 24 von einem Strome umgekehrter  Richtung durchflossen werden, als dem  jenigen, durch den die Zeitimpulse in den  Instrumenten 25, 26, 27 beendet wurden.  Die Anker der polarisierten Relais bewegen  sich infolgedessen in die gezeichnete Lage  zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Mehrfachübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfern- messsystem, dadurch gekennzeichnet, dass synchron und phasengleich laufende Ver teilerschalter vorgesehen sind, vermittelst welchen zur Zeit des Durchganges von gleichphasig sich bewegenden Abtastzeigern durch den Festpunkt auf der Skala bei jedem Instrument, als auch zur Zeit des Durchganges durch den Ort des Messzeigers. Stromimpulse erzeugt werden, die in der Empfangsstelle getrennten Empfangsorganen zugeführt werden. UNTERANSPRtrCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der dem Fest punkt auf der Skala und der dem Orte des Messzeigers zugeordnete Stromimpuls auf getrennten Kontaktsegmenten der Verteilerschalter übertragen und durch Relais auf der Empfangsstelle in der. Zwischenzeit den Empfangsinstrumenten ein Stromimpuls zugeführt wird. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch l., dadurch gekennzeichnet, dass alle dem Festpunkt auf der Skala zugeordneten Stromimpulse auf dem selben Kontaktsegment übertragen wer den. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der Empfangs seite polarisierte Relais vorgesehen sind, deren Anker durch die den verschiedenen Orten der bZesszeiger zugeordneten Strom stösse einzeln in die eine Schaltstellung und durch einen von einem Hilfsrelais herrührenden Stromstoss gemeinsam in die andere Schaltstellung gebracht werden.
CH161995D 1930-10-13 1931-10-12 Einrichtung zur Mehrfachfernübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfernmesssystem. CH161995A (de)

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CH161995D CH161995A (de) 1930-10-13 1931-10-12 Einrichtung zur Mehrfachfernübertragung von Messwerten nach dem Zeitimpulsfernmesssystem.

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DE (1) DE607529C (de)
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DE607529C (de) 1934-12-29
FR724265A (fr) 1932-04-25
AT130920B (de) 1932-12-27

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