AT131755B - Elektrisches Musikinstrument mit tastengesteuerten Tonquellen beliebiger Tonerregung. - Google Patents

Elektrisches Musikinstrument mit tastengesteuerten Tonquellen beliebiger Tonerregung.

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AT131755B
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Rudolf Stelzhammer Fa
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 EMI1.1 
 
Die Erfindung betrifft ein elektrisches Musikinstrument mit tastengesteuerten Tonquellen beliebiger Toneerregung, welche einzeln oder gruppenweise schaltbar sind. Bei einer derartigen Einrichtung wurden bei   Tonerregern   aus, vor umlaufenden Zahnscheiben befestigten Spulen einzelne Spulen derart zu gleichzeitig schaltbaren Gruppen vereinigt, dass zu einer   Grundspule   einzelne Windungen der Spulen höherer   harmonischer   Töne in Serie geschaltet wurden. 



  Erfindugnsgemäss werden jedoch Tonquellen des gesamten   Spielbereiches   zu solchen einzeln 
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 und   benachbarter Tonhöhe zu   einer Gruppe vereinigt sind. 



   Diese Schaltung gibt die Möglichkeit, diese   Gruppen zu   getrennten Eingangskreisen des   Verstärkers   zu führen, so dass Beeinflussungen der Töne der einzelnen Gruppen gegeneinander ausgeschlossen sind. und gestattet   ausserdem.   Tonquellen verschiedener Gruppen einer Manualtaste zuzuordnen, wobei durch Zu-oder Abschaltung einzelner Gruppen während des Spieles oder über Spieldauer eine Registrierung des Spieles, d. h. eine   Veränderung   der Toncharakteristik möglich ist.   Ausserdem können   den einzelnen Gruppen elektrische Hilfselemente, wie   Konden-   
 EMI1.3 
 Töne der betreffenden Gruppe verändert werden. 



   Auf den Zeichnungen ist ein   Ausführungsbeispiel   des Erfindungsgegenstandes dargestellt. und zwar zeigt Abb. 1 die Gruppenunterteilung der Tonquellen mit dem Tastenspielwerk und Abb. 2 ein elektrisches Schaltungsschema in bezug auf die   Verstärkung   der einzelnen Gruppen. 



   Die Tonerregung für die Tonquellen ist für die Erfindung ohne Belang und kann beispielsweise auf magnetelektrischem Wege durch vor Magnetspulen umlaufenden gezahnten Ankerscheiben oder auf lichtelektrischem Weg durch vor schaltbaren Lichtquellen umlaufenden Scheibenblenden od. dgl. erfolgen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind als Tonquellen die Induktionsspulen s von   magnetelektrischen   Musikinstrumenten angenommen, welche in der in Abb. 1 ersichtlichen Form in Gruppen   1-2. 3-4, 5-6. 7-8, 9-10, unterteilt   sind. Hiebei sind die Tonquellen gleicher   Klangcherakteristik und benachbarter   Tonhöhe zu einer Gruppe zusammengefasst.

   Die Gruppe 1-2 enthält beispielsweise die Tonquellen e, eis.   d, dis, e/*, fif, y, is. s, ais, h   des Bassbereiches, welche untereinander in Serie geschaltet und durch Drücken der Manualtaste t des zugehörigen Spulenkreises in den   Verstärkerkreis   eingeschaltet und dadurch zu Gehör gebracht werden. Hiebei sei angenommen, dass die Spulen der beiden Gruppen   1-2 und 3-4 z.   B. Streichertoncharakteristik besitzen. Während die 
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 derselben Toncharakteristik (jedoch als Superoktave des augeschlagenen   Grundtones)   ; die dritte Spulenreihe   S2   enthält schliesslich Tonspulen für Töne. z. B. zweier anderer Charakteristiken (Blechbläser- und Holzbläsertoncharakteristik).

   Jede dieser Gruppen ist entweder einzeln oder mit anderen Gruppen kombiniert aus dem Spielbereich zu- oder abschaltbar, wobei die Tasten f. welche in Fig. 1   lot'echt     ühereinanderliegen.   gemeinsam gesteuert werden, indem sie entweder   von einer Manualtasle direkt gesteuert werden, oder bei mehreren Manualen miteinander gekoppelt sind. Bei der Gruppe 5- (j isl daher die Leitungsverbindung zwischen Schalter und Spulen so   

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 um dadurch den Tonreichtum des Spieles zu verändern.

