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Die Erfindung betrifft ein elektrisches Musikinstrument mit tastengesteuerten Tonquellen beliebiger Toneerregung, welche einzeln oder gruppenweise schaltbar sind. Bei einer derartigen Einrichtung wurden bei Tonerregern aus, vor umlaufenden Zahnscheiben befestigten Spulen einzelne Spulen derart zu gleichzeitig schaltbaren Gruppen vereinigt, dass zu einer Grundspule einzelne Windungen der Spulen höherer harmonischer Töne in Serie geschaltet wurden.
Erfindugnsgemäss werden jedoch Tonquellen des gesamten Spielbereiches zu solchen einzeln
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und benachbarter Tonhöhe zu einer Gruppe vereinigt sind.
Diese Schaltung gibt die Möglichkeit, diese Gruppen zu getrennten Eingangskreisen des Verstärkers zu führen, so dass Beeinflussungen der Töne der einzelnen Gruppen gegeneinander ausgeschlossen sind. und gestattet ausserdem. Tonquellen verschiedener Gruppen einer Manualtaste zuzuordnen, wobei durch Zu-oder Abschaltung einzelner Gruppen während des Spieles oder über Spieldauer eine Registrierung des Spieles, d. h. eine Veränderung der Toncharakteristik möglich ist. Ausserdem können den einzelnen Gruppen elektrische Hilfselemente, wie Konden-
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Töne der betreffenden Gruppe verändert werden.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. und zwar zeigt Abb. 1 die Gruppenunterteilung der Tonquellen mit dem Tastenspielwerk und Abb. 2 ein elektrisches Schaltungsschema in bezug auf die Verstärkung der einzelnen Gruppen.
Die Tonerregung für die Tonquellen ist für die Erfindung ohne Belang und kann beispielsweise auf magnetelektrischem Wege durch vor Magnetspulen umlaufenden gezahnten Ankerscheiben oder auf lichtelektrischem Weg durch vor schaltbaren Lichtquellen umlaufenden Scheibenblenden od. dgl. erfolgen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind als Tonquellen die Induktionsspulen s von magnetelektrischen Musikinstrumenten angenommen, welche in der in Abb. 1 ersichtlichen Form in Gruppen 1-2. 3-4, 5-6. 7-8, 9-10, unterteilt sind. Hiebei sind die Tonquellen gleicher Klangcherakteristik und benachbarter Tonhöhe zu einer Gruppe zusammengefasst.
Die Gruppe 1-2 enthält beispielsweise die Tonquellen e, eis. d, dis, e/*, fif, y, is. s, ais, h des Bassbereiches, welche untereinander in Serie geschaltet und durch Drücken der Manualtaste t des zugehörigen Spulenkreises in den Verstärkerkreis eingeschaltet und dadurch zu Gehör gebracht werden. Hiebei sei angenommen, dass die Spulen der beiden Gruppen 1-2 und 3-4 z. B. Streichertoncharakteristik besitzen. Während die
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derselben Toncharakteristik (jedoch als Superoktave des augeschlagenen Grundtones) ; die dritte Spulenreihe S2 enthält schliesslich Tonspulen für Töne. z. B. zweier anderer Charakteristiken (Blechbläser- und Holzbläsertoncharakteristik).
Jede dieser Gruppen ist entweder einzeln oder mit anderen Gruppen kombiniert aus dem Spielbereich zu- oder abschaltbar, wobei die Tasten f. welche in Fig. 1 lot'echt ühereinanderliegen. gemeinsam gesteuert werden, indem sie entweder von einer Manualtasle direkt gesteuert werden, oder bei mehreren Manualen miteinander gekoppelt sind. Bei der Gruppe 5- (j isl daher die Leitungsverbindung zwischen Schalter und Spulen so
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um dadurch den Tonreichtum des Spieles zu verändern.
Falls daher bei dem in Abb. 1 gezeichneten Sehaltungsbeispiel die Taste t. gedrückt wird, erklingt der Ton der Spule s, der Gruppe 7-8, der Ton der Spule s. r der Gruppe 5-6 und der Ton s,. der Gruppe 3-4, sofern die drei erwähnten Gruppen im Spielbereich eingeschaltet sind. Durch Ausschaltung einer der drei Gruppen wird der dieser Gruppe angehörige Ton nicht mitklingen, so dass beim Druck der gleichen Taste t., die Tonfarbe bzw. die Toncharakteristik eine andere ist.
In Abb. 2 ist das Schaltungsschema der bezifferten Gruppen dargestellt, wobei beispielsweise die Gruppe 1-2 der Bassregion einem eigenen Eingangstransformator T1 zugeführt wird. während beispielsweise die Gruppen 3-4 und 5-6 einem zweiten Eingangstranstor- mator T2 zugeführt sind, welche beide Gruppen die Mittelagen der Diskantregion derselben Toncharakteristik unter Ausschluss der Bassregion enthalten. Die Gruppen 7-8 und 9-1 () sind je einem Eingangstransformator T3 und T4 zugeführt. Die Schaltung der Gruppen entweder
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Schliessen der betreffenden Schalter die ganze betreffende Spulengruppe kurzgeschlossen wird und deren Töne daher beim Tastenspiel nicht zum Erklingen gebracht werden können.
Zur Veränderung der Tonfarbe der betreffenden Gruppe können elektrische Hilfselemente. wie Kondensatoren zi Drosseln D, Widerstände od. dgl., durch Schalter S den Gruppen zugeschaltet werden, so dass bei beibehaltener Gruppenkombination eine weitere Veränderung der Klangfarbe durch Betätigung der Steuerschalter S erzielt werden kann.
Die einzelnen Gruppen werden mittels der geschilderten Übertrager oder sonstiger Kopp-
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einer normalen Verstärkerkaskade zugeführt wird, um eine Beeinflussung der Töne untereinander in dem sonst üblichen gemeinsamen Verstärkerrohr zu verhindern und sowohl die Eingangs- überträger als auch die Eingangsverstärker den Frequenzen und Toncharakteristiken der betreffenden Gruppe anpassen zu können und Rückschläge der einen zur andern Gruppe zu verhindern.
Durch diese besondere Schaltung ist einerseits der Spieleffekt des Iusikinstrumentes in weiten Grenzen variierbar. wobei ausserdem durch die Trennung des Spielbereiches in Gruppen nach bestimmten Unterteilungen die Reinheit der musikalischen Darbietung durch getrennte
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrisches Musikinstrument mit tastengesteuerten Tonquellen beliebiger Tonerregung. welche einzeln oder gruppenweise schaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Tonquellen des gesamten Spielbereiches derart zu einzeln schaltbaren Gruppen zusammengefasst sind, dass Tonquellen für Töne gleicher Klangcharakteristik und benachbarter Tonhöhe zu einer Gruppe vereinigt sind.