   Falls daher bei dem in Abb. 1 gezeichneten Sehaltungsbeispiel die Taste   t.   gedrückt wird, erklingt der Ton der Spule s, der Gruppe   7-8,   der Ton der Spule s. r der Gruppe 5-6 und der Ton s,. der Gruppe 3-4, sofern die drei erwähnten Gruppen im Spielbereich eingeschaltet sind. Durch Ausschaltung einer der drei Gruppen wird der dieser Gruppe angehörige Ton nicht   mitklingen,   so dass beim Druck der gleichen Taste t., die Tonfarbe bzw. die Toncharakteristik eine andere ist. 



   In Abb. 2 ist das Schaltungsschema der bezifferten Gruppen dargestellt, wobei beispielsweise die Gruppe 1-2 der Bassregion einem eigenen Eingangstransformator T1 zugeführt wird. während beispielsweise die Gruppen 3-4 und   5-6 einem zweiten Eingangstranstor-   mator T2 zugeführt sind, welche beide Gruppen die Mittelagen der   Diskantregion derselben     Toncharakteristik unter Ausschluss   der Bassregion enthalten. Die Gruppen 7-8 und   9-1 ()   sind je einem Eingangstransformator   T3 und T4 zugeführt.   Die Schaltung der Gruppen entweder 
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 Schliessen der betreffenden Schalter die ganze betreffende Spulengruppe kurzgeschlossen wird und deren Töne daher beim Tastenspiel nicht zum Erklingen gebracht werden können.

   Zur   Veränderung   der   Tonfarbe   der betreffenden Gruppe können elektrische Hilfselemente. wie Kondensatoren   zi   Drosseln D, Widerstände od. dgl., durch Schalter S den Gruppen zugeschaltet werden, so dass bei beibehaltener Gruppenkombination eine   weitere Veränderung der     Klangfarbe   durch Betätigung der Steuerschalter S erzielt werden kann. 



   Die einzelnen Gruppen werden mittels der geschilderten Übertrager oder sonstiger Kopp- 
 EMI2.3 
 einer normalen   Verstärkerkaskade     zugeführt wird,   um eine Beeinflussung der Töne untereinander in dem sonst üblichen gemeinsamen   Verstärkerrohr   zu verhindern und sowohl die Eingangs- überträger als auch die   Eingangsverstärker   den Frequenzen und   Toncharakteristiken   der betreffenden Gruppe anpassen zu können und   Rückschläge   der einen zur andern Gruppe zu verhindern. 



   Durch diese besondere Schaltung ist einerseits der Spieleffekt des Iusikinstrumentes in weiten Grenzen variierbar. wobei ausserdem durch die Trennung des Spielbereiches in Gruppen nach bestimmten Unterteilungen die Reinheit der   musikalischen   Darbietung durch getrennte 
 EMI2.4 
 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Elektrisches Musikinstrument mit tastengesteuerten Tonquellen beliebiger   Tonerregung.   welche einzeln oder gruppenweise schaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonquellen des gesamten Spielbereiches derart zu einzeln schaltbaren Gruppen zusammengefasst sind, dass Tonquellen für Töne gleicher Klangcharakteristik und benachbarter Tonhöhe zu einer Gruppe vereinigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Musikinstrument nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass Tonqueleln ver- schiedener. durch Registerschalter einzeln schaltbarer Gruppen einer Manualtaste zugeordnet und daher gleichzeitig zum Ansprechen gebracht werden, zum Zwecke der Registrierung des Spieles.
    3. Iusikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den Gruppen schalthare elektrische Hilfselemente, wie Kondensatoren. Widerstände. Drosseln usw. zugeordnet sind. durch deren Zuschaltung die Farben der Töne der betreffenden Gruppe verändert werden.
    4. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede der Tonquellen- EMI2.5 5. 1Iusikinstl'ument nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet. dass für jeden Eingangskreis ein besonderes Eingangsverstärkerrohr vorgesehen ist und die Summe der Anodenstrome EMI2.6
AT131755D 1931-12-07 1931-12-07 Elektrisches Musikinstrument mit tastengesteuerten Tonquellen beliebiger Tonerregung. AT131755B (de)

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